Die 7 bereits erfüllten Endzeit-Zeichen

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    • Die 7 bereits erfüllten Endzeit-Zeichen

      Die folgenden 7 Endzeit-Zeichen haben sich bereits erfüllt:

      1. Das Jahr 1882 mit dem Beginn der weltweiten jüdischen Masseneinwanderung nach Palästina. Damit beginnen sich 48 Prophezeiungen ....des AT zu erfüllen!

      2. Das Jahr 1897: Gründung des Zionismus! Ziel: Heimat aller Juden in «Eretz Israel«!

      3. Der 13. Oktober 1917: Das Sonnenwunder von Fatima in Portugal!

      4. Die Balfour-Deklaration vom 2. November 1917: In der Balfour-Deklaration erklärte sich Großbritannien einverstanden mit dem 1897 ....festgelegten Ziel des Zionismus, in Palästina eine „nationale Heimstätte“ des jüdischen Volkes zu errichten!

      5. Der 14. Mai 1948: Die Staatsgründung Israels! - prophezeit im AT in Jesaja 66,8! ✡

      6. Der 7. Juno 1967: Israel erobert im "Sechs-Tage-Krieg" Jerusalem! - prophezeit in Jesaja 66,10 und auch von Jesus in Lukas 21,24!

      7. Der 20. Juli 1969: Die Mondlandung als erfüllte Prophetie aus Lukas 21,25!


      PS:
      Wird sich als 8. und nächstes Endzeit-Zeichen im nächsten Jahr 2020 die Prophetie aus Daniel 8,14 mit „den 2.300 Abenden und Morgen” erfüllen? Durch die Kombination der Bibelstellen im 8. Kapitel des Danielbuches (und nicht die falsche Kombination von William Miller aus Dan. 8, 14 mit Dan. 9, 24ff. !!!) aus Dan. 8, 8 - 10 (= das Ende der Diadochenkämpfe!) mit Dan. 8, 14 (2.300 Abend-Morgen = 2.300 Jahre, bis dass das Heiligtum wieder geweiht wird!) ergibt sich die folgende Berechnung (und damit nicht die falsche von Miller: 457 v.Chr. + 2.300 Jahre = 1843/1844 n.Chr.!!!): 281 v.Chr. + 2.300 Jahre = 2020 n.Chr. ----> wird damit nächstes Jahr 2020 der dritte jüdische Tempel wieder eingeweiht? Wir werden's ja sehen.....!!!!

      Und als weiteres Endzeit-Zeichen wird der III. Weltkrieg sowohl im AT in Jesaja 66, 15f. und im NT in Offb.9, 15 + 18 prophezeit!
    • Die Berechnung Millers u. Anderer für Dann. 8:14. war die einzige, die schon durch die Menschwerdung Gottes in Jesus von Nazareth bestätigt worden ist.

      457 vor Null, Esra 7, = Daniel 9 "70 Wochen"=10 Joweljahre (Lev. 25) bis 44 nach Null (Apg. 13)

      bis 1843/44 restliche 1800 Jahre = "6 Posaunen" (Offb. 8:2.-11:14)

      Der Beginn der Aliya war ebenfalls 1844 mit Veröffentlichung der Schrift "On the Restoration of the Jews" von Mordechai Immanuel Noah.

      Der Zionismus (Th. Herzl) ist eine rein politisch-menschliche Bewegung, eine Reaktion auf Kommunismus oder Faschismus im Sinne von Offb. 11:18. unter der Siebten Posaune.

      "Die Völker ( auch die Juden) sind ZORNIG geworden."
    • DER ZEIGER AN DER WELTENUHR!

      Wenn man annimmt dass man in Esra 7 »den Befehl zum Aufbau Jerusalems« aus Daniel 9:25 im Jahre 457 v.Chr. findet (andere - nicht adventistische! - Bibelexperten sagen, dass dieser Befehl »im 20. Jahr des Artaxerxes« - also 444 v.Chr. war - wegen Nehemia 2,1ff. !), so hat Miller zwar mit seiner Rechnung der 70 Jahrwochen Recht (457 v.Chr. + 490 Jahre = 33), da im Jahre 33 n.Chr. in Jesus der Messias = „ein von Gott Auserwählter hingerichtet wird” (Daniel 9:26 - Hoffnung für Alle).

      Aber seine andere Berechnung und Kombination dieser 70 Jahrwochen (Dan.9:24ff.) mit den 2.300 Jahren (Dan.8:14) ist unter Theologen - selbst unter adventistischen Theologen !!! - sehr umstritten und ob dies zulässig ist wegen des hebr. "chattak" = "abgeschnitten" die 490/500 Jahre von den 2.300 Jahren abzuziehen, ist theologisch sehr umstritten.

      Und wenn Du sagst, dass die 1.800 Jahre die verbleiben - wenn man von den 2.300 Jahren die 500 Jahre abzieht - der Zeit der 6 Posaunen entsprechen, so hieße dies, dass die Zeit einer Posaune (1.800 get. durch 6) = 300 Jahre betragen würde! ---> Da es also aber insgesamt 7 Endzeit - Posaunen gibt - und diese Endzeit , welche somit nach Deiner Lesart 43/44 n.Chr. zu zählen begonnen hat (44 + 1.800 Jahre = 1844) so wäre damit die gesamte "Posaunen-Zeit" = 7 x 300 Jahre = 2.100 Jahre! ===> Damit verschöbe man die Endzeit auf die Zeit von 44 + 2.100 Jahre = 2.144 n.Chr. ===> Damit ist aber die Wiederkunft Jesu nicht mehr lebensnah!

      ----> Da vertraue ich lieber dem Missionswerk Mitternachtsruf, deren Gründer Wim Malgo die Endzeit kurz vor dem Kommen Jesu auf eine Generation begrenzte und der den Anfang der Endzeit auf das Jahr 1948 gelegt hatte! Wenn man die längste biblische mögliche Generation gem.Gen.15,13.16 auf 100 Jahre legte, so wäre die Wiederkunft bis spätestens 2048 absolut noch lebensnah! ----> Der Zeiger auf der Weltenuhr Gottes - welcher Israel ist! - hat bereits mind. 2 mal ausgeschlagen: 1948 bei der Staatsgründung Israels und 1967 als Israel seine Hauptstadt Jerusalem von den Heiden zurück erobert hatte! (---> siehe auch Lukas 21,24!)
      Schon das Alte Testament hatte in den Psalmen diese Ereignisse (nicht nur in Jesaja 66,8+10!) prophetisch vorgeschattet und zwar in Psalm 102:14: „Du wollest dich aufmachen und über Zion erbarmen; denn es ist Zeit, dass du ihm gnädig seist, und die Stunde ist gekommen” – ja, bereits zweimal ist diese Stunde gekommen!
      1. am 14.5.1948
      2. am 7.6.1967
      Wird der Zeiger dann erneut ausschlagen, sobald die Juden ihren dritten Tempel (---> siehe Daniel 9,27: „...Opferdienst im Tempel...” - Gute Nachricht Bibel) errichtet haben? Jesus selbst spricht in Matthäus 24,15 von dem »Gräuelbild«, das dort aufgestellt werden müsse!

      Wir leben in prophetisch höchst interessanten Zeiten! Der Herr kommt bald...

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Nur sechs der Sieben Posaunen sind prophetische Zeit (Daniel+Offenbarung).
      Die Siebte hat "keine Zeit mehr" (0ffb. 10 Text!) ist also ohne "Zeit und Stunde" (Matth. 24).
      DARUM WACHET!
      Seit 1844 ist Endzeit (Daniel).
      Und Esra 7 ist das Anfangsdatum der Danielschen Zeit-Prophetien.
      Somit begann Apg. 13 die Evangelisation "aller Völker".

      Es wird keinen Tempel mehr geben, nachdem der römische Fürst (Dan. 9)
      Stadt und Tempel zerstörte, Jahr 70 n. N.
      "Bis zum Ende des Streits wird es wüst bleiben."

      Die Futuristen sind "falsche Propheten" (Matth. 24), welche gleich nach der katholischen Verfolgungszeit (1798) auftraten.
    • freudenboten schrieb:

      ...

      Es wird keinen Tempel mehr geben, nachdem der römische Fürst (Dan. 9)
      Stadt und Tempel zerstörte, Jahr 70 n. N.
      "Bis zum Ende des Streits wird es wüst bleiben."
      .....
      Gemäß Daniel 9,26 wird das Volk des kommenden Fürsten Stadt und Heiligtum zerstören und nicht der Fürst selbst.
      Mir ist keine Übersetzung bekannt, die das anders übersetzt.
      Das nahe liegende Verständnis von Dan. 9,26 ist, dass Jesus der kommende Fürst ist (genauso wie auch in Vers 25) und sein Volk Israel letztlich verantwortlich für die Zerstörung Jerusalems und des Tempels ist.

      lg
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Die folgenden 7 Endzeit-Zeichen haben sich bereits erfüllt:
      ......


      PS:
      Wird sich als 8. und nächstes Endzeit-Zeichen im nächsten Jahr 2020 die Prophetie aus Daniel 8,14 mit „den 2.300 Abenden und Morgen” erfüllen? Durch die Kombination der Bibelstellen im 8. Kapitel des Danielbuches (und nicht die falsche Kombination von William Miller aus Dan. 8, 14 mit Dan. 9, 24ff. !!!) aus Dan. 8, 8 - 10 (= das Ende der Diadochenkämpfe!) mit Dan. 8, 14 (2.300 Abend-Morgen = 2.300 Jahre, bis dass das Heiligtum wieder geweiht wird!) ergibt sich die folgende Berechnung (und damit nicht die falsche von Miller: 457 v.Chr. + 2.300 Jahre = 1843/1844 n.Chr.!!!): 281 v.Chr. + 2.300 Jahre = 2020 n.Chr. ----> wird damit nächstes Jahr 2020 der dritte jüdische Tempel wieder eingeweiht? Wir werden's ja sehen.....!!!!
      Bemerkenswert wie unermüdlich Du hier Deine wilden Spekulationen ins Forums schreibst.

      Entgegen Deiner Darstellungen ist das Verständnis, dass die 70 Jahrwochen von den 2300 Abenden und Morgen abgetrennt sind und beide Zeiträume den gleichen Anfang haben gut begründet und keinesfalls mit Deinen Spekulationen in einem Topf zu werfen. Im Leben Jesu hat sich der Auslegung der 70 Jahrwochen mit dem Anfangspunkt 457 v. Chr. überzeugend bestätigt.

      lg
    • Discipulus schrieb:

      freudenboten schrieb:

      ...

      Es wird keinen Tempel mehr geben, nachdem der römische Fürst (Dan. 9)
      Stadt und Tempel zerstörte, Jahr 70 n. N.
      "Bis zum Ende des Streits wird es wüst bleiben."
      .....
      Gemäß Daniel 9,26 wird das Volk des kommenden Fürsten Stadt und Heiligtum zerstören und nicht der Fürst selbst.Mir ist keine Übersetzung bekannt, die das anders übersetzt.
      Das nahe liegende Verständnis von Dan. 9,26 ist, dass Jesus der kommende Fürst ist (genauso wie auch in Vers 25) und sein Volk Israel letztlich verantwortlich für die Zerstörung Jerusalems und des Tempels ist.

      lg
      Es sind laut Text/Grundtext zwei verschiedene Fürsten.
      Der Gesalbte/Maschiach bekräftigt den heiligen Bund und wird unschuldig getötet.

      Der andere Fürst kann nur ein römischer sein. Andere Auslegungen sind antichristlich.

      Der Pharisäer-Vorwurf gegen Jesus, er wolle den Tempel zerstören, war ungerecht. Der Tempel war ein Symbol der "Menschwerdung" des JHWH.
    • Dass 490 Jahre von 2.300 Jahren abgetrennt sind, ist reine Spekulation!

      Discipulus schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      Die folgenden 7 Endzeit-Zeichen haben sich bereits erfüllt:
      ......


      PS:
      Wird sich als 8. und nächstes Endzeit-Zeichen im nächsten Jahr 2020 die Prophetie aus Daniel 8,14 mit „den 2.300 Abenden und Morgen” erfüllen? Durch die Kombination der Bibelstellen im 8. Kapitel des Danielbuches aus Dan. 8, 8 - 10 (= das Ende der Diadochenkämpfe!) mit Dan. 8, 14 (2.300 Abend-Morgen = 2.300 Jahre, bis dass das Heiligtum wieder geweiht wird!) ergibt sich die folgende Berechnung: 281 v.Chr. + 2.300 Jahre = 2020 n.Chr. ----> wird damit nächstes Jahr 2020 der dritte jüdische Tempel wieder eingeweiht? Wir werden's ja sehen.....!!!!
      Bemerkenswert wie unermüdlich Du hier Deine wilden Spekulationen ins Forums schreibst
      Entgegen Deiner Darstellungen ist das Verständnis, dass die 70 Jahrwochen von den 2300 Abenden und Morgen abgetrennt sind und beide Zeiträume den gleichen Anfang haben gut begründet und keinesfalls mit Deinen Spekulationen in einem Topf zu werfen. Im Leben Jesu hat sich der Auslegung der 70 Jahrwochen mit dem Anfangspunkt 457 v. Chr. überzeugend bestätigt.
      • Dass die 70 Jahrwochen auf Jesus hinweisen, hatte ich bestätigt!
      • Dass die 70 Jahrwochen von den 2300 Abenden und Morgen abgetrennt sind und beide Zeiträume den gleichen Anfang haben, ist reine Spekulation und adventistische Theorie! ---> Es steht jedenfalls fest, dass die Berechnung von William Miller (457 v.Chr. + 2.300 Jahre = 1843/1844) auf die Wiederkunft Jesu falsch war!
      • Ob - wie nach der großen Enttäuschung - Hiram Edson meinte, 1844 die Reinigung eines himmlischen Heiligtums stattgefunden hat und seither ein „himmlisches Untersuchungsgericht” stattfindet, ist ebenso advent. Spekulation und Sonderlehre! Niemand kann in den Himmel sehen. Es kann dieses Gericht geben oder aber auch nicht...
      • Sollte sich im Jahre 2020 nichts prophetisches ereignen und das Jahr 2020 vorüber sein, so hätte sich meine Auslegung auch als falsch erwiesen! Das können wir dann gerne ab dem 1.1.2021 wieder diskutieren.
      • Es kann auch nicht vollkommen ausgeschlossen werden, dass Daniel 8,14 in der Auslegung von Dr. Liebi statt 2.300 Jahren nur 1.150 Tage meinen könnte und somit sich Daniel 8,14 in der Zeit zwischen Dez. 167 - Jan. 163 v.Chr. bereits erfüllt hatte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • freudenboten schrieb:

      Es sind laut Text/Grundtext zwei verschiedene Fürsten.
      Der Gesalbte/Maschiach bekräftigt den heiligen Bund und wird unschuldig getötet.


      Der andere Fürst kann nur ein römischer sein.

      Nee, im (Grund)text steht überhaupt nichts davon, dass es zwei verschiedene Fürsten sind.

      Und wenig sinnvoll ist es, wenn der Gesalbte aus Vers 26 derselbe Gesalbte wie in Vers 25 sein soll, aber der Fürst aus Vers 26 nicht derselbe Fürst wie in Vers 25 ist.


      FREUDENBOTEN schrieb:

      Andere Auslegungen sind antichristlich.
      Der Pharisäer-Vorwurf gegen Jesus, er wolle den Tempel zerstören, war ungerecht. Der Tempel war ein Symbol der "Menschwerdung" des JHWH.

      Nochmal: Im text steht nicht, dass der Fürst den Tempel zerstört, sondern das Volk des Fürsten!
      Somit gehen Deine Argumente hier ins Leere.

      lg
    • Der Fürst, dessen Armee den Tempel zerstörte (Jahr 70) war RÖMER.

      Der "gesalbte" Fürst ist von Israel, der andere Fürst ist von einem ANDEREN Volk, nicht von Israel.

      Wie gesagt, haben die antichristlichen Pharisäer eine falsche Daniel-Auslegung.

      Weder Jesus noch Israeliten zerstörten den Tempel.
    • freudenboten schrieb:

      Der Fürst, dessen Armee den Tempel zerstörte (Jahr 70) war RÖMER.
      Josephus, der einzige und maßgebliche überlieferte Zeuge der Belagerung und Zerstörung von Jerusalem, ist da nicht ganz eindeutig. Er schreibt darüber, dass es hauptsächlich die jüdischen Aufständischen waren, die die Stadt zerstörten. In ihrem Wahn konnten sie nicht mehr taktisch und überlegt handeln. Sie untergruben die Stadt und legten dann später Bränden in den Tunneln. Das führte dazu, dass die stützenden Holzbalken verbrannten und alles einkrachte. So wurde auch ein Durchgang in der Mauer geschaffen, durch den die Römer problemlos marschieren konnten. Auch im Tempel legten sie Feuer. Dadurch wurde der Tempel aber noch nicht zerstört. Titus und Vespasian wollten,nicht, so schreibt er ausdrücklich, dass der Tempel zerstört wird. Die Römer besorgten nur den Rest, als sie sahen, dass eh nichts mehr zu retten war. Die Agressoren waren in diesem Fall eindeutig nicht die Römer auf des Kaisers Geheiß. Probleme gab es allerdings in Judäa mit den römischen Beamten, die ihre Rechte und Möglichkeiten sehr weit ausdehnten, was zu Unmut bei der ganzen jüdischen Bevölkerung führte. Die Aufständischen waren nur eine agressive und radikale Splittergruppe, die die Führung an sich gerissen hat. Die Pharisäer und Priester wollten es definitiv nicht auf diese Weise. Sie setzten auf Verhandlungen und Gottes Eingreifen. Dazu hatten die Rebellen keine Geduld mehr. Mit dem bösen Fürsten in Daniel 9 könnte also auch der Anführer der Aufständischen gemeint sein. Allerdings ist es schwer, hier einen genauen Namen zu identifizieren, weil es statt um den formalen Anführer auch um maßgebliche Hintermänner handeln könnte, die im verborgenen Einfluss auf die Stimmung des Volkes nahmen.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • Mit dem anderen Volk in Dan. 9 sind bestimmt nicht die "Juden" als Nation gemeint sondern die Eroberer.

      Dass Josephus die römische Seite im Konflikt objektiver/positiver beleuchtet als die Aufständischen, versteht sich; denn er war ein Überläufer.

      Wichtig für Christen ist, dass mit dem anderen Fürsten und seinem Volk nicht Jesus oder seine Nachfolger gemeint sein können. Der gesalbte Fürst kommt zu Tode, "und alle verließen ihn". So erfüllte sich Jesaja 53.

      Jesus und seine Jünger hätten den Tempel zerstören wollen, das war eine der Hauptanklagen (neben Gotteslästerung und Aufruhr gegen die römische Obrigkeit) der römerfreundlichen Pharisäer gegen Jesus/Jünger, bis Jesus zum Tode verurteilt wurde.

      Jesus/Christen waren nicht "Partei" im innerjüdischen Streit. Daniel 9 ist eine wichtige Prophetie zur Identifizierung des Christus/Messias.

      Jesus lobte sogar Römer, die an ihn glaubten. Matth. 8:5. u. a.
    • freudenboten schrieb:

      Mit dem anderen Volk in Dan. 9 sind bestimmt nicht die "Juden" als Nation gemeint sondern die Eroberer.
      Die Eroberer waren natürlich die Römer, aber die jüdischen Rebellen waren zeitweilig die Besatzer. Nicht zur Freude des restlichen jüdischen Volkes. Sie ließen ja ihre eigenen Leute durch die Belagerung verhungern.

      Um einen römischen Fürst kann es sich in Daniel 9,26 deswegen nicht handeln, weil hier steht, dass er selber oder sein Volk (es ist nicht eindeutig grammatisch ermittelbar, wer gemeint ist, weil der Singular sich auch auf das Volk als Kollektivum im grammatischen Singular beziehen kann. Beide Fälle kommen in der Bibel vor : Wo ein Kollektivum im Singular als auch im Plural angesprochen wird) von einer Flut überschwemmt wird bzw. werden. Die Flut ist hier ein Symbol für königliche (heidnische) Streitkräfte, so wie in Jesaja 8,6-8. In Vers 8 wird das gleiche Wort wie in Daniel 9,26 benutzt für die Überschwemmung (שטף).

      Mit dem Volk des Fürsten kann einerseits die Gefolgschaft des rebellischen Anführers gemeint sein, aber auch der Großteil des jüdischen Volkes in den belagerten Städten. Wie schon gesagt, die Rebellen nahmen keinerlei Rücksicht auf Unschuldige, Alte, Frauen oder Kinder. Josephus beschreibt dies auf sehr dramatische Weise.


      freudenboten schrieb:

      Dass Josephus die römische Seite im Konflikt objektiver/positiver beleuchtet als die Aufständischen, versteht sich; denn er war ein Überläufer.
      Ja, er war ein Überläufer, weil er erkannt hat, dass er für die falsche Seite gekämpft hat. Nur ist er eben vom Tyrannen (wie Josephus den Anführer nannte) zu den Römern gewechselt und nicht von den Juden zu den Römern. Der Tyrann vertrat keinesfalls das Judentum. Weder von der Grundüberzeugung her, noch von der Mehrheit.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • Wäre die Zerstörung nur vorübergehend gewesen, so hätte man sie als durch die Aufständischen gewollt betrachten können.
      Rom sorgte für die dauerhafte Vernichtung, nachdem die Aufständischen nicht mehr lebten, sowie die fortgesetzte Unterdrückung des Judentums. Das änderte sich auch nicht, als durch Konstantin das Christentum die Mehrheit erlangte.

      Jesus sagte in Lukas 19:43. "... da werden deine Feinde ( die Römer) einen Wall um dich aufschütten und dich umzingeln und von allen Seiten einengen; und sie werden dich und deine Kinder in dir zu Boden werfen und werden in dir nicht einen Stein auf dem anderen lassen..."

      "Am Nagid Habba"/Volk (eines) kommenden Fürsten, sind im Kontext des Danielbuches (2:40./7:7.19./8:9./9:27./11:22.28.ff. die Römer.

      Ebenso in Offb. 13:1.2.

      Josephus berichtete aus der Sicht eines Überläufers, der die Römer milder stimmen wollte, aber die Aufständischen forderten durch ihre Brutalität und Unmenschlichkeit die Römer heraus.
    • freudenboten schrieb:

      Der Fürst, dessen Armee den Tempel zerstörte (Jahr 70) war RÖMER.

      Der "gesalbte" Fürst ist von Israel, der andere Fürst ist von einem ANDEREN Volk, nicht von Israel.

      Wie gesagt, haben die antichristlichen Pharisäer eine falsche Daniel-Auslegung.

      Weder Jesus noch Israeliten zerstörten den Tempel.
      Ich halte es nicht für richtig, in Vers 26b ein anderes Volk und einen anderen Fürsten einzuführen. Das leistet letztlich dem Dispensationalismus Vorschub.

      Jesus ist der Messias Fürst (masiah nagid) aus Vers 25. In Vers 26 wird das Wortpaar getrennt und auf beide Titel einzeln eingegangen. Als Messias wird er ausgerottet und als Fürst/ Anführer wird er von seinem Volk verlassen, denn es zerstört die heilige Stadt. Ich denke, es spricht viel dafür, dass auch der Fürst Jesus und das Volk Israel ist.
      Wer hat die Stadt zerstört?
      Wer hat Jesus gekreuzigt? Petrus scheut sich nicht zu sagen, dass das Haus Israel Jesus gekreuzigt hat (z.B. Apg. 2,36). Die Römer waren die Ausführenden, der Verursacher aber war das Haus Israel. Ähnlich steht es mit der Zerstörung Jerusalems 70 n. Chr. Zerstört hat den Tempel und Jerusalem letztlich die Zurückweisung des masiah nagid durch Israel.

      lg
    • Das Gegenteil ist der Fall.
      Der Dispensationalismus betrachtet die Weissagung Dan. 9 als nicht endgültig erfüllt.

      Gott hat sein Volk NICHT verworfen, aber die Opferstätte und den Opferdienst wohl (Joh. 4). Dan. und Jesus sagen die Zerstörung bis zum Ende der Welt voraus.

      Wer den Text vorurteilsfrei liest und mit der Eroberung Jerusalems durch Titus vergleicht, erkennt die Erfüllung.

      Die Rabbinen verfolgen mit ihrer Dan.-Auslegung eine antichristliche/unwahrhaftige Strategie. Deshalb bleibt die Behauptung, Jesus und seine Jünger hätten den Tempeldienst abschaffen wollen, eine Lüge.
    • freudenboten schrieb:

      esus sagte in Lukas 19:43. "... da werden deine Feinde ( die Römer) einen Wall um dich aufschütten und dich umzingeln und von allen Seiten einengen; und sie werden dich und deine Kinder in dir zu Boden werfen und werden in dir nicht einen Stein auf dem anderen lassen..."
      So war es auch. Aber Jesus bezieht sich damit auf die von Daniel genannte Flut, nicht auf den Fürsten und das Volk. Wie schon gesagt, Fürst und Volk können nicht identisch mit der Flut sein und sich dann selber vernichten. Schon gar nicht, wenn man das auf die Römer bezieht. Weder Titus noch Vespasian gingen unter, in irgendwas, was mit einer Flut vergleichbar wäre. Klar, den Untergang Roms im Zuge der Völkerwanderung könnte man als so ein "Absaufen" interpretieren, aber das wäre arg überstreckt. Die "Flut" wäre dann auch immer noch extern.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • Der zweite Fürst und sein Volk sind die Flut. Aber sie vernichten nicht sich selbst sondern das entweihte symbolische Heiligtum. "...bis zum Ende des Streites..." siehe Matth. 24

      Jesus ist die Erfüllung der Tempelsymbolik durch sein erstes Kommen als Opfer=Ende des Tempels, seine Auferstehung als Hohepriesterdienst=himmlisches Heiligtum, seine Wiederkunft=Entsühnungstag/Endreinigung.

      Ewiger Tempel=Neue Himmel/Erde
    • freudenboten schrieb:

      Das Gegenteil ist der Fall.
      Der Dispensationalismus betrachtet die Weissagung Dan. 9 als nicht endgültig erfüllt.

      Wieso ist das Gegenteil der Fall?
      Dispensationalisten verstehen Vers 26b in der Regle genauso wie Du.
      Die von Dir favorisierte Auslegung ist die Basis für "deren" Verständnis, dass der ER in Vers 27 der kommende römische Antichrist ist.

      lg