• Aha!

    1. Gebot: Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.

    Da nur JHWH der einzigste Gott ist, den es gibt – ER, DER EWIGE [= JHWH] – soll ich auch nur IHN JHWH anbeten!

    Norbert die Formulierung: "3 Du sollst neben mir keine anderen Götter haben. " setzt voraus, dass es noch andere Götter gibt.

    Deine Erklärungen bringen sowieso nichts.

    Ich soll, ich soll... X(

    Zitat

    Am Anfang des Christseins steht nicht ein ethischer Entschluß oder eine große Idee, sondern die Begegnung mit einem Ereignis, mit einer Person, die unserem Leben einen neuen Horizont und damit seine entscheidende Richtung gibt.
    https://www.vatican.va/content/benedi…aritas-est.html

    Am Anfang "die Begegnung mit einem Ereignis, mit einer Person, die unserem Leben einen neuen Horizont und damit seine entscheidende Richtung gibt"

    Am Anfang die Klage, das Leid und ein Gott, der hört, sieht und handelt:

    Zitat

    9 Jetzt ist die laute Klage der Israeliten zu mir gedrungen und ich habe auch gesehen, wie die Ägypter sie unterdrücken. 10 Und jetzt geh! Ich sende dich zum Pharao. Führe mein Volk, die Israeliten, aus Ägypten heraus!,

    https://www.bibleserver.com/EU/2.Mose3

    Gott stellt sich vor. Er sagt WIE er ist und WIE er handelt:

    Zitat

    1 Dann sprach Gott alle diese Worte: 2 Ich bin der ICH BIN DA, dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus.

    https://www.bibleserver.com/EU/2.Mose20

    Folge mir nach!

    Wenn Du mir nachfolgst, dann wirst Du keine anderen Götter neben mir haben. Dann wirst Du...

    Das klingt doch schon besser.

    Wenn einem dies klar ist und man zudem Jesus als Vorbild hat, dann braucht man diese Ausführungsbestimmungen nicht:

    Zitat

    Wir haben der Liebe geglaubt: So kann der Christ den Grundentscheid seines Lebens ausdrücken. Am Anfang des Christseins steht nicht ein ethischer Entschluß oder eine große Idee, sondern die Begegnung mit einem Ereignis, mit einer Person, die unserem Leben einen neuen Horizont und damit seine entscheidende Richtung gibt. In seinem Evangelium hatte Johannes dieses Ereignis mit den folgenden Worten ausgedrückt: ,,So sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt ... das ewige Leben hat’’ (3, 16). Mit der Zentralität der Liebe hat der christliche Glaube aufgenommen, was innere Mitte von Israels Glauben war, und dieser Mitte zugleich eine neue Tiefe und Weite gegeben. Denn der gläubige Israelit betet jeden Tag die Worte aus dem Buch Deuteronomium, in denen er das Zentrum seiner Existenz zusammengefaßt weiß: ,,Höre, Israel! Jahwe, unser Gott, Jahwe ist einzig. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft’’ (6, 4-5). Jesus hat dieses Gebot der Gottesliebe mit demjenigen der Nächstenliebe aus dem Buch Levitikus: ,,Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst’’ (19, 18) zu einem einzigen Auftrag zusammengeschlossen (vgl. Mk 12, 29-31). Die Liebe ist nun dadurch, daß Gott uns zuerst geliebt hat (vgl. 1 Joh 4, 10), nicht mehr nur ein ,,Gebot’’, sondern Antwort auf das Geschenk des Geliebtseins, mit dem Gott uns entgegengeht.
    https://www.vatican.va/content/benedi…aritas-est.html

    Denn damit ist es ohnehin klar.

  • Die Zehn Gebote galten als Standard, als Minimum dessen, was es für die Gemeinschaft braucht, und finden sich ja in ähnlichen Formen in zahlreichen Gesetzen der Völker wieder.

    Die Katechese war dazu da, diesen Mindeststandard aufzuzeigen und vor allem Schuld und Sünde daran klar zu machen. Auch bei Paulus klingt die Funktion des Gesetzes ziemlich "methodisch" (um Sünde vor Augen zu führen), das Gesetz als "Pädagoge".