10 Gebote

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    • Jacob der Suchende schrieb:

      1) Entweder man ist wiedergeboren, dann ist man immer mehr mit dem göttlichen Prinzip der Liebe erfüllt. Dann will man auch die Gebote halten und ganz praktisch Liebesdienst tun. Der Geist des Menschen siegt über seine fleischliche Natur.

      2) Oder man ist nicht wiedergeboren oder von seiner ersten Liebe zu Gott abgefallen. Dann nimmt die fleischliche Natur des Menschen oberhand, und das Halten der Gebote wird unmöglich.
      Zwischen der Wiedergeburt und dem Sieg über das Fleisch liegt ein Weg und wie dieser Weg aussieht oder verläuft wissen Gott und der Mensch, und hast du glücklicherweise nicht zu beurteilen.
      Du machst deinen Weg, da hast du genug mit zutun.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Wenn im NT von »Geboten« die Rede ist, sind m.E. die 10 Gebote aus 2.Mose 20/ 5. Mose 5 gemeint!

      maggo schrieb:

      Lieber Norbert, kannst du noch deutlich machen, dass es sich bei den Versen immer um die 10 Gebote handelt??? Das sind ja immer genau die Stellen, wo ich mir beim Lesen denke, welche Gebote denn gemeint sind.
      DANKE

      Lieber Maggo,

      wie soll ich das bitte machen?


      Wenn im NT von Geboten die Rede ist, können m.E. nur die 10 Gebote aus 2.Mose 20 / 5.Mose 5 gemeint sein; Jesus erwähnt in den von mir aufgezeigten Versen (Matth.5,21/ Matth.5,27/ Matth. 19,19) drei der 'Zehn Gebote'.
      Wenn Paulus in Röm 13,9 (Denn das: "Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren", und wenn es ein anderes Gebot gibt, ist in diesem Wort zusammengefasst: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.") 4 der 10 Gebote erwähnt und dann dazu sagt, „...und wenn es ein anderes Gebot gibt”, so sind mit dieser Aussage somit .. a l l e .. der 'Zehn Gebote' gemeint! ----> das wird man daher auch für die anderen beiden Bibelstellen (1Kor 7,19/ Gal 5,14) des Paulus annehmen können, die vom 'Halten der Gebote' sprechen; gleiches gilt für die 7 Stellen des Johannes.

      Dass die Beschneidung und die AT-lichen Tieropfer-Gesetze für die Christenheit nicht mehr einzuhalten sind, weil diese durch den Kreuzestod Jesu aufgehoben worden sind, wird durch das gesamte Schrifttum des Paulus im NT m.E. mehr als deutlich, besonders im Galsterbrief, finde ich.

      Lieber Maggo, ich hoffe dass ich insoweit Deine Frage zu deiner Zufriedenheit beantwortet habe ....

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Inwiefern gelten andere ethische Gebote des AT auch für uns Christen?

      Zusatz:

      In der Christenheit ist zudem sehr umstritten, inwiefern andere ethische Gebote des AT , die den Juden gegeben wurden, auch für uns Christen noch gültig sind?

      3 Beispiele dafür:
      • Z.B. sagen die meisten Freikirchen, dass das Zehnten-Gebot auch für die Christenheit gelte, weil dies Gebot schon Abraham gegolten habe, der von der Christenheit als »Vorbild des Glaubens« (Hebr 12,23 - HfA) angesehen wird. Andere sagen, dass es im NT dafür keinerlei Belegstellen gebe.
      • Besonders umstritten ist hier das Verbot der Homosexualität! Gilt dieses auch für die Christenheit oder nicht? (Ja, sagen die Konservativen, weil auch Paulus das Verbot der Homosexualität in Römer 1 angeführt habe und er den Homosex als "widernatürlich" bezeichnet habe. - Nein, sagen die Progressiven, da die Homosexualität angeboren sei und damit Teil der guten Schöpfungsordnung Gottes sei und weil das allgemeine Liebesgebot auch die gleichgeschlechtlich Liebenden mit einschließe und weil Jesus darüber keine Aussage gemacht habe.)
      • Die Frage ob die Todesstrafe für Mord auch heute noch vertretbar sei? (Ja, sagen konservativ-reaktionäre Christen in den USA, da die Todesstrafe nicht nur für die Juden gegolten habe, sondern bereits zu Noahs Zeiten der ganzen Menschheit verordnet worden sei. - Nein, sagen die anderen, weil sie sich auf Jesu Aussage aus Joh.8,7 („Der werfe den ersten Stein, der von euch ohne Sünde ist!”) berufen, wonach Jesus die alttestamentliche Todesstrafe abgeschafft habe. Außerdem sagen sie: „Der Staat, der das Leben nicht gegeben hat, hat daher auch nicht das Recht das Leben zu nehmen! Dieses Recht steht allein Gott, dem Schöpfer des Lebens und 'Herrn über Leben und Tod' zu!”)
      Lieber Maggo, würde mich interessieren, was deine Meinung zu den 3 ethischen Fragen ist! Gerne auch per Privatnachricht.
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Dass die Beschneidung und die AT-lichen Tieropfer-Gesetze für die Christenheit nicht mehr einzuhalten sind, weil diese durch den Kreuzestod Jesu aufgehoben worden sind, wird durch das gesamte Schrifttum des Paulus im NT m.E. mehr als deutlich, besonders im Galsterbrief, finde ich.
      „Aufgehoben“ ist aus der Schrift nichts…..siehe Mt 5, 18. „Erfüllt“ hat Jesus die Schlachtopfer und den fleischlichen Bund indem der dessen Forderung (Halten der Gebote) buchstäblich nachkam. Die vollständige Erfüllung jenes Bundes sehe ich allerdings erst in Offenb. 14, 12 wo Gottes Volk es schaffen wird die Gebote zu halten und Christus zu repräsentieren.

      Ob man die Beschneidung mit dem Kreuzestod als erfüllt sehen kann stelle ich mal zur Frage.....die Beschneidung war das damalige Kennzeichen für Gottes Kinder. Das heutige Kennzeichen sind die Gebote auf dem Herzen Jesu Nachfolger…….das würde ich eher mit Pfingsten in Verbindung bringen.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • freudenboten schrieb:

      Mit dem Opfer Jesu und seiner Auferstehung ist dieses Erinnerungszeichen nicht mehr verpflichtend, weil das "Opfer Isaaks" erfüllt ist.
      In Anlehnung an Apg 10 und Apg 15 gibt es allerdings eine Begründung für die Aufhebung des Rituals welche nicht auf den Kreuzestod hinweist sondern auf den Heiligen Geist („der auch zu den Heiden gekommen ist“) und bezeugt damit den rechten Glauben der Heiden (wie Abraham)…….ist das „Erinnerungszeichen“ nicht eher ein Glaubenszeichen mit dem praktiziertem und visuell sichtbarem „Herausschneiden“ des eigenen Fleisches womit man das Kreuzigen des eigenen Fleisches bezeugt?.....die einzige Art u. Weise wie es uns ermöglicht werden kann die Gebote zu halten (im Fleisch unmöglich).
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Beschneidung heute noch praktizieren als symbolische Handlung für die "Beschneidung des Herzens" ?

      Atze schrieb:

      …….ist das „Erinnerungszeichen“ nicht eher ein Glaubenszeichen mit dem praktiziertem und visuell sichtbarem „Herausschneiden“ des eigenen Fleisches womit man das Kreuzigen des eigenen Fleisches bezeugt?.....die einzige Art u. Weise wie es uns ermöglicht werden kann die Gebote zu halten (im Fleisch unmöglich).
      Lieber Atze, ja bedeutet das nun, dass Du die tatsächliche Beschneidung heute noch praktizieren würdest als symbolische Handlung für die "Beschneidung des Herzens" ??? Auf Paulus kannst Du dich dabei m.E. nicht berufen, da Paulus ein klarer und entschiedener Gegner der "Heiden-Beschneidung" war, was dezidiert im Galaterbrief nachzulesen ist!
    • maggo schrieb:

      Kann man das entkräften?
      Ich denke, dass es sinnvoll ist sich in diesem Zusammenhang mit der Wohnstätte Gottes auseinander zu setzen....
      eine Predigt dazu stelle ich in "Was schaust du?" "Von den Wohnstätten des Herrn"
      Wir müssen uns damit auseinander setzen was der Leib Jesus heute ist und welchen Unterschied es zwischen AT und NT gibt.
      Im Übrigen muss ich nicht die Meinungen der anderen entkräften.....du auch nicht.
      Wenn man in das Denken hineinwächst, das uns Gott durch sein Wort vermittelt, dann beantworten sich die Fragen von ganz alleine, finde ich.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Die sog. zehn Gebote, nämlich die zehn Worte, der Dekalog, ist eine Zusammenfassung dessen, was in der Torah ausführlich beschrieben wird.
      So lesen wir bspw. in 2 Tim 3, 16-17:

      Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet.
    • maggo schrieb:

      Es gibt übrigens auch Leute die sagen, dass immer alle Gebote aus den 5 Büchern Mose gemeint sind. Kann man das entkräften?

      Es ist einfach die Frage, zu welcher Religion die besagten "Leute" gehören. Damit hat sich die Diskussion eigentlich auch schon erledigt. Wozu möchtest Du da noch etwas entkräften? Wir haben schließlich Religionsfreiheit.
    • Nur in Jesus sind wir wirklich vom Joch der Knechtschaft frei!

      maggo schrieb:

      Es gibt übrigens auch Leute die sagen, dass immer alle Gebote aus den 5 Büchern Mose gemeint sind. Kann man das entkräften?
      Ja, das kann man entkräften!

      Apg 15,10 „Warum versucht ihr denn nun Gott dadurch, dass ihr ein Joch auf den Nacken der Jünger legt, das weder unsre Väter noch wir haben tragen können?” ist die Meinung des Apostels Petrus im Apostelkonzil gegen die Forderung der christlich gewordenen jüdischen Pharisäer, die von den Heidenchristen verlangt hatten, sich beschneiden zu lassen und die deshalb „das ganze Gesetz des Moses” (Apg.15,5: „Man muss sie beschneiden und ihnen gebieten, das Gesetz des Mose zu halten.”) halten sollten - also alle 613 jüdischen Gebote. Selbst der Jude Petrus sagt, dass die Juden früherer und jetziger Zeiten dazu gar nicht in der Lage waren! Für Petrus waren deshalb die 613 Mosaischen Gebote ein Joch - eine Belastung! Genauso sieht das übrigens auch Paulus in seinem großartigem "Freiheits - Brief" - dem Brief an die Galater!
      ----> Paulus sagt in
      Gal 5,1 „Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!” ----> Paulus - ebenfalls gebürtiger Jude und römischer Staatsbürger - bezeichnet damit selbst das Mosaische Gesetz der 613 Gebote als ein „Joch der Knechtschaft”! Nur in Jesus sind wir wirklich davon frei! ----> denn das »Doppelgebot der Liebe« (= Gott lieben und meinen Nächsten lieben) befreit uns von der Knechtschaft der 613 Mosaischen Gebote!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      dass Du die tatsächliche Beschneidung heute noch praktizieren würdest
      Wir sind das geistliche Israel, genauso wie unsere Beschneidung geistlich ist. Das Merkmal dieser Kennzeichnung sind die 10 Gebote die wir nicht als breite Riemen an Kopf und Armen tragen um sich ständig daran zu erinnern, sondern die Kennzeichnung im Charakter. Man ist mit Christus eins geworden, bewirkt durch den hl. Geist der zu Pfingsten als Frühregen ausgegossen wurde. Pfingsten bei den Israeliten ist interessanter Weise eine Erinnerung an die 10 Gebote die genau im biblisch passendem Zeitrahmen (ca. 50 Tage nach dem Auszug aus Ägypten) auf Sinai gegeben wurden.

      freudenboten schrieb:

      Die Frage nach "Geboten" ist pharisäisch und führt vorbei/umgeht die eigentliche Erlösung.
      Die Frage nach Gnade ohne Gerechtigkeit ist für Süßholzraspler und „führt vorbei/umgeht die eigentliche Erlösung“.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Atze ()

    • HeimoW schrieb:

      maggo schrieb:

      Sind zumindest Christen.

      Wiederum steht geschrieben.de

      Auf YouTube aktiv.
      Auf youtube findest Du mehr Absurditäten, als sinnvolle Verkündigung. Vergiss es, ist überwiegend Müll.

      Kann mich täuschen, aber bei einem kurzen Blick auf die Videos geht es hauptsächlich mal wieder darum, die Antitrinität zu verkünden?
    • Also die Seite “wiederum steht geschrieben“ finde ich sehr gut; alles teilt man sowieso nie.
      Mit Gesetz ist nicht immer das selbe gemeint. Das macht es vor allem bei Paulus manchmal schwer.
      Dass die Gesetze alles zusammenfassen, worum es in der Bibel geht sind unsinnige Gemeinsätze, denen man nicht glauben sollte. Die Bibel erzählt eine Geschichte Gottes mit den Menschen.
      Das Gesetz oder die zehn Gebote sind bei manchen als das Alpha & omega in den köpfen. Dem ist nicht so. Gott ist nicht identisch mit dem Gesetz und geht auch nicht darin auf. Ebenso wie er nicht mit der Bibel identisch ist und darin aufgeht.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)