10 Gebote

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    • Der Juden einzige Gerechtigkeit vor Gott ist IN JESCHUA zu finden und dieser steht in seinen Geboten.

      Sowohl im Herzens-/Mundes-Bund (Ex. 19) als auch im Steintafel-Opfer-Tempel-Bund (Ex. 24). ist Jesus enthalten/verheißen, wobei die Opfer/-Stätte/-Beschneidung "beendet" ( Dan. 9) wurde durch Jesu Tod/Auferstehung.
    • Hallo maggo,
      du findest im NT keine direkte Aufforderung an die "Heidenchristen" die 10 Gebote der Steintafeln zu halten. Du findest aber verstreute Hinweise auf einzelne Gebote. Meinen Verständnis nach wiederholt Jesus alle 10 Gebote und vertieft sie.

      Es gibt aber auch indirekte Hinweise, dass die 10 Gebote vom Sinai nach wie vor ihre Gültigkeit haben - auch für die NT-Gemeinde.

      Der Schreiber des Hebräerbriefs entwickelt seine Typologie vom himmlischen Heiligtum und Hohenpriester auch mit Hilfe der "himmlischen Dinge", wozu die Bundeslade mit den Tafeln des Bundes zählt.

      Bibelstelle

      Hebräer 9,1-5Es hatte nun zwar auch der erste Bund Satzungen des Dienstes und das irdische Heiligtum. Denn es wurde ein Zelt aufgerichtet, das vordere - in dem sowohl der Leuchter als auch der Tisch und die Schaubrote waren -, das das Heilige genannt wird, hinter dem zweiten Vorhang aber ein Zelt, das das Allerheiligste genannt wird, das einen goldenen Räucheraltar und die überall mit Gold überdeckte Lade des Bundes hatte, in welcher der goldene Krug, der das Manna enthielt, und der Stab Aarons, der gesprosst hatte, und die Tafeln des Bundes waren; oben über ihr aber die Cherubim der Herrlichkeit, die den Versöhnungsdeckel überschatteten, von welchen Dingen jetzt nicht im Einzelnen zu reden ist.


      Bibelstelle

      Hebräer 9,23-24Es ist nun nötig, dass die Abbilder der himmlischen Dinge hierdurch gereinigt werden, die himmlischen Dinge selbst aber durch bessere Schlachtopfer als diese. Denn Christus ist nicht hineingegangen in ein mit Händen gemachtes Heiligtum, ein Abbild des wahren Heiligtums, sondern in den Himmel selbst, um jetzt vor dem Angesicht Gottes für uns zu erscheinen,


      Ich gehe davon aus, dass die himmlischen Dingen in Vers 23 die Aufzählung in den Versen 1-5 meinen. Folglich wären auch die irdischen Geräte - und damit auch die Bundeslade mit den 10 Geboten - ein Abbild der "himmlischen Geräte", was wiederum den Schluss nahe legt, dass die 10 Gebote "im Himmel liegen". Das sind selbstverständlich alles nur Bilder, die wir nicht exakt fassen können. Die "himmlischen Dinge" übersteigen unser irdisches Vorstellungsvermögen - was jedoch kein Grund ist, deren Existenz abzustreiten. Scheinbar hat die Bundeslade mit den 10 Geboten auch zu neutestamentlichen ihren Platz im Erlösungsgeschehen - und damit universelle Bedeutung.

      Auch Johannes sieht die Lade des Bundes im Himmel:

      Bibelstelle

      Offenbarung 11,19Und der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet, und die Lade seines Bundes wurde in seinem Tempel gesehen; und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner und ein Erdbeben und ein großer Hagel.


      Es wäre doch merkwürdig, wenn diese Lade im Himmel "existieren" würde aber gleichzeitig keine Gültigkeit mehr hätte? Ebenso wäre es merkwürdig, wenn die Schreiber des Hebräerbriefs und der Offenbarung dieses Bild benutzen würden, aber die 10 Gebote gleichzeitig obsolet wären? Für mich liegt der Schluss mehr als nahe, dass für die NT-Schreiber die 10 Gebote weiterhin gültig waren, auch für die Heidenchristen, was meines Erachtens dann auch die Kirchegeschichte zeigte. Du findest bis heute in so manchen Kirchen am Altar einen Mose, der die 10 Gebote hält, nur als ein Beispiel - aber Kirchengeschichte sollte nicht mit biblischen Argumenten verwechselt werden ;)
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Bogi111 schrieb:

      maggo schrieb:

      Auf der einen Seite hab ich Jesus als meinen Erlöser erkannt. Hat nur ca 36 Jahre gedauert
      Hallo Maggo,was hat Dich zu Jesus geführt,die Gebote oder die erlebte Liebe von Menschen?

      maggo schrieb:

      Auf der anderen Seite heißt es im NT wer Gott liebt hält seine Gebote und das ist nicht schwer.
      Es heist auch daran werdet ihr erkennen....wer neugeboren in Jesus ist?

      maggo schrieb:

      Nur frage ich mich da, welche Gebote sind genau gemeint? Gott und seinen Nächsten lieben- klar!!! Noch welche?
      Natürlich alle. Für micht ist das schwierigste, nicht falsch Zeugnis reden und nicht zu begehren....Meine Lebensrealität sich schön zu malen oder unzufrieden mit dem zu sein, was man hat....


      Was sagt mir das? Hab noch einiges zu arbeiten... ;)
      Das hat aber nichts mit einem Zweifel zu tun, nicht erlöst oder von Gott geliebt zu werden!.





      "Natürlich alle..." Da könnt man auch auf dem Trichter kommen ALLE 600irgendwas Gebote aus dem AT zu halten. Außer evtl die Opfer, das steht zumindest sehr deutlich im NT, dass die Opfer mit Jesu Tod vergangen sind. Ansonsten bin ich auch hier wieder bei meinem Dilemma. Es wird m.E. nicht zu 100% gesagt, welche Gebote gemeint sind. Welche zu halten sind. Es gibt eine Meinung, sie sagt alle Gebote die im NT von Jesus und auch von allen Aposteln erwähnt sind. Das ist irgendwas vierstellige. Nur mal als willkürliches Beispiel: Laut Petrus soll man sich auch seinem Chef unter ordnen, selbst wenn er nicht so nett ist. Gibt auch ne Auflistung im Internet dazu. Sind, wie gesagt, mehr als die gut 600 Gebote aus dem AT.
    • Seele1986 schrieb:

      maggo schrieb:

      Auf der anderen Seite heißt es im NT wer Gott liebt hält seine Gebote und das ist nicht schwer.
      Schwer sind seine Gebote auch nicht. Es ist kein Zivilrechtstext, der kompliziert zu lesen ist und der lauter Eventualitäten hat.Liebe deinen Nächsten ist ein ganz einfaches Gebot, ohne Fußnoten.
      Das Problem, das der Mensch hat ist, dass er mit den Fußnoten kommt.
      "Wer ist denn mein Nächster?" (die Frage des Gelehrten, woraufhin Jesus das Gleichnis vom barmherzigen Samariter erzählt: Wem bist Du der Nächste?)
      "Was ist denn mit denen, die in der Lüge und in falscher Lehre zuhause sind?"
      "Wie viele Chancen hat er/ sie denn?" (die Frage Petri, woraufhin Jesus ihm sagt: Er solle siebenmalsiebzigmal verzeihen, was im Prinzip heißt: immer)
      "Soll ich mir das denn bieten lassen? Man hilft, und wird dann auch noch gelinkt und schlecht gemacht!"

      Der Ratsvorsitzende der Kirche, in der ich zuhause bin, hat die Seenotrettung für sich entdeckt und behandelt das Thema medienreif, wie es sich heutzutage anschickt.
      Geh los und beteilige dich teuer an den wirklich wahren "globalen Problemen"; da hast du auch noch ein Abenteuer inklusive.
      Die Kassiererin im Supermarkt bei dir um die Ecke findest du aber immernoch zum Kotzen und im Auto fluchst du jedem in bösester Weise hinterher, der in deinen Augen etwas falsch gemacht hat, zu langsam fährt, oder was auch immer; hört dich ja keiner ...
      den Arbeitskollegen, den alle komisch finden und (ehrlich gesagt) den du nach zwei Wortwechseln auch komisch findest (du hast es ja geprüft und deine Kollegen hatten Recht! Keine Vorurteile also!), diesen Kollegen schneidest du. Du mobbst ihn nicht, du bist ja Christ, aber eigentlich ist er Luft für dich;
      du lästerst nicht mit, wenn über jemanden geredet wird ... nur bei gewissen Sachen (wird man ja wohl noch sagen dürfen), da gibst du auch mal ein Statement ab ...
      Aber Hauptsache, du warst mit deinem Pappschild für den Klimawandel oder gegen Trump auf der Straße.
      Was du so schreibst, liest sich meist sehr angenehm ^^ Mit meiner Prüfung bzgl. meiner Frage komm ich leider nicht weiter... ?(
      Das Problem habe ich für mich zum Glück sehr schnell nach meiner Bekehrung erkannt. Nachdem ich das erkannt habe, war quasi das nächste Thema, dass ich zwar nicht mitgemobbt habe (nur um bei dem einen Beispiel zu bleiben) aber dann quasi den Mobbenden verurteile... Auch nicht besser...äußerlich vielleicht, aber eigentlich nicht..
    • maggo schrieb:

      Mit meiner Prüfung bzgl. meiner Frage komm ich leider nicht weiter..
      Ist das denn so schwer für dich zu klären?
      Deine Frage war ja, ob die Zehn Gebote für dich persönlich sind oder nicht?
      Wie sollten sie es nicht sein? Ich denke mal, die Ethik darin vertrittst du doch.

      Das Volk Israel hat der Welt die Zehn Gebote gebracht; sie sollten ein Licht für die Völker sein.
      Du musst bedenken, dass es damals noch nicht unsere Gesetze gab; die Gesetze der anderen Völker waren nicht gerade schön und man huldigte dort nicht allein Gott, sondern dem Herrscher, der wie ein Gott war.
      Das Volk Israel war hier sozusagen aufklärerisch im Gegensatz zu den anderen Völkern.

      Also auch für dich und mich sind diese Gebote, aber sie sind natürlich nicht die ganze Geschichte.
      Kannst du das so annehmen? Oder was genau ist dein "Problem" mit den Zehn Geboten?

      LG
      Der Glaube ist ein Geschöpf des Wortes.
      Das Wort ist der Sohn Gottes.
    • Hallo Maggo,
      Dein Zitat:
      "Natürlich alle..." Da könnt man auch auf dem Trichter kommen ALLE 600irgendwas Gebote aus dem AT zu halten.

      Ich dachte es geht um die 10 Gebote,die Sgebote die von Gott auuf die Steintafeln geschrieben wurden und in der Bundeslade

      ihren Platz hatten und heute noch haben!

      Als STA müsste Dir doch bekannt sein,das die 600 Zusatzgebote eine ganz andere Bedeutung haben.

      Sauberkeit steht zwar nicht in den 10 Geboten, hilft aber der eigenen Gesunheit und den Mitmenschen.... :D

      Ich kann es irgenwie nicht glauben was Dein Problem ist,oder um was es Dir wirklich geht?

      Für mich ist hier eigentlich alles schon gesagt worden....
    • Norbert Chmelar schrieb:


      maggo schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      Ursprünglich natürlich schon! -----> Und doch haben die 10 Gebote eine solch ethische Kraft, dass sie über Israel hinaus - so ist jedenfalls meine Meinung - gelten und für die gesamte Menschheit die sittliche Grundlage des Handelns sein sollten!
      Ich würde mir einfach wünschen, dass es Bibelstellen gibt, welche glasklar aufzeigen, dass die in Stein gemeißelten 10 Gebote auch für alle Jünger Jesu Gültigkeit haben.
      Als erstes sollte gesagt werden, dass ja für die Jünger Jesu auch das Alte Testament (AT) Gültigkeit hatte. (Im Grunde genommen sind fast alle Reden Jesu Auslegungen und Klarstellungen des AT! ----> Hier steht der Jude Jesus ganz in der rabbinischen Tradition, was wir v.a. in seiner Bergpredigt (Matthäus 5 - 7) erkennen können!) Und in diesem AT finden wir (incl. der Apokryphen des AT) 42 Formulierungen, dass man die 10 Gebote halten soll! ----> allein im Deuteronomium sind es 19 !

      Statt vieler seien nur die 2 folgenden zitiert, die auch die Gesinnung der Juden bis zu den Pharisäern z.Z. Jesu aufzeigen:

      5Mo 6,25 Und das wird unsere Gerechtigkeit sein, dass wir alle diese Gebote tun und halten vor dem HERRN, unserm Gott, wie er uns geboten hat.
      5Mo 7,9 So sollst du nun wissen, dass der HERR, dein Gott, allein Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit bis ins tausendste Glied hält denen, die ihn lieben und seine Gebote halten

      ====> Der Juden Gerechtigkeit (bis heute!) ist also das Halten der Gebote! Wer die hält, der ist gerecht! Jesus aber stellt die Liebe in den Mittelpunkt seiner Lehre, die Liebe zu Gott und die Liebe zum Nächsten! Und aus reiner göttlicher Barmherzigkeit handelt Jesus aus reiner Nächstenliebe an den Kranken, Trauernden und gar an den Toten, die er 3 x wieder zum Leben erweckt! ---> und damit handelt Jesus im Einklang mit dem wichtigsten Postulat des AT (Matthäus 23,23 - Lutherbibel 2017 :: BibleServer Mobile

      Micha 6,8 Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert: nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.

      Nun hast Du aber noch nach Bibelstellen gefragt, dass die 10 Gebote auch den Jüngern Jesu gegolten haben; und hier gibt es dies Wort Jesu, das man zusammen lesen sollte mit diesem aus dem AT:

      Lasst uns am Ende die Summe von allem hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das gilt für alle Menschen. (Prediger 12,13)
      Er aber sprach zu ihm: »Was fragst du mich nach dem, was gut ist? Gut ist nur der Eine. Willst du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote.« (Matthäus 19,17)

      Auch dir vielen Dank für die ausführliche Antwort! Wie auch allen anderen hier. Wirklich sehr lieb von euch und alles andere als selbstverständlich! :)
      Da steht das man Gebote halten soll, ja. Aber es steht m.E. nirgends WELCHE. Theoretisch können das alle den Israeliten gegeben Gebote sein...finde ich.
    • Bogi111 schrieb:

      maggo schrieb:

      Nur frage ich mich da, welche Gebote sind genau gemeint? Gott und seinen Nächsten lieben- klar!!! Noch welche?
      Natürlich alle. Für micht ist das schwierigste, nicht falsch Zeugnis reden und nicht zu begehren....
      Was Maggo hier ausdrückte sind bereits alle vorhandenen Gebote. Nein es gibt keine weiteren.
      Was in den Zehn Geboten sowie in den Rechtsbestimmungen folgt sind Erklärungen zu dem wie sich die Liebe zu Gott bzw. zu seinem Nächsten ausdrückt. „Falsch Zeugnis reden“ und „begehren“ wäre ein Verstoß gegen das Gebot der Nächstenliebe…….wer schlechte Witze über Gott macht, Marias Standbild verehrt oder den Sonntag verherrlicht verstößt gegen das Gebot der Gottesliebe.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Bogi111 schrieb:

      Hallo Maggo,
      Dein Zitat:
      "Natürlich alle..." Da könnt man auch auf dem Trichter kommen ALLE 600irgendwas Gebote aus dem AT zu halten.

      Ich dachte es geht um die 10 Gebote,die Sgebote die von Gott auuf die Steintafeln geschrieben wurden und in der Bundeslade

      ihren Platz hatten und heute noch haben!

      Als STA müsste Dir doch bekannt sein,das die 600 Zusatzgebote eine ganz andere Bedeutung haben.

      Sauberkeit steht zwar nicht in den 10 Geboten, hilft aber der eigenen Gesunheit und den Mitmenschen.... :D

      Ich kann es irgenwie nicht glauben was Dein Problem ist,oder um was es Dir wirklich geht?

      Für mich ist hier eigentlich alles schon gesagt worden....
      Ich bin kein STA. Ich gehöre (noch) gar keiner bestimmten Kirche an. Bin auch noch nicht getauft. Ich gehe Samstags ab und zu zu den STA, Sonntags zu einer anderen Freikirche. Hatte Bibelstunden bei einem Adventisten, hab aber auch Anfangs einen Alpha-Kurs bei einer FEG besucht.
      Ich hab das wichtigste gefunden-Jesus! Aber ich wünsche mir auch ganz praktisch und Alltagstauglich sozusagen "mal anzukommen". In einer Gemeinde...
      Fehlt auch nicht mehr viel.
    • Ich finde den Ansatz "gelten die Zehn Gebote"? problematisch .

      Die Grundfrage ist doch, ob Gott in den Zehn Geboten Seinen Willen für den Menschen geoffenbart hat oder ob es begründeten zweifel daran gibt, dass dies der Wille Gottes ist. Nachdem Jesus die Gebote (jedenfalls einige davon) auslegt und damit zeigt, es geht nicht um die exakte Formulierung (im juristischen Sinn) sondern die Gesinnung und den Wert, den Gott dem Menschen vermitteln will, kenne ich kein valides Argument, das die Zehn Gebote für den (gläubigen) Menschen obsolet machen würde.

      Die frage nach der Gültigkeit der Gebote ist für mich der erste Schritt zu einem Verständnis wie es die Pharisäer hatten (streng "juristisch" und kasuistisch) und zu möglicher Gesetzesfrömmigkeit.

      Meine Antwort ist also: Die Zehn Gebote sind Ausdruck des (unveränderlichen) Willens Gottes und letztlich ein Aufruf an alle Menschen, die Ihn ernst nehmen wollen.

      Die übrigen Gebote der Thorah sind (in der Regel) Gesetz für das "Volk" Israel.
      Liebe Grüße, Heimo
    • maggo schrieb:

      Ich bin kein STA. Ich gehöre (noch) gar keiner bestimmten Kirche an.
      Tut mir leid,habe Dich verwechselt...bei der Hitze und der Vorbereitung auf den Urlaub in Kärnten ....

      maggo schrieb:

      Aber ich wünsche mir auch ganz praktisch und Alltagstauglich sozusagen "mal anzukommen". In einer Gemeinde...
      Jesus ist Alltagstauglich! Die gemeinde ein Ort um Aufzutanken und Liebe zu lernen, mit Hilfe der Bibel,des HL.Geistes und der unterschiedlichen Geschwister. Dort kannst Du Fehler machen,die auf der Arbeit oftmals unverzeilich sind...
      Noch was zu den "Geboten"... Heute aus unserer Lektion gelesen...stehen in den Sprüchen..

      16.12 Den Königen ist Unrecht tun ein Gräuel; denn durch Gerechtigkeit wird der Thron befestigt.
      13 Rechte Worte gefallen den Königen; und wer aufrichtig redet, wird geliebt.
      17.15 Wer den Schuldigen gerecht spricht und den Gerechten schuldig, die sind beide dem HERRN ein Gräuel.
      16 Was soll dem Toren Geld in der Hand, Weisheit zu kaufen, wo er doch ohne Verstand ist?
      20. 23 Zweierlei Gewicht ist dem HERRN ein Gräuel, und eine falsche Waage ist nicht gut.
      24 Jedermanns Schritte bestimmt der HERR. Welcher Mensch versteht seinen Weg?
      25 Es ist dem Menschen ein Fallstrick, unbedacht Gelübde zu tun und erst nach dem Geloben zu überlegen.
    • Yppsi schrieb:

      Das sind die einfacheren Dinge, die die man einfach sein lassen kann.
      Die anderen sind die, bei denen man aktiv werden müßte. Z.B. jemandem helfen, der in Not ist.
      Du möchtest doch sicher auch, daß dir geholfen wird, wenn du in Not bist?
      Nein, das sind nicht die einfacheren Dinge. Beides ist untrennbar. Es ist nicht möglich, die ersten Dinge zu lassen und die Anderen nicht zu tun.

      1) Entweder man ist wiedergeboren, dann ist man immer mehr mit dem göttlichen Prinzip der Liebe erfüllt. Dann will man auch die Gebote halten und ganz praktisch Liebesdienst tun. Der Geist des Menschen siegt über seine fleischliche Natur.

      2) Oder man ist nicht wiedergeboren oder von seiner ersten Liebe zu Gott abgefallen. Dann nimmt die fleischliche Natur des Menschen oberhand, und das Halten der Gebote wird unmöglich.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Bogi111 schrieb:

      Was sagt mir das? Hab noch einiges zu arbeiten... ;)
      Was gibt es da zu arbeiten, Bogi? Du weißt doch, du kannst es durch "Arbeiten" nicht besser machen.

      Übergibst du dein ganzes Ich Gott, stellst du dich komplett unter Seine Führung unter, dann wird Er aus dir einen neuen Menschen machen und dir die nötige Liebe und Kraft geben, Ihm zu gehorchen und zu dienen.

      Lässt du einen kleinen Teil von dir im Verborgenen weiterhin nach deiner Lust und Laune leben, dann bist du ein verlorener Mensch. Eine kleine Rebellion damals öffnete die Tür für den Sündenfall, eine kleine Rebellion heute öffnet die Tür für die Macht Satans in dir. Man kann aber nicht beiden Herren dienen.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • maggo schrieb:

      Da steht das man Gebote halten soll, ja. Aber es steht m.E. nirgends WELCHE. Theoretisch können das alle den Israeliten gegeben Gebote sein...finde ich.
      Ein wiedergeboren Mensch handelt stets nach dem Grundsatz:

      Philippe 4,8 Weiter, liebe Brüder, was wahrhaftig ist, was ehrbar, was gerecht, was keusch, was lieblich, was wohllautet, ist etwa eine Tugend, ist etwa ein Lob, dem denket nach!

      Du kannst also selbst - über die israelitischen Gebote weiter hinaus - rausfinden, was Gott von dir möchte. Als erstes könntest du die Zehn Gebote durchgehen und beurteilen, was der Ursprung, Sinn und Zweck eines Gebotes (gewesen) ist.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Jacob der Suchende schrieb:

      Yppsi schrieb:

      Das sind die einfacheren Dinge, die die man einfach sein lassen kann.
      Die anderen sind die, bei denen man aktiv werden müßte. Z.B. jemandem helfen, der in Not ist.
      Du möchtest doch sicher auch, daß dir geholfen wird, wenn du in Not bist?
      Nein, das sind nicht die einfacheren Dinge. Beides ist untrennbar. Es ist nicht möglich, die ersten Dinge zu lassen und die Anderen nicht zu tun.

      Warum soll das nicht möglich sein? ?(
    • Norbert Chmelar schrieb:


      Norbert Chmelar schrieb:


      maggo schrieb:

      Ich würde mir einfach wünschen, dass es Bibelstellen gibt, welche glasklar aufzeigen, dass die in Stein gemeißelten 10 Gebote auch für alle Jünger Jesu Gültigkeit haben.
      ... was wir v.a. in seiner Bergpredigt (Matthäus 5 - 7) erkennen können!

      Nun hast Du aber noch nach Bibelstellen gefragt, dass die 10 Gebote auch den Jüngern Jesu gegolten haben; und hier gibt es dies Wort Jesu, das man zusammen lesen sollte mit diesem aus dem AT:

      Lasst uns am Ende die Summe von allem hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das gilt für alle Menschen. (Prediger 12,13)
      Er aber sprach zu ihm: »Was fragst du mich nach dem, was gut ist? Gut ist nur der Eine. Willst du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote.« (Matthäus 19,17)

      Ein klasglares Argument für die Gültigkeit der 10 Gebote auch für Jesu Jünger bis heute finden wir in der Bergpredigt, wenn Jesus in Matthäus 5, 17f. sagt:17 Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.
      18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht.

      In der Bergpredigt wiederholt Jesus Teile der 10 Gebote: „Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist (2. Mose 20,13; 21,12): »Du sollst nicht töten«;...” (Matth.5,21) + „Ihr habt gehört, dass gesagt ist (2. Mose 20,14): »Du sollst nicht ehebrechen.«” (Matth.5,27)
      In Matth. 19,19 erwähnt Jesus ein weiteres der 10 Gebote: Mt 19,19 ehre den Vater und die Mutter;
      ----> man könnte daher sagen, dass das Matthäus-Evangelium das "jüdischte" der 4 Evangelien ist! Denn Matthäus hat v.a. für Juden und Judenchristen geschrieben!
      Im Johannes-Evangelium (und später in den Johannesbriefen und der Offenbarung) lesen wir:
      Joh 14,15 Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten.

      Auch in den späteren Schriften des Neuen Testaments (NT) finden wir glasklare Bibelstellen für die ewige Gültigkeit der 10 Gebote:

      Röm 13,9 Denn das: "Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren", und wenn es ein anderes Gebot gibt, ist in diesem Wort zusammengefasst: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst."
      Gal 5,14 Denn das ganze Gesetz ist in einem Wort erfüllt, in dem: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst."
      Jak 2,8 Wenn ihr wirklich das königliche Gesetz "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst" nach der Schrift erfüllt, so tut ihr recht.
      1Kor 7,19 Die Beschneidung ist nichts, und die Unbeschnittenheit ist nichts, sondern: Gottes Gebote halten.
      1Joh 2,3 Und daran merken wir, dass wir ihn erkannt haben, wenn wir seine Gebote halten.
      1Joh 3,22 und was wir bitten, empfangen wir von ihm; denn wir halten seine Gebote und tun, was vor ihm wohlgefällig ist.
      1Joh 5,2 Daran erkennen wir, dass wir Gottes Kinder lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten.
      1Joh 5,3 Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.
      Offb 12,17 Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, zu kämpfen gegen die Übrigen von ihrem Geschlecht, die Gottes Gebote halten und haben das Zeugnis Jesu.
      Offb 14,12 Hier ist die Geduld der Heiligen, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus!

      Auch in den Apokryphen im Buche Jesus Sirach finden wir Bibelstellen für das Halten der Gebote:

      Sir 1,26 Willst du weise werden, so halte die Gebote, dann wird der Herr dir die Weisheit geben.
      Sir 6,37 Betrachte immer die Gebote des Herrn und halte dich stets an sein Wort; so macht er dein Herz fest, und das Verlangen nach Weisheit wird dir zuteil.
      Sir 15,15 Wenn du willst, so kannst du die Gebote halten und in rechter Treue tun, was ihm gefällt.
      Sir 37,12 sondern halte dich stets an einen Gottesfürchtigen, von dem du weißt, dass er die Gebote hält, der wie du gesinnt ist und Mitleid mit dir hat, wenn du strauchelst.
      Lieber Norbert, kannst du noch deutlich machen, dass es sich bei den Versen immer um die 10 Gebote handelt??? Das sind ja immer genau die Stellen, wo ich mir beim Lesen denke, welche Gebote denn gemeint sind.

      DANKE