10 Gebote

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    • Seele1986 schrieb:

      Die Liebe erfüllt alles Gebot.
      Denn auch das ist ein Herzensanliegen Gottes aus Liebe!
      Psalm 82
      1 Ein Psalm Asafs. Gott steht in der Gottesgemeinde und ist Richter unter den Göttern.
      2 »Wie lange wollt ihr unrecht richten und die Frevler vorziehen? Sela.
      3 Schaffet Recht dem Armen und der Waise und helft dem Elenden und Bedürftigen zum Recht.
      4 Errettet den Geringen und Armen und erlöst ihn aus der Gewalt der Frevler.«

      5 Sie lassen sich nichts sagen und sehen nichts ein, / sie tappen dahin im Finstern. Es wanken alle Grundfesten der Erde.
      6 »Wohl habe ich gesagt: Ihr seid Götter und allzumal Söhne des Höchsten;
      7 aber ihr werdet sterben wie Menschen und wie einer der Fürsten zugrunde gehen.«
      8 Gott, mache dich auf und richte die Erde; denn du bist Erbherr über alle Völker!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Ursprünglich natürlich schon! -----> Und doch haben die 10 Gebote eine solch ethische Kraft, dass sie über Israel hinaus - so ist jedenfalls meine Meinung - gelten und für die gesamte Menschheit die sittliche Grundlage des Handelns sein sollten!
      Jesus hat ja m.E. die 10 Gebote bestätigt, ja diese in seiner Bergpredigt noch »sittlich verschärft«! (schon der „lüstene Blick”, der „böse Gedanke” verstosse gegen die 10 Gebote!)

      In der evangelischen Theologie wird bis heute darüber gestritten, ob mit Jesus bzw. v.a. mit Paulus die 10 Gebote abgetan seien.
      Luther verteidigte die Gültigkeit der 10 Gebote als auch für die Christenheit nachwievor geltend! *** Im »Doppelgebot der Liebe« („Gott lieben von ganzem Herzen und mit ganzer Seele und seinen Nächsten wie sich selbst!”) fasst Jesus die beiden Tafeln des Dekalogs quasi in einem Satz zusammen bzw. erklärt damit den Sinn dieser ewig gültigen 10 Gebote!

      PS: Gerade wegen dem 4. Gebot („Du sollst den Sabbat-Tag heiligen!”) argumentieren ja die Siebenten-Tags-Adventisten damit, dass alle 10 Gebote auch heute für die Christenheit gelten; denn das Sabbatgebot habe Gott schon nach bzw. bei der Schöpfung angeordnet (laut Gen. 1.Mose 2,3 - Lutherbibel 2017 :: BibleServer Mobile) - gelte also nicht nur für Israel, sondern bereits der ganzen Menschheit! ----> Dies ist mMn. ein starkes biblisches Argument dafür, dass auch wir Christen auch den Sabbat heiligen sollten.

      *** Luther hat aber die Formulierung „Du sollst den Sabbat-Tag heiligen!” im katholischen Sinne in „Du sollst den Feiertag heiligen!” ersetzt! ---> Die Gültigkeit des Sabbatgebots hatte Luther noch nicht erkannt bzw. erkennen können, das haben erst 300 Jahre später die Adventisten als biblische Lehre wieder entdeckt



      Das sie ethnisch gut und richtig sind, bestreitet wohl niemand in unserer Gesellschaft. Zu anderen Zeiten und/oder in anderen Kulturen sind die aber mit Sicherheit nicht sooo relevant.


      Ich würde mir einfach wünschen, dass es Bibelstellen gibt, welche glasklar aufzeigen, dass die in Stein gemeißelten 10 Gebote auch für alle Jünger Jesu Gültigkeit haben.
    • Azatoth schrieb:

      Einerseits wude es den Israeliten gegeben, aber es gab ja die Möglichkeit, sich der Nation Israel anzuschließen. Rahab und Ruth waren ursprünglich keine Israelitinnen, heirateten aber ein. Es ist also keine Frage des Blutes. Das Mischvolk, das mit Israel aus Ägypten zog, hatte zwar kein Stammeserbe, aber es durfte trotzdem mit ihnen leben und von ihnen profitieren. Viele von ihnen waren Arme, Elende und Waisen. Für Leute ohne festen Grundbesitz, das Gott nach Stämmen zuteilen ließ, gelten natürlich andere Maßstäbe, als für Eigentumslose. Damit der Willkür nicht Tür und Tor geöffnet wurde, hat Gott das Beziehungsverhältnis zwischen Eigentümern und Besitzlosen klar geregelt. Die Eigentümer waren verpflichtet, die Besitzlosen mit dem Lebensnotwendigen zu versorgen und konnten sie auch in ihre Dienste nehmen. Ein Dienstverhältnis war aber nicht die Bedingung für die Versorgung. Entgegen dem protestantischen Arbeitsethos galt hier nicht "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.", denn wer nicht isst, kann auch nicht arbeiten und verhungert. Die Grundversorgung gilt als Voraussetzung für die Arbeitsleistung. Die Erben der Landteile waren diesbezüglich natürlich von Grund auf in der vorteilhafteren Position, und das keineswegs, weil sie dafür irgendeine Vorleistung erbrachten haben, mit der sie sich dieses Recht und diese Gunst verdient hätten.
      Die Tatsache, dass im AT immer mal wieder erwähnt wird, dass die Menschen sich auch den Israeliten anschließen hätten können (oder manchmal hätte wohl auch eine Art Friedensvertrag gereicht) lassen mich Freude strahlend lächeln...wenn ich wenige Kapitel vorher von den Grausamkeiten des AT doch mindestens ab und zu überrascht war (bin).
      Aber Klarheit bzgl meiner Frage gibt deine Antwort leider für mich nicht. Vllt versteh ichs aber auch einfach zu wenig ;)
    • Seele1986 schrieb:

      Die Zehn Gebote sind die Grundethik Gottes, ausgehend vom Volk Israel für alle Welt.
      Es war der Elementarstandard für das Volk.
      "Teile mit dem Hungrigen dein Brot" oder "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" steht dort nicht drin.

      Zuweilen wird ja die zweite Tafel mit Geboten wie "du sollst nicht töten/ morden", "du sollst nicht nehmen deines Nächsten Hab und Gut", "du sollst nicht falsches Zeugnis wider deinen Nächsten geben" mit der Nächstenliebe identisch gesetzt;
      die erste Tafel ist in dieser Logik "Gottesliebe" und die zweite Tafel "Nächstenliebe".
      Ich denke nicht, dass dem so ist.

      Als Jesus gefragt wird, welches das höchste Gebot ist, zitiert er nicht die Gesetzestafeln,
      sondern ja vielmehr das Glaubensbekenntnis Israels:
      Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben, mit ganzer Seele, mit ganzem Gemüte und mit aller Kraft,
      und - dem gleich - Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
      Daran hangen das Gesetz und alle Propheten.

      Die Gesetzestafeln sind nicht = Gottesliebe & Nächstenliebe.
      Sie sind die Grundethik, das Mindestmaß.
      Grundethik...wenn man sich manche Gesellschaften anschaut ist oder war das so, finde ich auch. Aber ich sehe (leider!!!) dennoch nicht, wie und wo diese 10 Punkte anderen als nur den Israeliten gegeben wurde.
    • maggo schrieb:

      Aber ich sehe (leider!!!) dennoch nicht, wie und wo diese 10 Punkte anderen als nur den Israeliten gegeben wurde.
      Diese konkreten Zehn Gebote waren auch zunächst einmal dem Volk Israel gegeben, das stimmt.
      Sie haben aber die ganze Welt geprägt, was ihnen auch gesagt war: seid ein Licht für die Völker.

      Die Heidenchristen sind dem Volk Gottes mit eingepfropft.
      Man muss die ganze Geschichte sehen, sonst versteht man die eigene nicht. Und dort gehören die Zehn Gebote maßgeblich dazu.
      Der Glaube ist ein Geschöpf des Wortes.
      Das Wort ist der Sohn Gottes.
    • Seele1986 schrieb:

      Das Gericht? Oder was meinst du genau?
      Wenn er das in den Psalmen schreiben lässt dann ist das offenschtlich auch ein wichtiges Aliegen Gottes,das nicht in den 10 Geboten so genannt wird!
      Es ist schon unglaublich wenn einer fragt, ob die 10 Gebote auch für uns gelten.... ?(
    • Bogi111 schrieb:

      Wenn er das in den Psalmen schreiben lässt dann ist das offenschtlich auch ein wichtiges Aliegen Gottes,das nicht in den 10 Geboten so genannt wird!
      Natürlich ist das ein wichtiges Anliegen.

      Ich steh irgendwie auf dem Schlauch, aber das wird an mir liegen ...

      Bogi111 schrieb:

      Es ist schon unglaublich wenn einer fragt, ob die 10 Gebote auch für uns gelten....
      Warum?
      Da fragt jemand etwas, weil er es richtig verstehen möchte (nehme ich an).
      Der Glaube ist ein Geschöpf des Wortes.
      Das Wort ist der Sohn Gottes.
    • Yppsi schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      aber man kann doch wohl schon sagen: „Wer seinen Mitmenschen nicht tötet, ihn nicht bestiehlt, ihn nicht anlügt, ihm nicht neidisch ist" der handelt doch nach dem Grundsatz „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" - oder etwa nicht?
      Das sind die einfacheren Dinge, die die man einfach sein lassen kann.
      Die anderen sind die, bei denen man aktiv werden müßte. Z.B. jemandem helfen, der in Not ist.
      Du möchtest doch sicher auch, daß dir geholfen wird, wenn du in Not bist?
      Da sind wir genau bei meinem Problem immer. Ich kann meinen nächsten nicht töten, ihn nicht beneiden. Aber ich kann ihn gleichzeitig auch nicht lieben.

      Immer wenn ich frage, ob die 10 Gebote auch für Nichtisraeliten gültig sind, kommt sowas ähnliches wie "naja niemand würde doch behaupten, dass man jetzt seinen Nachbarn töten kann" usw. Das ist natürlich korrekt, aber bei der Frage ob diese 10 Gebote so noch gültig sind spielt so eine Antwort m.E. keine Rolle.
    • Seele1986 schrieb:

      Natürlich ist das ein wichtiges Anliegen.

      Ich steh irgendwie auf dem Schlauch, aber das wird an mir liegen ...
      Was so nicht in den 10 Geboten steht!

      Seele1986 schrieb:

      Warum?
      Da fragt jemand etwas, weil er es richtig verstehen möchte (nehme ich an).
      Deshalb fragt er, ob die 10 Gebote für uns auch gelten???
    • Bogi111 schrieb:

      Was so nicht in den 10 Geboten steht!
      Deshalb gibt es auch nicht nur die Zehn Gebote, sondern noch etwas mehr Text.
      Die Zehn Gebote sind - wie gesagt - Mindestmaß und Standard.

      Bogi111 schrieb:

      Deshalb fragt er, ob die 10 Gebote für uns auch gelten???
      Nehme ich an. Oder warum sollte er sonst fragen?
      Der Glaube ist ein Geschöpf des Wortes.
      Das Wort ist der Sohn Gottes.
    • Ja, ich möchte halt wissen, ob sie ganz persönlich für mich gelten. Auf der einen Seite hab ich Jesus als meinen Erlöser erkannt. Hat nur ca 36 Jahre gedauert ;) und ich weiß auch, dass ich eh zu limitiert bin um auch nur irgendwas zu halten -auch wenn ich es wirklich versuche! Gott liebt mich dennoch.
      Auf der anderen Seite heißt es im NT wer Gott liebt hält seine Gebote und das ist nicht schwer.

      Nur frage ich mich da, welche Gebote sind genau gemeint? Gott und seinen Nächsten lieben- klar!!! Noch welche?
    • Die Liebe drückt sich in Taten aus. Wenn ich sage, ich liebe Gott - wie zeige ich das? Indem ich das befolge, was Er mir in/mit Seinem Wort mitteilt. Wenn ich sage, ich liebe meinen Nächsten - wie zeige ich das? Indem ich ihm das tue, was ich mir wünschen würde, dass mein Nächster auch an mir tun würde. Alle Gebote hängen an diesen beiden. Jesus selbst sagte, wer mein Wort hört und es tut. Und da er im Auftrag seines Vaters handelte/sprach, sind damit die Worte des Vaters gemeint. Handele ich nach Seinem Wort, beweise ich also damit meine Liebe zu Ihm - und ehre Ihn damit. Gleiches gilt für meinen Nächsten. Handele ich gut an ihm, achte ich ihn.
    • maggo schrieb:

      Auf der einen Seite hab ich Jesus als meinen Erlöser erkannt. Hat nur ca 36 Jahre gedauert
      Hallo Maggo,was hat Dich zu Jesus geführt,die Gebote oder die erlebte Liebe von Menschen?

      maggo schrieb:

      Auf der anderen Seite heißt es im NT wer Gott liebt hält seine Gebote und das ist nicht schwer.
      Es heist auch daran werdet ihr erkennen....wer neugeboren in Jesus ist?

      maggo schrieb:

      Nur frage ich mich da, welche Gebote sind genau gemeint? Gott und seinen Nächsten lieben- klar!!! Noch welche?
      Natürlich alle. Für micht ist das schwierigste, nicht falsch Zeugnis reden und nicht zu begehren....
      Meine Lebensrealität sich schön zu malen oder unzufrieden mit dem zu sein, was man hat....

      Was sagt mir das? Hab noch einiges zu arbeiten... ;)
      Das hat aber nichts mit einem Zweifel zu tun, nicht erlöst oder von Gott geliebt zu werden!.
    • maggo schrieb:

      Auf der anderen Seite heißt es im NT wer Gott liebt hält seine Gebote und das ist nicht schwer.
      Schwer sind seine Gebote auch nicht. Es ist kein Zivilrechtstext, der kompliziert zu lesen ist und der lauter Eventualitäten hat.
      Liebe deinen Nächsten ist ein ganz einfaches Gebot, ohne Fußnoten.
      Das Problem, das der Mensch hat ist, dass er mit den Fußnoten kommt.
      "Wer ist denn mein Nächster?" (die Frage des Gelehrten, woraufhin Jesus das Gleichnis vom barmherzigen Samariter erzählt: Wem bist Du der Nächste?)
      "Was ist denn mit denen, die in der Lüge und in falscher Lehre zuhause sind?"
      "Wie viele Chancen hat er/ sie denn?" (die Frage Petri, woraufhin Jesus ihm sagt: Er solle siebenmalsiebzigmal verzeihen, was im Prinzip heißt: immer)
      "Soll ich mir das denn bieten lassen? Man hilft, und wird dann auch noch gelinkt und schlecht gemacht!"

      Der Ratsvorsitzende der Kirche, in der ich zuhause bin, hat die Seenotrettung für sich entdeckt und behandelt das Thema medienreif, wie es sich heutzutage anschickt.
      Geh los und beteilige dich teuer an den wirklich wahren "globalen Problemen"; da hast du auch noch ein Abenteuer inklusive.
      Die Kassiererin im Supermarkt bei dir um die Ecke findest du aber immernoch zum Kotzen und im Auto fluchst du jedem in bösester Weise hinterher, der in deinen Augen etwas falsch gemacht hat, zu langsam fährt, oder was auch immer; hört dich ja keiner ...
      den Arbeitskollegen, den alle komisch finden und (ehrlich gesagt) den du nach zwei Wortwechseln auch komisch findest (du hast es ja geprüft und deine Kollegen hatten Recht! Keine Vorurteile also!), diesen Kollegen schneidest du. Du mobbst ihn nicht, du bist ja Christ, aber eigentlich ist er Luft für dich;
      du lästerst nicht mit, wenn über jemanden geredet wird ... nur bei gewissen Sachen (wird man ja wohl noch sagen dürfen), da gibst du auch mal ein Statement ab ...
      Aber Hauptsache, du warst mit deinem Pappschild für den Klimawandel oder gegen Trump auf der Straße.
      Der Glaube ist ein Geschöpf des Wortes.
      Das Wort ist der Sohn Gottes.
    • maggo schrieb:

      Ja, ich möchte halt wissen, ob sie ganz persönlich für mich gelten. Auf der einen Seite hab ich Jesus als meinen Erlöser erkannt. Hat nur ca 36 Jahre gedauert und ich weiß auch, dass ich eh zu limitiert bin um auch nur irgendwas zu halten -auch wenn ich es wirklich versuche! Gott liebt mich dennoch.
      Auf der anderen Seite heißt es im NT wer Gott liebt hält seine Gebote und das ist nicht schwer.

      Nur frage ich mich da, welche Gebote sind genau gemeint? Gott und seinen Nächsten lieben- klar!!! Noch welche?
      Ich denke, man muss Gott viel deutlicher als Schöpfer wahrnehmen. Er weiß wie wir funktionieren und er hat mit den Geboten die Bereiche definiert, die uns von ihm wegbringen, wenn wir in diesen Bereichen nur unsrer menschlichen Natur nachgehen.
      Unsere inneren Bedürfnisse haben manchmal mit dem eines wiedergeborenen , aus Gottes Geist geborenen Menschen wenig bis gar nichts zu tun, finde ich. Alter und neuer Mensch liegen miteinander im Clinch und das wird durch die Gebote erst so richtig sichtbar.
      Ich finde daher, dass man sein Tun durch das Lesen und Bedenken der Gebote hinterfragt, aber halten kann man die Gebote dann, wenn man in seinen Gedanken stets bei Jesus und seinem Tun ist. Dann erfüllt er ja unser Sein mit der Liebe, die wir zu ihm haben sollen. Daneben hat dann das Erfüllen von Sünde kaum Platz, es sei denn wir konzentrieren uns uuf unsere Befindlichkeiten. Deshalb, denke ich, sagt er, dass wir die Gebote erfüllen, wenn er geliebt wird und der Nächste damit gleich mit.
      Zu behirnen was ich dem anderen antue, wenn ich seine Frau begehre oder welche Auswirkungen das ignorieren der Gebote hat, das tut man eh, bringt uns aber auch nicht weiter. Weiter bringt uns Bibel lesen, beten und im Licht der Bibel sich erlösen zu lassen von menschlichem Gedöns :D
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Matthäus 19,17 beweist glasklar, dass die 10 Gebote für alle Jünger Jesu galten und gelten! - Teil 1


      maggo schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      Ursprünglich natürlich schon! -----> Und doch haben die 10 Gebote eine solch ethische Kraft, dass sie über Israel hinaus - so ist jedenfalls meine Meinung - gelten und für die gesamte Menschheit die sittliche Grundlage des Handelns sein sollten!

      Ich würde mir einfach wünschen, dass es Bibelstellen gibt, welche glasklar aufzeigen, dass die in Stein gemeißelten 10 Gebote auch für alle Jünger Jesu Gültigkeit haben.

      Als erstes sollte gesagt werden, dass ja für die Jünger Jesu auch das Alte Testament (AT) Gültigkeit hatte. (Im Grunde genommen sind fast alle Reden Jesu Auslegungen und Klarstellungen des AT! ----> Hier steht der Jude Jesus ganz in der rabbinischen Tradition, was wir v.a. in seiner Bergpredigt (Matthäus 5 - 7) erkennen können!) Und in diesem AT finden wir (incl. der Apokryphen des AT) 42 Formulierungen, dass man die 10 Gebote halten soll! ----> allein im Deuteronomium sind es 19 !

      Statt vieler seien nur die 2 folgenden zitiert, die auch die Gesinnung der Juden bis zu den Pharisäern z.Z. Jesu aufzeigen:

      5Mo 6,25 Und das wird unsere Gerechtigkeit sein, dass wir alle diese Gebote tun und halten vor dem HERRN, unserm Gott, wie er uns geboten hat.
      5Mo 7,9 So sollst du nun wissen, dass der HERR, dein Gott, allein Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit bis ins tausendste Glied hält denen, die ihn lieben und seine Gebote halten

      ====> Der Juden Gerechtigkeit (bis heute!) ist also das Halten der Gebote! Wer die hält, der ist gerecht! Jesus aber stellt die Liebe in den Mittelpunkt seiner Lehre, die Liebe zu Gott und die Liebe zum Nächsten! Und aus reiner göttlicher Barmherzigkeit handelt Jesus aus reiner Nächstenliebe an den Kranken, Trauernden und gar an den Toten, die er 3 x wieder zum Leben erweckt! ---> und damit handelt Jesus im Einklang mit dem wichtigsten Postulat des AT (Matthäus 23,23 - Lutherbibel 2017 :: BibleServer Mobile

      Micha 6,8 Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert: nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.

      Nun hast Du aber noch nach Bibelstellen gefragt, dass die 10 Gebote auch den Jüngern Jesu gegolten haben; und hier gibt es dies Wort Jesu, das man zusammen lesen sollte mit diesem aus dem AT:

      Lasst uns am Ende die Summe von allem hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das gilt für alle Menschen. (Prediger 12,13)
      Er aber sprach zu ihm: »Was fragst du mich nach dem, was gut ist? Gut ist nur der Eine. Willst du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote.« (Matthäus 19,17)

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Matthäus 19,17 beweist glasklar, dass die 10 Gebote für alle Jünger Jesu galten und gelten! - Teil 2


      Norbert Chmelar schrieb:


      maggo schrieb:

      Ich würde mir einfach wünschen, dass es Bibelstellen gibt, welche glasklar aufzeigen, dass die in Stein gemeißelten 10 Gebote auch für alle Jünger Jesu Gültigkeit haben.
      ... was wir v.a. in seiner Bergpredigt (Matthäus 5 - 7) erkennen können!


      Nun hast Du aber noch nach Bibelstellen gefragt, dass die 10 Gebote auch den Jüngern Jesu gegolten haben; und hier gibt es dies Wort Jesu, das man zusammen lesen sollte mit diesem aus dem AT:

      Lasst uns am Ende die Summe von allem hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das gilt für alle Menschen. (Prediger 12,13)
      Er aber sprach zu ihm: »Was fragst du mich nach dem, was gut ist? Gut ist nur der Eine. Willst du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote.« (Matthäus 19,17)

      Ein klasglares Argument für die Gültigkeit der 10 Gebote auch für Jesu Jünger bis heute finden wir in der Bergpredigt, wenn Jesus in Matthäus 5, 17f. sagt:
      17 Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.
      18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht.

      In der Bergpredigt wiederholt Jesus Teile der 10 Gebote: „Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist (2. Mose 20,13; 21,12): »Du sollst nicht töten«;...” (Matth.5,21) + „Ihr habt gehört, dass gesagt ist (2. Mose 20,14): »Du sollst nicht ehebrechen.«” (Matth.5,27)
      In Matth. 19,19 erwähnt Jesus ein weiteres der 10 Gebote: Mt 19,19 ehre den Vater und die Mutter;
      ----> man könnte daher sagen, dass das Matthäus-Evangelium das "jüdischte" der 4 Evangelien ist! Denn Matthäus hat v.a. für Juden und Judenchristen geschrieben!
      Im Johannes-Evangelium (und später in den Johannesbriefen und der Offenbarung) lesen wir:
      Joh 14,15 Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten.

      Auch in den späteren Schriften des Neuen Testaments (NT) finden wir glasklare Bibelstellen für die ewige Gültigkeit der 10 Gebote:

      Röm 13,9 Denn das: "Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren", und wenn es ein anderes Gebot gibt, ist in diesem Wort zusammengefasst: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst."
      Gal 5,14 Denn das ganze Gesetz ist in einem Wort erfüllt, in dem: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst."
      Jak 2,8 Wenn ihr wirklich das königliche Gesetz "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst" nach der Schrift erfüllt, so tut ihr recht.
      1Kor 7,19 Die Beschneidung ist nichts, und die Unbeschnittenheit ist nichts, sondern: Gottes Gebote halten.
      1Joh 2,3 Und daran merken wir, dass wir ihn erkannt haben, wenn wir seine Gebote halten.
      1Joh 3,22 und was wir bitten, empfangen wir von ihm; denn wir halten seine Gebote und tun, was vor ihm wohlgefällig ist.
      1Joh 5,2 Daran erkennen wir, dass wir Gottes Kinder lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten.
      1Joh 5,3 Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.
      Offb 12,17 Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, zu kämpfen gegen die Übrigen von ihrem Geschlecht, die Gottes Gebote halten und haben das Zeugnis Jesu.
      Offb 14,12 Hier ist die Geduld der Heiligen, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus!

      Auch in den Apokryphen im Buche Jesus Sirach finden wir Bibelstellen für das Halten der Gebote:

      Sir 1,26 Willst du weise werden, so halte die Gebote, dann wird der Herr dir die Weisheit geben.
      Sir 6,37 Betrachte immer die Gebote des Herrn und halte dich stets an sein Wort; so macht er dein Herz fest, und das Verlangen nach Weisheit wird dir zuteil.
      Sir 15,15 Wenn du willst, so kannst du die Gebote halten und in rechter Treue tun, was ihm gefällt.
      Sir 37,12 sondern halte dich stets an einen Gottesfürchtigen, von dem du weißt, dass er die Gebote hält, der wie du gesinnt ist und Mitleid mit dir hat, wenn du strauchelst.

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