Wie werden Gottesdienste würdig gehalten?

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    • Was nützen alle Tradionen - so gut sie mitunter sind, wenn dem Heiligen Geist der Maulkorb verpasst wird oder er nicht so handeln darf, wie er möchte?

      Solange sich in dieser Hinsicht nichts ändert, kann der Gottesdienst für unser Verständnis noch so würdig sein, weil vielleicht die Geschwister sogar Tränen in den Augen haben, wird sich der Heilige Geist nicht wohlfühlen.
      Dein wahres Gesicht sehe ich in deiner Ehe, nicht in deiner Arbeit, weil du da 100 % echt bist. Tobias Teichen
    • jüngerjesu schrieb:

      Was nützen alle Tradionen - so gut sie mitunter sind, wenn dem Heiligen Geist der Maulkorb verpasst wird oder er nicht so handeln darf, wie er möchte?

      Solange sich in dieser Hinsicht nichts ändert, kann der Gottesdienst für unser Verständnis noch so würdig sein, weil vielleicht die Geschwister sogar Tränen in den Augen haben, wird sich der Heilige Geist nicht wohlfühlen.
      Na, bitte , das ist "Adventese" ! Redet einerv gross von Sachen, von denen er keine Ahnung hat - so wie ich etwa über die Quantenphysik - so kommt es auf einmal auf die "Herzensbildung" an; geht es um Dresscode oder Begrüssungsrituale, beide so oder so, dort anders wie da, die traditionsgebunden sind und ja das Leben in Formen halten und kommunizierbar machen, so wird der Heilige Geist ins Spiel gebracht,

      Ein Gemeinderaum, eine Kapelle - - ist eben nicht "Speakers Corner" im Hydepark.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Hier gehen manche christliche Traditionen etwas auseinander, Im katholischen Bereich ist die Kirche ein Sakralbau, dem protestantischen Verständnis nach ist sie hingegen ein Gemeinschaftsraum "der Kirchenraum hat keine sakrale Würde. Da es nach evangelischer Auffassung das Wort und der Glaube sind, die ein Gebäude heiligen, kann es keine an sich heiligen Räume geben." (Evang. Katechismus), vielleicht macht das einen kleinen Einfluss auf adventistische Gottesdienstgestaltung, je nachdem ob sich Adventgemeinden in katholischen Ländern oder in protestantisch geprägten Ländern befinden.
      mit lieben Grüßen
      conradi
    • Ja, das kann schon sein - nein, ist so. Nur haben wir ja im Bereich des Gemeindelebens durchaus auch ein Achten auf den "Rahmen" - etwa bei Hochzeiten und Begräbnissen, samt Dresscode. Und im säkularen Bereich gibt es etwa die Promotion an der Universität - welche auf der Alma Mater Rudolfina wesentlich weniger pompöse Verkleidung aufweist als an einem College des SDA - Bildungssystems.

      Ja,,es sollen sich alle wohlfühlen beim Besuch unseres Gottesdienstes. Ja, ich erinnere mich der Sabbatgottesdieste bei Zeltlagern am Turnersee - im Freien, das ging. Nur das allzu Lässige - färbt das nicht auf Stimmung und Haltung ab ? - Wenn mann dann jemanden bei irgendd etwas Weltlich - Freizeitlichem trifft , sorgfältiger gekleidet als je im Gottesdienst ? ("Was, ein dezentes, elegantes Kleid hat die auch ?")

      Dre rk. Missionsbischof Keutner, ein Oesterreicher, berichtet vonseien Schäfchen am Amazonas : Die sind bei seinen Gottesdiensten mit ihrem Hüftrock und sonst nichts bekleidet und die Frauen stillen während der Messe ihre Säuglinge - -
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Andere Länder - andere Sitten!

      ----> so ist das auch beim sehr umstrittenem Thema der Frauenordination!

      In der westlichen Welt und "Down Under" gilt: Die Frauenordination ist vollkommen normal! ***
      In der "Dritten Welt" - vor allem in Afrika gilt: Eine Frauenordination ist in unserer Kultur undenkbar!

      *** Ausnahme: (noch!) Römisch-Katholische Kirche!
      ---> weitere Ausnahme: Im Osten Europas: Russisch-Orthodoxe Kirche! Eine Frauenordination ist deren Tradition vollkommen fremd! Dagegen - quasi als "Ausgleich" - die "höchste - auch ikonische - Verehrung" der Gottesmutter Maria!
    • Siex't, das ist ein Adventese - Argument.

      Wir haben leider keinen Brunnenrand im Gemeindelokal, auf den sich der Prediger setzen könnte. Wir kommen zusammen zum Austausch unserer Studien ( = Sabbatschule), zur frohen Gemeinschaft, zur Lehre durch die Predigt - - und stellen uns der Frage eines dier Aufgaben würdigen Gestaltens hier und jetzt.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • freudenboten schrieb:

      Da gibt es viel kulturellen Spielraum bei der "Gestaltung", wenn sie dem Wesentlichen dient:

      "Tut alles zu Gottes Ehre..."

      Der römische Begriff von "würdig und recht" entspricht nicht dem Evangelium vom Kreuz Christi.
      Also bitte, diesen Satz verstehe ich nicht : Was gehen uns "Römische Begriffe" - woher die auch immer kommen - hier an ? Wer dauernd zun spät kommt, zeigt damit seine "schlampige Haltung" - der Gemeinde gegenüber UND Gott gegenüber. (zum Beispiel).
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • freudenboten schrieb:

      "Würdig und recht" ist die Bezeichnung für den "katholischen" Gottesdienst.

      Zu-spät-kommen ist keine Kultur. Es geht um die GESTALTUNG/LITURGIE.
      Was soll denn das ? Wird dier Begriff "Liturgie" - wie laufen Messe oder Requiem ab ? - schon von Heinz Hoff auf die uns in unseren Gemeinden geläufige "Ordnung" " angewandt, soist diee nur mit mehreren Vorschlägen im Gemeindehandbuch uns vorgelegt. Da unsere Gottesdienste aber etwas anderes sind als die Slow Open Group der Briefmarkensammler im Cafe Gröppl allsonntagvormittäglich, so wird man sich doch wohl Gedenken darüber machen dürfen, ob hier etwas den lokalen Umständen und Möglichkeiten und Bedürfnissen entsprechend zu verändern ist - um diese unsere Gemeindezusammenkuft weiter "Würdig und recht" ihrer wW
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Ich habe schöne Gottesdienste in der Natur erlebt, auch einen Gottesdienst, an dem die Menschen ihre Tiere mitbrachten....es war erstaunlich ruhig und unglaublich paradiesisch die ganzen Lebewesen so bewusst zusammen in Frieden zu sehen.....
      Ich glaube es war die Liebe, die man spürte. Menschen lieben ihre Tiere oft mehr als Menschen und Tiere , so sie denn können....wie ein Hund z.B. ,lieben bedingungslos und verzeihend.
      Das tut uns Menschen gut.
      Auch habe ich es genossen in einem Gemeindegebäude( ein alter Bauernhof) vom Gottesdienstraum auf die Wiese mit den Schafen zu schauen, während über den guten Hirten gepredigt wurde.
      Eine Gemeinde wurde besonders "edel" mit Marmorboden renoviert, sie konnte nicht im Mindesten mithalten mit dem Raum am Hof.
      Außerdem kann ein noch so vornehm gestalteter und sprachlich feingefeilter Predigtgottesdienst seine Würde verlieren, wenn er nicht zu Gott weist und von Gott spricht und irgendein Thema bringt, das nicht christuszentriert ist. Die Würde liegt im Wort Gottes und nur dort, wo es um Gott geht, finde ich.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:

      Außerdem kann ein noch so vornehm gestalteter und sprachlich feingefeilter Predigtgottesdienst seine Würde verlieren, wenn er nicht zu Gott weist und von Gott spricht und irgendein Thema bringt, das nicht christuszentriert ist. Die Würde liegt im Wort Gottes und nur dort, wo es um Gott geht, finde ich.
      Ich denke, das ist der "springende Punkt"!

      Und es gilt in beide Richtungen, der "Predigtgottesdienst" bzw. die Predigt kann noch so "zeitgemäss" oder "niederschwellig" sein, "wenn er nicht zu Gott weist und von Gott spricht und irgendein Thema bringt, das nicht christuszentriert ist. Die Würde liegt im Wort Gottes und nur dort, wo es um Gott geht", dann geht es buchstäblich ins Leere.
      Liebe Grüße, Heimo