Was ist Wahrheit?

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    • Seele1986 schrieb:

      Da würde ich gerne mit euch weiter drüber nachsinnen.
      Ich schließe mich dem Gedanken an: Die Wahrheit ist (für mich) eine Person. Beim Bibel-lesen oder auch manchmal bei persönlichen Erlebnissen, erkennt man ganz gut, dass Gott ein beziehungs- und handlungsfähiger Gott, ein lebendiger Gott ist. Ich brauche sie (die Bibel) nicht mit einen Wahrheitsanspruch lesen, denn ich finde, dass das lebendige Wort "von selbst"vermittelt, was es für Wahrheit hält. "Dein Wort ist Wahrheit". Worte können nur lebendige Personen aussprechen. So wie Gott lebendig ist, ist es auch Jesus. Er lebt, Er ist eine Person, möchte z.B. persönliche Beziehungen zu den Menschen haben. Eine Beziehung bedeutet ja nicht, dass man die andere Person "besitzt". Wenn Jesus von sich als Person, als die Wahrheit spricht, welcher Mensch, welche Kirche, welche Glaubensgemeinschaft, welcher Prediger, welche Kenntnis von Sprachen wie Hebräisch, Griechisch, Latein, welcher Lehrer, welche Schule, welche Fakultät, welche Dogmatik, welche Gemeinde-Regeln, welche Auslegung der Schrift könnte dann eigentlich behaupten, die Wahrheit zu "besitzen" oder zu "sein"? Die Wahrheit ist eine Person, diese Wahrheit hat Charakter und Eigenschaften: Sie ist unbestechlich, lässt sich nicht kaufen oder manipulieren, sie wird Nichts und Niemanden jemals gehören oder in dessen Besitz übergehen, genau so wenig wie man sie "unzugänglich" machen kann oder sie unter die eigene "Herrschaft" bringen kann. Und wenn Wahrheit eine Person ist, dann kann ich sie auch nicht "lehren". Man kann sie auch niemanden aufzwingen oder absprechen. Der Herzschlag dieser Wahrheit ist eine persönliche Beziehung, finde ich. Freie Entscheidung zu sagen: "Ja, ich glaube, dass Er die Wahrheit sagt." "Ja ich glaube, dass Er die Wahrheit ist." Ich kann entscheiden zu glauben, dass es/Er die Wahrheit ist, auf diese Wahrheit hören, die jeden Menschen einlädt, sich ihr anzuschließen, ihr auf einen guten und sicheren Weg hinter her zu gehen, dieser Person zu folgen.
    • James Gabriel schrieb:

      Der Herzschlag dieser Wahrheit ist eine persönliche Beziehung, finde ich. Freie Entscheidung zu sagen: "Ja, ich glaube, dass Er die Wahrheit sagt." "Ja ich glaube, dass Er die Wahrheit ist." Ich kann entscheiden zu glauben, dass es/Er die Wahrheit ist, auf diese Wahrheit hören, die jeden Menschen einlädt, sich ihr anzuschließen, ihr auf einen guten und sicheren Weg hinter her zu gehen, dieser Person zu folgen.
      Nur Menschen in Beziehungen verändern uns! Die Beziehung ohne Liebe ist nur eine "Zweckgemeinschaft", dann versucht man sich in Formen "einzunisten"...
      Bei einer Liebesbeziehung, sucht man dem anderen zu gefallen,ist für neues offen,such des anderen bestes!

      Deshalb sagt Jesus: ich bin bei euch alle Tage,auch wenn er beim Vater ist!
      Deshalb ist es wichtig das wir seinen Tröster kennen und in unser Herz einlassen, aus Liebe uns von IHM führen lassen...und auf Jesus schauen.

      Auch wenn es kaum einer glaubt, Frau Bundeskanzlerin Merkel hat uns mehr geprägt, als mancher glaubt....
      Es geht Gott nicht um die Fehler die wir machen, sondern die Fähigkeit die Fehler nicht schön zu reden,sondern es besser machen zu wollen...
    • Die Beziehung Jesu zu uns, ja.
      Und er offenbart uns noch etwas durch seine Person:

      wenn die Wahrheit eine Person ist, dann kann diese nur durch die Person gelebt werden. Ansonsten wird es Personenkult und Götzendienst. Unvergleichlich, wie Jesus - trotz des Selbstanspruches, den er hat - kein bisschen eitel oder selbstherrlich ist.
      So liest man auch nie konkret den Satz: "Ich bin Gott!", sondern er weist alle Verehrung auf den, der unsichtbar ist, der Geist ist.

      In der Passion und am Kreuz zeigt er das Evangelium: Wer ist der Sohn (bzw. die Tochter) Gottes? Der Mensch.
      Er tut das nicht primär durch Lehre oder philosophische Erklärung, sondern durch seine ganze Person.
      Paulus wird es später zu erklären versuchen und, nunja, macht es teilweise recht kompliziert;
      der Unterschied zwischen dem hebräischen Denken (der Gott der Tat) und dem griechischen (der Gott als Theorie, als These).

      Dieser Mensch muss sterben. Der Tod ist ihm seit Geburt in jede Zelle eingestiftet als Widerspruch zum Leben.
      Da ist nur einer erhaben über dieses Gesetz und kann uns erwecken und aus dem Tod heraus aufstellen (ex anastheas nekron).
    • Seele1986 schrieb:

      In der Passion und am Kreuz zeigt er das Evangelium: Wer ist der Sohn (bzw. die Tochter) Gottes? Der Mensch.
      Er tut das nicht primär durch Lehre oder philosophische Erklärung, sondern durch seine ganze Person.
      Gerade Paulus,der offensichtlich selbst nicht am Kreuze stand oder geflüchtet ist, hat sich mit dieser Kreuzthematik so stark beschäftigt.

      Seele1986 schrieb:

      Paulus wird es später zu erklären versuchen und, nunja, macht es teilweise recht kompliziert;
      der Unterschied zwischen dem hebräischen Denken (der Gott der Tat) und dem griechischen (der Gott als Theorie, als These).
      Deshalb ist es für mich ein trost wenn wir uns hier manchmal versuchen auszutauschen.
      Auch das Gleichnis vom "verlorenen Sohn" zeigt deutlich das eine Nähe oder Dazugehörigkeit, nicht unbeding für die Qualität einer Beziehung ja Liebe ausschlaggebend ist.

      So unterschiedlich hat jeder der Bibelschreiber oder genannten Personen Gott erlebt oder wahrgenommen!
    • Jesu geh voran!

      James Gabriel schrieb:

      So wie Gott lebendig ist, ist es auch Jesus. Er lebt, Er ist eine Person, möchte z.B. persönliche Beziehungen zu den Menschen haben.

      Ich kann entscheiden zu glauben, dass ... Er die Wahrheit ist, auf diese Wahrheit hören, die jeden Menschen einlädt, sich ihr anzuschließen, ihr auf einen guten und sicheren Weg hinter her zu gehen, dieser Person zu folgen.
      Ja, Jesus lebt! „Mit ihm auch ich...!” heißt es in einem Lied.
      Und in einem anderen Lied, das wir zur Konfirmation gesungen haben, heißt es: „Jesu geh voran auf der Lebensbahn! Und wir wollen nicht verweilen, dir getreulich nachzueilen! Führ uns an der Hand, bis ins Vaterland!


      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Bogi111 schrieb:

      Es geht Gott nicht um die Fehler die wir machen, sondern die Fähigkeit die Fehler nicht schön zu reden,sondern es besser machen zu wollen...
      Ich glaube, es geht primär nicht darum, es "besser" machen zu wollen oder um sonstige religiöse Versuche, die auf "Besserung" abzielen. Genauso wenig wie Gott oder die "Wahrheit in Person" auf Regeln, (menschlicher) Anstrengung, Rituale, Kollekte, schlechtem Gewissen oder Angst basiert. Du und Simon habt Paulus angesprochen - Er befasste sich viel mit der Widersprüchlichkeit von Wollen und Tun. "Nicht das Gute, das ich will, tue ich, sondern das Böse, das ich nicht will, tue ich." An dem Wollen von Paulus es besser machen zu wollen ist es nicht gescheitert. Er begreift sein eigenes Handeln nicht - Er will, er glaubt an Gottes Wort, lebt es, und doch handelt er nicht danach, weil etwas in ihm ist, dass dagegen "streitet" und ihm daran hindert, es besser zu machen. Er weiß, dass die Worte Gottes gut für ihm sind, doch er leidet darunter, dass ihn eine andere Kraft – Paulus nennt sie "Begierde" – davon abhält, den Worten auch in der Tat zu folgen. Ich glaube, dass es nicht darum geht, was Menschen (besser) machen wollen, was sie tun oder nicht tun können - Es geht darum, was Jesus getan hat. Er hat es besser gemacht und die Errettung des Menschen erworben. Darauf vertraue ich - Das nicht ich selbst den Widerspruch zwischen Wollen und Tun auflösen muss, sondern das ich mich voll und ganz darauf verlassen kann, dass er in Jesus aufgehoben ist. Der Heilige Geist wird zur rechten Zeit -nach Gottes Plan- Wollen und Tun schenken, oder von einer Gewissensentscheidung überzeugen. Es geht bei Gott um Beziehung. Bei Jesus finde ich alles, was ich brauche. Jesus macht es besser, und wir machen es besser wenn wir auf Ihm vertrauen. Eben weil wir aufhören auf unser Ego zu schauen, aufhören auf unser "Wollen" und Tun" (so edel der Wille auch sein mag) zu vertrauen. Bei Gott brauche ich nichts "besser machen wollen" - Sein Geist ist es, sein Atem der in unser Leben hineinhaucht und alles besser macht. Es besser machen zu wollen, ist nicht Schlechtes, aber davon hängt die Errettung nicht ab, weil Jesus bereits errettet hat, wenn wir unsere Sünden und unsere Schuld Ihm übergeben - Weil Gott so sehr geliebt hat und liebt, glaube ich nicht, dass es primär darum geht, dass man es besser machen will - Primär geht es um den Menschen, weil Gott nicht möchte, dass ein Mensch verloren geht.
    • Seele1986 schrieb:

      Wahrheit ist übrigens die Gesinnung und Herzenshaltung hinter der Selbstgerechtigkeit.
      Ich bin immer wieder entsetzt, wie solche Aussagen von einem durchaus bibelkundigen Christen kommen können.

      Ich weiß schon, dass es nicht so extrem gemeint ist, aber im Endeffekt sagt man mit so einer Aussage:

      -) Das Wort Gottes ist die Gesinnung und Herzenshaltung hinter der Selbstgerechtigkeit
      -) Jesus ist die Gesinnung und Herzenshaltung hinter der Selbstgerechtigkeit

      Also aus biblischer Sicht ist doch die Schrift des alten Testaments Wahrheit (Ps. 119,160; Joh 17,17, ...) und Jesus selbst als der Weg, die Wahrheit und das Leben.

      Man kann schreiben, dass die Lieblosigkeit und der Egoismus die Gesinnung und Herzenshaltung hinter der Selbstgerechtigkeit ist, aber doch niemals die Wahrheit.

      Fairerweise gibt es aber mehrere Wahrheiten, das legen auch manche Übersetzungen nahe:

      Joh 17,17: Heilige sie in deiner Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit.

      Es gibt wohl auch eine "Wahrheit", die von der Gegenseite Gottes verbreitet wird.

      Philosopisch gesprochen würde ich versuchen Begriffe auseiander zu halten. Wirklichkeit, Wahrheit, Realität. Im täglichen Leben erleben wir Wahrheit, die für uns zur Wirklichkeit wird und die wir real erfahren. Unsere Wahrnehmung der Wahrheit ist aber immer individuell, also subjektiv. Die reine Wahrheit ist aber objektiv und so objektiv können wir gar nicht denken. Auch Jesus ist für uns schlußendlich nur subjekiv wahrnehmbar, weil wir alle eine eigene Meinung und Ansicht von ihm haben. Die Frage ist, ob Jesus als DIE Wahrheit mit uns subjektiv interagiert oder objektiv? In gewisser Weise beides, denn gestorben ist er für alle Sünden, seien sie folgenschwer oder anscheinend folgenleicht. Somit begegnet Jesus jedem Menschen subjektiv. Sein Wort ist aber wieder objektiv, weil die gleichen Buchstaben für jeden einzelnen aufgeschrieben sind...und jeder einzelne sie wieder subjektiv versteht.
      Man redet sich in einen Strudel, wenn man über Wahrheit philosophiert. Mir geht's zumindest so.
    • tricky schrieb:

      Ich bin immer wieder entsetzt, wie solche Aussagen von einem durchaus bibelkundigen Christen kommen können.
      Nun, so verstehe ich beispielsweise die Sätze der Bergpredigt, wenn Jesus auf die Gesinnung hinweist.

      Der Satz ist im Bezug auf die vorigen Wortwechsel zu verstehen.

      Gott ist nicht die Gesinnung, sondern er ist der Richter der Gesinnung.
      Wenn der Mensch offenbar wird vor ihm und nichts mehr verborgen ist, dann kommt doch die Wahrheit über den Menschen heraus, oder nicht?
    • James Gabriel schrieb:

      Es besser machen zu wollen, ist nicht Schlechtes, aber davon hängt die Errettung nicht ab, weil Jesus bereits errettet hat, wenn wir unsere Sünden und unsere Schuld Ihm übergeben - Weil Gott so sehr geliebt hat und liebt, glaube ich nicht, dass es primär darum geht, dass man es besser machen will - Primär geht es um den Menschen, weil Gott nicht möchte, dass ein Mensch verloren geht.
      Ich gehe grundsätzlich davon aus, das uns Jesus aus Gnade gerettet hat!!!
      Alles was wir dann aus Liebe machen,ist seine Gebote/ Wünsche umzusetzen,uns zu sensibilisieren /heiligen um dem "Schwachen" Hilfe oder Bruder zu sein!
      Dabei werden wir wie Paulus schon festgestellt hat,an die Grenzen unserer Unvollkommenheit stoßen...trotzdem benutzt Gott die Schwachen....und vertraut ihnen seine Gemeinde an!!!
    • Bogi111 schrieb:

      Alles was wir dann aus Liebe machen,ist seine Gebote/ Wünsche umzusetzen,uns zu sensibilisieren /heiligen
      Wenn Jesus die Wahrheit ist und der Wunsch ergeht "heilige sie in der Wahrheit", so glaube ich, dass es Jesus ist, der uns heiligt und auch sensibilisiert. Das kann manchmal weh tun, weil das harte Herz wie ein Schnitzel weich geklopft werden muss, doch gut so. Ich denke, die Wahrheit, die Liebe ist etwas, was nicht aus uns selbst heraus geboren wird, auch nicht der Wunsch "Gott von ganzen Herzen zu lieben", wir können gar nichts tun. Sind wir doch einfach mal ganz ehrlich: Wo ist der Mensch, der es schafft alle Gebote umzusetzen? Wie steht es darum, unsere Brüder immer in der gleichen Weise zu lieben, wie Gott uns geliebt hat und sie nicht wegen anderen Glaubenspositionen persönlich anzugreifen, ihnen die Wahrheit abzusprechen oder sie in sonstiger Form wegen charakterlichen Eigenschaften anzugreifen oder sonstiges? Warum ist der Umgangston zum Beispiel wegen nichts und wieder nichts manchmal hier im Forum so rau? Ist es nicht so, dass sich Menschen manchmal so anstrengen um in der Wahrheit zu bleiben, Gebote oder Wünsche umzusetzen, und doch nicht in Heiligung enden, sondern in Anklage oder Betrübnis, eben weil sie es nicht schaffen und auch nicht schaffen müssen, sich dadurch zu "heiligen"? Wir können gar nichts tun. Es ist eine Frucht, etwas das aus einer neuen Natur hervorgeht, indem man sich der Wahrheit, der Person Jesus in dieser Liebe hingibt, sich selbst leer macht und Jesus erlaubt im Herzen Wohnung zu nehmen. Das unglaubliche Wunder daran ist, dass es nicht durch eigene Bemühung um Wachstum geschieht, sondern dass es wie bei einer Pflanze ist: Es geschieht "natürlich" (Galater 5). Darin besteht die Liebe und die Wahrheit nicht, dass wir Gott lieben oder geliebt haben, sondern dass Er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat als Sühnopfer für unsre Sünden. (1. Joh 4,10).
    • Was für eine unermessliche Gnade!

      James Gabriel schrieb:

      Es geht darum, was Jesus getan hat. Er hat es besser gemacht und die Errettung des Menschen erworben. Darauf vertraue ich -

      Bei Jesus finde ich alles, was ich brauche. Jesus macht es besser, und wir machen es besser wenn wir auf Ihn vertrauen.

      Bei Gott brauche ich nichts "besser machen wollen" - Sein Geist ist es, sein Atem der in unser Leben hineinhaucht und alles besser macht. Es besser machen zu wollen, ist nicht Schlechtes, aber davon hängt die Errettung nicht ab, weil Jesus bereits errettet hat, wenn wir unsere Sünden und unsere Schuld Ihm übergeben - Weil Gott so sehr geliebt hat und liebt, glaube ich nicht, dass es primär darum geht, dass man es besser machen will - Primär geht es um den Menschen, weil Gott nicht möchte, dass ein Mensch verloren geht.
      Danke, James! Ja, Jesus hat für uns - für die gesamte Menschheit - alles getan! Wir können und dürfen uns ganz fest auf IHN verlassen und IHM vertrauen! Am Kreuz auf Golgatha hat Jesus uns errettet vom Tod und von der Gewalt der Sünde, wie es Luther in seiner Auslegung zum Glaubensbekenntnis formuliert hatte. Ja, Jesus hat uns bereits errettet! ---> Das versichert uns im Glauben sein Heiliger Geist! ----> Darüber dürfen wir uns von Herzen freuen!
      Und ich stimme dem zu, was

      Bogi111 schrieb:

      Ich gehe grundsätzlich davon aus, dass uns Jesus aus Gnade gerettet hat!!! Alles was wir dann aus Liebe machen, ist seine Gebote/ Wünsche umzusetzen, uns zu sensibilisieren /heiligen um dem "Schwachen" Hilfe oder Bruder zu sein!
      Dabei werden wir wie Paulus schon festgestellt hat, an die Grenzen unserer Unvollkommenheit stoßen...trotzdem benutzt Gott die Schwachen....und vertraut ihnen seine Gemeinde an!!!
      Ja, aus lauter Gnade hat uns Jesus errettet! Aus lauter „väterlicher Güte und Barmherzigkeit“ sagte Luther.
      Und Paulus, sich seiner Schwachheit wohl bewusst, sagte daher auch: »Meine (= Gottes!) Kraft ist in den Schwachen mächtig!« (2.Kor.12,9 - Luther 1984) ---> Ja, mit schwachen Menschen bildet der Herr Jesus .. s e i n e .. Gemeinde! Was für eine unermessliche Gnade!
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!
    • freudenboten schrieb:

      Kamen nicht nach "Eis am Stiel" die 68er und die Hippies/Jesus-People?
      Die Filmhandlung selbst spielt in den 50ern Jahren, der Soundtrack bezieht sich auch vorwiegend aus Titeln aus den 50ern (z.B. Carl Perkins, Jerry Lee Lewis, Little Richard, usw.) gedreht wurden die 8 Teile in den Jahren 78 bis 88. Die Hippie-Bewegung entstand circa 64, das legendäre Musikfestival Woodstock (Jefferson Airplane, Janis Joplin, CCR, Joe Cocker, Carlos Santana) war 68. Die Jesus-Freaks oder People orientierten sich eigentlich nur grob am Hippie-Mainstream, sie übernahmen einige Ideen und gaben ihnen eine "christliche" Bedeutung, die Bewegung der Jesus-Freaks fand ihren Höhepunkt um 73, obwohl erstere Ideen schon um 62 aufkamen. In Costa Mesa gründete der Pastor Chuck Smith eine eigene Freikirche, sie ist heute auch in Deutschland und Österreich vertreten. Smith wollte jungen Menschen, die von der Gesellschaft als "Hippies, Acid-Freaks, Trash" verstoßen wurden, eine geistige Heimat geben, weil diese Menschen in anderen Gemeinden wegen ihrer Kleidung oder ihres Aussehens schief angeguckt wurden oder gegangen "worden" sind.
    • freudenboten schrieb:

      Die Filmhandlung war 50er, aber der erste Film selbst wurde WANN gemacht?
      Der erste Film wurde 1978 gemacht,

      freudenboten schrieb:

      Bei den 68ern und Hippies waren "Mode-Drogen" - "Mutproben" angesagt?
      Modedrogen und Mutproben wohl weniger.Unter den Hippies waren Marihuana und LSD (Szenenamen: Mary Jane, Weed & Lucy Sky Diamond, Acid) sehr verbreitet. Über den Großteil der Menschheitsgeschichte hinweg, wurde Cannabis genutzt, bereits um 7000 v.Chr. für verschiedene Zwecke eingesetzt, sei es zur Herstellung von Textilien, als Medizin, zu Freizeitzwecken oder in religiösen Ritualen. LSD wurde von Albert Hoffmann 1943 eher zufällig entdeckt, er arbeitete für das bekannte Unternehmen Sandoz an einem neuen Medikamenten-Wirkstoff und beim "Nach-Hause-Fahren" mit seinem Fahrrad merkte er erst, was er da fabriziert hatte. Dieser Tag ging als "Bicylce-Day" (Fahrrad-Tag) in die Geschichte ein. The Beatles, Jimmy Hendrix, Janis Joplin, The Doors waren bekennende LSD-Fans, in der Hippie-Kultur war LSD auch maßgeblich an der Entstehung neuer Musikrichtungen beteiligt: Psychedelic Rock. Hoffmann selbst kam bis zu seinem Tod nie damit klar, dass LSD missbraucht wurde, dass es schreckliche Zwischenfälle mit LSD gab, ebenso wie er nicht damit klar kam, dass er entweder als Held gefeiert wurde oder als Giftmischer gebrandmarkt wurde. Bei LSD waren die Gründe der Popularität vielfältig: Gesteigerte Kreativität,die Erfahrung auf LSD, dass sich das Materielle mit dem Göttlichen verbindet,liebende Euphorie, gesteigertes Einfühls-vermögen, etc... Bei Cannabis ist es so, dass wenn man sich etwas mit der Prohibition von Cannabis und den rein wirtschaftlichen, nicht gesundheitlichen Gründen unter Harry Anslinger beschäftigt, man es auch ganz gut versteht, warum Cannabis in der 68er Bewegung so populär war.

      Jetzt war ich genug im "Off-Topic Land" - zurück zur Wahrheit...
    • Seele1986 schrieb:

      Bruda! Yo
      :laugh1:

      Yah Dude! Voll nice der Swag! :D
      Wie kann man ernsthaft nur den ganzen Tag so reden...

      Yo, Bruda oder Yo, Dude finde ich eh' noch halbwegs erträglich.
      Bei uns im Dialekt gibt's sowas ähnliches, dass man vor jeden Satz oder nach jeden Satz hängt: "Olta! Dea Hund he!" (Alter! Der Typ, ey!")

      Beispielsatz:
      Olta! Dea Hund he, is gestan ibahabs üba de Wies'n mit da Reazn aufe, donn hot da Hund so an Brezn umegriss'n und maa, im Gedax hot's earm donn hear gstöllt, Da Hund he, woar oarg!
      Alter! Er ist gestern mit dem Motorrad quer über den Hang gefahren, dann hatte er einen Sturz mit dem Motorrad. Er tut mir leid, weil er dann in die Büsche gestürzt ist und sich etwas verletzt hat, mein Lieber, dass war wirklich, arg, ich hatte schon Angst!