Was ist Wahrheit?

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    • Was ist Wahrheit?

      Ich möchte mit euch mal ganz grundlegend durchfechten: Was ist Wahrheit?

      Diesen Begriff benutzen wir alle (grade im Kontext des Glaubens bzw. der Schriften, worum es hier natürlich hauptsächlich geht).

      Die Frage "Was ist Wahrheit?" (eine philosophische Frage natürlich) stellt Pilatus in den Raum:
      So bist du dennoch ein König?
      Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen,
      dass ich die Wahrheit bezeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme.
      Spricht Pilatus zu ihm: Was ist Wahrheit?
      (Joh 18,37.38)

      freudenboten hatte von "Inspirationskriterien" geschrieben.
      Was sagt ihr anderen? Was ist Wahrheit?

      Freue mich auf eure Gedanken.
      Gottes Segen!
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Für einen Christen kann es nur eine Wahrheit geben!

      Es gibt viele "Wahrheiten", z.B. die Wahrheit der Mathematik: 2 x 2 = 4 und nicht 5! Die Wahrheit, dass sich die Erde um die Sonne dreht, was erst im 17. Jahrhundert erkannt wurde - und die gegen eine engstirnige kath. Kirche (deren Aussage: Die Erde steht im Mittelpunkt und die Sonne dreht sich um die Erde!) erkämpft werden musste! (Gallileo: „... und sie bewegt sich doch!”). ---> also es gibt wissenschaftliche Wahrheiten in Astronomie, Biologie, Chemie und Physik! Aber: wie oft schon hat sich die Wissenschaft korrigieren müssen?

      Und doch kann es für einen Christen nur eine Wahrheit geben! Und diese Wahrheit ist eine Person: Jesus Christus! ER sagt von sich selbst: »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben! Niemand kommt zum Vater , denn durch mich!« (Johanhes 14,6)

      Und Jesus sagt auch: »Dein Wort ist die Wahrheit!« (Johannes 17,17).

      ===> Auf diese "Wahrheit(en)" dürfen und können wir uns verlassen im Tod und auch im Leben!
    • Seele1986 schrieb:

      Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen,
      dass ich die Wahrheit bezeugen soll.
      Ohne den verfahrenen Zustand in der Welt zu betrachten, kann man auch nicht " Wahrheit" verstehen.
      Jedem ist es ein Begriff, wie es sich anfühlt, wenn etwas nicht gelingt.
      Das sind Erfahrungen, die ganz tief gehen. Der Tod ist die schlimmste Erfahrung und wir empfinden deutlich, dass "das doch nicht wahr sein kann".
      Das Leben, Gott ist Wahrheit, denke ich. Jesus hat Gott bezeugt.
      Wenn man es genau betrachtet, hat das Verhalten gegenüber Jesus damals ganz genau gezeigt auf welchem Holzweg die Welt und die Menschen sind, die sich gegen Jesus stellten und jetzt auch wieder nicht wissen wollen, was er verkörpert hat.

      Die Wahrheit über Gott hat Jesus gelebt.
      Die Wahrheit über Gott findet man in einer Person . Jesus Christus ist tatsächlich das, was Gott ist: Echtheit, Richtigkeit, Reinheit, Authentizität, etc. Also all die Eigenschaften, mit denen man die Wahrheit misst und darüber hinaus.
      Einem Christen wird Wahheit geschenkt, weil Jesus in ihm bewusst wird und das Leben verändert.

      Wahrheit ist für mich eigentlich ein Zustand der Verbundenheit mit Gott.
      Das verändert den Blick auf alles, was einem begegnet.

      Jesus sagt ja nicht nur, dass er die Wahrheit ist , sondern auch Weg und Leben.

      Wahrheit ist für mich etwas Persönliches. Eine persönliche Führung, dessen Ziel das Leben bei Gott sein wird.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Das beschreibt ihr beide sehr schön, danke!

      Eine Frage dazu:

      Ist denn nun Jesus Wahrheit, weil wir zu seiner Person alles vollumfänglich und einwandfrei historisch abgedruckt und nachgewiesen haben,
      oder ist er Wahrheit, weil das, was er sagte, das, was er tat, das, wo er uns hinführt, sich bewährt, sich als wahr und als Erfahrung beweist?
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Letzteres würde ich sagen, denn der letzt Satz im Johannes-Evangelium sagt ja eindrücklich:

      Bibelstelle

      Johannes 21,25: Es sind noch viele andere Dinge, die Jesus getan hat. Wenn aber eins nach dem andern aufgeschrieben werden sollte, so würde, meine ich, die Welt die Bücher nicht fassen, die zu schreiben wären.
    • Ich denke, die Wahrheit ist immer - egal um was es geht - ganz einfach. und unkompliziert.

      Beispiel, ich habe ein weißes Auto. Das ist die Wahrheit.
      Aber dann kommt ein anderer: Jaaa, aber es hat ein schwarzes Dach.
      Der Nächste: jaaa und silberne Felgen.
      Usw.
      Es wird immer komplizierter................aber jeder behauptet, er habe die bessere und einzige Wahrheit.
      Obwohl die Wahrheit eigentlich ist ganz einfach ist. Wen interessiert schon die Farbe der Zündkerzen?
    • Wenn die Wahrheit Trauer trägt - Teil 1/2

      Gott mit Dir, lieber Simon,

      Danke, dass Du mit Bonhoeffers Beispiel mit dem Jungen in der Klasse, was Wahrheit ist, einen für mich der nachdenkenswürdigsten Beiträge gepostet hast, die ich jemals in diesem Forum gelesen habe.


      Hier: Bonhoeffers Beispiel über Wahrheit von Simon.

      Etliche der nachfolgenden Zeilen sind einem längeren Brief entnommen, den ich zwar verfasst, aber bis heute noch nicht abgeschickt habe, weil ein Prediger sich in Österreich weigert, eine ältere Frau mit 60 Jahren zu taufen und in die Adventgemeinde aufzunehmen, mit der Begründung, dass sie 2 schlichte Ohrsticker trägt, die sie nicht bereit ist abzulegen.
      Auch einem moslemischen Afghanen, der von einem sehr engagierten Adventisten Bibelstunden erhalten hatte, verweigerte er dennoch die Taufe, weshalb der Afghane sich nun evangelikal taufen ließ und seither am Sonntag den Gottesdienst besucht.
      [Bitte keine Diskussion/Ratschläge/PN wegen dieser beiden Fälle! Sie dienen nur der aktuellen Illustration, wo ein Wahrheitsverständnis hinführt.]

      Wenn die Wahrheit dazu führt ...
      * dass Menschen im Namen Gottes nicht getauft werden,
      * dass die überzogenen Forderungen nach Heiligkeit zum Nährboden für die Heuchelei wird,
      * dass Bibelstunden niederschmettern, obwohl kein Fehlverhalten vorliegt,
      * dass der Taufunterricht vor lauter Glaubenspunkte zur Nichttaufe führt,
      * dass gläubige Zuhörer in Predigten wie Unwissende oder Gottlose angesprochen werden,
      * ...
      dann läuft vieles gewaltig schief. - Was ist Wahrheit?

      Simon würdest Du einer Kirche angehören wollen, die von einem "absoluten" Wahrheitsbegriff ausgeht, der zeigt, dass sie ihn weder biblisch noch naturwissenschaftlich noch philosophisch in seinem Wesen bzw. seiner Definition erfasst hat?

      Etliche Adventisten (auch Prediger) bzw. fundamental gläubige Christen haben eine idealisiert-simplifizierte Vorstellung von "absoluter Wahrheit" (und beschränkt sich auf Wort Gottes [Jo 17,17], Gesetz Gottes [Ps 119,142], Jesus [Jo 14,6], Geist [1 Jo 5,6]) und handeln entsprechend nach einem Schwarz-weiß-Muster. Das ändert aber nichts daran, dass die Komplexität von Wahrheit dennoch schwer zu fassen ist.

      Für mich ruht Wahrheit auf mindestens drei Säulen: Erkenntnis, Logik, Ethik (das sind übrigens die drei großen Gebiete der Philosophie).

      Zusätzlich (aus religiöser Sicht) steht die Wahrheit im Wechselspiel mit der"Gesinnung", d. h. mit dem Beweggrund bzw. dem Motiv fürs Handeln oder Unterlassen, z. B. Liebe, Barmherzigkeit, Loyalität oder auch Habgier,Neid, Stolz. Bloße Fakten oder Gesetze sind daher noch keine"Wahrheit", sondern erst im Zusammenspiel der Drei mit der Gesinnung wird die Wahrheit/Lüge zu dem, was sie ist.

      Beispiel: ALLES, was die Schlange zu Eva sagte:"… Ihr werdet sein WIE Gott, erkennend Gutes und Böses" (1 Mo 3,5),war korrekt; aber die Gesinnung war Neid, Stolz, Habgier; deswegen bezeichnet Jesus den Teufel als Lügner und Mörder von Anfang an. (Jo 8,44) Und Gott selbst nimmt Bezug auf die Aussage der Schlange und bestätigt: "… der Mensch ist geworden wie unser einer, zu erkennen Gutes und Böses …". (1 Mo 3,22) (Und ja, der Mensch wurde zum Bilde Gottes geschaffen [1 Mo 1,26], die Bibel bezeichnet Menschen als "Götter" [Ps 82,6], Jesus weist seine Gegner auf diese Götter-Aussage hin [Jo 10,34], und darüber hinaus werden die Überwinder mit Jesus auf seinem Thron sitzen [Offb 3,21]. - Alles, was die Schlange daher sagte, war korrekt, aber dennoch eine glatte Lüge, denn die vermeintliche "Wahrheit" [besser: Lüge] hatte den Tod des Menschen zum Ziel.)

      Umgekehrt: Mit der Lüge kann man die Wahrheit sagen.
      Siehe Corrie ten Boom, die Juden im Keller versteckt hatte, der nur durch eine Falltüre im Boden, verdeckt durch einen Teppich auf dem ein Tisch stand, zu erreichen war. - Auf die Frage eines SS-Mannes, ob sie Juden versteckt hätte, antwortete sie: "Unter dem Tisch" und wies mit der Hand in die Richtung. "Unter dem Tisch" bedeutet sprachlich zwischen Boden und Tischplatte (und nicht: "unter dem Boden im Keller"). Zudem dürfte der Keller(-Raum) größer als der Tisch gewesen sein.


      Daher tut es so Not, Urteilsvermögen zu lernen, die über die Ebene 4 (nach Kohlberg)hinausreicht (und nicht auf dem Gesetzes-Gehorsam stehen bleibt, d. h. auf Formalismus, Kausistik bzw. Literalismus).

      Daher: Jede Antwort birgt Verantwortung. (Frei nach Max Brodt)

      de.wikipedia.org/wiki/Kohlberg…fen_des_Moralbewusstseins

      Bemerkung: Auch Axiome, Naturgesetze und Naturkonstanten sind keine "Wahrheiten" sondern Erkenntnisse, daher können Theorien (bzw. Hypothesen) auch niemals "Wahrheiten" sein, sondern nur Erklärungsmodelle für bestimmte Sachverhalte. Sie alle unterliegen Erkenntnisgrenzen, die nicht durchbrochen werden können (siehe Relativitätstheorie, Heisenbergsche Unschärferelation, Gödelsche Unvollständigkeitssätze, persönliche Gleichung in der Astronomie, Quantenverschränkung bzw. Quantenkorrelationen). - Und was für Naturgesetze gilt, gilt erst Recht für Dogmen, Glaubenslehren und die Bibel.

      Zudem vermitteln die STA "Inspiration" und "Gabe der Weissagung"in einer idealisierten Vorstellung und fordern das auch zu glauben, dabei hat EGW etliche Seiten wörtlich abgeschrieben (daher die Plagiats-diskussionen, die schon mit Dudley Canright um 1887 begonnen haben,nicht erst mit Walter Rea um 1980) und ihre "inspirierten" Bücher sind im Laufe der Zeit "gereift" (d. h. überarbeitet, ergänzt und korrigiert worden).

      members.tripod.com/~Help_for_S…laimsRefutedCanright.html (siehe:Chapter X - A Great Plagiarist)
      en.wikipedia.org/wiki/Inspirat…es_and_plagiarism_charges
      en.wikipedia.org/wiki/Walter_T._Rea
      walterrea.com/
      whiteestate.org/issues/ramik.html

      Gegenposition zu "The White Lie", die sogar W. Rea würdigte: adventlife.wordpress.com/2013/…a-agrees-by-nic-samojluk/

      Eine idealisierte Vorstellung von der Bibel im Sinne eines fundamentalistischen Ansatzes ist zwar recht hilfreich, das Glaubenswachstum (besser: Erkenntnisgewinn) zu fördern, doch am Ende dieses Weges steht nicht die "Wahrheit".

      Die ersten Antworten (Gottesbeschreibungen) von Eliphas (Hiob 4-5), Bildad (Hiob K.8) und Zophar (Hiob 11) an Hiob waren zwar "biblisch" korrekt (landläufig also WAHR), aber völlig DEPLATZIERT und zwar so dermaßen deplatziert, dass Gott zornig auf die drei war (Hiob 42,7). Sie sagten viele gute Dinge über Gott, nur am falschen Ort, zur falschen Zeit, zu den falschen Umständen und an die falsche Person.
      Dieses Verhalten der drei Freunde ist schon recht befremdlich, aber wie viel verschrobener das der Religionsgeschichte. Nur weil eine Wahrheit "biblisch" ist, heißt das noch nicht, dass sie korrekt bzw. Gott wohlgefällig ist. - Ich habe Angst vor der Religion.

      Die Bibel enthält Widersprüche, Fehler bzw. Irrtümer, z. B.
      * irrige Annahme der Apostel bzgl. Naherwartung samt deren darauf basierenden theologischen Forderungen;
      * Jesajas nicht-eingetretene Prophetie über die Zerstörung von Damaskus [Jes 17,1-5];
      * Sanheribs Tod VOR Hiskia war historisch DANACH [2 Kö19,36-37 weshalb nach historisch-kritischer Methode dieser Text als Einschub/Kommentar betrachtet wird];
      * Gottes Versprechen an Josia eines friedlichen Todes, doch starb er im Krieg durch den Pharao Necho [auch: Neko] [2Kö 22,20; 23,29];
      * der Pharao Necho kämpfte nicht gegen Assyrien [wie in 2 Kö23,29 behauptet], sondern mit den Assyrern zusammen gegen das babylonische Heer bei Karkemis [2 Chr 25,20];
      * und nicht Necho war der Mund Gottes (wie uns 2 Chr35,22 glauben machen möchte);
      * sondern Nebukadnezar, der letztlich den Krieg gegen Necho gewann, Ägyptens Vorherrschaft im östlichen Mittelmeerraum beendete und Jerusalem eroberte (weil Gott ihn "seinen Knecht" nannte [Jer25,9; 27,6];
      * ein alttestamentliches Bibelzitat wird im NT einem falschen Autor zugeordnet (Mt 27,9 schreibt von Jeremia, aber es ist Sacharia [Sach 11,12-13])
      * ... und etliches mehr.)

      Der "fundamentalistische Ansatz", hat um 1910/20 Einzug in die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten gehalten und nachhaltig geprägt. Die Bibelkonferenz von 1919 behandelte vor allem eschatologische Fragestellungen bzgl. dem Nicht-Eintreten der Vorhersagen bzgl. Osmanen als dem König des Nordens (in Dan 11) und wie in Zukunft mit Endzeit-Prophetie umgegangen werden soll. Das betraf auch den Umgang mit den Schriften von EGW und ob sie weiterhin verändert/redigiert werden dürfen. - Etliche der Teilnehmer sahen im evangelikalen Fundamentalismus die Antworten.

      Die Bibelkonferenz von 1952 ging noch weiter und beschloss, eine "zeitlose Wahrheit" zu formulieren, was zur Gründung des Vorläufers des heutigen Biblical Research Institutes als höchstes Gremium bzgl. Bibelfragen und zur Entwicklung des Adventist Bible Commentary's führte. - "Zeitlos" bedeutet "unveränderlich" und damit "absolut".
      Am Ende dieses Weges steht seit ein paar Jahren die verbindliche Annahme der 28 Glaubenspunkte als Taufbedingung und wird von der GK-Leitung ganz offen so eingefordert, trotz eines offiziellen GK-Beschlusses aus dem Jahr 2000, der einen Taufeid mit "nur" 13 Punkten vorsah. - Was ist Wahrheit?
      Vergib und diene!
    • Wenn die Wahrheit Trauer trägt - Teil 2/2

      Über den Konstruktivismus, also wie Wahrnehmung, Memorieren, Denken, Sprache, Kommunikation unsere Wirklichkeit mitformt und damit die eigene Auffassung von "Wahrheit" (un-)bewusst beeinflusst (z. B. das eigene Bibelverständnis) und von der kognitiven Dissonanz mit samt den Begegnungsstrategien (gegenüber Andersdenkenden), über all das müsste im Kontext von Wahrheit ebenso nachgedacht werden. - Ignoranz oder Schönreden, um das Verständnis einer "absoluten Wahrheit" aufrechtzuerhalten, führt am Ende dazu, dass die "Wahrheit" sich als "Lüge" entpuppt.


      Eine Person als Wahrheit zu definieren, ist gewagt, denn hier geht es um mehr, als nur Erkenntnis, Logik, Ehtik und Gesinnung. Authentizität hieße, Denken, Reden, Tun, Prinzipien bzw. das eigene Leben völlig nach Gott und den Mitmenschen auszurichten mit samt dem Motiv der Liebe und zusätzlich den historischen Kontext für eine zukünftige Entwicklung im Auge zu behalten, worauf ein Mensch nach dessen Tod aber keinen steuerbaren Zugriff mehr hat. - Auch die Trennung von Sünder und Sünde (im Sinne von: "Gott liebt den Sünder, hasst aber die Sünde") lässt sich im Kontext von "Wahrheit" gar nicht aufrecht erhalten, denn erst das "Tun" bzw. die Tat zeigt, ob jemandes Glaube authentisch, d. h. wahrhaftig, real, wirklich ist. Eine Trennung hieße, die Wahrheit zu ignorieren.


      Jesus spricht in der Bergpredigt: "Wer Narr sagt, ist des höllischen Feuers schuldig." (Vgl. Mt 5,22) Zu den Pharisäern sagt Jesus in Mt 23,17 (evtl. auch 19) "Narren". Ist nun Jesus des höllischen Feuers schuldig? - Was ist Wahrheit?


      Für mich hat Jesus daher seinen legendären Satz (Jo 14,6): "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben! ..." mit seinem Zusatz: "Niemand kommt zum Vater, denn durch mich" spezifiziert.

      Ebenso die Christologie zeigt, wie unterschiedlich, teils konträr die Bibel bzgl. Jesus ausgelegt werden kann, so dass Andersdenkende verfolgt oder zumindest diffamiert werden. - Und das soll Wahrheit sein?

      Christologie – Wikipedia



      Der Geist Gottes sei weiterhin mit Dir, lieber Simon! - Danke!


      Gerald
      Vergib und diene!
    • »überhebt« sich die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten?

      Heidrich schrieb:

      1. Etliche Adventisten(auch Prediger) bzw. fundamental gläubige Christen haben eine idealisiert-simplifizierte Vorstellung von "absoluter Wahrheit" (und beschränkt sich auf Wort Gottes [Jo 17,17], Gesetz Gottes[Ps 119,142], Jesus [Jo 14,6], Geist [1 Jo 5,6]) und handeln entsprechend nach einem Schwarz-weiß-Muster. Das ändert aber nichts daran, dass die Komplexität von Wahrheit dennoch schwer zu fassen ist.

      2. Für mich ruht Wahrheit auf mindestens drei Säulen: Erkenntnis, Logik, Ethik (das sind übrigens die drei großen Gebiete der Philosophie).


      3. Beispiel: ALLES, was die Schlange zu Eva sagte:"… Ihr werdet sein WIE Gott, erkennend Gutes und Böses" (1 Mo 3,5),war korrekt;

      (Und ja, der Mensch wurde zum Bilde Gottes geschaffen [1 Mo 1,26] - Alles, was dieSchlange daher sagte, war korrekt, aber dennoch eine glatte Lüge, denn dievermeintliche "Wahrheit" [besser: Lüge] hatte den Tod des Menschenzum Ziel.)


      4. Bemerkung:Auch Axiome, Naturgesetze und Naturkonstanten sind keine "Wahrheiten"sondern Erkenntnisse, daher können Theorien (bzw. Hypothesen) auch niemals"Wahrheiten" sein, sondern nur Erklärungsmodelle für bestimmte Sachverhalte. Sie alle unterliegen Erkenntnisgrenzen, die nicht durchbrochen werden können (siehe Relativitätstheorie, Heisenbergsche Unschärferelation,Gödelsche Unvollständigkeitssätze, persönliche Gleichung in der Astronomie,Quantenverschränkung bzw. Quantenkorrelationen). - Und was für Naturgesetze gilt, gilt erst Recht für Dogmen, Glaubenslehren und die Bibel.


      5. Eine idealisierte Vorstellung von der Bibel im Sinne eines fundamentalistischen Ansatzes ist zwar recht hilfreich, das Glaubenswachstum (besser: Erkenntnisgewinn) zu fördern, doch am Ende dieses Weges steht nicht die "WahrhWahrhei

      6. Der "fundamentalistische Ansatz", hat um 1910/20 Einzug in die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten gehalten und nachhaltig geprägt. Die Bibelkonferenz von 1919 behandelte vor allem eschatologische Fragestellungen bzgl. dem Nicht-Eintreten der Vorhersagen bzgl. Osmanen als dem König des Nordens (in Dan 11) und wie in Zukunft mit Endzeit-Prophetie umgegangen werden soll. Das betraf auch den Umgang mit den Schriften von EGW und ob sie weiterhin verändert/redigiert werden dürfen. - Etliche der Teilnehmer sahen im evangelikalen Fundamentalismus die Antworten.

      Die Bibelkonferenz von 1952 ging noch weiter und beschloss, eine "zeitlose Wahrheit" zu formulieren, was zur Gründung des Vorläufers des heutigen Biblical Research Institutes als höchstes Gremium bzgl. Bibelfragen und zur Entwicklung des Adventist Bible Commentarys führte. - "Zeitlos" bedeutet "unveränderlich" und damit "absolut".
      Am Ende dieses Weges steht seit ein paar Jahren die verbindliche Annahme der 28 Glaubenspunkte als Taufbedingung. und wird von der GK-Leitung ganz offen so eingefordert, trotz eines offiziellen GK-Beschlusses aus dem Jahr 2000, der einen Taufeid mit "nur" 13 Punkten vorsah. - Was ist Wahrheit?
      Danke lieber Heidrich für Deine interessanten Gedanken! Ich will mal in 6 Punkten versuchen eine Antwort zu geben:

      Vorausschicken möchte ich die Ansicht von Gotthold Ephraim Lessing: Gott hält in der rechten Hand die Wahrheit in der linken das Streben nach Wahrheit. Lessing: „Ich fiele Dir mit Demut in die Linke (also das Streben nach Wahrheit!) , denn die Wahrheit ist ja nur für Dich allein!”---> Diesen Ansatz sollten auch wir Christen beherzigen und immer versuchen nach der Wahrheit zu streben, da die ganze Wahrheit nur für Gott allein ist! ---> Gottes Wahrheit können wir eh „nur ansatzweise erfassen” - denn »Gott ist der ganz Andere!« (Karl Barth)
      1. Vom Prinzip her sind diese fundamentalen Grundlagen (Jo 17,17/ Ps 119,142/ Jesus [Jo 14,6], / Geist [1 Jo 5,6]) ja nicht schlecht! Und doch hast Du mit deinem letzten Satz (die Komplexität von Wahrheit) selbstverständlich Recht!
      2. Daher gehören zur Wahrheit in der Tat die von Dir genannten drei Säulen: Erkenntnis, Logik, Ethik. V.a. aber im christlichen Bereich die Ethik Jesu, die so ganz anders ist, als von allen seinen Vorläufern!
      3. In einem Punkt aber hatte die Schlange(die in der Symbolsprache der Bibel für den Teufel steht!) nicht Recht! Trotz dass der Mensch im Bilde Gottes geschaffen wurde, konnte er doch niemals Gott gleich werden! Wie sagte der Psalmist (= König David) so
        zutreffend: »Du (Gott) hast ihn (den Menschen) wenig niedriger gemacht als Gott!« (Ps 8,6). ===> Niemals kann das Geschöpf dem Schöpfer gleich werden! Hier versagte bei Adam und Eva deren Verstand jämmerlich! ---> Und daran wird auch die heutige Wissenschaft scheitern, wenn sie glaubt »Gott spielen zu können«!!!
      4. Es stimmt, jede wissenschaftliche Erklärung (z.B. auch die Evolutionstheorie!) kann nur Erklärungsmodell für bestimmte Sachverhalte sein!
      5. Stimme zu!
      6. Dieser "fundamentalistische Ansatz" der STA zeigt sich auch heute an ihrem offiziellen Festhalten an einer buchstäblichen 6tägigen 24-Stunden Schöpfung und damit einer jungen Erde! Eine "zeitlose Wahrheit" zu formulieren, welche dann als "unveränderlich" und damit "absolut" bezeichnet wird, »überhebt« die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten über alle anderen christlichen Auffassungen anstatt dass diese mit ihrer Meinung in eine argumentative Auseinandersetzung mit anderen christlichen Auffassungen und Auslegungen treten würde. So kommt einem der adventistische Fundamentalismus ähnlich vor wie der Absolutheitsanspruch der Römisch-Katholischen Kirche, die ja von sich behauptet die einzigste legitime Kirche auf Erden zu sein - trotz aller Beteuerungen im II. Vatikanischen Konzil in Sachen Ökumene! [Denn im Katechismus steht bis heute »die zu glaubende Wahrheit« von der allein seligmachenden Katholischen Kirche!!!] Und so kann man auch die inneradventstischen Streitereien verstehen, welche die Gastmitgliedschaft der STA bei der ACK fundamental kritisieren; was von deren fundamentalistischer Auslegung herrührt, nachdem die ökumenische Bewegung Teil der Hure Babylon sei. ---> Daher bleibt es bei der Frage: Was ist heute christliche Wahrheit?

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Seele1986 schrieb:

      Ist denn nun Jesus Wahrheit, weil wir zu seiner Person alles vollumfänglich und einwandfrei historisch abgedruckt und nachgewiesen haben,
      Also ohne Information geht es nicht und die Grundlage zum Verständnis um Jesus steht im NT und AT, Die Texte in sich sind stimmig und ich sehe das als Grundlage, um sich auf die Information einzulassen und dann die persönliche Erfahrung mit Gott zu machen, indem man ihn einlädt in das Leben zu kommen, das man führt....
      Die Wirklichkeit seiner Existenz wird spürbar Unsere eigene Existenz durchleuchtet.

      Seele1986 schrieb:

      oder ist er Wahrheit, weil das, was er sagte, das, was er tat, das, wo er uns hinführt, sich bewährt, sich als wahr und als Erfahrung beweist?
      Das ist auf jeden Fall die Folge....denke ich.

      ER ist eben aber auch ein Unterschied zu einer Lehre. Es gibt Lehren, die beinhalten Wahrheit, Da bewährt sich manche Aussage und manche Weisheit hilft Entscheidungen zu treffen und Erfolg zu haben. Grundwahrheiten im menschlichen Zusammenspiel oder körperliches Verständnis für Funktionen....z.B. Meditation beruhigt den Sympathikus etc....zu verstehen und anzuwenden.
      ( Steht nicht irgendwo alles Gute käme von Gott?)

      In Jesus zu sein bedeutet in Gott zu sein, in Gottes Gegenwart....wir können nur durch/in Jesus in Gottes Gegenwart sein.
      In Gottes Gegenwart zu sein , das ist keine Lehre, das ist ein Zustand....aus dem bestenfalls eben ein lehrreiches Erkennen entsteht, sofern der Mensch sich was sagen lässt.
      Wahrheit in diesem Sinn ist etwas Erhellendes, Ordnendes.


      Wenn Leute sagen, dass sie die Wahrheit hätten, dann wird das oft verwechselt mit "Lebenserfahrungen" und funktionellen Traditionen, die Ordnung schaffen.
      Es kann jemand in Gott sein und er entspricht überhaupt nicht den Vorstellungen , die man allgemein davon hat, schlicht weil dieser Mensch in 100% Vertrauen zu Gott handelt...trotz Schwächen und Fehlern, die im Plan Gottes schon längst mit einbezogen sind.
      Das gilt für mich zum Beispiel auch für jeden Gläubigen in jeder Religion....
      Jesus als Sohn Gottes zu erkennen ist ein totales Geschenk, das in jeder Nation Menschen finden dürfen. Das ist auch nicht ohne die Bibel möglich, denn wir brauchen das Wort, das da war und Mensch wurde und wieder durch Gottes Geist bei uns ist.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Heidrich schrieb:

      Für mich ruht Wahrheit auf mindestens drei Säulen: Erkenntnis, Logik, Ethik (das sind übrigensdie drei großen Gebiete der Philosophie).
      Lieber Heidrich,das können dann nur ganz Gebildete erfüllen....

      Für mich hat es mit Wertschätzung,Vertrauen und Haltung zu tun!

      Diese Werte kann auch ein Kind leben!

      Jesus wirbt um Vertrauen, aus dem Liebe erwächst! Wenn er der Weg ist,der zu Rettung führt dann ist unsere menschliche Wahrheit dafür nicht
      unbedingt notwendig. Weil wir aus Gnade erretet sind!

      Was anderes ist für mich der Umgang mit Menschen und der Wahrheit! Da sollte ein ja, ein ja sein...alles andere ist von übel und fördert kein Vertrauen! Lüge oder Trixereien sollten keinen Platz haben.

      Wir haben uns in der MRV auf die Fahne geschrieben, das wir die Gegenwärtige Wahrheit leben wollen.

      Dieses Leben muss ich aber in der Gemeinde praktizieren. Als Diener Jesus bin ich kein Richter sondern ""führe"" Menschen zu Jesus.

      Mache ihnen aber klar, was in der Bibel steht, auf was er sich mit Jesus und seiner Gemeinde einlassen!

      Versuche dem HL.Geist nicht dazwischen zu funken! ;)
    • Bogi111 schrieb:

      Lieber Heidrich,das können dann nur ganz Gebildete erfüllen....
      Ich hab mir auch gedacht, dass das Denken nun auf ganz unterschiedlichen sprachlichen Niveaus abläuft, aber allen gemeinsam und die feste Grundlage kann nur Liebe sein, sonst ist eben alles nichts.Allerdings hat das Heidrich schon in Zuammenhang gesetzt, wie ich gerade nochmal gelesen habe.

      Heidrich schrieb:

      Für mich ruht Wahrheit auf mindestens drei Säulen: Erkenntnis, Logik, Ethik (das sind übrigensdie drei großen Gebiete der Philosophie).

      Zusätzlich(aus religiöser Sicht) steht die Wahrheit im Wechselspiel mit der"Gesinnung", d. h. mit dem Beweggrund bzw. dem Motiv fürs Handelnoder Unterlassen, z. B. Liebe, Barmherzigkeit, Loyalität oder auch Habgier,Neid, Stolz. Bloße Fakten oder Gesetze sind daher noch keine"Wahrheit", sondern erst im Zusammenspiel der Drei mit der Gesinnung wird dieWahrheit/Lüge zu dem, was sie ist.
      Es geht hier doch letztendlich darum, dass man Gemeinschaften ablehnt, die von sich behaupten die absolute Wahrheit zu besitzen und damit Menschen mit speziellem Charakter die Grundlage geben so zu argumentieren, dass ein Konflikt zwischen dem Ideal und der Realität vorprogrammiert ist.
      Wenn Jesus die Wahrheit ist, dann ist er ein Orientierungspunkt und kein zu erreichender Zustand. Das alleine müsste jedem, der meint eine Kirche hätte die Wahrheit, zu denken geben.

      Wenn in der Bibel steht, dass der heilige Geist in alle Wahrheit leitet, dann leitet er in die Gegenwart Gottes, das denke ich.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Heidrich schrieb:

      EtlicheAdventisten (auch Prediger) bzw. fundamental gläubige Christen haben eine idealisiert-simplifizierte Vorstellungvon "absoluter Wahrheit" (und beschränkt sich auf Wort Gottes [Jo 17,17], Gesetz Gottes[Ps 119,142], Jesus [Jo 14,6], Geist [1 Jo 5,6]) und handeln entsprechend nacheinem Schwarz-weiß-Muster. Das ändert aber nichts daran, dass die Komplexitätvon Wahrheit dennoch schwer zu fassen ist.
      Die Postmoderne möchte glauben machen, dass es erst gar keine (absolute) Wahrheit gibt. Ich halte diese aus der Philosophie (nicht aus der Bibel) stammende Auffassung für den Grund der Orientierungslosigkeit die die STA in Deutschland beherrscht und abnehmende Gliederzahlen beschert. Wenn jeder frei ist zu tun was er will und alles richtig ist…..was soll ich dann noch in der Gemeinde? Es gibt ja erst keine richtige Gemeinde, und alle Wege führen in den Himmel, egal was ich mache. Intoleranz und Absolutheit kennt die Postmoderne nur dort wo man mit gegenläufiger Meinung der Aussage „Alles ist relativ“ gegenübertritt…….da ist man auf einmal absolut falsch.

      Jeder Mensch möchte (braucht) Orientierung….doch was wenn wie suggeriert wird alles Wahrheit ist und es erst gar keinen (wahrhaften) Weg gibt? Ich habe mir bereits Predigten aus der verwirrenden (babylonischen) postmodernen Ecke der liberalen Adventisten in der Gemeinde anhören müssen: “…….alles ist relativ“. Damit schließen sie auch Jesus ein. Nicht Jesus ist der Weg die Wahrheit und das Leben, sondern ein Weg eine Wahrheit und ein Leben.

      Herr komme bald und mache diesem Unfug ein Ende.

      Heidrich schrieb:

      [Bitte keine Diskussion/Ratschläge/PN wegen dieser beiden Fälle! Sie dienen nur der akutellen Illustration, wo ein Wahrheitsverständnis hinführt.]

      Wenn die Wahrheit dazu führt ...
      * dass Menschen im Namen Gottes nicht getauft werden,
      * dass die überzogenen Forderungen nach Heiligkeit zum Nährboden für die Heuchelei wird,
      * dass Bibelstunden niederschmettern, obwohl kein Fehlverhalten vorliegt,
      * dass der Taufunterricht vor lauter Glaubenspunkte zur Nichttaufe führt,
      * dass gläubige Zuhörer in Predigten wie Unwissende oder Gottlose angesprochen werden,
      * ...
      dannläuft vieles gewaltig schief. - Was ist Wahrheit?
      Das hat rein nichts mit dem "Wahrheitsverständnis" und erst recht nicht mit der Wahrheit selber zu tun, sondern damit wie ich sie meinem Nächsten anbiete. Gott gibt auch keinem seiner Schützlinge die volle Landung Wahrheit in einem Moment (einem Tag) an den Kopf geknallt….immer nur so viel wie man gerade verarbeiten kann und nicht überfordert wird. So sollten wir sie auch unserem Nächsten (Interessenten, Täuflingsanwärter) anbieten…..häppchenweise, nicht vollstopfen.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Atze schrieb:

      Das hat rein nichts mit dem "Wahrheitsverständnis" und erst recht nicht mit der Wahrheit selber zu tun, sondern damit wie ich sie meinem Nächsten anbiete.
      Wenn ich an Jesus glaube und von IHM gelern habe,dann hat Wahrheit NUR mit IHM zu tun!

      Atze schrieb:

      Gott gibt auch keinem seiner Schützlinge die volle Landung Wahrheit in einem Moment (einem Tag) an den Kopf geknallt…
      Wer Wissen mit Beziehung verwechselt hat das wesentliche nicht verstanden... Es geht um Werte die in der Liebe verpackt sind!
    • Bogi111 schrieb:

      Wer Wissen mit Beziehung verwechselt
      Wenn man eine Liebesbeziehung mit jemandem führt, egal ob mit Frau, Mann oder Gott, will man auch so viel wie möglich von dieser Person wissen. Hat man kein Interesse daran beweist das, dass man gar nicht liebt und an der Beziehung kein Interesse hat.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Werte, die in der Liebe verpackt sind, sind die Zehn Gebote!

      Atze schrieb:

      Die Postmoderne möchte glauben machen, dass es erst gar keine (absolute) Wahrheit gibt.


      „…….alles ist relativ“. Damit schließen sie auch Jesus ein. Nicht Jesus ist der Weg die Wahrheit und das Leben, sondern ein Weg eine Wahrheit und ein Leben.
      Nein, wenn es um des Menschen / der Seele Seligkeit (1.Petrus 1,9 - Lutherbibel 2017 :: BibleServer Mobile) geht, dann ist Jesus nicht nur ein Weg von vielen, sondern dann ist Jesus Christus der einzige und einzigste Weg zum Heil / in den Himmel! Zumindest für uns Christen...!
      ----> Ich stimme daher dem zu, was

      Bogi111 schrieb:

      Wenn ich an Jesus glaube und von IHM gelernt habe, dann hat Wahrheit NUR mit IHM zu tun!

      ... Es geht um Werte die in der Liebe verpackt sind!
      Werte, die in der Liebe verpackt sind, sind die Zehn Gebote!

    • freudenboten schrieb:

      Es gibt die ABSOLUTE WAHRHEIT in Jesus!

      Aber die ist nicht Schwarz/Weiß, wie uns antichristliche GNOSTIKER vorgaukeln, sondern BUNT und LEBENDIG,
      Erst einmal….das Gemisch von Schwarz-Weiss ist nicht „Bunt“ wie die postmodernen Philosophen auch in der Adventgemeinde (absolut falsch) suggerieren sondern ein tristes „Grau“.
      Zweitens scheinst Du keine Ahnung von der gnostischen Lehre zu haben die du ständig einschiebst wenn Dir irgend etwas nicht passt. Sie sagt dazu nämlich genau das Gegenteil……dass es eben nichts „absolutes“ gibt…..bei ihnen (den Gnostikern) darfst Du nicht sagen Jesus ist der Weg die Wahrheit und das Leben weil bei Ihnen alles Wahrheit ist und nach oben führt….ganz im Sinne des postmodernen Liberalismus.


      Bogi111 schrieb:

      Wer kein Interesse hat ,betritt auch keine Kirche
      Das dachte ich auch lange Zeit….ich durfte allerdings Glieder kennenlernen die kein Interesse am Wort hatten und mir das auch direkt so sagten als ich ihnen Bibelstunden anbot. So fragte ich nachdem ich anfänglich sehr perplex auf diese Antwort nicht wusste was ich sagen und denken sollte was ihre Motivation dann für den Gang in die Gemeinde ist. „Wir wollen ein paar schöne Worte die uns in der Woche Kraft geben“ war die Antwort….“an der Lehre haben wir kein Interesse“.

      Ist das nicht purer Egoismus?..... ohne den Willen eine Beziehung führen zu wollen? Schöne Worte ja....für mich, aber bitte mit weitem Abstand zu dem was Konsequenzen bedeuten. Wenn ich jemanden liebe bin ich auch in der Verpflichtung.....wenn ich über jemanden mehr weiß, bin ich umso mehr in der Verpflichtung.......will man das?
      Es waren Geschwister die seit vielen Jahren die Adventgemeinde besuchten. Ich vermute, dass es diese Personen mehr gibt als wir ahnen…..worin ist Dein Desinteresse an Heiligtumslehre begründet? Jesus als Hohepriester…unwichtig?....uninteressant? So viele Jahre in der STA und Du hast kaum einen Schimmer davon. Ich meine, wenn einen die Person Jesu interessieren würde, würde man danach gieren mehr wissen zu wollen....auf jedem Gebiet.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)