Die verschiedenen Bundesschlüsse Gottes

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    • Die verschiedenen Bundesschlüsse Gottes

      Eigentlich ist dies ein Beitrag für den Blog, der sich aber leider immer noch nicht öffnen lässt, daher bringe ich es hier:

      Über welche (und wie viele?) Bundesschlüsse des Ewigen Gottes lesen wir in der Bibel?

      Bundesschlüsse des EWIGEN:
      1. Noah-Bund - 1.Mose 9,15-17 (1.Mose 9,17 - Lutherbibel 2017 :: BibleServer Mobile)
      2. Abrahams-Bund - 1.Mose 15 (1.Mose 15,18 - Lutherbibel 2017 :: BibleServer Mobile)
      3. Bund mit Israel - 1.Mose 28+32,25ff. (2.Mose 2,24 - Lutherbibel 2017 :: BibleServer Mobile)
      4. Moses-Bund - 2.Mose 19,5 + 2.Mose 34 (2.Mose 34,10 - Lutherbibel 2017 :: BibleServer Mobile)
      5. Davids-Königs-Bund - 1.Samuel 16 + 2.Samuel 5,12 (1.Samuel 20,8 - Lutherbibel 2017 :: BibleServer Mobile + 2.Samuel 5,3 - Lutherbibel 2017 :: BibleServer Mobile)
      6. Jesus-Bund = Neuer Bund, bestätigt durch die beiden Sakramente der Taufe und des Abendmahls - Markus 14,24 (Lukas 22,20 - Lutherbibel 2017 :: BibleServer Mobile)
      7. 1000-Jahre-Bund/ Messianischer Friedensreich-Bund - Jeremia 33,6ff. + Hosea 2,20 (Hosea 2,20 - Lutherbibel 2017 :: BibleServer Mobile
      8. Erneuerter Bund auf der Neuen Erde - Jeremia 31,31ff. + Offb.21+22 (Jeremia 31,31 - Lutherbibel 2017 :: BibleServer Mobile)

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Norbert Chmelar schrieb:


      Bundesschlüsse des EWIGEN:

      8.) Erneuerter Bund auf der Neuen Erde - Jeremia 31,31ff. + Offb.21+22 (Jeremia 31,31 - Lutherbibel 2017 :: BibleServer Mobile) ===> Dieser letzte Bund dauert bis in alle Ewigkeit(en) und wird niemals aufhören! ---> Das ist »das neue Paradies«, welches Adam durch seinen Ungehorsam verloren hatte, das aber »der zweite Adam« Jesus Christus durch seinen Gehorsam wieder hergestellt hat!
    • Heutige APIS-Bibelstunde zu 2.Samuel 5 - zu Jahwes Davids-Königs-Bund

      Norbert Chmelar schrieb:

      Bundesschlüsse des EWIGEN:
      5. Davids-Königs-Bund - 1.Samuel 16 + 2.Samuel 5,12 (1.Samuel 20,8 - Lutherbibel 2017 :: BibleServer Mobile + 2.Samuel 5,3 - Lutherbibel 2017 :: BibleServer Mobile)
      Heute am Donnerstag, 14. Juno 2019 haben wir um 15:00 Uhr bei der Bibelstunde der APIS 2. Samuel , Kapitel 5 behandelt.
      Einige Gedanken hierzu:
      • Am Anfang wurde ein Rückgriff auf 2.Sam.2,4 genommen: David wurde König von Juda! (Nach dem Tode König Sauls um 1010 v.Chr.)
      • 2.Sam.5,3ff.: Mit 30 Jahren wurde David König und regierte 40 Jahre: 7½ Jahre über Juda in Hebron und 33 Jahre in Jerusalem über ganz Israel (3 Und es kamen alle Ältesten in Israel zum König nach Hebron. Und der König David schloss mit ihnen einen Bund in Hebron vor dem HERRN, und sie salbten David zum König über Israel.
        4 Dreißig Jahre war David alt, als er König wurde, und regierte vierzig Jahre.
        5 Zu Hebron regierte er sieben Jahre und sechs Monate über Juda, und zu Jerusalem regierte er dreiunddreißig Jahre über ganz Israel und Juda.)
      • 2.Sam.5,7: Zion = Davidsstadt = Jerusalem - früher Jebus (1Chr 11,4f.) = Stadt der Jebusiter (=kanaanit. Volksstamm) hat David erobert! ---> Die als "uneinnehmbare" Stadt wurde dadurch erobert, indem die Israeliten durch den Wasserschacht (Vers '8) eingedrungen waren! (Er sagte damals: »Wer die Jebusiter besiegen will, muss durch den Wasserschacht in die Stadt eindringen.« - GNB - Gute Nachricht Bibel)
      • 2.Sam.5,8: Joab, der Sohn der Zeruja: Joab war der Neffe von König David! Zeruja die Schwester Davids.
      • 2.Sam.5,9: Millo = ? (Und David wohnte in der Bergfeste und nannte sie Stadt Davids. Und David baute ringsum vom Millo5 an nach innen zu. - ELB - Elberfelder Bibel. Die ELB erklärt 5 wie folgt: d. h. Aufschüttung; der Millo diente zur Befestigung der Stadt. Ein Teilnehmer der APIS meinte, der Millo sei ein Stadtteil südlich von Zion. Die NLB - Neues Leben Bibel sagt: 5,9 D.h. Aufschüttung, Wall. »Millo« nannte man einen Teil der Befestigungsanlage der Stadt.
      • 2.Sam.5,12: Davids Königtum wurde als "Bund Gottes" von JAHWEH anerkannt! (Und David erkannte, dass der HERR ihn als König über Israel bestätigt und sein Königtum erhöht hatte um seines Volkes Israel willen.) ---> Noch als Saul König war, hatte sich JHWH einen neuen König ersehen, den ER durch seinen Propheten Samuel salben sollte! (1.Sam.16) ---> Den Hirtenjungen David und jüngsten Sohn seines Vaters Isais, der insgesamt 8 Söhne und 2 Töchter hatte. Schon früher hatte David mit Sauls Sohn Jonathan vor dem EWIGEN einen Bund beschlossen! (Denn du hast deinen Diener in einen Bund Jahwes mit dir treten lassen. - 1.Sam.20,8 - NEÜ - Neue Evangelistische Übersetzung)2.Sam.5,2: David hat sich schon unter König Saul bewährt! Davids Bewährung und Berufung. David hat den Auftrag von Gott! (2.Sam.5,2+12!). David ist fähig und hat Gottvertrauen (Vers 7)
      • Verse 6-8: die Jebusiter spotten über David! (Selbst unsere Lahmen und Blinden könnten dich in die Flucht schlagen. - HFA - Hoffnung für Alle)
      • 2.Sam.5,11: Hiram, König von Tyrus (heut. Libanon) war mit David verbunden! ----> Der Referent meinte, dass man hier wieder ein Beispiel vor sich habe, dass sich der Abrahams-Bund hier erfüllt habe: „Ich will segnen, die dich (=ISRAEL) segnen...!” (1Mo 12,3). Um auch in diesem Text einen Bezug zu uns herzustellen, sagte der Referent, dass wir Christen und auf die Seite Israels Stellen müssten! Wir sollten uns diesen König Hiram von Tyrus zum Vorbild nehmen, meinte er.
      • 2.Sam.5,13: Kritisiert wurde der Vers 13 wo von den vielen Frauen von David die Rede war. Ich habe dann darauf hingewiesen, dass es in der Thora eine Bestimmung gäbe, wonach der König nicht viele Frauen haben solle. (5Mo 17,17: Euer König soll auch nicht viele Frauen haben, denn sie könnten ihn dazu verleiten, dem Herrn untreu zu werden. - HFA) ----> Dies hat sich ja sowohl im Leben des Königs Davids, dann aber besonders in der Endphase der Regierungszeit von König Salomo (700 Frauen + 300 Nebenfrauen - 1Kön 11,3)gezeigt! ----> Der Referent meinte, hier gehe es nur darum um aufzuzeigen, dass David von Gott reich gesegnet wurde und damit nicht um die moralische Bewertung der Polygamie (Viel-Ehe), die ja wie wir an vielen Stellen im AT lesen können, immer - ob bei Abraham oder bei Jakob - zu Problemen geführt habe!
      • Ich habe dann noch darauf hingewiesen, dass der Davids-Königs-Bund ein Teil der älteren "Gottes-Bünde" (Noah-, Abrahams-, Israel-, Moses-Bund) gewesen sei. Der Referent sagte, dass aus diesem Davids-Geschlecht (deshalb auch die vielen Frauen und Nachkommen, um den Fortbestand zu sichern!) ja schließlich auch der Messias Jesus von Nazareth hervorgekommenen ist!
      • Verse 13- 16: Hier werden 11 Söhne Davids erwähnt, darunter auch der Thronfolger Salomo.
      • Verse 17-25: während David im Norden mit dem König von Tyrus freundschaftlich verbunden war und im Frieden lebte, griffen aber die Todfeinde Israels, die Philister im Süden (heutige Gaza-Streifen) Israel an! David befragte JAHWEH und ER genehmigte einen Verteidigungskrieg, bei dem der HERR selbstpersönlich eingegriffen hatte! (24: dann ist der HERR ausgezogen vor dir her, zu schlagen das Heer der Philister.
        25 David tat, wie der HERR ihm geboten hatte, und schlug die Philister von Geba an bis dahin, wo es nach Geser geht.) ---> Um auch hier einen aktuellen Bezug herzustellen, was zeitlich nicht mehr ging, da wir wegen vieler Anmerkungen die Bibel-Stunde schon um 10 Minuten überzogen hatten, möchte ich meine Gedanken hier einbringen: Israel wurde in der Neuzeit, wie damals David von den Philistern, auch immer stets von seinen arabisch-islamischen Feinden angegriffen - seit 1948! Also seit der Staatsgründung, wollten die Araber "Israel ins Meer werfen!" ---> Manche wie Hamas und Hisbollah, der Iran und der IS wollen das leider heute noch! Somit hatte Israel in den 4 Nahost-Kriegen von 1948/ 1956/ 1967 und 1973 stets das Recht der Selbstverteidigung auf seiner Seite! Und so wie JHWH vor ca. 3000 Jahren zugunsten seines auserwählten Volkes eingegriffen hat, so - davon bin ich überzeugt! - hat JHWH auch nach 1948 selbst auf Israels Seite eingegriffen! Ja, dass Israel den ersten Nahostkrieg 1948/1949 gegen eine zehnfache Übermacht überhaupt überstanden hat, kann man m.E. nur als »göttliches Wunder« bezeichnen! 1947 haben bereits die Juden den Palästinensern die Hand ausgestreckt und für den UN-Teilungsplan gestimmt, ebenso dann die Friedensverträge mit Agypents Saddat 1978/1979, die Osloer Friedensabkommen mit PLO-Chef Arafat 1993 und mit Jordanien 1994. Und als im Jahr 2000 MP Barak Arafat das grosszügigste Angebot aller Zeiten angeboten hatte (ganz Westjordanland inclusive Ost-Jerusalem als PLO-Hauptstadt!) hat dann aber Arafat vollkommen unverständlich abgelehnt! Seitdem ist der Nabost-Friedens-Plan sehr stark ins Stottern geraten und Fortschritte - und seien sie auch noch so minimal - sind weit und breit am Horizont leider nicht zu erkennen: Im von der Hamas regierten Gaza ständige Raketenangriffe auf Israel und im Westjordanland weiterhin verstärkter jüdischer Siedlungsbau durch Nethanjahu, dazu noch der Konflikt mit Irans Atomprogramm, der die Zündschnur zum Pulverfass in Nahost auslösen könnte! Und dann noch der Stellvertreter-Krieg im Jemen zwischen dem sunnitischen Saudi-Arabien und dem schiitischen Iran! Wann werden die Araber endlich vernünftig und das Lebensrecht Israels voll und ganz anerkennen ?
    • Jeremia 31 eine Prophetie mit doppelter, wenn nicht sogar dreifacher Bedeutung!

      freudenboten schrieb:

      Jeremia 31:31. ist schon durchs erste Kommen Jesu in Kraft, nicht erst bei der neuen Schöpfung.

      Oder wolltest Du Dich vor dem Vers 33. herumdrücken?
      keineswegs! Vermutlich ist Jeremia 31 eine Prophetie mit doppelter, wenn nicht sogar dreifacher Bedeutung! ---> sowohl für das erste Kommen Jesu, als auch für die neue Erde! -----> Denn es kommt darauf an, auf welche Periode man die Formulierung „nach jenen Tagen” (Elberfelder/Schlachter/Zürcher) bzw. „nach dieser Zeit” (Luther 2017/ Menge Bibel) bzw. „dann” (Hoffnung für Alle/ Gute Nachricht Bibel) anwendet. Und auch für die Zwischenstufe zwischen Jesu 2.Kommen und der Neuen ewigen Erde - für das Tausendjährige Reich kann Jer.31 zutreffen!

      Jeremia 31:33:

      33 Der neue Bund, den ich dann mit dem Volk Israel schließen will, wird völlig anders sein: Ich werde ihnen mein Gesetz nicht auf Steintafeln, sondern in Herz und Gewissen schreiben. Ich werde ihr Gott sein und sie werden mein Volk sein«, sagt der Herr. (Gute Nachricht Bibel) Erst in der der neuen Schöpfung ist Gott bei seinem Volk! Der Jesus Bund hatte den Juden Jesu Thora ja noch nicht
      in ihr Herz und Gewissen geschrieben, nein sie die Pharisäer haben sie gar abgelehnt!
      Im "Millenium" wird das ja ganz anders sein, da werden die Juden ihren Messias ja auf dem Thron zu Zion in Jerusalem sitzen sehen! Das wird dann in der Tat "völlig anders" sein! Und erst Recht dann nach dem 1000-Jahr-Reich ist es nochmals ganz und völlig anders, weil erst dann der letzte Feind - der Tod - endgültig besiegt sein wird - und »nicht mehr sein wird« (Offb.21,4)!


      Jeremia 31,33 - MENG - Menge Bibel
      33 »Nein, darin soll der Bund bestehen, den ich mit dem Hause Israel nach dieser Zeit schließen werde« – so lautet der Ausspruch des HERRN –: »Ich will mein Gesetz in ihr Inneres hineinlegen und es ihnen ins Herz schreiben und will dann ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein!«

      ----> Hier in der Menge-Übersetzung wird sehr gut die doppelt/dreifache Prophetie deutlich:
      1. „der Bund” ist derjenige, welcher zur Zeit des Jeremia bestanden hat: Jahwes »König David-Bund« (~ 1.010 - 586 v.Chr. + 143 - 63 v.Chr. = 504 Jahre)
      2. „nach dieser Zeit” folgte der NEUE BUND - Jahwes »Jesus-Bund« (33 n.Chr. - ~ (?) 2.033 n.Chr. = 2.000 Jahre (?))
      3. Dann im »1000-Jahre-Bund« wird Jesus seine Thora (= Gesetz) »in des Juden Herz schreiben, damit sie es 'verinnerlichen'« (= 1.000 Jahre)
      4. „dann” kommt die Zeit nach dem Tausendjährigem Messianischen Friedensreich, wenn Jahwe der Juden und aller Menschen Gott sein wird und die Menschen sein - Gottes - Volk sein werden; das ist dann die Zeit, von der es in Offb.21,3 heißt: »3 Da hörte ich eine laute Stimme vom Thron her rufen: Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen und sie werden sein Volk sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein.« (Einheitsübersetzung) ---> dann „wird »Gott alles in allem« sein”. (1.Kor.15,28 - = das »ENDE (Telos) der Heilsgeschichte«!)
    • Der NT-Begriff "Telos" bedeutet nicht "Ende" sondern ZIEL (wie das Wort auch im Deutschen verwendet wird)/ERFÜLLUNG im geistlichen Sinn.

      So auch Matthäus 5:17.ff. Da macht der Sabbat keine Ausnahme.

      Wöchentliches Sonntags-Gedenken (dies meint nicht den Auferstehungs- und Pfingst-Tag) trägt KEINE göttliche Verheißung/Prophetie/Weissagung. Es kann u. U. zur "Auflehnung" gegen Gott führen.


      [MOD: über die Bedeutung von "telos" geht es in DIESEM Thread weiter]
    • Das »Blut des Bundes« im alten und im neuen Bund

      In 2. Mose 24 steht u.a. :

      Der Bundesschluss am Sinai
      1 Und zu Mose sprach er: Steig herauf zum HERRN, du und Aaron, Nadab und Abihu und siebzig von den Ältesten Israels, und betet an von ferne.
      2 Aber Mose allein nahe sich zum HERRN und lasse jene sich nicht nahen, und das Volk komme auch nicht mit ihm herauf.
      3 Mose kam und sagte dem Volk alle Worte des HERRN und alle Rechtsordnungen. Da antwortete alles Volk mit einer Stimme: Alle Worte, die der HERR gesagt hat, wollen wir tun.
      4 Da schrieb Mose alle Worte des HERRN nieder und machte sich früh am Morgen auf und baute einen Altar unten am Berge und zwölf Steinmale nach den zwölf Stämmen Israels
      5 und sandte junge Männer der Israeliten hin, dass sie darauf dem HERRN Brandopfer opferten und Dankopfer von jungen Stieren.
      6 Und Mose nahm die Hälfte des Blutes und goss es in die Becken, die andere Hälfte aber sprengte er an den Altar.
      7 Und er nahm das Buch des Bundes und las es vor den Ohren des Volks. Und sie sprachen: Alles, was der HERR gesagt hat, wollen wir tun und darauf hören.
      8 Da nahm Mose das Blut und besprengte das Volk damit und sprach: Seht, das ist das Blut des Bundes, den der HERR mit euch geschlossen hat aufgrund aller dieser Worte.
      9 Da stiegen Mose und Aaron, Nadab und Abihu und siebzig von den Ältesten Israels hinauf
      10 und sahen den Gott Israels. Unter seinen Füßen war es wie eine Fläche von Saphir und wie der Himmel, wenn es klar ist.
      11 Und er reckte seine Hand nicht aus wider die Edlen der Israeliten. Und als sie Gott geschaut hatten, aßen und tranken sie.

      Interessant wäre zu erfahren, was genau »das Buch des Bundes« (Vers 7) ist und was dort genau drin steht! ---> Vermutlich sind es:
      • a) Die 10 Gebote („alle Worte JAHWEHS” ---> Vers 3)
      • b) Die Rechtsordnungen (also vermutlich die Zeremonialgesetzte, die Opfergesetze und die "Gesetze für das Volk Israel", wie z.B. die Todesstrafe und anderes. ---> Vers 3)
      Vermutlich handelt es sich um die erste Fassung des Buches Deuteronomium (5. Buch Moses), in welches Mose die Worte des EWIGEN niederschrieb. (---> Vers 4).
      Interessant ist hier auch, dass es gemäß Vers 5 nicht JAHWEH war, der Opfer verlangte, sondern dass Moses diese von sich aus gebracht hatte! ---> Könnte man daraus nicht schließen, dass die vielen Opfervoschriften (v.a. im Buch Levitikus/ 3. Buch Mose) gar nicht Gottes Wille war, sondern dieser "Opferritus" von Moses eigenmächtig eingesetzt wurde? Dafür sprache dann auch die spätere Kritik am Opferkult durch die Propheten!

      Das »Blut des Bundes« in Vers 8 mit dem 'der Moses-Bund' besiegelt wurde, weist auch schon bereits auf das Neue Testament hin; auch hier ist im neuen 'Jesus-Bund' das »Blut Jesu Christi« das »Blut des neuen Bundes« (Lukas 22,20/ Matthäus 26,28 - Lutherbibel 2017 :: BibleServer Mobile) zwischen Gott und allen Menschen, die daran glauben.

      • Die 74 Personen (Vers 9), die „den Gott Israels sahen” (Vers 10), haben höchstwahrscheinlich hier Jesus Christus in seiner vorirdischen göttlichen Herrlichkeit gesehen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Norbert Chmelar schrieb:

      Bundesschlüsse des EWIGEN:
      2. Abrahams-Bund - 1.Mose 15 (1.Mose 15,18 - Lutherbibel 2017 :: BibleServer Mobile)
      Heute am Dreieinigkeitsfest Trinitatis am Sonntag, 16.6.2019 geht es um 18:00 Uhr in der Bibelstunde der APIS um den "Abrahams-Bund".
      Wir werden 1. Mose 15, 1 - 21 lesen und betrachten. Ein Landesssynodaler wird es uns auslegen. Kurzbericht wird dann folgen...
      ----> siehe auch hier: aus: Gemeinschaft - Das Magazin und dort auf "Gemeinschaft 2019-06.pdf" gehen! Seite 30 + 31!

      1. Mose 15,1-21
      Gottes Bund mit Abraham

      von Marco Wagner, Gemeinschaftspastor
      im Evang. Gemeinschaftsverband AB, Mosbach

      Texterklärung


      Uns begegnet hier der zweite Bund, den Gott mit
      einem Menschen schließt. Nach dem Bundesschluss
      mit Noah (vgl. 1Mo 9) kommt es nun zum Bund mit
      Abraham und den damit verbundenen Verheißungen.
      Abraham wird mit 75 Jahren von Gott gerufen, in
      ein unbekanntes Land zu ziehen. Abraham offenbart
      dabei auf der einen Seite großen Mut, diesem Ruf zu
      folgen, und auf der anderen Seite seine Angst, die
      ihn dazu bewegt, seine Frau vor dem Pharao lediglich
      als seine Schwester auszugeben. In Kapitel 15 nun
      bekommt Abraham, bekräftigt durch einen feierlichen
      Bundesschlussritus, die konkrete Zusage der zahlreichen
      Nachkommenschaft.

      Die Sorgen und Zweifel des Abrahams (V. 1-3 und '8)

      „Nach diesen Dingen geschah das Wort des Herrn ...“:
      Gemeint sind hier die Ereignisse aus Kapitel 14, als
      Abraham seinen gefangenen Neffen Lot in einer gefähr-
      lichen Rettungsaktion wieder befreit hat. Die errungene
      Beute gab er am Ende wieder zurück. Danach kam es
      zu der geheimnisvollen Begegnung mit dem König von
      Salem, Melchisedek. Abraham liegt wach und kann
      nicht schlafen. Drei Sorgen lassen ihn nicht zur Ruhe
      kommen:

      • Die Angst vor der Rache des Königs
      Abraham fürchtet sich, dass der König an ihm Rache
      nehmen würde. Er hatte durch den Überraschungsan-
      griff einen Vorteil gehabt, doch nun könnte der König
      in aller Ruhe zurückschlagen. „Was, wenn er zurück-
      schlägt?“ „Was wird er mit uns anstellen?“

      • Die Versuchung der ausgeschlagenen Beute
      Er denkt auch über die Beute nach, die er zurückge-
      bracht hat. Hätte er sie nicht besser zum eigenen Nutzen
      behalten sollen?


      • Die Sorgen um die eigene Zukunft
      Wer soll später einmal für ihn Sorge tragen, wenn es
      keine Nachkommen gibt und seine Linie endet? Auch in
      V. 8 begegnet uns wieder ein zweifelnder Abraham, der
      trotz der Verheißungen Gottes gerne einen sichtbaren
      Beweis hätte.

      Die Zusagen und Fürsorge Gottes

      Wir erleben Gott schon hier im AT als sehr fürsorglich
      im Umgang mit seinem Freund Abraham. Gott sieht
      die Sorgen und Ängste seines Nachfolgers und geht
      auf alles ein. Vers 1 bezieht sich dabei auf die ersten
      beiden Sorgen. Gott spricht ihm zu, dass er sein Schild
      sein wird. Er wird ihn vor einem rachsüchtigen König
      bewahren. Gott persönlich will Abrahams Bodyguard
      sein. Außerdem soll Abraham nicht der verpassten Beute
      nachtrauern, denn Gott will ihm für seine Aufrichtigkeit
      einen großen Lohn geben und er wird bei ihm nicht zu
      kurz kommen.

      Schließlich widmet sich Gott auch der dritten Sorge
      Abrahams und gibt ihm den Zuspruch einer großen
      Nachkommenschaft. Daraufhin kommt es zur
      verbindlichen Bekräftigung all der Zusagen durch den
      Bundesschluss mit Abraham. Die düsteren Prognosen
      für das Volk sollen deutlich machen, dass dieser Bund
      von Anfang an angefochten ist und doch die Konstante
      bildet in allen Höhen und Tiefen des Volkes Israel.

      Der gerecht machende Glaube

      Den spannendsten Aspekt finden wir jedoch in V. 6.
      Hier sind wir mit dem wohl wichtigsten Vers des ganzen
      Alten Testaments konfrontiert. „Und er glaubte dem
      Herrn; und er rechnete es ihm als Gerechtigkeit an.“ Das
      neutestamentliche Evangelium der Gnade finden wir hier
      schon im 15. Kapitel der Bibel. Von hier aus ziehen sich
      die Linien zu Römer 4,13-25 und Galater 3,6-9.

      Das Besondere an diesem Bund ist die Einseitigkeit.
      Gott ist der Initiator, der die Verheißungen schenkt, und
      Abraham ist der, der ihm „nur“ glauben und vertrauen
      muss. Wir entdecken aber auch hier, dass Gott ihm
      diesen Glauben schenkt. Denn Abraham selbst ist immer
      wieder wankelmütig, zweifelnd und ängstlich. Doch
      er klammert sich an die Zusagen Gottes, der dabei auf
      sein aufrichtiges Herz sieht. In der Bereitschaft, seinen
      eigenen Sohn zu opfern, weil er glaubt, dass Gott ihn
      wieder von den Toten auferstehen lassen würde, sehen
      wir, dass in ihm wirklich ein lebendiger Glaube entfacht
      worden war, der Auswirkungen hatte (Jak 2,21-24).

      Praxishilfen
      Fragen zum Gespräch:
      • Weshalb sind wir nachts schon grübelnd wach gelegen? Wie sind wir damit umgegangen?
      • Welche praktischen Hilfen können wir aus dem Umgang Gottes mit Abraham für unseren Alltag ziehen?
      • Welche Parallelen finden wir hier in diesem Kapitel zum Neuen Testament? Auf welchen Bund dürfen wir uns heute stützen und wie wurde dieser Bund eingesetzt?
      • Inwiefern unterscheidet sich der Bund Abrahams mit dem Bund am Sinai? Wo stehen wir in der Gefahr, dass wir den neuen Bund mit dem am Sinai vermischen?
      Impulse zur Veranschaulichung für Kinder und Erwachsene:
      Lieder: Monatslied „Geh, Abraham, geh“ GL 539, GL 453 (EG 352), GL 454

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    • Norbert Chmelar schrieb:

      Rosen schrieb:

      Du kennst die Stelle sicherlich auch: Hebräer 8,13Hebräer 8,13
      "Indem er von einem "neuen" Bund spricht, hat er den ersten für veraltet erklärt; was aber veraltet und sich überlebt5, ist dem Verschwinden nahe."
      Ich meine, hier irrt der Verfasser des Hebräerbriefes! Da es insgesamt 8 Bünde Gottes gibt ---> siehe DIE VERSCHIEDENEN BUNDESSCHLÜSSE DES EWIGEN, welche im Grunde genommen alle "ewig" sind, gelten diese auch alle heute noch:
      1. Der Noah - Bund: Gen.9,9: „Siehe, ich richte mit euch einen Bund auf und mit euren Nachkommen” und Gen.8,22: „Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.”
      2. Der Abrahams-Bund: 1Mo 17,9: „Und Gott sprach zu Abraham: So halte nun meinen Bund, du und deine Nachkommen von Geschlecht zu Geschlecht.”
      3. Der Israel-Bund: 1Chr 17,22: „Du hast dir dein Volk Israel zum Volk gemacht für ewig, und du, HERR, bist ihr Gott geworden.” und Bar 2,35: „Und ich will einen ewigen Bund mit ihnen aufrichten, dass ich ihr Gott sein will und sie mein Volk” und Röm.11,2: „Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvor erwählt hat.”
      4. Der Moses-Bund: 3Mo 16,34: „Das soll euch eine ewige Ordnung sein” und Sir 45,15: „Mose füllte ihm die Hände und salbte ihn mit heiligem Öl. Es wurde ein ewiger Bund mit ihm und seinen Söhnen geschlossen, dass sie dem Herrn dienen und Priester sein und sein Volk in seinem Namen segnen sollten, solange der Himmel besteht.”
      5. Der König Davids-Bund: 1Kön 9,5: „so will ich bestätigen den Thron deines Königtums über Israel ewiglich, wie ich deinem Vater David zugesagt habe: Es soll dir nicht fehlen an einem Mann auf dem Thron Israels.” und 2Chr 13,5: „Wisst ihr nicht, dass der HERR, der Gott Israels, das Königtum über Israel David gegeben hat ewiglich, ihm und seinen Söhnen durch einen Salzbund?” ----> Jesus wird schließlich dieser König-Messias aus der Linie Davids werden! ===> Daher münden schließlich alle ATlichen Bünde in den neuen Bund ein, den Jesus mit seinem eigenen Blute geschlossen hatte! ----> In Jesus gipfelt alles Heil!

      6. Der Jesus-Bund - Der neue Bund: Eph 3,11: „Diesen ewigen Vorsatz hat Gott ausgeführt in Christus Jesus, unserm Herrn!” und Hebr 13,20.21: „Der Gott des Friedens aber, der den großen Hirten der Schafe, unsern Herrn Jesus, von den Toten heraufgeführt hat durch das Blut des ewigen Bundes, der mache euch tüchtig in allem Guten, zu tun seinen Willen, und schaffe in uns, was ihm gefällt, durch Jesus Christus, welchem sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.” ----> Und in dem großartigen Satz aus Hebräer 13,8 werden auch die beiden noch ausstehenden Bünde - der Messianische 1000-Jahr-Bund (7.) und der Neue-Erde-Bund (8.) zusammengefasst: Hebr 13,8: „Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit!”

      Da somit kein Bund Gottes aufgehoben ist, stellt sich die Frage, was der Verfasser des Hebräerbriefes eigentlich mit dem »ersten Bund« in Hebr.8,3 meint? Wenn ich mir die ganze Heilsgeschichte im Alten wie im Neuen Testament ansehe, so kann ich für mich darin nur den im Moses-Bund enthaltenen »Opfer-Ritus-Bund« mit all seinen vielen Tieropfern erkennen. Durch das einmalige Opfer des wahren Passahlammes Jesus Christus sind diese ATlichen Opfer-Riten, also der levitische Priesterbund, aufgehoben und für "veraltet" erklärt worden. Und auch die Beschneidung aus dem 2. dem Abrahams-Bund ist zumindest für die Heiden - gemäss des Paulus' Theologie im Galaterbrief - ebenso abgeschafft worden! An die Stelle des Beschneidungs-Ritus trat das Sakrament der Taufe!
    • Ich verstehe die AT-Bündnisse nicht so, dass sie voneinander getrennt zu sehen sind, jedes Bündnis ganz individuellen Charakter hat und auf eigene Weise erfüllt werden soll.

      Sondern ich verstehe die AT-Bündnisse im Prinzip als einen einzigen Bund - den Bund Gottes mit den Gläubigen aller Nationen und aller Zeiten. Dieser Bund wird im Laufe der Zeit komplementär ergänzt, erweitert, vertieft. Jedes Bündnis ist sozusagen als Erneuerung oder Zusicherung des Gültigkeitsbestands des großen Ziels Gottes zu verstehen. Die erste Verheissung (das Proto-Evangelium) in 1Mo 3,15 ist das Ziel und die Grundlage für den Bund: Gott wird durch Jesus Christus die Menschen retten. Der Bund mit Abraham konkretisiert die Verheissung, indem Gott mit der Nachkommenschaft Abrahams einen ewigen Bund beschliesst:

      1Mo 17.7 Und ich werde meinen Bund aufrichten zwischen mir und dir und deinen Nachkommen nach dir durch [alle] ihre Generationen zu einem ewigen Bund, um dir Gott zu sein und deinen Nachkommen nach dir.

      Und diese Nachkommenschaft sind die Gläubigen in Christus aller Zeiten:

      Ga 3.16 Dem Abraham aber wurden die Verheissungen zugesagt und seiner Nachkommenschaft. Er spricht nicht: `und seinen Nachkommen von vielen, sondern von einem: `und deinem Nachkommen, [und] der ist Christus.

      Der AT-Bund (oder Bündnisse) findet seine Erfüllung im Tod und Auferstehung Jesu, weshalb NT von der Erfüllung des (Singular! - einzigen) alten Bundes spricht:

      Eph 3.11 nach dem ewigen Vorsatz, den er verwirklicht hat in Christus Jesus, unserem Herrn.

      Heb 8.8 Denn tadelnd spricht er zu ihnen: `Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da werde ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließen, 8.9 nicht nach der Art des Bundes, den ich mit ihren Vätern machte an dem Tag, da ich ihre Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen; denn sie blieben nicht in meinem Bund, und ich kümmerte mich nicht um sie, spricht der Herr. 8.10 Denn dies ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel nach jenen Tagen schließen werde, spricht der Herr: Meine Gesetze gebe ich in ihren Sinn und werde sie auch auf ihre Herzen schreiben; und ich werde ihnen Gott und sie werden mir Volk sein. 8.11 Und nicht werden sie ein jeder seinen Mitbürger und ein jeder seinen Bruder lehren und sagen: Erkenne den Herrn! Denn alle werden mich kennen, vom Kleinen bis zum Großen unter ihnen. 8.12 Denn ich werde ihren Ungerechtigkeiten gnädig sein, und ihrer Sünden werde ich nie mehr gedenken. 8.13 Indem er von einem `neuen [Bund] spricht, hat er den ersten für veraltet erklärt; was aber alt ist und sich überlebt hat, ist dem Verschwinden nahe.

      NT erwähnt an keiner Stelle, dass irgendein anderes AT-Bündniss noch unerfüllt blieb und seine Erfüllung noch aussteht.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Es ist nicht zu übersehen, dass bei der Verheissung des neuen Bundes der gleiche Einführungssatz verwendet wurde wie bei der Einführung der 10 Gebote ("Worte des Bundes") - jedoch in negierter Form.

      Einführunssatz der 10 Gebote:

      Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe.
      2.Mos.20;2.


      Einführunssatz der Verheissung des neuen Bundes:

      ... nicht wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern schloß, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägyptenland zu führen,
      Jer.31;32.


      LG
      Peter
      Jesus:
      "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten."

      Mat.7:12.
    • Epafroditus schrieb:

      Es ist nicht zu übersehen, dass bei der Verheissung des neuen Bundes der gleiche Einführungssatz verwendet wurde wie bei der Einführung der 10 Gebote ("Worte des Bundes") - jedoch in negierter Form.

      Einführunssatz der 10 Gebote:

      Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe.
      2.Mos.20;2.


      Einführunssatz der Verheissung des neuen Bundes:

      ... nicht wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern schloß, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägyptenland zu führen,
      Jer.31;32.


      LG
      Peter
      Das "Nicht wie..." bezieht sich laut Kontext Vers 32. "diesen meinen Bund haben sie gebrochen..." GOTT HAT DEN BUND VOM SINAI NICHT BEENDET. Vers 33. "Ich werde meine Torah/Offenbarung vom Sinai in ihr Inneres legen und werde es auf ihr Herz schreiben." Das ist neu! Vergl. Deut. 6:5. Liebe von ganzem Herzen...

      2. Korinther 3:3.6. "... nicht des Buchstabens, sondern des Geistes..." DESSELBEN GEISTES (Jesu Bergpredigt Matth. 5:17.ff.) WIE DER VOM SINAI/MOSE

      Hesekiel 36:26.

      NICHT WIE DER BUND DER STEINTAFELN UND BLUTIGEN OPFER (Exodus 24) SONDERN WIE DER BUND VON PFINGSTEN (Exodus 19/Apg. 2)

      Der Hebräerbrief (9:11.) behandelt das Ende des Opferbundes Levi, sondern den "besseren" Opferbund Christi.

      Vergleiche Daniel 9:27. ""Und stark machen wird er (Messias) einen Bund für die Vielen, eine Woche (7 Jahre) lang; und zur Hälfte der Woche wird er Schlachtopfer und Speisopfer aufhören lassen." Damit ist nicht ein griechischer Fürst gemeint sondern Jesus Christus.
    • freudenboten schrieb:

      Das "Nicht wie..." bezieht sich laut Kontext Vers 32. "diesen meinen Bund haben sie gebrochen..."
      Noch einmal der Text (hier aus dem Häbr. Brief. Der Ursprungstext be Jeremia ist sinngemäss identisch).

      Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da will ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließen, nicht wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern schloß an dem Tage, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägyptenland zu führen.
      Häbr.8;8-9.


      ...ein klar formulierter selbsterklärender Satz.

      Gott handelt zwar souverän, aber hier begründet er nachfolgend in einem Nebensatz seine Entscheidung:

      Denn sie sind nicht geblieben in meinem Bund; darum habe ich auch nicht mehr auf sie geachtet, spricht der Herr.
      Häbr.8;9.


      Für mich ist unmöglich den Hinweis "Nicht wie..." mit dem erklärenden Nebensatz zu verbinden - schon gar nicht auf Grund des Kontexts.
      Jesus:
      "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten."

      Mat.7:12.
    • DER NEUE BUND JAHWES MIT ISRAEL!

      Epafroditus schrieb:

      freudenboten schrieb:

      Das "Nicht wie..." bezieht sich laut Kontext auf Vers 32. "diesen meinen Bund haben sie gebrochen..."
      DarumSiehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da will ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließen, nicht wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern schloß an dem Tage, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägyptenland zu führen.
      Häbr.8;8-9.


      ...ein klar formulierter selbsterklärender Satz.

      Gott handelt zwar souverän, aber hier begründet er nachfolgend in einem Nebensatz seine Entscheidung:

      Denn sie sind nicht geblieben in meinem Bund; darum habe ich auch nicht mehr auf sie geachtet, spricht der Herr.
      Häbr.8;9.


      Für mich ist unmöglich den Hinweis "Nicht wie..." mit dem erklärenden Nebensatz zu verbinden - schon gar nicht auf Grund des Kontexts.
      Es wird »einen neuen Bund Gottes mit Israel« geben! (Hebr.8,8)
      Welcher von den folgenden 4 Bundesschlüssen Jahwes (Davids-Königs-Bund - Jesus-Bund = Neuer Bund - 1000-Jahre-Bund/ Messianischer Friedensreich-Bund - Erneuerter Bund auf der Neuen Erde) ist hier gemeint?
      • Der Davids-Königs-Bund kann es nicht sein, da dieser 586 v.Chr. beendet wurde!
      • Der Jesus- Bund kann es auch nicht sein, da dieser für Israel und für die Gemeinde galt.
      • So kann es nur der 1000-Jahre-Bund/ Messianischer Friedensreich-Bund sein, denn im Millenium kommt Israel wieder eine bevorzugte Stellung zu.
      Der Bund, den Jahweh mit ihren Vätern schloss, war der Moses-Bund weil dieser beim Auszug aus Ägypten am Berg Sinai geschlossen wurde. (Hebr.8,9a)
      • Diesen Moses-Bund haben die Israeliten nicht gehalten, weil sie nicht in Jahwes Bund geblieben sind! (Hebr.8,9b)
      ====> Darum hat Jahwe auch nicht mehr auf die Israeliten geachtet! (Hebr.8,9c). Denn DER EWIGE hat sie - wegen ihres Ungehorsams und wegen ihres Götzendienstes - „dahingegeben” in die Hände ihrer Feinde! Weil viele Könige Israels und Judas den Baalen und Astarten , den Götzen ihrer heidnischen Umgebung gedient hatten, hat Jahwe - nachdem Israel einen König wollte - den Moses-Bund durch den König-David-Bund ersetzt bzw. ergänzt - und dann schließlich diesen Königs-Bund beendet als der letzte unabhängige König Joschia 609 v.Chr. in Megiddo gefallen war.
      • 609 v.Chr - 1948 n.Chr. (für 7 Zeiten - den »Sieben Zeiten der Nationen« waren die Juden von Jahwe „gering geachtet”.
      ---> Dieses Schicksal hätten die Juden noch abwenden können, wenn sie die Zeit (Dan.9,25) erkannt hätten, wann der Messias erscheinen sollte. Und dass Jesus alle Messianischen Prophetien des Alten Testaments in seiner Person erfüllt hatte, war offensichtlich! Das einfache Volk hat Jesu Messianischen Anspruch wohl eher anerkannt, aber die, die es eigentlich wissen müssten - die Schriftgelehrten und Pharisäer - die „wollten nicht an ihn glauben!” (Jes 30,15/ Mt 23,37/ Lk 13,34). Und weil der Hohe Rat - der Sanhedrin samt dem Hohenpriester und den 70 Ältesten - ihren König mit Hilfe der Römer ans Kreuz gebracht haben, weil sie den Sohn des ewigen Gottes ermordet haben, hat Jahwe dann schließlich Jerusalem zerstören lassen und es zugelassen, dass die Juden in alle Welt vertrieben wurden!

      Aber! Der HERR ist gnädig und barmherzig! Und ER hat nicht zugelassen, dass sein ersterwähltes und auserwähltes Volk untergeht! Und nach vielen Jahrhunderten hat Jahweh seine Segenslinie mit Israel wieder aufgenommen, u.a. dadurch dass die Juden wieder ins Gelobte Land gezogen wurden, was auch in vielen ATlichen Prophezeiungen vorausgesagt wurde. Und so sind seit 1882 (= Beginn der Endzeit) Millionen Juden zurückgekehrt und haben schon 3 Jahre nach dem grausamen satanischen Holocaust-Völkermord 1948 wieder ihren eigenen Staat erhalten. ----> In all diesen Dingen kann bereits »der neue Bund Jahwes mit Israel« (Hebr.8,8) gesehen werden, weil der Feigenbaum ✡ Israel 1948 und 1967 bereits ausgeschlagen hat! (Mk 13,28)

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