Taufe im Namen Jesu - durch Katholische Kirche verändert?

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    • Grundsätzlich . Zwei mal zwei ist vier, auch wenn es "die katholische Kirche sagt.

      Grundsätzlich : Man lese die etwaa 15 Schlusssverse des Matthäusevangeliums sich selbts einmal laut vor - und bemerke den sprachlichen Bruch.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • philoalexandrinus schrieb:

      und bemerke den sprachlichen Bruch.
      Du meinst: Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker I und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.
      Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

      Das ist denkbar. Allerdings müsst ihr sehen - ich weiß, jetzt kommt wieder großes Geschrei - dass in der gesamten Bibel Stellen mehrfach revidiert, zugefügt, ausgelassen, teilverändert wurden, was dann beim Lesen auch auffallen würde.
      Ist es noch keinem aufgefallen, dass die Bibel kein flüssig-durchgehender Erzähltext ist?
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      Zum Taufbefehl: Jesus hat mit Sicherheit nicht gesagt: "Taufet sie auf meinen Namen!"
      Interessant die Zusammenstellung der relevanten Bibelstellen hierzu, hier:

      "Dass er (Eusebius) diese Worte Jesu insgesamt 24 (17 + 7) mal ohne die trinitarische Taufformel zitiert, und dass die lediglich 5 Stellen mit der trinitarischen Taufformel sich in Schriften aus der Zeit nach dem Konzil von Nicäa finden (und von einigen Gelehrten gar als nicht von Eusbius selbst stammend eingestuft werden), scheint mir den textlichen Sachverhalt dahingehend zu klären, dass Jesus seinen Aposteln keinen solchen Taufauftrag - und schon gar nicht eine Taufe auf den Namen der Trinität - geboten hat."
    • Die Handschriften von Mt.28,19 und die angeblich älteste die Eusebius vorgelegen hat! Was stimmt?

      Sonnenschein schrieb:

      Siehe z.B. hier:


      Matthäus 28,19 - "Taufe im Namen der Trinität" ? - BibelCenter Studien

      bibelcenter.de/bibel/studien/t…et/mat28_19_allgemein.php
      Bislang wurden fast 6000 solcher griechischen Handschriften gefunden, die als MSS ... Der sogenannte Missionsbefehl Jesu an seine Jünger in Matthäus 28,19 ist vom ... (2) Jesu Worte in Mat 28,19 enthielten die trinitarische Taufformel gar nicht, ... Taufformel nicht Teil des Originals ist und Jesus einen solchen Taufbefehl ...
      Ich zitiere hieraus mal die wichtigsten Passagen zu der auch die vorherige aus NR.25 gehört!
      Weiterhin haben die Textforscher nicht nur handschriftliche Kopien der biblischen Bücher gefunden und in ihre Studien einbezogen, sondern auch Abschriften von Schriften der Kirchenväter aus früher Zeit, in denen diese aus biblischen Quellen zitiert haben, die ihnen zu jener Zeit verfügbar waren (sog. "patristische Zitate"). Die Unterschiede sind manchmal sehr gering, etwa eine andere Wortstellung, ein Wort ausgelassen, usw. Manchmal jedoch sind die Unterschiede für die Bedeutung des Textes wesentlich und wichtig.
      ...
      Eine eher sehr bedeutsame Änderung ergab sich für den oben erwähnten Abschnitt aus 1. Johannes 5, denn der als Beweis für die Trinitätslehre angeführte Textteil fand sich interessanterweise nicht in den alten Handschriften und Kopien, die zum Vergleich und zur Bestimmung des möglichen ursprünglichen Wortlauts herangezogen werden konnten. Damit entfiel eine der wesentlichen Textpassagen, auf die sich die Vertreter der Trinitätslehre gestützt hatten und es blieb lediglich die Stelle mit dem sogenannten "Missionsbefehl".
      ...
      Der sogenannte Missionsbefehl Jesu an seine Jünger in Matthäus 28,19 ist vom Wortlaut her in allen bisher bekannten Handschriften gleich ... und enthält in den uns aus allen Bibelübersetzungen bekannten Wortlaut mit der trinitarischen Taufformel.

      ...
      Diese Umstände werfen ein besonderes Licht auf die Stelle in Mt 28,18-20, bzw. konkret auf die Taufformel in Vers 19. Warum sollte Jesus diese Worte gesagt haben, wenn dann hinterher über die Apostel und Jünger an keiner Stelle berichtet wird, dass sie eine solche Taufe ausgeführt hätten ? Warum wird in der Apostelgeschichte berichtet, dass Menschen "auf den Namen Jesu Christi" bzw. "auf den Namen des Herrn" getauft wurden aber an keiner einzigen dieser Stellen je erwähnt wird, dass diese Taufformel aus Mt 28,19 benutzt wurde ... und das, obwohl diese Worte doch zu den letzten Anweisungen Jesu an seine Apostel und Jünger gehörten und heutzutage bzw. seit Jahrhunderten von den Kirchen als so unvergleichlich bedeutsam angesehen werden?
      ...
      Andererseits gibt es in all den bisher bekannten existierenden Handschriften, die das Ende des Matthäusevangeliums enthalten, in dem Vers in Mat 28,19 ausschließlich den Wortlaut mit der trinitarischen Taufformel. ... Kommentar von mir: Dies ist doch wohl die was den Handschriften - Befund betrifft, die wichtigste Aussage, die damit die absolute Echtheit der Worte Jesu aus Matthäus 28,29 belegt!!!
      Aber es wird trotzdem weiter kritisch argumentiert!
      Sollte sich herausstellen, dass der uns bekannte Wortlaut in Mat 28,19 mit der trinitarischen Taufformel nicht Teil des Originals ist und Jesus einen solchen Taufbefehl gar nicht erteilt hat, so ergeben sich natürlich enorme Probleme für die großen Kirchen, die dann nämlich eingestehen müßten, dass sie seit Jahrhunderten einer Manipulation des Textes durch offensichtlich "trinitarisch" beeinflußte Kräfte zum Opfer gefallen sind. Zudem würde nicht nur die Taufpraxis einer totalen Reformation unterzogen werden müssen, sondern die Trinitätslehre als solche hätte die einzige textliche Stütze verloren und könnte wohl kaum aufrecht erhalten werden.
      ...
      ... muss das Problem mit dem Wortlaut in Mat 28,19 zu tun haben. Was hat es mit diesem Vers und den uns darin in allen erhaltenen bislang bekannten alten Handschriften auf sich ?

      Wie bereits kurz erwähnt, gibt es nicht nur alte Handschriften der biblischen Bücher selbst, sondern auch Handschriften von Schriften der Kirchenväter aus den frühen Jahrhunderten n.Chr. Von besonderem Interesse für die biblische Textforschung sind jene Handschriften, in denen biblische Berichte zitiert werden, da uns darin der Wortlaut des biblischen Textes mitgeteilt wird, welcher der Schreiber jenes Schriftstücks vorliegen hatte und aus dem er zitiert hat. Da alle erhaltenen biblischen Handschriften den Wortlaut mit der trinitarischen Formel enthalten, stellt sich die Frage, ob es möglicherweise Schriften von Kirchenvätern gibt, in denen dieser Teil aus Mat 28,19 zitiert wird und die uns weitere Erkenntnisse zur Lösung des Problems vermitteln könnten.
      ...
      In der Tat gibt es einige sehr bemerkenswerte Schriften, in denen Mat 28,19 erwähnt bzw. zitiert wird, und diese stammen im wesentlichen aus der Feder des Kirchenvaters Eusebius von Cäsarea, der vor allem als "Vater der Kirchengeschichte" bekannt geworden ist. Er wurde ca. 260-265 n.Chr geboren und starb im Jahre 339 n.Chr.; als sein Hauptwerk gilt seine Kirchengeschichte. Eusebius selbst war eigentlich ein Vertreter der Trinitätslehre, und man würde normalerweise vermuten, dass sich in seinen Schriften immer, wenn er die Stelle aus Mat 28,19 zitiert oder darauf zu sprechen kommt, der Wortlaut mit der trinitarischen Taufformel stehen wird, falls er denn in den Eusebius zur Verfügung stehenden biblischen Handschriften des Matthäusevangliums so stand. Bemerkenswert ist aber, dass gerade das nun nicht unbedingt der Fall ist! Vielmehr finden sich in seinen Schriften eine ganze Reihe von Zitate und Hinweisen auf Mat 28,19, in denen nun eine solche Taufformel gar nicht erwähnt wird! Die wenigen Zitate, in denen der trinitarische Wortlaut enthalten ist, entstammen allesamt Schriften, die Eusebius erst nach dem Konzil von Nicäa (325 n.Chr.) geschrieben hat, wohingegen seine Schriften aus der Zeit vor diesem Konzil eine Lesart ohne die trinitarische Taufformel enthalten. [Kommentar von mir: Gerade dieser unterstrichene Satz ist das Hauptargument derer, die behaupten der Herr Jesus habe gar nichts von der Taufe gesagt und habe schon gar nicht die Formel "im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes" verwendet! ----> Aber wissen wir denn genau ob Eusebius die wichtigsten Handschriften zur Verfügung hatte? Die späteren Funde der ältesten Handschriften haben ja - wie der Verfasst selber zugibt- immer die trinitarische Formel enthalten!]
      ...

      Bei Eusebius finden sich die folgenden 3 Formen des Wortlauts (von mir ins Deutsche übertragen, in Anlehnung an den Wortlaut der übersetzung in der Lutherbibel 1984):

      1. "Gehet und machet zu Jüngern alle Völker ... und lehret sie zu halten ..." (7 x)
      2. "Gehet und machet zu Jüngern alle Völker in meinem Namen ...und lehret sie zu halten ... " (17 x)
      3. "Gehet und machet zu Jüngern alle Völker und taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie zu halten ..." (5 x)
      ...
      Der Verfasser zieht am Ende folgendes Fazit:
      Anhand weitergehender Überlegungen zu den vorliegenden Fakten, würde ich darauf schließen, dass der ursprüngliche Wortlaut in Mat 28,19 den Teil bzgl. des Taufens auf den Namen der Trinität nicht enthielt. Die Zitate bei Eusebius aus einer offensichtlich ihm zur Verfügung stehenden älteren Handschrift enthielten keine trinitarische Taufformel, denn sonst hätte Eusebius als Vetreter der Trinitätslehre diese sicherlich in einem Zitat dieses Verses mit Worten Jesu nicht ausgelassen! Dass er diese Worte Jesu insgesamt 24 (17 + 7) mal ohne die trinitarische Taufformel zitiert, und dass die lediglich 5 Stellen mit der trinitarischen Taufformel sich in Schriften aus der Zeit nach dem Konzil von Nicäa finden (und von einigen Gelehrten gar als nicht von Eusbius selbst stammend eingestuft werden), scheint mir den textlichen Sachverhalt dahingehend zu klären, dass Jesus seinen Aposteln keinen solchen Taufauftrag - und schon gar nicht eine Taufe auf den Namen der Trinität - geboten hat.

      Fazit von mir: Es möge nunmehr jede/ jeder selbst entscheiden, wem sie/er glauben will - einem Eusebius oder den Worten, wie sie uns in allen Übersetzungen der Bibel überliefert worden sind...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Rosen schrieb:

      Interessant die Zusammenstellung der relevanten Bibelstellen hierzu, hier:

      "Dass er (Eusebius) diese Worte Jesu insgesamt 24 (17 + 7) mal ohne die trinitarische Taufformel zitiert, und dass die lediglich 5 Stellen mit der trinitarischen Taufformel sich in Schriften aus der Zeit nach dem Konzil von Nicäa finden (und von einigen Gelehrten gar als nicht von Eusbius selbst stammend eingestuft werden), scheint mir den textlichen Sachverhalt dahingehend zu klären, dass Jesus seinen Aposteln keinen solchen Taufauftrag - und schon gar nicht eine Taufe auf den Namen der Trinität - geboten hat."
      Aus derselben Quelle:

      Quelle schrieb:

      Die wenigen Zitate, in denen der trinitarische Wortlaut enthalten ist, entstammen allesamt Schriften, die Eusebius erst nach dem Konzil von Nicäa (325 n.Chr.) geschrieben hat, wohingegen seine Schriften aus der Zeit vor diesem Konzil eine Lesart ohne die trinitarische Taufformel enthalten.
      Das ist eigentlich sein Hauptargument. Klingt auf den ersten Blick logisch, ist es aber überhaupt nicht!

      Wenn mit dem Konzil von Nizäa eine Änderung der Matthias-Schriften vollzogen wurde. dann:

      (1) Hat Eusebius alle damals verfügbaren Schriften vernichtet, und
      (2) Eine neue Bibel mit geänderter Matthias-Stelle heraus gebracht.

      Man stelle sich das nur vor:

      (1) Eusebius schafft es, dass alle Schriften in allen Ländern (und möglicherweise auch in anderen Sprachen als Griechisch) vernichtet werden, sodass keine einzige Schrift(-Kopie) der vorherigen Matthias-Fassung bis heute überlebt hat. Es ist noch nie in der Geschichte jemand so etwas Ähnliches gelungen, dass eine große Menschenmasse (Bischöfe und Priester zerstreut in vielen Ländern) einstimmig dazu gebracht werden, an der Bibelvernichtung teilzunehmen, ohne dass darüber irgendeine Chronik existiert.

      2) Warum hat Eusebius dann nicht konsequenterweise auch andere Bibelstellen in Apostelgeschichte von "auf den Namen Jesu" auf "auf den Namen des ..." geändert? Warum hat er nicht seine eigenen Schriften vernichtet sowie die Schriften der vorherigen Apologeten, die den Ausdruck "auf den Namen Jesu" enthalten?

      3) Warum existieren keine entsprechenden Aufzeichnungen von Seiten der Arianer (2. Hälfte des 4. Jhd.), die die "volle" Göttlichkeit Jesu abgelehnt haben?
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Anhand weitergehender Überlegungen zu den vorliegenden Fakten, würde ich darauf schließen, dass der ursprüngliche Wortlaut in Mat 28,19 den Teil bzgl. des Taufens auf den Namen der Trinität nicht enthielt.
      Ich ziehe folgendes Fazit.
      Wer den Missionsbefehl,dem die Taufe als Grundlage ,der Gemeinschaft mit Gott verändert, braucht sich nicht wundern über alle Folgen, die daraus resultieren.... in dem er Babys tauft, um sie von der Erbsünde zu erlösen....???
      Der Missionsbefehl
      16 Aber die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, wohin Jesus sie beschieden hatte.
      17 Und als sie ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder; einige aber zweifelten.
      18 Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.
      19 Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
      20 und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.
    • Jacob der Suchende schrieb:

      Aus derselben Quelle:

      Quelle schrieb:

      Die wenigen Zitate, in denen der trinitarische Wortlaut enthalten ist, entstammen allesamt Schriften, die Eusebius erst nach dem Konzil von Nicäa (325 n.Chr.) geschrieben hat, wohingegen seine Schriften aus der Zeit vor diesem Konzil eine Lesart ohne die trinitarische Taufformel enthalten.
      Das ist eigentlich sein Hauptargument.

      3) Warum existieren keine entsprechenden Aufzeichnungen von Seiten der Arianer (2. Hälfte des 4. Jhd.) sowie von Athanasius, die die "volle" Göttlichkeit Jesu abgelehnt haben?
      Lieber Jacob, hier ist Dir wohl ein Fehler unterlaufen oder Du hast Dich nur ungeschickt ausgedrückt!? ----> Denn Bischof Athanasius war ja auf dem Konzil in Nicäa (325 n.Chr.) der härteste Gegner des Presbyters Arius und er - also Athanasius! - hat sehr wohl die "volle" Göttlichkeit Jesu vertreten, ganz im Gegensatz zu Arius, der die Ewigkeit des Sohnes und »Gott-Gleichheit« Christi vehement abgelehnt hatte und der dann auch unter das »Anathema!« (zu deutsch: Er sei verflucht!) gefallen war. Von Kaiser Konstantin wurde Arius später aber wieder "aus dem Bann" getan...
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Lieber Jacob, hier ist Dir wohl ein Fehler unterlaufen oder Du hast Dich nur ungeschickt ausgedrückt!?
      Danke Norbert, ein Fehler passiert. Eigentlich sollte es "gegen" heissen. Ich habe jetzt seinen Namen ganz rausgenommen.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Seele1986 schrieb:

      Rosen schrieb:

      dass die Katholische Kirche es zugibt dass sie die Taufe in Jesu Namen zu "im Namen des Vaters und des heiligen Geistes" geändert hat.
      Es heißt doch ständig, die Römische Kirche versucht, uns alle in die Irre zu führen.Warum also glaubt man ihr, wenn sie sowas "zugibt"?

      Zum Taufbefehl: Jesus hat mit Sicherheit nicht gesagt: "Taufet sie auf meinen Namen!"

      Die Dreieinheit ist ein uraltes Zeichen der göttlichen Harmonie und der geheimnisvollen Beziehung im Wesen Gottes.
      Dementsprechend diese Formel.

      Die griechische und katholische Kirche maßen sich einige "Veränderungen" an.

      Dennoch haben sie den gnostischen Monotheismus und Dualismus, wenn auch nur mit der "Drittel-Bibel", des NT, abzuwehren gesucht.

      Dieses Verdienst sollte man anerkennen und nicht in UNKENNTNIS bezüglich des gesamtbiblischen Gottheits-Begriffes SCHMÄLERN
    • 3 Lösungsmöglichkeiten zu Apg.8,12-17

      Sonnenschein schrieb:

      In der Herder-Bibel 1965 steht als Anmerkung zu Mt 28,19:
      Die trinitarische Taufformel hat sich in der frühen Kirche aus der einfachen Formel "auf den Namen Jesu" entwickelt.


      Bis ins 4. Jhd. (325) unbekannt, erst beim Konzil von Nicäa "ergänzte" der Bischof von Rom, Eusebius, die entsprechende Formulierung.
      Änderung der Taufformel Kathol. Enzyklopädie S. 263
      Wenn wir davon ausgehen, dass die Taufformel aus Matthäus 28,19 (Tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes!-HfA) Original-Worte von Jesus waren, so habe ich aber mit der folgenden Formulierung in der Apostelgeschichte 8 (Apg.8,12-17) so meine gewisse logische Schwierigkeiten!
      Der Text lautet gemäß der Lutherübersetzung von 2017 wie folgt:
      12 Als sie [in Samaria!] aber den Predigten des Philippus von dem Reich Gottes und von dem Namen Jesu Christi glaubten, ließen sich taufen Männer und Frauen.
      13 Da wurde auch Simon gläubig und ließ sich taufen und hielt sich zu Philippus. Und als er die Zeichen und mächtigen Taten sah, die geschahen, geriet er außer sich vor Staunen.
      14 Als aber die Apostel in Jerusalem hörten, dass Samarien das Wort Gottes angenommen hatte, sandten sie zu ihnen Petrus und Johannes.
      15 Die kamen hinab und beteten für sie, dass sie den Heiligen Geist empfingen.
      16 Denn er war noch auf keinen von ihnen gefallen, sondern sie waren allein getauft auf den Namen des Herrn Jesus.

      17 Da legten sie die Hände auf sie und sie empfingen den Heiligen Geist.

      Wenn wir davon ausgehen, dass Philippus auch ein Apostel Jesu war, und wir annehmen, dass er bei der Verkündigung des Taufbefehles dabei war (oder falls nicht, so wird er wohl von seinem Apostelkollegen und Evangelisten Matthäus darüber dann später informiert worden sein!), so kommt es einem doch "befremdlich" vor!
      ----> Denn wenn Philippus »auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes« getauft hat, warum haben sie dann nicht auch bereits den Heiligen Geist empfangen wie es in Vers 15 steht? Wenn der Heilige Geist noch »auf keinen von ihnen gefallen war« (Vers 16) kann man dann nicht davon ausgehen, dass sie tatsächlich nur »allein getauft auf den Namen des Herrn Jesus waren« wie es im Vers 16 steht?
      Also diese Fragen und Ungereimtheiten sind doch offensichtlich oder wie würdet ihr dieses Problem" auflösen!?

      Nun es gibt diverse "Lösungsversuche":
      1. Die christliche Taufformel war nur auf den Herrn Jesus und die trinitarische Taufformel war kein ursprüngliches Wort Jesu, sondern wurde erst nach dem Konzil von Nicäa in die Bibel von der Kirche eingeführt (Dagegen sprechen aber alle alten Handschriften, die diese Formel alle enthalten!)
      2. Es gab zwei Taufen! Die erste auf den Heiland Jesus Christus! Und eine zweite Taufe auf den Heiligen Geist! Erst wenn eine "Wiedertaufe" vollzogen war, stand man richtig im Glauben! (dies halte ich aber für sehr bedenklich!)
      3. Bei Philippus handelte es sich nicht um einen Apostel Jesu, wie er in Mk 3,18/Apg 1,13 erwähnt wurde, sondern um einen der 7 Diakone, welchen die 12 Apostel laut Apg.6,1-6 eingesetzt hatten (----> siehe Apg.6,5). Und da somit dieser Philippus kein Apostel Jesu war, wusste dieser nichts von der trinitarischen Formel Jesu (man müsste dann allerdings einräumen, dass die 12 Apostel ihm den genauen Taufbefehl nicht mitgeteilt haben, vielleicht haben sie es schlicht vergessen, es ihm zu sagen?) ----> Als dann der 12er Kreis hörte, dass Samaria auch den Glauben an Jesus angenommen hatte (Vers 14) fiel Petrus und Johannes ein, dass sie dem Diakon Philippus noch gar nicht »die richtige Taufformel« mitgeteilt hatten. Da Johannes und Petrus damals schon als christliche Autoritäten gegolten haben müssen, wollten sie selbst das Gehörte überprüfen. Vielleicht aber waren sie als gebürtige Juden aber auch noch misstrauisch gegenuber dem von den Juden verachteten Volk der Samaritaner und hatten noch Jesu Wort aus Mt 15,24 („Er antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.”) im Hinterkopf? ---> Jedenfalls beteten beide dann um den Heiligen Geist (Vers 15), legten den Samaritanern die Hände auf (Vers 17) und haben diesen dann mit der richtigen Taufformel „im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes" die Hände aufgelegt! (Vers 17). Man könnte den Vers in Apg.8,16 auch so auslegen: weil die Samaritaner nur auf den Namen des Herrn Jesus, nicht aber auch „auf den Vater und den Heiligen Geist” getauft worden waren, handelte es sich bei ihnen um keine vollgültige und echte christliche Taufe, was wiederum die absolute Echtheit des Jesus-Wortes aus Matth. 28:19 beweisen würde! ====> Fazit: Daher stimme ich der Lösungsmöglichkeit 3 zu, weil diese am einleuchtendsten zu sein scheint!


      Was allerdings dann aber noch gewisse Schwierigkeiten macht, ist dass in der gesamten Apostelgeschichte nur auf den Namen Jesu getauft wurde. ---> Aber hier stimme ich freudenboten in seiner Argumentation zu, dass dies Lukas nur als Kurzform für „sie wurden getauft im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes” in seinem Doppelwerk verwendet hat! Dort wo »im Namen Jesu« steht, ist immer »im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes« gemeint!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Noch einmal:

      Der Name ("Hashem") Jehoschuah=Jesus beinhaltet die ganze EWIGE Gottheit (Genesis).

      Siehe Matth. 3:13.-17. Der Sohn ist einig/eine "Familie" mit Vater und Geist.

      Der Kommentator der katholischen Herderbibel stellt die Autorität der Kirche ÜBER die Gottesoffenbarung der "Schrift".
      Das ist unangemessen/vermessen und führt zur ENTWERTUNG des NAMENS JESU. Ich wage zu behaupten, dass diese Interpretationsschule eine göttliche Inspiration ausklammert.

      Der Mensch/Kirche entwickelt sich im Laufe der Geschichte. In der schriftlichen Gottesoffenbarung/-Zeugnis ist die "Vollkommenheit" jedoch schon im Voraus "prophetisch" angelegt.
    • freudenboten schrieb:

      Die griechische und katholische Kirche maßen sich einige "Veränderungen" an.

      Dennoch haben sie den gnostischen Monotheismus und Dualismus, wenn auch nur mit der "Drittel-Bibel", des NT, abzuwehren gesucht.

      Dieses Verdienst sollte man anerkennen und nicht in UNKENNTNIS bezüglich des gesamtbiblischen Gottheits-Begriffes SCHMÄLERN
      @freudenboten nenen dier sich nicht "griechisch-orthodox" ud "römisch-katholisch" ?
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • freudenboten schrieb:



      Siehe Matth. 3:13.-17. Der Sohn ist einig/eine "Familie" mit Vater und Geist.

      Der Kommentator der katholischen Herderbibel stellt die Autorität der Kirche ÜBER die Gottesoffenbarung der "Schrift".
      Das ist unangemessen/vermessen und führt zur ENTWERTUNG des NAMENS JESU. Ich wage zu behaupten, dass diese Interpretationsschule eine göttliche Inspiration ausklammert.
      Dasa tun die STA teilweise im Verborgenen, teilweis in offenem, eher vulgärem Streit auch : Der Textus receptus ist es !! Die KJV ist es !!!!!
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -