Gebete

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    • Vater,

      wie oft ertappe ich mich dabei, dass ich auf die Regierung, auf die Regierenden, auf die Gesellschaft oder die Geschehnisse in der Welt schimpfe. Wie oft ist mir alles zuwider, wie oft bin ich alldem überdrüssig, wie sehr durch all die Medien aufgerieben und zerstreut, sodass sich kaum noch ein klarer Gedanke fassen lässt?
      Wie oft, wo ich sie hätte segnen sollen, wo ich für sie hätte beten sollen?
      Es treibt uns ja alle um, wie es in dieser Welt zugeht und man fragt sich, wohin es noch gehen mag. Die Geschichte scheint ständig zu offenbaren, dass wir nichts aus ihr gelernt haben und die Natur spricht dunkle Prophezeiungen aus. Was wir selbst erschaffen haben, das bedrängt uns nun.
      Was an Gutem in dieser Welt lebt, das scheint oft leise, unauffällig und schwach, wie unter Dornen gesäht. Und das Böse ist so laut, so aufdringlich und wirkt so übermächtig.
      Aber du, Herr, du bist der Gott der Schwachen, der Gott der Verstoßenen, der Gott in der Stille, der Gott unter lauter Dornen, der Überwinder des Todes und der Herr des Lebens.
      Schenke uns einen klaren, unbestechlichen Blick, dass wir nicht irrewerden, sondern besonnen bleiben in all diesen Stürmen und hoffnungsvoll auf diesen bedrohlichen Meeren, auf denen so viele ausharren müssen.
      Bekehre unsere Lippen, dass wir diejenigen segnen, die unser Land und unsere Gemeinschaft regieren, und dass wir für sie beten. Gebe ihnen Weisheit, Kraft und Ausdauer für die hohen Ämter, in die sie berufen sind und für die große Verantwortung, die sie zu tragen haben. Und erinnere sie daran, dass sie nicht sich selbst zu dienen haben, dass sie nicht sich selbst zu ehren haben.
      Denn es sind Deine Länder, es sind Deine Völker, es sind Deine Tiere, Deine Wälder, Deine Meere, Deine Gezeiten, Deine Gestirne; es sind Deine Kinder.

      Hilf uns, Vater, dass wir deine Zeichen und Lichter in dieser Welt sind.
      Daran aber sollen sie erkennen, dass ihr meine Jünger seid: dass ihr einander liebt.
      Das lehrte uns dein geliebter Sohn, unser Herr Jesus.

      Amen.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Psalm 130:

      "Aus der Tiefe rufe ich, Ewiger/HErr, zu dir.
      HErr, höre meine Stimme!
      Lass deine Ohren merken auf die Stimme meines Flehens!
      Wenn du, HErr, Sünden anrechnen willst - Herr, wer wird bestehen?
      Denn bei dir ist die Vergebung, dass man dich fürchte/ehre.
      Ich harre des Ewigen/HErrn,
      meine Seele harret, und ich hoffe auf sein Wort.
      Meine Seele wartet auf den Herrn mehr als die Wächter auf den Morgen, die Wächter auf den Morgen,
      Israel hoffe auf den HErrn!
      Denn bei dem Ewigen/HErrn ist die Gnade und viel Erlösung bei ihm.
      Und er wird Israel erlösen aus allen seinen Sünden."
    • Allmächtiger Gott,
      noch lastet die alte Knechtschaft auf uns,
      noc
      h drückt uns das Joch der Sünde.

      Schenke uns die wahre Freiheit
      und mach uns neu durch die Geburt
      deines Sohnes,
      auf die wir gläubig warten.


      Amen.
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!
    • Seele1986 schrieb:

      Das ist der Thread für Gebete hier, wo jeder das sagen können sollte, was er im Sinn hat.
      Dankgebet

      Herr mein Gott und Vater, danke......

      Für jeden Tag, den Du, mein Gott mir gibst,
      an dem ich sehen darf, wie Du mich liebst.
      Für jedes Licht, das mir den Weg erhellt.
      Für jeden Sonnenstrahl in dunkler Welt.
      Für jeden Trost, wenn ich in Ängsten bin,
      nimm, Herr, das Loblied meines Herzens hin!
      Wenn ich oft bange denk an künftige Zeit,
      hast Du ein Hoffen schon für mich bereit.
      Und wenn mich heut ein Körnlein Elend drückt,
      vielleicht ist's morgen schon hinweggerückt.
      Wo ich auch geh - Dein Arm ist über mir.
      Du lässt mich nicht allein, wie dank ich Dir!
      Für jedes Lied, das mir ein Vöglein singt,
      für jede Not, die mich Dir näherbringt.
      Für jeden Frohsinn, jedes Tröpflein Glück,
      für jeden friedenvollen Augenblick.
      Für jede Wolke, die vorüberzieht.
      Für alles, Dir ein stilles Dankeslied!
      AMEN
      danksekunde-dankgebete - EKHN



    • Meine Seele erhebt den Herrn,
      und mein Geist freuet sich Gottes, meines Heilandes;
      denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen.
      Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Kindeskinder.
      Denn er hat große Dinge an mir getan,
      der da mächtig ist und dessen Name heilig ist.
      Und seine Barmherzigkeit währet für und für
      bei denen, die ihn fürchten.
      Er übt Gewalt mit seinem Arm
      und zerstreut, die hoffärtig sind in ihres Herzens Sinn.
      Er stößt die Gewaltigen vom Thron
      und erhebt die Niedrigen.
      Die Hungrigen füllt er mit Gütern
      und lässt die Reichen leer ausgehen.
      Er gedenkt der Barmherzigkeit
      und hilft seinem Diener Israel auf,
      wie er geredet hat zu unsern Vätern,
      Abraham und seinen Nachkommen in Ewigkeit.

      (Lukas 1:46.ff.)
    • Mein Herr, hab Dank für alles.
      Erinnere uns in diesen Tagen und besinne uns auf das, worum es wirklich geht:
      Alles ist geschenkt. Uns gehört nichts.
      Wie befreit ist der Mensch, der erkannt hat, dass ihm nichts gehört!
      Kein Atemzug ist gewählt, kein Segen ist erkauft, kein Heil ist von uns gewonnen,
      sondern wir sammeln nur Güter, die zu Staub zerfallen wie unser Leib, und im Wind verwehen wie unser Odem.
      Und alles, was Du gegeben hast, muss einmal zurück zu Dir,
      und nur bei Dir ist sichere Heimat.
      Die Hingabe, diese Hingabe ist der echte Gottesdienst.
      So bist Du Mensch geworden und hast Dich uns hingegeben, das tiefste Geheimnis aller Zeiten.
      Die Hingabe, diese Hingabe ist der echte Dienst Gottes.
      Wie befreiend zu erkennen, dass einem nichts gehört.
      Alles ist geschenkt.
      Jeder Atemzug ist von Dir gestiftet, aller Segen ist von Dir erkauft, alles Heil ist von Dir gewonnen.
      Mein Herr, hab Dank für alles.

      Amen.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Liebster Herr Jesus,
      Deine Zusage, Dein Ja an die Menschheit läßt mich immer wieder neu in Deiner Gegenwart vor Dankbarkeit und in wahrhaftiger Demut ergriffen sein, Dank Dir.
      Mein glaube an Dich bewahrt mir täglich erinnernd Dein lebendiges Wort an jeden gerichtet, Dank Dir
      Dein
      "Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken." ;

      "Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten … und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen".

      Herr Jesus, Du bist es, Deine Güte und Langmut ziehen die Menschen zu Dir, unserem Heil.

      Lass' uns bitte täglich zeugen Deiner Liebe sein in Wort und Tat, damit die Sehnsucht nach Dir in den Menschen Erfüllung und Gemeinschaft findet,

      weil Dein Ja für jeden gilt.

      Habe Dank, mein Herr. Amen.
    • Vater,
      deine Pläne sind für uns oft nicht sichtbar und ein banges Sehnen erfüllt mich, wenn
      ich an meine(noch) nicht gläubige Verwandtschaft denke, die uns jetzt an Weihnachten besucht.
      Herr wir erbitten deinen Segen für die Zweifelnden und ein tiefes Schauen in deine Herrlichkeit,
      die sich in einfachem Stall offenbart hat. Hier in Österreich haben wir fast alle eine Krippe und über meiner
      leuchtet ein Stern aus dem Erzgebirge.So wie dieser Stern in sanftem Licht leuchtet, so gerne hätte ich,
      dass deine Liebe in die Herzen meines Vaters und meiner Schwester fällt, aber dein Wille geschehe und
      ich bitte um Zuversicht in meinem Herzen.
      Danke, dass wir bei dir geborgen sind und Hoffnung kein leeres Wort ist. Amen.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Es gibt doch manchmal eine heilsame Müdigkeit.
      Wenn ich des Abends oder in tiefer Nacht mit schweren Augen über Deinem Wort sitze, nachsinne, harre, lausche, einschlummere,
      und sich die Sinne in Schwere und zugleich in Schwerelosigkeit verlieren,
      dann dämmert es einen, wie wenig man weiß und wie wunderschön Du bist.
      Und ich bin, wie David sagte, ja vor Dir ausgegossen wie Wasser, vor Dir ja nur ein glimmender Docht.
      Und nichts macht mir Sorge, nichts fürchte ich, nichts kann mich bedrängen, denn Du bist bei mir. Immer bist Du bei mir, seit dem ersten Atemzug.
      Das ist die heilsame Müdigkeit, der heilsame Überdruss, wenn wieder alles ein Geheimnis wird und man erkennt, wie wunderschön Du bist.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Vater,
      der du uns mütterlich trösten willst und uns beides bist und alles, was Liebe ausmacht,
      so wie es unsere leiblichen Eltern oder unsere uns liebenden Menschen gar nie können....
      bitte schenke uns auch die innere Gewissheit und das Gefühl für Geborgenheit in dir.
      Frieden hat so viel mit deinem Wort zu tun,
      lass es uns nicht vernachlässigen. Wollen und Vollbringen kommt von dir.
      Danke dafür!
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Heilung. Ja, das ist so ein Thema, nicht wahr, Herr?

      Einerseits sind wir so wunderbar eingebettet in diese Natur, andererseits aber auch so in ihr gefangen, von ihr bedrückt, von ihr bedroht.
      Den verborgenen Menschen, Du kennst ihn.
      Ich mag diese Endzeit-Rufe nicht, sie sind mir zuwider.
      Vergib mir, wenn ich falsch liege, aber Du wirst mir vielleicht nachsehen, dass ich da etwas zurückhaltend und skeptisch bin nach all den Jahren.

      Zweifelsohne aber haben sich viele Dinge verändert:
      das Klima,
      die Art, wie wir als Weltgemeinschaft zusammenleben, vernetzt sind, immer näher zusammenrücken,
      die Weise, wie wir miteinander korrespondieren, handeln, wirtschaften, reisen.
      Und alle Grenzen weichen. Einerseits eine wunderbare Weite, andererseits eine große Verantwortung und zuweilen eine Überforderung.

      Menschen sorgen sich, haben Angst - was sie ja zu diesem Verhalten teilweise verleitet - werden krank oder sterben sogar.
      Den verborgenen Menschen, Du kennst ihn.
      Ja, heilst Du, Herr?
      Stößt Du Deinen Atem aus wie eine Frühlingsbrise und es verweht dieses Gift, verweht dieses Ungemach, verweht dieses Gebrechen, verweht diese Sorge, verweht diese Angst?
      Flüsterst Du den Menschen zu, Du bist immer bei ihnen und alles ruht in Deinen Händen, und Heilung ist als Erstes Versöhnung:
      Versöhnung mit Dir, Versöhnung mit sich selbst, Versöhnung mit anderen.
      Es ist so leicht, will man meinen. Wie ein Augenöffnen nach dem Schlafe.

      Alles, wie Du es willst.
      Trage uns durch diese Zeit, hilf uns, besonnen und klarsehend zu bleiben und weise uns den Weg zu denen, die uns brauchen.
      Den verborgenen Menschen, Du kennst ihn.

      Amen.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)