Gebete

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    • Psalm 93 (Für den Tag des Sabbats)

      1Der HERR ist König! Er hat sich bekleidet mit Hoheit! Der HERR hat sich bekleidet, mit Stärke hat er sich umgürtet! Ja, fest steht die Welt, sie wird nicht wanken.
      2 Dein Thron steht fest von alters her, von Ewigkeit her bist du.
      3 Ströme erhoben, HERR, Ströme erhoben ihr Tosen, Ströme erheben ihr Brausen.
      4 Mächtiger als das Tosen gewaltiger Wasser, wuchtiger Brecher des Meeres, mächtiger ist der HERR in der Höhe.
      5 Deine Zeugnisse sind sehr zuverlässig. Deinem Haus geziemt Heiligkeit, HERR, für alle Zeiten.


    • Vater,

      wie oft ertappe ich mich dabei, dass ich auf die Regierung, auf die Regierenden, auf die Gesellschaft oder die Geschehnisse in der Welt schimpfe. Wie oft ist mir alles zuwider, wie oft bin ich alldem überdrüssig, wie sehr durch all die Medien aufgerieben und zerstreut, sodass sich kaum noch ein klarer Gedanke fassen lässt?
      Wie oft, wo ich sie hätte segnen sollen, wo ich für sie hätte beten sollen?
      Es treibt uns ja alle um, wie es in dieser Welt zugeht und man fragt sich, wohin es noch gehen mag. Die Geschichte scheint ständig zu offenbaren, dass wir nichts aus ihr gelernt haben und die Natur spricht dunkle Prophezeiungen aus. Was wir selbst erschaffen haben, das bedrängt uns nun.
      Was an Gutem in dieser Welt lebt, das scheint oft leise, unauffällig und schwach, wie unter Dornen gesäht. Und das Böse ist so laut, so aufdringlich und wirkt so übermächtig.
      Aber du, Herr, du bist der Gott der Schwachen, der Gott der Verstoßenen, der Gott in der Stille, der Gott unter lauter Dornen, der Überwinder des Todes und der Herr des Lebens.
      Schenke uns einen klaren, unbestechlichen Blick, dass wir nicht irrewerden, sondern besonnen bleiben in all diesen Stürmen und hoffnungsvoll auf diesen bedrohlichen Meeren, auf denen so viele ausharren müssen.
      Bekehre unsere Lippen, dass wir diejenigen segnen, die unser Land und unsere Gemeinschaft regieren, und dass wir für sie beten. Gebe ihnen Weisheit, Kraft und Ausdauer für die hohen Ämter, in die sie berufen sind und für die große Verantwortung, die sie zu tragen haben. Und erinnere sie daran, dass sie nicht sich selbst zu dienen haben, dass sie nicht sich selbst zu ehren haben.
      Denn es sind Deine Länder, es sind Deine Völker, es sind Deine Tiere, Deine Wälder, Deine Meere, Deine Gezeiten, Deine Gestirne; es sind Deine Kinder.

      Hilf uns, Vater, dass wir deine Zeichen und Lichter in dieser Welt sind.
      Daran aber sollen sie erkennen, dass ihr meine Jünger seid: dass ihr einander liebt.
      Das lehrte uns dein geliebter Sohn, unser Herr Jesus.

      Amen.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Psalm 130:

      "Aus der Tiefe rufe ich, Ewiger/HErr, zu dir.
      HErr, höre meine Stimme!
      Lass deine Ohren merken auf die Stimme meines Flehens!
      Wenn du, HErr, Sünden anrechnen willst - Herr, wer wird bestehen?
      Denn bei dir ist die Vergebung, dass man dich fürchte/ehre.
      Ich harre des Ewigen/HErrn,
      meine Seele harret, und ich hoffe auf sein Wort.
      Meine Seele wartet auf den Herrn mehr als die Wächter auf den Morgen, die Wächter auf den Morgen,
      Israel hoffe auf den HErrn!
      Denn bei dem Ewigen/HErrn ist die Gnade und viel Erlösung bei ihm.
      Und er wird Israel erlösen aus allen seinen Sünden."