Wer ist mein Nächster?

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    • „Der nicht voll integrierte Fremde wird in der Bibel als ernste Gefahr gesehen. Sein Überhandnehmen wird ausdrücklich als Strafe Gottes gesehen. Das sehen wir etwa in Sprüche 15 ... "

      Doch gerade solche Sprüche machen manche sprachlos – und andere wütend:

      „Ausgerechnet einer, der trösten soll, der heilen soll, ein Hirte, als Seelsorger – das Ganze ist für mich eine Pervertierung des Evangeliums.“


      [editiert]

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von HeimoW () aus folgendem Grund: angepasst für das neue Thema

    • Ja, die Ermittlungen wurden wohl eingestellt, wegen religiöser Meinungsfreiheit.
      Ob seine Predigt gegen ein Gesetz verstieß, ist für mich auch zweitrangig.
      Jedenfalls verstieß sie gegen Jesu Gebot, seinen Nächsten zu lieben.
      Tscharnke suchte sich heraus, wer sein Nächster ist.
      Moslemische Flüchtlinge zählten nicht zu seinen Nächsten, denn er sagte in etwa: Man solle sich nur um christliche Flüchtlinge kümmern. (Genau weiß ich es nicht mehr, und ich höre mir seine Predigt(en) auch nicht mehr an.
      Das Schlimmste war, alle haben ihm zugejubelt: "Der hat doch recht.....endlich sagt mal jemand die Wahrheit" Auch "prominente" Unterstüzung, z.B. von Lothar Gassmann, bekam er.
      Obwohl Jesus eigentlich ziemlich deutlich war, wie es denen mal ergehen wird:

      40 Darauf wird der König ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.
      41 Dann wird er zu denen auf der Linken sagen: Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist!
      42 Denn ich war hungrig und ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben;
      43 ich war fremd und ihr habt mich nicht aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir keine Kleidung gegeben; ich war krank und im Gefängnis und ihr habt mich nicht besucht.
      44 Dann werden auch sie antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder fremd oder nackt oder krank oder im Gefängnis gesehen und haben dir nicht geholfen?
      45 Darauf wird er ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan.
      46 Und diese werden weggehen zur ewigen Strafe, die Gerechten aber zum ewigen Leben.


      Die Flüchtlinge sind Fremde, die bedürftig sind, und die sollen, wie er meinte, nicht aufgenommen werden..
      Mit Islamisierung und IS haben die überhaupt nichts zu tun!
      Sie sind unsere Nächsten, egal ob es uns passt oder nicht!
      Nicht wir suchen uns aus, wer unsere Nächsten sind, sondern Gott bestimmt, wer unsere Nächsten sind!

      edit:
      Nochmal ganz groß, wegen deinem letzten Posting, welches sich mit meinem überschnitten hatte:

      Die Flüchtlinge sind Fremde, die bedürftig sind, und die sollen, wie er meinte, nicht aufgenommen werden..
      Mit Islamisierung und IS und Feinden haben die überhaupt nichts zu tun!
      Auch wenn sie laufend in einen Topf geworfen werden.
    • Wer ist mein Nächster?

      Ich meine auch, dass es für uns einer Herausforderung ist, wie wir mit dem Thema der Migration umgehen wollen.

      Allerdings habe ich am Video etwas auszusetzen, es ist exegetisch nicht korrekt, wenn der Redner sagt, man könnte sich nicht aussuchen wer der Nächste sei.

      Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter hat nämlich ein interessantes Paradoxon:

      Der Gesetzesgelehrte: "Indem er aber sich selbst rechtfertigen wollte, sprach er zu Jesus: Und wer ist mein Nächster?"
      Jesus aber dreht es um: "Was meinst du, wer von diesen dreien der Nächste dessen gewesen ist, der unter die Räuber gefallen war?"

      Es ist also so, dass (vereinfacht gesagt) ich den, dem ich Gutes oder Barmherzigkeit erweise zu meinem Nächsten "erwähle" - also genau das mache, von dem der Prediger behauptet man könne das nicht.

      Vielleicht müsste man sagen: wenn wir dem, der um uns Not leidet, nicht zum Nächsten werden - dann versündigen wir uns.
      Liebe Grüße, Heimo
    • Ist es nicht so, dass wir jeden so behandeln sollen, wie wir auch behandelt werden wollen.
      Wenn jemand etwas bittet, dann kann man positiv reagieren, sofern man eine Reihung erfüllt. Über die eigenen Möglichkeiten, Zeit, Geld Kraft, soll die Hilfe nicht gehen, das wäre unvernünftig. Dann kommen zuerst auch die Fürsorgepflichten der eigenen Familie, auch ein Gebot Gottes.
      Es steht auch nirgendwo, dass man sich selbst die Aufgabe suchen muss und soviel als möglich tun soll, sondern dass Gott die Werke vorbereitet hat. Ich denke man antwortet auf den Gedanken, der einem gegeben wird. Sprich, es ist ein innerer Auftrag, eine gute Idee....eine Übernahme einer Verantwortung....kein Helfersyndrom zum Eigenzweck und der Glückshormonproduktion;-)
      Für mich ist Bruder und Nächster nicht unbedingt gleich. Jesus hat selbst bestimmt, was Bruder ist."Der sein Wort hört und tut, der ist Bruder und Mutter".....
      Die Bruderliebe ist gleich dem eigenen Körper, weil man Teile eines "Leibes" in Jesus ist.
      Man erfüllt darin eine Funktion, die direkt mit der Wahl Gottes zu tun hat, darin ist das "Fremdartige" des Bruders mit einbezogen.
      Ich denke auch, dass nicht irgendjemand im Gefängnis gemeint war, sondern ein Bruder, der ins Gefängnis kommt, wie es bei den Aposteln geschehen ist. Etwas anderes ist die professionelle Gefängnisseelsorge.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • HeimoW schrieb:

      Ich meine auch, dass es für uns einer Herausforderung ist, wie wir mit dem Thema der Migration umgehen wollen.

      Allerdings habe ich am Video etwas auszusetzen, es ist exegetisch nicht korrekt, wenn der Redner sagt, man könnte sich nicht aussuchen wer der Nächste sei.

      Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter hat nämlich ein interessantes Paradoxon:

      Der Gesetzesgelehrte: "Indem er aber sich selbst rechtfertigen wollte, sprach er zu Jesus: Und wer ist mein Nächster?"
      Jesus aber dreht es um: "Was meinst du, wer von diesen dreien der Nächste dessen gewesen ist, der unter die Räuber gefallen war?"

      Es ist also so, dass (vereinfacht gesagt) ich den, dem ich Gutes oder Barmherzigkeit erweise zu meinem Nächsten "erwähle" - also genau das mache, von dem der Prediger behauptet man könne das nicht.

      Vielleicht müsste man sagen: wenn wir dem, der um uns Not leidet, nicht zum Nächsten werden - dann versündigen wir uns.
      Ich finde Deine Folgerungen nicht richtig. Das Raubopfer war für jeden der vorbeikam, der Ncähste, also auch für den Gesetzesgelehrten. Aber anscheinend hat er den Überfallenen nicht geliebt, sonst hätte er ihm ja geholfen. Kein Mensch, hat ausschliesslich eine Person, die das Leben lang der Nächste ist, nein, jede Person, der Du im Alltag begegnest ist im Moment der Begegnung Dein Nächster, auch der Bettler, der Dich um 5Euro bittet. Es geht also weit über den Notleidenden hinaus, auch der, der Dir übel zuspielt ist in dem Moment Dein Nächster, auch wenn er villeicht Millionär ist und in keinster Art und Weise Not leidet. Von dem her stimmen meiner Meinung nach die Ausführungen aus dieser Predigt.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Auf die Frage, wer ist denn mein Nächster -den man lieben soll wie sich selbst- antwortete Jesus ja klar und deutlich.

      Lukas 10, 25 Und siehe, da stand ein Gesetzeslehrer auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe?

      26 Er aber sprach zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Was liest du? 27 Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst«.

      28 Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tu das, so wirst du leben. 29 Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus: Wer ist denn mein Nächster? 30 Da antwortete Jesus und sprach: Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab nach Jericho und fiel unter die Räuber; die zogen ihn aus und schlugen ihn und machten sich davon und ließen ihn halb tot liegen.

      31 Es traf sich aber, dass ein Priester dieselbe Straße hinabzog; und als er ihn sah, ging er vorüber. 32 Desgleichen auch ein Levit: Als er zu der Stelle kam und ihn sah, ging er vorüber.

      33 Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin; und als er ihn sah, jammerte es ihn; 34 und er ging zu ihm, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie ihm, hob ihn auf sein Tier und brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn. 35 Am nächsten Tag zog er zwei Silbergroschen heraus, gab sie dem Wirt und sprach: Pflege ihn; und wenn du mehr ausgibst, will ich dir's bezahlen, wenn ich wiederkomme.

      36 Wer von diesen dreien, meinst du, ist der Nächste geworden dem, der unter die Räuber gefallen war? 37 Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. Da sprach Jesus zu ihm: So geh hin und tu desgleichen!

      Ich gehöre einer Gruppe von sozial engagierten Menschen an, die sich ehrenamtlich um Asylbewerber im Ort kümmern. Wir vermitteln Hilfsjobs je nach Eignung und sogar Anlehren oder auch Praktika in verschiedenen Bereicht. Ein Leitspruch unserer Gruppe ist von Konfuzius."Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen"

      Ich nehme an, dass dies nicht näher erklärt werden muss.... ;)

      Gesegnete Grüsse renato
    • renato23 schrieb:

      Auf die Frage, wer ist denn mein Nächster -den man lieben soll wie sich selbst- antwortete Jesus ja klar und deutlich.

      Lukas 10, 25 Und siehe, da stand ein Gesetzeslehrer auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe?

      26 Er aber sprach zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Was liest du? 27 Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst«.

      28 Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tu das, so wirst du leben. 29 Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus: Wer ist denn mein Nächster? 30 Da antwortete Jesus und sprach: Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab nach Jericho und fiel unter die Räuber; die zogen ihn aus und schlugen ihn und machten sich davon und ließen ihn halb tot liegen.

      31 Es traf sich aber, dass ein Priester dieselbe Straße hinabzog; und als er ihn sah, ging er vorüber. 32 Desgleichen auch ein Levit: Als er zu der Stelle kam und ihn sah, ging er vorüber.

      33 Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin; und als er ihn sah, jammerte es ihn; 34 und er ging zu ihm, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie ihm, hob ihn auf sein Tier und brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn. 35 Am nächsten Tag zog er zwei Silbergroschen heraus, gab sie dem Wirt und sprach: Pflege ihn; und wenn du mehr ausgibst, will ich dir's bezahlen, wenn ich wiederkomme.

      36 Wer von diesen dreien, meinst du, ist der Nächste geworden dem, der unter die Räuber gefallen war? 37 Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. Da sprach Jesus zu ihm: So geh hin und tu desgleichen!

      Ich gehöre einer Gruppe von sozial engagierten Menschen an, die sich ehrenamtlich um Asylbewerber im Ort kümmern. Wir vermitteln Hilfsjobs je nach Eignung und sogar Anlehren oder auch Praktika in verschiedenen Bereicht. Ein Leitspruch unserer Gruppe ist von Konfuzius."Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen"

      Ich nehme an, dass dies nicht näher erklärt werden muss.... ;)

      Gesegnete Grüsse renato
      Das kommt eben auf die Sichtweise an: Für den Priester war das Raubopfer beim Vorbeiziehen der Nächste, für den Leviten ebenso und auch für den Samariter.
      Für das Raubopfer war es aber der Samariter; er war der Einzige der ihm geholfen hat. Genau so fragt auch Jesus

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Wenn ich mich jemandem zum Nächsten mache, dann mache ich ihn damit auch zu meinem Nächsten.

      Der Perspektivwechsel Jesu ist einer seiner zahllosen meisterhaften Gesinnungsprüfungen durch das Gleichnis.
      Der Gelehrte fragt nach den Bedingungen des Gegenübers: Wer ist es eigentlich wert? Wem soll ich das denn tun?
      Jesus fragt mit dem Gleichnis: Was tust du denn?

      Diese Erzählung wird jeden Tag in unserem Leben unzählige Male wiederholt,
      denn wir sieben ständig aus, wer der Nächste ist. - Das Gewicht liegt immer beim Anderen.
      Jesus wendet das und sagt damit: Das Gewicht liegt bei dir.
      "Du sollst deinen Nächsten lieben" führt nicht zu der Frage, wer der Nächste ist, sondern wenn man ihn liebt, ist man sein Nächster geworden.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • @ DonDomi, liebe deinen Nächsten wie Dich selbst und begegne/tue ihm Gutes, wie du es Dir von ihm wünschen würdest, sind für Christi Nachfolger eine liebgewordene Selbstverständlichkeit. Das ist wahre himmelseits gewünschte tätige Nächstenliebe.

      Genau dies haben Priester und der Levit versäumt zu tun. Wie sagte Jesus im Weltengericht? Alles was ohr einem meiner Geringsten getan habt, habt ihr mir getan.

      Zum Priester und zum Levit würde er somit klar sagen: Ich lag verletzt als Opfer eines Raubüberfalles am Boden und ihr habt mir nicht geholfen.

      Der Nächste ist nicht derjenige der nicht weit von mir ist, also distanzmässig mein Nächster als Nahester

      Gesegnete Grüsse renato
    • Wer als erster zu einem Unfall kommt, ist der "Nächste" - er hat alles zu tun, um Hilfe zu leisten und zu tun.. Ansonsten (Verkehrsunfall auf einsamer Landstrasse, Absturz von einem Bergweg - - ) gibt es eine Strafe nach StGB wegen "unterlassener Hilfeleistung"!

      Und wie ich über die B 27 komme - mit oder ohne vor mir auftauchendem, um einen Baum gewickelten PKW - das und den kann ich mir eben nicht aussuchen. Grundtext und Vulgata sprechen vom "proximum" - also "Nächsten"
      (Natürlich sprechen Vulgata und Urtext vom "proximum" / plhsion).
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()

    • Das mit dem "Nächsten" kann man kann man auslegen.
      Dagegen Matth 25 ab Vers 31 nicht.
      Hier sagte Jesus klipp und klare Worte.
      Man braucht da auch nicht im AT rumforschen, ob es vielleicht Verse gibt, die diese Worte entkräften.
      Es geht um Fremde, Bedürftige, die Hilfe benötigen........... Was man denen nicht tut, tut man auch Jesus nicht......und die Konsequenz ist ewige Strafe!
      Wenn einer was anderes Predigt, dann ist der ein Falschprediger!
      Und wenn er Menschen die auf der Flucht sind und Hilfe benötigen (auch wenn es Moslems sind), mit Islamisierung, IS und Moscheen bauen zusammen bringt, in einen Topf wirft, dann tut er das nur, um seine gefährliche Falschpredigt zu rechtfertigen.
    • Yppsi schrieb:

      Dagegen Matth 25 ab Vers 31 nicht.
      Hier sagte Jesus klipp und klare Worte.
      "Ecce Homo" - "Siehe, dieser Mensch!"
      Jesus sagt uns: Ich BIN der Mensch!

      Yppsi schrieb:

      Und wenn er Menschen die auf der Flucht sind und Hilfe benötigen (auch wenn es Moslems sind), mit Islamisierung, IS und Moscheen bauen zusammen bringt, in einen Topf wirft, dann tut er das nur, um seine gefährliche Falschpredigt zu rechtfertigen.
      Nun sind das eigentlich zwei Paar Schuhe.
      Wie ein Philosoph bezüglich der Menschenrechte mal sagte: "Wir müssen ihnen helfen. Wir müssen es tun, wir können nicht anders"
      In einer globalisierten Welt wie heute, mit unserem Selbstverständnis, unserem Selbstanspruch und unserer Geschichte, können wir das gar nicht unterlassen.
      Das wird Auswirkungen haben. Es wird die Gesellschaft verändern, natürlich wird es das; machen wir uns nichts vor.

      Trotzdem müssen wir dem Menschen helfen, jedem Menschen.
      "Der da ist wie Du", heißt es genauer aus dem Hebräischen.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      "Ecce Homo" - "Siehe, dieser Mensch!"Jesus sagt uns: Ich BIN der Mensch!
      Seele und andere : Warum sagt Jesus - nach den Evangelienberichten - nich "idou ton anthropon" ("ecce hominem") (vierter Fall) , sondern "Seht her, der Mensch" (erster Fall ?) - Zum Meditieren .
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Der" Barmherzige Samariter" ist uns ein "Begriff", auch im weltlichen Alltag "Samariterbund" "Arbeitersamariter" als Betreiber von Rettungs/ und Krankentransportflotten.

      Aber wie gehen wir mit des Paulus' Wort um : Galater 6,10 : " Gutes tun an jdermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen" (in der KJV so schön : "Those from the household of our faiuth." ? - Durch Rede uind Vorbilder habe dich diesen Grundsatz verinnerlicht.
      Einem Politiker war man böse, als er die Hilfe an Christen bei der jetzige Immigrationwelle ansprach. Hier bei uns gab es vor langerlanger Zeit einen Schuster, Schneider, einen Ofenschlosser in der Gemeinde - bei denen es "Geschwisterrabatt" gab (zum Beispiel)
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • renato23 schrieb:

      @ DonDomi, liebe deinen Nächsten wie Dich selbst und begegne/tue ihm Gutes, wie du es Dir von ihm wünschen würdest, sind für Christi Nachfolger eine liebgewordene Selbstverständlichkeit. Das ist wahre himmelseits gewünschte tätige Nächstenliebe.

      Genau dies haben Priester und der Levit versäumt zu tun. Wie sagte Jesus im Weltengericht? Alles was ohr einem meiner Geringsten getan habt, habt ihr mir getan.

      Zum Priester und zum Levit würde er somit klar sagen: Ich lag verletzt als Opfer eines Raubüberfalles am Boden und ihr habt mir nicht geholfen.

      Der Nächste ist nicht derjenige der nicht weit von mir ist, also distanzmässig mein Nächster als Nahester

      Gesegnete Grüsse renato
      In einer Predigt hat bei uns einmal einer gemeint: Der Nächste ist der, der dir auf den Füssen rumsteht.
      Das ist zwar keine Allgemeingültige Aussage, es zeigt aber, dass er Nächste eben auch sehr unangenehm sein kann. Weil er andere Werte, andere Lebensformen und einem selbst sogar eher Ablehnend auftritt. Von dem her ist die Aufgabe, die mit diesem Gebot verbunden ist ungaublich gross. Man kann in der eigenen Gemeinde, sozusagen in der geschützen Umgebung üben und das nach und nach ausweiten. Für mich ist es eine Lebensaufgabe. Der Nächste kann auch der sein, über den man sich ärgert, man muss nicht einmal geografisch dieser Person nahe sein, aber im Herzen kann sie einem ganz nahe sein, weil sie einem positiv oder negativ berührt.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • philoalexandrinus schrieb:

      Aber wie gehen wir mit des Paulus' Wort um : Galater 6,10 : " Gutes tun an jdermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen
      Genau.
      Bei Petrus umgekehrt beschrieben: aus der brüderlichen Gemeinschaft die brüderliche Liebe zu allen Menschen ...

      Es ist eigentlich vollkommen klar, dass jene, mit denen wir Gemeinschaft pflegen, mit denen wir "eines Sinnes" sind, mit denen wir auch maßgeblich Leben verbringen und gestalten (bei euch Freikirchen mehr, bei uns Landeskirchen etwas distanzierter), einander Kinder lehren und großziehen, einander Ehen schließen und segnen, Seelsorge pflegen und in den Tod begleiten,
      dass jene in einem anderen Ansehen bei uns stehen.

      philoalexandrinus schrieb:

      Einem Politiker war man böse, als er die Hilfe an Christen bei der jetzige Immigrationwelle ansprach.
      Ja, weil man das nicht mehr sagen darf. Ein Staat bzw. ein Politiker darf nicht sagen: "Da sind Christen in besonderer Not, da sie verfolgt werden, und wir als Land mit christlicher Prägung haben dort eine besondere Aufgabe"
      Das ist nicht nur verpönt, es ist regelrecht verboten.

      philoalexandrinus schrieb:

      Hier bei uns gab es vor langerlanger Zeit einen Schuster, Schneider, einen Ofenschlosser in der Gemeinde -
      bei dene es "Geschwisterrabatt" gab (zum Beispiel)
      Natürlich.

      Wie gesagt: vollkommen normal, aber sage es keinem.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)