Osterpredigt zu Johannes 20,11-18

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    • Man sollte nie sagen, "das kann nicht sein!" (Wegen anderer Bibelstellen, weil Jesus unseres Wissens nach gar nicht im Paradies war, weil es unserer Lehre widerspricht usw.............)
      Wenn der Schächer der einzige Mensch war, der direkt nach dem leiblichen Tod in's Paradies kam, dann war er eben der einzige.
      Wenn Jesus nach seinem Kreuzestod doch im Paradies war, dann war er eben dort, obwohl es nirgends explizit nochmal erwähnt wird. Es wird nämlich auch nirgends verneint.
      100% sicher sein, ob der Doppelpunkt oder das Komma vor oder nach dem "Heute" gesetzt werden muß, kann eh niemand.
      Meiner Meinung nach ist eben die Wahrscheinlichkeit, daß es so wie es in den heutigen Übersetzungen gesetzt ist, viel höher, als anders.
      Andere sind anderer Meinung.
      Aber 100% sicher sein kann bei diesem Punkt niemand!
    • Seele1986 schrieb:

      freudenboten schrieb:

      Ich habe den Eindruck, du verstehst nicht was ich geschrieben habe:
      Das FUTURUM (ese en par.) ist noch nicht am Todestag eingetreten, sondern es WIRD bei der Auferstehung/Wiederkunft Christi sein.

      Jesus sagte NICHT: "Wir sind gleich da."
      Natürlich spricht Jesus im Futur, weil es ja noch nicht ist ...Am Kreuz ist der Schächer ja noch nicht im Paradies. "Heute wirst du mit mir im Paradies sein"

      Oder gibt es eine grammatische Regel, dass das Futur nicht am gleichen Tage sein darf?
      So gut kenne ich mich nicht aus. Für mich ist das ein ganz "normales", sinniges Gespräch.

      Ich weiß, dass der Grundtext keine Satzzeichen hat.
      (Es gab ursprünglich nicht mal Buchtitel, Kapitel oder Versnummern - so nebenbei, wenn man mal wieder auf den Autor bestehen will)
      Die Satzzeichen wurden so gelegt, weil das den Theologen aus dem Gespräch heraus sinnig erschien.
      Denn die Redewendung: Wahrlich, ich sage Dir heute gibt es so eigentlich nicht.
      - Ich mag mich irren, ich habe nicht stets jeden Satz der gesamten Bibel im Gedächtnis; das kann man nicht erwarten.
      Aber soweit es mir geläufig ist, gibt es das nicht.

      Steht im Griechischen überhaupt das Wort "heute" da?
      Lukas 23, 43: (13 griechische Wörter)

      καὶ .. εἶπεν .. αὐτῷ..... Ἀμήν ....... σοι..... λέγω .......... σήμερον .. μετ’.... .. ἐμοῦ ........ ἔσῃ .......... ἐν.... τῷ .... Παραδείσῳ

      Und...sagte...zu ihm...Wahrlich.....dir.... sage ich............heute ......mit.........mir......wirst du sein ...in....dem....Paradies

      καὶ = Und
      εἶπεν = sagte
      αὐτῷ = zu ihm
      Ἀμήν = wahrlich
      σοι = dir
      λέγω = sage ich
      σήμερον = heute [griechisch: semeron]
      μετ’ = mit
      ἐμοῦ = mir
      ἔσῃ = wirst du sein
      ἐν = in
      τῷ = dem
      Παραδείσῳ = Paradies


      Bogi111 schrieb:

      Seele1986 schrieb:

      Es wurde und wird weiterhin so übersetzt, weil der Text es ganz offensichtlich so nahelegt und suggeriert, meinen Verständnis nach.

      Seele1986 schrieb:

      Solche einzelnen Änderungen kommen von Leuten und Gruppen, die damit eine ganz bestimmte Theologie verfolgen;
      wie Adventistenw
      Vieleicht von Leuten die nicht nur den Buchstaben des Textes im Sinn und Herz haben...?Ansonsten wozu das Wirken des Hl. Geistes...nach der Devise..haben wir schon immer so gesehen....
      Ich weis es ist schwer, die Dinge geitlich oder geistig zu unterscheiden...
      ich verweise auf das was ich hierzu (in einem anderen Thema) geschrieben hatte:


      "Und sagte zu ihm: Wahrlich Dir sage ich ..... (??? - Anm.: kommt : oder keiner?) heute mit mir wirst du sein in dem Paradies."


      ---> Also kann übersetzt werden:

      Und sagte zu ihm: Wahrlich Dir sage ich : heute mit mir wirst du sein in dem Paradies. ----> Noch am Karfreitag ab 15 Uhr!
      Und sagte zu ihm: Wahrlich Dir sage ich heute : mit mir wirst du sein in dem Paradies. ----> Heute oder an einem anderen Zeitpunkt!



      Es kommt also in der Tat darauf an, wo man den Doppelpunkt setzt! Vor dem heute (Verbrecher ist am Karfreitag mit seiner Geistseele bei Jesus im Paradies!) oder nach dem heute (aber auch hier lässt diese Aussage den genauen Zeitpunkt wann der bekehrte Verbrecher mit Jesus im Paradies sein wird, offen!) ---> Da also es hier rein vom Text her keine eindeutige Lösung gibt, müssen wir im Lukas - Evangelium weiter suchen, und kommen hierbei unweigerlich zu Lukas 16,19ff. Und diese Geschichte ergibt, dass die Geistseele der Gestorbenen in zwei verschiedene "Abteilungen" kommt. ----> entweder Paradies / Himmel ("Abrahams Schoss") oder Purgatorium (=Fegefeuer) / Hölle ("Ort der Qual"). Also kommen wir bei der systematischen Auslegung der Bibel hier bei der Zusammenschau von Lukas 16,19ff und Lukas 23, 43 zu der Überzeugung, dass hier nur die Variante 1 stimmen kann!!

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Bogi111 schrieb:

      Vieleicht von Leuten die nicht nur den Buchstaben des Textes im Sinn und Herz haben...?
      Ansonsten wozu das Wirken des Hl. Geistes...nach der Devise..haben wir schon immer so gesehen....
      Nein Bogi, es ist umgekehrt und unfair, dies jetzt so zu schreiben, weil zwei Sätze von mir Anlass dazu boten.

      Nicht wir hängen am Buchstaben. Ich habe das wirklich mehrmals erläutert, denke ich.
      In meinen Augen war es Gottes Geist, der dies so geführt hat.
      Das Argument "Da steht im Grundtext gar kein Doppelpunkt" oder dergleichen, kam nicht von dieser Seite.

      Im Grundtext - AT wie NT - steht nur Text (im AT nur Konsonanten).
      Dann bitte: viel Spaß! Wer sich einbildet, er kann das.

      Man soll nicht alles blind übernehmen, keine Frage. Deshalb ist dieses Forum auch eine Bereicherung für mich.
      Aber man sollte - nachdem unzählige andere die Arbeit gemacht haben - nicht so tun, als decke man jetzt was auf mit seinen drei Worten Hebräisch und dem Sonderkurs Griechisch aus der Schule ...

      Dieses "das haben wir immer schon so gesehen", finde ich genauso nervig wie Du.
      Ich finde es aber ebenso nervig, wenn Leute konsequent der Widerstand sein wollen zu allem, was es bisher gab.
      Nervig und unglaublich langweilig und berechenbar; man weiß meist vorher schon, was gleich kommt.

      Schaue dir mal jüdische Debatten an. Die schütteln über uns Christen nur den Kopf.
      Und das will ich sagen, wenn mein Tag kommt:
      Ich danke Dir, mein Herr, ich danke Dir für alles.
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Also kommen wir bei der systematischen Auslegung der Bibel hier bei der Zusammenschau von Lukas 16,19ff und Lukas 23, 43 zu der Überzeugung, dass hier nur die Variante 1 stimmen kann!
      Es ist doch nur ein Gleichnis und der Schwerpunkt liegt eindeutig bei der Aussage, dass jemand, der hier und heute nicht den Propheten und Schriften glaubt, auch nicht glauben würde, wenn ein Toter zurück käme.
      Wenn ich das so bedenke, dann kann man das sogar immer wieder auch an Menschen erleben. Sie glauben oder sie glauben nicht.

      Danach glauben Menschen zuerst die Lehre, die ihr "Stall" verkündet und dann hören sie die Stimme des Hirten und wachsen in seine Wahrheit.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

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    • Hi

      Seele1986 schrieb:

      DonDomi schrieb:

      Keiner kann sich sicher sein, dass er es schafft, auch der Gläubige nicht.
      Seht ihr das so bzw. Du?Gerade die Geschichte des Schächers erzählt uns doch genau das Gegenteil.
      Der kann nichts mehr tun. Er wird seinen Glauben nicht mehr unter Beweis stellen, er wird sich nicht mehr bewähren, wird keinen anderen mehr zum Glauben führen, wird keine Kinder in diesem Glauben großziehen ...
      Ihm sind - buchstäblich - die "Hände gebunden" und der Herr hat ihn angenommen.

      Wer irgend den Namen des Herrn anrufen wird, wird errettet werden.
      Nun könnte man - hatten wir ja auch schon - eine neue Debatte darüber anfangen, wie solch ein Satz zu gelten habe, wenn man doch auch "was tun" muss [ich liebe das: "Man muss aber auch was tun!" :) ] und nach den Werken gerichtet wird ...
      Könnte man - muss man nicht!

      Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir;
      und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen,
      und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.
      Mein Vater, der mir sie gegeben hat, ist größer als alles,
      und niemand kann sie aus des Vaters Hand reißen. Ich und der Vater sind eins.
      (Joh 10,27-30)



      DonDomi schrieb:
      Das mit der Heilssicherheit hat viel mit dem Bewusstsein der eigenen Unvollkommenheit zu tun. Die Gnade Jesu ist zwar unendlich gross, und trotzdem bin ich persönlich trotzdem nicht sicher, ob ich bei der Wiederkunft Jesu dabei sein werde, dafür kenne ich meine Fehler einfach zu gut und weiss sehr wohl, dass ich in ganz vielen Belangen nicht perfekt bin. Das betrifft nicht nur Taten, das kann auch mal die Glaubensfestigkeit, die Liebe zu Jesu etc. betreffen. Aber ebenso weiss ich, dass ich trotzdem eine Chance habe dabei zu sein, eben weil die Gnade Jesu so gross ist.
      In diesem Punkt hat Bogi schon recht, das wird bei uns recht häufig, wahrscheinlich zu häufig betont. Es wird aber auch sehr oft erwähnt weil wir jeden Gottesdienst Abendmahl feiern. Und in diesem sehen wir nicht nur ein Gedenken, sondern eine bewusste Annäherung an Jesu und somit ist das für uns auch eine Kraftquelle.
      Es mit meiner Aussage nicht gemeint, dass man durch den Glauben allein nicht errettet werden könnte, sondern das Bewusstsein der eigenen Schwachheit. Aber es ist sicher wünschenswert, dass man den eigenen Geschwistern nicht nur das Gefühl gibt, sie seien klein und unvollkommen, sondern man darf und sollte durchaus, das Bewusstsein stärken, dass man sehr viel Wert ist und das man auch gute Eigenschaften hat. Nur dann kann man ja den Nächsten lieben, weil man sich nur dann auch selbst liebt, ohne dass man gleich in eine Selbstverliebtheit verfallen muss.
      Es sind übrigens auch solche Kommentare von aussen, die mich persönlich in meinem Glauben wachsen lassen und mir auch die Möglichkeit geben über den eigenen Glauben und die eigene Glaubensgemeinschaft zu reflektieren, das würde grundsätzlich sowieso jedem gut tun.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      Das mit der Heilssicherheit hat viel mit dem Bewusstsein der eigenen Unvollkommenheit zu tun.
      Ok. Du meinst die Frage "Bin ich vollkommen genug, um bei Gott angenommen zu werden?", wenn ich dich richtig verstehe (und von daher wisse man es nicht genau).

      Die Sache ist, es ist tatsächlich der Glaube bzw. Unglaube, der das entscheidet.
      Wenn jemand nicht glaubt, dass Gott ihn liebt und (gänzlich) angenommen hat, dann kann man ihm sagen, was man will,
      er kann Abendmahl feiern und Dienst tun, soviel er will, er wird keinen Frieden finden, denn er verzeiht sich selbst ja nicht.

      Man ist unvollkommen und man begeht vielleicht böse Fehler; alldas kann vergeben werden.
      Wenn man es aber nicht glauben kann, dann hat man - tatsächlich - diese Vergebung nicht.
      Und das will ich sagen, wenn mein Tag kommt:
      Ich danke Dir, mein Herr, ich danke Dir für alles.
    • DonDomi schrieb:

      Aber es ist sicher wünschenswert, dass man den eigenen Geschwistern nicht nur das Gefühl gibt, sie seien klein und unvollkommen, sondern man darf und sollte durchaus, das Bewusstsein stärken, dass man sehr viel Wert ist und das man auch gute Eigenschaften hat.
      Hallo, das ist zwar wünschenswert das Bewusstsein zu stärken aber was ist die Kraftquelle???
      Wenn mir nicht trotz meiner Sündhaftigkeit klar wird wie Jesus uns liebt, werde ich es nicht weitergeben können.
      Wenn wir nicht neugeboren sind wird das nicht klappen.
      Das beste Beispiel ist Petrus oder Paulus, die einiges verbockt haben.
      Trotzdem sind sie beauftragt die Herde,Jesu Gemeinde zu weiden und zu stärken. Auf sein Kommen vorzubereiten!

      Wenn mir bewusst wird das Jesus mich wie Petrus fragt und das mindestens dreimal, liebst Du mich, dann wird mir klar wie Gott mich liebt!
      Durch die Arbeit und vergleiche in der ACK wurde mir deutlich worauf es ankommt und wie wichtig es ist sich auszutauschen.

      Vieles was sich in den Kirchen angesammelt hat ist trennender balast,der wenig mit dem Evangelium zu tun hat.
      Die Liebe wird leider oftmals nur als Wort gesehen, aber kaum sich bewusst gemacht, das sie das wichtigste ist, was Jesus uns vermitteln möchte.
      Nicht umsonst ist das Erkennungsmerkmal der Nachfolger Jesus die Liebe untereinander!
    • verheißungsvollste und glaubensstärkendste Verse der Bibel!

      DonDomi schrieb:

      Das mit der Heilssicherheit hat viel mit dem Bewusstsein der eigenen Unvollkommenheit zu tun. Die Gnade Jesu ist zwar unendlich gross, und trotzdem bin ich persönlich trotzdem nicht sicher, ob ich bei der Wiederkunft Jesu dabei sein werde,

      ... weil wir jeden Gottesdienst Abendmahl feiern.


      Es mit meiner Aussage nicht gemeint, dass man durch den Glauben allein nicht errettet werden könnte, sondern das Bewusstsein der eigenen Schwachheit

      ...die Möglichkeit geben über den eigenen Glauben und die eigene Glaubensgemeinschaft zu reflektieren, das würde grundsätzlich sowieso jedem gut tun.

      Liebe Grüsse
      DonDomi

      Zu deinem ersten Satz: Aus diesem Grund hat ja die Katholische Kirche das Fegefeuer eingeführt! Sie sagt, dass niemand der an Jesus glaubt, zum Zeitpunkt seines Todes in der Lage ist direkt in den Himmel zu kommen, weil er/sie noch »sündenbehaftet ist« und deshalb müsse man ins Fegefeuer, um hier von aller Unreinheit geläutert zu werden! Wohlgemerkt sagt aber die RKK auch, dass derjenige im Fegefeuer bereits gerettet ist! Glaubt ihr von den Neuapostolischen eigentlich an ein "Fegefeuer" und wie siehst Du das lieber DonDomi?

      Warum feiert ihr an jedem Gottesdienst - auch am Mittwoch? - Abendmahl? Das tun nur die Katholiken in jeder Messe. (Bei uns in Schorndorf gibt es am Mittwoch und am Sonntag einen Gottesdienst der NAK!)

      Paulus sagt uns im Neuen Testament „dass allein der Glaube rettet” (Römer 3,28 u.ö.)! Diese christliche Hauptlehre können wir im NT
      17 mal finden!

      Deinem letzten Satz stimme ich zu.

      PS: In Sachen "Heilssicherheit/ Heilsgewissheit" ist der reuige Verbrecher am Kreuz das beste Beispiel dafür, dass »allein der Glaube rettet«!

      Und lieber DonDomi, wenn Dich Glaubenszweifel plagen und Du haderst mit Deiner eigenen Unvollkommenheit, dann lese immer wieder die folgende Bibelstelle (laut) vor:
      Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,
      weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn. (Römer 8,38.39). ---> Für mich eine der erbauendsten, verheißungsvollsten und glaubensstärkendsten Verse der ganzen Heiligen Schrift!
    • Bogi111 schrieb:

      DonDomi schrieb:

      Aber es ist sicher wünschenswert, dass man den eigenen Geschwistern nicht nur das Gefühl gibt, sie seien klein und unvollkommen, sondern man darf und sollte durchaus, das Bewusstsein stärken, dass man sehr viel Wert ist und das man auch gute Eigenschaften hat.
      Hallo, das ist zwar wünschenswert das Bewusstsein zu stärken aber was ist die Kraftquelle???Wenn mir nicht trotz meiner Sündhaftigkeit klar wird wie Jesus uns liebt, werde ich es nicht weitergeben können.
      Wenn wir nicht neugeboren sind wird das nicht klappen.
      Das beste Beispiel ist Petrus oder Paulus, die einiges verbockt haben.
      Trotzdem sind sie beauftragt die Herde,Jesu Gemeinde zu weiden und zu stärken. Auf sein Kommen vorzubereiten!

      Wenn mir bewusst wird das Jesus mich wie Petrus fragt und das mindestens dreimal, liebst Du mich, dann wird mir klar wie Gott mich liebt!
      Durch die Arbeit und vergleiche in der ACK wurde mir deutlich worauf es ankommt und wie wichtig es ist sich auszutauschen.

      Vieles was sich in den Kirchen angesammelt hat ist trennender balast,der wenig mit dem Evangelium zu tun hat.
      Die Liebe wird leider oftmals nur als Wort gesehen, aber kaum sich bewusst gemacht, das sie das wichtigste ist, was Jesus uns vermitteln möchte.
      Nicht umsonst ist das Erkennungsmerkmal der Nachfolger Jesus die Liebe untereinander!
      Es gibt ganz viele Kraftquellen, der Glaube kann eine sein, Gottes-/Glaubenserlebnisse können solche sein, Mitgeschwister, die einem zeigen dass sie einen lieb haben, Wert schätzen, ein Gottesdienst, das Abendmahl, Gebet etc.

      Man könnte da noch ganz viele Dinge aufzählen. All das gehört für mich zu einem gläubigen Christen. Und man wird bei jedem etwas finden, wo er ganz besonders stark ist und andere Dinge, wo er weniger gut, vielleicht sogar schwach ist. Das ist auch einer der Gründe, warum die Gemeinschaft mit andern Christen und die Gemeinden wichtig sind. Die sind nicht für Gott oder Jesus wichtig, sondern für uns.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Zu deinem ersten Satz: Aus diesem Grund hat ja die Katholische Kirche das Fegefeuer eingeführt! Sie sagt, dass niemand der an Jesus glaubt, zum Zeitpunkt seines Todes in der Lage ist direkt in den Himmel zu kommen, weil er/sie noch »sündenbehaftet ist« und deshalb müsse man ins Fegefeuer, um hier von aller Unreinheit geläutert zu werden! Wohlgemerkt sagt aber die RKK auch, dass derjenige im Fegefeuer bereits gerettet ist! Glaubt ihr von den Neuapostolischen eigentlich an ein "Fegefeuer" und wie siehst Du das lieber DonDomi?
      Nein, Fegefeuer gibt es bei uns nicht. Ehrlicherweise muss man sagen, selbst wenn man an eine Weiterexistenz nach dem Tod glaubt, gibt die Bibel nicht so viel her, wie es im Totenreich wirklich ist. Wir glauben, dass es unterschiedliche Bereiche im Totenreich gibt und so wie man gelebt, geglaubt etc, hat, so kommt man ins Totenreich. Nach welchen Kriterien man in welche Bereiche kommt, wissen wir nicht. Aber zwei Extreme entnehmen wir z.B. aus dem Gleichnis mit dem armen Lazarus und dem reichen Mann. Es gilt aber zu sagen, dies sind Annahmen und man driftet da sehr schnell in den Bereich der Vermutungen ab.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Warum feiert ihr an jedem Gottesdienst - auch am Mittwoch? - Abendmahl? Das tun nur die Katholiken in jeder Messe. (Bei uns in Schorndorf gibt es am Mittwoch und am Sonntag einen Gottesdienst der NAK!)
      Es gibt keinen Grund, es nicht zu tun. Für uns ist das Heilige Abendmahl eine Moment, wo man mit Jesus eine sehr innige Gemeinschaft pflegt und wir glauben, dass man daraus auch ganz viel Kraft schöpfen kann, aber man muss daran glauben. Darum feiern wir immer Abendmahl, auch am Mittwoch oder Donnerstag. Früher war das Abendmahl nur Sonntags, aber es gibt keinen Grund das nur an einem bestimmten Tag zu tun
      Die Gefahr in der Regelmässigkeit ist halt, das es zur Gewohnheit werden könnte, aber diese Gefahr besteht ja auch mit dem Gebet oder dem Gottesdienst und trotzdem tun wir das hoffentlich regelmässig.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Mir genügt völlig, was Jesus zum "Leben nach dem Tod" ausgesagt hat!

      DonDomi schrieb:

      Ehrlicherweise muss man sagen, selbst wenn man an eine Weiterexistenz nach dem Tod glaubt, gibt die Bibel nicht so viel her, wie es im Totenreich wirklich ist. Wir glauben, dass es unterschiedliche Bereiche im Totenreich gibt und so wie man gelebt, geglaubt etc, hat, so kommt man ins Totenreich. Nach welchen Kriterien man in welche Bereiche kommt, wissen wir nicht. Aber zwei Extreme entnehmen wir z.B. aus dem Gleichnis mit dem armen Lazarus und dem reichen Mann. Es gilt aber zu sagen, dies sind Annahmen und man driftet da sehr schnell in den Bereich der Vermutungen ab.
      Nun, mir genügt für meinen Glauben völlig, was Jesus zum "Leben nach dem Tod" ausgesagt hat, wenn ich seine Aussagen aus Matthäus 10,28 („die unsterbliche Seele"), aus Lukas 23,43 („nach dem Tod bei Jesus im Paradies sein”) und aus Lukas 16,22 („in Abrahams Schoss sein”) ansehe.
      Auch handelt es sich in Lukas 16,19ff. m.E. nicht um »zwei Extreme«, sondern Jesus zeigt hier allgemein den Zustand der Gläubigen („im Himmel”) und der Ungläubigen („im qualvollen Hades”) nach dem Tode auf.
      Jesus beschreibt in Luk. 16,19 ff. - welches hermeneutisch gar kein Gleichnis ist - wohlgemerkt handelt es sich hier um eine Zeit bevor Jesus „den Toten das Evangelium gepredigt hat” (1Petr 4,6) am Karsamstag - den Zustand dieser beiden Gruppen von Menschen im Jenseits. Der arme Lazarus ist „in Abrahams Schoß”, also im »Himmel« und der Reiche ist im „Ort der Qual” (Hades), also in der »Hölle«. Für mich kann diese sogen. "Hölle" aber nicht die »Gehenna« sein (Lukas hätte sonst diesen Begriff gebracht!), sondern allenfalls das »Purgatorium« also das Fegefeuer! Auch dieser sich in "Seelenqualen" befindliche reiche Mann hatte am Karsamstag noch die Möglichkeit sich zu Jesus zu bekehren, nach dem Jesus ihm - wie man in 1Petr 4,6 lesen kann - sein Evangelium verkündet hatte.
    • Norbert Chmelar schrieb:

      sondern allenfalls das »Purgatorium« also das Fegefeuer! Auch dieser sich in "Seelenqualen" befindliche reiche Mann hatte am Karsamstag noch die Möglichkeit sich zu Jesus zu bekehren, nach dem Jesus ihm - wie man in 1Petr 4,6 lesen kann - sein Evangelium verkündet hatte.
      Du glaubst also im ernst, das Jesus Tote Sünder Missioniert???
    • Bogi111 schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      sondern allenfalls das »Purgatorium« also das Fegefeuer! Auch dieser sich in "Seelenqualen" befindliche reiche Mann hatte am Karsamstag noch die Möglichkeit sich zu Jesus zu bekehren, nach dem Jesus ihm - wie man in 1Petr 4,6 lesen kann - sein Evangelium verkündet hatte.
      Du glaubst also im ernst, das Jesus Tote Sünder Missioniert???
      Zumindest ist dies eine mögliche Auffassung dieser Stelle aus dem Petrusbrief. Wenn man nur das NT betrachtet ist die sogar relativ naheliegend.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Lukas 16 gebraucht "ausnahmsweise" das Wort Hades anstelle von Gehenna. Warum?
      Die geschilderte Situation entspricht genau der des Tausendjährigen Gerichts.
      Der arme Lazarus wird an der "ersten Auferstehung" teilnehmen und in den Himmel entrückt bei der Wiederkunft Christi.
      Beim Herabkommen des himmlischen Jerusalems (=in Abrahams Schoß) werden die Verurteilten der "zweiten Auferstehung" "Pein erleiden" im "Feuer das vom Himmel fällt.
      Nicht nur die Vernichtung/ewige Trennung wird schmerzen, auch der Anblick der Erlösten (des Lazarus in Abrahams Schoß).

      "Sie haben Mose und die Propheten, wenn sie die nicht hören..."
    • freudenboten schrieb:

      Lukas 16 gebraucht "ausnahmsweise" das Wort Hades anstelle von Gehenna. Warum?
      Die geschilderte Situation entspricht genau der des Tausendjährigen Gerichts.
      Der arme Lazarus wird an der "ersten Auferstehung" teilnehmen und in den Himmel entrückt bei der Wiederkunft Christi.
      Beim Herabkommen des himmlischen Jerusalems (=in Abrahams Schoß) werden die Verurteilten der "zweiten Auferstehung" "Pein erleiden" im "Feuer das vom Himmel fällt.
      Nicht nur die Vernichtung/ewige Trennung wird schmerzen, auch der Anblick der Erlösten (des Lazarus in Abrahams Schoß).

      "Sie haben Mose und die Propheten, wenn sie die nicht hören..."
      Für mich ist das nicht schlüssig, weil dann würde nicht der reiche Mann darum bitten, dass man Lazarus zu seinen Söhnen schicken sollte, damit ihnen nicht das selbe widerfährt.

      Libe Grüsse
      DonDomi
    • Ein Gleichnis so auseinander zu nehmen ist , finde ich, total unsinnig. Man macht das mit den anderen Gleichnissen doch auch nicht. Die Lehre , die daraus zu ziehen ist, die steht ja dabei. Ganz eindeutig.

      Auch 1. Petrus 4, 6 steht doch in einem Zusammenhang, der nicht einfach weggelassen werden kann.

      Hier geht man mit den Stellen um, als wär es ein Bibelbastelbogen.


      freudenboten schrieb:

      ukas 16 gebraucht "ausnahmsweise" das Wort Hades anstelle von Gehenna. Warum?
      Die geschilderte Situation entspricht genau der des Tausendjährigen Gerichts.
      Interessant!
      Fakt ist, dass eines Tages Gerechtigkeit von den Bösen erlebt wird.....eine schreckliche Vorstellung für einen unerlösten Menschen....
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pfingstrosen ()