Karfreitgsdebatte schon alt

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    • Karfreitgsdebatte schon alt

      Karfreitagsdebatte: "Finger weg von Marienfesten" - religion.ORF.at

      Wie man sieht ist die Karfreitagsdebatte nicht neu.

      Es ist unfassbar wie hier für Marienfeiertage argumentiert wird und nun fehlt mir bisher die "brüderliche Unterstützung" der RKK zum Feiertag der Protestanten oder habe ich nur noch nichts darüber gelesen?
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Brauchtum
      Das Brauchtum und die Feierlichkeiten anlässlich des Karfreitags unterscheiden sich nach christlicher Konfession und auch nach Region.
      So gilt im Glauben des katholischen Christentums der Karfreitag als Tag, an dem strenges Fasten stattfindet; auf den Verzehr von Fleisch wird an diesem Tag verzichtet. Auch ist es in vielen katholischen Kirchen üblich, dass Orgel und Kirchenglocken am Karfreitag nicht erklingen; nach einer volkstümlichen Überlieferung fliegen die Kirchenglocken während dieser Zeit nach Rom, um dort ihre Weihung entgegenzunehmen.
      In verschiedenen katholischen Landstrichen ist es stattdessen üblich, mit sogenannten Ratschen (ein hölzernes Effektinstrument) zum Gottesdienst an Karfreitag zu rufen. Auch erlischt in vielen katholischen Kirchen für zwei Tage das Ewige Licht. Gottesdienste beginnen in katholischen Kirchen häufig um 15.00 Uhr, da diese Uhrzeit als Todeszeit Jesu Christi überliefert ist. Die liturgische Farbe Rot steht sinnbildlich für das von Jesus Christus vergossene Blut.
      Auch in evangelischen Kirchen wird vielerorts die Tradition gepflegt, die Kirchenglocken an diesem Tag nicht läuten zu lassen. Häufig wird in evangelischen Kirchen (so wie auch in katholischen Kirchen) zum Großteil auf Altarschmuck wie Kerzen oder Blumen verzichtet. Nach protestantischer Tradition ist die liturgische Farbe des Tages Schwarz oder Violett.
      In Österreich, der Schweiz, Deutschland und Frankreich gibt es vielerorts das Brauchtum des Karfreitagseis; das Karfreitagsei ist ein Hühnerei, das am Gründonnerstag oder am Karfreitag gelegt wurde. Ein solches Ei soll über magische Kräfte verfügen und beispielsweise das Eigentum eines Besitzers schützen können; Karfreitagseier, die auf Äckern abgelegt werden, sollen dem Brauchtum nach zu einer reichen Ernte beitragen. Tiere, die mit einem solchen Ei gefüttert werden, sollen geschützt sein vor Erkrankungen. Das Karfreitagsei wird in vielen Gegenden des Vorarlbergs auch als Antlassei bezeichnet; Antlasseier gelten unter anderem als Glücksbringer.
      Typische Gerichte
      Der Karfreitag steht ganz im Zeichen des Fisches und geht auf einen alten christlichen Brauch zurück, am Tag der Kreuzigung Jesu auf teures Essen zu verzichten. Früher war Fisch weitaus günstiger als Fleisch und daher die ideale Wahl für den Karfreitag. In der katholischen Kirche gilt der Karfreitag bis heute als strenger Fast- und Abstinzenztag.
      Weit verbreitet im österreichischen Raum an strengen Fasttagen ist auch die Stosuppe (auch "Stohsuppe", "Stoßsuppe", "Stosssuppe"), aber auch Mehlspeisen wie Germknödel landen gerne am Teller.
      Rezepte:
      Aktuelles
      • Am 26.2.2019 wurde die Regelung überarbeitet: Wer am Karfreitag freihaben will, muss sich Urlaub nehmen. Die Regierung nennt es einen "persönlichen Feiertag".1
      Gesetzliche Regelung
      • Ab 2019: Wer am Karfreitag freihaben will, muss sich Urlaub nehmen.1
      • Bis 2019: Karfreitag ist ein Feiertag für Angehörige der Evangelischen Kirche H. B. und A. B., der Altkatholischen Kirche sowie der Methodistenkirche und für diese ein arbeitsfreier Tag.
      Siehe: Arbeit an Feiertagen (WKO.at)
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:

      Am 26.2.2019 wurde die Regelung überarbeitet: Wer am Karfreitag freihaben will, muss sich Urlaub nehmen. Die Regierung nennt es einen "persönlichen Feiertag".
      Der Karfreitag war bisher ein Feiertag für die Evangelischen. Wenn die Entscheidung so bleibt, muss man sich jetzt einen
      Urlaubstag dafür nehmen.

      Im Vergleich zu den vielen unbiblischen seltsamen katholischen Feiertagen wie z.B. Maria Himmelfahrt, die bitteschön welche Berechtigung haben Staatsfeiertag zu sein????....ist Karfreitag die Erinnerung an das Sterben Jesu kein allgemein freier Tag. Warum denn nicht?
      Einer der wichtigsten Momente im Leben Jesu, an dem alles vollbracht wurde, was zur Erlösung beitrug, das ist
      ein "persönlicher Feiertag"....ja genau.....und
      die heidnisch traditionellen Kirchenmärchen werden beibehalten, als freie Tage für alle....

      Dass sich hier keine Solidarität, der immer so verteidigten katholischen "Brüder"zeigt,spricht doh Bände...
      wann wachen denn die Protestanten auf?
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • "Menschengebote"

      Im Jahr der Kreuzigung fiel der 14. Tag des ersten (-Frühlings-) Neumonds auf den (Beginn) "Donnerstag"-abend. So konnten Jesus+Jünger in der Nacht des Passah gedenken UND Jesus am Nachmittag "geopfert" werden.
      Auch in DIESEM Jahr fällt das mosaische mit dem "konstantinisch/gregorianischen" Datum zusammen.

      WESENTLICH IST DAS GEDENKEN nicht die Gebräuche.
    • Mariä Himmelfahrt ist dort gesetzlicher Feiertag, wo historisch oder aktuell bedingt der Katholizismus vorherrscht: in Deutschland Saarland und Bayern, einige Kantone der Schweiz und natürlich die ganzen mediterranen Länder.

      Karfreitag ist in vielen Ländern gesetzlicher Feiertag, in manchen nur für Protestanten A.B. und E.B.

      Ich musste das jetzt nachlesen, denn so gut kenne ich mich mit den Feiertagsregelungen nicht aus; sehe aber jetzt grade das "Problem" nicht ganz ...
      Es hat sich historisch so entwickelt. Nein, die Römische Kirche wurde mit der Reformation nicht ausgemerzt, es gibt sie immernoch und sie ist immernoch die vermutlich mächtigste Kirche der Welt.

      Was genau sollte geschehen, wenn wir Protestanten "aufwachen"?
      Das ist genauso wie mit Chemtrails und anderen endzeitlichen Hinweisen: was genau - versprichst du dir - soll geschehen, wenn die Menschen "aufwachen"?
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Die derzeitige Karfreitagsdebatte sollte uns STA besnders mahnen : Ich habe den Erlass den BMU aus dem Jahr 1954 zitiert, demnnach Samstags für Pflichtschüler Schulpflicht (Immer noch) herrscht, damals aber rechstgültig - auch verfassungsgültig ? - STA als "fehlend" in das Klssenbuch einzutragen sind, dies sich aber nicht auf Betragensnote oder gar Schulverweis auswirkt.

      Da stand dann im Zeugnis : Stunden gefehlt : 142, davon unentschuldigt 135 - - unter Verweis auf den Erlass.

      Der Murks erleichterte es unsereinem. Nur : wer da etwas ähnliches wir die vorherige Regelung für mich (" Ihr Sohn blileibt samstags zuhause. In meiner Schule hat niemand wegen seiens religiösen Bekenntnisses Schwierigkeiten !") wurde drch eine anderen , nämlich den jetzt gültigen Murks simpel total entgegen dem Gleichheitsgrundsatz in die Welt gesetzt.


      STA sind nicht "staaatlich anerkannt" und fahren jetzt besser. Aberwas, wenn dder Islam (staatlich seit der Monarchie anerkannt !) oder die jüdische Kultusgemeinde auf die Problematik aufmerksam werden ? Dass den Evangelischen AB und HB ihr höchster Feiertag geommen wird - auaaahh!!°
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Das wäre doch - vor allem in einer multikulturellen Gesellschaft - lustig:
      die Christen haben am Sonntag frei, die Juden und Adventisten am Samstag, die Muslime am Freitag, die Buddhisten am Mittwoch, etc.

      Es gibt kultur- und religionshistorisch bedingte Nachteile, das ist leider so. Man kann nicht alle zufriedenstellen.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Deshalb wäre es der größte Schritt zur Einheit, wenn alle zur originalen Gedenkzeit Mose und Jesu Christi zurückkehren würden.

      "... damit sie alle eins seien... " Johannes 17:21.

      Als damals, in den 1840ern, der "Adventpionier" Joseph Bates gefragt wurde: "Was gibt's Neues, Bruder Bates?", lautete seine Antwort: "The seventh day is the Lord's day!"
    • Seele1986 schrieb:

      Was genau sollte geschehen, wenn wir Protestanten "aufwachen"?
      Das ist genauso wie mit Chemtrails und anderen endzeitlichen Hinweisen: was genau - versprichst du dir - soll geschehen, wenn die Menschen "aufwachen"?
      Das hat mit Chemtrails gar nichts zu tun, was soll diese Verbindung?
      Wo ist die Solidarität, die Brüderlichkeit und Verbindung zwischen den protestantischen Kirchen, sprich Ökumene, wenn es darauf ankommt?
      Hier geht es zur Abwechslung mal nicht um die Annäherung zur katholischen Kirche. Es geht um ein Recht, das
      bei dem geringsten Widerstand mit Hilfe eines fadenscheinigen Gleichheitanspruchs, genommen wird.
      Vielleicht ist es ein Mittel, die österreichischen Protestanten mal aufzurütteln.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • freudenboten schrieb:

      Deshalb wäre es der größte Schritt zur Einheit, wenn alle zur originalen Gedenkzeit Mose und Jesu Christi zurückkehren würden

      Man kann nicht zu etwas zurückkehren, wo man nie gewesen ist. Im christlichen Abendland hat man niemals "originale Gedenkzeiten des Mose" gehalten.
      Wir haben eine eigene, vielfältige Kulturgeschichte.
      Diese droht übrigens immer mehr den Bach runter zu gehen, weil sie als unwichtig erachtet wird. Man wird noch sehen, wie dankbar das ist.

      Ein "adventistisches Reich" wird es nicht geben. Es ist vielleicht nicht klar, aber der Adventismus ist welt- und kirchengeschichtlich nahezu irrelevant.
      Ihr seid eine von vielen mehr oder minder protestantischen Strömungen, die hauptsächlich nur mit sich selbst beschäftigt sind; das wars eigentlich.
      Zudem wäre die Diskriminierung in einem solchen "Reich" derart massiv, dass sich kaum ein gesunder, aufgeklärter Mensch wünschen kann, darinnen zu leben.

      Das war jetzt sehr auf die Füße, aber vielleicht kommt dann mal ein wenig bei dir an. Keine Ahnung, wie man es sonst noch schaffen soll.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • "Ein adventistisches Reich"....ich muss mich schon sehr wundern....
      Es gibt wohl mittlerweile mehr Adventisten als Juden auf dieser Erde und abgesehen davon, dass
      ich Freudenbotens Gedankengang als "Reformationsgedanken" verstehe, der die Adventisten reformieren würde( was ja auch nicht passieren würde), ist es eigenartig warum man Diskriminierung etc... unterstellt, wenn
      gläubige Menschen sich nach biblischen Festen ausrichten würden.....

      Ich würde mir davon erwarten, dass die Heilsgeschichte besser verstanden wird und das kann angesichts der zunehmenden
      Unkenntnis doch nicht schaden.
      In Wirklichkeit sieht es anders aus, leider. Die wichtigsten "Feste" werden überdeckt von Weihnachtsmänner oder Halloween oder eben das Gedenken zunehmend erschwert

      Karfreitag zu gedenken ist ja wohl kein zu degradierender Feiertag, indem ein Feiertag für Protestanten zum persönlichen Feiertag erklärt wird, so als würde das nicht alle Christen betreffen.....( das wichtigste Ereignis, der Wendepunkt in der Geschichte der Menschheit.

      Wir erinnern uns , wenn wir von Gnade sprechen, von Rechtfertigung, von Gott in Jesus
      ( Johannes 4)der Liebe des Vaters und das bevor wir Gott noch kannten, Jesus für uns starb.

      Oder ist das für Katholiken nicht so???

      Hier sollte man mal aufwachen und bedenken, dass Karfreitag eine klare Absage an die Vermittlerrolle präsentiert, die sich diese Kirche zuschreibt.

      Ist der Feiertag deshalb zu untergraben?


      Hebr 10,10 Nach diesem Willen sind wir geheiligt ein für alle Mal durch das Opfer des Leibes Jesu Christi.
      Jud 3 Ihr Lieben, da es mich drängt, euch zu schreiben von unser aller Heil, halte ich's für nötig, euch in meinem Brief zu ermahnen, dass ihr für den Glauben kämpft, der ein für alle Mal den Heiligen anvertraut ist.
      Hebr 9,12 Er ist auch nicht durch das Blut von Böcken oder Kälbern, sondern durch sein eigenes Blut ein für alle Mal in das Heiligtum eingegangen und hat eine ewige Erlösung erlangt.
      Hebr 10,10 In diesem Willen sind wir geheiligt durch das ein für alle Mal geschehene Opfer des Leibes Jesu Christi.
      1.Tim 2

      5 Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus,
      6 der sich selbst als Lösegeld für alle gab, als das Zeugnis zur rechten Zeit.
      7 Dafür bin ich eingesetzt worden als Herold und Apostel - ich sage die Wahrheit, ich lüge nicht -, als Lehrer der Nationen in Glauben und Wahrheit.

      Worte von Einheit sind leicht zu posaunen, aber Taten wäre für mich jetzt ein vehementer Einsatz Karfreitag zu gleicher "Ehre" ( sprich für alle frei) zu verhelfen.....
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:

      ist es eigenartig warum man Diskriminierung etc... unterstellt, wenn
      gläubige Menschen sich nach biblischen Festen ausrichten würden.....
      Die Diskriminierung käme nicht dadurch, dass Leute ihre Religion leben, sondern anderen gegenüber.
      Katholik sein, Gottesdienst am Sonntag, Essen von "unreinen" Speisen in einer adventistisch-dominierten Gesellschaft??

      Weißt du, der Satz von freudenboten stimmt immer: "Wenn alle sich daran halten würden, hätten wir Einheit!"
      Wenn alle Menschen der Erde Katholiken wären, hätten wir auch "Einheit".
      Wenn alle Menschen der Erde Muslime wären, hätten wir auch "Einheit".

      Pfingstrosen schrieb:

      In Wirklichkeit sieht es anders aus, leider. Die wichtigsten "Feste" werden überdeckt von Weihnachtsmänner oder Halloween oder eben das Gedenken zunehmend erschwert
      Wogegen die allermeisten Kirchen alljährlich etwas sagen, nämlich, dass Weihnachtsmänner, Osterhasen und Halloween nicht Grund und Inhalt des Glaubens sind.
      Hat mit "originalen mosaischen Gedenkfeiern" nichts zutun.

      Pfingstrosen schrieb:

      Karfreitag zu gedenken ist ja wohl kein zu degradierender Feiertag, indem ein Feiertag für Protestanten zum persönlichen Feiertag erklärt wird, so als würde das nicht alle Christen betreffen.....( das wichtigste Ereignis, der Wendepunkt in der Geschichte der Menschheit.

      Wir erinnern uns , wenn wir von Gnade sprechen, von Rechtfertigung, von Gott in Jesus
      ( Johannes 4)der Liebe des Vaters und das bevor wir Gott noch kannten, Jesus für uns starb.

      Oder ist das für Katholiken nicht so???
      Ich verstehe das Argument von jemanden nicht, der die Römische Kirche für das Haus Satans hält und den Papst für den Antichristen hält ...
      Was soll dann der Appell, dass Karfreitag doch ein Fest "aller Christen" sei?

      Die Katholische Kirche, Pfingstrosen, zelebriert Karfreitag in einer Weise, die ein Protestant gar nicht akzeptieren kann, denke ich.
      Das Kreuz wird verhüllt für drei Tage und wenn das Tuch heruntergenommen wird, hängt er immernoch dran, denn es ist ein Kruzifix. Das Kruzifix ist ein Zeichen, das ich persönlich überhaupt nicht akzeptieren kann (und muss).

      Dennoch habe ich mehrere Sichtweisen und Erfahrungen. Ich arbeite nun den Großteil meines Berufslebens in katholischen Trägerschaften, habe sowohl Priester, wie Diakone, wie Arbeitskreise (sehr engagierter Frauen übrigens) kennengelernt und auch schätzengelernt!
      Solange - und das ist bisher der Fall - im Leitbild und Arbeitsvertrag meine Zusage zum christlichen Menschenbild erwartet wird, kann ich dem voll und ganz zustimmen (ich überfliege diese Texte nicht, ich lese sie wirklich durch). Würde mein Arbeitgeber erwarten, dass ich wöchentlich an der Rosenkranzgruppe teilnehme, wäre das etwas ganz anderes!

      Bislang bei weitem nicht der schlechteste Arbeitgeber, muss ich sagen.
      Und bei den meisten Katholiken habe ich den Eindruck, dass sie eigentlich innerlich schon "protestantisch" sind. Es hat sich dort viel verändert in den letzten Jahren, auch bei Theologen.
      Man muss dann teilweise auch mal die menschliche Realität gegen solche politisch-religiösen Beschlüsse lesen (ohne diese natürlich zu ignorieren).

      Dass das Heil und die Eintracht durch eine "Rückkehr zu originalen Gedenkzeiten des Mose" käme (Gedenkzeiten, die wir nie hatten, die es gar nicht gibt), halte ich für Unsinn.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      Weißt du, der Satz von freudenboten stimmt immer: "Wenn alle sich daran halten würden, hätten wir Einheit!"
      Was ist schlecht an der Einheit zu arbeiten und an die Einheit zu glauben für die Jesus gebetet hatte.
      Es geht nicht um Einheitsbrei und Uniformität, hat uns doch Gott in ein "Blumenmeer" der Vielfalt geschaffen.
      Allein wenn ich mir die Zeit um 1850-1914 in Europa und der Welt anschaue,beschrieben durch Zeitdokumente und vergleiche es mit den heutigen Menschenrechten, dann können wir uns doch freuen was Daniel vorhergesagt hat ...
      Daniel 12
      12 Wohl dem, der da wartet und erreicht 1335 Tage!
    • Bogi111 schrieb:

      Es geht nicht um Einheitsbrei und Uniformität,
      Doch, in meinem Satz ist Einheitsbrei und Uniformität gemeint, und dies lehne ich ab.
      Wenn alles gleichgeschaltet ist, dann hat man "Einheit". Ob man so etwas will, wäre die Frage, weshalb ich schrieb, dass kein gesunder, aufgeklärter Mensch sowas noch wollen würde.


      Bogi111 schrieb:

      Allein wenn ich mir die Zeit um 1850-1914 in Europa und der Welt anschaue,beschrieben durch Zeitdokumente und vergleiche es mit den heutigen Menschenrechten, dann können wir uns doch freuen was Daniel vorhergesagt hat ...
      Daniel 12
      12 Wohl dem, der da wartet und erreicht 1335 Tage!
      Ja klar, ich bin sicher, dass die Ökumene sich genau darauf stützt: Wohl dem, der da wartet und erreicht 1335 Tage ...

      Du bist manchmal echt verklärt, Bogi :D
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      Dass das Heil und die Eintracht durch eine "Rückkehr zu originalen Gedenkzeiten des Mose" käme (Gedenkzeiten, die wir nie hatten, die es gar nicht gibt), halte ich für Unsinn.
      Wäre interessant zu sehen was passieren würde, wenn der Sabbat...die Gedenkzeit, der Gebote Gottes und des Juden Jesus....von allen "Gläubigen" als Zeichen der "Einheit in Christus" angenommen würde.




      Seele1986 schrieb:

      Man muss dann teilweise auch mal die menschliche Realität gegen solche politisch-religiösen Beschlüsse lesen (ohne diese natürlich zu ignorieren).
      Ich denke alles, was jetzt passiert, dient...wie das Leben überhaupt, zur persönlichen Entscheidung...

      Im Beispiel des "österreichischen Karfreitags", wird sich jeder Protestant überlegen müssen, ob es ihm einen Urlaubstag wert ist( wenn sich das Urteil hält)......

      "Und bei den meisten Katholiken habe ich den Eindruck, dass sie eigentlich innerlich schon "protestantisch" sind. Es hat sich dort viel verändert in den letzten Jahren, auch bei Theologen."


      Gut so! ^^

      Die Katholische Aktion (KAÖ) sprach sich für einen gesetzlichen Feiertag für alle an diesem Datum aus. Dieser Tag habe auch für Katholiken einen besonderen Stellenwert, so Präsident Leopold Wimmer am Donnerstag in einer Aussendung. Ein Tausch etwa gegen den Ostermontag oder den Pfingstmontag kommt für die Laienorganisation aber nicht infrage – mehr dazu in religion.ORF.at.

      Karfreitags-Urteil löst innerchristliche Grundsatzdebatte aus - Vatican News
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Seele1986 schrieb:

      a klar, ich bin sicher, dass die Ökumene sich genau darauf stützt: Wohl dem, der da wartet und erreicht 1335 Tage ...

      Du bist manchmal echt verklärt, Bogi
      Ich habe das Gefühl, das Du meine Gedanken nicht verstanden hast...

      Warum Ökumene so negativ gesehen wird? Was war Adenauer als Katholik der mit Frankreich eine Versöhnung eingeleitet hat?

      Glaubst Du nicht das er auch Christ war und die Bibel kannte?

      Was es auf sich hat 1335 Tage und die Zeit um 1850.....
      Oder glaubst Du das der Engel Daniel Märchen erzählt hat?
    • Durch die Jahrzehnte hatte ich immer wieder die "Osterpredigt" - ja, es war eine OSTERPREDIGT und nicht etwa über Achan und die Folgen.

      Meine jetzt dreissig Jahre in Betrieb stehende Bibel bedarf der fachkundigen Reparatur des Buchbinders. Also heraus mit der alten, davor dreissig Jahre lang eingesetzten.

      Da stelle ich immer wieder an den angemerkten und den (vielen) leere !) Seiten von neuem fest, wieviel wir im Bibelstudiom einfach ignorieren. Dazu gehört auch die Passonsgecshichte - ausser den Worten Jesu an den Schächer.

      Und wem ist schon diese s daramtische Geschehen der ganzen Passionswoche gegenwärtig ? Freitagabends eine wirkliche Andacht zum Tod Jesu ? Nix da, jeder der (aussterbenden ) Briefmarkensammlervereine gedenkt des Todestages seines Gründers intensiver und ehrfürchtiger.

      Heute habe ich mir die Karten zur Matthäuspassio geholt So feiere ich alljährlich. So nebebei : Vor Jahrzehnten vemittelten die Solisten, Chor und Orchester noch eine gewisse Ehrfurcht. Heute bieten sie ein gutes Konzert. -aber das soll mich nicht stören, es macht mich nur traurig..
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • freudenboten schrieb:

      "Menschengebote"


      WESENTLICH IST DAS GEDENKEN nicht die Gebräuche.- -
      Nur geben einem die "Menschengebote" den Rahmen für das Gedenken ! Wir haben aus unserer Geschichte eine Reihe solcher sakrosankter Tage : Auschwitz erobert, Mauthausen erobert, Dresden gefallen, Königsberg gefallen, Wien gefalen (gut 30 000 gefallene Russen zu diesem Anlass!) Berlin gefallen - - das Argument, wir dächten doch sowieso jeden Tag - jede Woche - bei jedem Abendmahl an - - scheint mir ein biserl dürftig. "was, schon wieder Abendmahl ? - -wenn es eine Wocher vorher angekündigt wird.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Pfingstrosen schrieb:

      Die Katholische Aktion (KAÖ) sprach sich für einen gesetzlichen Feiertag für alle an diesem Datum aus. Dieser Tag habe auch für Katholiken einen besonderen Stellenwert,
      Na also ...

      Bogi111 schrieb:

      Warum Ökumene so negativ gesehen wird?
      Ökumene ansich sehe ich keineswegs negativ. Es müssen aber - zumindest für jemanden, der das noch ernstnimmt - die Differenzen auch klar sein.
      Sofern es nicht um Uniformität geht, ist das aushaltbar.

      Bei freudenbotens These geht es darum, dass alle Christenheit die "originalen mosaischen Gedenkzeiten" einhalten sollten, was dann Einheit wäre.
      Daraufhin sagte ich, dass dies Argument ja immer ziehe: "Wenn alle Katholiken wären, dann hätten wir auch "Einheit", usw.

      Wisst ihr: wenn ich auf jemanden (z.B. freudenboten) reagiere, und ihr dann in die Debatte einsteigt, dann müsst ihr bitte auch selbst nachschlagen, wem meine Worte denn eigentlich galten.
      Es ist die letzten Wochen schon ein paar Male passiert, dass welche in einen Diskurs miteinsteigen und dann eigentlich ganz woanders sind als ich ursprünglich.

      Dass ich meine Probleme mit freudenbotens Gedanken, Auslegungen und Thesen habe, dürfte inzwischen jedem aufgefallen sein.
      Und da er scheinbar auch nicht so ganz sauber den gleichen Adventismus vertritt wie die Siebenten-Tags-Adventisten offiziell, lässt sich das wohl nicht einfach gleichsetzen.
      Wenn jemand behauptet: "Würden alle dieser einen Lehrart folgen, dann hätten wir Einheit und Frieden (wie Jesus ihn gewollt hat)!", ja, dann reagiere ich.
      Wir sollten es inzwischen wirklich besser wissen, oder nicht?

      Bogi111 schrieb:

      Was es auf sich hat 1335 Tage und die Zeit um 1850.....
      Oder glaubst Du das der Engel Daniel Märchen erzählt hat?
      Das denke ich nicht, aber ich zweifle an, dass es auf die Zeit um 1850 geht.
      Und frage mich jetzt bitte nicht, ob ich eine "bessere Berechnung" hätte. Ich befasse mich mit diesen Zahlen zu selten, schlicht aus dem Grund, da es mir oft zu kompliziert ist; ich versteh es nicht recht.
      Deshalb sollte man sich hüten, die Berechnung irgendeiner Strömung anzunehmen.
      Was der Adventismus dazu sagt, überzeugt mich nicht, aber das dürfte ja nun auch hinreichend bekannt sein.

      Ich muss mich zu diesen Zahlen (ich habe es mit Zahlen einfach nicht) leider zurückhalten, bis Gott es mir gibt, dass ich das richtig und auch sinnig verstehe.
      Oder er gibt es mir nicht; ist auch nit schad drum.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)