Sozialistische Christen

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    • Reformationsgeschichte der wahren Gemeinde Jesu muss weitergehen!

      Die hehren Grundsätze aus Apg 2,44 + Apg 4,32 wurden nicht dadurch hinfällig, dass es auch bei den Urchristen welche gab, die sich nicht daran hielten, wie z.B. die in Apg.5 beschriebenen Hananias und Saphira.

      ----> siehe hierzu:

      Bibelstelle

      Hananias und Saphira1 Ein Mann aber mit Namen Hananias und seine Frau Saphira verkauften einen Acker,2 doch er hielt mit Wissen seiner Frau etwas von dem Geld zurück und brachte nur einen Teil und legte ihn den Aposteln zu Füßen.3 Petrus aber sprach: Hananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, dass du den Heiligen Geist belogen und etwas vom Geld für den Acker zurückbehalten hast?4 Hättest du den Acker nicht behalten können, als du ihn hattest? Und konntest du nicht auch, als er verkauft war, noch tun, was du wolltest? Warum hast du dir dies in deinem Herzen vorgenommen? Du hast nicht Menschen, sondern Gott belogen.5 Als Hananias diese Worte hörte, fiel er zu Boden und gab den Geist auf. Und es kam eine große Furcht über alle, die dies hörten.6 Da standen die jungen Männer auf und hüllten ihn ein, trugen ihn hinaus und begruben ihn.7 Es begab sich aber, etwa nach drei Stunden, da kam seine Frau herein und wusste nicht, was geschehen war.8 Aber Petrus sprach zu ihr: Sag mir, habt ihr den Acker für diesen Preis verkauft? Sie sprach: Ja, für diesen Preis.9 Petrus aber sprach zu ihr: Warum seid ihr euch denn einig geworden, den Geist des Herrn zu versuchen? Siehe, die Füße derer, die deinen Mann begraben haben, sind vor der Tür und werden auch dich hinaustragen.10 Und sogleich fiel sie zu Boden, ihm vor die Füße, und gab den Geist auf. Da kamen die jungen Männer und fanden sie tot, trugen sie hinaus und begruben sie neben ihrem Mann.11 Und es kam eine große Furcht über die ganze Gemeinde und über alle, die das hörten.


      Die Reformationsgeschichte der wahren Gemeinde Jesu Christi (angefangen bei den Urchristen, über die Waldenser, die Wycliffiten, die Hussiten, die Lutheraner, die Reformierten, die Baptisten, die Methodisten, bis hin zu den Adventisten) muss weitergehen und zu diesem "kommunistischem" Prinzip der Gütergemeinschaft der ersten Christen zuruckkehren! Der sich ereignende baldige Zusammenbruch des Kapitalismus , angefangen mit dem Staatsbankrott der USA, dem Zusammenbruch des Euro usw. wird dies Entwicklung dahin wohl beschleunigen...

      PS:
      Es kann zudem nicht ausgeschlossen werden, dass gerade diese soziale Einstellung der ersten Christen zu dem enormen Wachstum des Christentums in den ersten drei Jahrhunderten beigetragen hat...
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Doch, ein solches "Wirtschaftssystem" hat es in der Geschichte schon mal gegeben! ----> Und zwar in der Geschichte des Urchristentums, als die Gemeinde allen Besitz zusammen legte und auf jene verteilte, die wenig bis gar nichts (materielles) hatten! Man nannte dies auch terminologisch von Seiten mancher Religionssoziologen »den Urkommunismus«.

      Man mag das nennen wie man will, es ist dennoch kläglich gescheitert. Und im Übrigen trifft wohl auch die Einschränkung unten (im Kleinmassstab) zu.

      HeimoW schrieb:


      ... in der Geschichte hat es noch kein Wirtschaftssystem gegeben, das als „christlich“ bezeichnet werden könnte, außer vielleicht im Kleinmassstab eines Klosters oder einer ähnlichen Gemeinschaft.

      Christus ist nicht so bald wiedergekommen, wie die Jünger dachten und die Christen in Jerusalem waren offensichtlich sehr bedürftig geworden, sodass Paulus für sie in anderen Gemeinden sammeln musste.

      Der "Urkommunismus" ist gescheitert wie jeder nachfolgende Kommunismus. Kommunismus ist auch nicht das von Gott für das AT-Volk gegebene Prinzip, sondern das Erlassjahr, das eine übertriebene Akkumulation von Vermögen (Grundbesitz, Sklaven etc.) verhinderte.
      Liebe Grüße, Heimo
    • Das "Sabbatjahr" = zivilatorischer Fortschritt!

      Daher sollte in heutiger Zeit in der Tat das Sabbatjahr / Erlassjahr auch in Wirtschaftlicher Hinsicht zum Einsatz kommen! ---> Das war ein enormer zivilatorischer Fortschritt für die damalige Zeit um 1.500/1.400 v.Chr. ...
      Gott sorgt sich um Alles! In der Tat!
    • HeimoW schrieb:

      Christus ist nicht so bald wiedergekommen, wie die Jünger dachten und die Christen in Jerusalem waren offensichtlich sehr bedürftig geworden, sodass Paulus für sie in anderen Gemeinden sammeln musste.

      Der "Urkommunismus" ist gescheitert wie jeder nachfolgende Kommunismus. Kommunismus ist auch nicht das von Gott für das AT-Volk gegebene Prinzip, sondern das Erlassjahr, das eine übertriebene Akkumulation von Vermögen (Grundbesitz, Sklaven etc.) verhinderte.
      Die Sammlung für die Jerusalemer Gemeinde hatte nichts mit einem Scheitern ihres Kommunismus zu tun, sondern war nach Paulus eigenen Worten eine reziproke Forderung als Erkenntlicheit für die geistlichen Güter. Die Hungersnot unter Kaiser Claudius dürfte ihr Übriges beigetragen haben und betraf zwar den ganzen Erdkreis, aber wohl nicht jeden Ort gleichermaßen.

      Die Basis des AT-Volkes war das von Gott geschenkte Land Kanaan. Dies war die Grundlage der subsistenzwirtschaftlichen Arbeit eines jeden. Die Israeliten sollten das Geschenk Gottes schätzen, indem sie denen, die nichts geschenkt bekamen, ein Überleben ermöglichten, indem sie von ihren erwirtschafteten Gütern teilen sollen.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • Es wäre interessant, würde sich einmal jemand kritisch mit christlichen "Kommunen" auseinandersetzen ( -- der als Bauorden Bautechnologie und Ackerbaumethodik in unseren Urwald gebracht habenden Zisterzienser - der"Brüdergemeinden", der "Brüderhöfe" - - )
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Das Gegenteil der sozialistischen Christen sind beispielsweise die Herausgeber der katholischen Wochenzeitung "Christ in der Gegenwart". Sie sind erzkonservativ und kapitalistisch und propagieren eher den rechten politischen Flügel der AfD. So unterschiedlich sind die Auffassungen unter Christen.
    • Lothar60 schrieb:

      Das Gegenteil der sozialistischen Christen sind beispielsweise die Herausgeber der katholischen Wochenzeitung "Christ in der Gegenwart". Sie sind erzkonservativ und kapitalistisch und propagieren eher den rechten politischen Flügel der AfD. So unterschiedlich sind die Auffassungen unter Christen.
      Die Broschüre habe ich mir einmal bestellt - und sofort wieder storniert. Deine Meinung / einordnung kann ich voll bestätigen.

      Zu dem allegmein : Von Jesuiten bin ich Bessers etwa an Gegenwartsanalysen - gewohnt .
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Mich würde mal interessieren, was die Angesprochenen dazu zu sagen haben:

      Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir nicht zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir nicht zu trinken gegeben.
      43 Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich nicht aufgenommen. Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich nicht gekleidet. Ich bin krank und im Gefängnis gewesen und ihr habt mich nicht besucht.
      44 Dann werden auch sie antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig gesehen oder als Fremden oder nackt oder krank oder im Gefängnis und haben dir nicht gedient?
      45 Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan.
      46 Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben.


      Ich bin fast sicher, daß auch diese Stellen passend geredet werden, und natürlich nicht für die heutigen Flüchtlinge gelten.
    • Nach meiner Auffassung haben Sozialismus und Christentum das gleiche Problem: Die praktische Umsetzung ist in der Praxis gescheitert. Die Ideen von Marx und Engels sowie die Lehren des Jesus Christus sind gut und ihrer Zeit um Jahrzehntausende voraus.
      Sind die Menschen von ihrem Wesen und Charakter zu schlecht oder noch nicht reif für die Umsetzung dieser Lehren ? Vermutlich. Man hat es versucht und es hat nicht geklappt. Dennoch ist es nicht richtig, den Sozialismus endgültig zu verwerfen, kann dieser sich in den kommenden Jahrhunderten immer noch etablieren. Es wird nur funktionieren, wenn der Sozialismus nicht den Atheismus als Dogma propagiert, sondern es zulässt, dass Christen ihren Glauben praktisch wirksam werden lassen.
    • Die soziale Wirklichkeit in Deutschland sieht aber anders aus. Die Armut wächst, die Zahl der Obdachlosen nimmt enorm zu. Eine Million Haushalte in Deutschland haben nach Abzug viel zu hoher Mieten weniger als den Hartz4-Satz zum Leben. Eine Million Leiharbeiter und Millionen Lohnarbeiter im Niedriglohnsektor kämpfen täglich ums Überleben, die Naturzerstörung schreitet dramatisch voran usw.
      Ist diese Realität christlich ?

      Man braucht sich ja nur die Politik der Arbeitgeberparteien CDU/CSU ansehen, die in der Praxis sicher nicht christlich ist. Da sind die neueren Vorschläge der SPD zum Umbau des Sozialstaates schon eher ein wenig "christlich".

      Friedrich Engels warf den Christen die Vertröstung auf ein Jenseits vor.
      Zitat:
      "...Beide, Christentum wie Arbeitersozialismus, predigen eine bevorstehende Erlösung aus Knechtschaft und Elend; das Christentum setzt diese Erlösung in ein jenseitiges Leben nach dem Tod, in den Himmel, der Sozialismus in diese Welt, in eine Umgestaltung der Gesellschaft..."
      Friedrich Engels - Zur Geschichte des Urchristentums
    • Lothar60 schrieb:

      Ist diese Realität christlich ?
      Ähm, die Gleichsetzung von Christentum und Staatsgebilde haben wir mühsam zu überwinden gelernt. Befasse dich mal bitte etwas mit realer Historie.
      Und differenziere zudem, denn die Punkte, die du ansprichst, haben alle ganz unterschiedliche Zusammenhänge.

      Aber davon abgesehen: christlich ist diese Realität zwar nicht, aber biblisch. Denn es ist uns alles gesagt worden.
      In dieser Realität leben unzählige Menschen ihr Christentum und dort ist nichts gescheitert.
      Und das will ich sagen, wenn mein Tag kommt:
      Ich danke Dir, mein Herr, ich danke Dir für alles.
    • Lothar60 schrieb:

      Die soziale Wirklichkeit in Deutschland sieht aber anders aus. Die Armut wächst, die Zahl der Obdachlosen nimmt enorm zu.
      Was hat Reichtum oder Armut mit Christsein zu tun?
      Jesus hat sich aller Besitztümmer enteignet, trotzdem hat er geliebt und war Barmherzig.

      Ich verstehe Deine Sorge, ähnlich habe ich auch vor meiner Umkehr die Welt gesehen.
      Mit den Augen Jesus werden wir die Welt auch nicht viel besser machen,aber er macht unser Herz barmherziger....
    • Lothar60 schrieb:

      Nach meiner Auffassung haben Sozialismus und Christentum das gleiche Problem: Die praktische Umsetzung ist in der Praxis gescheitert. Die Ideen von Marx und Engels sowie die Lehren des Jesus Christus sind gut und ihrer Zeit um Jahrzehntausende voraus.
      Sind die Menschen von ihrem Wesen und Charakter zu schlecht oder noch nicht reif für die Umsetzung dieser Lehren ? Vermutlich. Man hat es versucht und es hat nicht geklappt. Dennoch ist es nicht richtig, den Sozialismus endgültig zu verwerfen, kann dieser sich in den kommenden Jahrhunderten immer noch etablieren. Es wird nur funktionieren, wenn der Sozialismus nicht den Atheismus als Dogma propagiert, sondern es zulässt, dass Christen ihren Glauben praktisch wirksam werden lassen.
      Laut Bergpredigt hat Jesus "Mein oder Dein" (Ex. 20:15.) nicht abgeschafft.
      Leider stehlen sowohl "Namenschristen" als auch "Namenskommunisten", wie auch kalvinistische "Kapitalisten".

      Vergleiche auch Offenbarung 18:10.-19.
    • Die Meinung des Friedrich Engels, das "Christentum" verweise auf den Sozialismus "nach dem Tod/im "Jenseits",

      IST FALSCH.

      Die Bergpredigt fordert in der Tat eine Art von "Sozialismus" in diesem Leben (Siehe auch die Torah), welche "Mein und Dein" respektiert, wie auch die Unterscheidung zwischen Gott und Mensch.

      Deshalb ist atheistischer Kommunismus falsche Prophetie!