Sozialistische Christen

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    • Sozialistische Christen

      Eigentlich ein Widerspruch:

      Christen und gleichzeitig Sozialist/Kommunist sein, sind doch die sozialistischen Staaten bestrebt, den Glauben an Gott auszumerzen und der atheistischen Ideologie die Treue zu halten. Interessanterweise gibt es in Deutschland einen Verein evangelischer Christen, die sich zum Sozialismus bekennen. Vereint sind sie im Bund religiöser Sozialisten Deutschland BRSD.
      BRSD
    • Mittlerweile habe ich nur noch wenig positiven Bezug zum linken politischen Gedankengut.
      Ich hatte auch einmal eine sozialistische-romatische Phase aber davon ich bin abgekommen.

      Die Frage ist was diese Christen in diesen Verbindungen bewegen wollen wenn das ganze Grundgerüst in sehr vielen Punkten klar gegen Jesu Werte und Gebote verstößt.

      Jeder muss natürlich alles mit seinem Gewissen ausmachen, ich könnte heute weder SPD noch der Linken angehören und gleichzeitig meine Überzeugungen leben.

      Die Geschichte hat leider gezeigt dass Sozialisten in jeglicher Art den Menschen die schlimmsten Dinge angetan haben und Hunderte Millionen Menschenleben gekostet haben.
      Der UDSSR, die Nationalsozialisten und später auch die DDR seien als mahnende Beispiele erwähnt.

      Am Ende bleibt nur noch eine Ideologie und ein Glaube der allein gut ist und das ist der Glaube von und an Jesus.
      Der Narr spricht in seinem
      Herzen:
      "Es gibt keinen Gott!"
      Psalm 14: 1
    • Das kapitalistische Wirtschaftssystem arbeitet diametral entgegengesetzt zur Lehre des Jesus Christus wie der Papst Franziskus mit seinem Ausspruch "Diese Wirtschaft tötet" schon richtig festgestellt hat. Ein sozialistisches System dagegen ist praktisch in die Realität umgesetztes Christentum.

      Das Hauptproblem des Kapitalismus ist der Götzendienst, die Vergötterung des Geldes. Es zählt nur das HABEN und nicht das SEIN. Nicht der Mensch ist wertvoll, sondern sein Besitzt.
      In der kapitalistischen USA beispielsweise, die sich so sehr mit ihrer freien Gesellschaftsordnung rühmt, sind die weitaus meisten Menschen keineswegs frei, denn sie sind arm und mittellos und daher gezwungen tagtäglich ihre Ware Arbeitskraft als Lohnsklaven auf dem Arbeitsmarkt zu verkaufen. Freiheit und Menschenwürde und Menschenrechte gibt es im Kapitalismus nur, wenn man genügend monatliches Geldeinkommen und Vermögen hat, sonst nicht.
      Ganz davon abgesehen bricht das vampirähnliche globale kapitalistische System immer wieder regelmäßig zusammen wie im Supergau von 2008.
      Was die Bewahrung und Verantwortlung der Christen gegenüber der Schöpfung angeht, so lässt sich unzweifelhaft nachweisen, dass das destruktive kapitalistische Wirtschaftssystem derzeit für einen gigantischen rasant schnell voranschreitenden Faunenschnitt verantwortlich zu machen ist. Wir erleben ein nie gekanntes Artensterben aller Tiere auf der Erde. Im Kapitalismus ist das Tier oder Teile des Tieres eine Ware. Die Perversion der globalen Profitgier drückt sich beispielsweise im rücksichtslosen Verkauf von Haufischflossen, Elfenbein, Nashörnern aus u.a.m.
      Geht es so weiter, kommt es in der nahen Zukunft zu einer globalen Katastrophe.
    • Baptist schrieb:

      Am Ende bleibt nur noch eine Ideologie und ein Glaube der allein gut ist und das ist der Glaube von und an Jesus.
      Eine Idiologie sollte sich immer an Menschenrechten orientieren.

      Unser Grundgesetz ist eine Grundlage, die es sich lohnt zu verteidigen.

      Wie in jeder Familie,Gemeinde und Staat muss man um gute Entscheidungen ringen...und wenn sie überholt sind wieder korregieren....den Müll dürfen wir dann bei Jesus wieder abladen...oder in "Schubladen" abspeichern...
    • Bogi111 schrieb:

      Unser Grundgesetz ist eine Grundlage, die es sich lohnt zu verteidigen.
      Richtig.
      Leider gibt es dort ein massives Identitätsproblem, dass gerade Europa heute hat. Man hat an der EU gearbeitet - strukturell - aber keine gemeine Identität geschaffen bzw. befördert.
      Deshalb wird auch in der Debatte mit dem Islamismus kaum mehr proklamiert, als das dämliche Recht, schlechte Karikaturen von Mohammed zeichnen zu dürfen oder unterirdische Beleidigungen gegen das Staatsoberhaupt der Türkei durch die Medien zu jagen; dies sei "Freiheit und Recht" - traurig.

      Wenn von der freien Welt und ihrer Attraktivität die Rede ist, dann geht es um "Satire darf alles!" und die Freiheit, nicht mehr zu wissen, ob man Männchen oder Weibchen oder was auch immer ist.
      Das soll dann die Bürgerinnen und Bürger stolz auf ihren Kulturraum sein lassen und soll jenen aus dem islamischen Kulturraum eine Einladung und ein Angebot sein, sich dieser "Aufklärung" anzuschließen ... Welch Wunder, dass das scheinbar nicht so recht funktioniert.

      Interessant ist, dass die Amerikaner das besser können als wir.
      Bei Obamas Rede am Brandenburger Tor erinnerte er an die deutsche Geistesgeschichte (Goethe, Kant, etc.) - Davon haben wir im Geschichtsunterricht nichts gehört; jedes Jahr ging es um ... Dreimal dürft ihr raten.
      Am Schluss sagte er: "Gott segne euch! Gott segne Deutschland und Amerika!"
      Der Präsident der Vereinigten Staaten darf das. Wenn Angela Merkel nach einer Rede sagen würde "Gott segne Deutschland!", gebe ich Brief und Siegel drauf, dass zwei Tage später eine Anne-Will-Sendung kommt mit dem Titel "Darf die Bundeskanzlerin das Land segnen?"
      In der Weihnachtsansprache wird das noch geduldet, aber ansonsten hat das nichts zu suchen.

      Ja, Bogi, es lohnt sich, das zu verteidigen! Wenn man aber Menschen nicht gelehrt hat, diese Rechte nicht nur zu konsumieren, sondern auch zu lieben und dafür einzustehen, dann findest du keine Verteidiger. Du findest nur eine selbstbetrügende Toleranz.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Lothar60 schrieb:

      Das kapitalistische Wirtschaftssystem arbeitet diametral entgegengesetzt zur Lehre des Jesus Christus wie der Papst Franziskus mit seinem Ausspruch "Diese Wirtschaft tötet" schon richtig festgestellt hat. Ein sozialistisches System dagegen ist praktisch in die Realität umgesetztes Christentum.
      No, das schaue ich mir einmal an - !! _ Die Erziehuns-, Bildungs- und Familienpolitik in Oesterreich, die Propaganda, wöchnetlich noch weniger zu arbeiten und noch mehr "Feste" geboten zu bekommen - -


      Wieviel fremde Wertschöpfung muss Lieschen Müller für ihre Alltagsexistenz aufwenden ? Und wieviel Wertschöpfung kan sie in einer 30 - Stunden - Woche leiste ? - Ja, und noch mehr Urlaub !! (So unsere neue SPÖ - Vorsitzende Pamlea Rendie - Wagner, tres chic ! aber ihre Wirtschaftspläne und Prognosen stammen offensichtlich as ihrem Pestbazillen - Labor ! ( Sie ist Ärztin , Mikrobiologin, und die Pasteurella pestis vermehrt sich besonders schnell, der Euro in Deiner Geldbörse halt nicht !),
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Baptist schrieb:

      Die Frage ist was diese Christen in diesen Verbindungen bewegen wollen wenn das ganze Grundgerüst in sehr vielen Punkten klar gegen Jesu Werte und Gebote verstößt
      Das möchte ich jetzt mal genauer wissen.

      Ein atheistisches, gegen die Nächstenliebe gerichtetes Grundgerüst des Sozialismus wird es wohl kaum geben.

      Die Idee des Sozialismus ist eher eine Emanzipationsbewegung gegen den kulturprotestantischen Geist des Kapitalismus, den Marx in dieser Form als wesentliche Triebkraft noch nicht ganz erfasst hat, der aber später von Max Weber ausführlich untersucht und beschrieben wurde.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • Seele1986 schrieb:

      Ja, Bogi, es lohnt sich, das zu verteidigen! Wenn man aber Menschen nicht gelehrt hat, diese Rechte nicht nur zu konsumieren, sondern auch zu lieben und dafür einzustehen,
      dann findest du keine Verteidiger. Du findest nur eine selbstbetrügende Toleranz.
      Wenn ich nur mit meinem eigenem Heil beschäftigt bin, werde ich kaum Kraft haben micht für die Werte einzusetzen,für die uns Gott berufen hat! Mit bebauen und bewahren des Planeten ist auch die Gerechtigkeit gemeint!
      Dafür finden wir genügend Beispiele...

      Wer der Gerechtigkeit und Güte nachjagt,
      der findet Leben, Gerechtigkeit und Ehre.Sprüche 21:21 |

      Denn der HERR hat das Recht lieb und verlässt seine Heiligen nicht. Ewiglich werden sie bewahrt, aber das Geschlecht der Frevler wird ausgerottet.Psalm 37:28

      Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.Matthäus 6:33

      Recht und Gerechtigkeit tun
      ist dem HERRN lieber als Opfer.Sprüche 21:3

      Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, auf dass wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.2 Korinther 5:21

      Leben, Predigen und setzen uns ein für diese Gerechtigkeit!
    • Kapitalismus wird zugrunde gehen!

      Lothar60 schrieb:

      Das kapitalistische Wirtschaftssystem arbeitet diametral entgegengesetzt zur Lehre des Jesus Christus wie der Papst Franziskus mit seinem Ausspruch "Diese Wirtschaft tötet" schon richtig festgestellt hat. Ein sozialistisches System dagegen ist praktisch in die Realität umgesetztes Christentum.
      ...
      Ganz davon abgesehen bricht das vampirähnliche globale kapitalistische System immer wieder regelmäßig zusammen wie im Supergau von 2008.

      Die Perversion der globalen Profitgier ...

      Geht es so weiter, kommt es in der nahen Zukunft zu einer globalen Katastrophe.
      Diesen Satz -
      Das kapitalistische Wirtschaftssystem arbeitet diametral entgegengesetzt zur Lehre des Jesus Christus - möchte ich wie folgt weiter schreiben:
      Das kapitalistische Wirtschaftssystem arbeitet diametral entgegengesetzt zur Lehre des Jesus Christus und wird daher ebenso zugrunde gehen wie der gottlose europäische Kommunismus zu Grunde gegangen ist! »Denn Gott sitzt im Regimente!« (Karl Barth)
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Das kapitalistische Wirtschaftssystem
      Für mich sind das nur politische Schlagworte ohne Substanz!

      Wirtschaft und Kapital gehören wie Zwillinge zusammen!!!

      Das System ist nicht schlecht sondern immer die Macher oder Besitzer, die ihre Macht ausüben und Menschen zu Sklaven machen.

      Hätten wir nicht unsere christliche Grundlage durch Grundgesetz und Betribsverfassungsrecht, würde es uns nicht so gut gehen.../oder viel schlechter gehen.

      Wenn es nur noch um Maximierung des Gewinns geht,dann haben wir Christus und seine Gerechtigkeit aus den Augen verloren....

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bogi111 ()

    • Lothar60 schrieb:

      Ein sozialistisches System dagegen ist praktisch in die Realität umgesetztes Christentum.
      Du schreibst schon vieles, das kaum zu Ende gedacht erscheint. Alle politischen Systeme sind unchristlich, denn sie suchen die „Erlösung“ des Menschen durch die Politik. Und in der Geschichte hat es noch kein Wirtschaftssystem gegeben, das als „christlich“ bezeichnet werden könnte, außer vielleicht im Kleinmasstab eines Klosters oder einer ähnlichen Gemeinschaft.
      Liebe Grüße, Heimo
    • HeimoW schrieb:

      Alle politischen Systeme sind unchristlich, denn sie suchen die „Erlösung“ des Menschen durch die Politik.
      Also eigentlich ist auch die Obrigkeit eingesetzt von Gott und die Politik sucht eigentlich nicht die Erlösung des Menschen, sondern hat Gesetz, Ordnung und damit Frieden zu wahren und zu schützen.
      Politische Systeme, die die Erlösung ihrer Mitglieder proklamieren, sind Diktaturen.

      Man darf über Deutschland, Europa oder auch die USA sicher klagen in vielen Dingen, aber von den Grundlagen her finde ich keineswegs, dass diese Systeme unchristlich sind.
      Man verwechselt aber oft "christlich" mit "theokratisch".
      Es gibt einiges an Prozessen heute, die kritisiert werden müssen, aber von den Grundlagen her ist es keineswegs unchristlich. Denn auch die Freiheit dieser Debatte ist selbst Bestandteil des christlichen Gepräges.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Was Staatsideologien meistens gemein ist, dass sie den fiktiven gesellschaften Nutzen über den konkreten Nutzen für den Menschen stellen. Der fiktive gesellschaftliche Nutzen entspricht dabei meistens der persönlichen ideologie (Religion) eines Machthabers oder eines machthabenden elitären Kollektivs. Das gesellschaftliche fktive Kollektiv, dass dann Staat genannt wird, ist deshalb fiktiv, weil es die ideale Einheitlichkeit aller Staatsbürger überhaupt nicht gibt und nicht geben kann. Deswegen ist dieser ideologische Wahn auch Dienst am Geschöpf, einer erschaffenen Idee, also Götzendienst.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • Azatoth schrieb:

      Was Staatsideologien meistens gemein ist, dass sie den fiktiven gesellschaften Nutzen über den konkreten Nutzen für den Menschen stellen.
      Ja, Azatoth,
      man kann aber Ethik nur als Ideale formulieren. Dass im realen Tagesgeschäft Menschen abgehängt sind, stimmt, aber begründet ja mitunter eben, dass solche Ideale niedergeschrieben wurden.
      Kant nannte das "es kann nichts ausnahmslos gut sein, als allein der gute Wille" - Das gehört zu einer realen Betrachtung hinzu, die das Versagen des Menschen an der eigenen Maxime sieht.

      Unsere heutigen Staatsformen sind mitunter gegründet auf Kants Staatstheorie, wie auch auf Luthers Zwei-Reiche-Lehre, auf Lockes These der unveräußerlichen Naturrechte des Menschen (gleichbedeutend mit von Gott gegebenen Rechten) und also ferner mit-geprägt durch die Unabhängigkeitserklärung und die Bill of Rights und also die Erklärung der Menschenrechte.
      Ein besseres Konzept lässt sich nicht konstruieren.

      Wer dieses Maß an Freiheit (das sowohl uns als auch denen, die wir vielleicht widerlich finden, zugestanden wird) nicht haben möchte, der kann ja in andere Länder gehen. Global gesehen sind wir eine Minderheit.

      Natürlich werden wir durch lauter Dinge verführt - nicht per Diktat, sondern per Werbung und Medien -; das ist der Preis der Freiheit. Es ist schwieriger, wenn man selbst erwägen muss, was gut und richtig ist ("Alles ist erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten"), und einem dies nicht vom Staat diktiert oder vorgegeben wird.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      Das gehört zu einer realen Betrachtung hinzu, die das Versagen des Menschen an der eigenen Maxime sieht.
      Das ist das eine Problem. Ein weiteres kommt hinzu mit dem Prinzip der Doppelwirkung : Prinzip der Doppelwirkung – Wikipedia

      Ein weiteres Problem kommt hinzu, dass sich aber erst in fortschrittlichen Kulturen deutlich macht :


      Als Tocqueville-Paradoxon bezeichnet man in der Soziologie das Phänomen, „dass sich mit dem Abbau sozialer Ungerechtigkeiten gleichzeitig die Sensibilität gegenüber verbleibenden Ungleichheiten erhöht“
      Alexis de Tocqueville – Wikipedia

      Spitzfindige Naturen sprechen da abwertend von Luxusproblemen. Ich würde aber eher sagen, dass die Sorglosigkeit bezogen auf ein bestimmtes Problem, den Kopf frei macht, für andere reale Probleme.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • Azatoth schrieb:

      Ein weiteres Problem kommt hinzu, dass sich aber erst in fortschrittlichen Kulturen deutlich macht :
      Dieses Problem des "Persönlichkeitsgefälles" nach dem Sündenfall...(starke-schwache, intelligent-dumm, ängstlich-mutig) hat Jesus im Auge!

      Deshalb ist er für die Schwachen gekommen die Starken bedürfen seiner nicht..
      Lukas 5:31,32
      Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Die Gesunden bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken.…

      Aber die Starken haben die Aufgabe die Schwachen zu schützen!
    • HeimoW schrieb:

      Lothar60 schrieb:

      Ein sozialistisches System dagegen ist praktisch in die Realität umgesetztes Christentum.
      Und in der Geschichte hat es noch kein Wirtschaftssystem gegeben, das als „christlich“ bezeichnet werden könnte, außer vielleicht im Kleinmasstab eines Klosters oder einer ähnlichen Gemeinschaft.
      Doch, ein solches "Wirtschaftssystem" hat es in der Geschichte schon mal gegeben! ----> Und zwar in der Geschichte des Urchristentums, als die Gemeinde allen Besitz zusammen legte und auf jene verteilte, die wenig bis gar nichts (materielles) hatten! Man nannte dies auch terminologisch von Seiten mancher Religionssoziologen »den Urkommunismus«.

      Nachzulesen ist dies hier in der Bibel, in der Apostelgeschichte des NT:

      Bibelstelle

      Elberfelder Bibel Apg 2,44 Alle Gläubiggewordenen aber waren beisammen und hatten alles gemeinsam; und: Hoffnung für Alle Apg 4,32 Alle, die zum Glauben an Jesus gefunden hatten, waren ein Herz und eine Seele. Niemand betrachtete sein Eigentum als privaten Besitz, sondern alles gehörte ihnen gemeinsam.
    • Bogi111 schrieb:

      Aber die Starken haben die Aufgabe die Schwachen zu schützen!
      Richtig, denn auch ihre Probleme haben sie nicht von sich selbst aus überwunden, sondern mit Gottes Hilfe, dem sie Dank schulden. Er lässt die Sonne aufgehen über Gute und Böse (Matthäus 5,45).

      Hesekiel 16,49 Siehe, dies war die Missetat Sodoms, deiner Schwester: Hoffart, Fülle von Brot und sorglose Ruhe hatte sie mit ihren Töchtern, aber die Hand des Elenden und des Armen stärkte sie nicht; 50 und sie waren hochmütig und verübten Greuel vor meinem Angesicht. Und ich tat sie hinweg, sobald ich es sah.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.