Das Alter

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    • Reich an Warnungen ist das Leben Salomos nicht nur für junge Leute, sondern auch für jene in reiferem Alter und für solche, mit denen es schon bergab geht und deren Lebenstage sich dem Ende zuneigen. Wir sehen und hören, wie unbeständig Jugendliche sind, wie sie zwischen Recht und Unrecht hin- und herschwanken und wie sich die Flut übler Leidenschaften für sie als zu stark erweist. Von Menschen in gesetzterem Alter erwarten wir keine derartige Unbeständigkeit und Treulosigkeit. Wir erwarten, dass ihr Charakter ausgebildet ist und sie fest verankerte Grundsätze besitzen. Doch dem ist nicht immer so. Als Salomos Charakter unbiegsam wie eine Eiche hätte sein sollen, büßte er seine Standhaftigkeit im Sturm der Versuchung ein. Als er am stärksten hätte sein müssen, zeigte sich seine Schwäche. {MUO-T 57.2}Von solchen Beispielen sollten wir lernen, dass Wachsamkeit und Gebet der einzige Schutz für Jung und Alt sind. Eine herausgehobene Stellung und großartige Vorrechte bieten keine Sicherheit. Auch wer sich jahrelang einer echten christlichen Erfahrung erfreut hat, bleibt dennoch Satans Angriffen ausgesetzt. Im Kampf mit der Sünde von innen und der äußeren Versuchung wurde selbst der weise und mächtige Salomo besiegt. Sein Versagen lehrt uns, dass niemand ohne Gefahr seiner eigenen Weisheit und Rechtschaffenheit vertrauen kann, wie groß seine geistigen Fähigkeiten auch sein mögen und wie treu er in der Vergangenheit Gott gedient haben mag. {MUO-T 57.3}
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Sich mit dem Alter auseinander zu setzen halte ich für wichtig, bevor es zu den typischen Problemen kommt.
      In meinem Bekanntenkreis werden Menschen besonders herausgefordert durch den Verlust des Partners und der Gesundheit. Alterdepression ist ein Thema. Vielleicht hat der eine oder andere "Alte" in unserem Forum gut Ratschläge.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:

      ..Vielleicht hat der eine oder andere "Alte" in unserem Forum gut Ratschläge.
      Alt zu sein, ist ja Definitionssache, aber durch Krankheit hab ich auch schon mit Dingen zu tun gehabt, die sonst eher erst noch später auftreten. deshalb denke ich, kann ich vielleicht auch anderen schon was raten:

      1) Einsamkeit vermeiden, einen Freundeskreis pflegen, möglichst auch Kontakt zur Familie, soweit vorhanden. Kontakt zu einer Gemeinde kann da natürlich auch helfen.
      2) Allen alten Groll abarbeiten, beseitigen. Manches ist einem gar nicht mehr bewusst: In sich gehen und forschen, gegen wen hat man noch was? Keine emotionalen Altlasten mitherumschleppen, dazu unerläßlich: Vergeben können, auch wenn man sich "eigentlich" im Recht fühlt. Den anderen auch zugestehen, dass sie mal Mist gebaut haben, es nicht zu persönlich nehmen.
      3) Gesundheitlich: Vielseitige, frische Kost, möglichst wenig vergiftet, wenig schadstoffbelastet. Inhaltsangaben kontrollieren, Sachen mit Mehrfachzuckern (krebserregend), Aspartam u.a. künstlichen schädlichen Stoffen meiden. Geräuchertes, scharf Gegrilltes oder scharf Gebratenes oder Fritiertes (Chips) nicht so oft essen (krebserregend)
      4) Auf regelmäßige ausreichende Bewegung achten. Wer rastet, rostet. Aber auch nicht überanstrengen, vor allem, wenn man merkt, dass man sich grad schonen müsste, wenn ein Infekt im Anmarsch ist oder so. Also: Alles zu seiner Zeit: Bewegung und Ruhe nach Bedarf des Körpers, Lieder ist es heutzutage fast Luxus, dass man so leben kann, auch weil das Arbeitsleben oft beide Ehepartner einspannt, wenn dann noch Haushalt und Kinder dazukommen, ist man oft wie in einem zeitlichen Schraubstock, Wenn dann noch einer krank wird, dann ist es schon fast eine Katastrophe.
      5) Wer an Gott glaubt, hat ganz allgemein, wie ich jetzt merke, nachdem ich etwa seit 2 Jahren gläubig bin, einen "Puffer", er kann im Glauben eher Trost finden, auch weil Jesus leiden musste, obwohl er unschuldig war. Und er hat durch Gott auch die Hoffnung, dass ihm geholfen werden kann, dass auch unwahrscheinliche Dinge möglich sind, die zur Besserung führen können. Es muss ja nicht mit zunehmendem Alter zwingend auch zunehmend bergab gehen!

      Darum seid froh hier, die meisten hier werden ja gläubig sein, sonst wären sie nicht hier. Für wirklich Gläubige sind Schicksalsschläge bestimmt besser zu verkraften.
    • Pfngstrosen, sehr herzlichen DAnk für den Thread.

      Alter - jadas sieht man - solange man sich noch jung glaubt - in unendlicher Ferne - Vor Zeiten hat die ganze Familie - Mehrgenerationenhaushalt -zusammengelebt und Geburt, Reifen, Rolle im Leben haben - und Tod waren allgegenwärtig, zuhause, im Alltag.

      "Herr, lehre uns bedenken, dass wir steren müssen, auf dass wir klug werden !"

      Ich bringe da etwas scheinbar sehr Pragmatisches ein : Sorge für Deinen Tod, nein, nicht nur für das Begräbnis I. II, oder III. Klasse, sondern : wie Du sterben wirst - heute schon oder in x Jahern : Da gibt es die Patientenverfügung !! (Nach meiner Erfahrung (!!) in Gemeindekreisen schlicht ignoriert., ja abgelehnt ! )Was, und da sollen sie Dich im unausweichlichen Fall des Falles dreimal reanimieren, die ganze Intensiv - Medizintechnik auffahren lassen, Dich dann noch transferieren - "auf unsererAbteilung stirbt der Paitient NICHT !"


      Wie sagte eine alte Schwester nach einem Leben tiefen Glaubens : "Der liebe Gott hat mich zu sich gerufen und ihr habt ihm ins Handwerk gepfuscht !" (Das ganze mühsam gestottert, und unter unsäglichen Schmezen - die Rea hatte halt ihre Spuren hinterlassen)
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Eine Patientenverfügung möchte ich auch machen, aber so einfach ist das nicht.
      Schließlich sollte man doch genau formulieren was man dabei beachtet haben möchte,
      sonst liegt es wieder nur im Ermessen des Arztes oder der hilflosen Verwandtschaft.

      Mir ist aufgefallen, dass die alte Generation meiner Großeltern sehr wenig gejammert hat.
      Vielleicht waren sie aber auch ziemlich gesund, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Mensch mit vielen Schmerzen nicht jammert. Sie hatten mehr Probleme mit der Altersdepression.
      Interessant finde ich Bücher von Elisabeth Lukas, z.B.
      Alles fügt sich und erfüllt sich
      Logotherapie in der späten Lebensphase
      Heilkunst und Lebenskunst in der Logotherapie,
      Profil Verlag, 2010, Band 8
      Es ist aber schon zu lange her, dass ich den Inhalt kurz wiedergeben kann...
      Ein paar Gedanken teilte ich meinem Großvter damals mit und es half ihm
      über die Zeit hinaus Frieden mit Menschen zu machen, die längst gestorben waren.

      Wie ich die Vergangenheit und unveränderbaren Erlebnisse betrachte, das ist wohl eine große Herausforderung im Alter.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Die Information durch den Arzt ist eine - von ihm zu bestätigende - Grundbedingung. , in der man erfahren knann, was alles mit einem gemacht werden könnte und was davon man ausschliessen will. Ansonssten benötigt man für die "beachtliche" Patientenverfügung" keinen Notar, Die Verwandtschaft hat nichts ( ! ) mitzureden ! (Auch wenn das in ferner Vergangenheit so gehandhabt worden ist). - - Der (erfahrene) Arzt hat die treffenden Formulierungen für Dich parat.


      Was Du bei Deinem Grossvater erreichen konntest, ist ganz ohne Zweifel das Wesentliche im Abschliessen eines Erdenlebens. Aber komatös, künstlich ernährt, mit Wechsel der Antbiotikamedikation jeden zweiten Tag dazuliegen - das ist auf einer anderen Ebene.

      Unser Eltern / Grosseltern waren eben noch nicht der modernen Intensivedizin ausgeliefert - und hatten eine grössere Leidenstoleranz
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Pfingstrosen schrieb:

      Sich mit dem Alter auseinander zu setzen halte ich für wichtig, bevor es zu den typischen Problemen kommt.
      Melde mich wieder,hat die ganze Zeit nicht geklappt...mit dem Zirtifikat...

      Habe in der Zwischenzeit meinen 70 mit Familie und Freunden gefeiert. Auch mein Ex Frau mit Lebensgefährten war dabei!

      Es war ein sehr schöner Festtag mit unterhaltsamen Beiträgen. Mein Sohn machte mir das gröste Geschenk,in dem er meinen Glauben an Jesus in einer Rede bewunderte...und ihn für sich als Vorbild angenommen hat.
      Im Vorfeld habe ich mit einem Freund eine Präsentation meines daseins in vielen Stunden kreirt. Ich hatte viel Zeit über mein Leben nachzudenken.
      Im nachhinein hat mich das Bibelwort " das Leben währt 70 Jahre..." inspiriert und mir bewuss gemacht wie Dankbar ich sein kann und Glücklich mit Jesus einen Bund geschlossen zu haben.
      Ich hatte viele Stationen in meinem Leben. Mit 10 Jahren als Aussiedler von Polen gekommen,und 5 Jahre in einer Baracke gelebt. Damals hatte sich unsere Gemeinde in einem Gebäude der Mennoniten versammellt, gegenüber vom Fürstenschloß.
      Wie oft habe ich da rüber geschaut und mich gefragt wer dort wohnt...

      Die Adventgemeinde war dort von 1923 bis zum Brand dieses Gebädes im Jahre 1984, fast 60 Jahre waren wir dort Gäste.
      1984 hat sich in der Stadt die ACK gegründet, aus der ich für mich viel Segen erfahren und menschliche Kontakte knüpfen konnte.

      Die Kappelle wurde wieder renoviert und die Stadt hat sie zu einer Galerie umgebaut. Dort trafen sich vor 10 Jahren die Religionsvertreter die an dem Buch gearbeitet haben mit dem Titel" Glaubensvielfalt am Beispiel der Stadt Neuwied" Auch wir durften uns dort verewigen.

      Bei der Vorstellung des Buches wurde ich mit fast 60 Jahren ins Schloss eingeladen. Dort lernte ich den Fürsten persönlich kennen und bekam eine Widmung von Ihm. Leider ist er vor ein paar Jahren mit knapp 50 Jahren verstorben!

      Bei unserer 100J Feier,2011, habe ich in Friedensau einen Bericht über eine 40 Jahr Feier dieser Gemeinde, im Jahre 1951 gefunden.

      Am letzten Sonntag war ich zur der 250 Jahr Feier der Mennonitenkirche eingeladen gewesen und durfte vor der Fürstin, dem OB und der ganzen Versammlung meine Glaubenserfahrungen und Erlebnisse erzählen.
      Zeugniss über Jesus Christus abzulegen.

      Es ist schön das Gott uns so wunderbar führt,das wir uns auf seine Verheissungen verlassen können und das wir auch ein Plätzchen in dem Lebensbuch finden werden.
      Ich denke wer Angst vor dem Leben hat, der wird sie im Alter nicht mehr abbauen.

      Leider gibt es zu viele schlechte Propheten, die den Menschen nicht die Liebe, Barmherzigkeit und Gnade verkündigen.
      Die sich lieber mit theologischen Flosskeln und Traditionen beschäftigen, als raus zu gehen zu den Menschen und der Stadt bestes zu suchen...
    • Pfingstrosen schrieb:

      Eine Patientenverfügung möchte ich auch machen, aber so einfach ist das nicht.
      Schließlich sollte man doch genau formulieren was man dabei beachtet haben möchte,
      sonst liegt es wieder nur im Ermessen des Arztes oder der hilflosen Verwandtschaft.
      Es gibt auch Vordrucke, wo derart Formulierungen vorgegeben sind und man nur noch ankreuzen muss.

      Wichtig ist, dass es mit der Familie besprochen wurde und dass ein oder zwei Personen festgelegt sind, die gegebenenfalls deinen Willen durchsetzen.
      Man darf das nicht dem Empfinden von anderen überlassen (auch nicht des Familien- oder Bekanntenkreises), sondern du musst Leute aussuchen (und sie müssen zustimmen),
      die dich - wenn du es selbst nicht mehr kannst - angemessen vertreten.
      Ärzte freuen sich über Patientenverfügungen und über Angehörige, die klar sagen, was Sache ist; das erspart ihnen oft das ethische Dilemma.

      (Zur Info: die 112 interessiert keine Patientenverfügung. Wenn man sie anruft, handeln sie. Wir hatten nämlich schon Fälle, dass Leute die 112 riefen und dann in der Tür standen und mit der Patientenverfügung gewedelt haben, wenn die Sanis den Patienten mitnehmen wollen ... Die interessiert das nicht.)
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Herzlichen Glückwunsch nachträglich zum 70. Geburtstag!

      Bogi111 schrieb:

      Pfingstrosen schrieb:

      Sich mit dem Alter auseinander zu setzen halte ich für wichtig, bevor es zu den typischen Problemen kommt.
      Melde mich wieder,hat die ganze Zeit nicht geklappt...mit dem Zirtifikat...
      Habe in der Zwischenzeit meinen 70 mit Familie und Freunden gefeiert. Auch mein Ex Frau mit Lebensgefährten war dabei!

      Es war ein sehr schöner Festtag mit unterhaltsamen Beiträgen. Mein Sohn machte mir das gröste Geschenk,in dem er meinen Glauben an Jesus in einer Rede bewunderte...und ihn für sich als Vorbild angenommen hat.



      Am letzten Sonntag war ich zur der 250 Jahr Feier der Mennonitenkirche eingeladen gewesen und durfte vor der Fürstin, dem OB und der ganzen Versammlung meine Glaubenserfahrungen und Erlebnisse erzählen.
      Zeugniss über Jesus Christus abzulegen.

      Es ist schön das Gott uns so wunderbar führt,das wir uns auf seine Verheissungen verlassen können und das wir auch ein Plätzchen in dem Lebensbuch finden werden.
      Ja, lieber Bogi von mir auch nachträglich alles Gute zum 70. Geburtstag! Da hast Du ja nun ein "biblisches Alter" erreicht! Für die nächsten Jahre wünsche ich Dir Gottes Segen, viel Gesundheit, viel Freude weiter in der ACK und dass Dich unser Heiland Jesus Christus auch weiterhin mit seinem Heiligen Geist führen und leiten möge. Und insgeheim hoffe ich, dass wir alle SEINE WIEDERKUNFT noch erleben werden. In der bald beginnenden Adventszeit besteht die Gelegenheit uns weiter mit seinem Kommen intensiv zu beschäftigen!
      Ich schließe mich Seele1986/ Simon an

      Seele1986 schrieb:

      Herzlichen Glückwunsch nachträglich, Bogi! :)
      Gottes Segen!
      PS: Falls in Rheinland-Pfalz der 1. November (= Allerheiligen) auch ein gesetzlicher Feiertag sein sollte, hast Du immer auch - wenn auch
      katholischen »Feiertag« und bisher immer Frei gehabt... (im Evangel. Gesangbuch wird der 1. November als " Gedenktag der Heiligen" unter "Besondere Gedenktage" erwähnt.)

      PPS: der November gilt allgemein als "Toten-Gedenkmonat" mit den folgenden 5 Tagen:
      1. Allerheiligen (kath.) am 1.11.
      2. Allerseelen (kath.) am 2.11.
      3. Volkstrauertag (war 2018 am Sonntag, 18.11.)
      4. Buss- und Betrag (evang.) - (ist 2018 jetzt am Mittwoch, 21.11. - leider nur noch in Sachsen. "gesetzlicher Feiertag"!)
      5. Totensonntag/ Ewigkeitssonntag (ist 2018 am Sonntag, 25.11. und beendet das Kirchenjahr!)

      Unsere katholischen Glaubensgeschwister besuchen idR am 1. und 2. November die Gräber. Die Evangelischen idR am Totensonntag.
    • Norbert Chmelar schrieb:

      PS: Falls in Rheinland-Pfalz der 1. November (= Allerheiligen) auch ein gesetzlicher Feiertag sein sollte, hast Du immer auch - wenn auch
      katholischen »Feiertag« und bisher immer Frei gehabt...
      Ja ich habe fast mein ganzes Leben lang am 1.11 Feiertag gehabt, außer als ich fast 25 Jahre in Wiesbaden gwohnt habe...
      Jetzt als Rentner ist es egal... :D
      Vielen Dank für Eure Segenwünsche!
    • Wenn sich Frauen für das Altern interessieren, hier hab ich eine nette Seite
      von einer Bloggerin, Sonja Schiff, Gerontologin und Altenpflegeexpertin,
      die sich mit diesem Thema sehr beschäftigt hat.
      Aus ihrem Buch"Zehn Dinge, die ich von alten Menschen über das Leben lernte" wurde letztes Jahr sogar eine moderne Oper gemacht.
      vielfalten.com
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • philoalexandrinus schrieb:

      Pfngstrosen, sehr herzlichen DAnk für den Thread.
      Gerne.
      Mich interessiert, ob es unabänderbar ist, dass ein alter Mensch kraftlos wird?
      Wie sieht es aus mit Muskeltraining?
      Warum scheint Sexualität im Alter so unterschiedlich wahrgenommen zu werden?Ist das immernoch hormonell bedingt?
      Ich sehe Menschen Tabletten nehmen, die so winzig sind, aber scheinbar sehr viel im Stoffwechsel bewirken....sind wir wirklich so sensibel auf Stoffe?
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:

      Mich interessiert, ob es unabänderbar ist, dass ein alter Mensch kraftlos wird?
      Ich meine irgendwann wird er das natürlich....
      aber wie ist das (Erfahrungen) mit alten Menschen, die gut trainiert sind?

      So, inzwischen habe ich einen interessanten Artikel dazu gefunden
      Muskelaufbau im Alter: 93-jähriger Bodybuilder transformiert Körper
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pfingstrosen ()

    • Am Ende des Lebens schliesst sich der Kreis. Man verlässt diese Welt für immer, die man eingetreten ist.
      Die ersten Monate des Lebens sind mit viel Windeln, Windelwechseln, Geschrei und Gezappel in Wehrlosigkeit und Ohnmacht verbunden und ebenso die letzten Lebensmonate oder sogar Jahre. Wer ins Pflegeheim kommt, schreit und zappelt mitunter genauso wie zu Beginn des Lebens und bekommt wegen Inkontinenz ebenso Windeln angelegt wie ein Baby.
      Auch damit ist das Alter verbunden - mit Pflegebedürftigkeit. Allerdings sind die weitaus meisten über 80jährigen noch relativ fit und keineswegs dement und 2 Drittel der über 90jährigen ist geistig noch rüstig. Für Frauen ist das Risiko ins Pflegeheim zu kommen deutlich höher als für Männer.

      Das Alter als Lebensabschnitt nach dem Beruf kann eine lange befriedigende Ära sein. In meiner Heimatstadt gibt es die UDL- Universität des dritten Lebensalters für Seniorenstudenten. Zumeist interessieren sich die "Alten" für historische Wissenschaft, Philosophie und andere Geisteswissenschaften.

      Wichtig ist es, das Gehirn jung und fit zu halten, indem man Neues dazulernt, denn Lernen ist immer möglich. Daher ist es zu empfehlen, im Rentenalter nochmal eine Fremdsprache oder ein Musikinstrument zu erlernen oder eine Wissenschaft zu studieren oder sich mit anderem Neuem zu beschäftigen. Der körperlichen Bewegung und Fitness kommt ausserdem eine grosse Bedeutung zu.
    • Pfingstrosen schrieb:

      Mich interessiert, ob es unabänderbar ist, dass ein alter Mensch kraftlos wird?
      Ich kann nur für mich sprechen...

      Mein leben lang habe ich Sport getrieben und noch vor paar Jahren 1 mal in der Woche meine 1000m gekrault.

      Nach meinen OP am Knie und einer Lungenentzündung schaffe ich gerade mal 600m und trotz Training wird es nicht wesentlich besser...

      Mit meinem neuen Knie kann ich aber fast 2-4 Stunden ohne Schmerzen herumlaufen..

      Pfingstrosen schrieb:

      Warum scheint Sexualität im Alter so unterschiedlich wahrgenommen zu werden?Ist das immernoch hormonell bedingt?
      Das würde ich auch gerne wissen. Ob Blutdrucktabletten schädlich sind?
      Was macht man wenn das Kopfkino Lustphantasien hat und der Rest nicht mitmacht? Meine Ärztin hat mir ein Päckchen Viagra in die Hand gedrückt....

      Offensichtlich helfen uns Tabletten, älter und aktiver zu sein. Wie das Herz sich fühlt ist eine andere Sache...
    • Pfingstrosen schrieb:

      philoalexandrinus schrieb:

      Pfngstrosen, sehr herzlichen Dank für den Thread.
      Gerne.Mich interessiert, ob es unabänderbar ist, dass ein alter Mensch kraftlos wird?
      Wie sieht es aus mit Muskeltraining?
      Warum scheint Sexualität im Alter so unterschiedlich wahrgenommen zu werden?Ist das immernoch hormonell bedingt?
      Ich sehe Menschen Tabletten nehmen, die so winzig sind, aber scheinbar sehr viel im Stoffwechsel bewirken....sind wir wirklich so sensibel auf Stoffe?
      Nun, die Schwächung beginnt ja schon, kaum dass man ausgereift ist - in allen Beeichen, zwar verschieden, aber doch. Das unerschrockene Muskelpaket Lindsay Vonn ist ja shon am Rande des Fensters, wenn nicht überhaupt weg vom Fenster. Unser ex- Herr Bundespräsident war immer sportlich, wandernd, hochalpin bergsteigend - -Und ist bis heute fleissig in internationalen Kontakten und im Organisieren von Festen der Republik. Die Klosterschwestern der Nuns Study zeigten nach ihre Tod - an verschiedene Neuropathologen verschickt - in ihren Hirnschnitten massive - - Alzheimer - Zeichen - und hatten fast bis zum letzten Tag ihres Lebens Seminare und Kurse abgehalten ! Trotz allem : man kann Einiges - "körperlich" und "psychisch" hintanhalten. Der in Wien geborene Hirnforscher Eric Kandel, weit über 90 - hält noch Vorträge, welche hochaktuell und klar verständlich sind - - -

      Sexalität - Sexualitäten : Letzteres der Titel des letzten Buches von Volkmar Sigusch : Ja, die sind halt verschieden. Hormone alleine machen es nicht - die monatliche Depotspritze bringt da nichts.. Und die Bemerkung über jemanden "Was, in DEM Alter ??") istvöllig deplaciert.

      Und manche (erwünschte) Wirkdosen von Medikamenten und auch "Naturmitteln" wirken schon in Spuren.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -