Freier Wille oder Vorherbestimmung?

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    • freudenboten schrieb:

      Erwählung von Adam/Eva
      Die beiden haben ja nun nicht die Existenz Gottes abgestritten, was kann da Erwählung sein?
      Sie sind persönlich von Gott erschaffen worden und waren sich , anders kann ich es mir nicht denken, im Akt des Ungehorsams( nicht auf Gott zu hören) in ihrer Entscheidung vom Baum der Erkenntnis zu essen, nicht klar, was da auf sie zu kommt.....
      Wir leben umgeben von Bösem und sind erwählt von der Wahrheit um Gott zu zeugen, während tagein tagaus falsche Bilder von Gott und Glauben erzeugt und gesendet werden und sogar unbewusst jedem ein Scheinwissen einimpft.
      Wenn man Wahrheit liebt und Gott sich offenbart, dann findet Erwählung zum Dienst statt.
      Was ist für dich "Erwählung"?
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Jedes Geschöpf war zu "etwas" erwählt, Menschen "zum Bilde Gottes". Das alles wurde pervertiert durch den Unglauben des Menschen gegen über Gottes Worten.
      Nach dem Sündenfall/Begnadigung kam die Erwählung des Menschensohnes/Nachkommen, der Sünde/Tod besiegen und neue Schöpfung bringen sollte/soll.
    • freudenboten schrieb:

      Ich sehe keinen Grund, warum sich nicht jeder denkende Mensch informieren und selbst entscheiden könnte.
      Jesus ruft jeden auf: "Folge du mir nach!"
      Sehe ich auch so. Unter Jesus Worten "Folge du mir nach" verstehe ich persönlich, das Leben nach seiner schon vor 2000 Jahren zur Kenntnis gegebenen und vorgelebten Moralethik auszurichten. Ob man die aus den Evangelien kennt oder einfach aus dem Herzen heraus ganz selbstverständlich lebt, ist Jesus aus meiner Sicht vollkommen egal. Bei den ungleichen Brüdern wurde ja das Verhalten jenes geschätzt, der zwar sagte, er würde NICHT in den Weinberg gehen und dort das Seinige leisten, im Gegensatz zu seinem Bruder der gelobte zu gehen, und es dann doch -aus welchen Gründen auch immer- unterliess, keine Zeit/kein Interesse hatte.

      gesegnete Grüsse renato23
    • Rosen schrieb:

      Joh 10,16 Und ich habe andere Schafe, die nicht aus diesem Hof sind; auch diese muss ich bringen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde, ein Hirte sein.
      Joh 10,26 aber ihr glaubt nicht, denn ihr seid nicht von meinen Schafen, wie ich euch gesagt habe.
      Joh 10,27 Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir;

      Ihr kennt ja die Stellen, wo Jesus sagt, dass seine Schafe seine Stimme hören. Und umgekehrt: Die, die nicht seine Schafe sind, hören seine Stimme auch nicht. Das klingt so, als ob es nicht in unserer Macht stehen würde, ob wir zu Jesus finden können, sondern als ob es von Anbeginn der Zeiten feststehen würde, wer zu den Schafen Jesu gehört
      Ich denke es ist schon mal sehr wichtig in welcher Zeit Jesus dies zu wem sagte. Die auf den Buchstaben der Thora fixierten Schriftgelehrten empfanden Jesus weder als den Guten Hirten noch sich als seine auf Ihn hörende, Ihm glaubenden Schafe.

      Jesus kam ja wohl nicht grundlos zuerst auf die Verlorenen SCHAFE des Hauses Israels zu. Wer sich Jesus anschloss, auf ihn hörte und das Gehörte dann auch beherzigte gehörte dann zu jenen Schafen. Jene, welche seine Lehren ablehnten, hörten NICHT auf die Stimme des Guten Hirten, der seine Schafe vor dem reissenden Wolf schützen, sie aus seinem Gefahrenbereich zu sich holen wollte.

      Wer zu den Schafen Jesus gehört zeigt sich am Verhalten derselben.

      Gesegnete Grüsse renato23
    • Pfingstrosen schrieb:

      Sehe ich anders. Jesus nennt die unbekehrten Menschen tot.
      Ich glaube diesbezüglich, dass Jesus Christus unter "unbekehrten Menschen" im Gegensatz zu "bekehrten Menschen" was Anderes versteht, lehrte als dies seit schon sehr langer Zeit als jeweilig solches gewertet wird.

      Jesus lehrte, dass der jüngere Sohn als er sich vom Vater loslöste und dessen Erbe verprasste und dann tief ins Elend fiel, TOT war. (der Sünde Sold ist der TOT lehrte auch Paulus Römer 6.23) Und als er dann zur Erkenntnis über sein falsches Handeln kam es ihn reute und er reumütig um Vergebung bat, sei er wieder LEBENDIG geworden.

      Eifriges, tägliches in der Bibel lesen, ein Bekehrungsritual in Form eines folgenlosen Lippenbekenntnisses ist wohl in Jesus Christus Augen kein Indiz, dass jemand kein unbekehrter Mensch mehr sei.

      Wenn es darum geht, dass ein Mensch vom VATER GEZOGEN wird, dann ist in solchen ja die Liebe Gottes vorhanden, welche Jesus Verhaltenslehren beherzigen, somit intuitiv auf seine Stimme in sich hören, glaube ich.

      Gesegnete Grüsse renato23
    • renato23 schrieb:

      Jesus lehrte, dass der jüngere Sohn als er sich vom Vater loslöste und dessen Erbe verprasste und dann tief ins Elend fiel, TOT war. (der Sünde Sold ist der TOT lehrte auch Paulus Römer 6.23) Und als er dann zur Erkenntnis über sein falsches Handeln kam es ihn reute und er reumütig um Vergebung bat, sei er wieder LEBENDIG geworden.
      Dass ist schön, dass du das nochmal so klar ansprichst.
      Es wird hier nämlich gerne "der Tod" (geistlich) mit dem "Tod" (das Ableben) einerlei gemacht.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • freudenboten schrieb:

      LETZTLICH bringt die Sünde den Tod.
      Daher brauchen alle die Auferstehung/Glauben Jesu.
      Warum? Schau doch was Jesus lehrte in Bezug auf den Verlorenen Sohn? Der Vater nahm ihn in die Arme und gewährte ihm einen Neuanfang. Der Sohn ist vom Tod ins Leben gekommen. Wodurch lehrte Jesus ja klipp und klar: Durch Umkehr., Wer das Sündigen nicht lassen kann pendelt ja dann immer wieder vom Tod ins Leben und umgekehrt. Das war es sicher nicht was Jesus bewirkten wollte.
    • Eine Vorherbestimmung gibt es nicht. Es gibt den freien Willen.

      Unsere Realität, von der wir nach aktuellem Stand der Wissenschaften allenfalls 1 Prozent verstehen, ist streng genommen nicht deterministisch, sondern stochastisch. Es geht um Regelmäßigkeiten, Anomalien, Wahrscheinlichkeiten, Ungewissheiten. Werner Heisenberg hatte sich im 20. Jahrhundert intensiv mit diesem Thema beschäftigt. Die Zukunft der Schöpfung war von Anbeginn ungewiss und damit auch verletzlich und zerbrechlich.