Der Tod

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    • Hi Leute,

      mal eine Frage, bei der ich eigentlich nur eine kurze Meldung haben möchte. Inhaltliche Diskussionen können wir extra führen. Es geht hier eher um eine Art Statistik, wo jeder unabhängig von der Lehre seine Vorstellungen äußern darf.
      Welche Todesvorstellung habt ihr und warum?
      1. Ganztod = Auslöschung jeglicher Existenz
      2. Tod als Schlaf = man ist nicht mehr existent, aber auch nicht ganz weg
      3. Seele lebt nach dem Tod in irgendeiner Form bei Gott weiter
      4. Verstorbene kommen nach dem Tod sofort in Himmel oder Hölle
      5. weiß nicht / hab mir noch nie Gedanken drüber gemacht

      Antwort von mir:
      1. - weil ich den Gedanken nicht mag, dass mich die Geister der Verstorbenen besuchen könnten.
    • Hi Samionline,

      bin mir nicht ganz sicher ob 1 oder 2. So richtig war mir nie bewusst, dass da noch ein Unterschiesd existiert, aber als STA-Kind ist mir eher Variante 2 gelehrt worden. Die Tochter des Jairus "sie schläft nur". Alsm Bsp. Ich denke, ich tendiere eher zu zwei. Argumente dann im Diskussionsthread.

      LG

      Kathrin
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

    • 2. Tod als Schlaf!

      wenn bei 1. die Existens ewig ausgelöscht bleibt, dann widerspricht das der Zusage dass ich ewiges Leben habe

      eine unsterbliche Seele würde heißen, dass jeder irgendwie ewig leben wird, aber es gibt auch den ewigen Tod

      eine Hölle gibt es nicht, weil dass dann noch gequält wird ist unverhältnismäßig; Sünde=Tod, nicht mehr als Tod , also wem die Sünden nicht vergeben sind, der wacht halt nicht wieder auf (außer kurz bei der 2.Auferstehung)

    • RE: Der Tod

      samionline schrieb:

      Inhaltliche Diskussionen können wir extra führen.


      Dann sei so gut, und mache auch einen Thread für die Diskussion auf, @samionline: Danke.
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

    • Das ist ein zwischen Bereich und da ist man so wie man gelebt hat, so wie der Baum fällt so bleibt er liegen. Man ist nicht gleich bei Gott, in diesen Bereich kann die Seele noch geläutert werden, sie erlebt auch Qualen und Schmerzen, was sie anderen angetan hat.

      Darum ist es wichtig das wir hier im Leben Frieden haben bzw. Frieden schaffen mit all unseren Mitmenschen, und uns auch von weltlichen Dingen lösen.
    • Meine persönliche Antwort aufgrund meines Schriftstudiums verwendet Begriffe aus 1.) und 2.), ist aber anders als die vorgegeben Antwortmöglichkeiten Nummer 1.) bzw. 2.), die ich ablehne, Nummer 3.) bzw. 4.) sowieso...


      [ps: Müsste es nicht DAS Tod sein anstelle DER Tod? Schon mal nachgedacht warum Tod in der Bibel personifiziert wird?]
      schiefguckenneu
      .

      » Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei!« (Johannes 8:36)

      Team: » Entweder heilen wir als Team, - oder wir gehen als Individualisten / Einzelgänger unter.«
    • franz_at schrieb:

      Meine persönliche Antwort aufgrund meines Schriftstudiums verwendet Begriffe aus 1.) und 2.), ist aber anders als die vorgegeben Antwortmöglichkeiten Nummer 1.) bzw. 2.), die ich ablehne, Nummer 3.) bzw. 4.) sowieso...

      Tschuldige, verste grad absolut nicht, was Du sagen willst... blusgfrsge

      franz_at schrieb:

      [ps: Müsste es nicht DAS Tod sein anstelle DER Tod? Schon mal nachgedacht warum Tod in der Bibel personifiziert wird?]


      Die Unterscheidung, dass das grammatische Geschlecht dem natürlichen Geschlecht entspricht, bzw. neutrum unbelebte Dinge sind, kennst Du wohl aus dem englischen. Im deutschen hat das damit nichts zu tun. Das Gras ist auch lebendig und trotzdem sächlich. Da müsstest Du ins aramäische schauen, ob 1. dort grammatisches Geschlecht mit natürlichem Geschlecht identisch ist und 2. welches Geschlecht "Tod" dort hat.

      Liebe Grüße

      Kathrin
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

    • Die Wirklichkeit der Auferstehung Jesu

      Ganztod als Auslöschung der Existenz ?

      Ich verstehte das so, dass kein Geschöpf ohne Gott ewig leben kann. Dies bedeutet, dass die endgültige Trennung von Gott zur Auslöschung der Existenz führt. Es ist der Zweite Tod. Auch Luzifer und alle Dämonen werden für immer ausgelöscht sein und leider auch alle Menschen, die sich endgültig entschieden haben ohne Gott leben zu wollen. Es ist wie eine Kerze die runterbrennt und ausgeht. Wenn keine Energie nach kommt, geht das Licht aus.
      Es gibt keine ewige Hölle wie es die katholische Kirche lehrt. Die Hölle machen sich die Menschen hier auf der Erde schon selbst genug. Das 20. Jahrhundert war schlimm genug. Da muss es nicht zusätzlich noch eine ewige Hölle bei einem angeblich unsterblichen Teufel geben. Die Menschen sind sich selbst schon Teufel genug. Das reicht.
      Gott will nicht den Tod der "Gottlosen". Er bedauert auch den Tod Luzifers, einem ursprünglich wundervollen Geschöpf Gottes, einem Engel.

      Ich weiss aber, wenn ich mich im Tod in Gott hineinfallen lasse, weiss ich, dass ich ewig leben werde in Fülle in einer Welt ohne Krankheit, Leid und Tod, für immer. - Stimmt das, kann ich da sicher sein ? Ich meine, dass die Adventisten Recht haben, wenn sie sagen, daß die Toten wirklich tot sind und ruhen bis zur Auferstehung am Jüngsten Tage (Joh 6,54, Joh 11,24). Frau Dr. Elisabeth Kübler-Ross hat sich geirrt, die meint, dass eine unsterbliche Seele den Leichnam verlässt und in der Gegend rumspukt. Das ist ja keine Auferstehung, sondern ein Spuken als Gespenst in der Umgebung, ohne auferstanden zu sein zum Ewigen Leben in Fülle bei Gott. Das wäre für mich beängstigend. Wenn ich da an meine Mutter z.B. denke, die ist jetzt acht Jahre tot und ich bin mir sicher, dass sie wirklich tot ist und nichts weiss und erfährt. Mein Vater hat sich verbrennen lassen zu Asche. Da ist nichts mehr übrig als ein Häuflein Staub. Wenn ich am Grab meiner Eltern stehe weiss ich, da kommt nichts mehr, die sind weg aus dieser Welt und kommen nie wieder zurück.
      (Was das Sterben angeht, wäre eine gute Palliativmedizin und schmerzlindernde Medikation wünschenswert -und Hoffnung.)

      Sie alle gehen an denselben Ort - aus dem Staub der Erde sind sie entstanden, und zum Staub der Erde kehren sie zurück.
      (Prediger 3,20)
      Denn im Totenreich, wohin auch du gehen wirst, gibt es weder Tun noch Denken, weder Erkenntnis noch Weisheit.
      (Prediger 9,10)

      Für einen Marxisten-Leninisten sind Tote auch tot. Sollte man meinen. Es könnte aber sein, dass sie anfangen, etwas Aberglauben und Okkultismus zu entwickeln, weil sie nicht an Gott glauben dürfen. Es muss ja ein "Ersatz" für Gott her.

      Wenn ich aber tatsächlich auferstehen sollte zum Ewigen Leben, dann nehme ich die vergangene Zeitspanne bis dahin nicht war. Für mich wäre das so, als würde ich von einem Sprungbrett ins Wasser springen und gleich danach wieder aus dem Wasser auftauchen.

      Ist es denn möglich, die Auferstehung ? Oder ist dies nur eine Vertröstung auf ein Jenseits ? Eine Wunschvorstellung ? Nach menschlichem Ermessen und angesichts dessen, was Menschen mittlerweile wissen, ist die Auferstehung von den Toten nicht möglich. Wie soll das auch gehen ? Wenn ein Mensch in der Urne ist wie soll er da auferstehen ? Das geht gar nicht. Tot bleibt tot für immer. Dies ist unsere Alltagserfahrung.

      Dennoch:

      Jesus aber sah sie an und sprach: Bei den Menschen ist's unmöglich, aber nicht bei Gott; denn alle Dinge sind möglich bei Gott (Markus 10,27).

      Dann müsste Gott in diese Realität eingreifen, in die Raumzeitstruktur, in die Information, die über den Verstorbenen bekannt ist und die Naturgesetze ausser Kraft setzen und die Realität so umformen wie es nur Gott möglich wäre, der dieses Universum schuf und den Verstorbenen neu erschaffen, wie eine Geburt, eine Neugeburt, so dass der Verstorbene mehr derjenige ist der er zu Lebzeiten wahr in eine Existenz hinein, die ewig ist.

      Ulrich Wilckens schreibt:

      "...Denn die Auferstehung auf die er hofft, wird jegliches irdische Karriereglück in den Schatten stellen; und das Leben im Reich Gottes wird auch noch so herrliche irdische Reiche an Herrlichkeit unendlich übertreffen, wie in Gottes Reich auch alle noch so elende Armut und Ungerechtigkeit ganz und gar aufgehoben wird... das wird mehr sein als alles, womit wir hier auf Erden beschäftigt sind.."
      Wilckens, Ulrich.Hoffnung gegen den Tod. Die Wirklichkeit der Auferstehung Jesu. Neuhausen-Stuttgart 1996, S. 103.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von 10Veith2010 ()

    • Kann man den Schlaf als kleinen Tod bezeichnen, wen wir nicht aufwachen würden, wüßten wir nicht das wir geschlafen haben. Den die Träume nehmen wir erst war wenn wir erwacht sind, mit unseren Erinnerungsvermögen. Es kann ja sein, das Gott uns morgen zum neuen Tag erweckt oder wir werden von unserer Umgebung geweckt.

      Im Klartext heißt es, wir werden erweckt und dies ist uns hier im Erdenleben bewußt oder drüben.

      Und da stellt sich mir jetzt die Frage, wenn ich nicht an Gott und die Auferstehung geglaubt habe im Erdenleben und nicht in IHM erwacht bin und sterbe, kann Gott mich dann drüben überhaupt erwecken :?:
    • @ingeli: Also, ich neh,e Träume während des Schlafes sehr bewusst wahr, auch sehr real. Im Nachhinein erinnere ich mich jedoch kaum mehr dran, lediglich an die Tatsache, dass ein sehr realer Traum exisitierte. Meist vergesse ich schon 2-3 Minuten nach dem Aufwachen, was war.

      Daher würd ich ihn nicht unbedingt als "kleinen Tod" bezeichnen. Wir wissen,d ass selbst im Koma der Mensch noch sehr viel Wahrnimmt. Im Tod hingegen nehmen wir niochts mehr wahr.

      LG

      Kathrin
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

    • Der Tod als Nichtsein ?

      Der Tod ? Ich persönlich erlebe den Tod als Nichtsein, so wie vor meiner Geburt. Vor meiner Geburt habe ich nicht existiert. Erst im Mutterleib wurden aufgrund einer Informationsbibliothek in der DNS Materiebestandteile zusammengezogen, um mich, meine Organe, mein Gehirn zu bauen. Die Basis dessen war immateriell, es war Information und die Materie ist sekundär, jederzeit austauschbar. Nach dem Tod meiner Eltern und Verwandten erlebe ich sie so als würden sie nicht existieren. Meine Mutter beispielsweise liegt schon seit dem 19.4.2003 in einem nassen kalten dunklen Loch ohne jegliches Bewußtsein in einem Holzsarg, hat seitdem nicht mehr geatmet und ist seitdem nicht in Interaktion mit der Umwelt getreten. So als hätte ich meinen Computer incl. peripherer Geräte wie Tastatur, Maus und Software beerdigt (nur dass die Software nicht mehr aktiv ist). Eine Auferstehung von den Toten ist unmöglich aus naturwissenschaftlicher Sicht, das ist klar. Nur: Wenn es Gott wirklich gibt, kann es eine Auferstehung zum Ewigen Leben tatsächlich geben. Gott kann dies verwirklichen. Wir Menschen mögen es für unmöglich halten aber was wissen wir schon wirklich ? Wir wissen allenfalls etwas von der "Spitze des Eisberges", die wir "angekratzt" haben und maßen uns an, zu behaupten, tot ist tot, es kann keine Auferstehung geben. Woher wollen wir das wissen ? Bei Gott ist es möglich !

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von 10Veith2010 ()

    • Der Tod wird so sein, wie ein Schlaf, ich schlafe hinüber oder man kann sagen eine lange, lange Nacht. Wenn man einen ganz tiefen Schlaf hat und aufeinmal wird man durch eine Stimmen oder durch jemand geweckt.
      Ich glaube das wenn Gott ruft, wir diesen Ruf vernehmen, wie es dann weiter geht, das ist jetzt nicht wichtig, das werden wir dann wissen und sehen wenn es soweit ist.
    • :) um in Deiner Sprache fort zu fahren, @10Veith2010, müsste die Auferstehung heutzutage viel einfacher sein zu glauben, als je zuvor. Gott hat eine Datenbank mit den genetischen Codes jedes Menschen, der je auf der Welt gelebt hat. Und so, wie ER im Paradies den Adam erst aus totem Ton modelliert hatte und dann den Odem des LEbens rein gehaucht... so kann ER jedem gespeicherten genetischen Code wieder Leben "einhauchen".... und schon steht der genaue Verstorbene wieder lebending da. (so in etwa stell ich mir das vor :D )
    • RE: Der Tod als Nichtsein ?

      10Veith2010 schrieb:

      So als hätte ich meinen Computer incl. peripherer Geräte wie Tastatur, Maus und Software beerdigt (nur dass die Software nicht mehr aktiv ist).
      Ich finde es komisch, wenn du einen Menschen mit einem Computer vergleichst, den man beerdigt. Der Mensch hat doch den Odem Gottes, der nie verloren geht, höchstens wieder zu IHM zurückkehrt. Ein PC hat doch keine Seele, keinen Geist. Er ist nicht mal fleischlich und hat Verstand und Herz !!

      samionline schrieb:

      Antwort von mir:
      1. - weil ich den Gedanken nicht mag, dass mich die Geister der Verstorbenen besuchen könnten.


      Es steht geschrieben, die Toten schlafen und die Toten wissen nichts.

      Es wäre ja eine Qual für manche Toten, ihre noch lebendigen Geliebten auf der Erde leiden zu sehen. Sowas würde Gott nicht zulassen.
    • RE: Der Tod

      Hallo,

      auch wenn das Thema vor längerer Zeit besprochen wurde, möchte ich kurz noch etwas hinzufügen.

      Einen toten Menschen mit einem Computer zu vergleichen, naja es ist ...

      Wenn du tief und fest schläfst, träumst du nicht's. Ein Traum beginnt, wenn du aus der Tiefschlafphase kommst und trotzdem weiterschläfst. Wenn der Mensch verstorben ist, schläft er tief und fest. Beim 2. Widerkommen Jesu, werden die Toten mit dem noch lebenden Menschen entrückt. Sie werden mit Gott leben wie es in Offb. 21. 3-7 steht. Das glaube ich.

      Gott mit dir, Emmerich

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Emmerich () aus folgendem Grund: Fehler entdecht

    • Im Tode schlafen wir nicht!

      Gerade sehe ich auf HOPE CHANNEL die Sendung der Daniel Reihe über den Tod: läuft seit 3:00 Uhr!

      • Im Tode schlafen wir nicht! In der Sendung wird behauptet, es gäbe 66 Bibelstellen in der Bibel, wo der Tod als "Schlaf" bezeichnet werde! ---> Das ist eine Lüge! Ich hab es nachgeprüft! Es sind maximal nur 15 Stellen, mehr nicht!