Empfehlungen des Unity Oversight Commitee zu nichtkonformen Verhalten

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    • Wenn ich die Geschichte der Advrnt irche richtig verstehe, u so hatten wir bereits schon einmal eine Situation, in der die GK und deren leitende Leute versuchten, alle Macht über die Gemeinde an sich zu reißen. Das war um 1900- Ellen White sprach damals von "königlicher Macht", die man haben wolle. Sie empfahl damals die Einrichtung von Verbänden, die in ihren jeweiligen territorialen Gebieten auf die örtlichen Gegebenheiten besser reagieren konnten als die GK von Amerika aus. Die Gk sollte die generelle Einheit des Glaubens gewährleisten aber keine kirchlich-päpstliche Macht besitzen.

      Die Frauen-Ordination ist mMn. hier nur ein Aufhänger, der sich zufällig gerade ergibt. Da, wo Frauen immer noch als minderwertige Menschen oder sogar in manchen Lebens-Phasen als unrein angesehen werden, sollten STA nicht mitmachen, aber (klug wie die Schlangen) nach Wegen suchen, dem Gefühl und der Anschauungen der Menschen ihres territorialen Gebieter auch nicht Anlass zu kulturellem Misstrauen geben. Das kann ein Verband sehr wohl, eine Division schon schlechter und die GK schon gar nicht regulieren. Und mit Glaubensgrundsätzen hat das Ganze schon gar nichts zu tun. Das kann man halten wie die Einstellung zur vegetarischen Lebensweise oder zu Musikstilen.. Wer lieber aus dem Liederbuch von 1913 singt, mag das gerne tun. Ich singe lieber aus unserem neuesten Buch und habe meinen Bruder , der das Buch nicht ausstehen kann, trotzdem genau so lieb.

      Liebe Grüße von benSalomo.
    • Stofi schrieb:

      Ist nicht ein Zerfall der STAs weltweit vorausgesagt worden? Es ist doch bereits voll im Gange. ...mit anschließendem Wiederaufbau..... allerdings ohne alle die Oberhäupter, die die "Einheit und Ruhe" mehr mochten, als die Wahrheit. Jesus selber schafft Ordnung in Seiner Gemeinde.

      Das passiert allen Kirchen, ist nur eine Frage der Zeit.

      Die Reinigung zur "Herstellung" des wahren reinen Leibes hat begonnen. Alles was am in wendigen Menschen stört, will der Herr ausrotten. Wer nicht mitmacht, entscheidet sich für den Gegenspieler.

      Deshalb über ich fleißig, meine Gedanken in Zucht zu halten, mir ein reines Herz zu bewahren und ALLES ans Kreuz zu bringen, was mir an Schlechtigkeiten gezeigt wird.
      Es sehr befreiend, diese Haltung zu leben. Dadurch bin ich zum glücklichen Nachfolger Jesu geworden. :shanking:
      „Herr, du weißt, dass ich von Tag zu Tag älter werde – und eines Tages alt. Bewahre mich vor dem Drang, bei jeder Gelegenheit etwas sagen zu müssen. Erlöse mich von der Leidenschaft, die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen. Lehre mich nachdenklich und
      hilfreich, aber nicht beherrschend zu sein . . . lehre mich die wunderbare Weisheit, dass ich mich irren kann. Erhalte mich so liebenswert wie möglich.“ Theresa von Avila
    • Gehe ich recht in der Annahme, dass bei dir auch die Lehre an 1. Stelle steht und danach die Praxis kommt?

      Für mich geht beides Hand in Hand.
      Wer sich reinigen lässt, wird zugleich auch die Rechtfertigung erkennen. Deshalb meine Sichtweise.

      Gott wird in der kommenden Zeit großartige, gewaltige Dinge tun, sodass sich eine überdimensionale Rechtfertigung mehr oder weniger erübrigt.
      „Herr, du weißt, dass ich von Tag zu Tag älter werde – und eines Tages alt. Bewahre mich vor dem Drang, bei jeder Gelegenheit etwas sagen zu müssen. Erlöse mich von der Leidenschaft, die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen. Lehre mich nachdenklich und
      hilfreich, aber nicht beherrschend zu sein . . . lehre mich die wunderbare Weisheit, dass ich mich irren kann. Erhalte mich so liebenswert wie möglich.“ Theresa von Avila
    • “BenSalomo“ schrieb:

      dem Gefühl und der Anschauungen der Menschen ihres territorialen Gebieter auch nicht Anlass zu kulturellem Misstrauen geben. Das kann ein Verband sehr wohl, eine Division schon schlechter und die GK schon gar nicht regulieren.
      Die GK hat keine kulturellen Hintergründe für den Entscheid mit einbezogen da das Problem theologisch behandelt und begründet wurde. Und das ist auch gut so. Bei einem Problem bzw. Konflikt schaut man zuerst in der Schrift nach der Lösung und nicht in der Kultur. Kulturelle Hintergründe dürfen schließlich nicht die Lehre beherrschen.
      Und die Lehre untersteht nicht einem territorialen Erfassungsbereich sondern ist umfassender Natur der in der Definition sowie Art und Weise mit dem letzten Wort innerhalb der STA der GK untersteht.

      “BenSalomo“ schrieb:

      Sie empfahl damals die Einrichtung von Verbänden, die in ihren jeweiligen territorialen Gebieten auf die örtlichen Gegebenheiten besser reagieren konnten als die GK von Amerika aus.
      Das hat sie vornehmlich aus dem missionarischem Gesichtspunkt geschrieben. Den Verbänden untersteht diesbezüglich die Organisation und Struktur nach außen weil sie flexibler auf die Verhältnisse reagieren können. Den Verbänden untersteht aber nicht eine eigenmächtige Neudefinierung von Lehre und Hermeneutik die mit kulturellen Hintergründen legitimiert werden sollen wie wir es ja nicht nur im Bezug der FO beobachten.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Wie man es vernünftig mit der FO hält​!

      freudenboten schrieb:

      "...ausspeien aus meinem Munde." sagt Jesus (Offb. 3).
      Ich verstehe das so, dass sie ihre Bedeutung verlieren, da sie nicht mehr Gottes Wort verkünden sondern stattdessen "Menschengebote".
      Was aber wenn es aus Gottes Wort keine eindeutige Antwort gibt? Anders als bei der Homosexualität, die biblisch in beiden Testamenten klar verurteilt wird, gibt es in Sachen Frauenordination sich widersprechende Aussagen: Einmal gab es die weibliche Apostelin JUNIA (Röm 16,7) und das Pauluswort »Da ist nicht Mann noch Frau...« (Gal 3,28). Und dann gab es die Paulusworte »Einer Frau gestatte ich nicht, dass sie lehre!« (1Tim 2,12) und »Die Frauen schweigen in den Gemeinden!« (1Kor 14,34).

      Frauenordinations-Befürworter berufen sich auf Röm 16,7 und Gal 3,28. (Liberal - Progressive Richtung der STA)
      Frauenordinations-Gegner berufen sich auf 1Tim 2,12 und 1Kor 14,34. (Konservativ - Orthodoxe Richtung der STA)

      Wer hat Recht?
      Ich kann dies nicht beurteilen! Sondern habe hierzu nur meine persönliche Meinung.

      Daher sollte man die Entscheidung in Sachen Frauenordination (FO) in die Hände der Verbände legen, wobei dann eben in dem einen Verband die FO durchgeführt wird und in einem anderen halt nicht! Nachdem das Weihepriestertum bei den STA kein Sakrament ist, ist nicht einzusehen warum das Thema FO als so "heilig" angesehen wird, als ob davon das Seelenheil abhängen würde!

      PS: Wie man es vernünftig mit der FO hält, könnte an der Anglikanischen Staatskirche aufgezeigt werden: über 450 Jahre hat man eine FO bei den Anglikanischen abgelehnt, aber vor einigen Jahren hat man diese dann offiziell eingeführt und zugelassen! Die STA sollte deren Weg folgen!
    • benSalomo schrieb:

      Das war um 1900- Ellen White sprach damals von "königlicher Macht", die man haben wolle. Sie empfahl damals die Einrichtung von Verbänden, die in ihren jeweiligen territorialen Gebieten auf die örtlichen Gegebenheiten besser reagieren konnten als die GK von Amerika aus. Die Gk sollte die generelle Einheit des Glaubens gewährleisten aber keine kirchlich-päpstliche Macht besitzen.
      Wenn der Zehnte massiv zurück gehen würde, wäre das auch ein effektiver Protest gegen unbiblische Entscheidungen und falsche Entwicklungen.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Atze schrieb:

      Die GK hat keine kulturellen Hintergründe für den Entscheid mit einbezogen da das Problem theologisch behandelt und begründet wurde. Und das ist auch gut so. Bei einem Problem bzw. Konflikt schaut man zuerst in der Schrift nach der Lösung und nicht in der Kultur. Kulturelle Hintergründe dürfen schließlich nicht die Lehre beherrschen.
      Und die Lehre untersteht nicht einem territorialen Erfassungsbereich sondern ist umfassender Natur der in der Definition sowie Art und Weise mit dem letzten Wort innerhalb der STA der GK untersteht.
      Atze, das ist doch einfach falsch, was Du hier behauptest.

      Aber nachdem Du nicht mehr unserer Kirche angehörst musst Du nicht so gut Bescheid wissen.
      Liebe Grüße, Heimo
    • HeimoW schrieb:

      Atze, das ist doch einfach falsch, was Du hier behauptest.
      Aber nachdem Du nicht mehr unserer Kirche angehörst musst Du nicht so gut Bescheid wissen.

      HeimoW, schon vergessen, was Jesus seinen Getreuen (nicht den Vorsitzenden) vorausgesagt hat? .... also denen, die das meiste Wissen und Ahnung haben....sie werden aus den Gemeinden Ausgeschlossen. Komisch, dass du aber nicht versäumst, in jedem deinen Post zu betonen, Atze wurde ausgeschlossen, aber noch nie eine Notiz über die "unzähligen" Andersgläubigen und Ungläubigen (welche dieses Forum "beherrschen") hier im forum verloren hast. ...

      .
    • HeimoW schrieb:

      Atze schrieb:

      Die GK hat keine kulturellen Hintergründe für den Entscheid mit einbezogen da das Problem theologisch behandelt und begründet wurde. Und das ist auch gut so. Bei einem Problem bzw. Konflikt schaut man zuerst in der Schrift nach der Lösung und nicht in der Kultur. Kulturelle Hintergründe dürfen schließlich nicht die Lehre beherrschen.
      Und die Lehre untersteht nicht einem territorialen Erfassungsbereich sondern ist umfassender Natur der in der Definition sowie Art und Weise mit dem letzten Wort innerhalb der STA der GK untersteht.
      Atze, das ist doch einfach falsch, was Du hier behauptest.

      Nein, das ist mitnichten Falsch, sondern sehr wahr. Überhaupt sich auf kulturelle Hintergründe inpuncto Gottes Wahrheit und Seine Gebote zu berufen, ist wieder so eine moderne Ausrede, die im grunde genommen nicht mal durchdacht würde.

      .
    • Liebe Pfingstrose.

      In dem gegenwärtig laufenden Prozess geht es mMn. um die Frage, welcher Organisationsstufe unserer Gemeinschaft welche welche Befugnisse zustehen. Hat z.B. die GK grundsätzlich alles zu entscheiden oder nur bestimmte Fragen ? Sind die Verbände nur Befehlsempfänger oder können sie in bestimmten Bereichen selbstständig Entscheidungen fällen, die dann aber für andere Verbände nicht gelten ?

      Die Ordination von Frauen wird mMn. in der Bibel nicht mit einer göttlichen Weisung geregelt und ebenso auch nicht die Sitzordnung in den Gemeinden und auch nicht das Rede recht. - dies neben einer ganzen Reihe anderer Dinge. In einem moslemischen Land darf ein fremder Mann eine andere Frau weder berühren noch ansprechen. Wie soll da ein Prediger eine Muslimin unterrichten oder gar taufen ? Da braucht es ordinierte Pastorinnen, auch fürs Abendmahl Und hier greift die Organisation der Verbände, die mMn. die wichtigste Verwaltungsnebenorgane bei uns ist

      Es darf aber auch kein Verband einem anderen Verband Vorschriften machen. Aber grade mit der Hilfe von Verbänden, die ins Horn der GK tuten, versucht diese nun andere Verbände zu gängeln. Das ist ein übler Trick , den es zu unterbinden gilt. Und es geht hier nicht um die rechte Lehre, sondern um Sitten und Gebräuche.

      Mein persönliches Fazit: Eine Welt-Einheitsregelung in dieser Frage mach vielleicht noch vor 100 oder 150 Jahren gut gewesen sein, als die STA hauptsächlich eine Kirche aus Weißen war, doch heute ist das keine Option mehr. Und die GK mit Hilfe des Geldes zu bezwingen geht auch nicht,, denn den Zehnten gebe ich nicht ihr, sondern Gott. Und die Gaben meiner Gemeinde, und nicht der GK.

      Liebe Grüße von benSalomo.