Was ist der Eigenname Gottes?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Was ist der Eigenname Gottes?

      Wie lautet der Eigenname Gottes in der Bibel?

      Seele1986 schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      Der hebräische Eigenname Gottes


      YHWH ist kein Eigenname, wie die Übersetzung eigentlich klar machen sollte: Ich bin da, als der ich da sein werde.
      Das ist kein Name so wie "Norbert", sondern eine Wesensbeschreibung.

      Das Aussprechen ist, wie du sicher weißt, eigentlich nicht angedacht.
      Es ist zwar richtig, dass der Name JAHWEH (=JHWH) eine Wesensbeschreibung ist - denn GOTT ist DAS SEIN - GOTT IST DER EWIGE - ohne je einen Anfang gehabt zu haben und ohne je ein Ende zu haben - »ICH WERDE SEIN DER ICH SEIN WERDE!« bedeuten die 4 Konsonanten - das Tetragrammaton JHWH. Und doch ist JAHWEH aber auch zugleich der Eigenname Gottes mit dem Gott im Gebet angerufen werden will (---> siehe 2.Mose 3,15 : „Weiter sagte Gott zu Mose: "Sag den Israeliten: 'Jahwe, der Gott eurer Vorfahren, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, hat mich zu euch geschickt.' Das ist mein Name für immer. Mit diesem Namen sollen mich auch die kommenden Generationen ansprechen." - Neue evangelistische Übersetzung/ Die Gute Nachricht Bibel übersetzt so: „...Denn ›Herr‹ (Er-ist-da) ist mein Name für alle Zeiten. Mit diesem Namen sollen mich auch die kommenden Generationen ansprechen, wenn sie zu mir beten.”) ==> Der Name JAHWEH (oder JEHOVA) ist also auch für unsere Generation wichtig, wenn wir zu Gott beten!
      Die Juden, die den Namen JAHWE wegen dessen Heiligkeit nicht mehr aussprechen***, sagen stattdessen dort wo im hebräischen Urtext JHWH steht »EL SCHADDAI«, was „Gott, der Allmächtige” bedeutet. Und dort wo in der christlichen Bibel statt JHWH »HERR« steht, steht in der jüdischen Bibel statt JHWH ADONAI. Wir Christen sollen und dürfen unseren lieben Vater im Himmel, da er ein persönlicher Gott ist, durchaus auch im Gebet mit seinem Eigennamen JAHWEH ansprechen, in Gebet, Danksagung, Lob und Fürbitte, in guten wie in schlechten Tagen!
      Die Bedeutung des Namens JAHWEH wird auch dadurch unterstrichen, dass das Tetragramm JHWH ungefähr 7.000 Mal(!!!) im Alten Testament vorkommt!
      Daher ist es legitim, dass immer wenn im AT "HERR" oder in alten Übersetzungen "HErr" steht, wir durchaus auch "JAHWEH" lesen sollen und dürfen!

      ***Wenn die Juden das A.T. lesen, sprechen sie den Namen nie aus (auf Grund einer übertriebenen Interpretation von 3. Mo 24,16), aber sie sagen u.a. „der Name", „der große und gewaltige Name".1 ----> siehe: Gott – Bibel-Lexikon :: bibelkommentare.de
      ---> siehe auch im Internet: Die Namen Gottes : Hier werden auch die anderen Namen Gottes gut erklärt!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

      Beitrag von renato23 ()

      Dieser Beitrag wurde von Jacob der Suchende aus folgendem Grund gelöscht: Enthält OT Elemente ().
    • Elohim=höchste Wesen/Majestät
      als "Gattungs-Bezeichnung"

      Jhwh=ewig/ohne Anfang, ohne Ende
      als "Familienname" für die drei:

      Elohim Ruah - Geist/Allgegenwart
      Elohim Amar - Wort/Allmacht
      Elohim Raah - Angesicht/Allwissen

      Das "WORT" wurde Mensch/Fleisch
      in Gestalt der "gefallenen" Kinder Adams und überwand den Fall sowie den Tod. Darum haben alle, die an ihn glauben, Hoffnung auf Auferstehung (wie er) bzw. Neuerschaffung, am Tag seiner weltweiten Wiederkunft.
    • @Norbert Chmelar

      also wenn ich Gott anspreche, dann sage ich in der Regel "Vater" oder "Herr". Mit Sicherheit sage ich nicht "Jahwe".

      Der von dir eingebrachte Bibeltext ist mir persönlich herzlich gleich und keine Anweisung für mich.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      @Norbert Chmelar

      also wenn ich Gott anspreche, dann sage ich in der Regel "Vater" oder "Herr". Mit Sicherheit sage ich nicht "Jahwe".

      Der von dir eingebrachte Bibeltext ist mir persönlich herzlich gleich und keine Anweisung für mich.
      Da geht es mir genau wie Dir. Name war ja in früheren Zeiten auch gebräuchlich für Identität, Art und dergleichen. Darum sehe ich im Gebet Jesus, dass er all seinen Jüngern aufgab nicht einen persönlichen Namen, insbesondere nicht JHWH oder Jahwe, weil der allein wahre Gott, der Vater im Himmel Geist ist und dessen Art, dessen Willen (Wesen) sollte geheiligt werden, durch respektieren zum Beispiel, dass Gott Liebe ist und Liebe unter allen seinen Geschöpfen sich wünscht. Seien es Juden, Griechen, Katholiken, Atheisten, Weisse oder dunkelhäutige......Derjenige für mich allein wahre Gott in AT und NT, der von Jesus vollkommen glaubwürdig auf Erden vertreten wurde ist ein Gott aller Menschen, er bevorzugt weder die Einen noch die Andern, ist aber sicherlich froh, wenn er willige Arbeiter unter der Erdbevölkerung findet die er aufgrund deren Begabungen sinnvoll einsetzen kann um andern Menschen in seinem Sinn helfen zu können.

      Wir begegnen diesem Gott natürlich auch im AT, nämlich überall wo gelebte Liebe im Vordergrund steht, der Schutz von Witwen und Kindern aber sicherlich nicht dort, wo das Töten von Mitmenschen für dies und das gefordert wird, Der Vater im Himmel ist kein Kriegsgott wie dieser Jahwe, der ja tatsächlich mittels Zaubern von Schlangen davon überzeugt war, man würde ihm genau deswegen glauben, dass er sei, wozu er sich ausgab, also Gott Abrahams, Isaaks, Jakobs.

      Gesegnete Grüsse, renato23 (ich bin überzeugt, dass der Vater Jesus liebend gern auf den Namen JHWH verzichtenwürde, so man diesen mit Kriegstreiberei und andern Greueltaten und -forderungen im AT in Verbindung bringt. Sohon Hosea erkannte, dass Gott keinen Wohlgefallen an Opfern hatte sondern an Liebe und Barmherzigkeit.)
    • renato23 schrieb:

      Wir begegnen diesem Gott natürlich auch im AT, nämlich überall wo gelebte Liebe im Vordergrund steht, der Schutz von Witwen und Kindern aber sicherlich nicht dort, wo das Töten von Mitmenschen für dies und das gefordert wird,
      Es sind eher die alten griechischen Philosophen, die früh anmerkten, dass man der Gottheit nur durch rechte Gesinnung und Rechtschaffenheit gefallen kann, nicht aber durch Blut und Opfer, und dass die Verbindung zu Gott im Geist ist, nicht in der Materie.
      Das klingt im Alten Testament auch an und setzt sich dann mühsam durch. Der "Logos" aus dem Johannesevangelium ist doch keine Begrifflichkeit aus dem hebräischen Denken, sondern aus dem griechischen. Deswegen halte ich es für irrig, dass man sich fromm gegen "unbiblische und gnostische" Einflüsse abgrenzen will, die später dazugekommen seien; sie stehen bereits mit drin.
      Gott ist ein Gott aller Menschen und er lässt seine Sonne aufgehen über Gute und Böse.

      Derlei Einsichten halten sich aber nicht lange, dann kommt die Priesterschaft, die verwaltet, was Geist ist, und sagt, man habe doch keinen eigenen, direkten Zugang, sondern sie müssten vermitteln.
      Jesus selbst wurde als Gottheit wieder so weit in die Ferne gerückt, dass Heilige und Selige (in Stein gemeißelt) und Priester und Geweihte stellvertreten und vermitteln mussten.

      Der Mensch braucht sowas meist. Er braucht, dass man ihm befiehlt, dass man ihm sagt, was er tun soll, er braucht Absolution, er braucht, dass er seine eigenen Abgründe veräußern und auf andere oder auf höhere Sphären (Himmel und Hölle) ablegen kann. Für Organisation und Struktur eines Religionsapparates ist es unerlässlich.

      Und wie Ägypter, Griechen und Römer ihre Historie und ihre Gefechte stets mythologisch unterfütterten und aufpolierten, so tat es das Volk Israel auch: "Gott schlägt (mit) uns die Schlacht!"; "Gott befahl, wir sollten keinen verschonen!"
      Das klang in den Ohren der anderen Völker. "Lege dich nicht mit dem Gott der Israeliten an!" - In der Antike kämpften nie einfach nur Völker, sondern ihre Götter oder ihr Stammesgott kämpfte mit ihnen.

      Dann kommt einer, der sagt, er sei einträchtig mit Gott (in sich selbst); er sagt: Selig sind die Sanftmütigen, die Friedfertigen, die Armen ...
      Er sagt: Kommet her zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, denn ich gebe euch Ruhe;

      Er schafft die Religion, in der er geboren wurde, nicht ab; das wäre auch ein sinnloses Unterfangen.
      Aber er stellt durch seine eigene Person dar, was Verbindung und Harmonie mit Gott ist, was Liebe ist, was Hingabe des ganzen Lebens an Gott ist: Vater, in deine Hände gebe ich mich.
      Das ist wahre "religio" (Rückbindung) und wahre Philosophie (das rechte "gnothi seauton", wie Luther es nannte)

      Ich habe nichts zu veräußern. Ich habe den Widersacher und das Böse nicht woanders zu suchen und festzustellen, sondern in meinem eigenen Herzen, denn dort ist er.
      Dass es Böses "in der Welt gibt", dass es "böse Systeme" gibt, dieses Thema kommt noch früh genug, darum muss man sich selbst kaum bemühen; wir reden herzlich gerne über die Bösen "in der Welt" und leiden mit den Armen "in der Welt", von denen wir gar keine Vorstellungen haben, können aber immernoch nicht überwinden, dass uns die Kassiererin im Supermarkt auf die Nerven geht.

      Das Reich Gottes ist in euch.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)

      Beitrag von freudenboten ()

      Dieser Beitrag wurde von Jacob der Suchende aus folgendem Grund gelöscht: OT ().
    • freudenboten schrieb:

      Die JHWH-Gottheit unterscheidet sich von allen anderen Religionen, weil sie keinen Anfang und kein Ende hat. Sie ist allgegenwärtig, allmächtig, allwissend.
      Und eben das halte ich für falsch, Freudenboten. Wir sagen das immer so schnell.
      Richtig, es gibt keine Schrift, wie die Bibel, die in dieser Weise die Geschichte Gottes mit den Menschen offenbart.
      Aber die Vorstellung oder zumindest die Ahnung des Allvaters, der Geist ist, der unerfassbar ist, ewig, unbegrenzt, allsehend und allwissend, diese Vorstellung gibt es auch in anderen Religionen, Mythen oder Philosophien.

      Der Unterschied ist, dass die anderen Mythen den nous, den Urgeist oft nicht weiter kommentieren: "dem unbekannten Gotte" steht auf einem Sockel in Athen, wo Paulus umherging.
      Man hielt sich an das, was man erfassen konnte: Venus, Mars, Jupiter, Merkur, usw. sind Metaphern für Naturereignisse und innere Regungen des Menschen: Liebe und Lust, Kampfesmut und Krieg, Blitz und Donner, Wetterphänomene, Botschaften und Eingebungen, etc.
      Ich lese die Sagen des klassischen Altertums auch gerne. Da steckt viel drin. Paulus (und später Luther) sagten, die Heiden haben unter sich die Dichter gehabt, die den wahren Gott angedeutet haben; sie haben das durch die Poesie getan.

      Wie die Heiden sich zum wahren Gott eher spärlich bis gar nicht geäußert haben, so haben Judentum und Christentum sich überschwänglich zu ihm geäußert und auch alles mögliche damit gerechtfertigt. Wir reden ständig von ihm und wir reden ständig in seinem Namen und wissen ständig, was er ist, was er will und was er meint.

      Der "Name" Jah-we ist der Name eines Wettergottes gewesen. Wann das Volk Israel ihn übernommen hat bzw. wann sich rauskristallisierte, was damit gemeint ist, weiß ich nicht genau.
      Man muss auch so ehrlich sein, den Werdegang der eigenen Geschichte und der eigenen Begriffe zu sehen. Das kam nicht vom Himmel herabgeflogen und in Stein gemeißelt als absolutes Original, sondern ist gewordene Geschichte.

      Gott hat sich nicht 3000 Jahre in einem Landstrich im Nahen Osten aufgehalten, Gott ist Geist und er ist überall.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • freudenboten schrieb:

      Gott-Geist allgegenwärtig
      Gott-Wort allmächtig
      Gott-Angesicht allwissend
      Gott ist Geist. Allgegenwärtig, allmächtig und allwissend.
      Deine Auffächerung ist mir eine irrige Idee, genauso wie die Fixierung im Trinitätsdogma.

      Die Bibel erzählt uns einen Gott, der Geist ist, und der sich offenbart in Vater, Sohn und Geist.
      Es ist ein großer Unterschied, dies zu lesen und anzuerkennen, oder daraus ein Dogma festzuschreiben, das sagt, so ist er beschaffen und gestaltet.
      Ebenso ist es ein Unterschied, ob man in seiner Selbstoffenbarung gewisse Attribute erkennt, oder bestimmte Attribute bestimmten Selbstoffenbarungen fest zuschreibt und für andere ausschließt.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • freudenboten schrieb:

      Dann studiere Moses und Jesus.
      Das tue ich, Freudenboten. Nicht so überheblich, bitte.

      freudenboten schrieb:

      Die meisten Menschen, die Probleme mit der biblischen Gottesoffenbarung haben, haben in ihrer Kindheit leider zu wenig vom "Bild der Gottheit" im Menschen/Familie erfahren.
      Ich habe kein Problem mit der biblischen Gottesoffenbarung, ich habe mich gegen deine Auslegung ausgesprochen.
      Die zweite Hälfte des Satzes betrifft mich nicht, daher kann ich dazu nichts sagen.
      Es ist aber ein althergebrachter, netter Versuch, die eigene Ansicht und Interpretation mit der Bibel bzw. mit Gott identisch zu setzen. Auch das rührt oft daher, dass man es in der Kindheit durch Eltern, Familie und Gemeinde so gelernt hat, was bedauerlich ist.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Deutlicher: die Göttliche Dreiheit nach Genesis 1+2 findet ihr Bild der Gottheit in der Erschaffung von Mann, Frau und Kindern zur Kernfamilie. Gen. 1:26.-28.

      "Überheblichkeit" wäre wohl eher eine Haltung des "Ignorierens".
      Aber die Diskussion über "Trinität" wurde schon geführt. Da sind genug Argumente ausgetauscht worden.
    • Jah-we als Name eines Wettergottes? Unsinn!

      Seele1986 schrieb:

      Der "Name" Jah-we ist der Name eines Wettergottes gewesen. Wann das Volk Israel ihn übernommen hat bzw. wann sich rauskristallisierte, was damit gemeint ist, weiß ich nicht genau.
      Also diesen Unsinn vom Jah-we als Name eines Wettergottes glaube ich nie und nimmer! Sowas kann doch wieder nur aus einer übertriebenen “historisch-kritischen" Schule herkommen! (Bitte eindeutige nachprüfbare Quellen für diese Behauptung vorlegen!)

      Also von der Bibel her wird der Gottesname JAHWEH („ICH BIN!”) zum ersten Mal bei Moses am brennendem Dornbusch offenbart - durch ein Wunder, weil - und insofern gebe ich Dir Recht! - GOTT DER EWIGE (= der HERR=JHWH) eben Geist ist! Das Wunder war der brennende, aber nicht verbrennende Busch! ---> könnte die symbolische Bedeutung haben: Gott wirkt wie ein Feuer (---> siehe das "geistliche" Feuer des Heiligen Geistes an Pfingsten!), aber er hat kein Ende (nicht verbrennende Dornbusch!) und wirkt immer und ewig.
    • Seele1986 schrieb:

      Der "Name" Jah-we ist der Name eines Wettergottes gewesen. Wann das Volk Israel ihn übernommen hat bzw. wann sich rauskristallisierte, was damit gemeint ist, weiß ich nicht genau.
      Man muss auch so ehrlich sein, den Werdegang der eigenen Geschichte und der eigenen Begriffe zu sehen. Das kam nicht vom Himmel herabgeflogen und in Stein gemeißelt als absolutes Original, sondern ist gewordene Geschichte.
      Das ist eine Hypothese, die ich auch umdrehen kann, der Wettergott bekam den Namen des Ewigen, der von der Schöpfung her im Gebrauch war. Beides kann wohl nicht bewiesen werden.

      Doch der "Name Gottes" bleibt geheimnisvoll. Ich denke nicht, dass Gott einen "Namen" hat wie ein Mensch, denn Er ist ja einzig. Und wenn, dann höchstens: Vater, Sohn, Geist. die Bibel kennt aber doch nur die Gegenüberstellung Gott vs. Götter (Götzen).
      Liebe Grüße, Heimo
    • freudenboten schrieb:

      Deutlicher: die Göttliche Dreiheit nach Genesis 1+2 findet ihr Bild der Gottheit in der Erschaffung von Mann, Frau und Kindern zur Kernfamilie. Gen. 1:26.-28.
      Die Familie ist auch ein Bild, natürlich. Das ist aber immernoch keine zahlenmäßige Festschreibung Gottes und keine Festlegung bestimmter Attribute,
      denn Eltern können mehrere Kinder haben und auch in Eltern, Verwandten, Bekannten, Freunden und Menschen schlichtweg finde ich keine fixierte Festlegung von Attributen auf eine bestimmte Person, sondern alle Menschen haben von allem etwas in sich und an sich.
      Deine These ist, der Vater sei allwissend, aber nicht allmächtig, etc. (wenn ich dich richtig verstanden habe), ist aber ein Gott und ein Geist. Wie das gehen soll, erschließt sich mir nicht und es ist mir kein "biblisches" Gottesbild.

      Das Familienbild ist auch dezent zu verwenden, denke ich, denn ganz schnell ist man bei Gott-Vater, Mutter Maria und dem Jesuskind; diesem Irrtum untersteht zB der Islam bis heute, wenn sie Dreieinigkeit hören. Oder manche möchten in dem Femininum "ruach" ein Zeichen sehen, Gott habe sozusagen in sich selbst mit dem weiblichen Geist den Sohn gezeugt ...

      freudenboten schrieb:

      "Überheblichkeit" wäre wohl eher eine Haltung des "Ignorierens".
      Ja, ich ignoriere die Dreieinigkeit aber nicht, sondern mir behagt das Trinitätsdogma nicht.
      Und deine Zuschreibung von Befähigungen auf die Personen der Gottheit halte ich für verfehlt.

      freudenboten schrieb:

      Aber die Diskussion über "Trinität" wurde schon geführt.
      Richtig, das stimmt.

      Nichts für Ungut.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • freudenboten schrieb:

      Jhwh ist die Grundform des hebr. Verbs "sein" in der dritten Person und geht in drei Zeitformen, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die Gegenwart wird durch die Partizipform gebildet. Es entspricht dem neutestamentlichen "der war, ist und kommt", Jesus=Jhwh hilft/rettet.
      Google-Ergebnis für https://befreiendewahrheit.files.wordpress.com/2017/02/tetragrammaton-jhwh-tetragramm-dunkelblau-hellblau.png?w=700
      Das hebräische Tetragrammaton JHWH : יהוה „JHWH“.
      Da Hebräisch von rechts nach links gelesen wird - anders wie im Deutschen ist יהוה = HWHJ
      יהוה
      HWHJ


      Der Gottesname erscheint im Tanach immer als selbständiges Wort aus den hebräischen Konsonanten Jod, He, Waw, He. Sie ergeben von rechts nach links gelesen das Tetragramm (Vierfachzeichen) יהוה „JHWH“. Nach älteren Bibelwörterbüchern erscheint es im Tanach 6823-mal,[1] in der heutigen Biblia Hebraica Stuttgartensia 6828-mal.[2] JHWH ist damit der weitaus häufigste biblische Eigenname. Da dieser im Tanach nie mit anderen Namen kombiniert ist, gilt er als der eigentliche Gottesname.
      Alle außerbiblischen Belege des Tetragramms bezeichnen ebenfalls diesen Gott. Die Mescha-Stele (um 840 v. Chr.) belegt ihn erstmals als (hier unterlegenen) Volksgott der Israeliten parallel zum Volksgott der Moabiter: „Und ich nahm von dort die Geräte JHWHs und schleifte sie vor Kemosch.“[3] (aus Wikipedia)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()