Sexueller Missbrauch in der kath. Kirche

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    • Sexueller Missbrauch in der kath. Kirche

      Hallo zusammen,

      anlässlich des aktuellen Falls rund um Missbrauch innerhalb der katholischen Kirche in den USA würde mich eure Meinung interessieren, wie so etwas zustande kommen kann. Dass Missbrauch geschieht, nicht nur in den USA, im Rahmen der katholischen Institutionen, ist leider seit Jahrzehnten bereits ein Thema. Ich möchte hier aber jetzt nicht den Stab brechen über diese Menschen, die wir wir alle Sünder sind, sondern versuchen die Ursache zu ergründen bzw. eure Meinung dazu zu hören WARUM so etwas passieren kann. Einige Fragen habe ich mir diesbezüglich gestellt:

      -) Liegt es in der Struktur der kath. Kirche, dass hier so viele Missbrauchsfälle im Rahmen der Institutionen geschehen? War das eventuell immer schon so (also schon über Jahrhunderte), oder ist es vermehrt ein Phänomen des späten 20. Jahrhunderts? Werden diese Fälle heute nur leichter publik gemacht und früher total vertuscht?

      -) Liegt es an der Theologie rund um die Haltung der Kirche und ihrer Forderung an die Priester zölibatär leben zu müssen? Suchen sich die Priester für das notwendige Ausleben ihrer Sexualität einfach die Schwächsten (und leicht Verfügbaren) aus, weil es ihnen nicht erlaubt ist ihre Sexualität in einer gesunden Beziehung auszuleben?

      -) Gibt es in der kath. Kirche eine höhere Anzahl an pädophil veranlagten Menschen als in anderen Bevölkerungsgruppen? Wird man etwa Priester, weil man pädophil ist, also mit dem Ziel dann Zugang zu Kindern zu haben?

      -) Ist die österreichische (und vmtl. auch anderswo ausgelebte) Praxis der mit dem Priester zusammenlebenden Haushaltsgehilfinnen eine passende Lösung um deren Sexualität in einem "gesunden" Rahmen zu leben?


      Und vielleicht die wichtigeren Fragen sind, wie kann eine Religionsgemeinschaft verhindern, dass so etwas geschieht? Überall, wo es bestimmte Hierarchien gibt, gibt es auch Machtverhältnisse, die dem Missbrauch Vorschub leisten. Sexuellen Missbrauch gab und gibt es wohl in jeder Glaubensgemeinschaft, denn der Anteil an derart veranlagten Menschen ist wohl überall gleich groß und irgendwann dringt es durch.

      -) Muss man in jeder Situation mit potentiell Schutzbedürftigen (Kindern, Jugendlichen, seelsorgerisch Hilfesuchenden, ...) ein Vieraugenprinzip wahren, also immer zwei Aufsichtspersonen, zwei Gruppenleiter, zwei...

      -) Was ist der Nutzen von sogenannten Manifesten zur sexuellen Orientierung und Erklärungen zu einem sexuell korrekten Verhalten, wie bspw. seitens der österr. STA-Kirchenleitung vor ein paar Jahren herausgegeben? Verhindert so etwas Missbrauch, oder ist es eine Absicherung von Verantwortlichen gegenüber ihren Mitarbeitern in der Religionsgemeinschaft?

      -) Müssen/Sollen Religionsgemeinschaften Supervisionen und Therapie bzw. Beratung anbieten, damit solche mit dieser Neigung innerhalb der Gemeinschaft damit besser umgehen können?

      ...
      Was währen die richtigen Fragen ,die man sich eurer Meinung nach stellen sollte?


      viele Grüße

      Tricky


      P.S.
      Zum Thema haben wir auch schon ein verwandtes Thema, wo es generell um die Haltung der kath. Kirche zu Sexualität geht.

      Die Haltung der Katholiken zu Sexualität
    • Der Missbrauch tritt überall auf, wo Kinder und Jugendliche "betreut" werden und wir können nur darauf hoffen und darauf achten, dass es unter uns nicht geschieht oder wo es Ansätze dazu gibt dem sofort Einhalt geboten wird.

      Wenn man auf Österreich schaut, dann haben wir bekannt gewordenen Missbrauch in kirchlichen Organisation (katholisch wie evangelisch) aber genauso auch in vom Staat zu verantwortenden Institutionen (egal ob Land, Stadt oder Bund). Natürlich sollten kirchliche Institutionen "besser" sein, sie sind es aber - wie wir manchmal aus unseren eigenen Gemeinden, in anderem Kontext wissen - immer wieder mal nicht.

      tricky schrieb:

      -) Muss man in jeder Situation mit potentiell Schutzbedürftigen (Kindern, Jugendlichen, seelsorgerisch Hilfesuchenden, ...) ein Vieraugenprinzip wahren, also immer zwei Aufsichtspersonen, zwei Gruppenleiter, zwei...
      Das ist nicht praktikabel, man muss sich einfach korrekt verhalten und das Restrisiko (falscher Anschuldigungen) tragen. Im Übrigen muss man auf problematisches Erhalten bzw. dessen Anzeichen achten und gegebenfalls evaluieren und eingreifen (das aber nicht allleine).


      tricky schrieb:

      -) Was ist der Nutzen von sogenannten Manifesten zur sexuellen Orientierung und Erklärungen zu einem sexuell korrekten Verhalten, wie bspw. seitens der österr. STA-Kirchenleitung vor ein paar Jahren herausgegeben? Verhindert so etwas Missbrauch, oder ist es eine Absicherung von Verantwortlichen gegenüber ihren Mitarbeitern in der Religionsgemeinschaft?
      Es ist eine "Absicherung", aber auch eine Aufmerksam machen, damit gegebenfalls Übergriffe rasch erkannt werden und Betroffene ermutigt werden so etwas zu thematisieren, wenn sie dazu in der Lage sind.


      tricky schrieb:

      -) Müssen/Sollen Religionsgemeinschaften Supervisionen und Therapie bzw. Beratung anbieten, damit solche mit dieser Neigung innerhalb der Gemeinschaft damit besser umgehen können?
      Nein, das denke ich nicht. Wenn es kompetente Hilfe im Einzelfall gibt, dann ist das gut, aber wir machen auch keine Therapie oder Beratung für Kleptomanen oder Vergewaltiger.

      tricky schrieb:

      -) Liegt es in der Struktur der kath. Kirche, dass hier so viele Missbrauchsfälle im Rahmen der Institutionen geschehen? War das eventuell immer schon so (also schon über Jahrhunderte), oder ist es vermehrt ein Phänomen des späten 20. Jahrhunderts? Werden diese Fälle heute nur leichter publik gemacht und früher total vertuscht?
      -) Liegt es an der Theologie rund um die Haltung der Kirche und ihrer Forderung an die Priester zölibatär leben zu müssen? Suchen sich die Priester für das notwendige Ausleben ihrer Sexualität einfach die Schwächsten (und leicht Verfügbaren) aus, weil es ihnen nicht erlaubt ist ihre Sexualität in einer gesunden Beziehung auszuleben?
      -) Gibt es in der kath. Kirche eine höhere Anzahl an pädophil veranlagten Menschen als in anderen Bevölkerungsgruppen? Wird man etwa Priester, weil man pädophil ist, also mit dem Ziel dann Zugang zu Kindern zu haben?
      -) Ist die österreichische (und vmtl. auch anderswo ausgelebte) Praxis der mit dem Priester zusammenlebenden Haushaltsgehilfinnen eine passende Lösung um deren Sexualität in einem "gesunden" Rahmen zu leben?
      wie schon geschrieben, ich denke das ist kein spezielles Thema der RKK, selbst wenn es manchmal plausibel scheint einen Konnex zwischen Zölibat und solchen Sünden herzustellen.

      ABER: man sollte nicht außer Acht lassen, die meisten Missbrauchsvorfälle geschehen im familiären Umfeld! Sie werden, wenn sie bekannt werden, allerdings in der Öffentlichkeit als Einzelfälle wahrgenommen. In einer Institution jedoch als systematischer Missbrauch.

      Übrigens, schon Paulus spricht - wenn ich mich recht erinnere - von "Knabenschändern". Ich denke, es "war schon immer so" (traurig, aber wahr), allerdings ist man in unserer Gesellschaft dafür sensibler geworden.
      Liebe Grüße, Heimo
    • HeimoW schrieb:

      wie schon geschrieben, ich denke das ist kein spezielles Thema der RKK, selbst wenn es manchmal plausibel scheint einen Konnex zwischen Zölibat und solchen Sünden herzustellen.
      Warum nicht? Das Zölibat ist doch etwas, das gegen die menschliche Natur gerichtet ist. Einzelfälle wie Paulus nehme ich jetzt mal als Ausnahme von der Regel.
      Wohin soll denn ein Priester mit seiner Sexualität, seiner Neigung?


      HeimoW schrieb:

      ABER: man sollte nicht außer Acht lassen, die meisten Missbrauchsvorfälle geschehen im familiären Umfeld! Sie werden, wenn sie bekannt werden, allerdings in der Öffentlichkeit als Einzelfälle wahrgenommen. In einer Institution jedoch als systematischer Missbrauch.
      Also beim aktuellen Beispiel:

      Hunderte US-Priester sollen mehr als tausend Kinder missbraucht haben - derStandard.at

      war es wirklich systematischer Missbrauch. Nicht geplant, nicht angeordnet, aber durch eine Duldung und die jahrelange Weigerung das aufzuarbeiten oder strafrechtlich zu verfolgen wurde eine Stimmung aufgebaut, die jedem Täter sagte: Du kannst das machen, es hat keine Folgen. Geschweige denn, dass die ranghöheren Geistlichen das polizeilich angezeigt hätten. Am Ende noch begründet mit dem Beichtgeheimnis.
      Im ORF Ö1 Radio haben sie heute (16.08.2018) einige dieser Fälle beschrieben, es ist echt zum Grausen!
    • tricky schrieb:



      1-) Liegt es in der Struktur der kath. Kirche, dass hier so viele Missbrauchsfälle im Rahmen der Institutionen geschehen? War das eventuell immer schon so (also schon über Jahrhunderte), oder ist es vermehrt ein Phänomen des späten 20. Jahrhunderts? Werden diese Fälle heute nur leichter publik gemacht und früher total vertuscht?

      2-) Liegt es an der Theologie rund um die Haltung der Kirche und ihrer Forderung an die Priester zölibatär leben zu müssen? Suchen sich die Priester für das notwendige Ausleben ihrer Sexualität einfach die Schwächsten (und leicht Verfügbaren) aus, weil es ihnen nicht erlaubt ist ihre Sexualität in einer gesunden Beziehung auszuleben?

      3-) Gibt es in der kath. Kirche eine höhere Anzahl an pädophil veranlagten Menschen als in anderen Bevölkerungsgruppen? Wird man etwa Priester, weil man pädophil ist, also mit dem Ziel dann Zugang zu Kindern zu haben?

      4-) Ist die österreichische (und vmtl. auch anderswo ausgelebte) Praxis der mit dem Priester zusammenlebenden Haushaltsgehilfinnen eine passende Lösung um deren Sexualität in einem "gesunden" Rahmen zu leben?

      5-) Muss man in jeder Situation mit potentiell Schutzbedürftigen (Kindern, Jugendlichen, seelsorgerisch Hilfesuchenden, ...) ein Vieraugenprinzip wahren, also immer zwei Aufsichtspersonen, zwei Gruppenleiter, zwei...

      6-) Was ist der Nutzen von sogenannten Manifesten zur sexuellen Orientierung und Erklärungen zu einem sexuell korrekten Verhalten, wie bspw. seitens der österr. STA-Kirchenleitung vor ein paar Jahren herausgegeben? Verhindert so etwas Missbrauch, oder ist es eine Absicherung von Verantwortlichen gegenüber ihren Mitarbeitern in der Religionsgemeinschaft?

      7-) Müssen/Sollen Religionsgemeinschaften Supervisionen und Therapie bzw. Beratung anbieten, damit solche mit dieser Neigung innerhalb der Gemeinschaft damit besser umgehen können?
      1. Die Fälle wurden heutzutage vertuscht, wie aus dem ----> Hunderte US-Priester sollen mehr als tausend Kinder missbraucht haben - derStandard.at Bericht hervorgeht!
      2. Vermutlich ja.
      3. Wenn dem so wäre, wär's schlimm!
      4. Keine Ahnung! Willst Du damit andeuten ein kath. Pfarrer habe eine sexuelle Beziehung zu seiner Haushälterin, obwohl er das nach dem Zölibat gar nicht darf?
      5. Das wäre gut - ist aber wie HeimoW sagte, nicht überall durchführbar.
      6. Dies wird wohl den verbrecherischen Missbrauch - und Kinder zu missbrauchen/ zu vergewaltigen ist ein schweres Verbrechen! - leider nicht verhindern. Es ist eine gewisse Absicherung!
      7. Schaden kann so etwas nie!
      Viel gewonnen wäre schon, wenn innerhalb der Katholischen Kirche endlich der biblisch unhaltbare Zölibat abgeschafft würde und man - wie in der evangelischen Kirche die Pfarrer/ Priester heiraten lassen würde!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Keine Ahnung! Willst Du damit andeuten ein kath. Pfarrer habe eine sexuelle Beziehung zu seiner Haushälterin, obwohl er das nach dem Zölibat gar nicht darf?
      Ich kenne jemanden über Umwege, der das so praktiziert. Und laut ihm (er ist ein Seelsorger für andere Priester) ist das der inoffizielle Weg, wie man das Problem Zölibat umgeht. Mit Duldung der Diözesen. Nach seiner Aussage kommt das öfter vor als man denkt.

      Ich kann mich daher nur auf diese kircheninterne Einzelquelle verlassen und ihr Glauben schenken, oder nicht.

      Es geht auch anders:
      Das Ende einer Ära: Ein keusches Verhältnis - taz.de
      Aber mitunter weiß das die gesamte Pfarre und alle Zugehörigen und denken sich: "Mei, wenn's nicht anders geht, sollen's halt so glücklich sein zusammen." Besser so als die Ministranten müssen herhalten.


      Problem dabei: Was tun, wenn da ein Kind dabei entsteht? Heimlich abtreiben gehen, so wie es uns in dem Fall der Missbrauchsfälle aus den USA beschrieben wird? Es ist so fürchterlich, wenn man im Zusammenhang mit der Zeugung eines Kindes von einem "Problem" sprechen muss.
    • tricky schrieb:

      HeimoW schrieb:

      wie schon geschrieben, ich denke das ist kein spezielles Thema der RKK, selbst wenn es manchmal plausibel scheint einen Konnex zwischen Zölibat und solchen Sünden herzustellen.
      Warum nicht? Das Zölibat ist doch etwas, das gegen die menschliche Natur gerichtet ist. Einzelfälle wie Paulus nehme ich jetzt mal als Ausnahme von der Regel.Wohin soll denn ein Priester mit seiner Sexualität, seiner Neigung?


      Auch wenn es auf den ersten Blick plausibel erscheint, aber von welchen Personen wird am häufigsten Mißbrauch betrieben.
      Es sind Menschen, die ein Sexualleben haben dürfen, und es geschieht innerhalb der Familie/Verwandschaft. (Ob sie es haben ist eine andere Frage)
      Auch gibt es Menschen, die kein Sexualleben haben - aus was für Gründen auch immer - die aber trotzdem nicht zum Triebtäter werden.
    • Der Coelibat der RKK - geht uns sehr wenig an, - o doch, er gäbe ein Vorbild für Frauen der Geburtsjahrgänge um 1920, deren potentielle Partner auf Soldatenfriedhöfen liegen, und auch für Kriegerwitwen! Alles andere ist deren Beleidigung! Spontan teilte mir ein hochrangiger Geistlicher mit, dass Homophile unter Priestern überrepräsentiert seien, sie entgingen so dem Gerede: "Na, so a prächtiger Bursch, wann heirat' er denn endlich?" - - Vorsicht mit den "Menschenrechten", wozu auch die "freie Ausgestaltung der individuellen Sexualität" gehört!

      Zudem hat der Coelibat eine geschichtlich - oekonomische Komponente: Der Landesherr stiftete einen Pfarrhof als oekonomische Grundlage der Pfarre. Ist der Pfarrer nun verheiratet, so gehört das alles irgendwann seinem Erben. Um das zu verhindern - - - - -

      Dazu kommt die Struktur der RKK - auch bei anderen Religionsgemeinschaften zu finden. Oder in Jugendoganisationen mit einem "Berufsjugendlichen" als "Leader". Oder in Krankenpflegeschulen mit obligatem Internat und "strenger Schuloberin". Na ja, und die RKK führt halt ein weltweit sehr grosses Schulsystem mit Internatsschülern.

      Das "Vieraugenprinzip" - ist schlechtweg nicht durchführbar. Zahnärzte können das - manche filmen - aus Haftungsgründen - schon alles mit. Bei irgendwie Hilfesuchenden ist das völlig undenkbar ( - gilt auch für Psychotherapeuten!) Und vor langer langer Zeit sagten wir zu Nachhilfestunden: "Liebe am Nachmittag". Eine Nachhilfgeschülerin ist tatsächlich schwanger geworden - nein, bitte, keine meiner Nachhilfemädchen! Und in der romantischen Vorzeit war es der Klavierlehrer der "Höheren Tochter".

      Bei Verfügbarkeit hochqualifizierter Gruppenleiter wäre einen Supervision etwa des Seelsorgebereiches dringend zu empfehlen. Nur: Wo sind die Hochqualifizierten? (Bei den "Sozialen Dienesten der Adventmission" gibt es so etwas!)

      Im familiären Umfeld passiert die meiste Gewalt das Prügeln, die Faust ins Gesicht, der Stich, die Schiesserei - - und (in gewissen Schichten?) die "Unterstützung" Siehe Felix Salten: "Die Mutzenbacherin", Kapitel Kindheit. ("Madl, sei net bled, mir miassn weiter beim Greissler anschreiben kennan!" oder, bezüglich des Vaters(!): "Madl, sei net bled, sonst tragt er unser Göld no zu aner Hur" Ansonsten sind die Täter sexuellen Missbrauchs die guten Onkels (und Tanten), denen gegenüber man schön brav zu sein hat. Oder der liebe Nachbar und nicht die Kleingesellschaft "Familie".

      Die Bezeichnung "Kinderverzahra" ist uralter Wiener Dialekt (Verzahra =Entfüren, Weglockender)


      Malakoi ("Luther: Weichlinge") und arsenokoitai (Luther u.a: Knabenschänder) sind ein besonderes Phänomen der hellenistischen Hafenstädte: Geschäftsfähige Teens, geschminkt, gepudert, die Haare lockig, reichlich Parfüm, luxuriöse Kleidung, bevölkerten den Strich. Seröse Herren aus der damaligen "Seitenblicke" - Gesellschaft waren die gut bezahlenden "Kunden" -
      Ausführliche Schilderungen dazu: bei Philo alexandrinus Abr 135 - 136 oder ders. Spec. leg. III 36 - 43 (Mir nur in Überstezung vorliegend). - - Irgendwann gab es in Rom eine Ergänzung zum Schutz der Kinder zur augustäischen "Lex de adulteris" - - I. Kor. 6, 9. aus dieser Sondergegebenheit herauszureissen und für heute wörtlich anzuwenden - ist ein bisserl "schräge".

      Zur Geschichte : Sexuellen Missbrauch gab es meiner Meinung nach ziemlich kontinuierlich, bei uns die letzten 2000 Jahre hindurch. Hat da nicht ein römischer Kaiser seine Lustknaben - Kinder! - in der Piscina um sich tummeln lassen? Hat da nicht Kaiser Farnz Joseph eine Adeligen, der sich eine eigene "Ballettschule" leistete, in die tefste Provinz abgeschoben - - - -,
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Hallo tricky,

      tricky schrieb:

      ) Liegt es in der Struktur der kath. Kirche, dass hier so viele Missbrauchsfälle im Rahmen der Institutionen geschehen?
      Die Struktur deckt derart Fälle sicher besser, als manch andere Institution, das denke ich schon.
      Man bedenke, dass der Priester als "Mann Gottes" bzw. (im gewissen Rahmen) als "Vertreter und Vermittler Gottes" gedacht und auch empfunden wird. Es geht dort weniger um die tatsächliche ideelle Theologie und Dogmatik, sondern um das Empfinden, dass die Kinder von der Person haben.
      Er zeigt und repräsentiert ihnen Gott und ist erstmal nicht zu kritisieren und eigentlich ja auch sehr väterlich und liebevoll.

      Das ist ein Gemisch, mit dem ein Kind nicht umgehen kann.

      Die Struktur der Römischen Kirche ist hierarchisch, bis heute, und wird es bleiben, solange sie existiert. Hierarchie - wie HeimoW schon sagte - begünstigt und deckt Gewalt und Missbrauch.
      Was die Kinder auf den Gottesmann projezieren, projezieren meist auch die Eltern wie auch die Leitung auf ihn.
      Dort sich selbst zu stehen und zu sagen "Mir ist Unrecht getan worden", ist für ein Kind oder auch Jugendlichen eigentlich nicht möglich. Und jedem, dem es möglich wäre, wäre es nicht passiert; das ist leider das böse "Karma" daran.

      tricky schrieb:

      Liegt es an der Theologie rund um die Haltung der Kirche und ihrer Forderung an die Priester zölibatär leben zu müssen?
      Ich finde ja. Denn diese Lehre von Sinnlichkeit, Sexualität und Menschsein macht krank, in meinen Augen.
      Das beginnt nicht mit dem jungen Mann, der beschließt, Priester zu werden, sondern in Kindertagen.

      Wenn man liest, was Augustinus über die Sexualität schrieb, möchte man weinen. Dazu zählt ferner auch jede Körperlichkeit ansich, die Tatsache, sinnliches Wesen zu sein.
      Ich empfehle "Vita brevis" von Jostein Gaarder zu lesen.

      Welche Religionen haben denn Zölibat? Der Katholizismus und der Buddhismus. Und mit welcher Grundlage tun sie das? Weil die Materie, der Leib, die Sinnlichkeit, das Empfinden ein Feind des Geistes ist. Das ist Dualismus.
      Glaube, diese Idee wird den Kindern schon klargemacht im Unterricht. Die Priester sind selbst Opfer.

      ("Und wenn der Hausherr ausbleibt, kommen die Aufseher und beginnen, die Arbeiter zu schlagen und ihnen neues Joch aufzuerlegen")

      tricky schrieb:

      Suchen sich die Priester für das notwendige Ausleben ihrer Sexualität einfach die Schwächsten (und leicht Verfügbaren) aus, weil es ihnen nicht erlaubt ist ihre Sexualität in einer gesunden Beziehung auszuleben?
      Ich denke, das entwickelt sich, aber natürlich nimmt man sich dann den Schwachen, denn von einem Ebenbürtigen muss man Erlaubnis und Zustimmung einholen.
      Ich denke, dass vieles an Machtverhältnissen und innerhalb der Sexualität kaum "durchdacht" ist. Es kommt über den Menschen (wie der Zorn) und dann sieht er, was geschehen ist und muss es vor sich selbst als eine Art Liebe rechtfertigen.
      Nicht nur der Unterlegene kommt aus dieser Psychologie nicht mehr raus, sondern auch der Täter. Solch eine Schuld vor sich selbst anzuerkennen und sich einzugestehen, ist schier unmöglich, denn wer soll das ertragen können? Also hält er die Form.

      Drewermann meint, viele seien (aufgrund ihrer maroden Sexualerziehung) selbst noch in einem kindlichen Stadium in ihrer Psyche.

      tricky schrieb:

      Gibt es in der kath. Kirche eine höhere Anzahl an pädophil veranlagten Menschen als in anderen Bevölkerungsgruppen?
      Man muss immer die Größenverhältnisse herstellen. Und dann muss man wahrscheinlich sagen: Nein.

      tricky schrieb:

      Wird man etwa Priester, weil man pädophil ist, also mit dem Ziel dann Zugang zu Kindern zu haben?
      Das denke ich eher nicht. Sowas mag es geben - das wäre dann wirklich satanisch - aber ich denke, in der Regel nicht.

      tricky schrieb:

      Ist die österreichische (und vmtl. auch anderswo ausgelebte) Praxis der mit dem Priester zusammenlebenden Haushaltsgehilfinnen eine passende Lösung um deren Sexualität in einem "gesunden" Rahmen zu leben?
      Wenn man das für gesund hält. Will die Haushälterin das denn immer? Oder wollte sie - selbst streng katholisch erzogen - vielleicht wirklich eine Dienerin eines Gottesmannes sein und sieht sich dann von dem Vorgesetzen bedrängt? Oder der Priester wollte vielleicht wirklich ein Mann Gottes sein und sieht sich durch die Haushälterin bedrängt.
      Und alldas unter dem Siegel der Verschwiegenheit. Kein Bekenntnis zueinander ist möglich, keine Kinder sind möglich, keine allzu auffälligen gemeinsamen Unternehmungen - wie Paare sie pflegen - sind möglich ...
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • tricky schrieb:

      -) Liegt es in der Struktur der kath. Kirche, dass hier so viele Missbrauchsfälle im Rahmen der Institutionen geschehen?
      Ich denke, es ist zu aller erst eine Einzelperson, die missbraucht. Eine Institution kann dafür "lediglich" den Rahmen bieten:
      1. Ein systematisches Vertuschen von Kollegen und Vorgesetzten - denn auch ihr öffentlichen Ansehen (Prestige) würde darunter leiden, käme etwas heraus.
      2. Eine Institution mit einer klaren Hierachie bietet ein Machtgefälle, welches den Missbrauch erleichtert. Der Faktor "Hierachie" wäre alleine aber sicherlich zu wenig, um Missbrauch zu begünstigen (Hierachien haben wir überall in unserem Alltag).

      Auf religiösen Gebiet kommt noch der "geistliche" Aspekt dazu. Es wird der Glaube einer dem Täter anvertrauten Person missbraucht. Diese Person steht in der Regel nicht in einem Arbeitsverhältnis mit ihrem Täter: Das Band, welches Opfer und Täter verbindet, ist ein anderes. Der Täter gehört als Amtsträger in das Glaubenssystem seines Opfers. Von daher glaube ich schon, dass die Art und Weise, wie eine religöse Institution organisiert ist, einen nicht unwesentlichen Einfluss darauf hat, wie häufig Missbrauchsfälle auftreten. Die kath. Kirche hat meines Erachtens eine sehr stark ausgeprägte Hierachie mit relativ wenigen demokratischen oder externen Kontrollinstanzen, soweit ich weiß. Diese Hierachie wird theologisch bzw. durch die Tradition legitimiert - sie gilt als quasi unverrückbar! Dies wirkt sicherlich zusätzlich attraktiv auf die Täter, denn das sie schützende System gilt als praktisch unreformierbar. Meines Erachtens ist die Struktur bzw. Hierachie der katholischen Kirche eines ihrer wichtigsten Wesenmerkmale, Teil ihrer Identität.

      Ich habe den Eindruck, dass Systeme ab einer bestimmten Größe erstarren. Dieses Erstarren führt in der Regel irgendwann zum Kollaps eben jenes Systems. Sind Systeme aber systemrelevant können sie weiter exisitieren. Banken, die systemrelevant sind, lassen die Politiker nicht pleite gehen. Vielleicht kollapiert die katholische Kirche als Institution deshalb nicht, weil sie für den größten Teil ihrer Gläubigen glaubenstechnisch systemrelevant ist? Traut man sich deshalb zu keiner grundlegenden Reform? Die katholische Kirche muss sein, wie sie ist, weil sie sonst nicht mehr die katholische Kirche wäre, zu der der Gläubige gehören will?
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Hi

      Ich glaube solche Fälle findet man leider viel häufiger als man denkt. Ich glaube es wird sich kaum eine Organsition finden, die sich besonders um Kinder kümmert, wo das nicht vorkommt. Aber auch im Privaten Bereich ist das leider sehr oft der Fall. Wahrscheinlich gibt es das in meiner Kirche auch und wahrscheinlich findet man das auch bei Adventisten. Gerade in Kirchen oder auch Jugendorganisationen könnte ich mir Vorstellen, ist der Umgang mit solchen Themen schwierig, da man das dort nicht erwartet und die missbrauchende Person oftmals als sehr nett und umgänglich kennengelernt hat.
      Ich würde es daher nicht als katholisches Problem bezeichnen sondern grundsätzlich eine Tragödie für jedes Einzelschicksal.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • tricky schrieb:

      ist leider seit Jahrzehnten bereits ein Thema. Ich möchte hier aber jetzt nicht den Stab brechen über diese Menschen, die wir wir alle Sünder sind, sondern versuchen die Ursache zu ergründen bzw. eure Meinung dazu zu hören WARUM so etwas passieren kann.
      Es kommen sicher einige Faktoren zusammen.

      In welcher Zeit etwas passiert ist...
      Nach dem Kriege gehörte die körperliche Züchtigung zu Erziehung!

      Ich wurde in Polen 1956 mit dem Lineal auf die Hand geschlagen weil ich Sabbats nicht zu Schule ging und mir wurde vergessen zu sagen ,
      das ich ein Gedicht auswendig lernen musste.
      In Deutschland 1961,wurde auf den Hintern mit den Stock geschlagen, weil ich mit mehreren bei Schulausflug in die falsche Richtung gegangen sind.

      Ins Gesicht geschlagen weil ich trotz verbotes einen Schneeball geworfen habe. Andere Lehrer standen dabei und fanden das in Ordnung.

      Der Lehrer,Pastor;Arzt noch Respektpersonen waren, man denen mehr glaubte als dem Kind.
      Zusätzlich hat die RKK ihr eigenens Rechtsystem und der Klärus ein entsprechendes Eliteres Denken und ansehen haben..

      Ich könnte noch einige Gründe nennen. Leider sind viele der Opfer viel zu spät in die Öffentlichkeit gegangen,
      weil was nicht sein kann nicht geglaubt wird.
      Durch meine eigenen Erfahrungen habe ich eine besondere sensibilität entwickelt.
      Wenn dann noch Sexualität in der Theologie verteufelt wird, dann wird es noch problematischer.
      Selten wird aus den eigenen Kreisen aufgeklärt um nicht das eigene Nest nicht zu beschmutzen.
    • tricky schrieb:

      -) Liegt es an der Theologie rund um die Haltung der Kirche und ihrer Forderung an die Priester zölibatär leben zu müssen?
      Eine Frage am Rande dieses Thema - selbst wenn ich dabei mir etwas dumm vorkomme... : was ist eigentlich Zölibat - nach der katholischen Lehre?

      Ich möchte gerne kompetente (belegbare) Antwort(e) haben, also keine Spekulationen, das kann ich auch alleine...

      1. ein Priester darf nicht heiraten
      2. ein Priester darf keinerlei sexuelle Beziehung haben
      3. ein Priester darf keinen Orgasmus haben. Sündigt ein Priester wenn z.B. im Schlaf einen erotischen Traum hat und dabei "passiert es"...?
      4. oder... ?

      Vielleicht kennt sich jemand aus (Wikipedia dazu ist mir zu lang...)

      LG
      Peter
      Jesus:
      "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten."

      Mat.7:12.
    • Es liegt wohl zum Gutteil an der verqueren "praktischen Theologie" (hinter der eine sehr gut durchdachte theoretische steht !) :


      ein protestantischer Theologe schreib einmal, er habe nur einmal ein pornographisches Buch gelesen - den katholischen Beichtspiegel. zufällig war ich in der vierten Volksschulklasse - reine Knabenklasse - im RK Religionsunterricht : Der Herr Katechet monierte 2 oder 3 Religionsstunden lang über den BH -den offenen (?), den halboffenen (?) und den geschlossenen (?).

      Nur kupfern manche STA - vor langen Zeiten und leider auch heute ( ! ) wieder von dieser Haltung ab _ Man lese in" Salvation&Service" Shaina Strimbou und Valentin Zywietz : Das ist nicht Aufklärung und gesetzte Grenze, das ist erhobener Zeigefinger. Der nächste Schritt wäre die Forderung nach der STA Burqua - für beide Geschlechter.


      Weh, wenn dann einmal bei den militanten Verdrängern und Verleugnern der Damm bricht (unkontrollierter Triebdurchbruch des nicht Bearbeiteten, sondern Verdrängten und Verleugneten): Ist passiert ! Dawar ich einmal dabei ! ( Adventhaus Wien, Peinlichst !)
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Epafroditus schrieb:

      Eine Frage am Rande dieses Thema - selbst wenn ich dabei mir etwas dumm vorkomme... : was ist eigentlich Zölibat - nach der katholischen Lehre?
      Katholiken, deren engste Verwandte Priester waren, haben mir erklärt, dass einem Priester wohl die Ehe, nicht aber der Geschlechtsverkehr verboten sei. Als der Zölibat um des Jahr 1000 eingeführt wurde, herrschte in der RKK ein finanzieller Notstand. Die Priester bekamen von ihren Gläubigen viele Geschenke, sodass sie meistens sehr wohlhabend waren. Starben sie, erbten ihre legalen Nachkommen alles, und die Kirche ging leer aus. Das hat dann Hildebrand gründlich geändert. Ergebnis: Fortan wurde die Kirche die Erbin des Priesters und wurde reich. Als Luther nach Rom kam, hat er sich sehr über die verschiedenen Bordelle geärgert, die es für Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe und einfache Priester gab.. Aus den Steuerlisten kann man bis heute sehen, wie viel Steuern die einzelne Hure dem Papst zahlen musste. Siehe dazu die Sendung in ZdF.

      Priester dürfen übrigens uneheliche Kinder haben, die nicht erbberechtigt sind. In unserer Nachbarstadt unterhält das hiesige Bistum auf der Volksbank ein besonderes Konto, aus dem bis zu drei Alimente für Priester kinder bezahlt werden.

      In einer Adventgemeinde, in der ich Mitglied war, hatten wir eine alte Schwester, die als 14-jährige von ihrem Priester angesprochen wurde, ob sie nicht mit ihm schlafen wolle. Sie hat das ihrem Vater erzählt, und dieser dem Bischof. Daraufhin wurde dieser Priester versetzt. Als junge Ehefrau Anfang 20 wollte dann der nächste Priester ihr zeigen, wie denn die Männer "so wären". Das hat sie dann so empört, dass sie aus der RKK austrat und einige Zeit später Adventistin wurde. Und ich könnte noch ein Dutzend weiterer Geschichten erzählen. Alle wurden vertuscht, mit Versetzung und teilweise sogar mit Beförderung bedacht oder anderweitig erledigt. Die Priester wurden dabei immer gedeckt und brauchten nichts zu befürchten.

      Der "Spiegel" berichtete vor einiger Zeit übrigens, dass Papst Franziskus als Erzbischof von Buenos Aires es übrigens auch nicht anders gehalten hat. Als Papst hat er sich wohl um 180° gedreht.

      Liebe Grüße von benSalomo.
    • ​Das wissen wir doch ​wie sich Leute als Papst geändert haben!

      benSalomo schrieb:

      Die Priester wurden dabei immer gedeckt und brauchten nichts zu befürchten. NCH: wird beim umfangreichsten Skandal z.Z. in der RKK mit den 300 Priestern in den USA, die 1000de Kinder missbraucht und vergewaltigt haben sollen wohl nicht anders werden...
      Der "Spiegel" berichtete vor einiger Zeit übrigens, dass Papst Franziskus als Erzbischof von Buenos Aires es übrigens auch nicht anders gehalten hat. Als Papst hat er sich wohl um 180° gedreht.

      Liebe Grüße von benSalomo.
      Das wissen wir doch spätestens seit dem »Pappa-Ratzi«! Der, also Joseph Ratzinger, war als Präfekt der Glaubenskongregation auch als »Panzerkardinal« verschrien - und was für ein guter Papst Benedikt XVI. ist er geworden! Ein intellektueller Theologieprofessor auf dem Stuhle Petri! Ein glänzender Theologe mit seinen drei Jesus-Büchern, die sehr bibeltreu waren und heute schon als "Meilensteine in Sachen Jesus-Biographien" und in Sachen Theologiegeschichte gelten.

      Ratzinger nahm auch kein Blatt vor den Mund und hat in seiner Regensburger Rede klipp und klar gegen alle »political correctness« den Islam als gewalttätig bezeichnet! Man weiß ja, wie sich diese Rede in der islamischen Welt ausgewirkt hatte: schlimme Gewalttaten und Christenverfolgungen waren die Folge! ---> Womit bewiesen war, dass der Islam alles andere als eine friedliche Religion ist, wie deren Gelehrte immer wieder wahrheitswidrig behauptet haben!
    • Klassentreffen. Wir haben zwei Priester in unseren Reihen, dazu einen Ordensmann..

      Vor vielen Jahren kam das Thema des Coelibats auf. Interessant dabei : Die beiden Priester sahen es nicht unbedingt notwendig an, keineswegs als grosses Problem ; Seit Schulzeit besonder als militante Katholiken sich gebende Diplomingenieure und Doktoren der Jurisprudnez pochten heftigst darauf als unabdingbares Vorbild für die Gläubigen !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • freudenboten schrieb:

      Meiner Meinung nach ist der Zwangszölibat ein klarer Abfall vom apostolischen Evangelium.
      Wieso ??? Sagt nicht Paulus, es wäre ihm lieb, alle wären (zoelibatär) wie er ?

      Das protestantische , auch adventistische "Zwangsverheiraten" für Pastoren - siehe Toska Hesekiel : "Darf ein Christ, Muss ein Christ ?" ist auch nicht das Wahre !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • DonDomi schrieb:

      Hi
      Eine Frage hätte ich; Würdet ihr diese Dinge auch so breit treten, wenn der Täter einer oder mehrere adventistischer Pastoren wären?

      Liebe Grüsse
      DonDomi
      Ich kann mich irren , aber ich meine SICHER NICHT !! Don domini, Deine Frage ist absolut berechtigt, über die Kirschen (welche Lust ist es , über andere Leute Lustsünden seine Gedanken die Tastatur zu werfen) i andere Leute Garten sich zu verbreitern ..


      Dass die ganze Kette Urchristen - RKK - Protestanten - - - STA uns die heutige verquere Situation des Komplexes "Sexualität" eingebrockt haben , ist ein anderer Kaffee.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -