Unterscheidung der Geister

    • Nein, das war kein "Gläubiger NAZI". Der hat nicht ostentativ mit "Grüss Gott" gegrüsst.Er war ein kultivierter, kritischer, für noch nie Erlebtes offener Mensch, geprägt durch WW I, Schule, Zwischenkriegszeit, Studium, Kommilitonen, Kollegen - - und ist nie "H.H:" schreiend durch die Strassen gelaufen.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()

    • Seele1986 schrieb:

      Rosen schrieb:

      Weist Du zufällig die genaue Stelle, wo er das sagt?
      2. Thessalonicher 2,5-12... Der Böse aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, dass sie gerettet würden ...
      ...
      Danke Seele1986 und Philo...
    • Seele1986 schrieb:

      philoalexandrinus schrieb:

      Patientenverfügung : Nein, wozu, "Sterbe ich, so sterbe ich dem Herrn" - a so, nix da, drei- oder viermal wirst Du reanimiert, ohne Patientenverfügung.
      Es ist ein Naturgesetz, dass man am Leben hängt. Das beginnt mit dem schreienden Säugling.Das rechte Maß muss gelernt werden, wir haben es nicht von Natur aus.
      Na, eben nicht. Sie galt als "meine" Patientin, eine liebe alte Schwester im Herrn, nebenan in der "Lunge" wegen fraglicher Nieren - Tuberkulose. Mitten in der Nacht hatte sie einen Herzstillstand. Der stationsführende Oberarzt war im Nachtdienst auf der Station und diktierte Röntgenbefunde Der Geräte waren zufällig alle auf der Station. Ich hatte nebenan Nachtdienst, das wusste man und rief auch mich, höflichkeitshalber. Der Oberarzt hat sie erfolgreich ( ? ) reanimiert. (Pflichtgemäss, die Patientenverfügung gab es damals noch nicht)

      Und mir sagte sie dann, traurig, vorwurfsvoll (und als Folge des kurzzeitigen Kreislaufstillstandes gehirngeschädigt) "Der liebe Gott hat mich zu sich gerufen - und ihr habt ihm ins Handwerk gepfuscht !"

      Und als es die Aptientenverfügung schon gab, ging ein betagter Bruder zur Bank und erlitt einen Herzstillstand. Die Dame der Bank ist - war "Freiwillige Helferin" und dafür sehr gut gecshult. Herzmassage. Rettung, Spital - - - er kam nicht mehr zu Bewusstsein, wurde aber dort mehrmals (!) und tagelang (!) reanimiert - mit den ängstlich - unsicher Wartenden Familienangehörigen am Gang. Wer hing da noch am Leben ? Ja, die Ärzte, wie das Gesetz es ihnen (ohne Patientenverfügung) befahl..

      Da herrscht ein Ungeist der medizinisch Allmächtigen : Bei UNS stirbt der NICHT ! Da ist der Optimismus - oder die Verdrängung und Verleugnung dessen, der in dem Bewusstsein lebt,, mit Vegan gehe es ihm endlos gut - - Auch ein Ungeist !!


      Herr, lehre uns bedenken , dass wir sterben müssen.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • philoalexandrinus schrieb:

      Und mir sagte sie dann, traurig, vorwurfsvoll (und als Folge des kurzzeitigen Kreislaufstillstandes gehirngeschädigt) "Der liebe Gott hat mich zu sich gerufen - und ihr habt ihm ins Handwerk gepfuscht !"
      Grauenhaft.
      Bin froh, dass ich eine Patientenverfügung habe, hoffentlich wird sie auch rechtzeitig vorgelegt...
      Sollte ich jemals schmerzlos sterben können, danke ich unserem Gott jetzt schon dafür!
    • Hi

      Ich glaube man muss in Sachen Heilung von Krankheiten bei vielen alternativen Methoden unterscheiden zwischen dem Glauben der irgendwie oft auch noch an diese Heilmethode geknüpft ist und der Heilmethode selbst.
      Akupunktur wäre zum Beispiel eine solche Sache: Die Akupunkter ist Teil der chinesischen Heilmethoden und sehr alt. Das ist also auch eine Art Wissenschaft dahinter aber halt nicht Medikamenten. Es spricht nichts dagegen sich auch mit solchen Methoden behandeln zu lassen. Aber die Wirkung hat nichts mit dem Glauben zu tun der oftmals mit solchen Methoden verknüpft ist sondern mit dem Heilmethode. Da steckt ebenso viel Wissen dahinter wie unsere klassische Medizin. Es spricht auch nichts gegen Yoga oder Atemübungen. Die sind alle gut und recht und helfen sicher auch, aber das alles führt nicht zu Gott, weil dafür sind diese Methoden nicht zuständig. Ich finde es einfach überheblich, wenn man meint, solche Methoden sind schlechter als unsere Medizin, weil sie einen falschen Glauben dahinter haben, weil eigentlich hat es nichts mit dem eigenen Glauben zu tun. Es ist einfach eine andere Art von Heilung und Medizin. Man betet deswegen nicht einen anderen Gott an, denn auch diese Methoden kommen von Gott, denn er hat ja den Menschen geschaffen.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • @DonDomi

      da hast Du natürlich Recht. Dass übrigens die Schulmedizin besser sei, würde ich auch nicht so sehen.

      Bei dem aber, wovon hier zuletzt meist die Rede war, also esoterische Angebote, Heilungsveranstaltungen und dergleichen, gehört ein Glaube dazu.
      Wenn ich mich auspendeln lasse, mir von einem Geistheiler Hände auflegen lasse, meine Chakren reinigen oder mir zum Horoskop die entsprechenden Steine verkaufen lasse, die Symbolkarte für meine Blütentropfen "selbst" auswähle oder meine Wohnung nach energetischen Strukturen möbliere, dann glaube ich da etwas, zweifelsohne. Denn ansonsten tut man sowas nicht.

      Richtig, rein "technisch" kann man gewisse Dinge durchführen. Die Tante meiner Frau sagte mal: "Ich kann die Übungen auch ohne Yoga machen"; richtig, das stimmt.
      Und man kann verstehen, dass die Punktion von Nervenbahnen etwas bewirkt; das ist Anatomie. Ich muss nicht glauben, dass mein Energiefluss dadurch positiv gelenkt wird.
      Hinzu kommt einfach die Sprache: wer sagt denn, dass die alten Chinesen mit Energiefluss nicht einfach das gleiche meinten, was wir heute Nervenreizleitung nennen. Da muss man tolerant sein, sehe ich auch so. In der Antike sprach man bei uns von Körpersäften. Das sind Begriffe.

      Man bekommt aber auch heute eine gewisse Spiritualität mitgeliefert. Die heutigen Meditations- und Entspannungskurse sind betont unideologisch und ohne religiöse Bindung, aber die Buddhafigur macht sich einfach trotzdem gut in dem Raum; es sieht einfach gut aus. Man kommt um diese Bilder und Symbole nicht herum. Wer will auch Besinnung in einem absolut klinischen Raum?

      Es bleibt eine Abwägung, ab wann man sagt, dort sondere ich mich ab oder, dort möchte ich nicht vereinnahmt werden. Das muss jeder selbst finden.
      Ich finde, man spürt es. Es gibt Orte und Treffen (und die Menschen sind total lieb und herzlich), dort fühle ich mich nicht wohl.
      Da ich aber ohnehin eher ein Einzelgänger bin, fällt mir das vielleicht leichter als Menschen, die sehr kontaktfreudig- und auch sehnsüchtig sind. Es gibt Leute, die brauchen immer eine Gruppe und einen Ort, wo sie geliebt und geborgen sind; das mag gefährlicher sein.
    • die Diskussion über Akupunktur ist ja seltsam : Heide sieht das Yang/Ying -Gleichgewicht as okkult an - die abendländische Medizin kam erst nach 1900 auf Sympathikus / Parasympathicus.

      Vodders Lymphdrainage folgt genau den Meridianen der Akupunktur.
      Der Arzt einer Reha - Klinik hat einmal bei eine stabilen Schizo -Patientin gefunden, sie sehe so gedrückt aus -und provozierte eine schizophrene Psychos mit Akupunktutr. Kollege Kurt Sindermann etablierte die Akupunktur in der Anstalt die er zur Spitze geführt hat : Ybbs an der Donau. Mit Laser geht es auch. Kollegin Kubiena - Akupunktur - Spitzenfrau - war erfolglos, ich nahm nur andere Punkte und die Verkrampfungen ware weg. Kolllege Alexander Meng borgte mir einen der ersten Laser - Behandlng der Iscialgie des Schwiegervaters, der sich spontan bereiterklärte, mir das teure Ding zu kaufen (Habe ich abgelehnt : Ich vestehe zuwenig davon,die Praxis ist zudem dafür überhaupt nicht angelegt) Der Histologie - Chef Chef Professor Pischinger zeigte grosses Interesse; sein Asiset Univ. Prof Kellner, erforsche die Zellbesonderheiten der Akukturpnkte - - - - - -

      Und die "schulmedizin" - zumindest deren begildete Lehrer - weiss umdie Beschräktheit ihre s Blickes Danngibt es dort auch noch sagenhafte Dummköpfe -Dsaa doktorat-ja, aber wie hart der das Abitur gecshafft?
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Rosen schrieb:

      Philo
      ich wurde auch mal von einer Ärztin mit Jin Shin Jyutsu, auch japanisches Heilströmen genannt, behandelt, Ich wollte es dann auch lernen, war mir aber zu schwierig. Ich hatte den Eindruck, Beten hiflt noch mehr.
      Beten hilft sicherlich, aber Gott hat den Menschen auch mehrere Heilungsmethoden geschenkt und diese sollte man auch nutzen. Das geht alles ohne dass man sich gleich den Glaubensgrundsätzen, die damit verknüpft sind hingibt. Primär ist der Glauben nämlich für unser inneres und nicht für die körperliche Gesundheit da.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      Rosen schrieb:

      Philo
      ich wurde auch mal von einer Ärztin mit Jin Shin Jyutsu, auch japanisches Heilströmen genannt, behandelt, Ich wollte es dann auch lernen, war mir aber zu schwierig. Ich hatte den Eindruck, Beten hiflt noch mehr.
      Primär ist der Glauben nämlich für unser inneres und nicht für die körperliche Gesundheit da.

      Ja, man kann sich nicht gesundbeten.
      Das soll jetzt nicht heißen, daß Gott nie hilft.
      Aber denke einfach mal an Kinder mit Downsyndrom, Contergan-Verstümmelungen usw.
      Es wurde bestimmt schon für viele gebetet, aber geheilt wurde noch keins.
      Für Gott wäre es aber ein Leichtes. Warum er es nie tut, das müssen wir ihm überlassen.
    • Seele1986 schrieb:

      Rosen schrieb:

      Ich wollte es dann auch lernen, war mir aber zu schwierig. Ich hatte den Eindruck, Beten hiflt noch mehr.
      :D
      "Ist mir zu schwierig. Ich bete!" :D
      Naja, so klingt es auch unzutreffend, es sei Dir aber gegönnt, dass Du was zu lachen hast.
      Es war so: Ich lag abends im Bett, wollte schlafen und ich bete vor dem Schlafen möglichst noch. Aber die "Übungen" sollte/wollte ich auch noch machen (die kann man im Liegen machen). Dann kam es vor, dass ich während der Übungen eingeschlafen bin und nicht mehr vor'm Schlafen gebetet habe, das fand ich gar nicht gut, Habe ich gebetet, habe ich aber auch oft danach keine Zeit mehr für die Übungen gehabt. Einmal, als ich abends im Bett die Übunen gemacht habe, habe ich den Eindruck gehabt, Jesus sieht mir zu und sagt zu mir: Wie lange willst Du mich noch warten lassen. Das hat mich getroffen. Ab dort habe ich IMMER zuerst gebetet. Und die Übungen mit der Zeit sein gelassen, weil sie zu zeitraubend waren.
      Und was mir zu schwer war, waren die Kurse, diese Methode JinShinDingens zu lernen. Ich habe also keinesfalls gesagt: ach ich bete lieber, das ist einfacher, wie es nun nach Deinem Beitrag erscheint.
    • Unsinn war das JinShinDingens auch nicht, es hat schon geholfen. Aber ich hatte den Eindruck, es setzte auch mehr bei den Symptomen meiner Beschwerden an, und Beten kann sogar die "Wurzel" von Beschwerden beseitigen. Aber selbstverständlich will ich nicht den Eindruck erwecken, ich würde beten um irgendwelche Beschwerden los zu werden. Ich bete, weil ich Kontakt halten möchte zu Jesus und seinem und unserem Vater, auch weil ich so dankbar bin, dass ich noch zu ihm gefunden habe, durch seine Hilfe allein.