Davids Frauen: typologische Bedeutung im NT?

    • Davids Frauen: typologische Bedeutung im NT?

      Und ist nicht auch die spätere Heidenmission nicht schon bei David angedeutet?: David hat auch eine Frau geliebt, die er ursprünglich nicht haben sollte, weil sie einem anderen gehörte: Batsheba.
      Und (zur Strafe?) ist ihr erstes Kind gestorben. Aber ihr zweites Kind, Salomo, wurde groß und mächtig. Aber am Ende hat Salomo mit Götzendienst zu tun gehabt...
      Und die Abigail, die auch zuerst einem anderen gehört hat, die hat er ja auch geheiratet, aber erst nachdem deren Mann tot war. Dazu mach ich mal eben ein neues Thema auf.
      Ja über die Frauen Davids hab ich mir auch schon öfter Gedanken gemacht, was die zu bedeuten haben. Und nicht nur ich.
      Die Frau Michal, die könnte für die Juden stehen, die Jesus gegenüber hochmütig waren und snobistisch, Michal fand es nicht "standesgemäß" dass David mit nacktem Oberkörper vor der Bundeslade getanzt hat, also sie transportiert wurde. David hat zu ihr gesagt: Gott versteht schon, wie es gemeint war...
      Die offiziellen Vertreter des Judentums haben Jesus ja auch nicht als standesgemäß empfunden...
      Dann hat David Abigail genommen, nachdem ihr Mann tot war. Das könnte für die Urgemeinde stehen, die aus dem alten Judentum kommt, aber von ihrem alten Mann frei wird und sich dem Geliebten Gottes zuwenden darf.
      Danach kommt die Sache mit der sehr jungen Batsheba, vielleicht steht das für Liebe Jesu zu den Heiden? Nach dem anfänglichen tragischen Tod ihres gemeinsamen Kindes (die Frühchristen?) wird ihre Verbindung legitimiert und sie haben den groß und mächtig werdenden Thronfolger Salomo als Kind. Der könnte für die heutige zahlenmäßig große Christenheit stehen, denn Salomo hatte um die 1000 Frauen. Und leider ist er eben wegen einigen von ihnen mit Götzenkult in Berührung gekommen... Da will ich jetzt keine Namen nennen bez. heutiger Entsprechungen.
      Und am Ende pflegt ihn die Sklavin Abisag, diese könnte für die verbliebenen Juden stehen, deren sich Jesus auch am Ende evt noch erbarmen wird, denn irgendwo in der Bibel heißt es auch, es könne ihnen vergeben werden, dass sie Jesus nicht als Sohn Gottes erkennen können, denn nur eine Sünde könne bekanntlich nicht vergeben werden: Die Lästerung gegen den heiligen Geist, also ich verstehe das so: Wer Gott erkannt hat, kennengelernt hat, weiss, dass es ihn gibt und sich trotzdem abfällig über ihn äußert, der kann nicht gerettet werden. Und das trifft ja auf gottesfürchtige Juden nicht zu, Sie haben ja wie Paulus sagt Eifer für Gott, nur eben nicht genügend Eifer nach Erkenntnis.
    • Biblische (?) Analogien ...

      Also Du ziehst folgende Analogien! (Finde ich zumindest interessant! Man kann sich darüber ja mal Gedanken machen ...)

      1. Michal = Die Juden (hat was für sich, wegen der Ähnlichkeit von Micha und Michael, dem Erzengel und Bundesengel Israels!) (Juden die ggü. Jesus hochmütig waren, wie z.B. die Sadduzäer?)
      2. Abigail = Die Urgemeinde
      3. Batsheba = Liebe Jesu zu den Heiden (also die sehr jungen Batsheba als Sinnbild für die junge Heidenchristliche Gemeinde?)
      4. Der Tod ihres gemeinsamen 1. Kindes = Die Frühchristen (weil diese bis 313 n.Chr. blutigst ermordet worden sind?)
      5. König Salomo = Die mächtige mittelalterliche Reichs-Kirche (?) bzw. die zahlenmäßig grösste Römisch-Katholische Kirche. (RKK)
      6. Und dann sein Götzendienst = als Sinnbild für die vielen götzendienerischen Irrlehren der RKK (?) Liebe Rosen, das war doch sicher Dein Hintergedanke, oder irre ich mich da?
      7. Abisag = Die verbliebenen Juden (Juden, deren sich Jesus auch am Ende evt noch erbarmen wird - und zwar bei der Schlacht von Harmagedon. ------> und König David stünde dann analog für den König Jesus Christus !
      8. König David = Jesus Christus , der wahre König der Juden (----> siehe INRI !)
      Hab ich Dich so richtig verstanden?
    • Also David sehe ich schon als Schattenbild/Vorgeschmack auf Jesus, denn er hatte direkten Kontakt zu Gott, Er war mutig, gleichzeitig demütig und gottesfürchtig und sein Name bedeutet "der Geliebte". Dann ist es vermutlich schon so, dass es etwas zu bedeuten hat im übertragenen Sinne, wen ER liebte. Und da er Jonathan auf brüderliche Art mehr liebte als alle seine Frauen, so steht es geschrieben, war er ein guter Freund und sehr nächstenliebend.
      Ob meine Deutungen richtig sind, weis ich selber nicht, deshalb habe ich sie ja zur Diskussion gestellt. Hattet Ihr denn auch schon solche Gedankengänge, was das Leben von David im übertragenen Sinn zu bedeuten hat?
      Er wurde ja auch aus der Mitte seiner Brüder hinter seiner Herde von Gott weggeholt und zum König gemacht. So ähnlich wie Jesus. Und wie prophezeit war.
    • Für mich war David immer eine rein historische Person des Alten Testaments

      Rosen schrieb:

      Also David sehe ich schon als Schattenbild/Vorgeschmack auf Jesus, denn er hatte direkten Kontakt zu Gott, Er war mutig, gleichzeitig demütig und gottesfürchtig und sein Name bedeutet "der Geliebte". Dann ist es vermutlich schon so, dass es etwas zu bedeuten hat im übertragenen Sinne, wen ER liebte. Und da er Jonathan auf brüderliche Art mehr liebte als alle seine Frauen, so steht es geschrieben, war er ein guter Freund und sehr nächstenliebend.
      Ob meine Deutungen richtig sind, weis ich selber nicht, deshalb habe ich sie ja zur Diskussion gestellt. Hattet Ihr denn auch schon solche Gedankengänge, was das Leben von David im übertragenen Sinn zu bedeuten hat?
      Er wurde ja auch aus der Mitte seiner Brüder hinter seiner Herde von Gott weggeholt und zum König gemacht. So ähnlich wie Jesus. Und wie prophezeit war.
      Also ich muss ehrlich gestehen, dass ich solche Gedanken, was das Leben von David im übertragenen Sinn zu bedeuten hat, noch nicht gehabt habe! Für mich war David immer eine rein historische Person des Alten Testaments, an dessen Leben man auch seine schweren Sünden (Mord und Ehebruch, hat zu viele Kriege geführt!) deutlich aufgezeigt bekommen hat!
      Und selbstverständlich war ja David auch ein Vorläufer und Verwandter des Herrn Jesus , wie uns die zwei Stammbäume des Neuen Testaments aufzeigen! Und deshalb stammt Jesus von Nazareth auch aus der Königslinie von David und Salomo...! ==> Dies begründet auch das dreifache Amt von Jesus: König, Priester und Prophet!
    • Zum Nachdenken : Mit den (grossen) Zahlen hatten sie es so im Altertum. Davids acht Frauen sind in meiner Vorstellung ja noch unterzubringen, aber die tausend des Salomo ? (Im Hohelied hat "Salomo" nur sechzig und dazu achtzig Kebsweiber) - - und böse Buben rechnen nach : Tausend Hochzeiten - jede Woche eine - wann kam Salomo da zum Regieren ?
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • philoalexandrinus schrieb:

      Davids acht Frauen
      Es waren mindestens 9!


      Aus dem Internet:
      Welches waren die Frauen von David?
      Im Lebenslauf von David tauchen zahlreiche Frauen auf, mit denen er verheiratet war beziehungsweise mit denen er Kinder hatte. Welche Frauen waren das im Einzelnen und sind diese Beziehungen alle rechtmäßig gewesen?
      Die erste Frau in Davids Leben ist Merab, die älteste Tochter König Sauls, die dieser David zur Frau verspricht, wenn David ein tapferer Mann wäre und "des HERRN Kriege" führe (1). Da David sich bereits im Vorfeld stets als herausragend tapfer erwiesen hat, kann man davon ausgehen, dass David die an ihn gestellte Verpflichtung erfüllt hat (2). Als die Zeit kam, wo Merab Davids Frau werden sollte, gibt Saul sie statt dessen an Adriel. Es könnte sein, dass Saul dadurch wortbrüchig geworden ist, doch es scheint eher so zu sein, dass David diese Ehe aus Bescheidenheit abgelehnt hat (3).
      Als nächsten verspricht Saul dem David Michal, die ebenfalls seine Tochter ist für den Brautpreis von 100 Vorhäuten von Philistern, die dann auch tatsächlich Davids erste Frau wurde (4). Später jedoch gibt Saul Michal dem David wieder weg und gibt sie statt dessen Palti zur Frau (5). Hier kann man davon ausgehen, dass dies während der Feindschaft Sauls gegenüber David und ohne dessen Einwilligung geschah, und es ist daher fraglich, ob diese Scheidung rechtmäßig war. Prinzipiell jedoch sind Scheidungen möglich, zumindest, wenn sie durch den Ehemann erfolgen (6).
      Davids zweite Frau ist Ahinoam, die er schon zur Frau hatte, als er Abigajil zur dritten Frau nahm (7). Bis hierhin hatte David also nie mehr als zwei Frauen zur Zeit, wenn man davon ausgeht, dass die Scheidung von Michal rechtmäßig war. Mit jeder dieser Frauen hatte David auch zumindest einen Sohn. Außerdem hat er jedoch Söhne mit vier anderen Frauen, nämlich mit Maacha, Haggit, Abital und Egla, wobei lediglich Egla ausdrücklich als seine Frau benannt ist. Da die vier Frauen und die gezeugten Söhne innerhalb einer Passage genannt werden (8), bleibt zumindest der Verdacht, dass die anderen drei Frauen keine Ehe mit David hatten.

      Quellen:
      Sofern nicht anders angegeben alle Quellen: "Lutherbibel Standardausgabe", Deutsche Bibelgesellschaft Stuttgart, ISBN 3 438 015 609
      (1) 1.Samuel 18.17
      (2) 1.Samuel 18.5 bis 18.7
      (3) 1.Samuel 18.18 bis 18.19
      (4) 1.Samuel 18.20 bis 18.27
      (5) 1.Samuel 25.44
      (6) 5.Mose 24.1 bis 24.5
      (7) 1.Samuel 25.42 bis 25.43
      (8) 2.Samuel 3.1 bis 3.5


      Es wurde noch eine 9. namenlose Frau Davids hier in diesem Artikel vergessen... (Find die Stelle im Moment nicht; wird nachgetragen!)

      u.a. in 2. Samuel 5:
      Söhne und Töchter Davids
      13 Und David nahm noch mehr Frauen und Nebenfrauen in Jerusalem, nachdem er von Hebron gekommen war, und es wurden ihm noch mehr Söhne und Töchter geboren.
      14 Dies sind die Namen der Söhne, die ihm zu Jerusalem geboren sind: Schammua, Schobab, Nathan, Salomo,
      15 Jibhar, Elischua, Nefeg, Jafia,
      16 Elischama, Eljada, Elifelet.
    • Zu Davids Frauen: "Es waren mindestens 9!"
      Das wird ja immer besser hier!

      "Dies sind die Namen der Söhne, die ihm zu Jerusalem geboren sind:
      Schammua, Schobab, Nathan, Salomo, Jibhar, Elischua, Nefeg, Jafia, Elischama, Eljada, Elifelet."

      Aha, 11, Söhne, die ihm in Jerusalem geboren wurden, nicht 12! Auch interessant!
      Es heißt doch bei Judas immer Iskariot, wohl um ihn von dem anderen Judas zu unterscheiden. Aber ist es vielleicht so, dass Judas aus Iskariot war und die anderen Jünger aus Israel? Berufen hat Jesus seine Jünger ja am See Genezareth, oder? Also das lag noch im Gebiet des früheren Landes Israel, auch wenn das zur Zeit Jesu schon die Provinz Samaria oder Galiläa war. Aber wo liegt Iskariot? War Judas also einer von woanders her?
      Und können wir vielleicht bei David einen Sohn ausmachen, der nicht aus Jerusalem war und später David sehr geschadet hat? Da muss ich mal forschen.

      Norbert Chmelar schrieb:

      In der Analogie könnte dann Jonathan symbolisch für die Jünger Jesu stehen oder auch nur für Jesu Lieblingsjünger Johannes
      Vielleicht. Aber da Jesus die Liebe zu Jonathan mehr wert war als zu allen Frauen, frage ich mich: Wer war denn Jonathan für David? Ein Mann, also von gleich zu gleich. Damit könnte also generell die sogenannte ungeschlechtliche Liebe, Agape/Nächstenliebe gemeint sein.

      Aber man kann natürlich auch überinterpretieren... Trotzdem kommen mir manchmal so Gedanken, ob nicht dies und jenes wirklich nur zufälllig Parallelen zu etwas anderem aufweist.
    • Also ich habe im 1. Buch Samuel nochmal nachgelesen:
      Merab hatte nie einen wirklichen ehelichen Kontakt mit David. Zwar hatte Saul sie als Frau David "in Aussicht gestellt",
      Aber erstens war David ja ein mittelloser Mann ohne Rang und Namen, mal abgesehen von seinem Eifer für Gott und seinem spektakulären Sieg über Goliath und auch den anschliessenden militärischen Erfolgen.
      Und zweitens war da ja noch die zweitälteste Tocher Sauls, Michal eben. Und zu Beginn gefiel ihr der schöne David sehr gut, wie lesen: Sie liebte ihn und sie hatte ihn lieb. Das war David vielleicht auch nicht entgangen und vielleicht strebte er lieber diese Liebesbeziehung an. Um den fehlenden sozialen und finanziellen Status wett zu machen schlug Saul als Brautpreis 100 Vorhäute der Philister vor. Und David brachte das Doppelte: 200 Vorhäute. (Auch das hat bestimmt Bedeutung für Jesus: Jesus hat wohl seinen Auftrag auch mehr als erfüllt um seinen Anspruch auf die königliche Braut zu bekräftigen.)
      Irgendwann wurde es Michal aber wohl zuviel mit dem Eifer ihres Mannes David für Gott. (Man beachte die Parallele zum den jüdischen Oberen und Schriftgelehrten zur Zeit Jesu!) Denn sie rümpfte ja die Nase über seine leidenschaftliche "hemmunslose" Art der Anbetung vor der Bundeslade.
      Übrigens ist es der ältesten Tochter Sauls, Merab, nicht gut bekommen, dass sie dann einem anderen gegeben wurde: Ihre 5 Söhne wurden getötet.
      Und auch Michal, der zweitältesten ist ihr Hochmut nicht gut bekommen: Sie wurde unfruchtbar.
      (Hier macht der Autor auf vermeintliche Unstimmigkeiten aufmerksam, es sei nicht ganz klar, ob nun die 5 getöteten Kinder von Merab oder Michal gewesen seien. Ob es sich wirklich um einen Abschreibungsfehler handelt muss ich noch prüfen, kommt mir seltsam vor. Vielleicht will der Autor auch nur seine ""Wunschdeutung" durchdrücken...)

      Und ihrem Vater ist sein Neid auf David nicht gut bekommen: Gott verlies ihn.

      Lernen wir heute daraus!

      Das Sprichwort pfeift es ja auch schon wie die Spatzen vom Dach: Hochmut kommt vor dem Fall.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Rosen ()