Heute Abend: "DIE 10 GEBOTE - GOTTES GRUNDGESETZ" - Teil 10/24 des "Offenbarungs-Seminars"

    • Heute Abend: "DIE 10 GEBOTE - GOTTES GRUNDGESETZ" - Teil 10/24 des "Offenbarungs-Seminars"

      Heute Abend findet der 10. Teil des "Offenbarung-Seminar" in der Schorndorfer Adventgemeinde um 19:30 Uhr statt!
      Thema. "DIE 10 GEBOTE - GOTTES GRUNDGESETZ" - Vortragender ist Pastor Hartmut Wischnat
      Dauer : 19:30 - ca. 20:45 Uhr mit Powerpoint-Präsentation. Die ca. 16 Teilnehmer lesen abwechselnd Bibelstellen zum Thema.

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      14.06.2018 +
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      28.06.2018


      Offenbarungsseminar mit Pastor Hartmut Wischnat
      19.30 Uhr, Adventgemeinde Schorndorf: Adresse:
      Adventgemeinde Schorndorf
      Aichenbachstraße 41
      73614 Schorndorf / Württ.



      Jeden Donnerstag, seit dem 22.02.2018 - insgesamt 24 Themen!
    • »DIE ZEHN GEBOTE - GOTTES GRUNDGESETZ!«

      OFFENBARUNG-SEMINAR - Teil 10 mit dem THEMA:
      »DIE ZEHN GEBOTE - GOTTES GRUNDGESETZ!«

      Was haben die 10 Gebote eigentlich mit der Offenbarung zu tun? Der geneigte Bibelleser wird auf den ersten Blick sicher sagen: „Nichts!”. Aber wenn man genauer hinschaut, findet man wichtige Passagen in Offenbarung 12 und in Offenbarung 14 ! ----> siehe:

      Bibelstelle

      Offb.12,17 Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, zu kämpfen gegen die Übrigen von ihrem Geschlecht, die Gottes Gebote halten und haben das Zeugnis Jesu.

      Bibelstelle

      Offb.14,12 Hier ist die Geduld der Heiligen, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus!

      Unsere Welt braucht:
      • Definierte Maße und Gewichte
      • Orientierung
      • Zeiteinteilung
      • Gesetze
      • Regelungen
      • Verkehrsregeln
      Die 10 Gebote sind ...
      • ein Ausdruck des Wesens Gottes
      • das Grundgesetz des Universums
      • der ewige, unveränderliche Maßstab des Rechts
      • 10 Lebensprinzipien, die uns helfen glücklich zu sein
      Matthäus 22,36-40:

      Bibelstelle

      36 Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz? 37 Jesus aber sprach zu ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt« (5. Mose 6,5). 38 Dies ist das höchste und erste Gebot. 39 Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3. Mose 19,18). 40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.
      Gott lieben + Nächsten lieben

      GOTT IST LIEBE


      Liebe zu GottLiebe zum Nächsten
      1 2 3 4
      5 6 7 8 9 10

      Gesetz und Propheten

      »Du sollst ...!«

      I.) »Keine anderen Götter haben!« Das „Du sollst!” ist auch eine Verheißung!
      ---> Gott möchte ungeteilte Aufmerksamkeit!

      II.) »Kein Bildnis machen!«
      ----> Gott möchte, dass wir nicht an einer eigenen Vorstellung von ihm festhalten. Nimm Gott so an, wie er wirklich ist.

      III.) »Den Namen Gottes nicht missbrauchen!«
      -----> Wenn man einem Menschen sagt, du bist in Babylon! Das ist den Namen Gottes mißbrauchen.

      IV.) »Gedenke des Sabbattages!«
      -----> Dies ist eine Verhaltensregeln, es ist eine Einladung Gottes für Begegnung mit mehr Gottesnähe. ---> Gott möchte, dass wir ihn und den Sinn unseres Lebens nicht vergessen.

      V.) »Vater und Mutter ehren!«
      ----> Achte die Person und die Stellung des Anderen!

      VI.) »Nicht töten!«
      -----> Gott möchte Leben erhalten. Sorge dich um das Wohl des Anderen und der ganzen Schöpfung!

      VII.) »Nicht Ehe brechen!«
      ------> Gott möchte die sozialen Beziehungen der Gesellschaft schützen. Investiere in deine Ehe!

      VIII.) »Nicht stehlen!«
      -------> Das Eigentum der Anderen achten.

      IX.) »Nicht falsch Zeugnis reden!«
      -----> Gott möchte, was wir offen und ehrlich miteinander umgehen. Fördere den guten Ruf des Anderen!

      X.) »Nicht begehren!«
      ----> Gott möchte, dass wir zufrieden sind! Glücklich ist nicht, wer viel hat, sondern wer zufrieden ist, mit dem, was er hat.

      Gottes Gesetz

      Bibelstelle

      „Das Gesetz des HERRN ist vollkommen, es macht glücklich und froh. Auf seine Gebote kann man sich verlassen. Sie machen auch den klug, der bisher gedankenlos in den Tag hineinlebte.” Psalm 19,8 (HFA)

      Die 10 Gebote sind unsere Lebensverbindung mit Gott! Was erwartet Gott von uns? Gott versucht auf alle erdenkbaren Wegen uns bereit dafür zu machen, damit wir erkennen, dass alles von IHM kommt, dass wir IHN lieben.
      Eine Frage eines Teilnehmers war, wie das mit dem "vollkommen sein" ist, von dem Jesus sprach (---> siehe Mt 5,48). Dieses "vollkommen" ist auf die Liebe bezogen. Wir sollen vollkommen sein in der Liebe! „Vollkommen bist Du, wenn Du bei Gott bleibst!” sagte der Vortragende.


      Wir sollen Vertrauen zu Gott haben , Vertrauen seinen 10 Geboten entgegenbringen, denn wir sollen im Glauben kindlich sein, denn wir sind „Kinder Gottes”.

      Heute sind wir mit dem Thema nicht ganz fertig geworden, weil es viele wichtige Fragen gab; so wird damit nächsten Donnerstag der 2. Teil vom Thema 10 behandelt mit dem Thema: »Gilt Gottes Gesetz noch?«

    • Norbert Chmelar schrieb:

      Die 10 Gebote sind ...


      ein Ausdruck des Wesens Gottes

      das Grundgesetz des Universums

      der ewige, unveränderliche Maßstab des Rechts

      10 Lebensprinzipien, die uns helfen glücklich zu sein
      ...schöne, menschliche Gedanken. Wo bleibt aber die biblische Definition darüber, was die 10 Gebote sind?

      LG
      Peter
      Jesus:
      "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten."

      Mat.7:12.
    • 10 GEBOTE SIND DER »UNMITTELBARE WILLEN GOTTES«!

      Epafroditus schrieb:

      ...schöne, menschliche Gedanken.
      Wo bleibt aber die biblische Definition darüber, was die 10 Gebote sind?

      Lieber Peter! Das habe ich doch oben zitiert im Psalm 19!

      Bibelstelle

      „Das Gesetz des HERRN ist vollkommen, es macht glücklich und froh. Auf seine Gebote kann man sich verlassen. Sie machen auch den klug, der bisher gedankenlos in den Tag hineinlebte.” Psalm 19,8 (HFA)
      PS : Im vorherigen Kapitel 2. Mose 19 lesen wir ab Vers 5 das Ziel, warum Gott seinem Volke Israel die 10 Gebote gab: 5 Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen und meinen Bund halten, so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen Völkern; denn die ganze Erde ist mein.
      6 Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein. Das sind die Worte, die du den Israeliten sagen sollst.
      7 Mose kam und berief die Ältesten des Volks und legte ihnen alle diese Worte vor, die ihm der HERR geboten hatte.
      8 Und alles Volk antwortete einmütig und sprach: Alles, was der HERR geredet hat, wollen wir tun. Und Mose sagte die Worte des Volks dem HERRN wieder.
      9 Und der HERR sprach zu Mose: Siehe, ich will zu dir kommen in einer dichten Wolke, auf dass dies Volk es höre, wenn ich mit dir rede, und dir für immer glaube. Und Mose verkündete dem HERRN die Worte des Volks.


      Fazit: Also, die 10 Gebote sind laut biblischer Definition, "Worte, die Moses den Israeliten sagen soll!" (Ex.19,6.9) Und das Volk Israel sollte die 10 Gebote direkt aus dem Munde Gottes des EWIGEN (JHWH) hören, als den unmittelbaren Willen Gottes!



    • Die 10 Gebote lernen, bewahren und danach tun!

      Fortsetzung von Beitrag NR.5 :

      Und in 5.Mose 4, Vers 8 lesen wir: 8 Und wo ist so ein großes Volk, das so gerechte Ordnungen und Gebote hat wie dies ganze Gesetz, das ich euch heute vorlege?
      ---> Also sind die 10 Gebote laut biblischer Definition "gerechte Ordnungen und Gebote" (Dtn.4,8)!

      Und dann lesen wir in 5.Mose 4 weiter: 12 Und der HERR redete mit euch mitten aus dem Feuer. Den Klang der Worte hörtet ihr, aber ihr saht keine Gestalt, nur eine Stimme war da.
      13 Und er verkündigte euch seinen Bund, den er euch gebot zu halten, nämlich die Zehn Worte, und schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln.
      14 Und der HERR gebot mir zur selben Zeit, euch Gebote und Rechte zu lehren, dass ihr danach tun sollt in dem Lande, in das ihr zieht ...
      und weiter: 35 Du hast es sehen können, auf dass du wissest, dass der HERR allein Gott ist und sonst keiner.
      36 Vom Himmel hat er dich seine Stimme hören lassen, um dich zurechtzubringen; und auf Erden hat er dir gezeigt sein großes Feuer, und seine Worte hast du aus dem Feuer gehört.
      37 Weil er deine Väter geliebt und ihre Nachkommen erwählt hat, hat er dich aus Ägypten herausgeführt mit seinem Angesicht durch seine große Kraft...
      Und dann lesen wir in 5. Mose 5 die einleitenden Worte Moses vor der (erneuten) Verkündigung der 10 Gebote (5.Mose 5,6-21): 1 Und Mose rief ganz Israel zusammen und sprach zu ihnen: Höre, Israel, die Gebote und Rechte, die ich heute vor euren Ohren rede, und lernt sie und bewahrt sie, dass ihr danach tut!
      2 Der HERR, unser Gott, hat einen Bund mit uns geschlossen am Horeb.
      3 Nicht mit unsern Vätern hat der HERR diesen Bund geschlossen, sondern mit uns, die wir heute hier sind und alle leben.
      4 Er hat von Angesicht zu Angesicht mit euch aus dem Feuer auf dem Berge geredet.
      5 Ich stand zu derselben Zeit zwischen dem HERRN und euch, um euch des HERRN Wort zu verkündigen; denn ihr fürchtetet euch vor dem Feuer und gingt nicht auf den Berg. Und er sprach: ... Es folgt die Verkündigung der 10 Gebote!

      ===> Also das Volk Israel soll die 10 Gebote (auswendig) lernen und bewahren und danach tun! (Dtn.5,1) ---> Und so soll Israel Gott lieben (kenntlich gemacht in den Geboten 1 bis 4!) und seinen Nächsten lieben (kenntlich gemacht in den Geboten 5 bis 10!) wie sich selbst! (---> siehe auch 3Mo 19,18)
      Israel soll »als das auserwählte Volk Gottes« - im Gegensatz zu allen Völkern um sich herum - nur an IHN - den EINEN und EINZIGEN GOTT JAHWEH glauben (5.Mose 4,35), denn JAHWE ist der einzigste Gott auf Erden, der Himmel und Erde gemacht hat (2Mo 20,11/ 2Chr 2,11/ Ps 115,15/ Ps 121,2/ Ps 124,8/ Ps 134,3/ Ps 146,6 u.a.)! ----> Damit wurde durch Moses am Berge Sinai der monotheistische Glauben an einen Gott begründet!
    • Danke Norbert, deine Bemühung meine Frage zu beantworten, Du bist ganz nahe gekommen, was ich meine. Die Antwort, was ich erwarte ist allerdings viel einfacher. Mich stört einfach, wenn die 10 Gebote nicht dafür gehalten werden, was sie sind. Warum sollten wir Eigenschaften auf die zehn Gebote zwingen, welche Gott nie dafür vorgesehen hat und weder Jesus noch die Apostel gelehrt haben? Z.B. Du schreibst u. a. oben: "Die 10 Gebote sind ... das Grundgesetz des Universums" Das stimmt einfach nicht. Die 10 Gebote sind sicher grossartig, aber Gott hat sie zu einer ganz bestimmten Aufgabe bestimmt. Jedesmal, wenn die zwei Steintafel in der Bibel erwähnt werden, wird diese Definition verwendet:

      ...er schrieb auf die Tafeln die Worte des Bundes, die Zehn Worte.
      2.Mos.34;28.

      Und er verkündigte euch seinen Bund, den er euch gebot zu halten, nämlich die Zehn Worte, und schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln.
      5.Mos.4;13

      ...gab mir der Herr die zwei steinernen Tafeln des Bundes.
      5.Mos.9;11.

      ...die Tafeln des Bundes, den der Herr mit Israel schloß, als sie aus Ägyptenland gezogen waren.
      1.Kön.8;9.

      ...habe dort eine Stätte zugerichtet der Lade, in der die Tafeln des Bundes sind, den er geschlossen hat mit unsern Vätern, als er sie aus Ägyptenland führte.
      1.Kön.8;21.

      Und es war nichts in der Lade außer den zwei Tafeln, ... die Tafeln des Bundes, den der Herr mit Israel geschlossen hatte, als sie aus Ägypten zogen.
      2.Chron.5;10.

      Als im Hebräerbrief die Gesetzestafeln angesprochen werden, lautet auch:

      ...die Tafeln des Bundes.
      Hebr.9;4.


      Wie wir sehen, der Dekalog ist eindeutig die Urkunde des bei dem Berg Sinai abgeschlossenen Bundes (alter Bund). Die Bezeichnung "Worte des Bundes", "Tafel des Bundes" oder einfach der "Bund" ist der NAME DER 10 GEBOTE. Wenn die Bibel ganz konkret die Gesetzestafel erwähnt, weist immer in diesem Zusammenhang darauf hin - sowohl im AT als im NT. Dieser Name erklärt auch den Sinn und Zweck der zwei Gesetzestafeln.

      Ich habe über dieses Thema hier im Forum schon geschrieben, wenn dich interessiert, kannst nachschauen:

      Punkt 95 Edit: Punkt 75
      Punkt 93
      Punkt 95

      (Wenn Du die Links öffnest, dann stimmen im Text die mit # bezeichnete Nummer nicht mehr !! )

      LG
      Peter
      Jesus:
      "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten."

      Mat.7:12.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Epafroditus ()

    • Aus aktuellem Anlass soll Luthers "Grosser Katechismus" zitiert werden...!

      Norbert Chmelar schrieb:

      Zur Bedeutung der 10 Gebote - und hier v.a. auch des 4. - des Sabbat-Gebotes möchte ich hier wieder einmal an das erinnern, was Martin Luther hierüber im Großen Katechismus gesagt hatte:

      Norbert Chmelar schrieb:

      In meinen Augen beschreibt Martin Luther in seinem Grossen Katechismus von 1529/1530 sehr schön, Sinn und Bedeutung der Heiligen 10 Gebote! Diese zeitlosen Worte haben auch uns heutigen Christen m.E. noch sehr viel zu sagen! Wir sollten sie uns immer wieder in Erinnerung rufen! Daher habe ich die wichtigsten Passagen hier angeführt! (zitiert aus: Martin Luther - Großer Katechismus - in heutiges Deutsch übertragen von Detlef Lehmann - Sola-Gratia-Verlag Berlin 2014 - 151 Seiten)

      [311] So haben wir nun die Zehn Gebote als einzigartige Zusammenfassung der göttlichen Lehre; sie sagen uns, was wir tun sollen, damit unser ganzes Leben Gott gefällt. Sie sind die Quelle und der Brunnen, aus der alles kommen und in den hinein alles fließen muss, was ein gutes Werk genannt werden soll, sodass außerhalb der Zehn Gebote nichts gut ist und Gott gefallen kann,
      es sei so groß und glänzend vor der Welt, wie es wolle. ...
      [313] Ich meine jedoch, man hätte hier alle Hände voll zu tun, um zu halten, was sie gebieten:
      Sanftmut, Geduld, Liebe den Feinden gegenüber, Keuschheit, Wohltätigkeit usf. und was damit zusammenhängt. ...
      [323] Und zugleich soll alles aus einem Herzen geschehen, das Gott allein vertraut und aus Liebe zu ihm tut, was er haben will, weil er sich so freundlich als ein Vater zu erkennen gibt und uns alles Gute und alle Gnade anbietet. ...
      [333] Darum soll man sie für den höchsten Schatz halten, den Gott gegeben hat, und sie mehr als andere Lehren achten und ehren.
      :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :)

      Dem kann man in seiner Schlichtheit und Erhabenheit eigentlich nichts mehr hinzufügen!
      Lieber Gruß
      N.
    • Norbert Chmelar schrieb:

      In meinen Augen beschreibt Martin Luther in seinem Grossen Katechismus von 1529/1530 sehr schön, Sinn und Bedeutung der Heiligen 10 Gebote! ...
      .
      .
      Dem kann man in seiner Schlichtheit und Erhabenheit eigentlich nichts mehr hinzufügen!
      Ob Luther, Stofi, Norbert... oder sonst jemand schöne, dichterische Gedanken über die 10 Gebote schreibt, natürlich besteht für uns allen diese Freiheit (sei es jemand derart falsches behauptet wie "Die 10 Gebote sind das Grundgesetz des Universums"...)

      Über "Erhabenheit" können wir allerdings nur dann reden, wenn wir das gleiche behaupten, was Gott durch sein Wort über die 10 Gebote sagt: Die Worte des Bundes, den der Herr mit Israel schloß, als er sie aus Ägyptenland führte - siehe in meinem Beitrag hier und hier.

      Erfahrungsgemäss wird diese Definition in Predigten oder in Vorträgen gar nicht erwähnt, obwohl ohne dies können wir den neuen Bund gar nicht verstehen. Für mich ein Rätsel. Vielleicht solltest Du den Referenten in Schorndorf fragen.

      LG
      Peter
      Jesus:
      "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten."

      Mat.7:12.
    • Vom "Gerechtigkeits-Bund" des AT zum "Gnaden-Bund" des NT!

      Epafroditus schrieb:

      ... was Gott durch sein Wort über die 10 Gebote sagt: Die Worte des Bundes, den der Herr mit Israel schloß, als er sie aus Ägyptenland führte - siehe in meinem Beitrag ... hier.[/size]
      Und das wird unsere Gerechtigkeit sein, daß wir alle diese Gebote tun und halten vor dem HERRN, unserm Gott, wie er uns geboten hat.
      (5Mo 6,25)
      ===> Dies ist des Alten Testaments (AT) Gerechtigkeit - die Gerechtigkeit des Juden, die darin besteht, dass er die 10 Gebote einhält! ---> Da das aber Israel nicht konnte [oft auch einfach nicht wollte - in offener Auflehnung gegen JAHWE!] , musste »der Gerechtigkeits-Bund« des alten Bundes (AT) - der erste Bund - durch den neuen zweiten »Gnaden-Bund« des Neuen Testaments (NT) ergänzt bzw. ersetzt werden!
      ===> Die Gerechtigkeit des NT - die Gerechtigkeit des Christen ist die »Gerechtigkeit durch den Glauben«! (---> siehe Galater 2,16:

      Bibelstelle

      Doch weil wir wissen, dass der Mensch durch Werke des Gesetzes nicht gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, sind auch wir zum Glauben an Christus Jesus gekommen, damit wir gerecht werden durch den Glauben an Christus und nicht durch Werke des Gesetzes; denn durch des Gesetzes Werke wird kein Mensch gerecht.

      Paulus schreibt in Galater 3,8-14 : 8 Die Schrift aber hat zuvor gesehen, dass Gott die Heiden durch den Glauben gerecht macht. Darum hat sie Abraham zuvor verkündigt (1. Mose 12,3): »In dir sollen alle Heiden gesegnet werden.«
      9 So werden nun die, die aus dem Glauben sind, gesegnet mit dem gläubigen Abraham.
      10 Denn die aus des Gesetzes Werken leben, die sind unter dem Fluch. Denn es steht geschrieben (5. Mose 27,26): »Verflucht sei jeder, der nicht bleibt bei alledem, was geschrieben steht in dem Buch des Gesetzes, dass er's tue!«
      11 Dass aber durchs Gesetz niemand gerecht wird vor Gott, ist offenbar; denn »der Gerechte wird aus Glauben leben« (Habakuk 2,4).
      12 Das Gesetz aber ist nicht »aus Glauben«, sondern: »der Mensch, der es tut, wird dadurch leben« (3. Mose 18,5).
      13 Christus aber hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, da er zum Fluch wurde für uns – denn es steht geschrieben (5. Mose 21,23): »Verflucht ist jeder, der am Holz hängt« –,
      14 auf dass der Segen Abrahams zu den Heiden komme durch Christus Jesus und wir den verheißenen Geist empfingen durch den Glauben.
      Hier wird in Gal.3,10 der Dekalog als "Fluch" bezeichnet, weil man nicht in der Lage ist die 1O Gebote zu halten, da die Sünde wie ein Fluch auf dem Menschen lastet! (---> siehe Röm.7,17-21)
      Durch das Halten der 10 Gebote können wir uns laut Gal.3,11 nicht die Gerechtigkeit erwerben, weil schon die Propheten des AT erkannt haben, dass »der Gerechte aus dem Glauben leben wird«, d.h. dass er durch den Glauben gerecht wird. Paulus greift dieses "Evangelium im AT" aus Habakuk 2,4 auf und macht daraus - bestätigt durch 16 Bibelstellen! - die Hauptlehre des NT : »So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben.« (Römer 3,28) Dieser Glaube an den Sohn des lebendigen Gottes, also der Glaube an Jesus ist es der uns von dem Fluch den Dekalog halten zu müssen, obwohl wir es nicht können, befreit, indem er selbst den Fluch der Gesetzesübertretung am Kreuz auf sich genommen hat und sein Blut vergossen hat zur Vergebung der Sünden. Dadurch nimmt Christus den Fluch der Gesetzesübertretung auf sich und stellt uns so hin, als ob wir die 10 Gebote stets gehalten hätten! Durch Jesu stellvertretendes Opfer stehen wir vor Gott wie Gerechte da! Wir brauchen nur an Jesu stellvertretenden Tod für unsere Sünden glauben und stehen dann vor dem himmlischen Vater rein und gerecht wie die unschuldigen Kinder da! Dies ist das unbegreifliche Gnadengeschenk des Neuen Bundes, das wird durch den Glauben an unseren Herrn und Heiland Jesus Christus aus lauter göttlicher Liebe annehmen dürfen!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

      Beitrag von Norbert Chmelar ()

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    • Aber das Allerwichtigste ist nun einmal das Sabbatgebot !

      Ehedem bekam hier in Oesterreich der Täufling eingebleut, den Namen Gottes nicht zu missbrauchen mit "Grüss Gott", "Herrgottnocheinmal!!" "Um Gottes Willen!" , "Gottseidank", - - - - -
      Und der Missbrauch seines Namens, etwas - Vegan etwa - "in seinem Namen" zu verkünden - na ja, das kommt vom Podium.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Und das wird unsere Gerechtigkeit sein, daß wir alle diese Gebote tun und halten vor dem HERRN, unserm Gott, wie er uns geboten hat.
      (5Mo 6,25)


      ===> Dies ist des Alten Testaments (AT) Gerechtigkeit - die Gerechtigkeit des Juden, die darin besteht, dass er die 10 Gebote einhält!
      Ganz genau! Jeder Mensch war in der Lage die 10 Gebote einzuhalten! Gott garantierte im Sinai-Bund alle Bedingungen dazu. Umso unverständlicher ist, dass Israel immer wieder den Bund brach. Der Grund dafür war aber alles anderes als sie die 10 Gebote nicht halten konnten. Die Behauptung, dass das Einhalten der 10 Gebote nicht möglich war, würde nicht weniger bedeuten, dass Gott etwas verlangte, wozu der Mensch nicht fähig ist. Das stimmt aber nicht. Als Grund für die Untreue nennt die Bibel immer wieder, dass sie daran nicht glaubten.

      Die im Bund vereinbarte Gerechtigkeit zu erlangen nahm Gott die 10 Gebote Wort wörtlich. Er wollte nicht mehr und nicht weniger:

      Alles, was ich euch gebiete, das sollt ihr halten und danach tun. Ihr sollt nichts dazutun und nichts davontun!
      5Mos.12;32.


      Bitte nicht falsch verstehen! Gott offenbarte im AT auch den Weg der geistlichen Entwicklung bis an die Vollkommenheit. Dies war aber keine Bedingung für die versprochene Gerechtigkeit.

      Dieses "System" spiegelt die Weisheit und Gnade Gottes zurück. Der Mensch musste nicht vollkommen werden um die Gerechtigkeit Gottes zu erlangen. Das verlangte Gott nicht. Er verlangte nur die vorgeschriebenen Satzungen einzuhalten. Dafür wurde die Gerechtigkeit geschenkt. Der Sinai Bund entsprach der historischen und geographischen Gegebenheiten des Volkes. Schade, dass sie aus anderen Interessen es immer wieder missbrauchten.

      In der Zeit Jesu galt der Sinai Bund noch immer ("Gerechtigkeit der Schriftgelehrten), Jesus lehrte aber schon über die Perspektiven des neuen Bundes:

      Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.
      Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: ... ... ... Ich aber sage euch: ... ... ...
      Matt. 5; ab 20.


      Das Wesen und die Entfaltung des "besseren Bundes" (Hebr. Kap.8) finden wir ausführlich beschrieben im ganzen Hebräerbrief.

      LG
      Peter
      Jesus:
      "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten."

      Mat.7:12.