Detailfragen zu Offenbarung 13

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    • tricky schrieb:



      Warum bezeichnet Johannes etwas als Todeswunde, wo er doch weiß, dass eine Todeswunde eben so heißt, weil sie zwangsmäßig zum Tod führt? Der einzige, der von einer Todeswunde zurückkam war wohl Jesus. Ist hier eine Parallele zwischen Jesus und diesem Tier zu ziehen, weil beide eine Todeswunde "überlebt" haben?



      tricky
      Ich lese das ganz simpel : Besser,Luther et alii hätten von eine tödlichen Wunde gesprochen - die halt nicht tödlich war. (Einen "tödlichen Schuss" verstehen wir anders, absolut tot, Ende.

      Grundtext : "wie geschlagen zum Tod" Vulgata : "wie geschlagen zum Tod" ""Schwerwunde" scheint mirhier mehr hineinlegen zu wollen, als in dem Text steht !

      tricky schrieb:






      Hier ist nur von der Hand die rede, wobei vielleicht im Hebräischen klar ist, dass die rechte Hand gemeint ist? Die jüdische Praxis dieses Texts bezieht sich auf beide Hände:

      Tefillin – Wikipedia

      Ist das ein unwichtiges Detail, oder hat die rechte Hand eine bestimmte Bedeutung?
      Wiederum : Die rechte Hand ist die Arbeitshand, welche ein Schwert, eine Sichel, einen Hammer , einen Schreibgriffel führt- so sehech das ganz naiv.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Lest die Parallele in Dan. 7:8.24.-26.

      Offb. 13:3. greift auf, dass Rom um 500 "untergegangen" wäre, wenn nicht der Bischof von Rom als "Vertreter" des Kaisers eingegriffen hätte.

      Die Katholische Kirche fungierte als Nachahmung/Fälschung der Kirche Christi, welche auf Tod/Auferstehung Christi (Offb. 1:17.f.) gründet. In Wirklichkeit war die Kirche (Pergamon/Thyatira, Kap. 2)) die Fortsetzung des heidnischen Imperiums.

      Stirn und Hand in Offb. 13 beziehen sich auf das "Sabbat" "Gedenken" (Ex. 20:8.ff./Deut. 5:12.ff.).
    • freudenboten schrieb:

      Das Tier Offb. 17 ist nicht das erste Tier aus Offb. 13 sondern das BILD des Tieres Offb. 13:14./17:11.
      Ich hab das bisher auch so gedacht aber schau:

      Offb 17,7+8
      7 Und der Engel sprach zu mir: Warum verwunderst du dich? Ich will dir das Geheimnis der Frau sagen und des Tieres, das sie trägt, das die sieben Köpfe und die zehn Hörner hat.
      8 Das Tier, das du gesehen hast, war und ist nicht mehr, und es wird aus dem Abgrund heraufkommen und ins Verderben laufen; und die auf der Erde wohnen, deren Namen nicht geschrieben stehen im Buch des Lebens von Grundlegung der Welt an, werden sich verwundern, wenn sie das Tier sehen, das war und nicht ist und doch ist

      11 Und das Tier, das war und nicht ist, ist auch selbst der achte, und es ist einer von den sieben, und es läuft ins Verderben.


      Ok, also ist das BILD des Tieres und das Tier (mit den sieben Köpfen und den zehn Hörnern) hier verschmolzen dargestellt.
    • Vers 11 wörtl. NICHT "Einer" von den...
      sondern einfach: "von/aus" den sieben. D. h. das Achte ist NICHT identisch mit "einem" (das Wort "einer" steht NICHT IM Text) von den Sieben.
      Die sieben Mächte/Häupter sind (Hesekiel 16:26.ff.):
      Ägypten, Assyrien, Babylon, Medo-Persien, Makedon.-Griech. Reich:
      "fünf sind gefallen"
      Röm. Imperium "einer ist"
      Die vierte Macht Dan. 7

      Der "siebte, noch nicht, gering bleiben" passt auf Dan. 7:8.24.ff.
      Offb. 17:3. das "geheilte" Haupt, die Verfolgungsmacht der 3 1/2 Zeiten=42 Monate=1260 Tage/Jahre.
      Demnach wäre der "achte" ZUGLEICH das "Tier aus der Einöde" Offb. 13:11 UND das "Bild"/Gleichnis der (Dan.) vierten, bezw. (Johannes) sechsten Macht.

      Die "Einöde-Macht" und das "Bild"
      sind in dieser Zählung gleichzeitig "achter", was vom Text her Sinn macht. "Es verführt die Erdenbewohner, ein Bild zu machen..." Offb. 13:14.

      Das "Bild" deute ich auf eine "Weltrepublik" nach römischem Vorbild. Denn Rom war ursprünglich Republik.
      Die "Hure Babylon" umfasst alle "Weltreligionen" von Kain angefangen, über Babel (Gen. 11) und Ägypten (Totenkult) bis zum Ende.
    • Bogi111 schrieb:

      das trotz Einfluss von heidnischen Gedankengut, die Kirche von Angriffen der Heiden (Hunnen) und Moslems bewahrt blieb und überlebt hat... sonst gäbe uns Christen heute nicht!!!
      Die Schlacht von Tours und Poitiers 732. Sonst wären wir vermutlich heute islamisch (obgleich "was-wäre-wenn" ja immer so ne Sache ist).
      Und das will ich sagen, wenn mein Tag kommt:
      Ich danke Dir, mein Herr, ich danke Dir für alles.
    • freudenboten schrieb:

      Die Kreuzzüge wären nicht notwendig gewesen,
      Nicht nur "nicht notwendig".
      Die Gewalttaten der Kirchengeschichte sind nicht im Gehorsam gegenüber Christus geschehen, sondern im Ungehorsam ihm gegenüber.


      freudenboten schrieb:

      Abwehr war gut, Agression nicht.
      Richtig. Es ist ja ein Unterschied, ob man eine Kultstätte einnehmen will (Jerusalem),
      oder ob ein christliches Land sich verteidigt gegen Angreifer.
      Und das will ich sagen, wenn mein Tag kommt:
      Ich danke Dir, mein Herr, ich danke Dir für alles.
    • Jesus sagte: (Joh. 4 für die Zukunft) " ... weder auf diesem Berge (Zion) noch in Samaria (Garizim) anbeten, sondern den Vater im Geist und in der Wahrheit."
      Übrigens verlegte die griech.-röm. Tradition den Ort des Mose-Berges von Midian auf den ägypt. Sinai, um dem Katharinenkloster eine ideologische Berechtigung zu geben.

      Dank sei den Reformatoren, dass sie mit vielen (nicht allen) Märchen und Reliquien aufräumten.
    • Wurde mir traditionell auch so beigebracht, passt aber nicht zur Routenbescheibung in Exodus.
      Midian liegt in Westarabien (schon immer), gleich hinter Akaba, da gibt es zwei bis drei mögliche Berggipfel.
      Paulus spricht vom "Berg Sinai in Arabien".
      Sinai war (zu biblischer Zeit) keine feste geografische Bezeichnung sondern allgemein "Gipfel".
    • Seele1986 schrieb:

      Bogi111 schrieb:

      das trotz Einfluss von heidnischen Gedankengut, die Kirche von Angriffen der Heiden (Hunnen) und Moslems bewahrt blieb und überlebt hat... sonst gäbe uns Christen heute nicht!!!
      Die Schlacht von Tours und Poitiers 732. Sonst wären wir vermutlich heute islamisch (obgleich "was-wäre-wenn" ja immer so ne Sache ist).
      Nicht zu vergessen die Seeschlacht von Lepanto am 7. Oktober 1571 und das zweimalige Zurückschlagen der Türken vor Wien vom
      27. September bis zum 14. Oktober 1529 und die Schlacht am Kahlenberg am 12. September 1683!

      PS: Und heute? Da werden islamische Menschen freiwillig in Massen ins Land gelassen, die sich bei uns vermehren wie die Karnickel.

      Viel zuviele Türken, die für den Diktator Erdogan sind, sind in Deutschland! Wird der Islam diesmal "friedlich" die Macht ergreifen? Dann Gnade uns Gott!