Versiegelung mit dem Heiligen Geist

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    • Versiegelung mit dem Heiligen Geist

      Wie kann man denn mit dem Heiligen Geist versiegelt werden (Eph 1,13 / Eph 4,30)? Wie soll das gehen?

      Katholiken haben hierfür ihr Sakrament der Firmung,
      Die Neuapostolischen haben hier ein eigenes drittes Sakrament der sogenannten Einsegnung.

      Was heißt »Versiegelung durch/mit dem Heiligen Geist« ?
    • Wie kann man wiedergeboren werden? Das ist in etwa die gleiche Frage.

      Ein Eigentümer gibt seinem Besitz ein Siegel, damit erkannt werden kann, wie die Eigentumsverhältnisse sind. Hast du das Siegel Gottes, dann gehörst du "juristisch" zu ihm. Der Heilige Geist zeigt dir (und unter Umständen anderen) das dann auch an. An anderen Stellen spricht Paulus auch vom Heiligen Geist als Unterpfand* (2. Kor 1,21.22; 5,5). Gehörst du Gott, hast du den Heiligen Geist - beides ist laut Bibel untrennbar miteinander verbunden. Wenn du Gott "juristisch" gehörst - und damit versiegelt bist und damit wiederum den Heiligen Geist in dir hast - wird er dich nicht verstoßen. Im Gericht vor dem Thron Gottes vertritt Jesus dich als dein Fürsprecher und Hoherpriester, indem er als dein Stellvertreter auftritt. Seine Gerechtigkeit tritt an die Stelle deiner und somit erscheinst du sündlos im Gericht. Du bist in dieGerechtigkeit Christi "gehüllt" - sie "bekleidet" dich. Und damit ist das Wirken des Heiligen Geistes untertrennbar verbunden: Du bist in Christus (im Himmel) und Christus ist in dir (auf Erden als Heiliger Geist). "Bleibt in mir, so bleibe ich in euch!" (Joh 6,56; 15,5.6) Wer den Heiligen Geist aus seinen Leben wirft, entfernt damit auch sinngemäß das Siegel Gottes - er gehört nicht mehr Gott und hat damit seinen Stellvertreter im Himmel verloren - und damit wiederum seine Rechtfertigung und sein ewiges Heil.

      Die Frage, die sich den Gläubigen stellt, lautet eigentlich oft: Woran erkenne ich, das ich versiegelt bin? Diese Frage rüttelt an der eigenen Heilsgewissheit.

      *) Bedeutungen:
      [1] Recht, älterer Ausdruck: Pfand, das dem Verleihenden als Sicherheit dient[1][2] Lyrik: etwas, dessen Präsenz etwas anderes garantiert
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!