Johannes 17,3: Der allein wahre Gott

  • "Ich muß mir keine "Rosinen" mehr herauspicken, ich vertraue Gottes Wort und seinem Geist ganz....

    Der Dienst im Reiche Gottes bewahrt uns vor den Stolz, sich über andere zu erheben...diese Lektion ist die schwerste die jeder Christ lernen muß. Je früher man sich auf den Weg macht, um so besser."


    Sehr weise, Bogi. Lass mich noch eines ergänzen:


    Stolz beginnt auch schon in verdeckter Form da, wo man sich selbst anmaßt, über den Glauben eines anderen urteilen zu können, wie ich aus deinen Worten hier immer wieder unterschwellig etnehme.


    Du magst Gott und seinem Wort vetrauen. Ich tue es auch.

    Wenn wir dennoch in manchen Fragen unterschiedlicher Ansicht sind, muss uns das weder in unserer Gemeinschaft / Einheit stören, noch uns dazu verleiten, dem anderen seinen Glauben abzusprechen. Denn das ist Gift und sorgt allen voran für Spaltungen und Unfrieden.

  • Stolz beginnt auch schon in verdeckter Form da, wo man sich selbst anmaßt, über den Glauben eines anderen urteilen zu können, wie ich aus deinen Worten hier immer wieder unterschwellig etnehme.

    Der Stolz ist dort vorhanden, wenn man in eine Gemeinde oder Forum hineingeht und Menschen Missioniert,

    ohne ihre gemachten Glaubenserfahrungen mit Gott zu respektieren.

    Deine ganze Argumentation beruht auf Deinen eigenen Geist, Deine Intelligenz...

    Erfahrungen mit Gott in seiner Gemeinde und was Du von Jesus gelernt hast, Fehlanzeige.

    Schwächen und Fehler siehst Du nur bei anderen, aus Deinem Privatleben,hast Du nichts zu berichten. Freunde,Familie,Frau oder Kinder? Leben und Realität sieht anders aus...

  • Ergänzung zu Offenbarung:


    Kapitel 4:


    1Danach sah ich, und siehe, eine Tür war aufgetan im Himmel, und die erste Stimme, die ich mit mir hatte reden hören wie eine Posaune, die sprach: Steig herauf, ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen soll.


    2 Alsbald wurde ich vom Geist ergriffen. Und siehe, ein Thron stand im Himmel und auf dem Thron saß einer.


    3 Und der da saß, war anzusehen wie der Stein Jaspis und der Sarder; und ein Regenbogen war um den Thron, anzusehen wie ein Smaragd.

    - Wer "saß" auf dem "Thron"? (Wer hatte die Herrschaft?)

    (...)

    8 Und ein jedes der vier Wesen hatte sechs Flügel, und sie waren rundum und innen voller Augen, und sie hatten keine Ruhe Tag und Nacht und sprachen: Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, der Allmächtige, der da war und der da ist und der da kommt.


    - Wir sehen den Bezug zu Offenbarung 1, wo von Gott, dem HERRN, dem Allmächtigen die Rede ist.

    Es geht hier also eindeutig um den Vater (JHWH)



    9 Und wenn die Wesen Preis und Ehre und Dank geben dem, der auf dem Thron sitzt, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit,


    10 fallen die vierundzwanzig Ältesten nieder vor dem, der auf dem Thron sitzt, und beten den an, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, und legen ihre Kronen nieder vor dem Thron und sprechen: 11 Herr, unser Gott, du bist würdig, zu nehmen Preis und Ehre und Kraft; denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen waren sie und wurden sie geschaffen.


    - Gott, der Herr wird angebetet

    - dieser Gott hat alle Dinge erschaffen (durch seinen Willen = Logos).



    Nun Kapitel 5:


    1. Und ich sah in der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß, ein Buch, beschrieben innen und außen, versiegelt mit sieben Siegeln.


    2 Und ich sah einen starken Engel, der rief mit großer Stimme: Wer ist würdig, das Buch aufzutun und seine Siegel zu brechen?


    3 Und niemand, weder im Himmel noch auf Erden noch unter der Erde, konnte das Buch auftun noch es sehen.


    4 Und ich weinte sehr, weil niemand für würdig befunden wurde, das Buch aufzutun und hineinzusehen.


    5 Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, aufzutun das Buch und seine sieben Siegel.


    - Es hat überwunden der Löwe aus Juda bzw. die Wurzel Davids (NICHT "Gott selbst")


    6 Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Wesen und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande.


    - JETZT ERST kommt Jesus ins Bild

    - Dieser JEsus wird als LAMM Bezeichnet (immer von Gott, dem Allmächtigen, unterschieden und ihm untergeordnet)


    7 Und es kam und nahm das Buch aus der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß.


    - was vorrige Aussage bestätigt

    - einer sitze auf dem Thron (GOTT) und einer kommt, um das Buch aus der Hand zu nehmen (DAS LAMM)

    - GOTT ist nicht glech LAMM und LAMM ist nicht gleich GOTT


    8 Und als es das Buch nahm, da fielen die vier Wesen und die vierundzwanzig Ältesten nieder vor dem Lamm, und ein jeder hatte eine Harfe und goldene Schalen voll Räucherwerk, das sind die Gebete der Heiligen,


    - Die Ältesten fallen nieder vor dem Lamm, aber sie beten es NICHT an als Gott

    - sie können offensichtlich unterscheiden, wozu der Großteil der Christenheit heute nicht mehr im Stande ist, indem sie aus dem Lamm "Gott, den Allmächtigen" macht


    9 und sie sangen ein neues Lied: Du bist würdig, zu nehmen das Buch und aufzutun seine Siegel; denn du bist geschlachtet und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erkauft aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen


    10 und hast sie unserm Gott zu einem Königreich und zu Priestern gemacht, und sie werden herrschen auf Erden.

    - Das Lamm hat Menschen FÜR GOTT (NICHT für sich selbst) erkauft


    11 Und ich sah, und ich hörte eine Stimme vieler Engel um den Thron und um die Wesen und um die Ältesten her, und ihre Zahl war zehntausendmal zehntausend und vieltausendmal tausend;


    12 die sprachen mit großer Stimme: Das Lamm, das geschlachtet ist, ist würdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Preis und Lob.


    - Das Lamm ist würdig, zu NEHMEN (da es von Gott erhöht wurde) die Ehre und das Lob, das ihm gebührt.


    13 Und jedes Geschöpf, das im Himmel ist und auf Erden und unter der Erde und auf dem Meer und alles, was darin ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm sei Lob und Ehre und Preis und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit!


    - Wieder eindeutige UNTERSCHEIDUNG zwischen GOTT (der auf dem Thron sitzt) UND Jesus (dem LAMM)





  • "Der Stolz ist dort vorhanden, wenn man in eine Gemeinde oder Forum hineingeht und Menschen Missioniert,

    ohne ihre gemachten Glaubenserfahrungen mit Gott zu respektieren."

    Bogi, du bezeichnest dich immer als so demütig und verständig.

    Fang doch erstmal bei dir selbst an, anstatt zuerst auf andere zu verweisen?


    Mir (immer wieder) dieselben Dinge zu unterstellen, wo ich dir schon mehrfach ausdrücklich erklärt habe, dass sie nicht wahr sind, ist Verleumdung und damit ebenfalls schlimmster Hochmut.


    Außerdem, nochmal für Begriffsstutzige.


    DAS hier ist EIN FORUM, und NICHT Deine Gemeinde.

    1. In einem Forum sind nicht nur Angehörige der STA anwesend

    2. Ich suche nicht nur den Austausch mit Leuten aus der STA

    3. In die Gemeinde der STA würde ich nicht gehen, wenn ich über dieses Thema sprechen wöllte

    4. Mission hat mit der Verkündigung des Evangeliums zu tun (das hier ist ein Meinungsaustausch)


    Jetzt begriffen?



    "Deine ganze Argumentation beruht auf Deinen eigenen Geist, Deine Intelligenz..."


    Natürlich Bogi. und du bist der erleuchteste von allen hier, unfehlbar und in aller Wahrheit kundig.

    Und deine Argumentation beruht auf deiner Gewohnheit ("ich glaube, was ich immer geglaubt habe, auch wenn genug dagegen zeugt").



    "Erfahrungen mit Gott in seiner Gemeinde und was Du von Jesus gelernt hast, Fehlanzeige."


    Du bist der letzte, der sich dieses Urteil über mich hier erlauben kann.

    Von deiner "Menschenkenntnis" derer du dich hier immer wieder ins Maßlose rühmst, kann man offensichtlich nicht viel halten.


    Aber das zeugt wiederum von dem Hochmutsgeist der STA, wie ich ihn zur Genüge erlebe (wobei du nochmal ein ganz besonderes Kaliber bist).

    Meist mit Bezug auf den Sabbat, dicht gefolgt von der DEl...



    "Schwächen und Fehler siehst Du nur bei anderen, aus Deinem Privatleben,hast Du nichts zu berichten."


    Sagt der richtige...



    "Freunde,Familie,Frau oder Kinder? Leben und Realität sieht anders aus..."


    1. Ich bin nicht hier für einen Kaffeklatsch über mein Privatleben. Ich suche geistlichen Austausch über theologische Themen, wobei sich daraus durchaus tiefere Kontakte entwickeln können. Zumal diese Infromationen nichts zur Sache tun, um die es im Forum geht.


    2. Ich habe genug Verantwortung in meinem Leben. Mein Leben ist nicht dieses Forum hier, was ich bei dir manchmal denke.


    3. Ich meine, im Internet sollte man prinzipiell zurück haltend mit privaten Informationen sein.

  • "Deine ganze Argumentation beruht auf Deinen eigenen Geist, Deine Intelligenz..."


    Natürlich Bogi. und du bist der erleuchteste von allen hier, unfehlbar und in aller Wahrheit kundig.

    Schon allein meine Bitte zu x-Male die Zitatfunktion zu benutzen, um besser zu Unterscheiden, Weigerst Du Dich?

    Ich frage mich nach dem Grund...Liegt es an der Intelligenz oder am Stolz???

  • "Schon allein meine Bitte zu x-Male die Zitatfunktion zu benutzen, um besser zu Unterscheiden, Weigerst Du Dich?"


    Soll das nun ein Rechtfertigungsversuch für deine unredlichen Verleumdungen sein?



    "Ich frage mich nach dem Grund...Liegt es an der Intelligenz oder am Stolz???"


    Weder noch.

    Diese Frage kannst du dir aber wunderbar selbst mit Bezug auf deine Kommentare stellen.



    Und nun ermahne ich dich, es gut sein zu lassen, damit es nicht wieder eskaliert.

    Schreib etwas zum Thema oder lass es bleiben.

  • "Schon allein meine Bitte zu x-Male die Zitatfunktion zu benutzen, um besser zu Unterscheiden, Weigerst Du Dich?"


    Soll das nun ein Rechtfertigungsversuch für deine unredlichen Verleumdungen sein?

    Es hätte eine ehrliche Antwort gereicht....aber nein da kommt ein Gegenangriff....

    "Ich frage mich nach dem Grund...Liegt es an der Intelligenz oder am Stolz???"


    Weder noch.

    Diese Frage kannst du dir aber wunderbar selbst mit Bezug auf deine Kommentare stellen.

    Ich sage Dir lieber nicht was ich denke....

    Ist schon interessant,das die die gengen dieses Dogma der RKK vorgehen,es aus gleichen Grund wie die RKK tut.

    Nämlich der Streit über die richtige Anbetetug Gottes, durch die richtige Form der Liturgie....

  • "Es hätte eine ehrliche Antwort gereicht....aber nein da kommt ein Gegenangriff...."


    Zumindest bist du ehrlich, und siehst deine eigenen Bemerkungen als "Angriff".

    Meine ehrliche Antwort habe ich dir mitgeteilt: "weder noch."



    "Ich sage Dir lieber nicht was ich denke...."


    Und warum tust du es dann indirekt durch den nächsten Satz?



    "Ist schon interessant,das die die gengen dieses Dogma der RKK vorgehen,es aus gleichen Grund wie die RKK tut.

    Nämlich der Streit über die richtige Anbetetug Gottes, durch die richtige Form der Liturgie...."


    1. Den Vergleich kannst du gern auch mit deiner und jeder anderen Gemeinde ziehen.

    2. Mir geht es nicht um Liturgien. Du kannst in meinem beisein Gott sonst wie anbeten, solange du mir nicht sagst, wie ich es (aus deiner theologischen Sicht) zu tun habe und mir meinen Glauben absprichst, weil ich es anders mache als du.

    3. Außerdem bezeichne ich dich nicht als Ketzer, Antichrist oder dergleichen und verbrenne dich nicht auf dem Scheiterhaufen, weil du eine andere Auffassung hast vom Glauben.


    Denn das ist der Geist der (früheren) RKK, die alles mögliche, aber nicht die Wahrheit im Sinn hat.

  • Zurück zum Inhalt:

    Hier zwei sehr aufschlussreiche Kommentare zu den von der DEL am meisten zitierten Aussagen des Neuen Testaments als Beweis der DEL.

    Mit diesen beiden Artikeln und dem gleichzeitigen Verweise auf die Quelle zum Weiterlesen für Interessierte, möchte ich das Thema von meiner Seite dabei beruhen lassen.


    https://www.biblische-tatsache…us-im-Aufwind-des-Geistes

    Jesu Entäußerung - Phil. 2,6-11

    Jesu Entäußerung - Phil. 2,6-11

    Paulus redet vom geschichtlichen Jesus (Jahschua, Jeschua, Jeschu), bezieht sich also auf Sein Menschsein auf Erden! Daher ist es biblisch unhaltbar, in den aus 6 Versen bestehenden Christus-Hymnus eine Präexistenz Jesu hineinzudeuten.

    Da Jesus erst als MENSCH(!) ins Dasein trat, konnte er nur als Mensch "in Gestalt Gottes" und "Gott gleich" sein (phil. 2,6). als Sohn des menschen war Jesus in Gestalt Gottes deshalb, weil er als Sohn Gottes und Messias in der Vollmacht Gottes wirkte. Ferner: Als Sohn des Menschen war Jesus in dem mass Gott gleich (wie Gott oder Gott ähnlich), in dem dies für ihn als Mensch eben möglich war (vgl. Mt. 5,48; vgl. Eph. 5,1). Lehrte nicht Jeschua selbst Seine Jünger, die ja auch nur Menschen waren, "vollkommen" zu sein, wie ihr "himmlischer Vater vollkommen" ist (Mt. 5,48)?

    Wenn Jeschua Derartiges Seine Jünger lehrte, dann galt dieser moralische Imperativ doch erst recht für Jeschua selbst! In Seiner moralischen Vollkommenheit, Reinheit und Heiligkeit war der historische Jesus das vollkommene menschliche Bild (des unsichtbaren) Gottes (2. Kor. 4,4; Kol. 1,15; vgl. Heb. 1,3)! Als Satan erstmals an Adam und Eva herantrat, erlagen sie seiner Versuchung, denn sie wollten "SEIN" "WIE GOTT", "ERKENNEND GUTES UND BÖSES". So nahm sich "der erste Mensch", der erste Adam (1. Kor. 15,45), das Gott-gleich-Sein in Bezug auf Erkenntnis von gut und böse selbst, verbotenerweise, wie einen Raub (1. Mo. 3,1-6), während JESUS, "der letzte Adam" (1. Kor. 15,45), das Sein wie Gott nicht wie einen Raub an sich riss, denn Gott hatte Ihm das "Gott gleich"-sein geschenkt.das Gott-gleich-sein erhielt Jesus, als Er aus dem Geist Gottes gezeugt wurde (vgl. Joh. 3,1-8).

    Unter der Gnade Gottes stehend, wurde Jeschua immer stärker im Überwinden des Bösen, der Sünde, sodaß Er als Mensch im Gott-gleich-Sein immer mehr zunahm und Gott immer ähnlicher wurde (Lk. 2,52; Jes. 7,15). Daß Jesus sich selbst zu nichts machte (Phil. 2,7) und Knechtsgestalt annahm, heißt nicht, daß Er als präexistent gewesen seiendes Wesen nun das Menschsein annahm. Jesus trat als Mensch ins Dasein und war auch auf Erden kein Gott-Mensch, sondern Er war als Mensch "DEN MENSCHEN GLEICH" und wurde "DER GESTALT NACH WIE EIN MENSCH" befunden!

    Der Menschensohn machte sich selbst zu nichts, indem Er sich selbst entäusserte, sich selbst verleugnete und auf sich selbst verzichtete, und Er nahm menschliche KNECHTSGESTALT an, indem Er als "KNECHT GOTTES" (vgl. Apg. 4,27,30) GOTT UND MENSCHEN DIENTE. Er, der doch mit göttlicher Vollmacht wirkte, "erniedrigte sich" auf diese Weise "SELBST". Er führte Sein Leben in ständiger Erniedrigung. Dabei war Er in Seiner Entäußerung (Seinem Verzicht auf sich selbst) und in Seinem Dienen als Knecht Gottes STETS DEMÜTIG (Mt. 11,29; vgl. Spr. 3,34; Jak. 4,6; 1. Pet. 5,5).

    Der Versuchung zu Hochmut, Stolz und Überheblichkeit gab Jeschua keinen Raum (vgl. Eph. 4,27), wußte Er doch, daß Er nur Mensch ist! Auch anderen Verführungen zur Sünde widerstand der Messias siegreich! Er blieb immer rein in Seinen Gedanken! Das ist wahre Demut! seine liebe und treue zu Jahweh, seine Hingabe an Gott finden ihren Ausdruck darin, daß Jeschua "bis zum Tod" "gehorsam" war, "ja, zum Tod am kreuz" (phil. 2,8)

    . Sein konsequent DEMÜTIGER GEHORSAM (vgl. Mt. 4,8-10; Joh. 8,29; Heb. 5,8) brachte Ihn schließlich ans Kreuz (Pfahl), und das war der Höhepunkt seiner Erniedrigung und Entäusserung!Doch der Erniedrigung folgte die Erhöhung! Vgl. 1. Sam. 2,7; Ps. 75,8; Mt. 23,12. "Darum hat GOTT IHN (JESCHUA) auch HOCH ERHOBEN und Ihm den Namen verliehen (geschenkt!), der ÜBER JEDEN NAMEN ist" (Phil. 2,9).

    Wenn Jesus eine Präexistenz gehabt hätte, wäre Seine Erhöhung zur Rechten Gottes nur eine Rückversetzung gewesen in jene Position, die Er bereits vor Seiner Menschwerdung im Himmel beim Vater innegehabt hätte. Eine Rückversetzung in eine Stellung, die man schon einmal eingenommen hat, ist aber keine Belohnung, sondern bestenfalls eine Wiederherstellung.

    Also wurde der Auferstandene für Sein sündenloses Leben als Mensch auf Erden belohnt, und zwar mit Erhöhung über jegliche Kreatur und Verherrlichung seines Namens über jeden anderen Namen. Durch Seine Erhöhung erhielt der Auferstandene die höchste Stellung im Himmel, nämlich den Platz zur Rechten Gottes, des Vaters, Jahwehs (Apg. 2,33; 7,55-56; Rö. 8: 34; Eph. 1,20-23; 4,8-10; Heb. 1,3-4; 7,26). Ihn hat Gott "aus den Toten auferweckt und zu seiner rechten in der Himmelswelt gesetzt, (hoch) über jede Gewalt und Macht und Kraft und Herrschaft und über jeden Namen, ..." (Eph. 1,20-21).

    Durch die Erhöhung machte der allmächtige Gott den auferstandenen Menschensohn, Gottessohn und Messias aber nicht zu einem Teil Seiner selbst (sonst gäbe es ja Jesus nicht mehr!), sondern erhob JESCHUA, das Bild des unsichtbaren Gottes (Kol. 1,15a; vgl. 2. kor. 4,4; heb. 1,3), zum höchsten und heiligsten Stellvertreter Gottes im Himmel. als solcher ist Jeschua nun über alle Engel Gottes erhöht, auch über die mächtigsten Engel Jahwehs (auch über den Erzengel Michael)!

    Gott erhob Jeschua und verherrlichte Seinen Namen über jeden Namen, "damit in dem Namen Jesu jedes knie sich beuge, der Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen" (Phil. 2,10), und jede Zunge bekenne, daß Jesus Christus Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters" (Phil. 2,11). Alle Geschöpfe Gottes sollen dem Sohn Gottes huldigen (nicht anbeten, denn Anbetung gebührt nur Gott!), die Himmlischen, die Irdischen und die Unterirdischen, und alle sollen bekennen, daß der Messias Jeschua Herr (hebräisch: Adon) ist, zur Ehre des Schöpfergottes Jahweh.

    Die Erhöhung des auferstandenen Menschensohnes und die damit verbundene Huldigung als Gottessohn gehört zum Heilsplan Gottes. Gott, der Vater, verherrlicht Jesus (Joh. 17,1; 11,4; 12,23; 13,31b; 16,14), und Jesus verherrlicht Gott, den Vater (Joh. 17,1; vgl. Joh. 13,31c; 14,13).Für die Urchristen des 1. Jhds stand fest: "So ist doch für uns EIN GOTT, DER VATER, von dem alle Dinge sind und wir auf Ihn hin, und EIN HERR (hebr. : Adon), JESUS CHRISTUS, durch (für) den alle Dinge sind, und wir durch Ihn" (1. Kor. 8,6)."


  • Prolog zum Johannes-Evangelium - Joh. 1,1-18

    Dieser Abschnitt ist bekanntlich einer der am schwersten verständlichen des ganzen Neuen Testaments und eignet sich daher ausgezeichnet für mannigfaltige Ausdeutungen und philosophische Spekulationen.

    Gemäß dem Zeugnis des NT ist Jesus als MESSIAS UND SOHN GOTTES (Mt. 16,16) nicht die körperliche personhafte Gestalt des Wortes (logos), sondern der Bote und der Mund des Wortes (vgl. Joh. 8,43-47; Off. 1,16; 19,15).

    Sein auf Erden gesprochenes Wort war die Wahrheit, weil es Gottes Wort war (vgl. Joh. 8,28-30; 12,47-50; 17,17; 2. Kor. 1,20), "...denn GOTT war mit Ihm" (Apg. 10,38).

    In Off. 19,13 ist es nicht ein präexistenter Messias, der als "das Wort (logos) Gottes" bezeichnet wird, sondern DER KOMMENDE MESSIAS. Er heißt hier "das Wort Gottes" deshalb, weil Er als Vollstrecker des prophetischen Wortes an die Menschheit erscheint und alle früheren Weissagungen Gottes in Erfüllung bringt. Dementsprechend steht in der altlateinischen Bibel, die schon vor 200 n. Chr. vorhanden war, für das griechische Wort "Logos" in Joh. 1,1,14 das für philosophische Spekulationen ganz unbrauchbare lateinische Wort "Sermo", was predigt, Botschaft, rede bedeutet und keine Wesensbezeichnung des Göttlichen in Christus ist, denn dieses wird durch den Begriff "Spiritus dei" (= Geist Gottes) ausgedrückt.

    Die schlichte Lehre der ersten Christen über ihren Messias war noch völlig frei von griechischer Philosophie. Das Göttliche im Messias war für sie der geist Gottes (= Geist-christologie) (vgl. 2. Kor. 5,19; u. a. )! "DAS WORT WURDE FLEISCH" wird deshalb auf Jeschua bezogen, weil der Messias, Mensch seiend, das Wort Gottes auf vollkommene Weise auslebte und vorlebte, und weil in Ihm, dem (Geist-)Gesalbten, alles war und ist, was Gott allen Menschen zu ihrem Heil zu sagen hat.

    In Joh. 1,1-5 geht es also nicht um eine wesensmäßige Aussage über das "Wort (logos)", sondern um eine QUALITATIVE:

    Gottes Wort ist eben das Wort von GOTT und nicht das eines Menschen (vgl. Apg. 10,36a)! - Die Übersetzer der hebräischen Bibel ins Aramäische (die Targumisten) und die rabbinische Tradition gebrauchen den Begriff "Wort Gottes" nie so, wie der hellenistische jüdische Philosoph Philon von Alexandrien seinen Logos-Begriff verwendet!


    Der apologetische philosophische Logos-Begriff (den Tertullian in der lateinischen Entsprechung in die lateinische Kirchensprache einführte) setzte sich erst um das Jahr 200 durch und beherrschte von da an die Überlieferung im Abendland.

    Bei dem schöpferischen, prophetischen, belehrenden, ...Gotteswort geht es immer um ein göttliches Wort im Sinne einer Selbstmitteilung Gottes im Wort. Das gilt auch für Joh. 1,1 ("im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort"). das Wort ist gleichsam Gott selbst ("...und Gott war das Wort").

    Denn Gott und Sein Wort sind so untrennbar voneinander wie der Urheber einer Botschaft (Rede, Prophetie, ...) von dieser Botschaft selbst. Das ist auch der Fall im Hinblick auf die längst vor der irdischen Geburt des Messias gegebenen Prophetien, die Sein Kommen zuvor ankündigten (AT). Auch dieses Wort war im Anfang, also bevor es eintraf, bei Gott (vgl. Jes. 42,9), so daß auch seine Erfüllung garantiert war. Auch die zu verkündigende Botschaft, die der historische Jesus einst brachte, war schon lange vorher bei Gott (Vorsehung, Vorausbestimmung, ...).

    So ist für den Evangelisten Johannes der Messias Jeschua die Selbstbekundung Gottes im gesprochenen Wort.


    Im Johannesprolog geht es NICHT um die materielle, irdische, alte Weltschöpfung von 1. Mo. 1, sondern um die geistliche Neuschöpfung (= Ekklesia) durch Gottes schöpferische Wort (vgl. 2. Kor. 5,17-18; Gal. 6,15; Heb. 9: 11). - Gemäß Off. 3,14 ist Jesus der "Anfang der Schöpfung Gottes". Diese Bezeichnung für Jesus bezieht sich freilich nicht auf einen präexistenten Gottessohn, den Gott vor der Erschaffung von Himmel und Erde erschaffen hätte. Keineswegs! Das beweist allein schon der Text des Codex Sinaiticus, in dem in Off. 3,14 nicht das griechische Wort für "Schöpfung" steht, sondern "EKKLESIA"! "Ekklesia" bedeutet "Herausgerufene" oder "Gemeinde".

    Der "Anfang der Schöpfung" ist also Jesus als Haupt der Gemeinde. Jesus ist "der erstgeborene" "unter vielen Brüdern" (rö. 8,29; siehe "erstgeborener" auch in Heb. 1,6; vgl. 2,11).

    Das griechische Wort "LOGOS" ist ein paralleler Begriff zur WEISHEIT GOTTES in Spr. 8,22-31. Damit ist allerdings kein präexistenter Messias gemeint! Eine solche Deutung dieser AT-Stelle ist nichts als Spekulation. Es gehört zu den einschneidendsten und folgenschwersten Veränderungen der urchristlichen Lehre, daß der Sohn-Begriff, den die Urchristen stets mit dem geschichtlichen und erhöhten JESUS verbanden, durch christliche Philosophen und Gnostiker auf den präexistenten Logos der Zeitphilosophie ausgedehnt wurde. Damit war der Ausgangspunkt für die später sich entwickelnde falsche Präexistenz-Christologie geschaffen (Übertragung des neutestamentlichen Sohn-Begriffs auf den philosophischen Logos-Begriff, der dann die Präexistenz Jesu beinhaltet).

  • Noch ein Nachtrag zu Johannes 1 aus anderer Quelle:


    „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist. (Joh 1,1-3)


    Wenn sie richtig verstanden werden, bestätigen und erweitern diese Verse die Folgerungen, die wir im letzten Abschnitt erlangt haben. Allerdings ist diese Stelle die am meisten missverstandene, um zu lehren, dass Jesus vor seiner Geburt im Himmel existierte. Ein korrektes Verständnis dieser Verse hängt davon ab, dass wir verstehen, was „das Wort“ in diesem Kontext bedeutet. Es kann sich nicht direkt auf eine Person beziehen, weil eine Person nicht „bei Gott“ sein kann, und gleichzeitig Gott ist. Das griechische Wort ‚logos’, da hier mit „Wort“ übersetzt wird, bedeutet in sich selbst nicht „Jesus“. Es wird normalerweise mit „Wort“ übersetzt, aber es bezeichnet auch


    Bericht Grund Kommunikation Lehre Absicht Predigt Grund Spruch Botschaft


    Für das „Wort“ wird in manchen Übersetzungen das Pronomen „er“ benutzt, weil ‚logos’ im Griechischen männlich ist, und Übersetzer es direkt auf die Person Jesus beziehen. Im Deutschen ist „Wort“ sächlich, im Französischen ist „La Parole“ weiblich; was anzeigt, dass „Wort“ nicht unbedingt eine männliche Person bezeichnet.


    „Im Anfang“


    ‚Logos’ kann sich auf die inneren Gedanken beziehen, die dann nach aussen in Worten und anderen Kommunikationsformen ausgedrückt werden. Im Anfang hatte Gott dieses ‚logos’. Diese einzige Absicht konzentrierte sich auf Christus. Die gesamte Schöpfung geschah im Hinblick auf die Absicht, die Gott in Christus hatte – die Sterne, Planeten, usw. wurden alle irgendwie geschaffen in Verbindung zu der Geburt und Existenz und dem Sieg Christi [man sieht Gottes Demut, in der Er die Geburt und den Tod Seines Sohnes so zuließ, wie Er es dann tat] . Wir haben gezeigt, wie Gottes Geist Seine inneren Gedanken zur Geltung bringt, daher die Verbindung zwischen Seinem Geist und Seinem Wort (vgl. Abschnitt 2.2). Indem Gottes Geist Seinen Plan mit den Menschen ausführte und Sein geschriebenes Wort von Anfang inspirierte, kommunizierte es damit die Idee von Christus in seinem Wirken und seinen Worten. Christus war das Wort [der ‚logos’] Gottes, und so drückte Gottes Geist Gottes Plan in Christus in all seinem Wirken. Das erklärt, warum so viele Ereignisse im Alten Testament typisch für Christus sind. Es kann aber nicht überbetont werden, dass Christus als Person nicht „das Wort“ war, es war vielmehr Gottes Heilsplan in Christus, der „das Wort“ ist. ‚Logos’ („das Wort“)wird oft für das Evangelium von Christus benutzt – z.B. „das Wort Christi“ (Kol 3,16; vgl. Mat 13,19; Joh 5,24; Apg 19,10; 1Th 1,8, usw.) Man beachte, dass der ‚logos’ von, über Christus ist, ihn aber nicht persönlich bezeichnet. Als Christus geboren wurde, wurde dieses „Wort“ dann Fleisch und Blut – „das Wort ward Fleisch“ (Joh 1,14). Jesus war ‚das Fleisch gewordene Wort’; er selbst wurde das Wort durch die Geburt von Maria, nicht aber zu irgendeiner Zeit davor.


    Der Plan, bzw die Botschaft, über Christus war bei Gott im Anfang, wurde aber offenbart in der Person Christus und in der Predigt des Evangeliums von ihm im 1. Jahrhundert. So hat Gott uns Sein Wort durch Christus verkündet (Heb 1,1.2) Immer wieder wird betont, daßChristus Gottes Worte verkündete und durch den Befehl von Gottes Wort Wunder wirkte, um uns damit Gott kundzutun (Joh 2,22; 3,34; 7,16; 10,32.38; 14,10.24)


    Paulus gehorchte Christi Befehl, das Evangelium von Christus zu verkünden „allen Völkern“: „Der Predigt von Jesus Christus, gemäß der Offenbarung des Geheimnisses, das von ewigen Zeiten her verschwiegen gewesen, jetzt aber geoffenbart ... kundgetan worden ist, zum Gehorsam des Glaubens, für alle Völker“ (Röm 16,25.26, vgl 1Ko 2,7). Ewiges Leben für den Menschen wurde nur möglich durch das Werk Christi (Joh 3,16; 6,53.54); und doch hatte Gott im Anfang bereits diesen Plan, dem Menschen ewiges Leben anzubieten, wobei er das Opfer Christi kannte, das dieser bringen würde.. Die volle Offenbarung dieses Angebots kam aber erst nach der Geburt und dem Tod Jesu. „Hoffnung ewigen Lebens, welches der untrügliche Gott vor ewigen Zeiten verheißen hat; zu seiner Zeit aber hat er sein Wort geoffenbart in der Predigt,“ (Tit 1,2.3). Wir haben gesehen, dass Gottes Propheten von alters her (von Anfang) weissagten, nämlich in dem Sinne, dass das von ihnen verkündete „Wort“ von Anfang bei Gott existierte.


    Die Gleichnisse Jesu offenbarten viele dieser Dinge, und er erfüllte damit die Prophezeiung über sich selbst: „: «Ich will meinen Mund in Gleichnissen auftun, ich will verkündigen, was von Grundlegung der Welt an verborgen war.»“ (Mt 13,35) In diesem Sinne war „das Wort bei Gott“ im Anfang, und „das Wort ward Fleisch“ mit der Geburt Jesu.


    „Das Wort war Gott“


    Wir sind nun in der Lage zu erkunden, was“das Wort war Gott” bedeutet. Wir sind im Grunde unsere Pläne und Gedanken. ‚Ich gehe nach London’ ist ein ‚Wort’ bzw eine Kommunikation, die meine Absicht ausdrückt, weil es ja meine Absicht ist. Gottes Plan in Christus kann genauso verstanden werden. Ein Mensch ist, wie er in seinem Herzen, seiner Seele denkt: „Denn so sehr es ihm auch in der Seele zuwider ist, so spricht er doch zu dir: «Iß und trink!» - aber er gönnt es dir nicht“ (Spr 23,7) So ist es auch mit Gott: Wie Gott denkt, so ist Er. Gottes Denken bzw Gottes Wort ist in diesem Sinne Gott: „das Wort Gottes“.Deshalb gibt es eine sehr enge Assoziation zwischen Gott und Seinem Wort: Parallele Konstruktionen wie in Psa 29,8 gibt es häufiger: „die Stimme des HERRN erschüttert die Wüste, der HERR erschüttert die Wüste Kadesch“ (vgl Psa 56,4; 130,5). Aussagen wie „Aber ihr habt mir nicht gehorcht, spricht der HERR“ (Jer 25,7) finden sich öfters in den Propheten. Was Gott eigentlich meint ist: „Ihr habt nicht meinem Wort gehorcht, das die Propheten geredet haben“. Manchmal sollte eigentlich das Wort ‚Yahweh’ gelesen werden als „’das Wort Yahwehs’ (z.B. 1Sa 3,8). Ähnlich sollte „die Schrift“in der Bedeutung ‚Gott’ verstanden werden (Röm 9,17, vgl. 2Mo 9,16; Gal 3,8). David nahm das Wort Gottes als seine Leuchte und Licht (Psa 119,105), und er äußerte auch: „Denn du, HERR, bist meine Leuchte; der HERR macht meine Finsternis licht“ (2Sam 22,29), womit die Parallele zwischen Gott und Seinem Wort aufgezeigt wird.. Es ist daher verständlich, dass Gottes Wort als Gott selbst personifiziert wird, d.h. es wird von ihm gesprochen als sei es eine Person, obwohl das nicht der Fall ist (vgl Exkurs 5: ‚Das Prinzip der Personifikation’)


    Gott ist selbst Wahrheit (Joh 3,33; 8,26; 1Jo 5,10); und somit ist auch das Wort Gottes Wahrheit (Joh 17,17). Auf ähnliche Weise identifiziert sich Jesus so eng mit seinen Worten, dass er sein Wort personifiziert: „Wer mich verwirft und meine Worte nicht annimmt, der hat schon seinen Richter: das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tage.“ (Joh 12,48) Jesus redet von seinem Wort als sei es tatsächlich eine Person, d.h. er selbst. Seine Worte wurden personifiziert, weil sie so eng mit Jesus assoziiert waren..


    Gottes Wort wird ähnlich personifiziert als eine Person, d.h. als Gott selbst, in Joh 1,1-3. So wird uns über dsa Wort mitgeteilt: „Alles ist durch dasselbe entstanden“ (Joh 1,3) Alle Dinge wurden durch „Gott geschaffen“, mittels seines gebietenden Wortes (vgl 1Mo 1). Von Gottes Wort wird gesprochen als sei es Gott selbst. Gott handelt mittels Seines Wortes, und mittels Seines Wortes in unserem Herzen kann Gott auch uns nahe kommen. Gott erwähnte, wie Israel Sein Sabbatgebot „entweihte“ und wie sie dann Ihn „entweihten“ (Hes 22,26). Er ist Sein Wort, und Seine Gebote verachten ist Ihn verachten. Unsere Einstellung zu Seinem Wort ist unsere Einstellung zu Ihm. Und so sündigte Saul „wider den HERRN ... wegen des Wortes des HERRN, das er nicht hielt ..:“ (1Ch 10,13)


    Es ist klar aus 1Mo 1, dass Gott der Schöpfer war, der mittels Seines Wortes schuf............ (weiterlesen)


    http://www.christadelphia.net/languages/german/7-4.htm

  • Jhwh ist selbst Jesus und er rettet selbst.

    Jesus ist AUCH "allein wahrer" Gott.

    Ein Vater ALLEIN ist Unsinn

    Hier ist jemand ganz ergriffen vom Ausmaß der eigenen Intelligenz, die alles besser weiß. Tja, welch blühenden Unsinn erzählt uns Jesus doch:


    Joh 17,3

    Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.


    Mk 12,28-29

    Welches ist das höchste Gebot von allen? 29Jesus antwortete: Das höchste Gebot ist das: »Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein, 30und


    Joh 5,44

    Wie könnt ihr glauben, die ihr Ehre voneinander annehmt, und die Ehre, die von dem alleinigen Gott ist, sucht ihr nicht?


    ernsthaft: ich ehre diesen allein wahren Gott u.a. dadurch, dass ich seine Einzigartigkeit anerkenne und ihm - der lt. Jesus größer (NOCH größer!) als Letzterer ist - keine Persönlichkeitsspaltung andichte.

    H Ö R E I S R A E L , der Herr unser Gott ist EINER undd keine multiple Persönlichkeit


    Also ich versuche es wieder ganz von vorne:

    genau das ist das Übel ...

  • Begriff "elohim" im AT

    ist von der hebräischen Sprachform her schon Mehrzahlform! Es steht eben nicht die Einzahlform "ELOAH" hier, sondern eben "ELOHIM" in dem schon das neutrale "EL" ("Gott") vorkommt! Im Deutschen am besten mit "GOTTHEIT" zu übersetzen.

    Die Deutung scheint sehr verschieden zu sein. Aus "Elohim" zu schließen, hier würden 3 Personen in Gott angezeigt, quasi ein innertrinitarischer Dialog, kippt spätestens in 2. Mose 7,1: "Der Herr sprach zu Mose: Hiermit mache ich Dich für den Pharao zum Gott". Es wird hier der Begriff "Elohim" für Gott verwendet.

    ein innertrinitarischer Dialog ergibt sich m.E. sehr wohl aus Genesis 1,26.

    2. Mose 7,1 ist in meinen Augen unglücklich übersetzt! Die Schlachter2000 gibt in einer Anmerkung an: od. an Gottes Stelle / zum obersten Richter (hebr. elohim).

    Ich empfehle hier die Bibelübersetzung "Hoffnung für Alle": „Doch der HERR entgegnete: »Ich habe dich als meinen Botschafter eingesetzt. Wenn du zum Pharao gehst, ist das so, als würde ich selbst zu ihm sprechen! Außerdem wird dein Bruder Aaron für dich reden. So wie ein Prophet genau die Botschaft übermittelt, die ich ihm auftrage, so wird er deine Worte weitergeben.” ----> Hier wird sinnvoller Weise das Wort "Gott" (elohim) vermieden!

    Analogie einer Dreiheit in 1. Mose 1,26-28 mit den 3 Personen der Gottheit, den 3 Personen der Menschheit und den 3 Personen der Kinder von Amram und Jochebed:

    a) göttliche Familie: Vater (Gott) .................. – ........ Heilige Geist * ......... – ......... Sohn

    b) menschl.Familie: Mann (Adam) .............. – ......... Frau (Eva) ................ – ......... Kind (Kain + Abel + ... + ... +)

    c) Amrams Familie: Moses (Gott f.Pharao) – ......... Mirjam (Schwester) – ........... Aaron (Prophet)


    * Im Hebräischen ist "Ruach" weiblich! ----> Daher „schuf Gott/die Gottheit (Elohim) den Menschen zu seinem Bilde!” (1. Mose 1,27f.) ====> göttliche Dreieinheit analog zur menschlichen Dreiheit – analog auch die Dreiheit der 3 Geschwister (Moses/Aaron/Myriam) – analog auch zum dreifachen Gott: dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs! ------> hier ne 3 - da ne 3 - dort ne 3! ==> Die 3 als wichtige Zahl im Judentum/AT! ----> siehe auch 1. Mose 18! -----> die Juden hätten hier doch ihre dreieine Gottheit eigentlich erkennen müssen!

    Exkurs: freudenboten hat schon Recht! In persischer Gefangenschaft (539 - 331 v.Chr.) haben die pharisäischen Rabbiner sich vom Ein-Gott-Glauben des Zarathustra zu stark beeinflussen lassen und dann auch 5. Mose 6,4 .. f a l s c h .. übersetzt! Im Sinne der falschen Ideologie des „Monotheismus”! Richtig hätte es so heißen müssen: „Höre Israel, unsere ewige Gottheit (Jhwh eloheinu), ewig einig (jhwh echad)!"

  • Darf ich daran erinnern, dass EINE von beiden Optionen immerhin vom Messias Jesus in Joh 17,3 bestätigt wird?

    Ja, selbstverständlich! Zugleich aber bestätigt aber auch Johannes der Lieblings-Apostel Jesu in seinem 1. Brief wie unter Pkt. 3 dargelegt, dass Jesus Christus als ebenfalls »wahrhaftiger Gott« bezeichnet wird! (in 1. Joh.5,20); lassen wir mal die Diskussion darüber ob mit dem Wort „Dieser” Gott der Vater oder Jesus Christus gemeint ist (sonst gibt es wieder ellenlange Diskussionen!) beiseite und nehmen wir ihn so wie es in sämtlichen deutschen Bibelübersetzungen steht!

    Es ist für mich unbegreiflich, dass die klare Aussage von Johannes in 1. Johannes 5.20 noch immer falsch wiedergegeben wird.


    Zitat

    1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat,

    damit wir den Wahrhaftigen erkennen.

    Und wir sind in dem Wahrhaftigen,

    in seinem Sohn Jesus Christus.

    Dieser (der in -und aus- seinem Sohn Jesus Christus lehrte/wirkte)ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.

    Wer sein altes sündiges Leben sozusagen an den Nagel gehängt hat und vom Sohn Gottes. Jesus Christus wahres Leben/Lieben gelernt und sich angeeignet hat und in dieser Liebe bleibt..


    ...der bleibt im wahrhaftigen Gott, der geistlich in seinem Sohn Jesus Christus war, ihm auftrug was er als Wille des Vaters im Himmel lehren soll, und Jesus befähigte Aussätzige, Kranke allgemein und Blutflüssige zu heilen Tote zu auferwecken.


    Zitat

    1Joh 3,24 Und wer seine Gebote hält, der bleibt in Gott und Gott in ihm.

    Und daran erkennen wir, dass er in uns bleibt: an dem Geist, den er uns gegeben hat.

    1Joh 4,16 Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat: Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.

    Also nicht im vermeintlichen, sondern allein wahren Gott, zwischen diesem und den Menschen NUR Jesus Christus der einzige Mittler war ist und bleiben wird.

    Oder mit den Worten Paulus, der Jesus Christus den Sohn Gottes, unseres barmherzigen Vaters im Himmel ebenfalls als Mensch und nicht als Gott bezeugt.


    Zitat

    1Tim 2,5 Denn es ist ein Gott und

    ein Mittler zwischen Gott und den Menschen,

    nämlich der Mensch Christus Jesus,

    Gesegnete Grüsse, renato

  • Wer sein altes sündiges Leben sozusagen an den Nagel gehängt hat und vom Sohn Gottes. Jesus Christus wahres Leben/Lieben gelernt und sich angeeignet hat und in dieser Liebe bleibt..

    Bei wem lernst Du es und was ist Deine Gemeinde, die Braut Christie?

    ...der bleibt im wahrhaftigen Gott, der geistlich in seinem Sohn Jesus Christus war, ihm auftrug was er als Wille des Vaters im Himmel lehren soll, und Jesus befähigte Aussätzige, Kranke allgemein und Blutflüssige zu heilen Tote zu auferwecken.

    Was bleibt,solange wir hier leben,der Tröster,der HL. Geist,der mit Jesus zusammenarbeitet! Der Wahhaftige Gott sind der Vater,zu dem wir beten aber nur durch seinen Sohn kennen,zu Jesus der der hohe Priester ist, der Mittler und Richter ist,der entscheidet wer im Lebensbuch steht! Ich könne nicht so selbsicher meiner Beziehung zu Jesus sein,ohne meine Gemeinde! Denn wo zwei oder drei sich in JESU Namen versammeln, ist Jesus/Gott anwesend!!

  • 29 Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.


    Für mich ganz eindeutig in der Symbolik, dass wir nicht einem "Mensch Jesus" nacheifern, sondern der Ebenbildlichkeit Gottes in Jesus.

    Wer ihn sieht , sieht den Vater...zum Bilde Gottes ist man geschaffen als Mann und Frau, wir sollen gleich sein dem "Bilde seines Sohnes".

    Jesus, das fleischgewordene Wort Gottes, Bild für uns begreifbar.

    Vollkommene Liebe leben......vollkommen erfüllt mit dem Geist Gottes.


    Wir bitten darum!

  • HeimoW

    Hat das Thema geschlossen