Alles anzeigenLieber Freudenboten,
Ich fürchte, dass du wohl der einzige bist, der deine eigenen Argumente glaubt. Diese wurden auf den vorherigen Seiten ausführlich besprochen und widerlegt.
Deshalb gehe ich fortan nicht mehr darauf ein.
"aber es steht auch da, dass ER - also Jesus Christus „Gott gleich” war!"
Nein, lieber Norbert, das steht eben nicht da. Dort steht, dass Christus in göttlicher Gestalt war, es jedoch nicht als einen Raub ansah, Gott gleich zu sein (Wie es Adam tat, und so in Übertretung fiel.
Sondern im Gegensatz zu Adam gehorchte Jesus Gott und ordnete sich ihm unter, und zwar so weit, dass er wie ein Sklave wurde, der allen Menschen diente und deshalb von Gott erhöht wurde, während Adam danach trachtete, Gott gleich zu sein und tief gefallen ist. Das ist ein Kontrast zwischen dem ersten und dem zweiten Adam, der hier verdeutlicht wird.
Und Paulus ruft uns dazu auf, in gleicher Gesinnung wie der Herr Jesus sie hatte einander zu dienen. Es geht in diesem Abschnitt also primär um die Herzenshaltung der Gläubigen.
@Bogi:
Ich erkenne zwar nicht den Zusammenhang zum Thema, Stimme deinen Ausführungen aber prinzipiell zu.
Lieber Wopros90, glücklicherweise ist Deine Befürchtung UNBEGRÜNDET.
Die "Probleme" kamen und kommen IMMER durch den "strengen Monotheismus". Sowohl in Philosophie/Religion als auch in der Menschheitsgeschichte.
Im Fall der griech.-röm. Kirchen war das Problem NICHT das Bekenntnis zur dreieinen Gottheit (Matth. 28) sondern die faktische Einsetzung ANDERER Götter ANSTELLE der Tri-Unitas.
AUCH MONOTHEISMUS ist eine ANDERE Gottheit im Sinne von Ex. 20/Deut. 5.