Johannes 17,3: Der allein wahre Gott

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    • Die einzig wahre und reale Inkarnation der Weltgeschichte: Gott wird in Jesus Mensch!

      Da der vormenschliche Christus vor seiner Geburt bereits im Himmel als göttliches Individuum in Macht und Herrlichkeit GOTT DEM VATER GLEICH war - für mich wegen Jesaja 9,5/ Johannes 1,1 / Philipper 2,6 - klares biblisches Zeugnis! - muss das was Du mit „ersehen und auserwählt wurde” meinst, bereits vor aller Schöpfung der dreifachen ELOHIM (= GOTTHEIT wg. Gen.1,26 („ uns”)!) im Rate des DREIEINEN ‚beraten und beschlossen worden' sein!
      Das großartige am Christentum, das die Gnostiker, Arianer und sonstige "Spezielle Lehren Verbreitende" Andersgläubige nicht einsehen wollen oder können, ist aber dass GOTT SELBST MENSCH WIRD und zu uns kommt! (Joh.1,14/ Kol.2.9/ 2Kor 5,19 )----> Das ist weit mehr als ein aus dem griechisch-römischem Olymp kommender 'Gestalten- oder Gattungswechsel eines himmlischen Wesens'! Viel mehr! Es wurde nämlich mit der Zeugung durch den Heiligen Geist in der unberührten Jungfrau [= das prophetisch sich ERFÜLLENDE ZEICHEN des AT aus Jesaja 7,14!] Maria von Nazareth (am 25. März wurde in der Christenheit an dieses Ereignis gedacht!) der himmlische Sohn Gottes Mensch! Ein unfassbares, herrliches, göttliches Wunder! Dieser vom - ich nenne es einfach mal so - "Himmels-Samen" gezeugte göttliche Embryo wuchs in 9 Monaten in Maria seiner menschlichen Mutter heran, wie jeder andere Mensch auch! Jedem Zeugen dieser Geschehnisse musste klar werden, dass in diesem Kinde etwas ganz besonderes einmaliges - ein ganz besonderer Mensch - heranwachsen würde! Und so war dann auch die einmalige Botschaft des Erzengels Gabriel an die Gottesmutter: „darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden.” (Luk.1,35b). Dieser "Heilige Mensch", Jesus von Nazareth, war vollkommen sündlos (!) und wurde so zum vollkommenen Menschen - und zwar im Gegensatz zum ersten Adam war dieser „zweite Adam” Jesus ohne jegliche Neigung zur Sünde, also ohne Konkupiszenz!
      ---> und so konnte schließlich Jesus auch das vollkommene Passahlamm für die gesamte Menschheit werden! Diese Inkarnation = Menschwerdung Gottes in Jesus von Nazareth war die einzigste Inkarnation in der Weltgeschichte und auch die einzige reale, die je stattgefunden hat; denn bei der „Verwandlung” von Zeus in einen Schwan handelte es sich um keine reelle Inkarnation sondern dies war nur eine rein mystisch-heidnische griechisch-römische Legende – nicht aber so bei Jesus von Nazareth! Auch die von Dir angegebenen Verse aus Apostgeschichte 14,12-15 widerlegen dies nicht, weshalb sie hier im Wortlaut erwähnt werden sollen:



      11 Da aber das Volk sah, was Paulus getan hatte, erhoben sie ihre Stimme und riefen auf Lykaonisch: Die Götter sind den Menschen gleich geworden und zu uns herabgestiegen. 12 Und sie nannten Barnabas Zeus und Paulus Hermes, weil er das Wort führte. 13 Und der Priester vom Tempel des Zeus vor der Stadt brachte Stiere und Kränze an die Stadttore und wollte mit dem Volk opfern. 14 Als das die Apostel Barnabas und Paulus hörten, zerrissen sie ihre Kleider und sprangen unter das Volk und schrien: 15 Ihr Männer, was macht ihr da? Wir sind auch sterbliche Menschen wie ihr und predigen euch das Evangelium, dass ihr euch bekehren sollt von diesen nichtigen Göttern zu dem lebendigen Gott, der Himmel und Erde und das Meer und alles, was darin ist, gemacht hat.

      ----> dieses Verse zeigen nur geschichtlich auf, wie sehr die Lykaonier ja noch im heidnisch mystischen Denken des griechischen Götterhimmels Olymps verhaftet waren! Daher war es höchste Zeit, diese von dem einen wahren Gott (Joh.17,3) - dem einzigen Gott den es gibt - zu überzeugen und von dem, den ER gesandt hatte, von Jesus Christus seinem lieben Sohn, unserem Herrn!
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!

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    • Sonnenschein schrieb:

      Und da das keiner versteht, wird es als ein Mysterium bezeichnet. Denn, so wird gesagt, Gott ist doch so groß, dass wir Ihn unmöglich beschreiben könnten.
      Das stimmt auch, man kann Gott unmöglich beschreiben. Man versteht doch noch nicht einmal die Welt, wie sollen wir dann Gott verstehen? Wir wissen auch nicht einmal was Gott wirklich ist, man sagt zwar er ist Geist, aber was ist ein Geist? Bis heute wissen wir auch nicht einmal was genau Seele und Geist sind,
      Man weiß so vieles nicht, weil es so schwer ist zu begreifen.


      Jesaja 55:8-9
      Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR. Denn wie der Himmel höher ist als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.
    • freudenboten schrieb:

      Leider suchst Du nur die Texte heraus/ohne den Gesamtzusammenhang der GANZEN SCHRIFT AT/NT, die zu der "monotheistischen" Philosophie zu passen scheinen. Wer "weglässt" vom Wort des Lebens...
      Johannes bezeugte ganz klar, dass Vater, Sohn und Geist EINIG (monos=henos) sind.
      Das "Allein" haben nur die Pharisäer sich AUSGEDACHT und später Mohammed. Leider sind nachreformatorische Bibelübersetzer den pharisäischen/rabbinischen Juden "auf den Leim gegangen".
      Mohammed verstand sich sogar als Stellvertreter Jesu, anstelle des Gott-Geistes.
      An seinem Beispiel sieht man, woher und wohin Monotheismus führt.
      Er ist keineswegs die höchste "Evolutionsstufe" der Weltreligionen; es gibt noch eine weitere, die des "Humanismus": ... sein wie/als Gott selbst. (Gen. 3:5.).
      In Wahrheit aber hatte die Gottheit gesagt ( Gen. 2:17.): "... musst du sterbend sterben!"
      Hallo Freudenboten, ich halte es mit Petrus, dass Jesus Worte des ewigen Lebens hatte, Wer weglässt vom Wort des Lebens, sind all jene die Jesus Worte nicht genügend ernst zu nehmen..

      Wenn Vater, Sohn und Hl.Geist sich EINIG darin sind, dass Gott so und nicht anders ist, als Jesus ihn anfangs der Evangelien offenbarte, dann sollte doch allen Christen klar sein, dass der allein wahre Gott, zu dem Jesus in Johannes 17,3 betet der Vater im Himmel ist.

      Und da die Pharisäer das von Jesus offenbarte Gottverständnis vollkommen ablehnten konnten auch nicht diese ein ALLEIN ausgedacht haben.
      Sie selber sind indes dem falsch vermittelten Gottesglauben auf den Leim gegangen und meinten sie würden Gott einen Gefallen tun wenn sie Jesus Anhänger, wie deren Meister töteten weil sie den allein wahren Gott den Vater im Himmel nicht kannten.


      Johannes 16,2 Sie werden euch aus der Synagoge ausstoßen. Es kommt aber die Zeit, dass, wer euch tötet, meinen wird, er tue Gott einen Dienst. 3 Und das werden sie tun, weil sie weder meinen Vater noch mich erkennen.


      Zudem lehrte ja der einstige Pharisäer dass es nur EINEN Gott gibt (und das bezieht der zu dem von Jesus vermittelten Gottesglauben wohlverstandenden er UNSER VATER nennt) nur EINEN Mittler zwischen diesem und den Menschen, der Mensch Jesus Christus.

      1Tim 2,5 Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus,

      Mohammed hat sich leider am falsch vermittelten Gottesglauben orientiert, was das Festhalten an Speisegesetzen und am Steinigen von Eherbrecherinnen klar erkennt,

      Gesegnete Grüsse renato
    • Der wesentliche Fehler Mohammeds wird in seinem Satz ausgedrückt:
      "Allah hat keine Gesellen".

      Johannes, der Apostel Jesu, betont an ALLEN Stellen die EINHEIT (henos) Jesu mit dem "Vater".
      Daher ist auch Jh. 17:3. (monos) nicht im griechischen Sinne sondern wie hebräisch "echad"=henos zu verstehen:
      "... dass sie dich Einen/Einigen (NICHT: einzigen/alleinigen) wahren Gott erkennen und den Ausgesendeten..."

      Somit gehören auch die Gesendeten Jesus und Geist zur Gottheit (Elohim bei Mose).
    • hnitschke schrieb:

      Kann irgendemand denn begründen, dass und wieso beide Schlüsselstellen so mehrdeutig sein solten, dass sie Luft für anderslautende Interpretation des Wortlautes lassen?
      Du liest Joh 17,3 im "numerischen" Sinne: das Wort "allein" druckt mengenmäßig nur eine Gott-Einheit aus, und diese ist der Vater.

      Ich verstehe diese Stelle so, dass er mit dem Wort "allein" eine Abgrenzung zwischen wahrem Gott und fiktiven (Heiden-) Göttern zum Ausdruck bringen möchte. Das deckt sich mit dem Anliegen Jesu: alle Völker sollen den wahren Gott und Jesus Christus erkennen, denn nur durch diese kann jeder gerettet werden. Das Wort "allein" bildet einen Gegensatz zwischen dem wahrhaftigen Gott und allen falschen Göttern, aber NICHT zwischen Vater und Jesus. Vater ist allein wahrer Gott. Jesus ist auch allein wahrer Gott. Beide sind alleine wahre Gott-Personen - im Gegensatz zu falschen Göttern ("allein" ist eine Inklusion, nicht Äquivalenz).

      Die Intention Jesu ist nicht die "Abzählbarkeit" Gottes - warum sollte er es auch?

      Auch ist die Intention Jesu nicht, eine dogmatische Abgrenzung zwischen Vater und sich selbst zu formulieren - aus welchem Grund sollte er das hier tun?

      Auch lesen wir bisher (und danach) nirgendwo über die konkrete Beschaffenheit Gottes und die Notwendigkeit, diese apologetisch zu untermauern.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Jacob der Suchende schrieb:

      . Das Wort "allein" bildet einen Gegensatz zwischen dem wahrhaftigen Gott und allen falschen Göttern, aber NICHT zwischen Vater und Jesus. Vater ist allein wahrer Gott. Jesus ist auch allein wahrer Gott. Beide sind alleine wahre Gott-Personen - im Gegensatz zu falschen Göttern ("allein" ist eine Inklusion, nicht Äquivalenz).
      Hallo Jacob
      Sehr nahe dran ist auch knapp daneben. Jesus sagte ja in Johannes 17,3 ganz klar
      Joh 17,3 Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.

      und nicht:dass sie dich der du allein wahrer Gott bist wie auch ich, Jesus Christus den du gesandt hast allein wahrer Gott bin.


      Johannes 7,16 Jesus antwortete ihnen und sprach: Meine Lehre ist nicht von mir, sondern von dem, der mich gesandt hat. 17 Wenn jemand dessen Willen tun will, wird er innewerden, ob diese Lehre von Gott ist oder ob ich aus mir selbst rede.

      Ich wiederhole also meine Glaubensüberzeugung ,: Der allein wahre Gott sandte seinen Sohn Jesus als Orientierungshilfe

      a) für Erkenntnis wahrer Göttlichkeit (Jesus: glaubt ihr nicht dass der Vater IN MIR ist und ich IN IHM? Wer mich sieht, sieht den Vater. Ich und der Vater sind EINS = Gleichgesinnt, eines Sinnes uns einig,.

      b) als Lehrmeister für wahres Menschsein, durch tun jenes göttlichen Willens, den Jesus im Auftrag dessen Gottes kam zu offenbaren, von dem dann Johannes sagte,: Gott ist Liebe und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in IHM.


      Jacob der Suchende schrieb:

      Ich verstehe diese Stelle so, dass er mit dem Wort "allein" eine Abgrenzung zwischen wahrem Gott und fiktiven (Heiden-) Göttern zum Ausdruck bringen möchte. Das deckt sich mit dem Anliegen Jesu: alle Völker sollen den wahren Gott und Jesus Christus erkennen, denn nur durch diese kann jeder gerettet werden
      Genau, wer den Willen des Vaters im Himmel tut, der allein wahrer Gott aller Menschen war ist und sein wird, der kann selber an sich dieses EINSSEIN, Verbundenheit mit dem Vater und dem Sohn in sich spüren, erkennen.


      Joh 14,23 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.
      Nun, hier war ich früher zwar immer der Ansicht, dass wir, wenn wir den Willen des Vaters im Himmel tun, den Jesus seinerzeit kundgetan hat, mit Christus beim Vater im Himmel wohnen können, wurde aber belehrt, dass Jesus mit Gott in uns wohnen werden, um uns mit Wort und Tat zu unterstützen. Im Endeffekt wohl dasselbe EINSSEIN mit dem allein wahren Gott und Jesus Christus.


      Joh 14,2 In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn's nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten?
      gesegnete Grüsse renato
    • renato23 schrieb:

      Jesus sagte ja in Johannes 17,3 ganz klar...

      und nicht: dass sie dich der du allein wahrer Gott bist wie auch ich, Jesus Christus den du gesandt hast allein wahrer Gott bin.
      Du behauptest, dass wenn Jesus wirklich Gott ist, müsste Er das in aller Deutlichkeit wirklich gesagt haben, spätestens dann, wenn Er Seinen Vater gegenüber den fiktiven Göttern als "allein wahren Gott" bezeichnet.

      Ich kann diese Behauptung nicht nachvollziehen. Jesus hatte vor Seiner Menschwerdung eine Stellung über den Engeln, aber als Mensch beansprucht Er diese Ehre nicht und prahlt mit Seinem "wirklichen" Wesen auch nicht.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Jacob der Suchende schrieb:

      hnitschke schrieb:

      Kann irgendemand denn begründen, dass und wieso beide Schlüsselstellen so mehrdeutig sein solten, dass sie Luft für anderslautende Interpretation des Wortlautes lassen?
      Du liest Joh 17,3 im "numerischen" Sinne: das Wort "allein" druckt mengenmäßig nur eine Gott-Einheit aus, und diese ist der Vater.
      Ich verstehe diese Stelle so, dass er mit dem Wort "allein" eine Abgrenzung zwischen wahrem Gott und fiktiven (Heiden-) Göttern zum Ausdruck bringen möchte. Das deckt sich mit dem Anliegen Jesu: alle Völker sollen den wahren Gott und Jesus Christus erkennen, denn nur durch diese kann jeder gerettet werden. Das Wort "allein" bildet einen Gegensatz zwischen dem wahrhaftigen Gott und allen falschen Göttern, aber NICHT zwischen Vater und Jesus. Vater ist allein wahrer Gott. Jesus ist auch allein wahrer Gott. Beide sind alleine wahre Gott-Personen - im Gegensatz zu falschen Göttern ("allein" ist eine Inklusion, nicht Äquivalenz).

      Die Intention Jesu ist nicht die "Abzählbarkeit" Gottes - warum sollte er es auch?

      Auch ist die Intention Jesu nicht, eine dogmatische Abgrenzung zwischen Vater und sich selbst zu formulieren - aus welchem Grund sollte er das hier tun?

      Auch lesen wir bisher (und danach) nirgendwo über die konkrete Beschaffenheit Gottes und die Notwendigkeit, diese apologetisch zu untermauern.
      In Johannes 17:3. steht wörtlich NICHT "Der Vater ist allein wahrer Gott, der Sohn ist nicht wahrer Gott".
      Außerdem ist der Autor Johannes zu respektieren, es sind seine (Und Gottes/Jesu) Worte, wenn Jesus sagt:
      "Ich und der Vater sind (henos/einig/ZUSAMMEN (Joh. 10:30.ff.)."
      Es kommt vor, dass NT-Autoren griechische Wörter (im Kontext" mit nichtgriechischem Sinn gebraucht benutzt haben. Das lässt Wort-STATISTISCH erkennen.
      So auch Deut. 6:4.5. "Allein" ist falsch (pharisäisch). Für "allein/einzeln" gibt es ANDERE WORTE statt "echad"=einig/Zusammen/Gemeinsames Ganzes.

      Es wäre ein Widerspruch, wenn Jesus sich VIELMALS als Gott zusammen mit dem Vater und seinem "Stellvertreter" bezeichnet, aber an einer EINZIGEN Stelle NUR den Vater als Gott gelten ließe.

      Es widerspricht der Schrift-Auslegung Jesu (Luk. 24:25.-27.) nur einen einzelnen Text "aus der Reihe tanzen zu lassen."

      Sowie die Gottheit NICHT ALLEIN ist, daher auch keines Geschöpfes bedarf (Apg. 17:24.f.), so steht auch KEIN Text als Zeugnis für SICH ALLEIN, sondern bedarf der Ergänzung mehrerer inspirierter Texte.

      Hebräer 1:1.2.

      Joh. 4:23. "...den Vater anbeten im (zusammen mit dem) Gott-Geist und der Wahrheit (Sohn/Jesus).."
    • Danke, Jacob und Freudenboten, dass ihr euch auf 17-3 konzentriert habt- Ich kann euch aber nicht folgen (und schließe mich Renatos Argumenten an.).

      "Allein" ist "allein" und nicht gemeinsam. Weil Jesus nicht sagte, auch er sei der wahre Gott allein,
      (bzw weil er nicht sagte, er sei das nicht)
      sollte DAS eine solche Selbstbezeugung zulassen?
      Das ist keine seriöse Exegese.
      IRGENDWO müsste er sowas aber doch mal gesagt haben. Hat er aber nicht. Im Gegenteil: Die Pharisäer wollen ihn steinigen, weil err sich aus ihrer Sicht selbst zu Gott macht Er hätte jetzt Gelegenheit, das zuzugeben, aber stattdessen verweist er darauf, gesagt zu haben, er sei Gottes Sohn.

      Nein, nie und nirgends bezeugt er sich als Gott, also ist euer Umkehrschluss völlig unfundiert
      Das gibt 17-3 nicht her

      ps. für Jacob als Administrator:
      Renatos These, jemand Blutgieriges habe sich gegenüber Mose als der Gott Israels ausgegeben - eigener Thread?
    • Dann will ich's mal versuchen...

      hnitschke schrieb:

      ... warte ich auf eine Reaktion zu Joh 17,3, ohne Auslegung anderer Stellen. Wenn 17-3 ABSCHLIESSENDE und eindeutige Aussage ist, wie ich meine, erübrigt sich der ganze endlose Streit


      dur streitest - m.E. unnötig - um das Wort "allein" in 17-3, das hier angeblich "gemeinsam/zusammen" bedeutet.


      Wir haben einen Gott, den Vater, und einen Herrn, Jesus Christus.´
      Johannes17:
      3 Das aber ist das ewige Leben: dass sie dich, den einzig wahren Gott, erkennen und den, den du gesandt hast, Jesus Christus.
      4 Ich habe dich auf Erden verherrlicht, indem ich das Werk vollendet habe, das zu tun du mir aufgetragen hast.
      5 Und nun, Vater, verherrliche du mich bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war.
      6 Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie waren dein,
      und mir hast du sie gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt.

      Also ich erlaube mir wenigstens noch Vers 4 + Vers 5 dazuzunehmen ...

      Wir haben einen Gott, den Vater, und ceinen Herrn, Jesus Christus.´ ----> Das bestreitet doch auch niemand!
      das Wort "allein" in 17-3, das hier angeblich "gemeinsam/zusammen" bedeutet. sollte aber in der Tat mit berücksichtigt werden! Ich habe die Übersetzung der Zürcher Bibel verwendet:
      Vers 3: Jesus beginnt mit dem Ziel, das alle gläubigen Menschen haben: das »Ewige Leben«. Dieses Ewige Leben ist Jesus Christus selbst! ----->siehe wiederholt in den Johannesbriefen und wenn Johannes in 1. Joh.5,20 von seinem Herrn bekennt: »Jesus Christus ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.« ----> dies gilt es im "Hinterkopf" zu behalten.
      Hier nun ist das ewige Leben, sagt Jesus, dass sie - die Juden - seinen Vater („dich”) – »den einzig wahren Gott« – erkennen! Es gibt ja keinen anderen Gott im gesamten Universum als nur den einzig wahren Gott JAHWEH-JEHOWAH! NUR DIESER IST DER EINZIGE GOTT DER EXISTIERT („ICH BIN DER ICH BIN!”) - ER = JHWH - ist » w a h r e r « Gott, weil alle anderen Götter » f a l s c h e « Götter sind, LÜGE sind ! -----> sie sind nur Götzen, sie existieren („sind” im ontologischen Sinne) NICHT, sind also „NICHTSE” - ohne jegliche Macht (----> siehe z.B. im Richterbuch die Gegenüberstellung von Jahwe mit dem „ohnmächtigem” Philister-Gott DAGON / später BAAL !).

      Offensichtlich haben in früheren Zeiten die Israeliten diesen ihren Gott „nicht erkannt”! ---> Und in der Tat schauen wir ins Alte Testament finden wir genügend Negativ-Beispiele, wo Israel eher Baal und Astarte erkannten als Jahwe. Und es gab Zeiten, wo man sowohl den Gott Israels verehrte aber gleichzeitig auch dem Gott der Kanaaniter Baal Altäre errichtet hatte. Das fing bereits an in der Endphase des Lebens des Königs Salomos , der seinen vielen ausländ.Frauen Götzentempel errichten lassen hat, mit dem der Niedergang von Juda + Israel begonnen hatte
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • hnitschke schrieb:

      Danke, Jacob und Freudenboten, dass ihr euch auf 17-3 konzentriert habt- Ich kann euch aber nicht folgen (und schließe mich Renatos Argumenten an.).

      "Allein" ist "allein" und nicht gemeinsam. Weil Jesus nicht sagte, auch er sei der wahre Gott allein,
      (bzw weil er nicht sagte, er sei das nicht)
      sollte DAS eine solche Selbstbezeugung zulassen?
      Das ist keine seriöse Exegese.
      IRGENDWO müsste er sowas aber doch mal gesagt haben. Hat er aber nicht. Im Gegenteil: Die Pharisäer wollen ihn steinigen, weil err sich aus ihrer Sicht selbst zu Gott macht Er hätte jetzt Gelegenheit, das zuzugeben, aber stattdessen verweist er darauf, gesagt zu haben, er sei Gottes Sohn.

      Nein, nie und nirgends bezeugt er sich als Gott, also ist euer Umkehrschluss völlig unfundiert
      Das gibt 17-3 nicht her

      ps. für Jacob als Administrator:
      Renatos These, jemand Blutgieriges habe sich gegenüber Mose als der Gott Israels ausgegeben - eigener Thread?
      Ich habe über längere Zeit genügend Texte gebracht, die belegen, dass "allein" sowohl in Deut. 6 als auch in Jh. 17 FALSCH/Nicht IM SINNE DES AUTORS übersetzt ist.

      Von ANFANG an bedeutet "echad" EIN GANZES/Zusammengesetztes/Rational-Zahl/1/1=3/3

      "Jachid" hingegen bedeutet "Einzeln/Allein" z. B. Gen. 22:2. Dieser "Einzige" war in letzter Konsequenz Jesus Christus, weil der Ewige Allmächtige in ihm Mensch/"Fleisch" wurde. (Joh. 1:14.).

      Interessant, dass auch Isaak DER ZAHL NACH keineswegs der "Einzige" war sondern bezüglich der VERHEIßUNG/Prophetie.
    • hnitschke schrieb:

      Hallo Freudenboten,

      deine Ausarbeirung in Ehren, aber es geht nur um die Kernaussage des Dogmas, Jesus sei Gott. Daran änderm derartige Erklärungen nichts, sie führen m.E. viel zu weit weg. Jesus ist Gott - nur mit dieser Behauptung hat es der Christ zu tun, und um DAS zu prüfen, braucht er nur die Bibel.

      Hallo Norbert,

      dein Drei in eiins funktioniert so:
      der Vater als allein wahrer Gott und Jesus als der Sohn und ein HG - das sind die Drei. Die Eins ist die sog. göttliche Famlie, das "Team". Gott kann die Eins nicht sein, denn das ist schon jemand aus den Drei - der Vater (oder Jesus sagt in 17-3 nicht ganz die Wahrheit
      Versuche einmal, das WESENTLICHE an der "RATIONALZAHL" zu verstehen:

      Die EINS ist NICHT eines von den TEILEN, "allein" wahrer Gott ist nicht ein "Teilgott" sondern die GANZE GOTTHEIT/Plural.

      DREI DRITTEL=EIN GANZES. Ein Drittel kann nicht ein Ganzes sein!

      Deshalb Joh. 10:30: "Ich und der Vater sind eins." (henos/hen)

      Joh. 17:3. "...dass sie dich allein/einigen wahren Gott UND Gesandten... erkennen. Siehe auch 16:13./20:22.

      D. h. Jesus und der Geist sind GESANDTE UND Gott. Der Vater ist auch Gott, aber nicht gesandt.

      Sprachliche Schlussfolgerung:
      Johannes benutzt "monos" (Kap. 17:3.) NICHT im griechischen Sinne (allein/einzig) sondern im hebräischen, "echad"= "henos" AN STELLE von HENOS (Kap. 10:30.).

      So auch Deut. 6:4.: "Allein" ist FALSCH übersetzt!
    • hnitschke schrieb:

      Nein, nie und nirgends bezeugt er sich als Gott
      Wenn ich richtig aufgepasst habe, hat niemand von den Trinitariern hier behauptet, Jesus hätte sich als Gott bezeugt.

      Umgekehrt, meine Aussage ist, dass Jesus es nicht tut. Nicht nur bezeugt Er sich nicht als Gott, sondern scheint nicht einmal offen zuzugeben, dass Er Gottes Sohn sei. Wir lesen viel darüber, was Er von sich sagte:

      - Er nennt sich sehr oft "der Sohn des Menschen"
      - Er ist "von Gott ausgegangen" und "von Gott gesandt" (Joh 6,29, Joh 8,42)
      - Seine Werke zeugen von Ihm (Mt 11,4ff, Joh 5,36, Joh 10,25, Joh 10,38)
      - "Ich bin ... (Weg, Wahrheit, Leben, Brot des Lebens...)"
      - "Ich bin vom Himmel herabgekommen" (Joh 6,38)
      - "Wer an Mich glaubt, hat ewiges Leben.... den werde ich auferwecken" (Joh 6,40, Joh 11,26-27)
      - "Wer überführt Mich einer Sünde?" (Joh 8,46)
      - "Wer Mein Wort bewahren wird..." (Joh 8,51)
      - "Abraham frohlockte, Meinen Tag zu sehen" (Joh 8,56)
      - "Ehe Abraham war, bin Ich" (Joh 8,58)
      - Und vieles mehr..

      Jesus wollte nicht damit prallen, Er sei Gottes Sohn, sondern wollte die Menschen durch äußere Umstände und auch aus der Schrift diese Wahrheit erkennen und Ihn als Messias annehmen lassen. Den Dämonen verbot Er, von Seiner Identität zu sprechen (Lk 4,41). Seine Aufgabe bestand ausschließlich darin, den Willen des Vaters zu tun (Joh 4,34, Joh 6,38) Auch suchte Er nie Seine Ehre (Joh 8,50), denn sich selbst ehren hat keinen Wert (Joh 8,54)(vgl. als Kontrast dazu die Stellen Joh 17,5 und Heb 1,6).

      Noch mehr: Jesus konnte "nichts von sich selbst tun, außer was er den Vater tun sieht" (Joh 5,19)

      Die einzigsten zwei uns überlieferten Fälle, wo Jesus auf Druck der Pharisäer zugibt, Er sei Gottes Sohn, sind das Gespräch mit den Pharisäern im Tempel (Joh 10,24-25.36) und die Bejahung Seiner Gottessohnschaft vor dem Hohen Rat (Mt 26,63-64)

      hnitschke schrieb:

      IRGENDWO müsste er sowas aber doch mal gesagt haben.
      "Nein, nie und nirgends" müsste Jesus das sagen - aus den oben genannten Gründen.

      hnitschke schrieb:

      Die Pharisäer wollen ihn steinigen, weil Er sich aus ihrer Sicht selbst zu Gott macht Er hätte jetzt Gelegenheit, das zuzugeben, aber stattdessen verweist er darauf, gesagt zu haben, er sei Gottes Sohn.
      Erstens, "Gott" und "Gottes Sohn" zu sein - das eine schließt das andere nicht aus. "Gottes Sohn" bedeutet "Messias" (Mt 26,63-64; Joh 10,24-25) und druckt eine Funktion aus. Der Auszuführende ist der Mensch-gewordene Gott.

      Zweitens, der Mensch-gewordene Gott konnte "nichts von sich selbst tun, außer was er den Vater tun sieht" (Joh 5,19) Wie oben dargelegt, Seine Identität zu offenbaren, die Er vor der Inkarnation besaß (bzw. die im menschlichen Körper "verhüllt" war, war nicht Seine Mission als Gottes Sohn.


      Aus den genannten Gründen sind deine Argumente/Ansprüche (und die von Renato) nicht nachvollziehbar.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)

      Beitrag von Norbert Chmelar ()

      Dieser Beitrag wurde von HeimoW gelöscht ().
    • Fortsetzung für Jakob d.S.
      nebst Norbert

      Gott sagt nirgends, er sei er selber (als Vater) plus Jesus ( als Sohn) plus HG. Dir, Jakob, zufolge beweist gerade DAS, dass das Gesagte zutrifft??????
      Und wenn er nirgends sagt, dass dem NICHT so ist, beweist lt. Norbert gerade auch das; dass es so ist``????? Das kann ich nicht ernst nehmen.

      Mt 16, 15 ff
      Er sprach zu ihnen: Wer sagt denn ihr, dass ich sei? 16 Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist der Christus, des lebendigen Gottes Sohn! 17 Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut haben dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel

      Weil Petrus ihn nicht gleichzeitig als Gott bezeichnet, folgerst du, dass er gerae deshalb als Gott bewiesen ist????? Und Norbert "beweisr"das selbe, weil Petrus nicht ausdrücklich ausschließt,, dass Jesus auch Gott sei????

      Nein, Jakob und Norbert, eure Argumente gehen in díe Irre.
      .

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von hnitschke ()

    • Joh.17,3 ist wie in 5.Mo.6,4 mit »e i n i g e n« ... Gott zu übersetzen!

      Neu

      Es sollte mal wieder an das erinnert werden um was es eigentlich geht!

      Norbert Chmelar schrieb:

      adonai elohenu adonai echad = Hebräischer Grundtext des AT! Was will er bedeuten?:
      HERR ..Gottes ..HERR ..einig = freudenboten sagt, dass das hebr. Wort »echad« nicht als Zahlwort »Eins« zu übersetzen sei, sondern im Sinne von »einig« ===> siehe Seite 70 im Dreieinigkeits-Thema : "In Deuteronomium 6:4. steht nicht "allein" (Lutherbibel). Da steht "der Ewige ist einig". Im Hebräischen kann die Wortwurzel "achad" verschiedene Flexionen annehmen z. B. "einzig/besonders" (jachid) oder auch "einig/zusammen" (echad) bedeuten. Die Gottheit, "Elohim" ist nicht Singular, nicht Dual sondern Plural, also mindestens drei."

      Die Gottes HERR(lichkeit) ist einig in der Gottheit, welche aus Vater - Sohn - und Geist besteht! = Die Dreieine Gottheit ELOHIM JAHWEH!
      Wenn im AT mit dem deutsch übersetztem Wort "e i n i g" - und eben .. n i c h t .. "a l l e i n" - also dem hebräischem Wort .. "e c h a d" .. in dem heiligen Glaubensbekenntnis Israels aus Deuteronomium 6:4. - dem »Sch(e)ma Israel...« = »Höre Israel ...!« »echad« = »einig« meint, so gilt es dies auch analog im NT bei Jesu Bekenntnis zu seinem Vater in Johannes 17,3 mit "e i n i g" und .. n i c h t .. mit "a l l e i n" zu übersetzen, schon wegen dem Prinzip »der Einheit der Schrift« von Thanach (= Altem Testament) und Neuem Testament! ... ----->

      hnitschke schrieb:

      @hanan
      Antwort: Jesus ist der Gottessohn und dem Vater im Wesen gleich (nicht identisch)
      Und nochmal: "hervorgebracht" ist nicht die Sprache der Bibel.

      @Seele
      Du tust den diskutiermüden Nichttrinitariern Unrecht. Auch Trinitarier - außer dem ewigen Norbert - ziehen sich zurück. Resignattion! Die immer gleichen gegenseitigen Argumente erschöpfen sich und uns. Dabei glaube ich nach wie vor, dass alles in Joh 17,3 mündet, und das kann m.E. kein Dogmatiker ignorieren.
      ----> ... und so sollte Johannes 17,3 „hebräisch” übersetzt werden wie folgt: »Das aber ist das ewige Leben: dass sie dich, den »e i n i g e n« bzw. »z u s a m m e n .. e i n i g e n«* [und ..n i c h t .. »e i n z i g«!] wahren Gott, erkennen und den, den du gesandt hast, Jesus Christus.« (Zürcher Bibel - im hebräischem Geist übersetzt!)
      --------------------------------------------------------------------------

      * siehe oben! ----> "einig/zusammen" (echad)
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!

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