Johannes 17,3: Der allein wahre Gott

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    • Dann sind wir uns ja einnig.

      Beide Testamente stimmen überein, dass es nur einen alleinigen Gott gibt, den Vater, vgl. ....

      5. Mose 6,4
      שְׁמַע יִשְׂרָאֵל יְהוָה אֱלֹהֵינוּ יְהוָה אֶחָדschəma jisrael adonai elohenu adonai echad (sefardisch) bzw.schəma jisroëil adaunoi elauhëinu adaunoi echod (aschkenasisch)„Höre Jisrael! Adonai (ist) unser Gott; Adonai (ist) Eins.“ (deutsch

      ...und dazu viele andere Schrifstellen wie Jesaja 45,5 oder Joh 17,3 / 1. Kor. 8,6:

      Da nur der Vater der alleinige Gott is (Gott ist EINER, nicht DREI), KANN der Gottessohn Jesus selber auf keinen Fall Gott sein, zumal im Gegensatz zum alleinigen Gott NICHT anfangslos existierend (Joh 5 ,26).

      Auch stimme ich zu, dass sich aus 1.Mose 1 (und 2) die Allmacht eines einzigen Gottes ergibt, welcher wiederum nur der Vater sein kann, denn außer IHM ist kein anderer Gott (Jes 45,5)

      Wie gesagt: da es nur EINEN Gott gib, kann Jesus nicht auch einer sein.
      Wir kommen zum gleichen Schluss, nur dass mein Vorredner die Begründung Anderen überließ.
      Ich war dann mal so frei ....

      Hajo
    • adonai elohenu adonai echad = Hebräischer Grundtext des AT! Was will er bedeuten?:
      HERR ..Gottes ..HERR ..einig = freudenboten sagt, dass das hebr. Wort »echad« nicht als Zahlwort »Eins« zu übersetzen sei, sondern im Sinne von »einig« ===> siehe Seite 70 im Dreieinigkeits-Thema : "In Deuteronomium 6:4. steht nicht "allein" (Lutherbibel). Da steht "der Ewige ist einig". Im Hebräischen kann die Wortwurzel "achad" verschiedene Flexionen annehmen z. B. "einzig/besonders" (jachid) oder auch "einig/zusammen" (echad) bedeuten. Die Gottheit, "Elohim" ist nicht Singular, nicht Dual sondern Plural, also mindestens drei."

      Die Gottes HERR(lichkeit) ist einig in der Gottheit, welche aus Vater - Sohn - und Geist besteht! = Die Dreieine Gottheit ELOHIM JAHWEH!
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Die Gottheit, "Elohim" ist nicht Singular, nicht Dual sondern Plural, also mindestens drei."
      Offenbarung 1,4 Johannes den sieben Versammlungen, die in Asien sind: Gnade euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt, und von den sieben Geistern, die vor seinem Throne sind

      Jesaja 11,2 Und auf ihm wird ruhen der Geist Jehovas (1), der Geist der Weisheit (2) und des Verstandes (3), der Geist des Rates (4) und der Kraft (5), der Geist der Erkenntnis (6) und Furcht Jehovas (7)

      Bitte dazu Sprüche 8 lesen : Sprüche 8 - Elberfelder Bibel :: BibleServer Mobile


      1. Geist Jehovas (רוח יהוה),
      2. der Geist der Weisheit (חכמה) (Sprüche 8,1 +11 + 12)
      3. und des Verstandes, (בינה) (Sprüche 8,5 + 9 + 14)
      4. der Geist des Rates (עצה) (Sprüche 8,14)
      5. und der Kraft, (גבורה) (Sprüche 8,14)
      6. der Geist der Erkenntnis (דעת) (Sprüche 8,9 + 10)
      7. und Furcht Jehovas; (יראת יהוה) (Sprüche 8,13)
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • Im Vater sind die sieben Geister eins, aber sie sind auch eins, wenn sie, wie in Jesaja 11,2 gesagt, auf dem Messias ruhen. Oft wird ja behauptet, dass die Weisheit in Sprüche 8 für Jesus stehe. Ich halte das aber für falsch bzw. nur für eine Teilwahrheit. Die Weisheit wurde vor ca. 2000 Jahren in Jesus Fleisch (Johannes 1,14), aber nicht nur die Weisheit, sondern auch die anderen Geister. In Sprüche 8 geht es um die Lehre, die Stimme, die Aussprüche, um das Rufen Gottes. Kurz gesagt : Um den Logos aus Johannes 1. In der griechischen Übersetzung von Sprüche 8 kommt zwar das Wort Logos nicht vor, aber verschiedene andere hebräische Wörter die sinngemäß auch an anderen Stellen mit Logos oder verwandten Wörtern übersetzt werden können. Die sieben Geister Gottes sind die Pluralität, die bei Gott war und zu der Gott im Schöpfungsbericht spricht :

      1. Mose 1,26
      Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen in unserem Bilde, nach unserem Gleichnis; und sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über das Gevögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das sich auf der Erde regt!

      Schon Adam war eine Fleischwerdung des Heiligen Geistes, als Abbild Gottes. Aber wichtig : Es war keine Transformation Gottes ins Fleisch, sondern eine Art Kopie, eben ein Abbild. Also weder Transformation, noch Duplikat. So wie ein Foto vom 3D Raum, nur 2D ist.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • Präexistenz des Logos und die Gnosis - Teil 1

      Norbert Chmelar schrieb:

      Und außerdem gebrauchte Johannes Zebedäus das Wort "Logos" schon als Abwehr gegen erste gnostische Lehren (---> siehe freudenbotens Nachweise!), die auch vom "Logos" schwadronierten, aber in eine ganz falsche Richtung ...!
      Hierzu habe ich im Internet einen interessanten Artikel in Sachen "Gnosis" und Gegenentwicklungen gefunden: - von:
      Roland Sinsel
      Mit dem Logos nahm das Mysterium seinen Anfang

      ...

      Gnosis
      In der Sprache der gnostischen Mythologie redet
      der Johannesprolog bzw. seine Quelle, und sein Logos ist jenes
      Zwischenwesen
      , das eine zugleich kosmologische und soteriologische
      Gestalt ist, jenes Gottwesen, das, von Uranfang her beim Vater
      existierend, um der Erlösung der Menschen willen Mensch ward. In den
      christlich gnostischen Systemen ist der menschgewordene Erlöser mit
      Jesus identifiziert und für die Christologie fruchtbar gemacht worden.

      (Bultmann)


      Marcion (geb. 85 gest. 160)
      Begründer einer christlich/gnostischen Theologie (gnost. Doketismus)
      Christus ist nur scheinbar Mensch geworden.
      Vor der Kreuzigung hat er den Leib verlassen. (meine - NCHs Bewertung: negativ!)


      Ignatius von Antiochien, Bischof (gest. um 110)
      Mit Selbstverständlichkeit spricht Ignatius von Antiochien
      bereits von Christus als seinem oder unserem Gott oder als dem Gott: Er ist der
      eine Sohn Gottes, der vor den Weltzeiten beim Vater war und am Ende
      menschlich erschienen ist zu neuem, ewigem Leben, ist Gott im Menschen.
      Christus ist aber nicht nur scheinbar, sondern wahrhaftig und wirklich
      Fleisch geworden, leidend, gekreuzigt und gestorben. Geboren sowohl aus
      Maria wie aus Gott, zuerst leidend und dann leidlos. (meine - NCHs Bewertung: positiv!)


      Justin der Märtyrer, christl. Philosoph (geb um 133 gest. 165)
      identifiziert das Wesen Christi mit dem philosophischen Weltlogos.
      Dieser präexistente Weltlogos, den Gott in die Welt gelegt hat und der sich
      schon immer in Logos-Samenkörnern gezeigt hat, ist in seiner ganzen
      Fülle und personhaft in Jesus Christus irdisch erschienen und offenbar
      geworden. (meine - NCHs Bewertung: schwierige Formulierung- eher positiv!)


      Irenäus von Lyon, Bischof, Kirchenvater (geb 135 gest. um 202)
      Irenäus sagte, daß der vormenschliche Jesus getrennt von Gott existiert und
      unter ihm gestanden habe. Er zeigte, daß Jesus nicht gleich groß ist wie
      der „wahre und einzige Gott", der „Höchste über allem, außer dem kein
      anderer ist".
      Irenäus stellt aus der Fülle der ntl. Überlieferung die
      Einheit des Schöpfer- und Erlösergottes, von Leib und Seele sowie vom
      Logos Gottes und wirklichem Menschen in Jesus Christus heraus.
      (meine - NCHs Bewertung: negativ!)


      Klemens von Alexandrien Theologe (geb. 150 gest. um 210),
      der zum Christentum fand, unterscheidet den Logos drei Stadien:
      1. Der Logos ist Gedanke Gottes;
      2. Er wird eine eigene Hypostase am Anfang der Schöpfung
      3. Er verbindet sich mit einem menschlichen Fleisch aus Maria.
      Klemens bezeichnete den vormenschlichen Jesus als „ein Geschöpf, aber Gott als
      den unerschaffenen, unvergänglichen und einzig wahren Gott. Er sagte,
      daß der Sohn dem einzig allmächtigen Vater am nächsten steht, jedoch
      nicht gleich groß ist wie er.
      (meine - NCHs Bewertung: eher negativ!)



      Tertullian von Karthago, christl. Theologe – Kirchenvater (160 - 220),
      wird Christ und entwickelt ebenfalls eine Logos-Christologie. Der Logos und
      der Hl. Geist sind nach ihm von der gleichen Substanz wie der Vater, sie
      stehen aber dem Maß und der Abstufung nach unter ihm. Tertullian
      spricht von einer Substanz und drei Personen in Gott und von einer
      Person und zwei Substanzen oder Naturen in Christus.
      (meine - NCHs Bewertung: eher positiv!)



      Origenes von Alexandrien, christl. Theologe (geb 185 gest. um 254)
      Auch er sieht den Logos‚ ähnlich wie Philo, und er versucht diese Lehre vom Johannesevangelium her zu begründen.
      Obwohl Origenes die Göttlichkeit des Logos eindeutig annimmt, der Vater und
      der Sohn sind zwei hinsichtlich ihrer Substanz und ihres Wesens, ordnet
      er ihn doch dem Vater unter. Der Logos und der Hl.Geist sind Hypostasen
      Gottes, die aus dem Willen des Vaters hervorgehen, die niederen Götter
      (Engel) aber sind geschaffen.
      Die präexistente menschliche Seele Jesu hat sich mit dem Logos vereint, deswegen war sie sündlos.
      (meine - NCHs Bewertung: sehr komplizierte Ausdrucksweise! Immerhin akzeptiert er die Göttlichkeit des Logos!)

      Eusebius von Cäsarea, Bischof (geb. 260/268 gest. 338)
      mächtige Stütze der arianischen Partei, er teilt die Logoslehre des Origines,
      nach ihm hat der Logos aber nur einen menschlichen Leib (wie ein Kleid)
      und keine Seele. (meine - NCHs Bewertung: negativ!)



      Arius von Alexandrien, Priester (geb. 256 gest.336)
      Der Vater allein ist Gott: er allein ist ungezeugt, ewig, weise gut, keiner
      Veränderung unterworfen. Er ist durch einen unendlichen Abgrund vom
      Menschen getrennt.
      Gott kann die Welt nicht direkt erschaffen,
      sondern nur durch einen Mittler, den Logos, der selbst geschaffen wurde
      um die Welt zu schaffen. Der Sohn Gottes ist präexistent, vor aller Zeit
      und vor der Welt, ist ein Zwischenwesen zwischen Gott und der Welt, das
      perfekte Abbild des Vaters.
      (meine - NCHs Bewertung: unterstrichene Sätze= positiv! /Gesamtaussage aber eher negativ!)



      Apollinaris von Laodicea, Bischof (geb. um 310 gest. um 390),
      er wich von der nizänischen Lehre ab, dass die Gottheit und Menschlichkeit
      nicht in einer Person, Jesus Christus, vereint sein könnten - er
      lehrte, Jesus hätte keinen menschlichen sondern nur einen göttlichen
      Verstand gehabt. (meine - NCHs Bewertung: negativ!)



      Athanasius von Alexandrien, Bischof (geb.um 295 gest. 373)
      Aus der spekulativen Annahme der im Johannesprolog verwendete Begriff Logos
      - Wort, sei ein präexistentes, göttliches Wesen, welches bei der Geburt
      Jesu durch Vereinigung göttlicher und menschlicher Natur in der Person
      Christi zu einer einzigen Hypostase inkarnierte, entstand ein
      folgenschwerer theologischer Streit, an dessen Ende Jesus als wahrer
      Gott und wahrer Mensch - eines Wesens mit Gott, zum Dogma wurde.
      (meine - NCHs Bewertung: positiv!)
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!
    • Präexistenz des Logos und die Gnosis - Teil 2

      Der katholische Theologe Rudolf Laufen beschreibt sehr richtig,
      aufsaetze_6.pdf
      welche
      Folgen die Leugnung der Dogmen bezügl. der Präexistenz Jesu und der
      Trinität für die katholische Kirche hätte. (Textauszug)
      Es mag
      deutlich geworden sein, welchen Stellenwert die Präexistenzaussage
      gesamtchristologisch hat, was mit ihrer Leugnung auf dem Spiel steht.



      Ohne Präexistenzaussage wären auch die anderen christologischen
      Spitzenaussagen einschließlich der Trinitätsaussage hinfällig.


      Die Kirche hätte dann Jahrhunderte lang zum Götzendienst aufgerufen, denn
      die Anbetung des Geschöpfes Jesus Christus, die eucharistische Anbetung
      etwa, wäre dann ein fundamentaler Verstoß gegen das erste Gebot gewesen.


      Dass die Präexistenzchristologie seit dem Konzil von Nizäa zum zentralen
      Glaubensbekenntnis der Christen gehört, hat nicht verhindern können,
      dass sie sich heute mitsamt der Glaubensaussage vom wahren Gottsein Jesu
      und der Trinität in einer schweren Plausibilitäts- und Akzeptanzkrise
      befindet. Nicht nur nichtchristlichen Zeitgenossen erscheint die
      Aussage, Jesus Christus habe bereits "vor" seinem menschlichen Leben in
      der Daseinsweise Gottes personal "existiert", als mythologische Rede,
      sondern auch vielen Menschen innerhalb der christlichen
      Glaubensgemeinschaft fällt es immer schwerer, dies mit ihrem
      aufgeklärten Denken zu vereinbaren. Selbst der von den deutschen
      Bischöfen herausgegebene Katholische Erwachsenenkatechismus kann nicht
      umhin zuzugeben, dass auch viele Christen "mit diesem zentralen
      christlichen Glaubensartikel" Schwierigkeiten haben. Wörtlich: "Sie
      meinen, dieses Bekenntnis sage ihnen nichts. Sie halten es für eine
      weltferne Spekulation, von der sie oft auch behaupten, sie sei überdies
      bibelfern und bibelfremd." Eine neue Qualität erlangt die angesprochene
      Krise allerdings dadurch, dass auch immer mehr (Hoch-schul-)Theologen
      davon erfaßt werden. Es handelt sich aufs Ganze gesehen wohl um eine
      Minderheit, aber mit vermutlich erheblicher Dunkelziffer. Bedeutend
      größer dürfte die Zahl bei den Religionspädagogen, den theologischen
      Multiplikatoren sein - mit unabsehbaren Folgen für die Zukunft! Wer
      aufmerksam die theologische Szene beobachtet, stellt fest, dass sich -
      völlig unspektakulär und von den meisten kaum beachtet - in der
      Christologie erhebliche, ja den Lebensnerv des christlichen Glaubens
      betreffende "Mutationen" ereignen. Zitatende.


      Ein Resümee:
      Die heutige Exegese sieht mit großer Deutlichkeit, dass die Christologie
      der Logienquelle eine andere ist als die des Paulus, die des Markus eine
      andere als die des Matthäus und erst recht natürlich als die des
      Johannes, die Christologie des Hebräerbriefes eine andere als die des 1.
      Petrusbriefes, die der Offenbarung des Johannes eine andere als die der
      Pastoralbriefe u.s.w. Unter dem Gesichtspunkt der Präexistenz lassen
      sich alle diese Christologien zwei Kategorien zuordnen: es gibt
      Christologien mit, und solche ohne Präexistenzvorstellung.


      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!
    • Wer sich ausführlich mit der Gnosis - der ersten Bedrohung des christlichen Glaubens, der schon noch zu Lebzeiten des letzten Apostels Johannes - so um 90 - 95 n.Chr. aufkam - beschäftigen will, wird hier fündig werden:
      Die Gnosis
      Der religionsgeschichtliche Standort -

      Dr. Joerg Sieger - Einleitung in das Neue Testament

      oder auch hier:
      MÜNCHENER THEOLOGISCHE ZEITSCHRIFT
      29. Jahrgang 1978
      Heft 4
      Das Johannesevangelium und die Gnosis im Zeugnis des Irenaus von Lyon
      Von Hans-Jochen J a s c h k e, Münster (insgesamt 40 DIN A-4 - Seiten!)
      ---> siehe : 4193
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • hnitschke schrieb:

      Jesus ist NICHT Gott..
      Er ist dann "ein Gott", wenn damit damals die ehrerbietige Anrede für Menschen gemint ist, andernfalls nicht.
      Hajo,Du wiederholst Dich...glauben wir doch Gott selbst!
      1.Joh.5
      Gottes Zeugnis von seinem Sohn
      6 Dieser ist's, der gekommen ist durch Wasser und Blut, Jesus Christus; nicht im Wasser allein, sondern im Wasser und im Blut; und der Geist ist's, der das bezeugt, denn der Geist ist die Wahrheit.
      7 Denn drei sind, die das bezeugen:
      8 der Geist und das Wasser und das Blut; und die drei stimmen überein.
      9 Wenn wir der Menschen Zeugnis annehmen, so ist Gottes Zeugnis größer; denn das ist Gottes Zeugnis, dass er Zeugnis gegeben hat von seinem Sohn.
      10 Wer an den Sohn Gottes glaubt, der hat dieses Zeugnis in sich. Wer Gott nicht glaubt, der macht ihn zum Lügner; denn er glaubt nicht dem Zeugnis, das Gott gegeben hat von seinem Sohn.
      11 Und das ist das Zeugnis, dass uns Gott das ewige Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn.
      12 Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.


      13 Das habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr das ewige Leben habt, euch, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes.

    • Wie Vater und Sohn in inniger göttlicher Liebe verbunden sind, so sollen es auch Mann und Frau sein!

      Es

      hnitschke schrieb:

      erübrigt sich jede Trinität
      wenn in der Bibel - und zwar ziemlich am Anfang - nicht stehen würde:

      Azatoth schrieb:

      1. Mose 1,26: " Und Gott sprach: >>Lasset uns Menschen machen in unserem Bilde, nach unserem Gleichnis.<<
      dieses "uns" suggeriert doch das >>Mehr-als-eine-Person-Sein<< des JHWH = EWIGEN Gottes! Und ich finde auch das hier von freudenboten im Forum gebrachte Argument sehr gut und einleuchtend, als er sagte, "dass Gott gesagt habe :>>Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei!<<; daraus folgerte freudenboten, dass es genauso wenig gut sei, wenn Gott nur EINE Person ist und allein sei(!) und daher gilt:

      hnitschke schrieb:

      und Gott ist EiNER, nicht drei
      , ... also es gilt: ... und Gott ist EINER ..- aber nicht einsam - in .. DREI .. Personen(!!!), denn "Gott ist (die) Liebe"!
      und so wie Gott-Vater mit Gott-Sohn in inniger Liebe verbunden sind, so sollen auch Mann und Frau - dem Vorbilde der EWIGEN GOTTHEIT (=JAHWEH ELOHIM) folgend - inniglich in Liebe verbunden sein!
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!
    • hnitschke schrieb:

      ch mag mich täuschen, aber jedenfalls ich meine - ohne letzte Sicherheit - aus deinen Hinweisen zu entnehmen, dass auch du nicht von einem hG als dritte Peron überzeugt bist, die zugleich Gott ist (?)
      Ich finde den Begriff Person schwierig, weil er meist lapidar verwendet wird. Wenn man unter Person ein Subjekt versteht, ist es schwierig Jesus als Person zu sehen. Denn er bezeugt ja von sich selbst, dass er nichts aus sich selber tun kann, sondern nur das, was vom Vater kommt. Die Lehre der Trinität hat noch nie gemeint, dass es drei Götter gebe. Das wird aber oft so missverstanden. Gott der Vater ist Gott über allem. Aber zum Vater gehört auch sein Sohn. Es ist doch im gewissen Sinne eine Familie, eine Dynastie. Und die Identität der Familie oder Dynastie ist eben ihr innewohnender Charakter. Der Sohn gehört zwar wesensmäßig zum Vater, aber wenn der Sohn als Mensch auf Erden ist, wird er von anderen Menschen nicht als Teil der Gottesfamilie anerkannt.

      Dazu das Gleichnis von den bösen Weingärtnern :

      Markus 12, 6 Da er nun noch einen geliebten Sohn hatte, sandte er auch ihn, den letzten, zu ihnen, indem er sprach: Sie werden sich vor meinem Sohne scheuen. 7 Jene Weingärtner aber sprachen zueinander: Dieser ist der Erbe; kommt, laßt uns ihn töten, und das Erbe wird unser sein. 8 Und sie nahmen ihn und töteten ihn und warfen ihn zum Weinberg hinaus.

      Den Sohn konnten die Weingärter überwinden, aber damit haben sie nicht nur die Autorität des Sohnes mit Füßen getreten, sondern auch den Vater verhöhnt. Die Autorität des Vaters können sie aber nicht überwinden, so wie sie die des Sohnes überwunden hatten.

      Markus 12,9 Was wird nun der Herr des Weinbergs tun? Er wird kommen und die Weingärtner umbringen und den Weinberg anderen geben.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • Lieber Azatoth,

      danke für deine Zeilen. Sehe ich es richtig, dass du dich zum hG (obwohl du so viel Wchtiges über ihn geschrieben hast) nict festlegen möchest?

      Aber zum Gottessohn: Dass er dem Wesen nach zum Vater gehört, ist unstreitig. Ist er aber deshalb auch Gott? So ganz klar scheint deine Antwort nicht zu sein, nur, dass es schwierig ist.

      Aber wenn es nicht DREI Götter sind (was ja schon an Jes 45,5 scheitern würde): muss man sich da nicht extrem drehen und winden, um Jesus und den hG einerseits als nicht durcheinander zu bringende Personen einer sog. Gottheit (Oberbegriff für Vater-Sohn-hG) und andererseits als Gott (gemeint der Oberbegriff) zu bezeichnen - ohne sie gleichzeitig - nach dem Vater - als Gott 2 und 3 zu sehen?

      An dieser Stelle, so meine ich, wird das Ganze einfach konfus, und das ist nicht Schuld der "Arianer":

      EINE "Gottheit", bestehend aus dem Vater, dem Sohn und dem hG (Letzter dirzufolge und mit meiner Zustimmung als "Person" eher fraglich), und jeder dieser drei müsste konsequenterweise die EINE "Gottheit" sein. Jeder dieser drei ist aber lt. Dogma nur ein Drittelteil jener oberbegrifflichen Gottheit. "Gott" und "Gottheit" sind nicht identisch.

      Nicht 3 Götter? Dann aber 3 Anteilsgötter oder 3 Götter zweiter Wahl? Aber das wären trotzdem 3 Götter,

      Gott sagt in Jes 45,5, dass außer ihm kein Gott ist. Und da spricht nicht etwa der Oberbegriff Gottheit, sondern der eine alleinige Gott, der Vater.

      Dieses Dogma ergäbe noch einen Sinn, wenn ihmzufolge Vater, Sohn und hG jeder er selbst UND DIE GOTTHET wäre, denn die Gottheit wäre Gott, Jesus und der hG. So ist es aber nicht, denn Ober- und Unterbegrif(e) werden in einen "Pott" geworfen und daraus entseht das Fazit, Jesus sei Gott.

      Herzlich
      Hajo

      p.s. Zu den bösen Weinbergsgärtnern gibt es volle Üereinstimmung. Sie lehnen sich gegen den Sohn und damit gegen den Vater auf. Das aber ist nicht das Thema.
    • Lieber Bogi,
      du wiederholst dich ebenfalls,. Das liegt an immer neuen Threads, in denen dann doch insb. Norbertimmer wieder auf das Dogma pochr - mit immer gleichen Wiederholungen.

      Ich spreche dir jedes Recht ab, "Arianer" als solche hinzustellen, die nicht an Jesus und nicht an das Zeugnis des Vaters über ihn glauben. Das Zeugnis aber lautet "Das ist mein SOHN!" Ein Sohn, dem als Erretter und Erlöser alle Vollmacht gegeben wurde und dem die selbe Ehre gebührt wie dem Vater (obwohl ihm untergeordnet). Ja, da wiederhole ich mich gerne.

      Und somit glaube ich genau das, was "Geist,Blut und Wasser" bezeugen.
      Das, was der Vater sagt, ich zitiere dein Zitat aus 1. Joh 5:

      ["denn das ist Gottes Zeugnis, dass er Zeugnis gegeben hat von seinem Sohn.
      10 Wer an den Sohn Gottes glaubt, der hat dieses Zeugnis in sich. Wer
      Gott nicht glaubt, der macht ihn zum Lügner; denn er glaubt nicht dem
      Zeugnis, das Gott gegeben hat von seinem Sohn."

      Gottes Zeugnis: Das ist mein lieber SOHN, auf den sollt ihr hören" (Mt 17)
      DAS glaube ich. Du aber glaubst viel mehr als das, vgl. das Dogma. Machst nicht DU dadurch Gott zum Lügner (Vers 10)`?`Utrd du hörst trotz Gottes Aufforderung auch nicht auf den Sohn, der den Vater den einzigen allenigen Gott nenn, Joh 17,3.

      Du willst, dass wir auf Gott hören? Dann tun wir das doch:

      Ich bin der HERR, und sonst keiner mehr, kein Gott ist außer mir.(Jes. 45,5)
      oder
      Höre, Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR ist einer (5. Mose 6,4)

      DAS glaubben die "Arianer". , nicht weniger, aber auch nicht mehr.
      "Athanasianer" glauben MEHR. Sie bleiben nicht bei dem o.g. Zeugnis des Vaters, sonden glauben an ein Kirchendogma.

      Herzlich
      Hajo
    • hnitschke schrieb:

      Lasset UNS Menschen machen beweist keine Dreieinigkeit.
      Ja, was denn sonst?
      Jetzt kommt sicher wieder das halb-gnostische Argument, dass mit "uns" JAHWEH GOTT und die "himmlischen Heerscharen" - also die Engel - gemeint seien! Zu dieser "Ausrede" griffen schon die monotheistischen Juden!
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!
    • hnitschke schrieb:

      Dieses Dogma ergäbe noch einen Sinn, wenn ihm zufolge Vater, Sohn und hG jeder er selbst UND DIE GOTTHEIT wäre, denn die Gottheit wäre Gott, Jesus und der hG. So ist es aber nicht
      Doch, genauso ist es!
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!
    • hnitschke schrieb:



      Das, was der Vater sagt, ich zitiere dein Zitat aus 1. Joh 5:

      ["denn das ist Gottes Zeugnis, dass er Zeugnis gegeben hat von seinem Sohn.
      10 Wer an den Sohn Gottes glaubt, der hat dieses Zeugnis in sich. Wer
      Gott nicht glaubt, der macht ihn zum Lügner; denn er glaubt nicht dem
      Zeugnis, das Gott gegeben hat von seinem Sohn."

      Gottes Zeugnis: Das ist mein lieber SOHN ...
      DAS glaube ich.
      DAS glauben wir alle!
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!