Spaltungen

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Angeregt durch eine Aussge von Bogi:"Aber ja ich kämpfe weiterhin gegen Leute, die Spaltungen in die Gemeinde hineinbrigen....."
      müsste man doch mal über das Thema Spaltungen sprechen.
      Es wäre unrealistisch zu denken, dass jedes Gemeindemitglied zu 100% in allem, auch sich veränderten Sichtweisen der Gemeinschaft mitgehen.
      In den privaten Bereichen ist auch offensichtliche Vielfalt. Die Wahl der Ehepartner, Einstellung zu Ernährung oder anderen Lebensstilfragen.

      Was soll das dann bedeuten, wenn jemand meint Leute bekämpfen zu müssen.....
      Es steht uns ja wohl nicht zu unsere persönlichen Vorstellungen irgendjemandem aufzudrücken.
      Ansonsten müsste mn sich nicht wundern, dass man selbst auch " bekämpft " wird und genau das schafft den Geist der Spaltung, meiner Meinung nach.

      Meinungsfreiheit, Freiheit überhaupt, das ist ein besonderes Merkmal der Nachfolger Jesu.
      Suche nach "Freiheit" - Lutherbibel 2017 :: BibleServer Mobile
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Hallo!

      Ich denke, dass es Bogi eher um Spaltungen hinsichtlich der "offiziellen" Lehre einer Gemeinschaft geht. Und da bin ich durchaus seiner Meinung. Wenn ich mich einer Kirche anschließe, dann kenne ich das Glaubens- und Bibelverständnis dieser Gemeinschaft. Gehe ich damit nicht konform, sollte ich mich dieser Kirche nicht anschließen. Oder, falls das bereits geschehen ist... wieder rausgehen! Es ist die Aufgabe eines Gemeindeleiters (Glaubens-)Spaltungen zu bekämpfen, das sollte normal sein.

      Gruß, GMacS
    • Hi,
      also bezüglich der Gemeinde und "bekämpfen von Gliedern" muss man glaube ich einen Unterschied machen zwischen denen die aktiv und ungeniert Glieder mit Lehren "missionieren" die entgegen unseren Grundsätzen stehen und jenen die zwar anders glauben aber dies in der Gemeinde für sich behalten.
      Aber inzwischen ist es nach meinem Sinn eher so, dass Du alles (als Prediger u. Pastor) von Vorne bringen kannst was sich ausgerechnet nicht adventistisch nennt. Dafür gibts keine Rüge sondern im Gegenteil, die Vorsteher stehen dann voll hinter ihnen und derjenige der darauf hinweist was falsch läuft ist auf einmal der Böse...........aber nimm stattdessen mal das Wort "Dreiengelbotschaft" "EGW" oder "Heiligtumslehre" in der passenden Gemeinde in den Mund........ :wütend:
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • So einfach ist die Beurteilung dann aber doch nicht. Es ist in erster Linie eine Frage der Autorität, an der die Gemeinschaft ihre Statuten aufgestellt (bzw. übernommen) hat. Ist das allein das Wort Gottes, oder sind das menschliche Lehren und Fabeln...mit Bibelzitaten nur unterstützt?
      Eine christliche Gemeinde ist kein Club, sondern (soll) eine Repräsentantin Gottes auf Erden (sein) . Je mehr klarer Wahrheit nach Gottes Willen sie auslebt, desto mehr Attacken der Gegenseite muss sie "in kauf" nehmen....und genau solche soll man lernen zu erkennen.
      Es ist mE verantwortungslos, eine Gemeinde zu verlassen, nur, weil sie mit der Zeit etwas angenommen hat, was mit der Wahrheit nicht übereinstimmt., oder was einem persönlich nicht passt.
      Man soll reformieren, zur unverfälschten Lehre nach den biblischen Prinzipien zurück führen. Das geht besser mit Studium, Aufklärung, Gebet, Fasten.... ... als mit Bekämpfung.

      Der teufel trägt in die Gemeinde Jesu unauffällig und allmählich Schmutz herein. Natürlich so geschickt, dass es immer als heilig, wahrhaftig und gut aussieht. Wer Gottes und teufels nicht unterscheiden kann (es nicht gelernt hat), der kann schließlich unwissentlich viel Schaden anrichten, in dem er genau das falsche bekämpft.. die Wahrheit.

      ..... oder er ist absichtlich darauf bedacht, die Gemeinde Jesu zu zerstören. Dann ist er ganz klar ein Handlanger des widersachers.

      .

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stofi ()

    • Stofi schrieb:

      So einfach ist die Beurteilung dann aber doch nicht. Es ist in erster Linie eine Frage der Autorität, an der die Gemeinschaft ihre Statuten aufgestellt (bzw. übernommen) hat. Ist das allein das Wort Gottes, oder sind das menschliche Lehren und Fabeln...mit Bibelzitaten nur unterstützt?
      Von wem redest DU??? Deiner Gemeinde...?
    • @Gane MacShowan
      Als ich vor 30 Jahren Schrifttum von den Zeugen bekam , stand darin, dass Jesus schon wieder gekommen ist.....unsichtbar....
      als ich neulich einen Zeugen an der Tür hatte, wusste er davon nichts.
      Wenn also innerhalb der 30 Jahre verschiedene Lehren gebracht werden, wäre es für dich also klar, dass die Glieder austreten sollen, wenn sie die Änderung nicht mittragen, hab ich dich da richtig verstanden?

      Heißt das, sobald ein Mitglied etwas in Frage stellt,wird es als Aufrührer und Spalter gesehen, obwohl die Frage berechtigt wäre?
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Hallo!

      Pfingstrosen schrieb:

      @Gane MacShowan
      Als ich vor 30 Jahren Schrifttum von den Zeugen bekam , stand darin, dass Jesus schon wieder gekommen ist.....unsichtbar....
      als ich neulich einen Zeugen an der Tür hatte, wusste er davon nichts.

      Ganz sicher, dass das ein ZJ war? An diesem Verständnis hat sich nichts geändert.

      Pfingstrosen schrieb:


      Wenn also innerhalb der 30 Jahre verschiedene Lehren gebracht werden, wäre es für dich also klar, dass die Glieder austreten sollen, wenn sie die Änderung nicht mittragen, hab ich dich da richtig verstanden?

      Ausgangssituation für diesen Thread war eine Aussage Bogis, welche sich nicht einfach nur auf ein "aktuelles" Verständnis, sondern auf etwas fundamentales, nämlich das Gottesbild bezog. Darauf habe ich Bezug genommen. Würde man in meiner Gemeinde damit anfangen einen dreieinigen Gott anzubeten, dann wüsste ich, was ich zu tun habe. Andererseits wüsste meine Gemeinde aber auch, was zu tun wäre, wenn ich anfangen würde in meiner Gemeinde einen dreieinigen Gott zu verkünden - und anzubeten. Natürlich gibt es auch Kleinigkeiten, wo verschiedene Auffassungen möglich sind. Ich muss nicht immer alles zu 100% plausibel finden. Dann ordne ich mich eben unter, vorausgesetzt, dass der vertretene Standpunkt der leitenden Körperschaft biblisch begründet werden kann. Dazu hatte ich ja auch bereits an anderer Stelle etwas geschrieben nämlich HIER: Einheit bei den STA

      Pfingstrosen schrieb:

      Heißt das, sobald ein Mitglied etwas in Frage stellt,wird es als Aufrührer und Spalter gesehen, obwohl die Frage berechtigt wäre?

      Die Frage ist: Gehe ich mit meinen neugewonnenen Zweifeln bei anderen "missionieren"? Versuche ich andere auf meine Seite zu ziehen? Verursache ich buchstäblich Spaltungen? Dann wäre ich tatsächlich ein Unruhestifter und Spalter. Niemand wird als ein solcher angesehen, nur weil er etwas nicht 100% nachvollziehen kann, oder gewisse Bedenken hat. Es gibt aber bestimmte Themen (Dreieinigkeit, Unsterblichkeit der Seele), bei denen die Aussagen der Bibel absolut eindeutig sind, bei denen gibt es nichts zu diskutieren. Würde meine Gemeinde davon abweichen würde ich gehen. Und würde ich davon abweichen, müsste ich gehen. So einfach ist das. Und das war bei den ersten Christen auch nicht anders.

      Gruß, GMacS
    • Gane MacShowan schrieb:

      Ganz sicher, dass das ein ZJ war? An diesem Verständnis hat sich nichts geändert.
      Du meinst, du glaubst, dass Jesus schon gekommen ist....unsichtbar.
      Wundert mich aber, bei deiner sonst so genauen Bibelkenntnis.


      Gane MacShowan schrieb:

      Die Frage ist: Gehe ich mit meinen neugewonnenen Zweifeln bei anderen "missionieren"?
      Gehst du mit deinen Erkenntnissen missionieren...ich denke man lebt und ist authentisch.....
      ansonsten dürfte man generell nie Menschen mit dem eigenen Denken konfrontieren....man könnte ihnen ja sonst eben sowas Unbiblisches erzählen, dass Jesus schon unsichtbar wieder gekommen wäre.

      Wir bringen mit unserem Denken immer andere Menschen zu reiferen Überlegungen und sie uns. Das sollte eben auch in Gemeinschaften möglich sein.
      Reformation oder Irrtumsbehebung ist wohl anders nicht möglich.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Ursache von Spaltungen hat Paulus in 1. Korinther 1:10. ff. beschrieben:

      "Der eine sagt: Ich gehöre zu Paulus... Ich zu Apollos... Ich zu Kephas (Petrus)... Ich zu Christus... Ist denn Paulus für euch gekreuzigt?..."

      Bei STA geschieht folgendes: Die Einen "verteidigen" die Adventpioniere von 1844 als "letzte Wahrheit", die Anderen lehnen sie ab.
      Was fehlt ist "Nüchternheit" (Matthäus 24:45.ff.) und kritisches "Prüfen" (1. Korinther 14:29.).

      Tote können Kritik nicht mehr annehmen, Lebende schon, wenn sie wollten.
    • Man sollte meiner Erfahrungund Meinug nach streng uterscheiden :


      1. Spalter. Sucht Jünger,steht auf seinem Podium,ist Zentrum der "Bewegung",umfasst gaze Gruppen -Reformbewegung,Dr. Vorndran uin den Siebzigerjahren(mit einem Plakat vor der Wiener Stadthalle,Ort der damaligen Generalkonferenz) eine Jüngerschar hinter sich herziehend.
      (BWV? Was man so efahren hat und weiter hört ?)(Wir Oesterreicher mit dem ""Thelogisch korrekten"Gemeinde-Liederbuch?)

      2. Verschiedene Meinungen : Wer umden Bestand der "Gruppe" (gruppendynamisch gesehen) fürchtet,für den ist jede Abnweichung von der -von ihm hchgehaltenen strengen Gruppennorm eine Bedrohung in Richtung "Zerfall".Da müssen allle geschlossen zusammenstehen,wenn der Leiter,die Leitung für Ugnada neue Direktiven ausgibt -so haben die Weltgeltung.- - -Der weltweite Krach um die"Higher Adventist Education" z.B..Wer gefestigt dasteht,kann auchanderer Meinung in seiner "Gruppe" ruhig ertragen.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Stofi schrieb:

      Ich würde sagen, was fehlt ist der Heilige Geist.... ? .. denn Er kann sich nicht widersprechen?

      .
      Nein, der fehlt nicht, aber man hört nicht auf ihn, weil er ein leiser Geist ist.
      Noch besser wäre es, wenn man sich selbst, wie der heilige Geist und Jesus verhalten würde: Seine eigene Meinung zurückstellen würde, diese erst Recht nicht als Meinung Gottes verkaufen würde und dem Nächsten in Liebe begegnen würde. Dann hätte es für sehr viele verschiedene Meinungen Platz.
      Beispiele: Wie man es nicht machen sollte, findet man hier im Forum zur genüge.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • @DonDomi, was man hier zuhauf findet ist, dass man die Wahrheit Gottes, in der Bibel geoffenbart, einfach nicht mehr hören will, wenn dadurch das eigene Leben oder die eigene Überzeugung droht umkrempeln zu müssen. Klare Aussagen der Schrift werden INTERPRETIERT, anstatt denen zu "gehorchen". Man möchte die eigenen Traditionen um nichts auf der Welt aufgeben, und was noch mehr: man will Menschen mehr gefallen, anstatt Gott. Man predigt nur Nächstenliebe auf Kosten Gottesliebe, anstatt verstehen zu wollen, dass Gott BEIDES verlangt. Nie ist ein Streit wegen z.B. Lüge oder Begehren entstanden, sondern immer nur wegen der Treue (Liebe) zu Gott..... wie z.B. Sabbat oder "andere Götter".

      Was man zuhauf findet ist die Relativierung der Hl. Schrift.. man versucht schon lange nicht das eigene Leben an die Wahrheit der Bibel anzupassen, sondern die Bibel an die eigene Wahrheit. Die Bibel wird auf das NT dezimiert und selbst dieses auf "für die Juden" und "für die Heiden" gespalten.

      Im Gegenteil, Kritik an gläubige Menschen, die auf die Bibel zeigen oder verweisen, nimmt zu. Und anstatt, dass man mit biblischen Argumenten entgegen tritt (wenn man es denn überhaupt muss oder will), werden diese Menschen beschimpft und denunziert. Ihnen Lieblosigkeit, Überheblichkeit, Spalterei, usw. attestiert. So sieht es doch aus.

      Was ich hier schreibe, habe ich nicht von mir; es steht schon vor 2000 Jahren von Jesus prophezeit. Die Wahrheit spaltet und sie ist NICHT bei der Mehrheit! Es ist genau das, was wir in einigen unseren Gemeinden oder selbst hier im Forum erfahren. Es ist nichts anderes.

      Entzweiungen um Jesu willen (Luk.12,51....)
      ...
      ...
      Meint ihr, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf Erden? Ich sage euch: Nein, sondern Zwietracht.
      Denn von nun an werden fünf in einem Hause uneins sein, drei gegen zwei und zwei gegen drei.
      Es wird der Vater gegen den Sohn sein und der Sohn gegen den Vater, die Mutter gegen die Tochter und die Tochter gegen die Mutter, die Schwiegermutter gegen die Schwiegertochter und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter.

      .


      .
    • @Stofi

      Ich weiss nicht, wie ich es genau ausdrücken soll, aber ich finde es reichlich überheblich, wenn man jemandem erklären will, warum er etwas glaubt, das nicht seinem eigenen Glauben entspricht. Gott kann das tun, weil er ins Innerste eines Menschen sieht, sonst habe ich noch niemanden kennengelernt, der dazu fähig war.
      Eine demütige Haltung gegenüber dem Nächsten, so wie es Jesus bei der Fusswaschung vorgemacht hat, würde da sicherlich schon mal helfen und hilft auch Spaltungen zu verhindern.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Stofi schrieb:

      Im Gegenteil, Kritik an gläubige Menschen, die auf die Bibel zeigen oder verweisen, nimmt zu.
      Von diesen Gläubigen gibt es zuhauf.... eher wenige an denen man spürt, das Jesus ihr Freund und Erlöser ist.
      Manche meinen, je mehr sie spalten,als Ankläger der Brüder sich hervorheben, desto frommer sie wären und so Gott gefallen würden.
    • Stofi schrieb:

      @DonDomi, was man hier zuhauf findet ist, dass man die Wahrheit Gottes, in der Bibel geoffenbart, einfach nicht mehr hören will,

      .


      .
      Die Wahrheit, die man selbst für die Wahrheit hält.
      Man schielt auf andere Menschen, was die wohl für andere Götter haben.
      Daß man selbst auch andere hat, sieht man nicht.
      Auch Ernährung kann zur Religion, zu einem anderen Gott werden!
      Alles mit dem man sich (nicht nur vorübergehend) zuviel beschäftigt, kann ein anderer Gott sein!
    • Spaltungen machen jedenfalls deutlich, dass es sich genau so verhält, wie es in der Bibel beschrieben wird:
      1Kor 13,9 Denn unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden ist Stückwerk.
      1Kor 13,10 Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören.

      Wenn das jedem klar wäre, würde man wahrscheinlich aufhören beleidigt zu sein, wenn Geschwister eigene Meinungen haben.
      Die Trennungsgründe sind so vielfältig, aber eines ist mir aufgefallen, nämlich dass viele gehen, weil die Werte , die sie theoretisch gefunden haben(oder auch die Lehre) nicht gelebt wird. Wo ein hoher Anspruch vermitelt wird, wird auch besonders kritisch geprüft.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!