Kommentare: Christus ist Sieger - Tägliche Andachten

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    • Yppsi schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      Stofi schrieb:

      Der vorhergesagte Messias wird abgelehnt, 24.August

      [Jesus sagte:] „Ich versichere euch: Kein Prophet gilt etwas in seiner Heimat.“ Lukas 4,24 (GNB).

      Mit großem Interesse wurde diese Auseinandersetzung von den himmlischen Engeln und den ungefallenen Welten beobachtet, als die Ehre des Gesetzes Gottes verteidigt wurde. Nicht nur für diese Welt, sondern für das ganze himmlische Universum und alle Welten, die Gott sonst noch erschaffen hat, musste die Auseinandersetzung ein für alle mal entschieden werden. ...
      Nun merkt er, dass sein wahres Wesen vor dem ganzen Himmel klar und deutlich offenbart ist und die himmlischen Wesen und die anderen Welten treu auf Gottes Seite bleiben werden.



      Manuskript 143, 1897.
      Was meint Ellen White mit »anderen Welten« und mit »den ungefallenen Welten«? Meint sie dass es da im Universum noch andere Lebewesen gibt?
      Natürlich!
      Das weiß ich ja sogar, obwohl ich von Ellen White eigentlich kaum was gelesen habe:

      Der Herr hat mich andere Welten schauen lassen … Die Einwohner hatten unterschiedliche Größe, waren edel, majestätisch und schön. Sie ähnelten Jesus und strahlten vor heiliger Freude. Die Freiheit und das Glück dieses Ortes standen ihnen ins Gesicht geschrieben … Dann wurde ich zu einer Welt mit sieben Monden gebracht. Dort sah ich den guten alten Henoch, der entrückt worden war


      Was ich davon halte, behalte ich aber lieber für mich! :whistling:

      Und ja, ich halte davon das, was jeder hier davon halten würde, wäre Ellen White die Gründerin einer anderen Kirche gewesen! (Falls es jemand wissen will?)
    • EGW war weder Gründerin der Gemeinschaft der STA, noch irgendeiner anderen Gemeinde!!!


      .

      Norbert Chmelar schrieb:

      tricky schrieb:

      Fangen wir gleich mal an: Ein Seelegeistwesen nach dem Tod, wer daran glaubt = Halluzinationen bzw. Spinnerei.
      Dann hätte der alte König Saul auch eine Halluzination gehabt, als er die lebende Geistseele des körperlich verstorbenen Propheten Samuel (---> siehe 1Sam 25,1 + 1Sam 28,3) gesehen hatte (1.Samuel 28 bitte aufmerksam lesen im AT und dann dazu Lukas 16,19ff. Dann wird eigentlich alles klar!)


      Norbert, nach -zig Seiten Bewiesführung und Erklärungen, wen Saul, respektive die Wahrsagerin in Wirklichkeit sah, schreibst du so einen Hammer.......

      "....Denn sie haben die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen, .....
      Und darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, dass sie der Lüge glauben, ...."
    • Man sollte, entgegen einem "aufklärerischen" Prinzip, NICHT ALLES glauben, was man SIEHT. Das gilt auch im "Geistlichen" Bereich.

      E. White brachte aufgrund ihrer Herkunft puritanisch-methodistische Gedanken aber leider auch gnostisch-freimaurerische mit in die "kleine Herde" der Adventgläubigen.
      Die Welten vor oder außerhalb der biblischen Genesis sind orientalisch-gnostisch. Es weckt Zweifel an der Allgegenwart-Allmacht-Allwissenheit eines ewigen Gottes, wenn er nicht ALLES in EINEM Schöpfungsakt (sieben Zeiten/Tage) erschaffen hätte. (vgl. Exodus 20:11.) Sonst hätte er das Sündenproblem durch vorzeitiges Entfernen der "Schlange" lösen können. Die Lehre des Konditionalismus ist nur eine Verfeinerung von unbiblischer Prädestination. Der Sündenfall war keine Prüfung oder Panne sondern eine Katastrophe. Gott fragt nach "Verantwortung". Psalm 14/53
      E. White lernte im Laufe ihres Lebens viele ihrer Jugendansichten im "Wasserbad des Wortes" Gottes reinigen zu lassen. Das wäre für uns auch gut. Leider waren mit der Verbreitung ihres Nachlasses auch kommerzielle Interessen verbunden.
    • Das "Brot des Lebens" leitet sich vom Mannah-Wunder und der Einführung der "Sabbate" ab. (vgl. Levitikus 24:8.)
      Leider blieb auch die Sabbat-Reform durch E. White ein unvollendetes Werk.
      Jesus "essen" und "trinken" sollte nicht nur als Symbol am Passah/Ostern geschehen sondern in der täglichen Nachfolge.
    • Das "Brot des Lebens" im Zusammenhang mit Levitikus 24:8f.

      freudenboten schrieb:

      Das "Brot des Lebens" leitet sich vom Mannah-Wunder und der Einführung der "Sabbate" ab. (vgl. Levitikus 24:8.)
      Leider blieb auch die Sabbat-Reform durch E. White ein unvollendetes Werk.
      Jesus "essen" und "trinken" sollte nicht nur als Symbol am Passah/Ostern geschehen sondern in der täglichen Nachfolge.
      „Leider blieb auch die Sabbat-Reform durch E. White ein unvollendetes Werk.” ---> Warum? M.E. deshalb, weil es mit einer ungerechtfertigten Abwertung des christlichen Sonntags einherging( Polemik z.T. bis heute (!!!): Sabbat = Siegel Gottes/ Sonntag = Malzeichen des Tieres!), anstatt dass sich die STA an die irische Christenheit im 5./ 6. Jhdt. gehalten hätten, die Sabbat und Sonntag gehalten haben!

      „Jesus "essen" und "trinken" sollte nicht nur als Symbol am Passah/Ostern geschehen sondern in ... jedem Abendmahl mindestens ein Mal im Monat.” (Evangelisch) bzw. „Jesus "essen" und "trinken" sollte nicht nur als Symbol am Passah/Ostern geschehen sondern in der täglichen ... heiligen Messe/ Eucharistie, mindestens jeden Sonntag.” (Katholisch).

      Das "Brot des Lebens" und der Zusammenhang mit Levitikus 24:8:
      8 An jedem Sabbat soll er sie*** zurichten vor dem HERRN als beständige Gabe der Israeliten, eine Ordnung für immer,
      9 und sie sollen Aaron und seinen Söhnen gehören. Die sollen sie essen an heiliger Stätte; denn als ein Hochheiliges von den Feueropfern des HERRN gehören sie Aaron als ewiges Recht. .............// *** sie = die 12 Schaubbrote!
      ----> Versuch einer Auslegung: Hier spräche es dafür das Abendmahl jeden Sabbat zu halten. Die »beständige Gabe« spräche für die tägliche kath. Eucharistie. Vers 9a) angewandt auf den „Neuen Bund” spräche für ein NTliches Priestertum! (Argument der Katholischen!)
      Das »sollen sie essen an heiliger Stätte« - Vers 9b) ist nach kath. Lesart das »heilige Altars-Sakrament«. Daher Wandlung vor dem Hochaltar, der nach kath. Auffassung »ein Hochheiliges« ist. In der kath. Liturgie ist das »Allerheiligste« die Hostie im Tabernakel!
    • Die Katherer/Albigenser in Frankreich wurden auch durch die römische Kirche verfolgt/ausgerottet. Aber sie waren im Unterschied zu den Waldensern nicht im Einklang mit der Bibel (Gnostiker, Manichäer).
      Dieser Unterschied war nach 1844 U. Smith/E. White nicht bewusst. So wurden Häretiker fälschlich zu "wegen der Wahrheit Verfolgten" erklärt. Albigenser glaubten nivht an Jesus "wie die Schrift sagt". Johannes 7:38.
    • freudenboten schrieb:

      Aber sie waren im Unterschied zu den Waldensern nicht im Einklang mit der Bibel (Gnostiker, Manichäer).
      Ich muss nochmal ganz pingelig fragen, Freudenboten, weil ich das bei dir noch nicht recht ausmachen konnte:
      darf man den, der "nicht mit der Bibel im Einklang" ist, verfolgen und ausrotten?

      Also bei Waldensern war es böses Werk, aber bei Gnostikern ist es in Ordnung?
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Natürlich. Und jener Manuel II., den Papst Benedikt damals zitierte, hat es sehr gut ausgedrückt, oder nicht:

      Gott hat kein Gefallen am Blut“, sagt er (Manuel II.), „und nicht vernunftgemäß, nicht „σὺν λόγω“ zu handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider. Der Glaube ist Frucht der Seele, nicht des Körpers. Wer also jemanden zum Glauben führen will, braucht die Fähigkeit zur guten Rede und ein rechtes Denken, nicht aber Gewalt und Drohung… Um eine vernünftige Seele zu überzeugen, braucht man nicht seinen Arm, nicht Schlagwerkzeuge noch sonst eines der Mittel, durch die man jemanden mit dem Tod bedrohen kann…“. (zitiert nach Libreria Editrice Vaticana, 2006).
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Was mir aber Besorgnis bereitet, ist die unbiblische geistige/geistliche Gleichgültigkeit gegenüber anderen Irrlehren (z. B. Gnosis, Freimaurerei), außer denen der katholischen Kirche.
      Indem man ohne Unterscheidung alle Dissidenten von der Staatskirche zu "Märtyrern/Heiligen" erklärt, tut man der "Erweckung und Reformation" durch den Geist Gottes KEINEN GUTEN DIENST.
      "Auf einem Auge blind?"
    • freudenboten schrieb:

      Indem man ohne Unterscheidung alle Dissidenten von der Staatskirche zu "Märtyrern/Heiligen" erklärt, tut man der "Erweckung und Reformation" durch den Geist Gottes KEINEN GUTEN DIENST.
      Richtig, das sehe ich genauso. Wenn ich mir die Lehre und Praxis der Katharer anschaue, dann gruselt es mich.
      Und ich kann sehr wohl die Politik nachvollziehen, dass die Machtkirche jegliche Häretiker ausschaltete. Nachvollziehbar und auf schlimme Weise logisch ist das alles.
      Dennoch sehe ich darin kein göttliches Werk der Kirche. Und natürlich sage ich das als ein Mensch, der im Jahr 2018 in einer Demokratie lebt; ich kann doch alles immer nur von meiner Position aus betrachten.
      Dass "es damals eben so war", darüber brauchen wir nicht reden, das ist mir auch klar.
      Wenn man alle Historie letztlich als Gottes Willen und Vorsehung sieht, dann sicher, ist alles, was je geschehen ist, Sein Wille und Werk. Dann wären wir wieder bei Luthers Deus absconditus und der Unfreiheit des Willensvermögens (De servo arbitrio). Ich habe eine Hausarbeit über den Text geschrieben: Luther bekommt es noch gerade so hin, dass Gott nicht wie der Satan erscheint.
      An diesem Punkt setzt nämlich die Gnosis an und macht einen Dualismus daraus.

      Gnostische Elemente finden sich bereits in der Bibel selbst, das kam nicht erst im 1. Jh. Die Gnosis ist älter als das Christentum.
      Ich hätte gerne gewusst, ob die Synoptiker, Paulus und Petrus Johannis Texte gekannt haben und ob das Diskussionen gegeben hätte. Denn Johannis Texte sind gnostisch bzw. arbeiten mit diesen Elementen.
      Der Demiurgos (der werkstellende Baumeister aller Welten) kam später erst. Die alte Gnosis hat den Dualismus der Götter noch nicht; das kam erst in der Auseinandersetzung mit dem "Alten Testament".

      Die römisch-katholische Lehre ist ein aufpolierter Mithraismus. Man schaue sich Vergleiche an (die gibt es zahlreich), die Ähnlichkeit ist enorm.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Das, was die nachkonstantinische Kirche an unbiblischen Lehren bekämpfte, nahm sie teilweise in sich auf. So entstand eine Religionsvermischung auf Basis der "Gleichsetzung" Jesus Christus=Mithras (erzwungen vom Kaiser Konstantin).
      Dennoch verblieben auch Christus bekennende Elemente.
      Daher würde ich die weströmische Kirche in der Gemeinde Thyatira versinnbildet sehen. (Offb. 2:18.ff.)
    • freudenboten schrieb:

      Nein, die prophetisch vorausgesagte Zeit der "großen Verfolgung/Trübsal" rechtfertigt NICHT die Gewaltanwendung seitens der Staatskirche (Fehler Augustinus).
      Augustinus' »DER GOTTESSTAAT« war schon vom Titel her bedenklich! Wohin uns ein »GOTTESSTAAT« gebracht hat, sehen wir an dem vom Islami(sti)schen Staat (IS) propagierten »GOTTESSTAAT«. Wer den nicht annimmt wird bestenfalls versklavt, schlimmstenfalls wird ihm die Kehle durchgeschnitten! Ein »FÜHRERSTAAT« wie ihn einige hirnlose Rechtsextremisten in Chemnitz herbeisehnen, war/ist freilich nicht besser!
      Jesus sagt: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt!”

      Seele1986 schrieb:

      Dennoch sehe ich darin kein göttliches Werk der Kirche.
      Es war satanisches Werk der antichristlichen (= 666er) Papstkirche! ----> 68 Millionen Ermordete waren die Folge!