Kommentare: Christus ist Sieger - Tägliche Andachten

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    • 1. Mose 18 = Belegstelle für die Dreieinigkeitslehre im AT! - Kommentar zu "Christus ist Sieger" vom 7.3.2018

      Stofi schrieb:

      Lots Erfahrung dient uns als Warnung, 7.März

      Wir lesen (in 1.Mose 18) von den Besuchern, die zu Abraham kamen, als er gerade vor seinem Zelt saß ... Das waren Engel Gottes, und einer von ihnen war kein Geringerer als der Sohn Gottes. Siehe V. 13.

      Als sich die himmlischen Gäste Abraham zu erkennen gaben, sagten sie ihm auch, was sie mit Sodom vorhatten.

      Manuskript 19, 1886.
      Viele Bibelausleger sehen hier in 1. Mose 18 eine erste (in)direkte Belegstelle für die Dreieinigkeitslehre schon im Alten Testament. Wir lesen im Bibeltext: 1 Und der HERR erschien ihm im Hain Mamre, während er an der Tür seines Zeltes saß, als der Tag am heißesten war.
      2 Und als er seine Augen aufhob und sah, siehe, da standen drei Männer vor ihm. (Genesis 18,1+2)
      Auch Frau White erkennt in einer dieser drei Personen den Sohn Gottes. Und dass eine dieser Personen der HERR = JAHWEH, also Gott der Vater ist, steht ja klar in Gen.18 im Vers 1! Man braucht nicht viel Phantasie zu haben, um in der dritten Person den Heiligen Geist zu erkennen! Wenn Frau White von "himmlischen Gästen" schreibt kann man hierin den dreipersönlichen Gott selbst erkennen!
    • Mitnichten!! Gott, den Allmächtigen Herrscher der Himmel hat noch keiner gesehen.

      2Mo 33,20 Und er sprach weiter: Mein Angesicht kannst du nicht sehen; denn kein Mensch wird leben, der mich sieht.

      1Tim 6,16 (Gott).. der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann.....


      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon
    • Hat Moses Gott “von Angesicht zu Angesicht" gesehen oder nicht? - Widerspruch in 2.Mose 33?

      Stofi schrieb:

      Mitnichten!! Gott, den Allmächtigen Herrscher der Himmel hat noch keiner gesehen.

      2Mo 33,20 Und er sprach weiter: Mein Angesicht kannst du nicht sehen; denn kein Mensch wird leben, der mich sieht.

      1Tim 6,16 (Gott).. der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann.....
      Stofi, also widerspricht sich hier die Bibel?
      Im AT haben Menschen Gott sehr wohl gesehen und sind am Leben geblieben***!
      Und zu 2Mo 33,20 ,,Und er sprach weiter: Mein Angesicht kannst du nicht sehen; denn kein Mensch wird leben, der mich sieht.” steht das genaue Gegenteil noch im selben Kapitel in Vers 11: ,,Der HERR aber redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freunde redet.” (2.Mose 33,11). Ist das nicht ein gewaltiger Widerspruch in der Bibel? Hat Moses nun Gott gesehen (Vers 11) oder nicht (Vers 20)? Hier sagen die Theologen, dass Mose hier in Vers 11 nur den Sohn Gottes gesehen habe, während man DEN EWIGEN in seiner eigentlichen Gestalt nicht sehen könne (Vers 20). Denn JAHWEH ist dem Mose bei seiner
      Offenbarung (---> siehe 2.Mose 3) ja auch nicht in seiner Gestalt, sondern im brennenden Dornbusch begegnet! ===> Somit hätten auch alle sonstigen anderen Personen im AT, die Gott gesehen haben, in Wirklichkeit den Sohn Gottes, Jesus Christus, gesehen! Damit kann man den vermeintlichen Widerspruch zwischen 2.Mose 33,20 und 2.Mose 33,11 auflösen!


      *** Beispiele im AT, wo Menschen Gott gesehen haben und doch am Leben geblieben sind:

      5Mo 5,24 und spracht: Siehe, der HERR, unser Gott, hat uns sehen lassen seine Herrlichkeit und seine Majestät, und wir haben seine Stimme aus dem Feuer gehört. Heute haben wir zwar gesehen, dass Gott mit Menschen redet und sie am Leben bleiben.
      Ri 13,22 und sprach zu seiner Frau: Wir müssen des Todes sterben, weil wir Gott gesehen haben.
      23 Aber seine Frau antwortete ihm: Wenn es dem HERRN gefallen hätte, uns zu töten, so hätte er das Brandopfer und Speisopfer nicht angenommen von unsern Händen. Er hätte uns auch all das nicht sehen und jetzt nicht hören lassen.

      Fazit im Zusammenhang mit 1.Mose 18: Somit kann es also doch so gewesen sein, dass sich JAHWEH in der Gestalt der drei Männer - also als der dreipersönliche Gott - dem Abraham gezeigt hat!

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Diese Zeit ist nicht mehr fern! - Kommentar zu "Christus ist Sieger" vom 13. März 2018

      Stofi schrieb:

      Widersteht der Einladung zur Erlösung nicht, 13. März
      Wenn ihr heute seine Worte hört, dann verschließt eure Herzen nicht. Hebräer 3,15 (Hfa).
      Wer vermag das Jammern und Klagen zu beschreiben, das an der Schwelle zwischen Zeit und Ewigkeit anheben wird, wenn der gerechte Richter seine Stimme erhebt und erklärt: „Es ist zu spät!“ Lange standen die breiten Türen des Himmels offen und die himmlischen Boten haben immer wieder eingeladen und dringend gebeten: „Wer da will, der komme und nehme das Wasser des Lebens umsonst.“ Offenbarung 22,17.„Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht.“ Hebräer 3,15. Doch einmal kommt der Zeitpunkt, an dem das Urteil gefällt wird.
      Die Tore des Himmels schließen sich, das Angebot der Rettung verstummt.Dann heißt es im Himmel: „Es ist geschehen.“ Offenbarung 16,17. Diese Zeit ist nicht mehr fern.
      Christus ist deine ewige Stärke. Vertrau dich Gott an und nimm seine Kraft in Anspruch, dann wird er dich zum Überwinder machen, und du wirst die Siegeskrone tragen. Siehe Jakobus 1,12;
      Brief 21, 1867
      Wann werden sich die Tore des Himmels schließen?
      Diese Zeit ist nicht mehr fern. Was sagt uns Jesus dazu in seiner Endzeitpredigt (---> siehe Markus 13/ Matthäus 24/ Lukas 21)?

      Wann wird das sein?
      Jesus sagt uns: »Diese Generation wird nicht vergehen ...«

      Neue Genfer Übersetzung (NGÜ):

      Mt 24,34 Ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis das alles geschehen ist.
      Mk 13,30 Ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis das alles geschehen ist.
      Lk 21,32 Ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis alles geschehen ist.

      Welche Generation ist hier gemeint?
      Aufschluss darüber kann uns hier Jesus selbst geben in Lukas 21,24: »Die Menschen werden mit dem Schwert getötet oder als Gefangene unter alle Völker verschleppt werden. Jerusalem wird von fremden Völkern niedergetreten werden, bis deren Zeit abgelaufen ist.« (NGÜ)
      70 n.Chr. begann die bereits im AT vorhergesagte Vertreibung der Juden in alle Welt! Aber mit dem Jahre 1882 setzte die Rückwanderung der Juden in das Heilige Land ein! ---> Auch dies wird uns 48 mal (!!!) im AT vorhergesagt! 1948 hatten die Juden wieder ihren eigenen Staat! Als Jerusalem am 7.6.1967 von der israelischen Armee erobert wurde, erfüllte sich die Vorhersage Jesu aus Lukas 21,24: Die Zeit der fremden Völker - die Heidenzeiten (siehe Hesekiel 30,3!) - sind am 7.6.1967 abgelaufen. Somit können wir davon ausgehen, dass mit »dieser Generation«, diejenige Generation gemeint ist, welche die Wiederherstellung Israels 1948 und die Eroberung Jerusalems 1967 miterlebt hatte.

      Wie lange sollte eine Generation dauern?
      Was sagt uns die Bibel hierzu?
      Im 1.Mosebuch in Kapitel 15 in den Versen 13 und 16 können wir erkennen, dass hier eine Generation 100 Jahre dauert.
      ===> Das obige vorausgesetzt, können wir berechnen: 1948 + 100 Jahre = 2048 bzw. 1967 + 100 Jahre = 2067.

      Es könnte aber eine Generation auch die Dauer eines Menschenalters haben!
      Was sagt uns die Bibel hierzu?
      In Psalm 90,10 lesen wir: »Unser Leben dauert siebzig Jahre, und wenn wir noch Kraft haben, dann auch achtzig Jahre.« (NGÜ)---> Also wenn wir für eine Generation = ein Menschenalter in der Länge von 70 - 80 Jahren annehmen, können wir berechnen :
      1. 1948 + 70 Jahre = 2018
      2. 1948 + 75 Jahre = 2023
      3. 1948 + 80 Jahre = 2028
      4. 1967 + 70 Jahre = 2037
      5. 1967 + 75 Jahre = 2042
      6. 1967 + 80 Jahre = 2047


      Somit können wir in der Tat damit rechnen, dass diese Zeit ist nicht mehr fern ist! »Maranatha! Unser Herr kommt bald!«
    • Entweder kommt der Heiland noch zu unseren Lebzeiten - also in den nächsten 20 - 30 Jahren - oder aber die Endzeit ist nicht mehr lebensnah
      und die Wiederkunft Jesu ist erst in Aber-Millionen von Jahren...!

      PS: Die Jahre 2018, 2019 und 2020 könnten aber genauso gut die Jahre sein, in der unsere Entrückung (Joh.14,3/ 1.Kor.15,51f./ 1.Thess.4,16f.) stattfinden wird! Darauf hoffe ich ! Maranatha !
    • Falsch, man sagt nicht "die Entrückung", sondern die Wiederkunft Jesu.

      Und: du siehst oben selber, wie deine Berechnungen unendlich variabel sind. 2019, 20, 25, 28, irgendwann eben...
      So ist de Prophetie in der Bibel nicht. Sie ist genau... sagt aber nicht, WANN genau Jesus kommt. Also sind deine Berechnungen Rauch und Schall.

      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon
    • ENTRÜCKUNG - 7 JAHRE TRÜBSAL - WIEDERKUNFT

      Man muss die Entrückung und die Wiederkunft unterscheiden!

      Stofi schrieb:

      Falsch, man sagt nicht "die Entrückung", sondern die Wiederkunft Jesu.
      Die Entrückung ist der Abschluss des Äons (= Zeitalters) der Gemeinde Jesu, welcher von 33 n.Chr. bis 20XX dauern wird. Die Gemeinde muss gemäß 2.Thess.2,7 »erst hinweggetan« werden - eben »entrückt« werden, und dann erst kann sich „der Frevler” (= der Antichrist) offenbaren (---> siehe 2.Thess.2,8), der dann die letzte Jahrwoche (= 7 Jahre) einleiten wird (Dan.9,27): die Zeit der Großen Trübsal, vor der die Gemeinde bewahrt wird! (---> »Gott hat uns [seine Gemeinde] nicht bestimmt zum Zorn«[1.Thess.5,9/ Luk.21,36/ 1.Thess.1,10/ Röm.5,9]) Auch Jesus sagt uns in Luk.21,23 (»Denn es wird große Not auf Erden sein und Zorn über dies Volk kommen«) selbst, dass diese Trübsalszeit nur Israel betreffen wird!

      Davon zu unterscheiden ist die Wiederkunft Jesu „mit den Seinen” am Ende dieser Trübsalszeit, also nach diesen 7 Jahren, wenn der Messias als siegreicher König zur Schlacht von Harmagedon erscheinen wird - sichtbar für alle Welt - um sein geliebtes Volk Israel zu erretten!
    • Da muss ich energisch widersprechen!
      Das ist keine Irrlehre, sondern wie ich ja angegeben habe, stammt die Entrückungslehre ganz klar aus der Bibel!
      Man kann die von mir angeführten Bibelstellen doch nicht einfach unter den Tisch fallen lassen, nur weil sie einem in sein adventistisches Lehrgebäude nicht hineinpassen!
      Wer diese Bibelstellen systematisch im Zusammenhang liest, der wird als unbefangener Bibelleser erkennen, ob diese Entrückungs-Lehre biblisch begründbar oder nur "Hirngespinst" ist!
      Stofi, bitte unterlasse Deine Polemik und setzte Dich lieber sachlich mit den Bibelstellen auseinander.
      Ich gebe ja zu, dass es in Sachen „Eschatologie” innerhalb der Christenheit verschiedene Konzepte gibt. Aber mit dem Wort "Irrlehre" würde ich sparsamer umgehen! Da muß ich mich vielleicht auch selbst an die eigene Nase fassen.

    • Norbert, ich bleibe dabei...... die Vorentrückung ist eine Irrlehren und Aberglaube. Du hast in den Jahren hier schon zu genüge Beweise dafür erhalten....man muss es dir nicht jedes mal aufs neue wiederholen.....es ist eh nur verlorene Zeit.

      .

      Norbert Chmelar schrieb:

      Wer diese Bibelstellen systematisch im Zusammenhang liest, der wird als unbefangener Bibelleser erkennen, ob diese Entrückungs-Lehre biblisch begründbar oder nur "Hirngespinst" ist!

      So ist es.... systematisch im Zusammenhang mit der ganzen Bibel gelesen....ist die Vorentrückung ein Hirngespinst.

      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon
    • freudenboten schrieb:

      "Vorzeitige Entrückung" ist eine phantasievolle ... Häresie einiger Freikirchen aus dem Kalvinismus/Nordamerika.
      Ob es Häresie ist, kann erst die Zukunft zeigen und erweisen!
      Jedenfalls hat >>die biblische Lehre von der Entrückung<< wohl der Gründer der Brüdergemeinden, John Nelson Darby (1800-1882) so um das Jahr 1830 in der Bibel wiederentdeckt! Er soll hierbei vom Heiligen Geist geleitet worden sein
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Jedenfalls hat >>die biblische Lehre von der Entrückung<< wohl der Gründer der Brüdergemeinden, John Nelson Darby (1800-1882) so um das Jahr 1830 in der Bibel wiederentdeckt!
      Dazu folgender Artikel unter "Entrückung" im Internet unter wikipedia:
      Christliche Entrückungs-Lehren
      In der byzantinischen apokalyptischen Tradition vertrat Pseudo-Ephraem im 4. Jahrhundert ein Konzept, das zwischen der Entrückung der christlichen Gemeinde und der Wiederkunft Christi (Parusie) 3½ Jahre ansetzte. Er meinte, die Trübsalszeit würde so lange dauern.[2] Fra Dolcino († 1307) lehrte die Entrückung und die zeitlich davon abgesetzte Wiederkunft Christi auf die Erde. Dolcino war der Ansicht, dass nur seine Gruppe der Apostelbrüder entrückt werde.[3]
      Der Baptist Morgan Edwards publizierte 1788 in Philadelphia ein Buch, in dem er wie Pseudo-Ephraem die Ansicht von den 3½ Jahren zwischen Entrückung und Wiederkunft Christi lehrte.[4]
      Entrückung im dispensationalistischen Lehrsystem
      Im 19. Jahrhundert wurde die Lehre von der Entrückung im Zuge des Dispensationalismus formuliert. Dieser lehrt eine prämillenaristische Eschatologie, in der eine 1000-jährige Herrschaft Jesu Christi über die Erde erwartet wird. Dieser Herrschaft gehe eine Große Trübsalszeit voraus, in der der Antichrist über die Erde herrsche. Die Christen würden vor, während oder nach der Trübsalszeit von der Erde entrückt.***Anmerkungen von mir,NCH. Eine Veranschaulichung im Alten Testament sei das Bild von Henoch, der vor dem großen Gericht (Sintflut) entrückt wurde. Als biblische Belegstellen werden 1 Kor 15,23.51.52 EU, Lk 17,34–36 EU und vor allem in 1 Thess 4,16f. EU herangezogen. Laut der dispensationalistischen Auslegung dieser Stellen werden von einem Moment auf den anderen sämtliche gläubigen Christen in einer Art Himmelfahrt von der Erde verschwinden. Das zugrundeliegende griechische Verb harpazo, das mit entrücken übersetzt wurde, bedeutet an sich reißen, rauben.
      Bis ins 19. Jahrhundert spielte die Entrückung für die christliche Lehre nur eine marginale Rolle und wurde meist als detaillierte Beschreibung der zweiten Wiederkunft Christi gesehen. Populär wurde sie vor allem durch John Nelson Darby, der in den 1830er Jahren die Lehre von einer zukünftigen Trübsalszeit mit Verweis auf Mt 24 und Mk 13 verbreitete. Diese sogenannte Große Trübsal wurde von den Kirchenvätern und Reformatoren wie Martin Luther oder Johannes Calvin als Ereignis der Vergangenheit gesehen, das mit der Tempelzerstörung im Jahr 70 n. Chr. und der darauffolgenden Judenverfolgung im Zusammenhang stehe. Ein Teil der neocalvinistischen Bewegung ist immer noch dieser Meinung. Seit Darby hat sich in großen Teilen der evangelikalen Bewegung die Deutung verbreitet, dass die Entrückung am Ende der Weltgeschichte liege. Es folgte eine Diskussion, ob die Entrückung – die nun losgelöst vom zweiten Kommen Christi gesehen wurde – vor, während oder nach der Großen Trübsal eintreten werde***Anmerkungen von mir,NCH, wobei die Vorentrückungslehre am weitesten verbreitet ist.
      Der anglikanische Bischof und Neutestamentler Nicholas Thomas Wright, dessen Bücher auf Deutsch in evangelikal geprägten Verlagen erscheinen, kritisiert das dispensationalistische System und die Auslegung von 1 Thess 4,16f. EU scharf.[5] Der Dispensationalismus verbreite eine einseitig pessimistisch-weltabgewandte Form der Eschatologie, die die christliche Hoffnung auf die transformative Erneuerung der Schöpfung durch Gottes Heilshandeln, das durch weltzugewandtes und soziales Engagement schon jetzt bruchstückhaft vorweggenommen werden solle, karikiere. Die Stelle aus dem Paulusbrief versteht er als Anklang an die antike Praxis der Besuche eines Herrschers (Parusie), bei denen man dem Herrscher entgegeneilte, um mit ihm zusammen in die Stadt einzuziehen. So bezeichne die Stelle nicht eine Entrückung von der Erde in den Himmel, sondern den feierlichen Einzug Christi auf die Erde, bei dem Himmel und Erde vereint und neugeschaffen würden.[6]

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      *** Man sieht hieran, dass es in der Entrückungslehre selbst also noch drei Unterteilungen gibt:

      1. Die einen sagen, die Entrückung findet vor Beginn der Großen Trübsalszeit statt.
      2. Die zweiten sagen, die Entrückung findet während der Großen Trübsalszeit statt; wobei hier die meisten Vertreter dieser Auffassung der Meinung sind, dass dies in der Mitte der letzten 70. Jahrwoche aus Dan.9,27 - also nach 3 1/2-Jahren, stattfinden werde.
      3. Und die dritten - wozu auch die STA gehören - sagen die Entrückung findet nach der Großen Trübsalszeit statt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Die "Große Trübsal" = 3 1/2 Zeiten haben nichts mit einer Entrückung zu tun. Matthäus 24, Daniel, Offenbarung.

      Bitte alles vergleichen!

      Der Ansatz William Millers war ein wirklich historischer.

      Voraussage und Erfüllung ist das christliche Auslegungsprinzip, alles andere ist esoterisch.

      Nach den Aposteln wurden die "Montanisten" zur ersten esoterischen Bewegung im Christentum.

      Vergleiche auch 2. Thessalonicherbrief 2:1.2.

      Das ist geistliche "Unnüchternheit" im Gegensatz zur "Wachsamkeit", zu der Jesus aufruft. Matthäus 24:32.-25:46.
    • Die Voraussage Jesu aus Lukas 21,24 hat sich erfüllt!

      freudenboten schrieb:

      Der Ansatz William Millers war ein wirklich historischer.

      Voraussage und Erfüllung ist das christliche Auslegungsprinzip
      Millers Voraussage von der Wiederkunft Jesu 1843/1844 ging nicht in Erfüllung! War Miller daher ein falscher Prophet?
      Dagegen hat sich die Voraussage Jesu über das Ende der Zertretung Jerusalems ("Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis die Zeiten der Heiden erfüllt sind.")aus Lukas 21,24 als Erfüllung erwiesen! Und zwar war dies am 7.6.1967!
      Und daher bin ich der felsenfesten Überzeugung, dass sich auch Jesu Voraussage in Lukas 21,32 von "dieser Generation, die nicht vergehen wird, bis dass das*** alles geschieht." sich bis spätestens 2037/2047 als Erfüllung erweisen wird!


      Was war von Miller "historisch"? Die später nicht mehr von ihm gekommene seltsame Auffassung, dass es 1844 eine Reinigung des himmlischen Heiligtums gegeben haben soll, an das doch nicht einmal mehr die Mehrheit der Adventisten glaubt?

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      *** Was meinte Jesus mit "das" ? Hier ist wohl das Ausschlagen der Blätter des Feigenbaums gemeint. Mit Feigenbaum (Lukas 21,29) ist in der prophetischen Sprache der Bibel immer Israel gemeint! Und wann hat der Feigenbaum ausgetrieben? Das war
      • 1882 als die erste Masseneinwanderung der Juden in das Gelobte Land stattfand!
      • 1948 als die Juden nach der Zeitspanne der "Sieben Zeiten" wieder einen eigenen Staat bekommen haben!
      • 1967 als die Juden Jerusalem - das gelobte Zion - die Davidsstadt wieder als ihre Hauptstadt zurück bekommen haben!
      • 1993 als ein Friedensvertrag in Oslo für Nahost beschlossen worden war.
      Was wird das nächste prophetische Ereignis sein? Hier können wir nur abwarten und »Maranatha!« rufen und sehen wohin sich Israel - der Zeiger an der Weltenuhr Gottes hinbewegt!
      Jesus spricht »Wenn ihr das (=Israel!) alles sehen werdet, so erhebet eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht!« (Lukas 21,28)

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()