Taufe ohne Befürwortung der Trinität

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    • Yppsi schrieb:

      Aha, es gibt also gute und schlechte Taufen und richtige und falsche Personen, die taufen.
      Wen müßte ich jetzt fragen, welche Taufe gut ist und welche Person die richtige ist?
      Vergleiche ihre Lehren und ihr Leben und dessen Früchte einfach mit der Bibel. Das haben schon die biblischen Botzen getran. benSalomo
    • freudenboten schrieb:

      Auf jeden Fall ist eine Taufe, welche ausdrücklich die Einigheit von Vater, Sohn und Geist verleugnet, nicht die Taufe Jesu oder im Namen Jesu/des Ewigen.
      Mir kommt vor, dass man da immernoch aneinander vorbeiredet. Rosen jedenfalls verleugnet keine Einigkeit zwischen Vater und Sohn und deren Geist.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Yppsi schrieb:

      Das ist weil Dreieinigkeit nicht zwangsweise nur das bedeuten muß, was Trinitarier darunter verstehen.
      Danke, Yppsi, ganz genau.

      Zu sehen, dass in der Schrift Gott in Vater, Sohn und Geist offenbart werden, die natürlich einträchtig sind, ist das eine. Es bleibt ein wunderschönes Geheimnis.
      Daraus ein Trinitäts-Dogma zu machen, welches sagt, wie Gottes Beschaffenheit ist, ist etwas ganz ganz anderes!
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Es gibt in der Bibel zwei Aussagen zum wahren Bekenntnis bzw. zur wahren Gesinnung bezüglich Jesus:

      einmal sagt Johannes: Ein jeder, der nicht bekennt, dass Christus in das Fleisch gekommen ist, der ist ein Lügner und Antichrist.
      Hier muss man sehen, warum er das schreibt! Er schreibt das, weil gnostische Richtungen sagten, Jesus sei ein Scheinmensch gewesen. (Dank freudenboten befasse ich mich jetzt ja mal wieder mit der Gnosis)
      Johannes ist der Autor, der auf die Gnosis antwortet. Die christliche Lehre ist am Entstehen und das ganze Neue Testament ist eine Antwort auf aufkommende Fragen und Themen, was man auch an Pauli Briefen sieht. Es gibt dort keine geschlossene Lehre und keine "Urgemeinde", sondern von Anfang an mehrere Richtungen und Denkarten.

      dann sagt Jesus: Daran wird ein jeder erkennen, dass ihr meine Jünger seid: dass ihr einander liebt!
      Man geht aber hin und setzt Aussagen wie die von Johannes vor jene Jesu. Man will die Bestätigung eines Bekenntnisses, einer Kirche, einer bestimmten Lehre.
      Dass Menschen lieben und aus Liebe handeln, das wird im Nebensatz weggebügelt, wie man es kennt: "Ja, auch Nicht-Christen können gute Dinge tun, aber ... sie glauben ja nicht an den Dreieinigen Gott in Vater, Sohn und Heiligen Geist, und haben sich nicht bewusst bekehrt und Jesus als ihren Erlöser und Erretter angenommen, und sind nicht durch den Heiligen Geist überführt zur Wahrheit, sind nicht wiedergeboren-geistgetauft-dem-alten-Adam-abgestorbene-im-Geist-getaufte-und-auch-geheiligte-Christen-die-fortan-vollkommen-sündlos-leben ..."
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • freudenboten schrieb:

      Jesu in Matthäus 28:18.ff.

      freudenboten schrieb:

      Was meint Jesus in Matthäus 28?
      Er meint das Gleiche wie Petrus in Apg 2, 38.:
      "Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden! Und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen."

      Ich könnte mir vorstellen, ist jetzt nur eine Vemutung: Bei den Israelisten war klar, dass es Gott Vater und seinen (eigenen) Geist, also den Geist Gottes = den heiligen Geist gibt, von dem auch sein Sohn, die Engel und die Propheten erfüllt waren.
      Aber als es dann mit der Taufe der Gläubigen aus den Nationen und der sog. "Heiden" losging, die noch nicht mal den Vater kannten, wollte man denen dann mit der Taufformal aus Matthäus "verklickern" dass es hier um Gott Vater und seinen Sohn, den Messias geht, beide verbunden in heiligem Geist.
      Leute, wenn Ihr am Traualtar steht und heiratet, und ihr sagt, ja, ich will diesen hier anwesenden Soundso heiraten, dann sagt Ihr doch auch nicht noch hinterher: Und seinen Geist will ich auch noch heiraten!
    • Liebe Rosen, gratuliere dir und freu mich sehr, dass du das geschafft hast. Ich würde mich heute auch nur mehr auf den Namen des VATERS und des SOHNES taufen lassen. Wünsche dir, dass du immer auf IHN vertraust und in schwierigen Lebensphasen von IHM getragen bist. Alles Liebe, Gartler
    • ​​​​DEN GEIST DÄMPFET NICHT!

      „Den (HEILIGEN) GEIST dämpfet nicht!”(1.Thess. 5:19/ Eph 4:30)


      Lutherbibel 1912 - 1.Thess. 5:19
      Den Geist dämpfet nicht





      Neue Genfer Übersetzung: Und tut nichts, was Gottes heiligen Geist traurig macht! Denn der Heilige Geist ist das Siegel, das Gott euch im Hinblick auf den Tag der Erlösung aufgedrückt hat, ´um damit zu bestätigen, dass ihr sein Eigentum geworden seid`. Eph 4,30


      Gute Nachricht Bibel: Beleidigt nicht durch euer Verhalten den Heiligen Geist! Er ist wie ein Siegel, das Gott euch aufgedrückt hat, und er verbürgt euch die endgültige Erlösung.
      Eph 4,30
    • Entschuldige bitte: die Dreiheit von Körper-Seele-Geist im Menschen ist nur ein GLEICHNIS/BILD der Gottheit, nicht die exakte Entsprechung. Sonst wäre die Gottheit ein Mensch.
      Daher ist der Geist der Gottheit (Ruah Elohim) nicht das "Denken/Verstand" der Gottheit sondern Allgegenwärtiges WESEN/WILLE. Genau das meinte Jesus in Johannes 3:6.-8.
      Warum veranlasste Paulus wohl, dass die Johannesjünger in Ephesus (Apostelgeschicht 19:1.ff.) nochmals getauft wurden? Weil die Jesustaufe AUCH auf den Namen/Wesen des Geistes geschieht.
      Vergleiche Jesu Taufe Matth. 3:13.ff./Mk. 1:9.ff./Luk. 3:21.f./Joh. 1:29.ff.
      Das Symbol einer landenden Taube ist kein "Denken" Gottes sondern "Annahme" durch den Allgegenwärtigen.
    • Norbert Chmelar schrieb:

      „Den (HEILIGEN) GEIST dämpfet nicht!”(1.Thess. 5:19/ Eph 4:30)


      Lutherbibel 1912 - 1.Thess. 5:19Den Geist dämpfet nicht




      Neue Genfer Übersetzung: Und tut nichts, was Gottes heiligen Geist traurig macht! Denn der Heilige Geist ist das Siegel, das Gott euch im Hinblick auf den Tag der Erlösung aufgedrückt hat, ´um damit zu bestätigen, dass ihr sein Eigentum geworden seid`. Eph 4,30


      Gute Nachricht Bibel: Beleidigt nicht durch euer Verhalten den Heiligen Geist! Er ist wie ein Siegel, das Gott euch aufgedrückt hat, und er verbürgt euch die endgültige Erlösung.
      Eph 4,30
      Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid auf den Tag der Erlösung hin.«
      Wenn wir diesen Vers in Verbindung mit dem Vorhergehenden sehen, dann bedeutet dies, dass nutzloses Geschwätz den Geist betrübt.
      Man kann ihn auchmit den Versen 25-28 verbinden, um zu zeigen, dass Lüge, ungerechter Zorn und Diebstahl ihn ebenso betrüben. Aber im weiteren Sinne sagt er auch aus, dass wir alles und jeden meiden sollen, das ihn betrübt.

      Den »Geist« auszulöschen bedeutet, sein Werk in unserer Mitte zu verhindern, zu begrenzen oder zu unterdrücken.
      Die Sünde löscht den Geist aus. Traditionen löschen den Geist aus. Menschliche Regeln und Vorschriften im Gottesdienst
      löschen den Geist aus. Uneinigkeit löscht den Geist aus. Jemand hat einmal gesagt: »Kalte Blicke, verächtliche Worte, mit jemandem nicht reden und gewollte Missachtung tragen erheblich dazu bei, den Geist auszulöschen. Das gilt auch für lieblose Kritik.«
      Religion ist das Bemühen des Menschen, seinem Gott zu gefallen: Aus sich selbst heraus.
      Echter und lebendiger Glaube an Jesus, ist Leben in seinem Geist und aus seiner Kraft.
    • freudenboten schrieb:

      Entschuldige bitte: die Dreiheit von Körper-Seele-Geist im Menschen ist nur ein GLEICHNIS/BILD der Gottheit
      Nein, das Gleichnis ist Mann und Frau...das ist das Bild Gottes.....aber es scheint niemanden zu interessieren, wenn es nicht auf die menschliche Definition von Dreieinigkeit passt.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Leute, entschuldigt, aber das sind doch leere theologische Worthülsen.

      Das alles sind Bilder Gottes.
      Mann und Frau, denn daraus entsteht Leben;
      Leib, Seele und Geist natürlich auch;
      ein Esel wird zum Wegweiser eines störrischen Herrn;
      Raben werden Boten Gottes ...
      die Kinder, die Armen und Kranken werden Bilder Gottes genannt;
      das Morgenrot und die aufgehende Sonne (ja, auch die) werden als Bilder Gottes verwendet,

      und nicht zu vergessen: der Sohn ist das Bild Gottes.

      Wichtig ist (bei dem oberen genannten), es sind Bilder, es sind nicht Götter oder die Beschaffenheit Gottes. Man soll es nicht anbeten. Aber Bilder sind das alles.
      Jesus sagte, was Gott ist: Gott ist Geist.

      Das ist keine Stoff- oder Substanzdefinition. Geist ist Erkennen, Verstehen, Lebensstrom, Erleuchtung, das Wahre und Gute, das Immerseiende ... man kann die Liste endlos fortführen.
      Den meisten kommt bei dem Wort "Gott" sofort ein Zeusbildnis in den Sinn, weil wir so geprägt sind. Und auch Daniel benutzt das Bild dessen, der "alt an Tagen" ist; aber das ist doch bitte ein Bild!

      Eine Charismatikerin sagte mir mal: "Er ist wirklich ein Mann! Ich habe in einer Vision auf seinem Schoß gesessen und seinen weißen Bart gesehen" - Das ist der Endpunkt aller Verirrung!

      Ich bin selten so strikt, aber hierbei muss man sich an das halten, was Jesus dazu gesagt hat, meine ich! Eine genauere Beschreibung wird man nicht bekommen.

      Und weil er Geist ist, kann er auch im Himmel sein und gleichsam im Sohn lebendig. Er kann in den Tod gehen und gleichsam aus dem Tode erwecken.
      Er kann in einem Kindlein erkannt werden, dass noch voller unbeschwerter Lebensfreude ist, und gleichsam in einem Mann, der schon viel Leid hinter sich hat und das Leben recht verstanden hat dank Gottes guten Geist, oder einer sorgenden Mutter, die alles eigene ignoriert für ihre Kinder.
      Er ist im Bilde von Mann & Frau, aber auch der einzelne Mensch ist ein Ebenbild ...

      Es dort keine Definition. Deshalb auch mein kritischer Blick auf das Trinitäts-Dogma; nicht auf den Gedanken der Dreieinigkeit!
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      Wichtig ist (bei dem oberen genannten), es sind Bilder, es sind nicht Götter oder die Beschaffenheit Gottes. Man soll es nicht anbeten.
      P.S.: und selbst beim "Bild" des Sohnes. Auch hier wurde ein Götze daraus gemacht, angebetet und als Zauberformel verwendet, wie es sicher nicht in seinem Sinne war!
      Wenn man vor dem Kruzifix niederkniet oder mit Verweis auf den Herrgottswinkel die Kinder zum Essen mahnt; das kann nicht Sinn der Sache sein.

      Man kann auch Gott zum Götzen machen.
      Deshalb geht es um die rechte Erkenntnis dieser Beziehung, nicht um die Rezitation von Formeln.

      Gott ist Geist. Und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)