Globalisierung

    • James Gabriel schrieb:

      "Die Technik wird uns den Weg in das Paradies (zurück)weisen" - Wie oft habe ich diesen Satz schon gehört.
      Echt? Oder ist das sinnbildlich jetzt?
      Ich habe solche Sätze noch nie gehört.
      Aber es ist im gewissen Sinne die Motivation, das stimmt. Ich bezweifle aber, dass das den meisten wirklich bewusst ist.

      James Gabriel schrieb:

      Doch wenn jenseits der Sahara fast jeder schon ein Smartphone und Facebook - Profil besitzt, jedoch nicht jeder Zugang zu Trinkwasser hat, was sagt das eigentlich aus ?
      Eine Menge. Wo man anfangen soll, wäre die Frage:
      zunächst einmal lässt es daran zweifeln, dass man "den Menschen" überhaupt helfen will. (Ich würde nicht sagen, es ist ausgeschlossen, aber stark zweifeln kann man daran)

      Als wir nur für unsere Sippe gelebt haben, war das kein Thema, aber heute kommen wir daran nicht mehr vorbei.
      Wir leben davon, dass wir andere ausbeuten und auf einem bestimmten Level halten. Es sollen ja gar nicht alle "gleich groß" sein; das ist doch gar nicht gewollt. Der Markt funktioniert nur über Konkurrenz und Ungleichheit.
      Zudem ist die Rede von "der Menschheit" eine Illusion. Wir empfinden uns nicht als Menschen und wir fühlen uns auch nicht den Menschen zugehörig und verpflichtet;
      da können Leute bei Facebook hundert Mal "Nationalität: Mensch" als Titelbild posten, es ist nicht so. Man kann doch die Kassiererin im Supermarkt schon nicht ertragen, weil sie irgendwas unsympathisches an sich hat.

      Der Mensch hat keine Liebe. Wir sind, wie mit der Technik auch, mit unseren eigenen Idealen überfordert.

      Das mit dem Smartphones ist leicht erklärt: es ist doch viel billiger und bringt zudem schneller Geld, wenn man tausende von Handys verkauft (die kosten doch heute nichts mehr), als wenn man adäquate Trinkwassersysteme aufbaut, betreibt, instand hält, die dann nach und nach die Lebensverhältnisse verbessern würden.
      Das Smartphone ist billig, bringt flottes Geld und lenkt zudem die Menschen von ihrem Leben ab.

      Wäre eigentlich diese Utopie einer guten Welt denkbar? Ich behaupte nach wie vor: Ja. Das ist denkbar. Es wird aber keine Realität.
      Vorstellen kann ich mir das. Nicht so sehr, weil man alle Lebensprobleme von Menschen lösen kann (darum geht es auch nicht), sondern stellt euch mal vor, alle Menschen hätten die richtige Herzenshaltung;
      ganz naiv gedacht. Das bedeutet nicht, dass man fehlerfrei ist, sondern einfach die richtige Herzenshaltung: Nachsicht, Vergebung, Interesse am Lernen und der Ausbildung des anderen Menschen, Offenheit für andere Gedanken und Sichtweisen, Mitgefühl für den Schmerz des anderen, ohne falsche Versprechungen zu machen oder "die Lehre" anzubieten, usw.; sofort etwas geben, wenn jemand was nötig hat, ohne es je zurückzuverlangen, Hilfe anbieten, aber nicht bedrängen, andere Fehler machen lassen, weil das zum Lernen gehört, usw. usw.
      Alles ganz simple Dinge.
      Wenn das global gesehen zu krass ist, dann stellt euch vor, es würde zumindest das Volk tun, selbst wenn die Staatsführung mies wäre;
      stellt euch vor, es würde zumindest ein Land tun; stellt euch vor, es würde zumindest eine Region tun; ein Bundesland; eine Stadt, ein Dorf, eine Siedlung, eine Straße ...

      Denkbar wäre das. Es ist aber nicht so. Die Menschheit wird gar nichts. Wir können das vergessen.
      Man braucht das aber nicht dämonisieren, das ist einfach so. Man sollte bei sich anfangen, da sind genug Abgründe, die für ein ganzes Leben reichen.

      "Der einzige Störenfried in der Welt heißt "Ich"; es gibt keinen anderen", sagte eine buddhistische Nonne mal.
      Oder mit Jesu Worten: Wer sich nicht verleugnet und nimmt sein Kreuz und folgt mir nach, der kann nicht zu mir gehören!

      Der Mensch ist (auch) schlecht. Nicht ausschließlich.
      Ich möchte mal einen Thread zur Abwechslung machen, wo wir mal sammeln, was wir am Menschen wunderschön und faszinierend finden; das wäre doch zur Abwechslung mal was.
      Undzwar nicht "an meinen Glaubensgeschwistern", sondern: am Menschen.


      Gott liebt alle Menschen. Und hier geht teilweise unter, ob wir das eigentlich auch tun.
    • Seele1986 schrieb:

      Undzwar nicht "an meinen Glaubensgeschwistern", sondern: am Menschen.
      Passt nicht ganz, aber heute kommt der 2 Teil eine Reportage im Zweiten über Russland.

      Menschen wie sie Leben und sich das leben in den letzten 7 Jahren verändert hat.

      Glaubensfreiheit ein wichtiges Thema.

      Putin als lupenreiner Demokrat hat vieles gutes bewirkt. Leider haben sich nicht viele Menschen erneuert...
    • Der Herr segne Dich, lieber Simon,

      Seele1986 schrieb:

      Echt? Oder ist das sinnbildlich jetzt?
      Teils, teils.
      Als kleine Referenz möchte ich gerne ein Zitat von Peter Drucker teilen :
      "Die Optimisten des 19. Jahrhunderts waren so naiv, von der Technik das Paradies zu erwarten - es ist genau so naiv von den Pessimisten des 20. Jahrhunderts, die Technik zum Sündenbock für so alte Unzulänglichkeiten zu machen wie die menschliche Blindheit, Grausamkeit, Unreife, Habgier und sündhafte Hochnäsigkeit."

      Ein mehr sinnbildliches Zitat stammt von John Robinson Pierce :
      "Technik oder Untergang"

      Seele1986 schrieb:

      Wir leben davon, dass wir andere ausbeuten und auf einem bestimmten Level halten. Es sollen ja gar nicht alle "gleich groß" sein; das ist doch gar nicht gewollt. Der Markt funktioniert nur über Konkurrenz und Ungleichheit.
      Wie Du sagst, es sollen nicht alle gleich groß gehalten werden, der Markt definiert nun mal so. Um den Grundpreis für Reis oder Getreide möglichst konstant zu halten, werden ja z.B. Überschüsse lieber in den Ozean gekippt, als verteilt. Bedenkt man zum Beispiel das Teile Afrikas schon in der Antike als "Kornkammer" für die großen westlichen Reiche galten oder das Simbabwe bis in die heutige Zeit als die südliche Kornkammer Afrikas galt, doch heute zu den ärmsten Ländern der Welt zählt gibt dies zu denken. Das fruchtbare Land blieb in Händen der britischen Kolonisten, die Ureinwohner wurden in unfruchtbare Regionen verdrängt. Und heute ? Nun, es ist keine 3 Monate her, da übernahm das Militär die Macht. Den "Hilferuf" aus Armut und Hunger in den Slums von Harare kannst Du förmlich riechen - Ein duftendes Potpourri aus fauligen Gerüchen, süßlich - stechend penetranter Verwesungsgestank, Kanal- und Fäkalienduft vermischt sich mit dem Geruch von Benzin, Channa - Zigarillos und Tee, brennenden Reifen und dem Raucharoma eines Feuers. Grauenhaft, umso mehr beeindruckt die positive Fröhlichkeit und Offenheit die diese Menschen trotzdem im Herzen tragen. Man möchte weinen - Weinen aus lauter Scham, dass bei uns wegen jeden kleinen Dreck gemurrt wird... Sorry, ich bin vom Thema etwas abgekommen.

      Ja, wir könnten Gleichheit schaffen, aber wir wollen nicht. Die Habgier und ihre drei Schwestern "Gib ! Gib ! Gib !" ist im menschlichen Herzen tief verankert. Ich halte Deine Vorstellung einer guten Welt, eines guten Staates nicht für utopisch. Es ist denkbar und machbar - Jedoch wie Du sagst, es wird nicht passieren. Ein Mensch kann freilich nicht die ganze Welt retten, doch wir können im kleinen damit beginnen, dass wir zum Beispiel jeden Tag einen Menschen der uns begegnet Hoffnung schenken, Verständnis schenken oder ihm Lob zuteil werden lassen.

      Che Guevara sagte mal : "Jede Revolution die nicht die Veränderung des Herzens zum Ziel hat, interessiert mich nicht" - Dieses Zitat gibt mir zu denken, denn wenn ich auf Jesus schaue, so möchte doch Jesus, dass genau dies durch Ihm in unseren Herzen bewerkstelligt wird. Manchmal tut das ganz schön weh, aber auch ein Fleischer (Metzger) muss das Schnitzel zuerst klopfen, damit es zart wird. Vielmehr aber wird unser Herz von der Liebe überwunden und von Jesu Liebe und Kraft getragen. Wenn ich darüber nachdenke, dann freue ich mich, gerade so wie eine Knospe, die den Sonnenschein fühlt und sich dann öffnet. Ich glaube, dass jemehr uns diese Liebe bewusst wird, desto mehr ist es eine natürliche Folge des Bewusstseins wie sehr Gott uns liebt - Die selbige Liebe die Gott zu uns verspürt, verspürt Er zu unseren Mitmenschen. Gott kommt liebend zu uns, und wir gehen liebend zu Gott heim. Stell Dir mal vor, wir würden jeden Menschen so begegnen : Wir kommen liebend und gehen liebend.


      Seele1986 schrieb:

      Das mit dem Smartphones ist leicht erklärt: es ist doch viel billiger und bringt zudem schneller Geld, wenn man tausende von Handys verkauft (die kosten doch heute nichts mehr), als wenn man adäquate Trinkwassersysteme aufbaut, betreibt, instand hält, die dann nach und nach die Lebensverhältnisse verbessern würden.
      Das Smartphone ist billig, bringt flottes Geld und lenkt zudem die Menschen von ihrem Leben ab.
      So ist es. Es ist ca. 10 Jahre her, da war ich auf der Suche nach einer neuen "Sendeablaufsteuerung", das sind modulare, netzwerkfähige Programme die in Rundfunkstudios, Redaktion, Planung und Archiv zum verwalten, planen und ausspielen aller Elemente verwendet werden. Ich entschied mich für die Software des US - Marktführer, welche damals gerade frisch von Google weiterentwickelt und vertrieben wurde und bekam zum Kauf ein Smartphone dazugeschenkt, dass "Google G1". Es war mein erster Kontakt mit einem Smartphone und ich dachte mir: "Oh, nette Spielerei". Ich benutze mein Smartphone hauptsächlich zum Telefonieren, mal für eine SMS und um Mails zu checken. Wenn ich abends mal in mein geliebtes "Irish - Pub" auf einen Kaffee oder auf ein Guiness gehe, sehe ich manchmal ein paar Jugendliche an einem Tisch sitzen und jeder starrt fast nur in sein Smartphone rein. Das Smartphone gibt halt vielen Menschen die Illusion, dass man überall und ständig erreichbar sein "muss", für viele wird Arbeit über-präsent - Um 17.00h raus aus dem Büro, heim, duschen, essen - Noch mal schnell die Firmenmails checken und am besten gleich auch antworten. Stimmt bedenklich, wenn sich jeder 4. der 8 bis 14 jährigen von Nachrichtendiensten wie What'sApp, Messenger, etc... gestresst fühlt. Es mag zynisch klingen, wenngleich mir nicht der Sinn nach Zynismus steht, doch wir "evolutionieren" uns ja auch zu neuen Todesarten weiter : Todesursache : "Gestorben beim "Pokemon Go" spielen auf der Autobahn" oder "Gestorben wegen What'sApp am Steuer" gab es wohl vor ein paar Jahren noch nicht. Nun ja, beim beliebten Handyspiel "Pokemon Go" kommen die Youngster's wenigstens mehr an die frische Luft, als zuhause vor der X-Box oder Playstation zu zocken. Andererseits : Als ich Kind war, verbrachte ich den Großteil meiner Freizeit draußen, Smartphones hatten wir nicht, aber dafür jede Menge Fantasie, mit der wir uns die verschiedensten Spiele ausdachten. Nun, wenn ich solche Aussagen mit 30 tätige, dann komm ich mir wie so ein altes Männlein vor, dass darüber spricht, dass damals als die Gummistiefel noch aus Leder waren, ja alles besser war... :D

      Seele1986 schrieb:

      "Der einzige Störenfried in der Welt heißt "Ich"; es gibt keinen anderen", sagte eine buddhistische Nonne mal.
      Wie wahr ! Das ist ein schönes Zitat, hab' Dank dafür.

      Seele1986 schrieb:

      Ich möchte mal einen Thread zur Abwechslung machen, wo wir mal sammeln, was wir am Menschen wunderschön und faszinierend finden; das wäre doch zur Abwechslung mal was.
      Und zwar nicht "an meinen Glaubensgeschwistern", sondern: am Menschen.
      Ich finde die Idee super und würde es sehr begrüßen, wenn Du so einen Thread starten würdest ! :thumbup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von James Gabriel ()

    • Seele1986 schrieb:

      freudenboten schrieb:

      Arbeit und Brot in warmen Ländern.
      Das wäre schön.
      Das Problem ist leider, dass dieser Aufbau durch Industrienationen geschehen muss.
      Nimm irgendein afrikanisches Land: sowas selbst aufzubauen, können die gar nicht. Das muss der Westen tun.
      Das Problem sind in der Tat die westlichen Länder. Unser Wohlstand ist nur möglich, weil wir dies auf Kosten von andern Ländern tun. Eigentlich gibt es nur einen Weg: Bildung und Fairer Umgang auch mit 3.Welt Ländern. Wir müssten abgeben können, aber wenn ich sehe welch ein Geschrei losgeht wenn ein paar 10'000 Flüchtlinge nach Europa kommen wollen, so bleibt das wohl eine Illusion.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      Wir müssten abgeben können,

      Ich möchte das gerne diskutieren; sage später noch mehr dazu, da ich grad wenig Zeit habe.
      Nur so viel: du findest zum Beispiel eine Staatsführung irgendwo in Afrika, die durchaus mit den Weißen kooperiert und diese Vorteile nutzt; aber nur für sich selbst.
      Um die eigenen Leute kümmert man sich nicht; es ist vollkommen korrupt. Das ist nicht so wie bei uns, wo "dem Volk" etwas zukommen soll.
      Wenn auch bei uns nicht alles gut ist, aber dieser Grundgedanke existiert anderswo gar nicht. Und der Grund dafür liegt meines Erachtens woanders.

      DonDomi schrieb:

      aber wenn ich sehe welch ein Geschrei losgeht wenn ein paar 10'000 Flüchtlinge nach Europa kommen wollen
      Dass dieser Volkswechsel Probleme mit sich bringen wird, muss gesehen werden. Es wäre naiv, wenn man das nicht sehen würde.

      Aber später mehr
    • Seele1986 schrieb:

      Aber später mehr

      Also: ich teile die Kritik am "westlichen weißen Mann". Wir sind in der Geschichte über den Globus gestiegen, haben ganz viel plattgetrampelt und unsere Flaggen in den Boden gesteckt und gesagt "Das ist unser!"
      Wir haben Kulturen unsere Industrie, unseren "Fortschritt" und unsere Werte auferlegt, die selbst ganz anders funktionierten; das alles natürlich gepaart mit dem christlichen Missionsauftrag.

      Das alles ist zu kritisieren. Richtig.
      Aber so war es nunmal, bzw. so wäre es ohnehin gekommen, egal durch wen:
      kannst du weite Reisen unternehmen, dann streifst du umher und triffst auf andere - es gibt Austausch und Kooperation, Streit und Kampf, wobei der Überlegene gewinnt;
      kannst du die Meere befahren, dann kommst du an andere Länder und Kontinente und triffst auf andere - dito ... und so fort ...

      Nun haben wir die Situation, dass viele Völker, die wir überwalzt haben mit unserer Kultur, damit überhaupt nicht umgehen können.
      Das betrifft vor allem ehemalige Naturvölker- und stämme, siehe Afrika, Süd- Mittel- und Nordamerika, Australien, Neuseeland und weitere Inseln.
      Wenn dort die Strukturen nicht weiterhin durch Westler unterhalten werden und man sie allein lässt, dann herrscht dort oft Chaos; Afrika, Süd- und Mittelamerika sind übel
      (ich spreche von den Strukturen! Nicht davon, dass dort wundervolle Menschen leben)

      Wir haben eine Historie erzeugt, für die wir nun nicht die Verantwortung übernehmen, teilweise auch gar nicht übernehmen können.
      Ständig wird vom NS-Regime gesprochen; man sollte mal von diesem historischen Vernichtungspfad sprechen, den der europäische Mann durch die Welt geschlagen hat.

      Der Grund ist schlicht: der Europäer (ich fasse den weißen Nordamerikaner mit darunter, denn das sind Europäer) ist ein Forscher und Beherrscher.
      Man kann sich alle anderen mächtigen Kulturen anschauen, die blieben eher in einem bestimmten Rahmen: Ägypten, Indien, China, waren mal Hochkulturen, aber die wanderten nicht so durch die Welt, wie der Europäer das tat, und zu der Zeit, als die Asiaten (Polynesier, Nordindianer) über die Meere segelten, waren in den Ländern und auf den Inseln, wo sie landeten, noch keine anderen Menschen.

      Nun wandern die Verlierer dieser Geschichte, mitsamt ihrer Mentalität und ihrer Kultur, und wir bekommen das Schwitzen, denn wir wollen vor allem eines: unsere Ruhe und unsere Freiheit.
      Unsere Welt, in der man leben und denken kann, was man will, ist global gesehen absolut in der Minderheit. Andere denken so nicht und sie bringen zudem ja auch noch ihren Zorn und ihre Erfahrung von Krieg und Zerstörung mit; und ihnen ist meist nur gesagt, dass wir Westler dafür verantwortlich sind. Das ist ein Problem, definitiv.
      Die meisten von ihnen haben zahlreiche Kinder und nicht vor, darin nachzulassen; wir haben kaum noch Kinder und werden (das ist bereits berechnet worden) ohnehin "aussterben".

      Der "weiße" Europäer wird vergehen; das steht fest. In den heißen Ländern ist es kaum noch auszuhalten, die Menschen kommen so oder so in den Nordwesten.
      Das ist der Wechsel, den wir gerade erleben. Wir werden das nicht verändern können.

      Die Idee, die der Nordwesten nun hat ist, ob man jenen unaufgeklärten Islam auch zur Gänze aufklären kann, wie das beim Christentum geschah.
      Wenn man nun schaut, wie lange das beim letzten Mal gedauert hat, kann man sich ausmalen, wie lang das diesmal dauern wird.
      Der einfache Bürger hat nun das Problem, dass er in etwas investieren und etwas befürworten soll, wofür er voraussichtlich in seinem Leben keine Gegenleistung mehr bekommt, und seine Kinder und Kindeskinder vermutlich auch nicht.

      Das ist alles jetzt nur sehr verkürzt dargelegt, aber so sehe ich die Situation.
    • Mehr als genug getan !

      Lieber DonDomi! Du hattest geschrieben

      wenn ein paar 10'000 Flüchtlinge nach Europa kommen wollen

      Lieber DonDomi ! Es waren in 2015 im September nicht nur ein paar Zehntausende, sondern durch
      die unverantwortliche Politik der BK Angela Merkel sind über 1.000.000 - also
      über eine Million Menschen
      gekommen - zum großen Teil viele
      davon unregistriert und dabei waren auch Kriminelle und Verbrecher ---> siehe den Fall Anis Amri.


      Vielerorts waren die Kommunen mit der Aufnahme dieser vielen Menschen überfordert, obwohl die Frau BK sagte:
      "WIR SCHAFFEN DAS!"

      Auch heute über 2 Jahre später sind immer noch viele Zehntausende nicht registriert und ich frage mich wieviel
      kriminelle Terroristen
      sind untergetaucht und warten nur auf eine Gelegenheit einen schlimmen Anschlag zu verüben?
      Wenn dann innerhalb der EU sich osteuropäische Länder, wie Ungarn, Polen, die Slowakei und die Tschechei
      weigern Asylanten
      aufzunehmen und damit Länder wie die BRD, Schweden und Österreich die ganze Last zu tragen haben , dann
      stimmt was nicht
      in und mit Europa!

      Wo bleibt die Solidarität der anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union? Deutschland hat wahrlich mehr
      als genug getan um
      Bürgerkriegs-Flüchtlingen aus Syrien und Irak zu helfen! Man kann ein Volk auch überfordern!
      Daher wundere ich mich nicht über den hohen Stimmenanteil der Parteien AFD in Deutschland und FPÖ in Österreich!

      Beitrag von Seele1986 ()

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      Beitrag von freudenboten ()

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    • @Seele1986

      Ja, das Problem ist sehr vielschichtig. Trotzdem glaube ich dass vor allem Bildung hilft. Daneben müssen aber die gebildeten Menschen in solchen Ländern auch eine Chance haben. Das ist leider kaum einmal der Fall. Das wird vor allem auch durch korrupte Systeme befeuert, welche viele westliche Firmen nutzen um dort halblegal zu grossem Gewinn zu kommen. Es sind zwar heute oftmals nicht mehr die Staaten, die für das Elend in 3.Welt Ländern vorhanden sind, aber dafür Grossfirmen, die nicht weniger skrupellos vorgehen.

      Das ist auch einer der Gründe, warum die Strukturen ohne die Westler zusammenbrechen würden, deswegen ist Bildung so wichtig. Denn nur mit einer breiten Bildung können die Menschen etwas aus dem Elend rauskommen und können auch die Zusammenhänge sehen.

      Ach ja, es waren nicht nur die weissen Menschen die viel Elend gebracht haben, es gab auch ganz andere Völker, wie z.B. die Inkas, die Mongolen, die riesige Reiche aufgebaut haben und im Moment werden die weissen immer mehr von den Chinesen abgelöst. Die Geschichte der Menschheit ist lang, aber ein grossteil der Ausbeutung wurde auch durch die Technik und der damit einhergehend immer grössere Rohstoffverbrauch notwendig. Ich will damit nicht die Technik verteufeln, aber es ist halt auch ein Aspekt der mit hineinspielt.

      @Norbert Chmelar
      Ich bin auch kein Fan davon, wie Frau Merkel die Flüchtlinge empfangen hat, trotzdem musste keiner von uns auch nur einen cent von seinem Wohlstand abgeben. Dass die ganze Flüchtlingsthematik und wie damit umgegangen wird ein Unding ist, das streitet niemand ab. Es ist eine Sache, die wir nur gemeinsam lösen können und nicht indem wir die Flüchtlinge einfach in der Türkei oder in Griechenland einpferchen.
      Das ganze geht aber noch viel weiter: Die heutige Gesellschaft ist eine Egogesellschaft geworden und jeder will primär nur für sich schauen und hat Angst um seine Pfründe. Ich habe vor Jahren mal gelesen, was man mit dem globalen Jahresetat an Militärausgaben alles machen könnte; ich habe es nicht mehr exakt im Kopf, aber man könnte für viele Jahren die grösste Probleme was Gesundheit, Bildung und Ernährung in der 3.Welt betrifft lösen.

      Trotz allem kann man feststellen, dass die Armut in den letzten Jahren rund um den Globus abgenommen hat, es ist also nicht alles nur schlecht. Gleichzeitig nimmt aber auch der Glaube in allen Ländern ab.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • JA UND NEIN...!

      "Gleichzeitig nimmt aber auch der Glaube in allen Ländern ab."

      hast Du lieber DonDomi geschrieben!

      Dazu kann man sagen, Ja und Nein!
      Bei uns in Europa nimmt der Glaube leider gewaltig ab! (Mit dazu beigetragen hat aber auch die historisch-kritische Bibelkritik der theologischen Fakultäten!)
      Dagegen nimmt der Glaube in Südamerika gerade unter den Pfingstgemeinden gewaltig zu!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      "Gleichzeitig nimmt aber auch der Glaube in allen Ländern ab."

      hast Du lieber DonDomi geschrieben!

      Dazu kann man sagen, Ja und Nein!
      Bei uns in Europa nimmt der Glaube leider gewaltig ab! (Mit dazu beigetragen hat aber auch die historisch-kritische Bibelkritik der theologischen Fakultäten!)
      Dagegen nimmt der Glaube in Südamerika gerade unter den Pfingstgemeinden gewaltig zu!
      Ja, unter den Pfingsgemeinden vielleicht, aber in der Bevölkerung nimmt er gesamthaft ab. Davon habe ich geschrieben, das bezieht sich nicht auf eine einzelne Glaubensgemeinschaft und gerade Lateinamerika kenne ich sehr gut und weiss daher, was ich schreiben.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      Ja, unter den Pfingsgemeinden vielleicht, aber in der Bevölkerung nimmt er gesamthaft ab. Davon habe ich geschrieben, das bezieht sich nicht auf eine einzelne Glaubensgemeinschaft und gerade Lateinamerika kenne ich sehr gut und weiss daher, was ich schreibe.
      Aha! Also trotz eines Papstes aus Südamerika nimmt der Glaube ab ... !??!
      Wer häb au dees denkt!? = schwäbisch: Wer hätte auch das gedacht!?
    • DonDomi schrieb:

      Ach ja, es waren nicht nur die weissen Menschen die viel Elend gebracht haben

      Nein, natürlich nicht; vollkommen richtig. Ich will ja auch nicht einzig meinesgleichen schlecht machen, das wäre ja bescheuert.
      Es ist nur so, dass wir darin nun schon eine wirklich lange Historie haben und Forschung und Fortschritt leider unsere Bestie mitgenommen hat, und nicht (wie man mal glaubte) zum Humanismus geführt hat, der als Anfangsmotivation dahintergestanden hatte.

      Den Begriff Bildung müsstest du vielleicht nochmal erläutern. Wissensvermittlung oder Charakterbildung?
      Denn man beginnt heute so langsam zu verstehen, dass der reine Zugang zu Bildung und Möglichkeiten leider grundlegende Probleme nicht bessert.
      Das betrifft nicht nur andere Länder. Wir haben hierzulande auch das Problem, dass nur noch ein Wissenstransfer stattfindet durch Schule und Ausbildung, und nicht in den Fokus gestellt wird, dass man Menschen für die Zukunft lebensfähig machen will (was das Programm angeht natürlich; nicht, was viele engagierte Lehrer und Lehrerinnen betrifft)
    • Was denkt Ihr zu diesem Video von ADRA Rumänien?


      Siehe auch begleitendes Material (verlinkt in der Beschreibung) und ANN-Meldung:
      ADRA Romania releases new video in support of "Hope for Immigrants" :: Adventist News Network

      (Lieber hier statt neues Thema, da hier schon viel über die Flüchtlingsthematik die Rede war und ADRA sich mehr oder weniger explizit mit den Globalisierungsfolgen beschäftigt.)
    • Hallo Ujember,
      Menschen bemühen sich überall, aber es wird langsam so viel, dass es sicher schwierig ist sich als Hilfsorganisation Gehör zu verschaffen.
      Du bist adventistisch getauft, aber katholisch? Wie geht das?
      Was hältst du von Adra?
      LG
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!