Epheser 5,23: Der Mann ist das Haupt der Frau

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    • Ich gebe zu Bedenken, dass die Unterordnung der Frau unter "den" Mann explizit Folge des Sündenfalles war. (Genesis 3:16.)

      Jesus hat diese "Unterordnung" in Frage gestellt durch sein Verhalten. Paulus hat in "Einzelfällen" zur Zurückhaltung in der Öffentlichkeit ermahnt. Allgemein war Paulus auf der Linie Jesu: Galaterbrief 3:28.


      [b]Paulus ermahnt die Ehemänner: Epheser 5:25.28.-33. "ein Fleisch" bedeutet "Gleichrangigkeit" wie vor dem Sündenfall.[/b]
    • Ich würde, was Paulus betrifft, mich einfach nur noch darauf beschränken zu sagen: "Das war halt damals so",
      und nicht ständig versuchen, den irgendwie theologisch noch zurechtzubiegen.

      Diese Art von "Gleichberechtigung", wie wir das heute verstehen, gab es nicht.
      Hätten sich die Frauen damals in dieser Art emanzipiert, wären sämtliche Hausstände untergegangen. Es ist dumm, mit den Maßstäben von heute Strukturen zu kritisieren, die zweitausend Jahre alt sind.

      Im Heidentum gab es Frauen, die als Hohepriesterinnen und Orakel wirkten. Deshalb schrieb er in einem Brief, sie sollen in der Gemeinde gänzlich still sein. Das ist keine Anweisung für christliche Gemeinden per se, wie viele das missverstanden. Dass man es aber missverstehen kann, dem ist so, und das liegt daran, dass der Bruch zwischen Mann & Frau nicht nur strukturell ist, sondern innerlich.
      Eine Arbeitsteilung je nach Gaben wäre gar kein Problem, wenn beide auf Augenhöhe sind. Der Kampf findet aber nicht auf dieser Ebene statt. Deswegen hat diese "Emanzipation" auch wenig gebracht, die politisch durchgesetzt wurde.

      Paulus` Frauenbild sollte man nicht schöner machen, als es ist, finde ich. Ja, er sagt "Männer, liebt eure Frauen". Er schreibt von diesen Dingen vor allem, um Ordnung und Frieden zu stiften, denn die Leute wollen immernoch in allen Punkten vorgekaut und vorgeschrieben haben, was sie tun sollen. Die Briefe sind Antwortbriefe auf Fragen und Konflikte.
      Paulus selbst hatte sich innerlich von dieser Welt verabschiedet. Das ist der Grund, warum das Christentum sich wie eine Art "Himmelfahrtskommando" (Zitat Peter Sloterdijk) zeigte.
      Es ging um Verkündigung, Caritas und Erwartung des Gottesreiches; das wars hauptsächlich.

      Hätte ich damals Fragen zum alltäglichen Leben mit Frau und Kindern gehabt, ich wäre eher nicht zu Paulus gegangen, sondern eher zu einem Petrus.
      Paulus ist in seinem Charakter als Christ ebenso radikal wie er als Jude und Christenverfolger war, einmal um 180° gedreht.
      Er ist wahrlich nicht der "Mann für die Frauen". Und mit Jesus würde ich ihn bei diesem Thema nicht gleichsetzen. Jesus war deutlich anders.
    • Aber Paulus war nicht das Vorbild des Asketen /Nikolaiten/Montanisten für die Gläubigen. Bitte nicht überzeichnen.

      1. Thess 2:2. 1. Tim. 4:3.ff.8. 2. Tim. 1:7. Römer 14:15.-17. Kap. 15:7.-13.

      Die römische Gesellschaft war nicht so tugendsam, wie die "edlen" Römer sich rühmten.

      Paulus suchte, trotz seines eigenen Lebensweges, einen gesunden Mittelweg im Sinne Salomos für seine Gemeinden.

      Für ihn war Ehelosigkeit kein "Gebot des HErrn" sondern seine Meinung.
    • freudenboten schrieb:

      Aber Paulus war nicht das Vorbild des Asketen /Nikolaiten/Montanisten für die Gläubigen. Bitte nicht überzeichnen.
      Nein, das sicher nicht, das stimmt.
      Es ist aber ein altbekanntes Problem, dass Worte von Menschen missverstanden und missbraucht werden, wenn sie so wortgewaltig und einflussreich sind.
      Paulus war so jemand und man kann nicht leugnen, dass er sich diesen Habitus durchaus selbst gegeben hat.
      Ich habe manchmal Zeiten, wenn ich ihn lese, da geht mir dieses "ich habe, ich bin, ich tue, ich will, ich wollte, usw." etwas auf die Nerven;
      ich sehe dann manchmal gewisse Prediger vor meinem geistigen Auge, die genauso klingen und dieselbe Atmosphäre erzeugen. Aber das ist mein Empfinden und sicher unfair gegenüber Paulus. Manchmal hat man solche Tage halt.
      Ähnlich wie bei Luther brauchte es solche strikten Charakteren. Ein zurückhaltenderer Mensch hätte vermutlich weniger "Erfolg" gehabt.
    • freudenboten schrieb:

      Ich gebe zu Bedenken, dass die Unterordnung der Frau unter "den" Mann explizit Folge des Sündenfalles war. (Genesis 3:16.)

      Jesus hat diese "Unterordnung" in Frage gestellt durch sein Verhalten. Paulus hat in "Einzelfällen" zur Zurückhaltung in der Öffentlichkeit ermahnt. Allgemein war Paulus auf der Linie Jesu: Galaterbrief 3:28.


      Paulus ermahnt die Ehemänner: Epheser 5:25.28.-33. "ein Fleisch" bedeutet "Gleichrangigkeit" wie vor dem Sündenfall.
      Ich denke, dass die Einleitung Deines Postings unzulässig verkürzt. Es wird nicht "die Frau" zur Unterordnung unter "den Mann" Verdammt, sondern die Frau wird "ihrem Mann" untergeordnet.

      Paulus löst diese Unterordnung nicht auf, er stellt ihr aber die aufopfernde Liebe des Mannes gegenüber...
      Liebe Grüße, Heimo
    • Seele1986 schrieb:

      Hätte ich damals Fragen zum alltäglichen Leben mit Frau und Kindern gehabt, ich wäre eher nicht zu Paulus gegangen, sondern eher zu einem Petrus.
      Paulus ist in seinem Charakter als Christ ebenso radikal wie er als Jude und Christenverfolger war, einmal um 180° gedreht.
      Er ist wahrlich nicht der "Mann für die Frauen". Und mit Jesus würde ich ihn bei diesem Thema nicht gleichsetzen. Jesus war deutlich anders.
      Dem setze ich 1. Korinther 7 gegenüber :

      Worüber ihr mitr geschrieben habt, (nämlich) des Gutseins für einen Mann eine Frau nicht zu berühren, (darauf antworte ich --) - - -

      Ansonsten würde sich Paulus - schon etwa in Vers 3 - widersprechen.


      Sehr früh (Vulgata!) wurde die Anfrage an Paulus ihm selbst als Antwort zugeschrieben. Was weiter dann im Kapitel 7 steht, zeigt ein doch tieferes Verständns für die Frau -samt gegenseitiger Gleichbehandlung .. Dass die Frau in der neuen Christengemeinde und mit Rücksicht auf deren Umfeld möglichst nicht den Eindruck erwecken soll, die Christen hätten Hierodulen, Priesterinnen - - wird wohl einleuchten.

      Und trotz der Jahrhunderte einer erzieherischen und allgemeinen Schlechterstellung der Frau ("Knödelakadenie" für eine besere Kochschule höherer Töchter, ohne Abitur!) ragen einige Glückliche hervor: Hildegard von Bingen - - als Theologin und Wissenschaftlerin, Maria Theresia, der Teenager, mit dem die Männer auf Europas Thronen glaubten "schlitt, während sie das Reich zusammenschmiedte, die allgemeine Schulpflicht einführte und van SWieten, den Schüler Hallers, nach Wien holte als Begründer der "Ersten Wiener medizinischen Schule" - -


      A so, stimmt ja . vorsicht: Frauen sind zu Leadership laut 7. Mose 15 : 3 - von Gott nicht mit Leadership ausgestattet !!
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • philoalexandrinus schrieb:

      Dem setze ich 1. Korinther 7 gegenüber :

      Natürlich. Wie gesagt, es war für die damalige Zeit zweifelsohne revolutionär, wie es im Christentum gehandhabt wurde.
      Worum es mir ging war, dass man heute oft versucht, Paulus irgendwie mit der Moderne zusammenzukriegen, was in meinen Augen nicht geht.
    • Norbert Chmelar schrieb:

      laut 7. Mose 15 : 3 ??????? Philo, 1.Mose 15, 3 oder ???
      Na, Satiren, weche der Zensor versteht , gehören verboten - -

      Die Textanagabe ist satirisc gemeint als "Beipiel" , das Gezeter über mangelnde Leadershi der FRau aus der Bibel herauszuquetschen (mit falle die zur Leadership absolu ungeeineen Männer vielhäufier af !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -