Polemik zur RKK

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    • Pfingstrosen schrieb:

      philoalexandrinus schrieb:

      Dies alles uns zur Lehre ! - -
      und das wäre?
      Wie sie damals und wir heute und die lange vor uns und die nach uns - von der Umwelt bestimmt sind. Ich habe die "Ausgangssituation" der geängstigten Vohwinkler Weber zu respektieren; ich habe meine Situation ebenso in Frage zu stellen, wie ich ihre vor ihrem gesellschaftlich - historischem Hintergrund sehe. Aber ich bin kein Vohwinkler Weber im 19. Jahrhundert. Ich arbeite nicht am Webstuhl im Wohnzimmer, meine Frau am Tisch daneben exquisite Taschentücher stickend - so wie ein Teil meiner Vorfahren. Ich habe und hatte andere Probleme.

      Mit anderen Worten : Von allen diesen Überlegungen abstrahierte konstruierte Lebensideale - so, als ob etwa Abraham und Sarah ihr Lager gleich hinter meinem Maurer Wald in Gütenbachtal aufgeschlagen hätten oder die Transposition bürgerlich - kleinbürgerlicher Verhältnisse hier ( - siehe Stefan Zweig und Arthur Schnitzler) auf das Idealbild für Gemeindeglieder hier und jetzt, jung verheiratet, mit tristen Pensionserwartungen und jetzt mit enormen Kosten für die Gründung einer eigenen Familie konfrontiert - - - aufzupropfen - - - das mögen weltfremde "Propheten" verkünden. (Das mir unter den Nägeln brennende Problem der Schule - Gemeindeschule ? Wo ? Homeschooling ? Wer es kann ! Und dessen Nachteile ?? - - - - - - - - )
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • philoalexandrinus schrieb:

      Die Predigt des August Brückmann vom 18. August 1848 ist eine Revolutionspredigt - und nicht "Mitleid mit den Armen", (so interpretriert im Bestandsjubiläumsblatt der STA - Gemeinde Solingen), sondern Selbstverteidigung. - sie haben ihre Konventikel - Tradition aber durchgezogen !
      Dies alles uns zur Lehre ! - -
      Hallo philo!
      Diese »Revolutionspredigt« des August Brückmann vom 18. August 1848 würde mich interessieren! Hast Du diese vorliegen? Wenn ja, bitte ich um Übersendung, gerne auch per Privatnachricht (PN)!
      Lieber Gruss
      Norbert
    • Norbert Chmelar schrieb:

      philoalexandrinus schrieb:

      ... sie haben ihre Konventikel - Tradition aber durchgezogen !
      Dies alles uns zur Lehre ! - -

      Hallo zusammen!
      Da nicht jeder hier weiß, was »Konventikel« sind, bzw. was man unter »Konventikel - Tradition« versteht, ein erhellende Artikel aus Wikipedia:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW () aus folgendem Grund: Bitte gegebenenfalls ein link posten, keine Artikel mit copy & paste!

    • "weltfremde" Pietismus?

      freudenboten schrieb:

      "Philadelphia" ist leider "weltfremd", was nicht gerade zur "Verbreitung" des "ewigen Evangeliums" dient.
      Man lese den Bibeltext : Offenbarung 3,7-13: [Auszug!] Wenn man den mit Philadelphia so bezeichneten Pietismus als "weltfremd" bezeichnen will, so möge man das tun, obwohl der frühe Pietismus alles andere als "weltfremd" gewesen war!

      8 Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan, die niemand zuschließen kann; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet.

      Manch ein Ausleger sieht diese 6. vorletzte christliche Gemeinde im Zeitalter des Pietismus in der Zeit von ca. 1650 -1800. Mit der kleinen Kraft des Nikolaus Ludwig Grafen zu Zinzendorf hat er Glaubensflüchtlinge aufgenommen in Herrnhut. Der Pietismus hat - im Gegensatz zum Lutherischen Orthodoxismus »das Wort des lebendigen Gottes« bewahrt und ist am Sonntag stets zur Bibelstunde zusammengekommen, um das im Gottesdienst gehörte weiter zu bedenken! Die frühen Pietisten haben in der Tat Jesu Namen nicht verleugnet, sondern sich auch in aller Öffentlichkeit zum Heiland bekannt!

      9 Siehe, ich werde einige schicken aus der Versammlung des Satans, die sagen, sie seien Juden, und sind's nicht, sondern lügen.

      Hier kann man den aufkommenden Bibelkritizismus sehen! Zum Beispiel angefangen mit David Friedrich Strauss (1808 - 1874), der einen »GENERALANGRIFF« auf das LEBEN JESU gestartet hatte, der in Rudolf Bultmann im 20. Jahrhundert zum Höhepunkt kam!

      10 Weil du mein Wort von der Geduld bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu versuchen, die auf Erden wohnen.
      11 Ich komme bald; halte, was du hast, dass niemand deine Krone nehme!

      Hier kann in Vers 11 die erste Adventbewegung des Millerismus von 1833 - 1843/1844 (»Ich komme bald!«) gesehen werden! In Offb.3,10 sehen viele Ausleger die Ankündigung der Entrückung, wo die Gemeinde Jesu »vor der Stunde der Versuchung« bewahrt werden wird - eben durch die Entrückung, die stattfinden wird bevor der letzte Antichrist die Weltbühne betreten wird. ----> Diese Zeit steht unmittelbar bevor! Daher lasst uns rufen und beten: »Maranatha! Herr Jesus komme bald! Es wird allerhöchste Zeit!«
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Manch ein Ausleger sieht diese 6. vorletzte christliche Gemeinde im Zeitalter des Pietismus in der Zeit von ca. 1650 -1800. Mit der kleinen Kraft des Nikolaus Ludwig Grafen zu Zinzendorf hat er Glaubensflüchtlinge aufgenommen in Herrnhut. Der Pietismus hat - im Gegensatz zum Lutherischen Orthodoxismus »das Wort des lebendigen Gottes« bewahrt und ist am Sonntag stets zur Bibelstunde zusammengekommen, um das im Gottesdienst gehörte weiter zu bedenken! Die frühen Pietisten haben in der Tat Jesu Namen nicht verleugnet, sondern sich auch in aller Öffentlichkeit zum Heiland bekannt!

      9 Siehe, ich werde einige schicken aus der Versammlung des Satans, die sagen, sie seien Juden, und sind's nicht, sondern lügen.

      Hier kann man den aufkommenden Bibelkritizismus sehen! Zum Beispiel angefangen mit David Friedrich Strauss (1808 - 1874), der einen »GENERALANGRIFF« auf das LEBEN JESU gestartet hatte, der in Rudolf Bultmann im 20. Jahrhundert zum Höhepunkt kam!

      Greift es nicht ein bißchen zu kurz, einerseits den Pietismus zu glorifizieren und anderseits die theologischen Ansätze der "Leben-Jesu-Forschung" und der "Entmythologierung" pauschal zu verdammen?

      Meiner Meinung nach sind das eher zwei zusammengehörende Kehrseiten einer Medaille, nämlich der Weiterentwicklung der protestantischen Theologie, um aus der von Dir beschriebenen Erstarrung der "Lutherischen Orthodoxie" auszubrechen.

      Ich kann beide Ansätze verstehen. halte aber weder den Pietismus noch die "moderne Bibelwissenschaft" in der Form des 19, Jahrhunderts noch für aktuell.
    • Aber ich empfehle für unsere - ja auch schon wieder in der Vergangenheit liegenden und von einigen für heute noch (wiederverteidigten) "Lifestyle" ist es ganz interessant : "Geschichte des Pietismus" Band III und IV , V&R , Göttingen zur Hand zu nehmen : auch bezüglich deren Einfluss auf etwas, das wir so gerne als "unsere" Gesundheitslehre okkupieren.

      Der Pietismus war meiner Meinung nach einernst zu nehmender Versuch, eben der durch Aufklärung und frühe Industrialissierung sich ändernden Umwelt zu begegnen.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Gegen die RKK braucht man nicht polemisieren, wie Neu-Arianer oder Jehovahs (falsche) Zeugen tun, sie hat sich seit der Reformation leider selbst disqualifiziert, sogar im Lande der Inquisition, Spanien.
      Daher betrachte ich gläubige Katholiken als "Thyatira-Christen" (Offb. 2:18.ff.), nicht als "totales Babylon".
      Die Symbol-Bezeichnung Babylon wurde von den Aposteln auf das HEIDNISCHE Rom verwendet. Erst Luther u. a. verwendeten es als Schmähbezeichnung für die römische Papst-Kirche.
      Deshalb bleibe ich bei der biblisch-historischen Anwendung: Babylon=außerbiblische Religionen sowie Gnosis+Ideologien.
    • Reformen - Rückschritte - Reformen ...

      Anbei was ich an den katholischen Dekan von Schorndorf geschrieben habe:


      Sehr geehrter Herr Dekan,
      in diesem geschichtsträchtigen Jahr 2018 jagt ein "Jubiläum" das nächste! Z.B.:
      • 400 Jahre Beginn des verheerenden Dreißigjährigen Kriegs 1618 - 1648,
      • aber auch 55 Jahre ist es her seit der grossartigen Rede "I HAVE A DREAM!" von Martin Luther King 1963 oder
      • »50 Jahre Prager Frühling«!
      Auch kirchlicherseits gibt es 2-3 bedeutsame Ereignisse:

      A) vor 60 Jahren: 1958 beginnt innerhalb der Römisch-Katholischen Kirche (zukünftig abgekürzt: RKK) die »Moderne« bzw. die »NEUZEIT« mit dem Beginn des Pontifikats von Angelo Roncalli als Papst Johannes XXIII. (Leider ist er schon 1963 mitten im II. Vatikanischen Konzil viel zu früh verstorben!)

      B) vor 50 Jahren: 1968 veröffentlicht Papst Paul VI. die höchst umstrittene sogenannte Pillen-Enzyklika »HUMANAE VITAE«, die künstliche Empfängnisverhütung strengstens verboten hatte. Am 25. Juli 1968.

      Diese Entscheidung war wohl die schlimmste aller Fehlentscheidungen der RKK in der Neuzeit mit Auswirkungen bis in unsere Zeit! Selbst die engsten Berater von MONTINI hatten sich dagegen ausgesprochen! Man nannte den Papst seither nur noch spöttisch »PILLEN-PAULE«. Das Ansehen der RKK in der Welt hat durch diese Entscheidung schweren Schaden genommen!

      C) vor 40 Jahren: 1978 - das »Drei-Päpste-Jahr«: Am 6. August 1978 war Papst Paul VI. (bürgerlich: Giovanni Battista Enrico Antonio Maria Montini)gestorben! Am 26. August 1978 wurde Albino Luciani (* 17. Oktober 1912 † 28. September 1978 in der Vatikanstadt) als Johannes Paul I. zum Papst gewählt, der nach nur 33 Tagen unter mysteriösen Umständen schon gestorben ist (---> dazu später mehr!) Dann wurde Karol Józef Wojtyła (* 18. Mai 1920 in Wadowice, Polen; † 2. April 2005 in der Vatikanstadt) am 16. Oktober 1978 zum Papst Johannes Paul II. gewählt! Er war bis zu seinem Tod 26 Jahre und 5 Monate lang Papst der römisch-katholischen Kirche.

      Der verstorbene Pfarrer Hans Buschor - Gründer des kath. Fernsehsenders K-TV sagte immer, dass bis zum Jahre 1958 „alles in Ordnung gewesen” sei innerhalb der RKK! Erst seit dieser Zeit - also seit 1958 sei „Unordnung in die Katholische Kirche eingezogen!”

      Nun möchte ich auf die Entwicklung der RKK und auf umstrittene Punkte der Katholischen Tradition eingehen:
      Hallo!
      Folgende 2 Katholische Traditionen widersprechen eindeutig dem Wort der Heiligen Schrift:

      1.) vor 918 Jahren: 1100 : Das Messopfer wird eingeführt. Ist explixit anti-biblisch!(- siehe Hebr. 7,27 / 9,11+12 / 9,25 / 9,28/ 10,10 / 10,12/ 10,14 / 10,18)
      ...
      h) Hebr.10,18: Wo also die Sünden vergeben sind, da gibt es kein Opfer für die Sünden mehr. ===> Somit kann auch das Messopfer nicht ständig gegenwärtig werden! Hebr.10,18 ist somit das stärkste biblische Argument gegen das Messopfer!!!
      Vulgata: Ubi autem horum remissio : jam non est oblatio pro peccato.

      XX) vor 789 Jahren: 1229 : Den Laien wird das Lesen der Bibel verboten. Ist explixit anti-biblisch! (- siehe Apg.17,11: "Forschet täglich in der Schrift!")
      Zum Glück wurde diese Irrlehre nach 733 Jahren im Jahre 1962 durch das II. VATIKANISCHE KONZIL BESEITIGT! ---> Aber dass man Katholiken über 700 Jahre nach diesem Beschluss aus 1229 so lange die Bibel in der Landessprache verboten hat, ist traurig genug! Zum Glück fordert Papst Franziskus die Katholiken zum täglichen Lesen der Bibel auf! (Nachzulesen in "EVANGELII GAUDIUM"!)

      2.) vor 608 Jahren: 1410 : Verbot des Kelches für die Gemeinde. Ist explixit anti-biblisch! (Mth.26,27: "Und er nahm den Kelch und sprach: Trinket alle daraus!"
      Nach über 600 Jahren wird den Katholiken der Kelch, der den neuen Bund repräsentiert (---> siehe Luk.22,20/ 1.Kor.11,25) immer noch in der Regel vorenthalten! Nur ganz selten erhalten die Laien auch den Wein oder wird die Hostie in den Wein eingetaucht und dann dem Katholiken gereicht! Dies ist eindeutig eine anti-biblische Haltung und verstößt gegen die Heilige Schrift und vor allem gegen die Einsetzungsworte Jesu für die heilige Eucharistie!

      Wann hebt der Papst diese beiden Traditionen auf und kehrt zum Worte der Heiligen Schrift zurück?

      Es sollte v.a. auch das Dogma vom Konzil von Trient 1545, dass Schrift und (unbiblische) Tradition gleichrangig neben einander
      gelten (----> siehe: XX) vor 473 Jahren: 1545 : Gleichsetzung von Überlieferung und Heiliger Schrift (Damit werden all diese 12 unbiblischen Dinge der Tradition der Bibel gleichgestellt!) überarbeitet und aufgegeben werden! Auch im II. VATIKANISCHEN KONZIL (1962 - 1965) hat man hier keine Rangfolge aufgestellt! Es sollte in einem - hoffentlich bald stattfindenden (!!!) - III. VATIKANISCHEN KONZIL hier der Grundsatz aufgestellt werden, der da lautet: »Die Römisch-Katholische Kirche bekennt, dass die Heilige Schrift der Tradition vorausgeht! Die katholische Tradition hat sich der Heiligen Schrift unterzuordnen! Jede Katholische Tradition ist an der Heiligen Schrift zu prüfen - und ebenso hat sich das römisch-katholische Lehramt an die Aussagen der Heiligen Schrift zu halten und daran zu orientieren!«
      Wenn eine solche Erklärung abgegeben werden sollte, welche quasi dem protestantischen Grundsatz des »SOLA SCRIPTURA« sehr nahe käme, stünde dann einer Kircheneinheit zwischen Katholiken und Protestanten nichts mehr im Wege!

      Herr Dekan, würden Sie eine derartige Erklärung unterstützen?
    • In 33 Tagen waren mehr Reformen geplant als in 413 Jahren vorher!

      Mit freundlichem Gruß

      Norbert Chmelar
      Befürworter des II. Vatikanischen Konzils und des Pontifikats der Päpste Johannes XXIII. (bürgerlich: Angelo RONCALLI), Johannes Paul I. (bürgerlich: Albino LUCIANI) und Franziskus (bürgerlich: Jose Mario BERGOGLIO) und Befürworter einer ehrlichen Ökumene!
      Johannes XXIII. = Der gute Papst! / Der Papst der ersten Reformen ! 1958!
      Johannes Paul I. = Der lächelnde Papst! 1978! - 20 Jahre später!
      Franziskus = Der Papst der großen Reformen ? - 2018! - 40 Jahre später!
      Die Reformschritte in der RKK haben begonnen: 1958 - 1978 - 2013/2018:
      Reformen des Angelo Roncalli(Johannes XXIII.):1958-1963/1963 † des PP
      Reformen durch Nachfolger Paul VI. von 1963-1965 weitergeführt, ehe dann 1968 die reaktionäre Phase begann - Rückschritte von 1968 - 1978!
      Reformen des Albino Luciani (Johannes Paul I.): 1978 - in 33 Tagen waren mehr Reformen geplant als in 413 Jahren vorher (von 1545 - 1958) zusammen! ---> Deshalb musste dieser Papst auch sterben! Und so wurde er nach 33 Tagen vergiftet! Der Mann war "kerngesund" - er war ja erst 65 Jahre alt. Dessen angebliche "angeschlagene Gesundheit" war genauso verlogen, wie die von Papst Benedikt XVI. - Josef Ratzinger!
      Nach ihm kam "POLEN-PAULE", Karol Wojtyła, der die "Reformuhr" wieder angehalten hat: z.B. seine Erklärung »DOMINUS JESUS« (DJ) aus der Feder von Joseph Ratzinger (damals Präfekt der Glaubenskongregation!) vom 6. August 2000, in der den protestantischen Kirchen der Rang als gleichberechtigte Partner der katholischen Kirche abgesprochen wurde!
      Immerhin gab es unter ihm den wichtigsten Ökumenischen Fortschritt mit der "Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre" (GER) vom 31.10.1999 - 482 Jahre nach Beginn der Reformation!
      Aber im großen und ganzen keine weiterreichenden Reformen von 1978 - 2005 und auch nicht unter BENEDIKT XVI. von 2005 - 2013. (35 Jahre Stillstand!)
      2013 dann aber die Wahl des "Reformers" BERGOGLIO! 2018 Reformen in Sachen Kommunion für Evangelische, die mit Katholiken verheiratet sind - aber durch den Präfekten der Glaubenskongregation vorerst gestoppt und leichte Öffnung in Sachen "Ehebrecher-Kommunion" - v.a. aber "Reformen" und Beschneidung der Kurie und Willen zur Armen Kirche! Mal sehen ob und wenn ja, welche großen Reformen von FRANZISKUS noch zu erwarten sind! ???? Vielleicht Aufhebung des Kirchenbann über Luther und Zulassung der Frauen zum Diakonat und Abschaffung des Zölibats?
      Warten wir halt Mal ab! Alle 20 Jahre gab's Reformen: 1958 - 1978 - dann aber wieder Rückschritte von 21 Jahren von 1978 - 1999/ Dann der große ökumenische Entwurf der GER - aber schon 1 Jahr später wieder der Rückschritt durch (DJ) - der dann weitere 15 Jahre Stillstand bescherte! (2000 - 2015)
      MfG
      Norbert Chmelar
    • freudenboten schrieb:

      Korrekt, aber kein Licht über die Endzeit gemäß Daniel 12:4.
      Da stehen die Pietisten und Freikirchler anscheinend "wie der Ochs" vor der "geöffneten Tür" (Offenbarung 3:8.)
      Aber, die haben doch schon mit Beginn der Aufklärung auf das Weltende hin gesehen ! Eine pietistische Graphik : "Der breite und der schmale Weg" hing vor langerlanger Zeit in jedem besseren STA - Wohnzimmer; die Vohwinkler schauten und hofften auf das tausendjährige Friedensreich heir auf Erden- eine Schau, welche sie offensichtlich gemeinsam mit Erzberger korrigierten. Die Lebensreform hatten sie schon, . Wie dass mit der Heiligtumslehre weiterging, weiss ich nicht.

      Simpel : Der Pietismus prägte die frühen deutschen STA.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Neu

      Mag sein, aber der Puritanismus in Amerika auch.
      Der Punkt ist, spätestens seit William Miller, dass das Millennium nicht ohne die Wiederkunft, ohne die vollzogenene "Scheidung" beginnen kann.
      Unter der "offenen Tür" (Offb. 2:7.8.) verstehe ich genau die genannte Lehre Millers: Wiederkunft=Beginn des Millenniums, KEINE Gnadenzeit mehr. Dass 1844 nicht (wie Miller irrtümlich Daniel 8:14. deutete) der Beginn des Millenniums war, ist nach 1844 doch klar!
      Die Verkündigung Millers u. Co. war die "Öffnung" des Puritanismus/Pietismus, auch wenn sie leider mit dem Fehler bezüglich Dan. 8:14. behaftet war.
      Gott lässt seit dem Sündenfall "Fehler" zu, damit wir daraus lernen können.
      Die biblische Heigtumslehre sagt nur, dass Jesus durch Auferstehung und Entrückung den Dienst des himmlischen "Heiligen" begann, NICHT DEN DIENST IM ALLERHEILIGSTEN.
      Auch Dan. 8:14. spricht nicht vom Dienst des Allerheiligsten.
      Die Grundlage für solche Auslegung war die Vulgata/King-James-Bibel.
      Dan. 8:14. Hebräisch "... wird Heiliges gerechtfertigt werden."
      "Heiliges" gemäß Kap. 8:11./9:24.27./11:28.30.32. bedeutet "heiliger Bund" (AT+NT).
      "Rechtfertigen" bedeutet nicht "reinigen" wie in Levitikus 16.
      Es bedeutet, wie die " kleine Herde" nach 1844 richtig erkannte, das himmlische Gericht VOR DER WIEDERKUNFT CHRISTI ( Dan. 7:9.10./Offb. 6:9.-11./Offb. 11:15.-18./Offb. 14:6.-13.
      ,
    • Neu

      Norbert Chmelar schrieb:

      philoalexandrinus schrieb:

      Die Predigt des August Brückmann vom 18. August 1848 ist eine Revolutionspredigt - und nicht "Mitleid mit den Armen", (so interpretriert im Bestandsjubiläumsblatt der STA - Gemeinde Solingen), sondern Selbstverteidigung. - sie haben ihre Konventikel - Tradition aber durchgezogen !
      Dies alles uns zur Lehre ! - -
      Hallo philo!Diese »Revolutionspredigt« des August Brückmann vom 18. August 1848 würde mich interessieren! Hast Du diese vorliegen? Wenn ja, bitte ich um Übersendung, gerne auch per Privatnachricht (PN)!
      Lieber Gruss
      Norbert
      Ist vorgemerkt. Das Original ist als Leihgabe in Friedensau bei Daniel Heinz im "Historischen Archiv" . Ich habe irgendwo analoge Photos in A1 - Format. Aber ich werde - wie ich sowieso schon wollte - Daniel um eine digitalisierte Aufnahme des Originals bitten - es dauert halt a bisserl.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
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      freudenboten schrieb:

      Mag sein, aber der Puritanismus in Amerika auch.
      Darin liegt aber schon ein Problem : Die Ur - Adventisten in Deutschland sagten zu vielem, das ihnen Erzberger brachte Haben wir schon ! Kennen wir schon ! Da brauchen wir Euch nicht ! Samt Lifestyle, Lebensreform, exegetische Prinzipien, Da setzte so ein richtiges gezieltes Brainwashing von Amerika aus erst nach WW II ein, welches einen gewissen innerlichen ( ? ) Widerstand provozieren musste.. (Siehe Johannes Hartlapp : Siebenten - Tags - Adventisten im Nationalsozialismus, Göttingen 2008)
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
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      Leider hatte Conradi durch sein eigenwilliges Verhalten die mitteleuropäischen STA bei der GC in Verruf gebracht. Der Krieg tat ein Übriges. Daher wollten die amerikanischen STA die europäischen mit E. Whites Nachlass "indoktrinieren".
      Conradis letztes Wirken brachte leider keinen Fortschritt sondern menschliches Misstrauen.
      Inzwischen ist auch in Amerika der Adventismus über E. Whites Erbe uneins. Wie sollte es hier anders sein.
      Die Polemik gegen die RKK ist nicht von STA erfunden worden sondern von Reformatoren des Mittelalters. Für W. Miller war die RKK unwichtig angesichts der Wiederkunft Christi.
      Die Polemik gehörte nicht zum Kern der Botschaft Offb. 14, abgesehen von der "Sterblichkeit" und der "Sabbatfrage". Ich denke es gibt genug Substanz zu entdecken, statt zu polemisieren.