Hat man in der Bibel alkoholischen Wein oder Traubensaft getrunken?

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    • DonDomi schrieb:

      Hi

      Sag mal Stofi: Kannst Du mir sagen, warum die Adventisten immer versuchen zu beweisen, dass der Wein in der Bibel kein Alkohol enthalten haben soll. Man kann wegen der Gesundheit gegen Alkohol sein, aber biblisch lässt sich das nicht direkt begründen.

      Gruss
      DonDomi


      Hallo,

      Bitte vergiss nicht, dass Stofi NICHT "offizielle" Repräsentantin (auch nur der Mehrheit) der Adventisten ist. Also frag' sie meinetwegen, warum sie sich so anstrengt, etwas zu beweisen, was nicht beweisbar ist...

      Natürlich bin auch ich nicht der offizielle Repräsentant unserer Kirche, aber ich sehe das anders.
      Es ist mir auch nicht bekannt, dass das eine offizielle "Lehre" wäre, auch wenn sich viele Adventisten aufgrund ihrer persönlichen Überzeugung von der Abstinenz nicht vorstellen können, dass Jesus alkoholhaltigen Wein gemacht hätte. Aber immerhin hat Gott die im Rahmen der Schöpfung offensichtlich die Gärung geschaffen....
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • HeimoW schrieb:

      Natürlich bin auch ich nicht der offizielle Repräsentant unserer Kirche, aber ich sehe das anders.
      Es ist mir auch nicht bekannt, dass das eine offizielle "Lehre" wäre, auch wenn sich viele Adventisten aufgrund ihrer persönlichen Überzeugung von der Abstinenz nicht vorstellen können, dass Jesus alkoholhaltigen Wein gemacht hätte. Aber immerhin hat Gott die im Rahmen der Schöpfung offensichtlich die Gärung geschaffen....

      Mich würde interessieren:

      Die Bibel verbietet "Wein und starke Getränke" nicht. Was sind diese starken Getränke? War es hochprozentig alkoholisches Getränk?

      Wie steht Ellen White zum Alkohol? Kaffe, schwarzer Tee und Tabak weiß ich nicht, ob es diesen in biblischen Zeiten schon gegeben hat. Schreibt die Bibel darüber?

      Tee und Kaffee wird von den verschiedenen Medizinern genauso verschieden gesehen. Tatsächlich dürften diese "Genußmittel" auch medizinische Wirkung haben und daher auch von Nutzen sein. Bei Tabak sehe ich das anders. Da gibt es keinen Nutzen.

      Ich habe auch schon die Ansicht gehört, dass der Gärungsprozess keine von Gott geschaffene Möglichkeit war, sondern ein "Produkt der Sünde". Etwas, das gärt ist kaputt, es ist schlecht! Und es stimmt ja auch. Niemand wird eine gärende Suppe oder gärendes Gemüse essen. Sobald so eine Speise gärt, wird sie als Verdorben gesehen und in der Regel weggeworfen.

      Unvorstellbar ist für mich, dass Jesus einer betrunkenen Gesellschaft wirklich noch etwas macht, was sie noch mehr betrunken macht. Die Aussage in Johannes 2, "und sprach zu ihm: Jedermann setzt zuerst den guten Wein vor, und dann, wenn sie trunken geworden sind, den geringeren; du aber hast den guten Wein bis jetzt behalten!" lässt diese Möglichkeit aber zu. Vor allem ist diese Aussage für mich ein Beweis, dass in biblischen Zeiten zumindest etwas getrunken wurde, was betrunken machte.

      Unvorstellbar aber, dass Gott einerseits nicht möchte, dass der Mensch alkoholische Getränke zu sich nimmt, und andererseits der Sohn Gottes solches Getränk macht. Das ist wie ein grober Widerspruch.

      Die Forumilierung in dem 22. Glaubenspunkt lässt beides offen. Das Verbot, aber auch die Empfehlung (ohne Verbot) :
      Wir enthalten uns auch alkoholischer Getränke, des Tabaks, jeglicher Drogen und lehnen den Missbrauch von Medikamenten ab, weil sie schädlich sind.


      Ich bin für die totale Abstinenz. Ich habe auch schon vor meinem "Christsein" weder Alkoholisches getrunken noch Tabak in irgend einer Weise konumiert. Das ist aber meine persönliche Ansicht. Ich wage diese Ansicht aber nicht zu 100% mit der Bibel zu stützen.

      Mir ist es auch egal, ob die biblischen Berichte nun vom alkoholhältigen Wein oder vom Traubensaft sprechen. Die Bibel berichtet in den Sprüchen zumindest von den Folgen des Alkoholmissbrauchs. Und wer die Augen vor der Realität nicht verschließt, wird erkennen, dass Alkoholkonsum viel anrichten kann.

      Was ändert sich für einen Christen, wenn er nun genau weiß, ob die Bibel vom Alkoholkonsum oder vom Traubensaft spricht?
    • Nachtperle schrieb:


      Die Forumilierung in dem 22. Glaubenspunkt lässt beides offen. Das Verbot, aber auch die Empfehlung (ohne Verbot) :
      Wir enthalten uns auch alkoholischer Getränke, des Tabaks, jeglicher Drogen und lehnen den Missbrauch von Medikamenten ab, weil sie schädlich sind.
      Ich bin für die totale Abstinenz. Ich habe auch schon vor meinem "Christsein" weder Alkoholisches getrunken noch Tabak in irgend einer Weise konumiert. Das ist aber meine persönliche Ansicht. Ich wage diese Ansicht aber nicht zu 100% mit der Bibel zu stützen.

      Mir ist es auch egal, ob die biblischen Berichte nun vom alkoholhältigen Wein oder vom Traubensaft sprechen. Die Bibel berichtet in den Sprüchen zumindest von den Folgen des Alkoholmissbrauchs. Und wer die Augen vor der Realität nicht verschließt, wird erkennen, dass Alkoholkonsum viel anrichten kann.

      Was ändert sich für einen Christen, wenn er nun genau weiß, ob die Bibel vom Alkoholkonsum oder vom Traubensaft spricht?


      Es muss sich gar nichts ändern, wenn er einfach aus Überzeugung (wegen der Schädlichkeit des Alkohols) abstinent ist. Ich nenne das einmal: Werte vertritt / lebt
      Es ändert sich viel wenn er nur das lebt, was ihm die Bibel "gebietet" - ich sage mal (vielleicht etwas polemisch): wenn er gesetzlich ist.
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Johannes 2:1-11 Luther Bibel 1912

      Bibelstelle

      (1) Und am dritten Tag ward eine Hochzeit zu Kana in Galiläa; und die Mutter Jesu war da.(2) Jesus aber und seine Jünger wurden auch auf die Hochzeit geladen.(3) Und da es an Wein gebrach, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben nicht Wein.(4) Jesus spricht zu ihr: Weib, was habe ich mit dir zu schaffen? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.(5) Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut.(6) Es waren aber allda sechs steinerne Wasserkrüge gesetzt nach der Weise der jüdischen Reinigung, und ging in je einen zwei oder drei Maß.(7) Jesus spricht zu ihnen: Füllet die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenan.(8) Und er spricht zu ihnen: Schöpfet nun und bringet's dem Speisemeister! Und sie brachten's.(9) Als aber der Speisemeister kostete den Wein, der Wasser gewesen war, und wußte nicht, woher er kam (die Diener aber wußten's, die das Wasser geschöpft hatten), ruft der Speisemeister den Bräutigam(10) und spricht zu ihm: Jedermann gibt zum ersten guten Wein, und wenn sie trunken geworden sind, alsdann den geringeren; du hast den guten Wein bisher behalten.(11) Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat, geschehen zu Kana in Galiläa, und offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn.



      Everything, That Was Made, Exists Because of God, Who Created All Things...With All Things Being In Subjection To His Absolute Authority


      11/16/05 From Our Lord and Savior, Jesus The Christ -
      A Letter Given to Timothy, For All Those Who Have Ears to Hear



      Have understanding of miracles...

      For what The Father wills comes to pass,
      And whatsoever, He commands, heeds His commandment...

      For all is in The Father, and The Father is in all things...

      He is the Maker of all things, and by His understanding do they exist.



      So then, what you call miracles are only the will of The Father made manifest in the world, for The Father need only say to the stones, “Become children of Abraham”, and it is so; or to the water, “Become wine.”
      All things, that exist, are made from that which is unseen. So then, for the water to become wine, The Father commands water itself, or the molecules, the very atoms, to change their positions and come together as wine, and it is so. All things obey The Father and are under God’s control, save that which is given free will. But even that formed from the dust (atoms, molecules, elements, carbon, etc.) does not have life, unless His spirit of breath is given. That, which has life, has God’s life-giving spirit within it... And that, which is given, returns to The Father at death. But that, which has His breath and image, becomes a living soul... To these is given understanding and free will. And the rest (plants, animals, etc.) only know that which they already have written in their being (DNA).


      For all have the fingerprint of God,
      But only to Adam was God’s breath and image given...

      For man has the breath (consciousness and life) and image I gave him...
      And to all other things, alive on the earth, is another kind of breath given.

      To man, God’s breath through His Son...

      And to the creatures and plants, another, each after their kind...
      And man’s after the kind that is in Me, that I have shared with you.

      By Me, all things were made that were made...

      Even all the worlds you see in the heavens,
      I have created them for you.





      Original Letter:

      Das Wort Gottes an diese letzte Generation:
      Letters from God and His Christ

      http://trumpetcallofgodonline.com
      .
    • Vielleicht hilft es zu Wissen, dass im Urtext oinos(oder so ähnlich) steht und das steht für Wein und Traubensaft zugleich.
      Somit liegt es ein wenig am Übersetzer, welches Wort er einsetzt.
      Sicherlich kann man aus dem Kontext herauslesen was wohl eher passt, aber trotzdem bleibt die Möglichkeit, dass es falsch interpretiert wurde.

      Wenn man bedenkt, dass Traubensaft damals schlechter haltbar war, dann werden sie wohl Wein getrunken haben und es ist ja auch irgendwie ein besonderes Getränkt, aber andererseits wird dadurch der Traubensaft zu was besonderem, da es nicht so haltbar war.

      Ich persönlich sage, Jesus hat kein Besäufnis gefördert, also ging es meißtens um Traubensaft.
    • Ich hab jetzt hier nicht alle Beiträge gelesen, weil es ja doch sehr viele sind. AAABER: Im 5. Mose wird desöfteren erwähnt, man solle STARKES Getränk und Wein zu sich nehmen. Was ist mit starkem Getränk gemeint?

      Falls sich meine Frage dennoch doppelt, dann bitte ich um kurzen Hinweis auf die Antwort darauf - Danke sta_hisf

      Ich sehe in der Bibel kein eindeutiges AlkoholkonsumVerbot, sodass ich davon ausgehe: Wein kann getrunken werden, jedoch in Maßen.
      Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat.
      Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt der bleibt in Gott und Gott in ihm
      1. Johannes 4, 16
    • Es kommt immer darauf an, was ich im Wein sehe. Ein Glas zum Essen, kann ein Lebensmittel sein, dem ist nicht hinzu zufügen. Nur was mache ich daraus, trinke ich darüber hinaus so kann er ein Suchtmittel werden und der Gesundheit schaden, genau so kann ein Glas Wein die Gesundheit fördern.
    • DonDomi schrieb:

      @TrumpetBlast:
      Ich verstehe nicht, was dieser Beitrag mit dem Wein und Alkohol zu tun hat.

      Gruss
      DonDomi
      In meinem Beitrag ist die Antwort auf eure Frage. Es war Wein und nicht Traubensaft, was Jesus/der Vater bei der Hochzeit gemacht hat und somit erübrigt sich die Frage was bei der Hochzeit früher getrunken wurde.

      Desweiteren was steht im 5. Buch Mose Kap 14 über Wein und starken Trank?



      Deuteronomy 14:24-27 GLB

      Bibelstelle

      (24) Wenn aber des Weges dir zu viel ist, daß du solches hintragen kannst, darum daß der Ort dir zu ferne ist, den der HERR, dein Gott, erwählt hat, daß er seinen Namen daselbst wohnen lasse (denn der HERR, dein Gott, hat dich gesegnet):(25) so gib's hin um Geld und fasse das Geld in deine Hand und gehe an den Ort, den der HERR, dein Gott, erwählt hat,(26) und gib das Geld um alles, was deiner Seele gelüstet, es sei um Rinder, Schafe, Wein, starken Trank oder um alles, das deine Seele wünscht, und iß daselbst vor dem HERRN, deinem Gott, und sei fröhlich, du und dein Haus(27) und der Levit, der in deinem Tor ist (den sollst du nicht verlassen, denn er hat kein Teil noch Erbe mit dir).
      Letters from God and His Christ

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      .

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von TrumpetBlast () aus folgendem Grund: "der Vater" wurde ergänzt.

    • Die Priester im Alten Testament wurden ausdrücklich von Gott dazu aufgefordert keinen Alkohol zu trinken.
      Wer sind die Priester heute? Das sind wir laut Offenbarung 1.6
      Das zeigt doch, dass wir uns heute ebenso rein halten sollen, da wir von Gott eine spezielle Berufung haben.

      Dass unser Herr und Gott, das reinste Wesen überhaupt, unser Hohepriester, Alkohol produziert erscheint mir absurd. Der Urtext lässt zwar zu, dass es vergorener Wein sein könnte, aber eben auch unvergorener. Es ist für mich zumindest logisch, dass es letzteres war.
    • ladylockenlicht777 schrieb:

      Die Priester im Alten Testament wurden ausdrücklich von Gott dazu aufgefordert keinen Alkohol zu trinken.
      Wer sind die Priester heute? Das sind wir laut Offenbarung 1.6
      Das zeigt doch, dass wir uns heute ebenso rein halten sollen, da wir von Gott eine spezielle Berufung haben.

      Dass unser Herr und Gott, das reinste Wesen überhaupt, unser Hohepriester, Alkohol produziert erscheint mir absurd. Der Urtext lässt zwar zu, dass es vergorener Wein sein könnte, aber eben auch unvergorener. Es ist für mich zumindest logisch, dass es letzteres war.


      Das sehe ich genauso und da wo wirklich Alkohol im Spiel war, gab es leider auch negative Ereignisse:

      Noah aber wurde nun ein Landmann und legte einen Weinberg an. Als er aber von dem Wein trank, wurde er betrunken und entblößte sich in seinem Zelt. Und Ham, der Vater Kanaans, sah die Blöße seines Vaters und erzählte es seinen beiden Brüdern draußen. Da nahmen Sem und Japhet das Gewand und legten es auf ihre Schultern und gingen rücklings und deckten die Blöße ihres Vaters zu und wandten ihre Angesichter ab, damit sie die Blöße ihres Vaters nicht sahen. Als nun Noah von dem Wein erwachte und erfuhr, was ihm sein jüngster Sohn getan hatte, da sprach er: »Verflucht sei Kanaan! Ein Knecht der Knechte sei er seinen Brüdern!«
      1. Mose 9:21-25

      So komm, wir wollen unserem Vater Wein zu trinken geben und bei ihm liegen, damit wir von unserem Vater Nachkommenschaft erhalten! So gaben sie ihrem Vater Wein zu trinken in derselben Nacht. Und die Ältere ging und legte sich zu ihrem Vater, und er erkannte es nicht, weder als sie sich legte, noch als sie aufstand. Und es geschah am Morgen, da sprach die Ältere zu der Jüngeren: Siehe, ich bin gestern bei meinem Vater gelegen; wir wollen ihm auch diese Nacht Wein zu trinken geben, daß du hingehst und dich zu ihm legst, damit wir von unserem Vater Nachkommenschaft erhalten! So gaben sie ihrem Vater auch in jener Nacht Wein zu trinken. Und die Jüngere machte sich auf und legte sich zu ihm, und er merkte es nicht, weder als sie sich legte, noch als sie aufstand. So wurden die beiden Töchter Lots schwanger von ihrem Vater.
      1 Mose 19: 32-36


      Dann gibt es noch eine Bibelstelle, die ich leider nicht mehr finde, dort heißt es ungefähr, dass zwei Diener Gottes betrunken zum Dienst kamen und deswegen mussten sie sterben.
      Weiß jemand was ich meine?

      Und hier ist noch eine Bibelstelle, die eigentlich deutlich macht, dass Alkohol trinken nicht angesehen ist:

      Während sie nun lange vor dem Herrn betete, beobachtete Eli ihren Mund. Hanna aber redete in ihrem Herzen; nur ihre Lippen bewegten sich, doch so, daß man ihre Stimme nicht hörte. Da meinte Eli, sie wäre betrunken. Und Eli sprach zu ihr: Wie lange willst du betrunken sein? Gib deinen Wein von dir! Hanna aber antwortete und sprach: Nein, mein Herr, ich bin eine Frau von beschwertem Gemüt; Wein und starkes Getränk habe ich nicht getrunken, sondern ich habe mein Herz vor dem Herrn ausgeschüttet! Halte doch deine Magd nicht für eine Tochter Belials*, denn aus großem Kummer und Betrübnis habe ich so lange geredet! Da antwortete ihr Eli und sprach: Geh hin in Frieden! Der Gott Israels gewähre dir deine Bitte, die du an ihn gerichtet hast!
      1. Samuel: 12-17

      *Teufelsanhänger
    • In 5Mo 14.23-26 werden Brot, Wein, Rinder, Schafe, Öl erwähnt. Diese durften in diesem Kontext nicht zuhause verzehrt werden, sondern an dem Ort, den Gott erwählen würde. Später sehen wir, dass dieser Ort der Tempel ist, den Gott erwählt hat. Man durfte also nur im Tempel essen. Die genannte Produkte Brot, Wein, Rinder, Schafe, Öl sind Sachen, die so täglich im Tempel für den Opferdienst gebraucht wurden. Der Opferdienst wurde also von diesem zweiten Zehnten finanziert. Ohne dieses Gebot einzuhalten war ein Dienen für Gott nicht möglich. Die Menschen kamen mit diesem Gut in den Tempel, um einerseits zu opfern, andererseits zusammen zu essen. Ein armer, der nichts hatte, konnte davon mitessen. Dies stellt eine Art zweiten "Zehnter" dar, was erstens für die Ausgaben in dem Tempel und zweitens für die Armen gedacht war.

      Dass es also einen zweiten "Zehnten" gab, läßt sich durch Ne 10.38 vermuten:

      Ne 10.39 Und der Priester, der Sohn Aarons, soll bei den Leviten sein, wenn die Leviten den Zehnten erheben.

      Hier steht im Grundtext in Wirklichkeit: "eluim boshr eluim". Nach CHES (Concordant Hebrew English Sublinear) bedeutet das:

      <the levites> <in to take tithe of> < the levites>, was in unserer Sprache ungefähr heißt:

      Die Leviten erhoben den Zehnten der Leviten, oder:
      Die Leviten erhoben den levitischen Zehnten.

      Wenn also einen levitischen Zehnten gibt, gibt es sicherlich auch einen anderen Zehnten.

      In 3Mo 7 lesen wir, dass man das geopferte Fleisch essen musste. Das war der Teil des Gottesdienstes. Beispiel dafür ist 1Kö 1, wo Elkan mit seiner Familie nach dem Opferdienst zusammen im Tempel gegessen haben.

      In 5Mo 14.26 wird interessanterweise nicht gesagt "trinke", sondern nur "iß". Da alle Produkte genau die gleichen sind, wie die geopfert wurden, ist es nur wahrscheinlich, dass auch dieser Wein nicht vergorren war. Denn dieser wurde ebenso beim Opfern benutzt:

      2Mo 29.38 Und dies ist es, was du auf dem Altar darbringen sollst: täglich zwei einjährige Lämmer als regelmäßiges [Brandopfer]. 29.39 Das eine Lamm sollst du am Morgen darbringen, und das zweite Lamm sollst du zwischen den zwei Abenden darbringen, 29.40 dazu ein Zehntel mit einem viertel Hin Öl aus zerstoßenen [Oliven] gemengt, und als Trankopfer ein viertel Hin Wein zu dem einen Lamm.

      Der Wein musste, gleich wie das Essen, "ungesäuert" sein, also in diesem Fall unvergorren:

      3Mo 2.11 Alles Speisopfer, das ihr dem HERRN darbringt, darf nicht aus Gesäuertem gemacht werden; denn von allem Sauerteig und allem Honig sollt ihr für den HERRN nichts als Feueropfer in Rauch aufgehen lassen.

      Im gleichen Vers wird auch ein Rauschtrank erwähnt. Dass der hier als "Rauschtrank" übersetzte Wort "shekar" ohne Alkohol sein kann, zeigt uns:

      4Mo 28.7 und das dazugehörige Trankopfer, ein viertel Hin für je ein Lamm; im Heiligtum sollst du als Trankopfer Rauschtrank für den HERRN spenden.

      Denn im Tempel durfte nichts alkoholhaftiges vorhanden sein. Aufgrund von 3Mo 2.11 kann hier erwähnte "shekar" ebenso nicht mit Alkohol behaftet sein.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jacob der Suchende ()

    • TrumpetBlast schrieb:

      DonDomi schrieb:

      @TrumpetBlast:
      Ich verstehe nicht, was dieser Beitrag mit dem Wein und Alkohol zu tun hat.

      Gruss
      DonDomi
      In meinem Beitrag ist die Antwort auf eure Frage. Es war Wein und nicht Traubensaft, was Jesus/der Vater bei der Hochzeit gemacht hat und somit erübrigt sich die Frage was bei der Hochzeit früher getrunken wurde.

      Desweiteren was steht im 5. Buch Mose Kap 14 über Wein und starken Trank?



      Deuteronomy 14:24-27 GLB

      Bibelstelle

      (24) Wenn aber des Weges dir zu viel ist, daß du solches hintragen kannst, darum daß der Ort dir zu ferne ist, den der HERR, dein Gott, erwählt hat, daß er seinen Namen daselbst wohnen lasse (denn der HERR, dein Gott, hat dich gesegnet):(25) so gib's hin um Geld und fasse das Geld in deine Hand und gehe an den Ort, den der HERR, dein Gott, erwählt hat,(26) und gib das Geld um alles, was deiner Seele gelüstet, es sei um Rinder, Schafe, Wein, starken Trank oder um alles, das deine Seele wünscht, und iß daselbst vor dem HERRN, deinem Gott, und sei fröhlich, du und dein Haus(27) und der Levit, der in deinem Tor ist (den sollst du nicht verlassen, denn er hat kein Teil noch Erbe mit dir).



      Jesus hat ganz bestimmt kein Wein hergestellt, denn es ist sein Gebot, dass wir kein Wein trinken sollen:


      Der Herr aber redete mit Aaron und sprach: Du und deine Söhne mit dir sollen weder Wein noch berauschendes Getränk trinken, wenn ihr in die Stiftshütte geht, damit ihr nicht sterbt. Das sei eine ewige Ordnung für eure [künftigen] Geschlechter, damit ihr einen Unterschied macht zwischen dem Heiligen und dem Unheiligen, zwischen dem Unreinen und Reinen, und damit ihr die Kinder Israels alle Ordnungen lehrt, die der Herr zu ihnen durch Mose geredet hat!
      3. Mose 10: 8-11


      Da ging Feuer aus von dem Herrn und verzehrte sie, so daß sie starben vor dem Herrn. Und Mose sprach zu Aaron: Das hat der Herr gemeint, als er sprach: »Ich will geheiligt werden durch die, welche zu mir nahen, und geehrt werden vor dem ganzen Volk!« Und Aaron schwieg still.

      3. Mose 10: 2-3

      Wenn wir uns also Gott nähern, sollten wir kein Alkohol trinken.
      Wie können wir uns Gott nun nähern, durch Gebet oder wenn wir zum Gottesdienst gehen oder wenn der Sabbat beginnt?

      Hier sind Bibelstellen, die zeigen, wie nahe wir Gott sind:

      Wißt ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid, und daß der Geist Gottes in euch wohnt? Wenn jemand den Tempel Gottes verderbt, den wird Gott verderben; denn der Tempel Gottes ist heilig, und der seid ihr.
      1. Korinther 3:16-17

      Wie stimmt der Tempel Gottes mit Götzenbildern überein? Denn ihr seid ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: »Ich will in ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein«. Darum geht hinaus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr, und rührt nichts Unreines an! Und ich will euch aufnehmen, und ich will euch ein Vater sein, und ihr sollt mir Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Allmächtige.
      2. Korinther 3: 16-18


      Da wir laut Bibel ein Tempel Gottes sind, bedeutet das für uns, dass wir immer mit ihm Kontakt haben und somit wird die Frage nach Wein oder Traubensaft bedeutungslos, wer Gott folgt, kann oder will kein Alkohol trinken.
      Da Jesus der Urheber der Gebote ist, wird ER ganz bestimmt nicht gegen seine eigenen Satzungen handeln.
    • Alkohol - Gebrauch -JA!! - Missbrauch: NEIN!!- Ganz einfach.

      Hallo,
      woher kommt das seltsame Verhältnis zu Alkoholkonsum?

      dass die Einstellung zum Thema Alkohol gearde bei adventis seltsame Blüten treibt, erfahre ich gerade aus der "Simon-Bibel"- wo Wein grundsätzlich nur unvergoren vorkommt, was zu sehr seltsamen Textübersetzungen führt, zB in Apg 2,13:

      Andere aber hatten ihren Spott und sprachen: Sie sind voll von süßem Wein. (Luther und alle anderen mir bekannten Übersetzungen)


      Simon (ehem. adv. Prediger) übersetzt:

      Andere aber hatten ihren Spott und sprachen: Sie sind voll von süßem TRAUBENSAFT


      1mief8 hyppxg 1649hg


      Nun, wenn wir ein bisschen in der Geschichte der Adventbewegung zurückblättern, stoßen wir auf das hier:


      [align=-webkit-auto]
      Prüfet die Geister, . . denn viele falsche Propheten sind ausgezogen in die Welt."
      (1. Joh. 4:1)
      [/align]
      Ellen G. White's heimliches Gesöff
      Alkohol Inhalt von Essig 1850-1900

      Zuerst müssen wir uns erkundigen wie Essig zu dieser Zeit gemacht wurde. Beachte das folgende Rezept für hausgemachten Essig aus "Miss Leslie's Directions for Cookery" im Jahre 1851:


      [align=-webkit-auto]
      APFEL ESSIG
      [/align]1.5 gal. Roggenschrot in ein Fass mit gutem Apfelwein mischen, dann 1 gal. Whisky
      zufügen. Lege den Propfen lose auf die Öffnung, das Fass nach draussen stellen und in ca. 4 Wochen (wenn das Wetter warm und trocken ist) hat man guten Essig


      [align=-webkit-auto]
      WEISSER ESSIG
      [/align]Fülle in ein Fass mit 5 U.S. gal. (19.25 L) Wasser und 2 U.S. gal. Whisky, ein Liter starke Hefe und 1 Kg gemahlene Holzkohle, gut mischen und stelle dieses Fass an einen Ort wo es gut gären kann. Den Deckel oder Propfen lose aufliegen lassen bis der Gärungsprozess vorüber ist.

      Wie man an diesen Rezepten sieht, wurde Essig Mitte des 19. Jahrhunderts mit Bestandteilen wie "starken Apfelwein" und "Whiskey" gemacht. Bei diesem Prozess wurde der Alkohol in Essigsäure umgewandelt. Aber nicht der ganze Alkohol wurde umgewandelt, ein gewisser Teil blieb, und dieser Anteil schwankte, je nachdem wie lange man diesen Gärungsprozess zuließ. Essig, den man heute im Geschäft kauft, enthält meistens 0,5% Alkohol, was minimal ist. Es ist für uns heute unmöglich, genau festzustellen wie hoch damals der Alkoholgehalt war den Frau White gebrauchte, weil sie wahrscheinlich ihren hausgemachten Essig hatte. Da wir nicht alle Fakten wissen, was sonst noch alles in den Essig hineinkam, ist es schwierig für uns heute genau fest-zustellen, wie hoch der eigentliche Alkoholanteil war. Wir müssen nach anderen Anhaltspunkten suchen um das herauszufinden.

      Verbietet Anderen den Gebrauch von alkoholhaltigem Essig
      Frau White folgte dem Rat von Dr. Kellogg, der Essig als Gift erklärte, und verdammte den Gebrauch. Hier ist, was sie dazu im Jahre 1887 sagte:
      "Die Salate sind mit Öl und Essig zubereitet, und im Magen fängt es an zu gären,
      die Nahrung wird nicht verdaut, sondern verwest und verfault. Als Folge wird das
      Blut nicht genährt, sondern wird unrein, und Leber- und Nierenprobleme erscheinen.
      Herzprobleme, Entzündungen und viele andere Symptome sind die Folge dieses Ge-
      nusses, und nicht nur der Körper wird belastet, sondern auch die Moral und das reli-
      giöse Leben ist davon betroffen." Letter 9, 1887, MR vol. 2, p. 143-144.

      Es stimmt, das eine bestimmte Menge Essig das Verdauungssystem stören kann. Jedoch hört sich dieser Kommentar heute ein wenig seltsam an, weil Leute von diesem Genuß heute nicht diese Symptome oder Probleme bekommen wie sie oben beschrieben werden. Wir kommen nicht auf den seltsamen Gedanken, das Essig unsere Moral oder das religiöse Lebenbeinträchtigen könnte. Der Grund, warum wir heute nicht mehr diese Probleme haben liegt wohl daran, das der Essig nicht mehr so hochprozentig ist wie damals der hausgemachte Essig zu Ellen G. White's Zeiten.

      Es ist klar, das der Essig, von dem Frau White hier spricht, viel stärker und mächtiger war als der Essig den wir heute überall kaufen können. Zum Beispiel gibt es keinen Beweis, das der heutige Essig unsere Leber angreift oder "die Moral, das religiöse Leben" beeinträchtigt. Aber wir wissen das es eine Tatsache ist, das Alkohol sehr wohl die Leber und auch "die Moral und das religiöse Leben" beeinträchtigen kann. Deshalb kann es nur so sein, das der Essig, von dem Frau White da spricht, einen viel höheren Alkoholanteil hatte als der allgemein übliche Essig, der heutzutage bei uns überall erhältlich ist.

      Im Leben Jesu beschreibt sie, wie Jesus es verweigerte, Essig zu sich zu nehmen, weil es einen schädliche Effekt hat. Bitte lese den deutschenText im Leben Jesu. (DA, p. 746)

      Wenn Essig die Sinne "vernebeln" kann und gibt "Satan einen Vorteil" über den Sohn Gottes, welchen Effekt würde es dann auf EGW haben?

      EGW alkoholsüchtig vom Wein im Essig?
      1911 schrieb EGW einen Brief in welchem sie ein merkwürdiges Geständnis zu ihrer Abhängigkeit zum Essig machte. Hier ist der OriginalText aus CDF, p. 485. Wer kein englisch kann oder glaubt es nicht, der soll sich den Text bitte in "Bewusst Essen" (Kapitel "Essig) ansehen.
      "I had indulged the desire for vinegar. But I resolved with the help of God to overcome this appetite. I fought the temptation, determined not to be mastered by this habit. For weeks I was very sick; but I kept saying over and over, The Lord knows all about it. If I die, I die; but I will not yield to this desire. The struggle continued, and I was sorely afflicted for many weeks. All thought that it was impossible for me to live. You may be sure we sought the Lord very earnestly. The most fervent prayers were offered for my recovery. I continued to resist the desire for vinegar, and at last I conquered. Now I have no inclination to taste anything of the kind. This experience has been of great value to me in many ways. I obtained a complete victory."
      Ellen G. White, Letter 70, 1911, reproduced in Counsels on Diet and Foods, p. 485.

      Solch ein Geständnis hört sich heute unglaublich an. Wer wird schon krank oder stirbt beinahe von einem Gläschen Essig? - Lasst mich jetzt mal kurz aufhören - und ich gebe Euch hier meine persönliche Erfahrung. Als ich noch ein strenger Adventist war, erreichte ich den Punkt wo ich mich dazu entschied Essig aufzugeben, so wie ich den Rat von EGW verstand. Von da an gab es keine Gurken, Mayonnaise oder Ketchup mehr, und ich fing an Zitronensaft anstatt Essig für meinen Salad zu nehmen. Und was passierte? - Nichts! - Keine Kämpfe über Leben und Tod. Nicht wochenlang sterbenskrank im Bett liegen - Nichts! Ich habe noch nicht einmal etwas davon gemerkt. Und da ich ein großer Salad und Sandwich Esser war, ass ich davon reichlich jeden Tag! (Und nur so nebenbei - meine Gesundheit wurde nicht besser, als ich aufhörte Essig zu nehmen!)


      Teil2 folgt im nächsten Post- bitte dort weiterlesen....


    • Alkohol: Gebrauch- JA!- Missbrauch- NEIN!!- so einfach ist das! (Teil 2)

      weiter mit Teil 2- lesen sie hier:

      So, was war die Ursache dieser Kämpfe über Leben und Tod, die diese Frau White über Wochen (?) krank machten? Essig selber (Essigsäure) macht nicht süchtig. Was sonst könnte es sein? Diese Art von Kämpfen erleben wir jeden Tag mit Leuten die alkoholsüchtig sind. Alkohol kann einen stark abhängig oder süchtig machen. Sie muß von diesem Alkohol im Essig abhängig geworden sein, und ihre Überlebenskämpfe, um davon loszukommen beweisen diese Abhängigkeit, welche wahrscheinlich über Jahre hinweg gedauert haben. Die Symptome, die sie beschrieb, die Krankheiten, die
      Kämpfe, die Entzugserscheinungen, sind die gleichen Symptome die chronische Alkoholiker erleiden wenn sie aufhören zu trinken"

      In 1887 verdammte EGW Essig als etwas was "die Moral, das religiöse Leben" angreift oder beeinflußt. Jedoch in 1911 gestand der Prophet der SDA Church das sie vom Essig (Alkohol) süchtig war, was sie in 1887 verdammte als etwas, was "die Moral, das religiöse Leben" angreift.

      Nach diesen Offenbarungen sollten sich Adventisten selber 3 Fragen stellen:
      1. Wie viele Briefe und Zeugnisse waren bei ihr unter dem Einfluß von alkoholhaltigem Essig
      geschrieben worden?
      2. Stand sie schon vorher oder seit 1888 unter dem Einfluß von Alkohol?
      3. Wie stark könnte der Alkoholgehalt des Essigs ihr Urteils- und Entscheidunsvermögen
      über Jahre beeinflußt haben?

      Hat Frau White einfach übertrieben?
      Es gibt eine andere Möglichkeit um die Essig-Abhängigkeit zu erklären. Es ist möglich das Frau White ihre Krankheit und inneren Kämpfe maßlos übertrieben hat. Wenn das wahr ist, dann war sie vielleicht nicht abhängig vom Alkoholgehalt des Essigs. Wenn dem so wäre, dann hätte ihr Essig nur einen minimalen Anteil an Alkohol gehabt. Das einzige Problem mit dieser Erklärung wäre, das Frau White einen Hang zum wilden und maßlosen Übertreiben hatte. Aber dann käme direkt die nächste Frage: Wo hat sie sonst noch übertrieben? Die Vorstellung von einem Propheten, der die Tatsachen verdreht um von anderen bemitleidet zu werden, ist äusserst fragwürdig.

      Ist Essig wirklich so gefährlich?
      Essig wird in der Bibel erwähnt - in den Büchern Ruth und in Sprüche. Es ist auch mit Bestimmt-heit im Talmud erwähnt. Hippokrates im alten Griechenland hat seinen Patienten Essig zum Trinken verschrieben. Kolumbus hatte Fässer von Essig an Bord zum Schutze gegen Skorbut. Überhaupt, Apfel-Essig hat man schon für tausende von Jahren gebraucht, nicht nur zum Salat sondern auch als inneres Reinigungsmittel und war nicht nur als Würz-und Konservierungsmittel bekannt. Es hat einige bemerkenswerte Eigenschaften gegen verschiedene Krankheiten, die man in jedem guten Gesundheitsbuch nachlesen kann, nur Adventisten halten nicht viel davon.

      Wie bei so vielen ihrer anderen Gesundheitsratschläge kommt der Verdacht auf, das EGW nicht alles über die (heilsamen) Eigenschaften von Essig wußte.
      Frei übersetzt aus dem amerikanischen von Jürgen Krahne


      Gruss
      DKM


      DKM
    • Essig, Suff und anderes

      Erstens : Ich mag keinen Zitronensaft; ein Spritzer Essig auf meine tägliche grosse Salatschüssel ist delikat. Schlecht ?- Nur, wer einmal "echter" Alkoholiker - mit ein Leben anhaltender Gefahr des Kontrollverlustes - war, möge auch unseren Essig meiden - die paar Moleküle Alkohol in unserem Weinessig genügen ihm als "Trigger" für den Rückfall !! - So. wie auch der Geruch von Alkohol aus dem Weinglas den Prädeliranten , der fahrig, zittrig und schwitzend ins Delir kommt, weil sein Alkoholspiegel abfällt, schlagartig beruhigt - das muss man einmal gesehen haben.

      Was EGW über ihren Zusand nach Aufgeben ihrer indulgence für Essig beschreibt, klingt tatsächlich wie der Alkoholentzug eines Dauertrinkers. Europäische ABlehnungen des Esiig in STA - Kreisen stammen aus der "Lebensreform" des Professor Kollath mit seinem Säuren -Basen - Gleichgewicht: Zitrone säuert den Körper nich an, Essig wohl - der Weg zu "Säuretod".



      Ich wiederhole mich : Jede Gemeinschaft, jeder Orden, jede Kirche kann asketische Regeln aufstellen, no comment bezüglich der gerne zitierten Vorbildwirkung (Gefährdete ? )

      Aber : Der Argumente mit sehr seltsameem Mangel an Sachkenntnis sind gar viele : Sauerkraut ist (milchsäure) vergoren; saure Rüben ud Salzsgurken ebenfalls; alle möglichen Gärungen gehören seit alters zu den Möglichkeiten, Nahrungsmittel dauerfhaft zu lagern; mit Sazuerteig locker gemachtes Brot sollen die Aegypter aus "verfaultem" Fladenbrot gelernt haben, wir profitieren heute noch davon. Es beadrf der Lagerung des "Dampfls " (des "Sauerteiges" der Bibel) im Keller und der langen "Backreifezeit" -daher das ungesäuerte Brot als Symbol der Bereitschaft zum Auszug und zurm Nomadendasein. - -. Most - der schon beim Pressen gärt - kommt in der Bibel vor; Micha 6, 15 schildert den Fluch :" Säen und nicht ernten, Öl keltern und dich damit nicht salben, Most keltern und nicht Wein trinken - ."

      Und ich sehe die Israeliten mit ihren Tiefkühltaschen, Gefässe frisch gekelterten Traubensafts darinnen zum Heiligtum pilgern : "dazu dasTrankopfer, ein viertel Hin Wein". (Wieso durfte kein Wein in Heiligtum kommen ? - Wo steht das ? ) Hannah hatte dagegen eine Thermoskanne, im Tiefkühlfach vorgekühlt und ebenfalls an der Kelter unmittelbar gefüllt : 1. Samuel 1, 24 - " - - mit drei Farren, eine Epha Mehl und einem Krug Wein" , was sie eilends Samuel brachte.- - - Doch Nadab und Abihu mussten sterben (3. Mose10) weil sie im Suff mit gut drei "Trinkeinheiten" intus fremdes Feuer auf den Altar gelegt hatten - danach (!) gab es die Dienstvorschrift Gottes in Vers 9 : " - -sollen keinen Wein noch starkes getränk trinken, wenn ihr in die Hütte des Stifts geht - - " ( Witwe durften sie überhaupt keine heiraten,der Reinheit wegen) Und wer ein Gelübte ablegte, solte sich des Weins und starken Getränks ( = Bier) , Weinessig oder Bieressig enthalten, auch nichts, das aus der Weinbeere gemacht war, weder frische noch dürre Weinbeere essen - -solange sein Gelübte währt (!!)- 4. Mose 63,4.So ielt es auch Daniel in Kapitel10, 9 . : "- - -bis die drei Wochen um waren".

      Wedre Pago noch Rauch gabe es in "Bible times.


      Schon zitiert , hier aber nochmals vorgebracht : Jakob segnet (!!) Juda : "Seine Augen sind trübe von Wein und seine Zähne weiss von Milch" - ein Spiegeltrinker ! Oder :
      dagegen Sprüche 31, 6. 7. : "Gebt stark Getränk denen, die am Umkommen sind, und den Wein den betrübten Seelen, dass sie trinken und ihres Elends vergessen und ihres Unglücks nicht mehr gedenken." So erzieht man Problemtrinker, so war es im England und am Kontinent die Sitution des frühen Industrieproletariats.

      Bacchiochi schreibt von Rev. William Patton ("The Laws of Fermentation" 1871 und "Bible Wines - - " 1881 weitgehen ab : Er führt ihn allerdings ehrich als Quelle an.Ob sie die antiken Quellen im Original gelesen und verstanfden ahben - verstehen wollten -ist eine andere Frage.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Morgen muss ich ins Büro meiner Firma, weil ich meinem Patienten das Verabreichen von Alkohol und THC verweigere, er selbst ist nicht in der Lage es selbst einzunehmen.

      Es ist eine weitere Möglichkeit Zeugnis für Gott abzulegen. :)

      Alkohol und THC sind Gifte die den Menschen emotional und körperlich sehr stark schädigen. Ich kann aus Glaubens- und Gewissensgründen kein Gift geben, das zum Tod führen kann.
      Alkoholeinnahme ist langsamer Selbstmord. Das 6. Gebot verbittet Mord/Töten.
      Lg