Hat Gott Vater am Kreuz mit seinem Sohne mitgelitten?

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    • Gane MacShowan schrieb:

      Hallo renato23!

      Und seit wievielen Jahren lebst du schon sündenfrei?

      Gruß, GMacS
      Genau weiss ich es nicht mehr. Ich erkannte irgendwann voll inniger Freude, dass die Rüstung Gottes wirklich vor Pfeilen des Teufels oder seiner Gehilfen in Menschengestalt schützte. Nichts mehr konnte mich seither aus der Ruhe bringen, ist auch meinen Nächsten aufgefallen, wurde ich darauf angesprochen.

      Jesus Christus ist mein ständiger Begleiter, vor und seit meiner geistlichen Neugeburt aus Gott. Eigentlich sollten ja alle Christen, die sich als Wiedergeborene Christen bezeichnen, der Sünde wahrhaftig abgestorben sein, dauerhaft (wegen dem Durativ in den Johannesbriefen) unfähig geworden sein zu sündigen, also dem Verführer zur Sünde zum Opfer zu fallen.

      Mir ist es ein Rätsel, weshalb solche wichtige Stellen in der Nachfolge Jesu Christi im gängigen Bibelzitatenrepertoire gewisser Glaubensgemeinschaften nicht aufgenommen wurden;

      Johannes schrieb:

      Wir wissen, daß, wer von Gott geboren ist, der sündigt nicht; sondern wer von Gott geboren ist, der bewahrt sich, und der Arge wird ihn nicht antasten. 1. Johannes 5.18
      Und wer seine Gebote hält, der bleibt in ihm und er in ihm. Und daran erkennen wir, daß er in uns bleibt, an dem Geist, den er uns gegeben hat. 1. Johannes 3.24
      Wer in ihm bleibt, der sündigt nicht; wer da sündigt, der hat ihn nicht gesehen noch erkannt. 1. Johannes 3.6
      Wer übertritt und bleibt nicht in der Lehre Christi, der hat keinen Gott; wer in der Lehre Christi bleibt, der hat beide, den Vater und den Sohn. 2. Johannes 1.9
      Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. 1. Johannes 4.16


      Die gelebte allumfassende Liebe, wie Jesus sie lehrte und vorlebte, ist der Schlüssel zu sündenfreiem Leben. Eine richtige Bekehrung ist doch bezeugter Wille, von aller Boshaftigkeit abzukehren,Apg 3.26 und dann folgt das beherzte, bewusste Ablegen von allem was mit einer innigen Gottbeziehung unvereinbar wäre (Gal. 5.19 und 20) und Loslassen von unrein machenden Gedanken, wirken sich präventiv aus, auf das Neue, Sinnvolle Leben mit Gott, als von ihm berufenen Mitarbeiter in seinem Weinberg. Mit stetigem guten Gewissen ist der Geist aufnahmefähig für die Werke, die Gott einem jeden vorbereitet hat. (Epheser 2.10) wer in Christus eine neue Kreatur geworden ist.
    • renato23 schrieb:

      Und was Jesaja 53 anbelangt, da geht es um einen Märthyrer jener Zeit.
      Und das ist wohl dann ein Märchen...
      Jes.53
      1 Aber wer glaubt dem, was uns verkündet wurde, und an wem ist der Arm des HERRN offenbart?
      7 Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf.
      11 Weil seine Seele sich abgemüht hat, wird er das Licht schauen und die Fülle haben.Durch seine Erkenntnis wird er, mein Knecht, der Gerechte, den Vielen Gerechtigkeit schaffen; denn er trägt ihre Sünden.

      12 Darum will ich ihm die Vielen zur Beute geben und er soll die Starken zum Raube haben dafür, dass er sein Leben in den Tod gegeben hat und den Übeltätern gleichgerechnet ist und er die Sünde der Vielen getragen hat und für die Übeltäter gebeten.

      Wenn Du in diesen Zeilen nicht Jesus erkennst,dann kennst Du ihn nicht wirklich!
      Nur Jesus Christus trägt unsere/meine Sünden!!!
    • Ich bin sicher, dass Gott-Vater gelitten hat als man das fleischgewordene Wort Gottes, also seinen Sohn kreuzigte, statt die vom Himmlischen Vater durch den Mund seines Sohnes gelehrten Verhaltens- und Vergebungslehren ernst zu nehmen und über all das vorab Gelehrte zu erhöhen wo es den Lehren Jesu Christi widersprach.

      Im Gleichnis von den Bösen Weingärtnern wird klar thematisiert, dass der Weinbauer immer wieder Knechte (Propheten) sandte und weil man diese stets tötete sandte er seinen Sohn, mit dem Glauben, ihn würde man als den Sohn des Besitzers ehren, respektieren. Dass dem nicht so war zeigt die Geschichte klar auf. In den Augen der Schriftgelehrten war Jesus Christus ein gefährlicher Irrlehrenverbreiter, den sie glaubten aus dem Weg räumen, töten lassen zu müssen.

      Und deren Reaktion auf das Gleichnis war wie gehabt und wiederholte sich dann, wenn Jesus lehrte was mit ihren Lehren unvereinbar war (sie wollten ihn auch töten, weil er nach ihrem Glauben den Sabbat entheiligt haben sollte, was mit Todesstrafe geahndet wurde)

      Matthäus 21.45 Und da die Hohenpriester und Pharisäer seine Gleichnisse hörten, verstanden sie, daß er von ihnen redete. 46 Und sie trachteten darnach, wie sie ihn griffen; aber sie fürchteten sich vor dem Volk, denn es hielt ihn für einen Propheten.

      Jesus wusst ja schon lange vor der Kreuzigung, dass sein himmlischer Vater ihn nach 3 Tagen wieder auferwecken würde, es also nur ein Art Tot auf Zeit war. Kürzlich hat mich jemand gefragt, was Jesus damit antönen wollte als er zu Pilatus gesagt hat:
      Joh.18.33 Da ging Pilatus wieder hinein ins Richthaus und rief Jesus und sprach zu ihm: Bist du der Juden König? 34 Jesus antwortete: Redest du das von dir selbst, oder haben's dir andere von mir gesagt? 35 Pilatus antwortete: Bin ich ein Jude? Dein Volk und die Hohenpriester haben dich mir überantwortet. Was hast du getan? 36 Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden kämpfen, daß ich den Juden nicht überantwortet würde; aber nun ist mein Reich nicht von dannen. 37 Da sprach Pilatus zu ihm: So bist du dennoch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, daß ich für die Wahrheit zeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der höret meine Stimme.38 Spricht Pilatus zu ihm: Was ist Wahrheit? Und da er das gesagt, ging er wieder hinaus zu den Juden und spricht zu ihnen: Ich finde keine Schuld an ihm. 3

      Wie steht es heute mit Jesus Evangelium vom Reich Gottes, wo Liebe und Barmherzigkeit vorherrschen? Dieses wurde verdreht, weil offenbar der, den er bekämpfen wollte, dessen Werke er zerstören wollte, sein Feld nicht einfach so ohne Gegenwehr räumt und sogar noch heute Christen für seine Boshaftigkeiten einspannen kann. (Jesus kam die Werke des Teufels zu zerstören, lehrte Johannes)
    • 1. Johannesbrief 1:8.

      "Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.

      Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit."

      Johannes 1:29.

      "Siehe, das ist Gottes (Passah-) Lamm, das der Welt Sünde wegträgt!"
    • freudenboten schrieb:

      1. Johannesbrief 1:8.

      "Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.

      Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit."

      Johannes 1:29.

      "Siehe, das ist Gottes (Passah-) Lamm, das der Welt Sünde wegträgt!"


      Es kommt immer das selbe. Beachte die 2. Hälfte des Verses: ... WENN wir aber unsere Sünden BEKENNEN, so ist Er treu und gerecht, dass Er uns die Sünden vergibt........"

      ALLE haben mal gesündigt, nach der Bekehrung soll man aber das Ziel haben, NICHTmehr zu sündigen. Denn: "wer mich liebt, der tut keine Sünde.... (Gott).

      .
    • Des Christen lebenslanger Weg der Heiligung!

      renato23 schrieb:

      Gane MacShowan schrieb:

      Hallo renato23!

      Und seit wievielen Jahren lebst du schon sündenfrei?

      Gruß, GMacS
      Genau weiss ich es nicht mehr. Ich erkannte irgendwann voll inniger Freude, dass die Rüstung Gottes wirklich vor Pfeilen des Teufels oder seiner Gehilfen in Menschengestalt schützte. Nichts mehr konnte mich seither aus der Ruhe bringen, ist auch meinen Nächsten aufgefallen, wurde ich darauf angesprochen.

      NCH: Das konntest Du aber nur mit der Hilfe von Jesu Heiligen Geist! Ich freue mich, dass Du wie Paulus so oft schrieb, »eine neue Kreatur geworden bist!«. Versuche weiterhin mit des Heiligen Geistes Hilfe der Sünde und dem Teufel zu widerstehen! Dies nennt man auch "Heiligung"! Diese dauert aber ein ganzes Leben lang an und unser ganzes Leben ist leider auch "Kampf gegen die Sünde!"
      Luther sprach davon, dass "wir Sünder und zu gleich Gerechte" sind! Und unser ganzes Leben soll Buße sein! (1. seiner 95 Thesen!)

      Jesus Christus ist mein ständiger Begleiter, vor und seit meiner geistlichen Neugeburt aus Gott. Eigentlich sollten ja alle Christen, die sich als Wiedergeborene Christen bezeichnen, der Sünde wahrhaftig abgestorben sein, dauerhaft (wegen dem Durativ in den Johannesbriefen) unfähig geworden sein zu sündigen, also dem Verführer zur Sünde zum Opfer zu fallen.

      NCH: Ja, wir sollen "heilig" werden - und doch fallen wir immer wieder in die Sünde zurück! Das kann niemand abstreiten! Und es stimmt auch was Jesus sagte: "Geh und sündige hinfort nicht mehr!" ----> Dazu helfe uns der Heilige Geist!

      Mir ist es ein Rätsel, weshalb solche wichtige Stellen in der Nachfolge Jesu Christi im gängigen Bibelzitatenrepertoire gewisser Glaubensgemeinschaften nicht aufgenommen wurden;

      NCH: Gerade aber die Evangelisch-Methodistische Kirche hat sich seit Charles(1707-1788) und John Wesley(1703-1791) und
      George Whitefield(1714-1770) v.a. auch die Heiligung auf ihre Fahnen geschrieben und hat die von Dir zitierten folgenden Bibelstellen auch besonders betont!

      Wir wissen, daß, wer von Gott geboren ist, der sündigt nicht; sondern wer von Gott geboren ist, der bewahrt sich, und der Arge wird ihn nicht antasten. 1. Johannes 5.18
      Und wer seine Gebote hält, der bleibt in ihm und er in ihm. Und daran erkennen wir, daß er in uns bleibt, an dem Geist, den er uns gegeben hat. 1. Johannes 3.24
      Wer in ihm bleibt, der sündigt nicht; wer da sündigt, der hat ihn nicht gesehen noch erkannt. 1. Johannes 3.6
      Wer übertritt und bleibt nicht in der Lehre Christi, der hat keinen Gott; wer in der Lehre Christi bleibt, der hat beide, den Vater und den Sohn. 2. Johannes 1.9
      Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. 1. Johannes 4.16

      Die gelebte allumfassende Liebe, wie Jesus sie lehrte und vorlebte, ist der Schlüssel zu sündenfreiem Leben. Eine richtige Bekehrung ist doch bezeugter Wille, von aller Boshaftigkeit abzukehren,Apg 3.26 und dann folgt das beherzte, bewusste Ablegen von allem was mit einer innigen Gottbeziehung unvereinbar wäre (Gal. 5.19 und 20) und Loslassen von unrein machenden Gedanken, wirken sich präventiv aus, auf das Neue, Sinnvolle Leben mit Gott, als von ihm berufenen Mitarbeiter in seinem Weinberg. Mit stetigem guten Gewissen ist der Geist aufnahmefähig für die Werke, die Gott einem jeden vorbereitet hat.
      NCH: Ja, unser Geist soll sich stets mit dem Heiligen Geist und mit Jesus Christus "vereinigen" und stets den Kontakt zum himmlischen Vater suchen, im Sinne von Pauli Wort: "Betet ohne Unterlass!" (1Thess 5,17)
    • renato23 schrieb:

      Findest Du nicht auch?
      Nein, finde ich nicht.

      Die gesamte Heilige Schrift offenbart uns Gott, nicht nur das was uns als Aussage Jesu überliefert ist.


      renato23 schrieb:

      Der Hebräerbriefschreiber hat offenbar die unblutigen Vergebungskriterien Jesus Christus NICHT gekannt. Weder das Gleichnis vom Verlorenen Sohn, noch dasjenige des Schalksknecht. Wer vergibt, dem wird vergeben. Und insbesondere wer erkennt, dass er falsch gehandelt hatte, und dies aufrichtig bereut, der findet bei Gott, dem Himmlischen Vater (vorwurfsfreie) Vergebung, wird von ihm freudestrahlend in die Arme genommen und bekommt die Chance, sich nun bewusst, aus innerer Überzeugung an des Vaters Hausregeln zu halten. Jesus hat auch seinen Jüngern Vollmacht erteilt Sünden zu vergeben oder zu belassen. Zählt das bei Dir weniger als was der Hebräerbriefschreiber von sich gab?
      Diese Herangehensweise an die Heilige Schrift ist mit unseren Grundsätzen nicht vereinbar, Du stellst dich damit ausserhalb der Prämissen, die Voraussetzung für eine fruchtbringende Diskussion in diesem Forum sind (was ich Dir schon mehrfach erläutert habe). Jegliches Posting hier ist daher weitgehend irrelevant, weil andere (hier abgelehnte) Prämissen zugrundeliegen. Aber jeder darf seine Zeit verschwenden, wie er will. ;)
      Liebe Grüße, Heimo