Ga 5,22: Frucht des Geistes

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    • Ga 5,22: Frucht des Geistes

      Gal 5,22 Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue,
      23 Sanftmut, Keuschheit; gegen all dies steht kein Gesetz.

      Man sieht, dass wir Adventisten uns selbst bei diesem Satz schwer tun.

      Wer tut nun die Liebe?

      Bist du es selbst der die Liebe tut?
      Ist es der Geist, der in dir lebt? Oje Gefahr von Pantheismujs?
      Ist die Liebe in dir, die der Geist aufweckt, wie ein Gerät das ausgesteckt ist und Geist macht wieder die Verbindung?
      Da wir alle Sünder sind, sind wir aus uns heraus nicht fähig zur Liebe?
      Wenn wir es aber selber könnten, brauchen wir den Geist?
      Und wenn wir es nicht selbst könnten, dann müssten wir uns doch nicht anstrengen?
      Wenn wir uns aber anstrengen müssen, steht die Gefahr der Gesetzlichkeit und Werksgerechtigkeit wieder im Raum.
      Aber wenn wir es aus uns nicht könnten, dann könnte ich den anderen doch gar nicht auf die Finger klopfen, damit er sich mehr anstrengt. Oje wo bleit
      Wäre es nicht zu leicht, einfach den Geist darum zu bitten, dass er in mir das vollbringt?
      Nein, das wäre zu leicht oder doch wieder zu schwer, weil man es nicht gerne annimmt.
      Ich elendiger Mensch, wer kann mir daraus helfen: Dank sei Gott durch Jesus!
    • Es könnte zum verzeifeln sein, das menschliche Elend: Der göttliche Anspruch ("Frucht des Geistes") und die menschliche Natur ("Begierden des Fleiches"). Und nun befindet sich unser "Ich" dazwischen im täglichen Kampf. Siege, die einen stolz machen könnten. Niederlagen, die einen verzweifeln lassen könnten.

      "Das Christentum ist seltsam: Es schreibt dem Menschen vor, zu erkennen, daß er gemein, ja sogar verabscheuungswürdig ist, und es schreibt ihm vor, Gott ähnlich sein zu wollen. Ohne ein solches Gegengewicht würde diese Erhöhung ihn fürchterlich eitel, oder jene Demütigung ihn entsetzlich niedergeschlagen machen.
      Wenn der Mensch Gott erkennt, ohne sein Elend zu erkennen, verfällt er dem Stolz. Erkennt er sein Elend, ohne Gott zu erkennen, verfällt er der Verzweiflung. Durch die Erkenntnis Jesu Christi stehen wir in der Mitte, denn darin finden wir sowohl Gott wie auch unser Elend.
      Jesus Christus ist ein Gott, dem man sich nähert, ohne stolz zu werden, und vor dem man sich erniedrigt, ohne zu verzweifeln."

      (B. Pascal, Gedanken, S. 120)
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Manfred7 schrieb:

      Wer tut nun die Liebe?

      Bist du es selbst der die Liebe tut?
      Ist es der Geist, der in dir lebt? Oje Gefahr von Pantheismujs?
      Gefahr des Pantheismus sehe ich eigentlich nicht, da es doch der Geist Gottes ist, der nicht getrennt von ihm eine andere Gottheit ist.
      So wie der Geist des menschen nicht getrennt von diesem Menschen existiert (ausser in Gespenstergeschichten :D ).

      1Kor 2,11 Denn welcher Mensch weiß, was im Menschen ist, als allein der Geist des Menschen, der in ihm ist? So weiß auch niemand, was in Gott ist, als allein der Geist Gottes.

      Und diesen Geist lässt Gott in uns wohnen und regieren - wenn wir es zulassen.
      Dieser Geist macht uns zu seinen Kindern, Joh 1,13 die nicht aus menschlichem Geblüt noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen eines Mannes, sondern aus Gott geboren sind.

      Und treibt uns in unserem Denken und Tun: Röm 8,14 Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.

      Der Geist Gottes bezeugt unserem Geist diese Kindschaft: Röm 8,16 Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, dass wir Gottes Kinder sind.
      Und er gibt Zeugnis von Jesus: Joh 15,26 Wenn aber der Tröster kommen wird, den ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird Zeugnis geben von mir.

      Voraussetzung ist, dass wir in ihm bleiben: Joh 15,5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.


      Wir können aber auch unser Herz vor seinem Wirken verschliessen und uns so ihm entziehen
      1Joh 3,17 Wenn aber jemand dieser Welt Güter hat und sieht seinen Bruder darben und verschließt sein Herz vor ihm, wie bleibt dann die Liebe Gottes in ihm?

      Was dem am meisten im Weg steht, ist unser Eigenwille - und ich habe bei mir die Erfahrung gemacht, dass, wenn ich es nicht schaffe, das Gute und Richtige zu tun bzw das Falsche zu lassen, dann liegt es in der Regel daran, dass tief in mir drin doch noch ein Widerstand dagegen sitzt.
      Ich versuche dann, gegen diesen Widerstand trotzdem das Richtige zu tun, aber nur deshalb, weil ich weiss, dass es richtg ist - nicht, weil ich es wirklich selbst von Herzen auch will ..... und das ist sehr schwer und anstrengend. ...

      Leichter wird es, wenn ich diese Bemühung aufgebe und mein Wollen Gott bringe, damit der Heilige Geist an diesem Wollen arbeiten kann; also indem ich ihm zB sage:"Ich möchte nicht so oder so denken oder diese und jene schlechten Gefühle meinen Mitmenschen gegenüber haben, schaffe es aber nicht, die falschen Gedanken und Gefühle loszuwerden. Bitte hilf mir, sie in deine Hand los zu lassen und bitte dich, mein Wollen so zu verändern, dass es mit deinem Willen übereinstimmt."

      Wir müssen es nicht schaffen, uns selbst zu verändern.
      Wir brauchen nur die Bereitschaft, uns von Gott verändern zu lassen; er tut es gerne - aber nicht gegen unseren Widerstand.
    • Manfred7 schrieb:

      Gal 5,22 Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue,
      23 Sanftmut, Keuschheit
      das sind 3 x 3 = 9 Eigenschaften des Heiligen Geistes.

      Bemo schrieb:

      Durch die Erkenntnis Jesu Christi stehen wir in der Mitte, denn darin finden wir sowohl Gott wie auch unser Elend.
      Da hatte Pascal Recht!
    • Lieber Manfred, man darf mMn, Gal. 5,22+23 nicht isoliert sehen, sondern nur im Zusammenhang des gesamten Briefes. Und da geht es darum, dass Gottes Gnade seit Abrahams Zeiten immer als Geschenk angeboten wird. Unser einziges und ganzes "Tum" besteht in der Annahme das Geschenkes und darin, dass der Mensch sich Gott übergibt und ihn durch den Heiligen Geist an sich arbeiten und wirken lässt. "Mit unsrer Kraft ist nichts getan."

      Die Gesetze, die den Vorgang des "Heil-Werdens" veranschaulichen, sind erst später durch Mose offenbart worden und haben sich alle in Christus erfüllt. Wer sich nun im Rahmen der göttlichen Gesetze "anstrengt", verfehlt das Ziel. Das lehrt der Galater Brief.

      Liebe Grüße von benSalomo.
    • benSalomo schrieb:

      Wer sich nun im Rahmen der göttlichen Gesetze "anstrengt", verfehlt das Ziel. Das lehrt der Galater Brief.
      Mit dieser Aussage bin ich überhaupt nicht einverstanden. Wäre Paulus meiner Ansicht nach auch nicht. Denn wenn Paulus im selben Brief ja lehrt, dass jene welche Jesus Christus angehören (wollen) ihr Fleisch kreuzigen, also alles, was bislang "fleischliche" Gesinnung war, hinter sich lassen und nurmehr im Geiste wandeln. Eine solche Umstellung geht wohl nicht ohne Anstrengung.

      Einige der Galater verfielen offenbar wieder in jene herzlosen, fleischlichen mosaischen Gesetze, mit dessen Werke man unmöglich beim Vater im Himmel punkten konnte, und auch dem Nächsten und sich selbst schadete. Mit gewissen Werken, wie sie jene Gesetze fordern, kann man dem Vater Jesus, der ein Gott des Friedens und der Liebe ist unmöglich gefallen, geschweige denn, Versöhnung seinerseits erwarten.

      Hier geht es ja um die Frucht des Geistes, in Gal. 5.22

      Paulus schrieb:

      Galater 516 Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lüste des Fleisches nicht vollbringen. 17 Denn das Fleisch gelüstet wider den Geist, und der Geist wider das Fleisch; dieselben sind widereinander, daß ihr nicht tut, was ihr wollt. (Römer 7.15) (Römer 7.23) 18 Regiert euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesetz.
      19 Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Ehebruch, Hurerei, Unreinigkeit, Unzucht, 20 Abgötterei, Zauberei, Feindschaft, Hader, Neid, Zorn, Zank, Zwietracht, Rotten, Haß, Mord, 21 Saufen, Fressen und dergleichen, von welchen ich euch zuvor gesagt und sage noch zuvor, daß, die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben. 22 Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, Keuschheit. 23 Wider solche ist das Gesetz nicht.
      24 Welche aber Christo angehören, die kreuzigen ihr Fleisch samt den Lüsten und Begierden. 25 So wir im Geist leben, so lasset uns auch im Geist wandeln.
      Wer sich nicht von biblisch als "fleischliche" Gesinnung bezeichneten Gedanken/Verhaltensweisen kontinuierlich bis vollkommen trennt, läuft ja demzufolge immer wieder Gefahr, der Sünde Knecht zu sein, in solchen Momenten somit von Gott getrennt zu handeln. Für das Reich Gottes ist es aber absolut ein no go. (Gal 5.19 bis 21....die solches tun werden das Reich Gottes nicht erben, verpassen auch die Chance in Christus eine neue Kreatur zu werden.
      Dies bleibt denen ja klar vorbehalten, die alles Fleischliche gekreuzigt haben und nurmehr im Geiste wandeln. Das erfordert anfangs Anstrengung, mit der Zeit aber fällt es immer leichter und letztendlich regiert nurmehr der Geist Gottes, was man daran erkennt, dass man unfähig geworden ist, boshaft zu reden, zu handeln nurmehr Liebe lebt, was darauf hinweist, dass ein Mensch von Gottes Geist gelenkt wird.

      Wenn Menschen eingeredet wird, sie müssten gar nichts tun um mit Gott allenfalls versöhnt zu werden, ist das eine der schlimmsten Lügen. Auch wenn man Frischbekehrten vorenthält, was zu tun und zu lassen sei, will man vor Gott als wahrer Nachfolger Jesus Christus gelten, was ja erfahrungsgemäss zu einer win-win Siutation führt. Wer nurmehr im Geiste wandelt ist nurmehr Gott dienstbar, was Gott ebenso erfreut wie man selber innere Zufriedenheit erlangt, weil dann klare Erlösung von dem Bösen zu einem Leben im Licht Gottes führt, was Jesus Christus ja klar verheissen hat, so man IHM glaubt und SEINE Lehren umsetzt.

      Gesegnete Grüsse, renato23
    • Paulus warnt aber in einer zentralen Bibelstelle im Galaterbrief (die sehr bedeutend für die christliche Rechtfertigungslehre ist!) auch vor der Werksgerechtigkeit ! ---> Galater 2,16

      Bibelstelle

      Doch weil wir wissen, dass der Mensch durch Werke des Gesetzes nicht gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, sind auch wir zum Glauben an Christus Jesus gekommen, damit wir gerecht werden durch den Glauben an Christus und nicht durch Werke des Gesetzes; denn durch des Gesetzes Werke wird kein Mensch gerecht.
    • Ich halte diesen "Tugendkatalog" für essentiell, so wie den in Hiob 31 !! Man prüfe sich täglich !! Was und in welchem Geit habe ich gestern abends mit zwei anderen Brüdern Probleme besprochen ? Wie juckt es mich, einem "Aufdeckungsjournalisten" ein Interview zu geben, das zumindest eine Woche lang den Boulevard erschüttert ? (Wie schön, ja prickelnd schön ist diese Macht in meiner Erinnerung und meinen Aktenmappen !)

      Boshaft, wie ich bin : Von Vegan ist da nicht die Rede !

      Konkret aber : Vom Treffen mit dem Aufdeckungsjournalisten im Kaffeehaus ist weder in 5. Mose noch bei Paulus noch in unseren "Grundsätzen" die Rede ! _ man verlasse sich nicht darauf, eh alles grundsatzkonform zu tun !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • freudenboten schrieb:

      Ich denke, Anerkennung bei Menschen zu finden, ist schwerer, als Anerkennung (Rechtfertigung aus Gnaden) bei Gott zu finden.
      Nein, Du brauchst nur den entsprechenden Happen in das entsprechende Löwenmaul zu stopfen - und Du bist in den Schlagzeilen - zunächst. Das geht auch über ein eher obszönes Thema, das Du für eine anbieten kannst - - - - - -
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Paulus warnt aber in einer zentralen Bibelstelle im Galaterbrief (die sehr bedeutend für die christliche Rechtfertigungslehre ist!) auch vor der Werksgerechtigkeit ! ---> Galater 2,16

      Bibelstelle

      Doch weil wir wissen, dass der Mensch durch Werke des Gesetzes nicht gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, sind auch wir zum Glauben an Christus Jesus gekommen, damit wir gerecht werden durch den Glauben an Christus und nicht durch Werke des Gesetzes; denn durch des Gesetzes Werke wird kein Mensch gerecht.

      Lieber Norbert. Es ist doch erkennbar ein Unterschied, ob damals jemand mit Werken teils mosaischer Gesetze glaubte gerecht, gottgefällig zu handeln. Das Schlagwort WERKSGERECHTIGKEIT hat ja zu unrecht eine negative bedeutung. Ist noch schön, hast Du diese Version veröffentlicht. Bei meinem Bibelstellenvergleich zwischen unterschiedlichen Bibelübersetzungen ist nämlich an Stelle von "Werken des Gesetzes" GUTE WERKE hineininterpretiert worden.


      Paulus schrieb:

      Hoffnung für Alle:Galater 2.14 Als ich merkte, dass sie nicht ehrlich waren und von der Wahrheit der rettenden Botschaft abwichen, stellte ich Petrus vor der ganzen Gemeinde zur Rede: »Obwohl du als Jude geboren wurdest, lebst du nicht mehr streng nach den jüdischen Vorschriften, weil du Christ geworden bist. Weshalb verlangst du dann von den Christen, die aus den nichtjüdischen Völkern stammen, dass sie sich an die jüdischen Regeln und Gesetze halten sollen?«
      15 Zwar sind wir durch unsere Geburt Juden und keine Sünder wie die Menschen anderer Völker.
      16 Trotzdem wissen wir inzwischen sehr genau, dass wir nicht durch Taten, wie das Gesetz sie von uns fordert, vor Gott bestehen können, sondern allein durch den Glauben an Jesus Christus. Wir sind doch deshalb Christen geworden, weil wir davon überzeugt sind, dass wir nur durch den Glauben an Christus von unserer Schuld freigesprochen werden; nicht aber, weil wir die Forderungen des Gesetzes erfüllen. Denn kein Mensch findet durch gute Werke Gottes Anerkennung.


      Gebote halten ja, will man zum Leben eingehen..-Jesus Worte dereinst zum reichen Jüngling-. (Denn das ist die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer. 1. Johannes 5.3 )dann handelt man biblisch gesehen GEISTLICH im Sinne von Galater 5.22.

      Die Hoffnung für Alle scheint zudem von einem Trinitarier und deren Glaubensdogmatik angepasst worden sein. Wer diese ansonsten recht verständlich geschriebene Übersetzung als jene die vollkommen von Gottes Geist eingegeben worden sei glaubt, wird Trinitarier. Das sieht man am Besten bei 1. Joh. 5.20 wo hineingedichtet wurde, dass Jesus ja selbst der wahre Gott sei, dies nur nebenbei.

      Wer sich zu einer neue Kreatur in Christus verändert hat, oder verändern lies, durch Umsetzen Jesu Lehren, kann von Gott hocherfreut zu nurmehr Guten Werken geleitet werden, die er allen willigen Menschen , Christen wie Andersgläubigen vorbereitet hat darin zu wandeln (Epheser 2.10), aber oft mangelt es am Interesse von solchen, die glauben, aus Gnade errettet zu sein und im Jüngsten Gericht das Hintertürchen für "Bekehrte" angeblich "Wiedergeborene Christen" glauben zu finden, sich aber spätestens dann verwundern, dass es ein solches nicht gibt. -

      Vollkommen im Geiste wandeln heisst doch klar, sich aus Liebe zu Jesus und für das eigene Wohl, und das der Nächsten von aller Boshaftigkeit und allfälligen einstigen bösen Werken getrennt zu haben, weil dies Trennung von Gott erkennen lässt, denn wer Sünde tut ist der Sünde Knecht, und wessen Werke man tut, dessen Knecht ist man. Gute Werke zeugen von Gottverbundenheit, Böse Werke weist auf gottferndes Handeln hin.

      Anhand der Werke ob in Gott getan oder unter Einfluss dessen Widersacher kann man schon erkennen, ob man schon vom Einfluss des Bösen Erlösung erfahren hat oder immer mal wieder auf seine teuflischen Verführungen hereinfällt.

      Gesegnete Grüsse renato23
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Paulus warnt aber in einer zentralen Bibelstelle im Galaterbrief (die sehr bedeutend für die christliche Rechtfertigungslehre ist!) auch vor der Werksgerechtigkeit ! ---> Galater 2,16

      Bibelstelle

      Doch weil wir wissen, dass der Mensch durch Werke des Gesetzes nicht gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, sind auch wir zum Glauben an Christus Jesus gekommen, damit wir gerecht werden durch den Glauben an Christus und nicht durch Werke des Gesetzes; denn durch des Gesetzes Werke wird kein Mensch gerecht.

      Nur mehr wandeln im Geist ist zudem kein Werk sondern ein womöglich längst fällig gewesener Gesinnungswandel, was natürlich Selbstkritikfähigkeit, Objektivität und Reue/Besserungswillen voraussetzt.
    • renato23 schrieb:

      Mit gewissen Werken, wie sie jene Gesetze fordern, kann man dem Vater Jesus, der ein Gott des Friedens und der Liebe ist unmöglich gefallen, geschweige denn, Versöhnung seinerseits erwarten.
      Hast Du da nicht ein Komma vergessen?

      renato23 schrieb:

      Wenn Menschen eingeredet wird, sie müssten gar nichts tun um mit Gott allenfalls versöhnt zu werden, ist das eine der schlimmsten Lügen. Auch wenn man Frischbekehrten vorenthält, was zu tun und zu lassen sei, will man vor Gott als wahrer Nachfolger Jesus Christus gelten, was ja erfahrungsgemäss zu einer win-win Siutation führt. Wer nurmehr im Geiste wandelt ist nurmehr Gott dienstbar,
      Wer getauft wird schließt sich einer Gemeinde an. Dort lernt er die Liebe leben. Es sind genug Dienste da um Theorie in die Praxis umzusetzen. Deshalb der Streit, Weke ohne Glauben, oder Glauben ohne Weke,kann keine neue Kreatur entstehen lassen. Aber ohne die Kraft des HL.Geistes gibt es kein Überwinden....
    • Luther sagt, dass die (guten) Werke die Früchte des Glaubens sind!
      Aber allein durch den Glauben an Christus werden wir gerettet! (Römer 3,21-30/ Römer 1,17/ Römer 4,5.16/ Römer 5,1/ Römer 9,30/ Römer 10,6/ Galater 2,16/ Galater 3,6-8.24/ Epheser 2,8.9/ Philipper 3,9/ Hebräer 11,7)
    • Hat mir gefallen:
      Die anderen 8. Begriffe sind wie die Blätter dieser einen Blume:

      Freude
      Diese Freude ist losgelöst von den äußeren Lebensumständen. Es geht um eine Freude, die sich allein in Jesus gründet - um "die Freude am Herrn". Diese Freude trotzt den äußeren Umständen und zeigt sich - laut Bibel - oft gerade mitten im Leid. Und gerade dort bleibt sie gelassen. Sie lässt sich nicht verbergen und auf andere wirkt sie ansteckend.
      Frieden (Schalom, Wohlbefinden, Heil, Sicherheit)
      Im Neuen Testament wird uns der Frieden mit drei verschiedenen Aspekten beschrieben: Als einen inneren Frieden, eine Art Gemütsruhe. Daneben als den Frieden mit Gott. Darüber hinaus als das Heilsein des ganzen Menschen - dem Schalom Gottes - aus dem das Miteinander der Menschen erwächst.
      Geduld (Standhaftigkeit, Ausdauer, Langmut)
      Damit ist eine Beharrlichkeit gemeint, die sich nicht so leicht durch widrige Umstände erschüttern lässt. Sie gründet in der Geduld Gottes, die keinen Menschen aufgibt. Es geht um Zielstrebigkeit, die mit Nachsicht Hand in Hand geht.
      Freundlichkeit (Güte, Rechtschaffenheit, Milde)
      Es geht hierbei um die aktive Zuwendung zum Anderen, die sich durch Aufmerksamkeiten in Form von Zuwendung, Geschenken, Zuhören, oder einfach einem Lächeln zeigt.
      Güte (Rechtschaffenheit, das Gute tun)
      Dieser Begriff ist eher mit "Gutheit" wiederzugeben. Es geht um eine Haltung, die kompromisslos nach dem fragt, was Gott will und dabei dem Bösen im eigenen Leben und im Leben anderer widersteht.
      Treue (Zuverlässigkeit, Vertrauen, Glaube)
      Dieses Wort lässt sich auch mit Glauben übersetzen und bedeutet Zuverlässigkeit und Vertrauen. Ich vertraue anderen und bin selbst vertrauenswürdig.
      Bescheidenheit (Sanftmut, Freundlichkeit, Milde)
      Hiermit ist das Gegenteil von streitender eifernder Rechthaberei gemeint. Bescheidene oder sanftmütige Menschen haben keine Probleme damit, sich anderen unterzuordnen. Sie reagieren nicht so schnell zornig, sondern haben eine milde, wohlwollende und duldsame Ausstrahlung.
      Selbstbeherrschung (Enthaltsamkeit, Disziplin)
      Es geht hierbei um Nüchternheit, Maß halten und Mäßigung in allen Lebensbereichen. Es geht um Disziplin auf den verschiedensten Gebieten unseres Lebens.

      von Hallöchen und herzlich willkommen auf Siegi's Homepage!
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:

      Die anderen 8. Begriffe sind wie die Blätter dieser einen Blume:

      renato23 schrieb:

      die Frucht des Geistes, in Gal. 5.22

      Paulus schrieb:

      Galater 5, 22 Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit = Güte, Glaube = Treue, Sanftmut = Bescheidenheit, Keuschheit.

      Warum fehlt hier unter NR. 17 ausgerechnet die Keuschheit?
    • freudenboten schrieb:

      Griechisch "Egkrateia" ist "Selbstbeherrschung".

      Wäre auch hier im Forum sinnvoll
      Eben, das Wort "Keuschheit" ist simpel thematisch sehr einengend besetzt. Und hat das gesamte Chrisentum auf EINES focussiert (Siehe zuletzt die "Affäre" Heather Cook und die rabiaten Postings in den Foren dazu).
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -