Gesetzlichkeit und Werksgerechtigkeit

    • HeimoW schrieb:

      Und dass Jesus und die Apostel das AT als Norm du Grundlage ihrer Predigt nutzten wird auch "ausgeblendet".
      Ach und warum verfolgte denn Paulus dereinst die Jünger Jesus und warum wurde ihnen strikte verboten die Lehren Jesus und dessen Namen überhaupt nur zu erwähnen? Die Jünger Jesu waren keine Schriftgelehrten. Sie gaben weiter, was sie von Jesus Christus hörten. Sie glaubten ihm, dass ER vom allein wahren Gott gesandt wurde und was dessen Willen war. Sie und auch Apostel Paulus setzten sich vehement für das Reich Gottes ein, wie Jesus Christus ja ihnen befohlen hat.

      Im AT gab es noch kein Evangelium, wie das von Jesus verkündete, nämlich dass ein Friedensreich Gottes auf Erden dann aufgebaut werden kann, wenn allfällige Sünder sich vom Sündigen vollkommen abwenden. Wer Sünde tut ist der Sünde Knecht und der Sünde Sold ist der Tod.

      Gesegnete Grüsse renato23
    • freudenboten schrieb:

      Matthäus 5:17.-20.


      Na dann schauen wir mal, was Jesus Christus lehrte:
      Matthäus17 Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. Jesus lehrte und lebte Erfüllung der Gesetze und Propheten vor:Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch. Das ist das Gesetz und die Propheten. Matthäus 7.12
      In diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten. Matthäus 22.40

      18 Denn ich sage euch wahrlich: Bis daß Himmel und Erde zergehe, wird nicht zergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüttel vom Gesetz, bis daß es alles geschehe. Jesus sah offenbar voraus, wie stark die Gesetzlichkeit vorherrschte.
      19 Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute also, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich. Da spricht Jesus von den Geboten, dass sie -so wie er sie interpretierte- allesamt eingehalten werden sollten und auch die Leute dementsprechend instruiert. Beim reichen Jüngling zählt er diese auf:
      Und siehe, einer trat zu ihm und sprach: Guter Meister, was soll ich Gutes tun, daß ich das ewige Leben möge haben? 17 Er aber sprach zu ihm: Was heißest du mich gut? Niemand ist gut denn der einige Gott. Willst du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote.18 Da sprach er zu ihm: Welche? Jesus aber sprach: "Du sollst nicht töten; du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis geben; 19 ehre Vater und Mutter;" und: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." Matthäus 19, 16-19
      20 Denn ich sage euch: Es sei denn eure Gerechtigkeit besser als der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.

      Gesegnete Grüsse renato23

    • FRIEDENSREICH WIRD SCHON IM AT ANGEKÜNDIGT!

      renato23 schrieb:

      HeimoW schrieb:

      Und dass Jesus und die Apostel das AT als Norm und Grundlage ihrer Predigt nutzten wird auch "ausgeblendet".
      Im AT gab es noch kein Evangelium, wie das von Jesus verkündete, nämlich dass ein Friedensreich Gottes auf Erden dann aufgebaut werden kann
      freudenboten hat schon darauf hingewiesen, dass sich das Evangelium Jesu durch die ganze Schrift ziehen würde - also schon im AT vorkomme, beginnend beim sogenannten Protevangelium in Gen.3,15. Ein Höhepunkt findet sich in 2Mo 34,6: » HERR, HERR, Gott, barmherzig und gnädig und geduldig und von großer Gnade und Treue ... « (siehe auch: 2Chr 30,9/ Neh 9,31/ Ps 86,15/ Ps 103,8/ Ps 145,8)

      Und auch ein Friedensreich Gottes auf Erden wird im AT bereits angekündigt und prophezeit, so z.B. in Jesaja 2, in Jesaja 11, in Jesaja 65, Micha 4 und vielen anderen Stellen, wie z.B.:
      • Ps 29,11 Der HERR wird seinem Volk Kraft geben; der HERR wird sein Volk segnen mit Frieden.
      • Jes 9,6 auf dass seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich, dass er's stärke und stütze durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit.
      • Jes 14,7 Nun hat Ruhe und Frieden alle Welt und jubelt fröhlich.
      • Jes 52,7 Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße des Freudenboten, der da Frieden verkündigt, Gutes predigt, Heil verkündigt, der da sagt zu Zion: Dein Gott ist König!
      • Jes 60,17 ... Und ich will den Frieden zu deiner Obrigkeit machen und die Gerechtigkeit zu deinem Herrscher.
      • Jer 33,6 Siehe, ich will sie heilen und gesund machen und will ihnen dauernden Frieden gewähren.
      • Sach 9,10 Denn ich will die Wagen vernichten in Ephraim und die Rosse in Jerusalem, und der Kriegsbogen soll zerbrochen werden. Denn er wird Frieden gebieten den Völkern, und seine Herrschaft wird sein von einem Meer bis zum andern und vom Strom bis an die Enden der Erde.

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    • Jeremia 33

      9 Und das soll mein Ruhm und meine Wonne, mein Preis und meine Ehre sein unter allen Völkern auf Erden, wenn sie all das Gute hören, das ich ihnen tue. Und sie werden sich verwundern und entsetzen über all das Gute und über all das Heil, das ich Jerusalem geben will.

      Wie kann man sich entsetzen über Gutes?
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:

      Jeremia 33

      9 Und das soll mein Ruhm und meine Wonne, mein Preis und meine Ehre sein unter allen Völkern auf Erden, wenn sie all das Gute hören, das ich ihnen tue. Und sie werden sich verwundern und entsetzen über all das Gute und über all das Heil, das ich Jerusalem geben will.

      Wie kann man sich entsetzen über Gutes?
      Ja, das ist in der Tat eine berechtigte Frage!
      Die Neue evangelistische Übersetzung hat folgende Fassung: "Dann werde ich mich über Jerusalem freuen, denn diese Stadt wird mir bei allen Völkern der Welt Ruhm und Ehre einbringen. Sie werden von Ehrfurcht überwältigt sein, wenn sie hören, wie viel Gutes und welchen Frieden ich dieser Stadt schenke." (Auch die Hoffnung für Alle übersetzt mit "Ehrfurcht"!)


      Die Übersetzung von "Ehrfurcht" statt "Entsetzen"'halte ich für besser! Welcher Hebräisch-Kenner kann sagen, was für das Wort "entsetzen" hier im Urtext verwendet wurde? Danke im voraus für die Antwort!