Christus ist Sieger - Tägliche Andachten

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      Alle können durch Christus Überwinder sein, 19. Juli

      Kann ein Schwarzer seine Haut ändern, ein Leopard seine Flecken?Dann könntet auch ihr Gutes tun, die ihr an Bösestun gewöhnt seid.Jeremia 13,23 (EB).

      Wir wissen, dass es in unserer Welt überall an Selbstbeherrschung mangelt. Es ist keine Sünde, wenn wir essen und trinken, um unseren Körper zu erhalten, und wenn wir für unser geistliches Wohlergehen sorgen. Doch wenn wir die Ewigkeit aus den Augen verlieren und die grundsätzlich notwendigen Dinge übertrieben wichtig nehmen, können sie zur Sünde werden. Wo wir uns auch hinwenden, überall herrschen Verbrechen und Bosheit. Ist es da nicht an der Zeit, dass wir beginnen, einmal persönlich nach den Ursachen zu forschen? ...

      Satan wird durch die Schlange dargestellt. Siehe Offenbarung 12,9. Der Versucher ist überall um uns her und wenn Gott sagt: „Du sollst nicht ...“, was bewirkt das? Oft hören wir auf den Versucher, anstatt Gott zu gehorchen. Und anstelle der angenehmen Dinge, die Satan uns verspricht, handeln wir uns Leid und Kummer ein ...

      Als Christus als Säugling in Bethlehem geboren wurde, sangen die Engel: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen.“ Lukas 2,14. Satan und seine ganze Versammlung — denn er behauptet, religiös zu sein — waren fest entschlossen, alles zu unternehmen, damit Christus den Ratschluss des Himmels nicht ausführen sollte. Nachdem Jesus getauft war, kniete er am Jordanufer nieder und sprach ein Gebet, wie es der Himmel nie zuvor gehört hatte ... Die Herrlichkeit Gottes kam in Gestalt einer schimmernden Taube auf ihn herab und aus der Ewigkeit hörte man die Worte: „Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen.“ Lukas 3,22. Christus umarmt die Menschen mit der menschlichen Seite seines Wesens, aber gleichzeitig greift er mit seinem göttlichen Arm nach dem Thron des unendlichen Gottes. Das Gebet Christi durchbrach die Finsternis und kam vor Gott. Das heißt für jeden von uns, dass uns der Himmel offen steht. Das bedeutet, dass die Tore nun geöffnet sind, dass dem Sohn Gottes Herrlichkeit verliehen worden ist — und allen, die an seinen Namen glauben ...

      Christus ging „voll heiligen Geistes ... in die Wüste“ (Lukas 4,1), um dort vom Teufel versucht zu werden ... Satan verließ das Schlachtfeld als besiegter Feind.Unser Heiland hatte sich auf gefährlichem Boden befunden, aber er blieb Sieger ...

      Was hat er für die Menschheit bewirkt? Er hat sie sittlich und moralisch aufgewertet. Wir können Überwinder sein durch ihn, der allem Genüge getan hat.Auch für die völlig hoffnungslosen Fälle gibt es in Christus Hoffnung ... Weshalb ist Christus gekommen? Er wollte uns den Vater zeigen. Welch ein liebevolles und mitfühlendes Herz! ... Als Gott uns seinen Sohn gab, schenkte er uns den ganzen Himmel. Mehr konnte er nicht geben.
      Manuskript 27, 1893; Ein Tempel des Heiligen Geistes 309-313 [überarbeitet].


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      In Christus können wir vollkommene Menschlichkeit besitzen, 20. Juli

      [Jesus sagte:] Bleibt fest mit mir verbunden, dann wird mein Leben in euch sein! Denn so wie eine Rebe nur dann Früchte tragen kann, wenn sie am Weinstock ist, so werdet auch ihr nur Frucht bringen, wenn ihr mit mir verbunden bleibt. Johannes 15,4 (Hfa).

      Satan wollte die Regierung Gottes verändern und den Regeln in Gottes Reich seine eigene Prägung aufdrücken. Christus wollte sich diesem Ansinnen nicht anschließen, und so begann Satans Kampf gegen ihn und wurde immer heftiger.Weil Luzifer zunächst im Geheimen wirkte, — nur Gott wusste davon — wurde er zu einem hinterhältigen Wesen. Er erzählte Lügen, als wären sie wahr.

      Er war aus dem Himmel ausgestoßen worden. Es sah so aus, als wäre Christus mit ihm in der Wildnis allein, als die Versuchungen begannen. Aber er war nicht allein, denn Engel umgaben ihn, so wie Gottes Engel auch beauftragt sind, denen zu dienen, die den furchtbaren Angriffen des Feindes ausgesetzt sind. Siehe Hebräer 1,14. Christus war in der Einöde mit dem konfrontiert, den er im Himmel bekämpft und besiegt hatte (siehe Offenbarung 12,7.8), und Satan verlor erneut.

      In der Wildnis begegnete ihm Christus unter anderen Umständen, denn die göttliche Herrlichkeit, die ihn umgab, war nicht mehr sichtbar. Er hatte sich selbst erniedrigt und hat die menschliche Natur auf sich genommen. Siehe Philipper 2,7.8... Welche geistigen Qualen musste Christus durchleiden! Welchen Kummer! Welche inneren Kämpfe! Er stand dort in der Wildnis keinem hässlichen Monster gegenüber, so wie es manchmal dargestellt wird — mit Fledermausflügeln und einem Pferdefuß — sondern einem wunderschönen Lichtengel, der so aussah, als käme er gerade aus der Gegenwart Gottes ...

      Wir können die Tiefe und Macht dieser Versuchungen gar nicht ermessen, bis uns der Herr dorthin bringen wird, wo er uns durch eine Offenbarung diese Szenen direkt zeigen kann — und auch dann werden wir sie nur teilweise erfassen ... Die Anfechtungen und Prüfungen Jesu zeigen uns, dass er diesen Versuchungen hätte nachgeben können, sonst wäre der ganze Kampf nur eine Farce gewesen. Doch er ging auf die Werbungen des Feindes nicht ein und bewies damit, dass die menschliche Natur — durch den Glauben mit der göttlichen Natur verbunden — stark sein und den Versuchungen Satans widerstehen kann. Christi vollkommene Menschheit ist dieselbe, die wir durch die Verbindung mit Christus auch besitzen können. Als Gott konnte Christus genauso wenig versucht werden, wie im Himmel seine Treue auf die Probe gestellt werden konnte. Doch als er herabstieg und unsere Natur annahm, konnte er durchaus versucht werden. Er hatte ja nicht die Natur der Engel angenommen, sondern die der Menschen, die unserer Natur völlig gleich ist, abgesehen davon, dass sie keine Spur der Sünde in sich trug ...

      Die Prüfung, die Christus zu bestehen hatte, war viel schwieriger als die von Adam und Eva, denn Christus nahm unsere menschliche Natur auf sich, die zwar gefallen, aber nicht verdorben war. Sie würde auch nicht verdorben werden, es sei denn, er folgte den Worten Satans anstatt den Worten Gottes.
      Manuskript 57, 1890; Manuscript Releases XVI, 180-183.


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      Alle sind berufen, Kinder Gottes zu werden, 21. Juli

      Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen, dass wir, wenn er offenbar werden wird, ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn sehen, wie er ist. 1.Johannes 3,2 (EB).

      Hier bekommt Johannes einen Einblick in die unermessliche Liebe des ewigen Gottes. Johannes findet keine Worte, um sie zu beschreiben. Er ruft die Welt auf, sie zu betrachten. Im Alten Testament gab es Symbole und Schatten, die auf Christus hinwiesen. Siehe Hebräer 8,3-5. Diejenigen, die Christus während seines Dienstes auf der Erde begleitet hatten, beschrieben seine Werke im Neuen Testament.Dreieinhalb Jahre lang lernten die Jünger beim größten Lehrer, den die Welt je gesehen hatte ... Was brachte ihn hierher? Adam und Eva hatten das Gesetz Gottes in Eden übertreten ...

      Christus betrachtete unsere Welt, bevor er hierher kam, und sah, wie Satan seine Macht über die Menschheit ausübte. Und weil Adam das Gesetz übertreten hatte, beanspruchte der Teufel nun die ganze Menschheit als sein Eigentum. Er wies auf Unglücksfälle und Krankheiten hin und schob die Schuld dafür Gott in die Schuhe.Er behauptete, Gott hätte kein Mitleid mit den Menschen — sie könnten sich genauso gut unter seine Herrschaft begeben. Jesus hatte sich verpflichtet, sein eigenes Leben für die Rettung der Menschheit zu opfern. Er legte sein Königsgewand und seine Königskrone ab, damit er seine Göttlichkeit mit Menschlichkeit bekleiden konnte ...

      Seitdem Gottes Gesetz übertreten wurde, herrschte die Meinung vor, dass Menschen sein Gesetz unmöglich halten können. In Jesus Christus verband sich das menschliche Element mit dem göttlichen. Er kam in unsere Welt, um die Menschheit auf der Skala der moralischen Wertigkeit Gottes emporzuheben. Er betrat siegreich den Boden, auf dem Adam fiel. Er widerstand den Versuchungen Satans und überwand ihn. Satan kam ihm als Engel des Lichts entgegen, so wie er das auch bei uns zu tun vermag.

      Jesus Christus ging als Sieger aus den Versuchungen in der Wildnis hervor. Am Ufer des Jordans schickte er ein Gebet zum Himmel, wie man es dort noch nie gehört hatte. Dieses Gebet durchdrang die Dunkelheit, die ihn umgab, und erreichte den höchsten Himmel. Die Himmel öffneten sich und der Heilige Geist kam in der Gestalt einer Taube — glänzend wie poliertes Gold — auf ihn herab, und von den Lippen des Unendlichen hörte man die Worte: „Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen.“ Lukas 3,22. Wahrscheinlich haben wir noch nicht begriffen, was dies für uns bedeutet. Wir sind in Christus von Gott angenommen.

      Christus kam in unsere winzige Welt und ehrte sie, indem er die menschliche Natur annahm. Dadurch ehrte er die Menschheit in den Augen aller intelligenten Geschöpfe.
      Manuskript 16, 1893.

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      Unser Einfluss wirkt zum Guten oder zum Bösen, 22. Juli

      Die Weisen und Verständigen aber werden leuchten wie die Sonne am Himmel. Und diejenigen, die vielen Menschen den richtigen Weg gezeigt haben, leuchten für immer und ewig wie die Sterne. Daniel 12,3 (Hfa).

      Wahre Christen werden Ähnliches erleben wie Christus in der Wildnis der Versuchung — besonders jene, die sich dafür einsetzen, Menschen aus den Fängen Satans zu befreien. Sie werden vom Feind aller Gerechtigkeit angegriffen und können durch Christi Gnade genauso überwinden, wie er es tat. Christen sollten nicht meinen, sie wären von Gott verlassen, weil sie schmerzhaften Versuchungen ausgesetzt sind. Wenn sie sich von ihnen nicht erschüttern lassen, wird Satan sie verlassen und Engel werden ihnen dienen, wie sie Jesus dienten. Siehe Matthäus 4,11. Mit nichts lässt sich der Trost vergleichen, den Christen genießen, wenn sie die Versuchung geduldig durchgestanden und Satan aus dem Feld geschlagen haben.Sie haben für Jesus gezeugt, indem sie sich ganz auf Gottes Wort verließen und sagten: „Es steht geschrieben“. Dadurch haben sie jedem Vorstoß Satans widerstanden, bis sie ihn zurückgeschlagen und den Sieg errungen haben.

      Wir dürfen keinesfalls auf Menschen herabsehen, nur weil sie schwer versucht werden und über ihnen die Wellen zusammenzustürzen scheinen. Wir müssen uns bewusst machen, dass auch Jesus auf allen Gebieten schmerzhaft versucht wurde, damit er allen helfen kann, die versucht werden. Siehe Hebräer 2,18 ...

      Jeder von uns hat einen Einfluss auf andere. Unsere Worte und Taten hinterlassen einen unauslöschlichen Eindruck. Es ist unsere Pflicht, nicht für uns selbst zu leben, sondern zum Besten für andere, indem wir uns nicht von unseren Gefühlen leiten lassen, sondern von Prinzipien. Wir sollten immer daran denken, dass unser Einfluss zum Guten oder zum Bösen wirkt. Wir sind entweder ein Licht, das andere aufbaut, oder ein Sturm, der zerstört ...

      Gottes Gesetz fordert, dass wir einander lieben, wie wir uns selbst lieben. Siehe 3.Mose 19,18. Daher muss jede Kraft und jeder Gedankengang auf dieses Ziel abgestimmt werden, damit wir möglichst viel Gutes bewirken können ... Wie zufrieden wird Gott als Geber sein, wenn wir seine königlichen Geschenke hochhalten, damit sie mit Macht auf andere wirken. Solche Menschen sind Verbindungsglieder zwischen Gott und Menschen und offenbaren den Geist Christi und die Wesenszüge des Himmels. Die Kraft der Heiligkeit, die man sieht, — aber derer man sich nicht rühmt — spricht beredter als die ausgefeilteste Predigt. Sie berichtet von Gott und zeigt den Menschen ihre Pflicht noch wirksamer, als bloße Worte es vermögen.
      Brief 39, 1887; Manuscript Releases XX, 137.138.

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      Wir sollen von jedem Wort Gottes leben, 23. Juli

      Eine Stimme aus dem Himmel sagte: „Dies ist mein Sohn, ihm gilt meine Liebe, ihn habe ich erwählt.“ Matthäus 3,17 (GNB).

      Als sich Christus nach seiner Taufe am Jordanufer niederkniete, kam ein helles Licht herab wie eine Taube aus poliertem Gold und erleuchtete ihn. Vom Himmel hörte man eine Stimme sagen: „Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.“ Matthäus 3,16.17 (EB). Wir lesen diese Worte, ohne ihre Bedeutung zu begreifen. Es scheint so, als könnten wir ihren Wert nicht ermessen. Sie sagen dir, dass du in dem Geliebten — in Jesus — angenommen bist.Christus umfasst mit seinem langen menschlichen Arm die gefallene Menschheit, während sein göttlicher Arm den Thron des Allmächtigen ergreift. Dadurch vereint er die Erde mit dem Himmel und verbindet gefallene, sterbliche Menschen mit dem ewigen Gott. Und diese Erde, die vom Himmel geschieden wurde, wird wieder mit ihm vereint. Durch Jesus Christus wird eine Verbindung mit dem Himmel eröffnet, so dass die Menschheit, die von Gott abgefallen war, wieder in seine Gunst zurückgebracht wird. Deshalb ging Jesus in die Wildnis und setzte sich Versuchungen aus, die hundertmal schwerer zu ertragen waren als die, denen Adam und Eva in Eden ausgesetzt waren ...

      Hätten Adam und Eva von jedem Wort gelebt, das aus Gottes Mund kam (siehe 5.Mose 8,3), wären sie nie gefallen und hätten das Anrecht auf den Baum des Lebens nicht verloren. Siehe 1.Mose 3,17.22. Alle die von jedem Wort leben, das aus Gottes Mund geht, werden nun in die paradiesische Heimat zurückgebracht ...

      Darin liegen Freude, Hoffnung und Frieden für jeden Mutlosen. Wir können es uns nicht leisten, die von Gott geschenkten Fähigkeiten nur alltäglichen Dingen zu widmen. Wir wünschen uns einen Glauben, der die Verheißungen ergreift, die uns im Evangelium angeboten werden ...

      Ich erkenne Jesu unvergleichlich schönes Wesen. Ich spreche nie von Anfechtungen, die ich nicht ertragen kann, oder von Opfern, die ich nicht bringen kann. Ich sehe den Einen, der für mich starb, und er soll sich nicht vergeblich für mich geopfert haben. Ich will eine richtige Beziehung zu Gott aufbauen und möchte einen Halt von oben haben. Ich befasse mich nicht damit, was die Welt über mich sagt, sondern studiere, wie ich dem Herrn gefallen und meinen Auftrag in dieser Welt erfüllen kann ...

      Wenn wir zuletzt Überwinder sein wollen, stehen uns Kämpfe bevor. Wir werden merken, dass „das Fleisch gegen den Geist kämpft und der Geist gegen das Fleisch“.Galater 5,17. Es liegt an uns, wer oder was am Ende den Sieg davonträgt.
      Manuskript 16, 1886; Sermons and Talks II, 32-34.

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