Christus ist Sieger - Tägliche Andachten

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

      • Mehr als zu glauben, ist nötig, 23. Februar
      Du glaubst, dass nur einer Gott ist? Du tust recht daran; die Teufel glauben‘s auch und zittern. Jakobus 2,19.

      In naher Zukunft werden wir etwas davon begreifen, was es heißt, auf die Probe gestellt zu werden. Es werden Landesgesetze erlassen werden, die mit unserem Gehorsam gegenüber Gottes Geboten unvereinbar sind. Dann wird die Prüfung kommen, auf welcher Seite wir stehen: auf der Seite Gottes oder auf der Seite seiner Gegner. Jeder Einzelne von uns sollte auf das vorbereitet sein, was bald in unserer Welt kommen wird. Keiner von euch kann sich mit einem Sprung in die Stellung begeben, wo er diese Prüfung besteht. Nur wenn wir geduldig und ständig Gutes tun, erlangen wir die charakterliche Stärke, die uns befähigt, auch die Prüfung am Ende zu bestehen.Durch standhafte Integrität an jedem Tag und Bitten zu Gott bekommen wir die Kraft, der Prüfung standzuhalten.

      Alle möglichen Einflüsse werden auf uns einstürmen, um uns zu veranlassen, die Forderungen Gottes auf die leichte Schulter zu nehmen. Doch wenn wir bereit sein wollen, dem Sohn Gottes in den Wolken des Himmels zu begegnen (siehe 1.Thessalonicher 4,17), müssen wir uns jetzt darauf vorbereiten ... Wir brauchen einen lebendigen Glauben und eine lebendige Religion. Es ist nötig, dass unser Glaube durch unsere Werke vollkommen gemacht wird. Siehe Jakobus 2,22. Und diejenigen, die immerzu rufen: „Glaube nur, du brauchst nur zu glauben und du wirst gerettet!“, wollen wir fragen: „Was sollen wir denn glauben? Welche Glaubenspunkte sind denn in dieser Zeit der besondere Prüfstein?“ ...

      Jesus erzählte einmal ein Gleichnis von einem Mann, der darum bat, dass jemand von den Toten zu seinen Verwandten gehen möge, um sie zu warnen, damit sie glauben. Siehe Lukas 16,19-30. Doch Christus sagte dazu: „Wenn sie Mose und die Propheten nicht hören, so werden sie auch nicht überzeugt werden, wenn jemand aus den Toten aufersteht.“ V. 31 (EB) ...

      Wir lesen, dass auch „die Teufel glauben ... und zittern“ (Jakobus 2,19), doch dieser Glaube rettet sie nicht. Wir wünschen uns einen Glauben, der eine biblische Grundlage hat, einen Glauben, der einen lebendigen Erlöser und einen lebendigen Gott ergreift ... Nur das Blut Christi kann den Sünder von den Flecken der Sünde reinigen. Siehe 1.Johannes 1,7. Hätten die Bewohner der alten Welt dieses Gesetz anerkannt, hätte es ihnen gezeigt, was Sünde ist, und sie hätten es nicht gewagt zu sündigen ...

      Gott sammelt und bindet die Menschen zusammen, die ihn lieben und ihm dienen, und auch die Bösen werden in Bündel zusammengebunden, bereit für die Feuer des letzten Tages. Siehe Matthäus 13,30. Es liegt allein an uns, zu welchem Bündel wir dann gehören — ob wir bei den Garben des guten Weizens sind oder beim Unkraut, das schon für die Feuer des letzten Tages gebündelt wird ... Der ewige Lohn wird denen gegeben, die Gott treu und gehorsam sind.
      Manuskript 86, 1886.

      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon
    • Werden wir Sicherheit suchen, wenn es zu spät ist? 24.Februar

      Alle Quellen in der Tiefe brachen auf und die Schleusen des Himmels öffneten sich. 1.Mose 7,11 (Hfa).

      Die Menschen, die vor der Sintflut lebten, wurden gewarnt, doch [Jesus] stellt fest „Sie beachteten es nicht, bis die Sintflut kam und raffte sie alle dahin.“ Matthäus 24,39 ... Sie sahen Noah mit seiner Frau, seinen Söhnen und deren Frauen in die Arche gehen. Hinter ihnen wurde die Tür verschlossen. Siehe 1.Mose 7,13.16. Nur acht Personen betraten den Zufluchtsort, der sie vor dem Sturm bewahrte, und eine Woche lang mussten sie dort auf den Regen warten.Siehe V. 10 ... Tag für Tag stieg die Sonne am freien Himmel auf und täglich war Noah versucht zu zweifeln. Doch der Herr hatte gesagt, dass die Flut kommen würde (siehe V. 4), und Noah fand in diesem Wort Ruhe.

      Am Ende der sieben Tage zogen sich Wolken zusammen. Das war ein ganz neuer Anblick, denn keiner hatte jemals Wolken gesehen ... Immer dicker zogen sich die Wolken zusammen, und bald begann der Regen zu fallen. Immer noch meinten die Leute, das wäre nicht alarmierend. Aber bald schien es, als wären im Himmel Fenster geöffnet (siehe V. 11), denn der Regen kam in Strömen herab. Eine Zeit lang konnte der Erdboden den Regen aufnehmen, aber dann begann das Wasser zu steigen, von Tag zu Tag höher. Jeden Morgen, wenn die Leute feststellten, dass es immer noch regnete, sahen sie sich verzweifelt an und jeden Abend wiederholten sie die Worte: „Es regnet immer noch!“ Und so ging es jeden Morgen, jeden Abend. Vierzig Tage und Nächte strömte der Regen herab. Siehe V. 12. Das Wasser drang in die Häuser und trieb die Leute in die Tempel, die sie für ihre Götzen erbaut hatten. Doch die Tempel wurden weggerissen. Die Erde brach auf und das Wasser, das in ihrem Innern verborgen war, brach hervor. Siehe V. 11. Große Steine wurden in die Luft geschleudert.

      Überall sah man fliehende Menschen, die nach einer Zuflucht suchten. Nun war die Zeit gekommen, wo sie überglücklich gewesen wären, wenn man sie in die Arche eingeladen hätte. Voller Angst riefen sie: „Wo finden wir einen sicheren Platz?“ Einige schrien zu Noah und flehten um Einlass in die Arche.Doch in dem fürchterlichen Wüten des Sturmes gingen ihre Stimmen unter.Einige klammerten sich an die Arche, bis sie von den Fluten weggespült wurden. Gott hatte alle, die seinem Wort vertrauten, sicher eingeschlossen, und kein anderer konnte dort hinein. Eltern mit ihren Kindern kletterten in die höchsten Äste der Bäume, die noch standen, aber als sie gerade diese Zuflucht erreicht hatten, riss der Sturm den Baum um und stürzte sie in das schäumende Wasser. Siehe V. 19.21 ...

      Wo waren nun die Arche und jene, die die Menschen vorher verspottet und verhöhnt hatten? Bewahrt durch die Macht Gottes (siehe 2.Petrus 2,5) schwamm das riesige Schiff sicher auf dem Wasser. Siehe V. 17. Und Noah und seine Familie waren darin sicher geborgen.
      The Signs of the Times, 10. April 1901.

      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon
    • In der Welt, aber nicht von der Welt, 25. Februar

      Darum befiehlt euch Gott: „Verlasst sie, und trennt euch von ihnen [den Ungläubigen]! Rührt nichts Unreines an! Dann will ich euch annehmen.“ 2.Korinther 6,17 (Hfa).

      „Weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe der meisten erkalten“ (Matthäus 24,12, EB), aber sollten wir deshalb unser Licht verbergen?Siehe Matthäus 5,15. In einer Zeit, in der das Unrecht vorherrscht, sollte sich das Volk Gottes besonders intensiv für die Wahrheit einsetzen. Wenn ihr seht, dass die Liebe in vielen Menschen erkaltet, solltet ihr arbeiten, um der Welt Christus zu zeigen. Gesetz und Evangelium sind so eng miteinander verwoben wie der Kettfaden und der Schussfaden [beim Weben]. Hier „begegnen sich Gnade und Wahrheit, [und] Gerechtigkeit und Frieden haben sich geküsst.“ Psalm 85,11 (EB). Wir möchten Gottes Standard entsprechen. Er hat ein Gesetz, das vernunftbegabte Menschen regieren soll, und es dient zu unserem Glück, wenn wir es beachten. Wir sollen Gott lieben. Siehe Matthäus 22,37. Liebe, die zum Ungehorsam führt, ist die Eingebung des Teufels. Liebe, die zum Gehorsam führt, ist die Eingebung des Himmels. Siehe 1.Johannes 5,3. „Geht aus von ihnen [den Ungläubigen] und sondert euch ab, spricht der Herr“ (2.Korinther 6,17), und weiter: „Reinigt euch!“ (Jakobus 4,8; vergleiche 2.Korinther 7,1). Aber woher wissen wir, dass wir schmutzig sind? Das zeigt uns das Gesetz Gottes. Siehe Römer 7,7. Die ersten vier Gebote behandeln unsere Pflichten Gott gegenüber und die letzten sechs dulden keinen Egoismus gegenüber unseren Freunden und Bekannten. Wenn ich merke, dass ich versage, flüchte ich zu dem, der meine Stärke ist. Ich weiß, dass er Sünden vergibt, die aus Unwissenheit geschehen. Jesus ist ein sündenvergebender Retter. Siehe 1.Johannes 1,9; 2,1.2. Jesus hielt die Gebote seines Vaters (siehe Johannes 15,10), und er sagt: „Selig seid ihr, wenn ihr‘s tut.“ Johannes 13,17.Solche werden [in den Himmel] eingelassen. Siehe Matthäus 7,21.

      Wenn wir Gott gehorchen, werden wir ein glückliches Familienleben haben.Lehrt die Kinder, immer Gottes Gebote zu befolgen. Das war im Volk Israel wichtig (siehe 5.Mose 6,6.7) und ist es heute nicht weniger. Dein Bekenntnis, die Gebote zu halten, wird dir keinen Einlass in die Heilige Stadt verschaffen.Binde die Gebote auf dein Herz siehe (V. 6.8) und lebe sie in jeder Tat aus ...Wollt ihr nicht von heute an versuchen, der Welt Christus darzustellen? Ihr werdet einen Ort der Geborgenheit haben und fröhliche Christen sein. Wir sind lange genug bedrückt gewesen. Sollten wir nicht besser die Höhle verlassen und uns zu Gott stellen? Dann werden wir Christus bei uns haben und können über die Erlösung reden wie damals die Jünger, als sie mit Jesus zusammen waren und von ihm lernten. Tragt das Licht Jesu in die Welt (siehe Matthäus 5,14.16), tragt es zu euren Nachbarn.

      Wenn wir Christus in unsere Erfahrung hineinbringen, werden wir einander lieben, und die härtesten Herzen werden sich öffnen ... Wenn wir uns demütigen und in jedem Augenblick seine bekehrende Kraft annehmen, werden wir mit seiner Gerechtigkeit umhüllt.
      Manuskript 27, 1891; Sermons and Talks II, 97.98.


      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon
    • Jesus ist unwandelbar durch die ganze Ewigkeit, 26.Februar

      Jesus Christus ist und bleibt derselbe. Wie er gestern war, so ist er auch heute, und so wird er für immer und ewig bleiben. Hebräer 13,8 (Hfa).

      Den Menschen soll die Macht Christi dargestellt werden — ein gekreuzigter Erlöser, der ewiges Leben gibt. Wir sollen ihnen zeigen, dass das Alte Testament genauso das Evangelium in Symbolen und Schatten darstellt (siehe Hebräer 8,4.5), wie es das Neue Testament tut, wo die frohe Botschaft ihre Kraft entfaltet. Das Neue Testament bringt keine neue Religion und das Alte Testament ist keine alte Religion, die von einer neuen abgelöst wurde. Das Neue Testament bringt nur den Fortschritt und die Entfaltung des Alten. Abel glaubte bereits an Christus [den Sohn Gottes] und wurde genauso durch seine Macht erlöst wie Petrus und Paulus.

      Henoch war ebenso ein Repräsentant Christi wie der geliebte Jünger Johannes. „Henoch wandelte mit Gott und er war nicht mehr da, denn Gott nahm ihn hinweg.“ 1.Mose 5,24 (EB). Ihm wurde die Botschaft vom zweiten Kommen Christi anvertraut. „Henoch, der siebente Nachkomme Adams, hat auch ihnen die Strafe angekündigt, als er sagte: ‚Gebt Acht! Der Herr kommt mit vielen tausend heiligen Engeln, um über alle Menschen Gericht zu halten.Alle, die nicht nach Gott gefragt haben, werden dann verurteilt für die Taten, mit denen sie sich gegen ihn aufgelehnt (haben), und für die frechen Reden, mit denen sie ihn beleidigt haben‘.“ Judas 14-15 (GNB). Die Botschaft, die Henoch verkündete, und seine Entrückung in den Himmel waren ein überzeugender Beweis für die damals Lebenden. Diese Tatsache konnten Methusalem und Noah mit Vollmacht anführen, um zu zeigen, dass die Gerechten tatsächlich verwandelt und entrückt werden. Der Gott, der damals mit Henoch ging, war unser Herr und Erlöser Jesus Christus. Er war schon damals „das Licht der Welt“, so wie er es heute ist.Johannes 8,12. Die damals Lebenden waren nicht ohne Lehrer, die ihnen den Weg zum Leben zeigten. Henoch und Noah waren Christen. Das Evangelium wurde schon im Buch Levitikus [dem 3. Buch Mose] im Beispiel [von Tieropfern und Priestern] gegeben. Unbedingter Gehorsam wird von uns heute wie damals verlangt. Wie wichtig ist es also, die Bedeutung seines Wortes zu verstehen. Auf der Welt werden sich nur zwei Parteien entwickeln — die Gehorsamen und die Ungehorsamen. Das muss in all unserem Wirken deutlich werden. Wenn uns nur bewusst bliebe, dass Christus verborgen ständig an unserer Seite ist! Siehe Matthäus 28,20. „Ich stehe zu deiner Rechten, um dir zu helfen!“ Siehe Psalm 16,8. Wir sollen seine Zeugen sein (siehe Apostelgeschichte 1,8) und die Sünder von ihrer Sünde überzeugen. Niemand kann gegen seinen Willen gezwungen werden, doch man kann sie überzeugen.Christus hat die Wunder-wirkende Kraft, die das vollbringt. Siehe Lukas 5,8.
      Brief 119, 1895.

      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon
    • Eine einzige Absicht im Leben, 27. Februar

      Die Lampe des Leibes ist das Auge. Wenn nun dein Augen klar (wörtlich: schlicht, einfältig) ist, so wird dein ganzer Leib Licht sein.Matthäus 6,22 (EB mit Anmerkung).

      Hier steht „dein Auge“, nicht die Augen eines anderen [sind gemeint].Die reichen Erfahrungen, die wir als Vorrecht haben dürfen, bleiben uns versagt, wenn wir erwarten, dass ein anderer für uns sieht und uns in unserer geistlichen Erfahrung führt, als wären wir blind. Wir müssen einen klaren Blick für die Ehre Gottes haben, die alleinige und beständige Absicht, den eigenen Egoismus und die Meinung anderer Menschen außen vor zu lassen und nicht zu fragen: „Wenn ich jenen Kurs einschlage, werde ich dann mehr Besitz erlangen oder welchen verlieren?“ Alle, die bei Gott Weisheit suchen, müssen große Einfachheit schätzen, dann werden ihre Füße nicht straucheln.„Der Gerechten Pfad glänzt wie das Licht am Morgen, das immer heller leuchtet bis zum vollen Tag. Der Gottlosen Weg aber ist wie das Dunkel; sie wissen nicht, wodurch sie zu Fall kommen werden.“ Sprüche 4,18.19.

      Ein Mensch, der Gott wirklich liebt und Ehrfurcht vor ihm hat und mit der redlichen Absicht danach strebt, seinen Willen zu tun, wird seinen Körper, seinen Verstand, sein Herz, seine Seele und alle Kräfte in den Dienst Gottes stellen. So war es bei Henoch. „Er wandelte mit Gott.“ 1.Mose 5,22. Sein Denken war nicht verdorben durch ein unreines, fehlerhaftes Sehvermögen. Wer fest entschlossen ist, den Willen Gottes zu seinem eigenen zu machen, muss Gott in jeder Hinsicht dienen und gefallen. Dann wird der Charakter harmonisch und ausgewogen sein, konsequent, freudig, hoffnungsvoll und treu.

      „Wenn aber dein Auge böse ist“ (Matthäus 6,23), wenn du über egoistische Ziele nachdenkst und nur auf sie hinarbeitest, dann ist der ganze Charakter fehlerhaft und der ganze Körper von Finsternis erfüllt. Solche Menschen schauen nicht auf Jesus. Sie betrachten seinen Charakter nicht und deshalb werden sie auch nicht in sein Bild verwandelt. Siehe 2.Korinther 3,18. Das geistliche Sehvermögen ist fehlerhaft und der Weg von der Erde zum Himmel wird von Satans Schatten verdunkelt. So hat es Satan gern, denn dann kann er den verblendeten Menschen in den Untergang führen.

      „Wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie groß wird dann die Finsternis sein!“ Matthäus 6,23. Unser Gewissen ist die regulierende Instanz und wenn Menschen es zulassen, dass ihr Gewissen verdorben wird, können sie Gott nicht richtig dienen. Ihr Lebensziel zeigt der Welt, ob sie Christen sind oder gegen Gott rebellieren. Ihr ganzes Leben ist dann ein Fehlschlag. Es ist verdreht und zweideutig und all ihre Fähigkeiten sind in eine falsche Richtung gelenkt. Ihr Glaubensbekenntnis mag richtig sein, doch ihr Glaube ist verdorben und das zeigt sich in ihrer Lebenspraxis, die auch andere in die Irre führt. „Keiner kann zwei Herren dienen; entweder wird er den einen lieben und den anderen hassen oder er wird an dem einen hängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.“ V. 24.
      Brief 128, 1897; Manuscript Releases XIII, 154.155.

      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon
    • Mehr vom Himmel — weniger von uns selbst, 28.Februar

      Sie kommen aus Verfolgung, Leid und Bedrängnis. Im Blut des Lammes haben sie ihre Kleider reingewaschen. Offenbarung 7,14 (Hfa).

      Ich wünschte, ich könnte eure Gedanken auf die zukünftige Herrlichkeit richten und jedem das große Opfer einprägen, das gebracht werden musste, um die Menschen zu erlösen. Es liegt an dir, ob du diese Herrlichkeit erleben wirst ... Gott hat jedem einzelnen Gaben gegeben, doch wenn wir versäumen, sie zu pflegen, werden wir versagen und das ewige Leben verlieren. Siehe Matthäus 25,14.15.24-30. Alles, was getan werden konnte, um uns zu erheben, ist bereits für uns getan worden. Doch wenn wir unseren Teil nicht tun, war das Opfer [Jesu] vergeblich. Sollten wir „auf der Waage gewogen und zu leicht befunden“ werden? Daniel 5,27. Oder werden wir bei der „großen Schar ... mit weißen Kleidern“ sein? Offenbarung 7,9. Das hängt von unserem Verhalten ab.Wenn wir in der Werkstatt Gottes bleiben, wird er uns verschönern und polieren und dann sind wir für die himmlischen Wohnungen tauglich.

      Welch ein unvergleichlich bezauberndes Wesen hat unser liebevoller Heiland! Irdische Schätze sind nichts! Es reicht uns, wenn wir nach Golgatha schauen. Ich wünsche mir, dass jeder die angebotene Erlösung annimmt. Alle müssen [dazu] etwas tun und wenn sie dann als Sieger hervorgehen, werden sie rufen: „Würdig, würdig ist das Lamm, das für uns geschlachtet wurde.“ Siehe Offenbarung 5,12. Möchtest du ewiges Leben haben? Dann musst du dich von den sündigen Vergnügungen der Welt abwenden. Die Bosheit dieses Zeitalters ist genauso groß wie damals zu Noahs Zeit. Doch es gab einen Mann, der sogar in dieser unehrlichen und entarteten Generation „mit Gott wandelte“. Siehe 1.Mose 5,22. Henoch hielt seinen Verstand auf Gott ausgerichtet, und Gott ließ ihn nicht allein, sondern nahm ihn schließlich von dieser sündigen Welt fort. Siehe V. 24. Dieser Mann ist ein Beispiel aller, die in den Himmel entrückt werden, wenn Christus kommt, um sein Volk zu holen.Siehe 1.Thessalonicher 4,16.17. Sind wir bereit für die Erscheinung Christi?Suchen wir Gott ständig, um die Stärke zu besitzen, den listigen Angriffen des Feindes zu widerstehen? Haben wir unsere „Kleider gewaschen und ... im Blut des Lammes hell gemacht“? Offenbarung 7,14.

      Gott meint es ernst mit uns und beansprucht alle unsere Kräfte. Wir brauchen den großen Arzt, um uns zu heilen. Wir brauchen mehr vom Himmel und weniger von uns selbst. Wir müssen „Teilhaber der göttlichen Natur“ sein.2.Petrus 1,4 (EB). Oh, „welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen!“ 1.Johannes 3,1. Der Sohn Gottes verließ seinen Thron im Himmel und gab sein Leben für uns hin. Er „wurde arm um euretwillen.“ 2.Korinther 8,9. Er bekleidete seine Göttlichkeit mit Menschlichkeit. Bist du bereit, nun im Gegenzug deine selbstsüchtigen Wünsche zu verleugnen und deinem Erlöser zu folgen? Verschwende doch nicht die kurzen Augenblicke, die dir bleiben, indem du weltlichen Ruhm suchst und so das kostbare Geschenk des ewigen Lebens verlierst!
      Manuskript 40, 1886.

      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon
    • Der Charakter bewirkt einen Unterschied im Leben, 1.März

      Der HERR kennt die Tage der Frommen, und ihr Gut wird ewiglich bleiben ... denn die Gesegneten des HERRN erben das Land; aber die er verflucht, werden ausgerottet. Psalm 37,18.22.

      Die Ehrfurcht, mit der sich ... Sem und Jafet ihrem Vater gegenüber verhielten und damit vor dem göttlichen Gesetz, verhieß ihnen und ihren Nachkommen eine hellere Zukunft. Der Spruch über diese Söhne lautete: „Gelobt sei der Herr, der Gott Sems, und Kanaan sei sein Knecht! Gott breite Jafet aus und lasse ihn wohnen in den Zelten Sems und Kanaan sei sein Knecht!“ 1.Mose 9,26.27. Sems Linie sollte das auserwählte Volk des göttlichen Bundes und des verheißenen Erlösers werden. Jahwe war der Gott Sems. Von ihm würden Abraham und das Volk Israel abstammen und aus diesem wiederum Christus kommen. „Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist!“ Psalm 144,15. Und Jafet sollte „wohnen in den Zelten Sems“. An den Segnungen des Evangeliums sollten hauptsächlich die Nachkommen Jafets Anteil haben ...

      Noahs Weissagung war keine eigenmächtige Zornesandrohung oder Gnadenverkündigung. Sie legte weder Charakter noch Schicksal seiner Söhne fest. Aber sie zeigte die Folgen der selbsterwählten Lebensweise und des Charakters, den jeder entwickeln würde. Es war ein Ausdruck der Absicht Gottes mit ihnen und ihren Nachkommen im Hinblick auf ihre Wesensart und Verhaltensweise. In der Regel erben Kinder die Veranlagungen und Neigungen ihrer Eltern und folgen ihrem Beispiel. So werden die Sünden der Eltern von den Kindern von einer Generation zur andern praktiziert. So wiederholte sich die Schlechtigkeit und Unehrerbietigkeit Hams [gegenüber seinem Vater Noah; siehe 1.Mose 9,22-25] bei seinen Nachkommen und brachte über viele Generationen Fluch. „Ein einziger Bösewicht verdirbt viel Gutes.“ Prediger 9,18.

      Wie reich wurde andererseits Sems Achtung vor seinem Vater belohnt und welche glänzende Reihe frommer Männer tritt in seiner Nachkommenschaft auf! „Der Herr kennt die Tage der Frommen“ und ihr „Geschlecht wird zum Segen sein“. Psalm 37,18.26. „So sollst du nun wissen, dass der Herr, dein Gott, allein Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit bis ins tausendste Glied [wörtlich: Generation EB] hält denen, die ihn lieben und seine Gebote halten.“ 5.Mose 7,9.
      Patriarchen und Propheten 94.95 [überarbeitet].

      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon
    • Ein schlechter Charakter führt zum Abfall von Gott, 2.März

      Fluch über Kanaan! Er wird seinen Brüdern als der letzte ihrer Knechte dienen müssen! 1.Mose 9,25 (GNB).

      Um nach der Sintflut die unbewohnte, von Verderbtheit gereinigte Erde wieder zu bevölkern, hatte Gott nur eine Familie gerettet, Noah und seine Angehörigen. Zu ihm hatte er gesagt: „Dich habe ich gerecht erfunden vor mir zu dieser Zeit.“ 1.Mose 7,1. Doch bei seinen drei Söhnen zeigten sich bald wieder die charakterlichen Merkmale der untergegangenen Welt. Schon in Sem, Ham und Jafet, den Stammvätern des Menschengeschlechts, war die Wesensart ihrer Nachkommen erkennbar [wörtlich: vorgeschattet].

      Unter dem Einfluss des Heiligen Geistes sagte Noah die Geschichte der drei großen Menschenrassen voraus, die von ihnen herkommen sollten. Als er die Nachkommen Hams allerdings mehr im Sohne als im Vater skizzierte, sagte er: „Verflucht sei Kanaan und sei seinen Brüdern ein Knecht aller Knechte!“ 1.Mose 9,25 ... In seiner Pietätlosigkeit zeigte sich ein hässlicher Charakter.Diese schlechten Eigenschaften vererbten sich auf Kanaan und seine Nachkommen, die durch ihre fortgesetzte Schuld Gottes Strafgerichte heraufbeschworen ...

      Obwohl der Fluch der Weissagung sie zur Sklaverei verdammt hatte, hielt Gott das Verhängnis Jahrhunderte lang zurück. Er ließ ihre Gottlosigkeit und Verderbtheit zu, bis die Grenzen seiner Geduld erreicht waren. Dann gingen sie ihres Besitztums verlustig und wurden Knechte der Nachkommen Sems und Jafets ...

      Eine Zeitlang blieben Noahs Nachkommen in den Bergen wohnen, wo die Arche gelandet war. Aber als sie zahlenmäßig wuchsen, führte der Glaubensabfall bald zur Trennung. Die ohne Gott und Gesetzeszwang leben wollten, fühlten sich durch das Beispiel und die Verkündigung ihrer gottesfürchtigen Mitmenschen ständig behelligt. Deshalb beschlossen sie nach einiger Zeit, sich von denen zu trennen, die Gott verehrten. Sie zogen in die Ebene Sinear am Ufer des Euphrat. Siehe 1.Mose 11,2. Die Schönheit und die Fruchtbarkeit des Bodens lockten zum Ansiedeln, also entschieden sie sich zu bleiben.

      Ferner planten sie, hier eine Stadt und in ihr einen Turm von solch gewaltiger Höhe zu bauen, dass er einmal die Bewunderung der Welt erregen sollte. Siehe V. 4. Der Sinn dieses Unternehmens war, kleine, verstreute Ansiedlungen zu verhindern. Gott hatte den Menschen geboten, sich über die ganze Erde auszubreiten, sie zu füllen und sich untertan zu machen. Siehe 1.Mose 9,1. Aber die Erbauer von Babel wurden sich einig, beieinander zu bleiben und ein Reich zu gründen, das schließlich die ganze Welt umfassen sollte ... Der bis in den Himmel aufstrebende großartige Turm sollte als ein Denkmal der Macht und Weisheit seiner Erbauer gelten und ihren Ruhm bis zu den fernsten Geschlechtern weiterleben lassen.
      Patriarchen und Propheten 94-96.

      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon
    • Manche unternehmen viel, um Gott zu meiden, 3. März

      „Auf! Jetzt bauen wir uns eine Stadt mit einem Turm, dessen Spitze bis zum Himmel reicht!“, schrien sie. „Dadurch werden wir überall berühmt. Wir werden nicht über die ganze Erde zerstreut, weil der Turm unser Mittelpunkt ist und uns zusammenhält.“ 1.Mose 11,4 (Hfa).

      Einige von Noahs Nachkommen fielen schon bald von Gott ab ... Sie zogen eine Strecke weit ... und wählten sich eine große Ebene als Wohnort. Sie bauten dort eine Stadt und hatten die Idee, einen hohen Turm zu bauen, der bis in die Wolken reichen sollte. Sie wollten dort zusammen wohnen und verhindern, dass sie in alle Winde zerstreut wurden. Siehe 1.Mose 11,2-4. Sie meinten, sie könnten sich selbst retten, falls eine erneute Flut käme, denn sie wollten den Turm höher bauen, als die Wasser der Sintflut gestiegen waren. Siehe 1.Mose 7,20. Die ganze Welt würde sie [deshalb] ehren ... Bevor sie den Turm vollendet hatten, war er bereits bewohnt. Die prächtig ausgestatteten Räume weihten sie ihren Götzen ... The Signs of the Times, 20. März 1879.

      Doch auch unter Bewohnern Babels gab es einige, die Gott ernst nahmen und von den Behauptungen der Gottlosen verführt und in deren Pläne hineingezogen wurden. Sie wollten sich nicht an diesem Bündnis beteiligen, das Gottes Pläne durchkreuzen sollte. Sie ließen sich von den wunderbaren Darstellungen und dem großartigen Ausblick [auf die Zukunft] nicht täuschen.Um dieser treuen Menschen willen verzögerte der Herr seine Gerichte und gab den Menschen Zeit, ihren wahren Charakter zu offenbaren ...

      Dieses Bündnis wurde aus Rebellion gegen Gott geboren. Die Bewohner der Ebene Schinar richteten ein Königreich zur Selbsterhebung auf, und nicht zur Ehre Gottes ... Entschlossene Individuen, inspiriert vom ersten großen Rebellen, würden sich von ihm immer weiter treiben lassen und keinen Widerstand und kein Hindernis dulden, das ihren Plänen entgegenstand, und sich auf ihrem bösen Weg nicht stoppen lassen. An die Stelle der Gesetze Gottes würden sie Regeln setzen, die mit ihren egoistischen Wünschen übereinstimmen, damit sie ihre Absichten ausführen könnten.

      Doch Gott lässt die Welt nie ohne Zeugen für ihn. Auch beim ersten großen Glaubensabfall nach der Flut gab es Menschen, die Gott liebten und Ehrfurcht vor ihm hatten. Sie demütigten sich und flehten ihn an: „O Gott, setze dich für deine Sache ein und vereitle die Pläne und Methoden der Menschen!“ „Da kam der Herr vom Himmel herab [weil der Turm so klein war], um sich die Stadt und das Bauwerk anzusehen, dass sich die Menschen errichteten.“ 1.Mose 11,5 (Hfa) ...

      Gott hat lange Geduld mit der Verdorbenheit der Menschen und gibt ihnen reichlich Gelegenheit zur Umkehr und Reue, aber er merkt sich die Kunstgriffe, mit denen sie der Autorität seines gerechten und heiligen Gesetzes zu widerstehen versuchen. Als ein Beweis seines Missfallens über den Bau dieses Turmes verwirrte er die Sprache der Bauleute, so dass keiner mehr die Worte seiner Mitarbeiter verstehen konnte. Siehe 1.Mose 11,6.7.
      Manuskript 94, 1903; Manuscript Releases VIII, 42.43.

      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon
    • Es gibt immer noch Erbauer babylonischer Türme, 4.März

      Der Herr durchkreuzt die Beschlüsse der Völker, er macht ihre stolzen Pläne zunichte. Doch was er selbst sich vornimmt, das führt er auch aus; sein Plan steht für alle Zeiten fest. Psalm 33,10.11 (GNB).

      Die Pläne der Erbauer Babels endeten für sie in Schande und Mißerfolg. Das Monument ihres Stolzes wurde zum Monument ihrer Torheit. Doch die Menschen gehen immer wieder denselben Weg: sie verlassen sich auf sich selbst und weisen Gottes Gesetz zurück. Dieses Prinzip versuchte Satan im Himmel durchzusetzen. Es beherrschte auch Kain, als er sein Opfer darbrachte.

      Es gibt auch in unserer Zeit [eine Art] Turmbauer. Ungläubige bauen ihre Theorien auf mutmaßliche Schlussfolgerungen der Wissenschaft und verwerfen das geoffenbarte Wort Gottes. Sie erkühnen sich, über Gottes geheiligte Herrschaft zu urteilen, sie missachten sein Gesetz und betonen, dass die menschliche Vernunft völlig genügt. Denn „weil das Urteil über böses Tun nicht sogleich ergeht, wird das Herz der Menschen voll Begier, Böses zu tun.“ Prediger 8,11.

      In der vorgeblich christlichen Welt wenden sich viele von den klaren biblischen Lehren ab und bauen sich ein Glaubensbekenntnis aus menschlichen Überlegungen und gefälligen Unwahrheiten auf und weisen auf ihren Turm hin als den Weg, in den Himmel zu kommen. Menschen lauschen denen nur zu gern, die mit Beredsamkeit lehren, dass die Übertreter nicht sterben werden und dass man die Seligkeit auch ohne Gehorsam gegen Gottes Gebot erlangen könne. Wenn aber die bekennenden Nachfolger Christi den göttlichen Maßstab anlegten, kämen sie alle zur Übereinstimmung. Aber solange sie menschliche Weisheit über sein heiliges Wort stellen, werden Trennung und Zwiespalt bestehen bleiben.

      Die Bibel bezeichnet die verwirrende Vielfalt der Glaubensbekenntnisse und Gefolgschaften treffend mit dem Ausdruck „Babylon“, den der Prophet auf die weltliebenden Kirchen der letzten Zeit anwendet. Siehe Offenbarung 14,8; 18,2-5. Viele suchen sich schon hier durch den Erwerb von Reichtum und Macht einen Himmel zu verschaffen. „Sie höhnen und reden in Bosheit; Verkehrtes reden sie“ (Psalm 73,8, Zürcher), treten menschliche Rechte mit Füßen und missachten die göttliche Autorität. Stolz mögen sie eine Zeit lang Macht und Erfolg bei all ihren Unternehmungen genießen, aber am Ende werden Enttäuschung und Elend stehen.

      Die Zeit ist gekommen, dass der Höchste mit der Untersuchung beginnt; er wird herabkommen und sehen, was die rebellischen Menschen gebaut haben.Seine souveräne Macht wird dabei offenbar werden und die aus menschlichem Hochmut entstandenen Werke stürzen ... „Der Herr macht zunichte der Heiden Rat und wehrt den Gedanken der Völker. Aber der Ratschluss des Herrn bleibt ewiglich, seines Herzens Gedanken für und für.“ Psalm 33,10.11.
      Patriarchen und Propheten 99.100 [überarbeitet].

      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon
    • Abrahams Glaube auf dem Prüfstand, 5. März

      Der HERR sagte zu Abram: „... Deine Nachkommen sollen zu einem großen Volk werden; ich werde dir viel Gutes tun; deinen Namen wird jeder kennen und mit Achtung aussprechen. Durch dich werden auch andere Menschen am Segen teilhaben.“ 1.Mose 12,1.2 (Hfa).

      Es war keine kleine Prüfung für Abraham, auf Gottes Ruf hin seine Heimat und seine Bekannten zu verlassen und in ein Land zu ziehen, das er nicht kannte. Siehe 1.Mose 12,1.4. Als er dann in dem Land ankam, fand er es von den Kanaanitern bewohnt vor (siehe V. 6) und musste all ihrem Götzendienst begegnen. Das war eine schwere Prüfung für Abrahams Gottvertrauen. Er konnte keinen Besitz erkennen, den er als sein Eigentum beanspruchen konnte, und das verwirrte ihn. Doch dann ließ sich der Gott des Himmel herab und verkündete ihm das Evangelium und zeigte ihm den Besitz, der sein ewiges Erbteil sein sollte. Siehe V. 7; Kap. 13,14-16; Hebräer 11,10.

      Abraham zog von einem Ort zum anderen, wie es ihm ratsam erschien, um seine Leute zu versorgen — und das waren nicht wenige: Er hatte über 400 ausgebildete Knechte. Siehe 1.Mose 14,14. Überall, wo er sein Zelt aufschlug, baute er daneben einen Altar. Siehe Kap. 12,7.8; 13,18. Er betete Gott an jedem Ort an, wo er hingerufen wurde. Dadurch erzog er seine Familie, Gott zu lieben und zu ehren ...

      Gottes Kinder sollten überall, wo sie hingehen, die wahren Grundsätze ihres Glaubens mitnehmen. Wenn an den Plätzen die Sünde herrscht, man Gott vergessen hat oder Götzen anbetet, dann ist es an der Zeit, dass sie ihre wahren Prinzipien zeigen. In einer bequemen und angenehmen Umgebung spüren wir die Notwendigkeit nicht so deutlich, uns in jedem Augenblick auf Gott zu verlassen. Deshalb bringt uns Gott in seiner Voraussicht oft in Situationen, die uns spüren lassen, dass wir seine Hilfe und Stärke brauchen ...

      Der Herr hat eine Auseinandersetzung mit seinem Volk und er wünscht, dass jeder von uns dahin kommt, seinen Forderungen zu gehorchen. Wenn er uns eine Aufgabe überträgt, dann sollte keiner fragen: „Ist das auch bequem? Wird es mir gefallen, das zu tun?“ Wenn Gott es sagt, genügt das. Wir sollen die Bibel vornehmen, wir sollen studieren und erkennen, was Gott von uns persönlich will, und dann gilt es zu folgen, wie Abraham es tat — im Vertrauen und in fester Zuversicht. Siehe Hebräer 11,8.

      Verständlicherweise ging Abraham diese erste Prüfung schon sehr nahe — alles zu verlassen und in die Fremde zu ziehen ... Widrige Umstände folgten Abraham eine Zeit lang und brachten ihn in versuchliche Situationen und in Prüfungen von Gott. Siehe 1.Mose 12,10-20 ... Als der Herr ihm einen Einblick in das ewige Leben und die gereinigte Erde gab, die seine Heimat werden sollte, war er zufrieden gestellt.
      Manuskript 19, 1886; Manuscript Releases X, 120.121.


      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon
    • Die Konsequenzen von Entscheidungen, 6. März

      Da sprach Abram zu Lot: „... Steht dir nicht alles Land offen?Trenne dich doch von mir! Willst du zur Linken, so will ich zur Rechten, oder willst du zur Rechten, so will ich zur Linken.“ 1.Mose 13,8.9.

      Abraham wurde geprüft, um zu sehen, ob er auf Gottes Stimme hören und gehorchen würde oder nicht. Der Herr sah, dass es für sein geistliches Wachstum nicht das Beste war, wenn er in seinem Land und unter seinen Verwandten blieb, wo er keinen Einfluss auf sie ausüben konnte, der für sie zum Segen war. Siehe Josua 24,2-3. Deshalb sagte Gott zu ihm, er solle sie verlassen. Siehe 1.Mose 12,1. Abraham war ein reicher Mann (siehe Kap. 13,2), aber in großer Anspruchslosigkeit gehorchte er Gott und zog fort in ein unbekanntes Land, wo er das Leben eines Fremdlings führte. Siehe Hebräer 11,8.9. Als er sein Zuhause und seine Verwandtschaft verließ, versicherte ihm Gott, dass er im Land Kanaan irdische Größe und Wohlstand besitzen würde.Siehe 1.Mose 12,2.

      Warum setzte Abraham seine Mittel nicht dafür ein, diesen Wohlstand zu erlangen? Warum investierte er seine Mittel nicht, um sich mehr Reichtum und Einfluss zu sichern als alle seine Mitmenschen, mit denen er in Kontakt kam?Abraham tat gar nichts, um sich selbst zu verherrlichen. Er strebte nicht nach Macht. Er strebte nicht nach Größe, indem er Städte baute und sie nach seinem Namen benannte. Er war zufrieden.

      Der biblische Bericht erzählt, dass Abraham seinen Neffen Lot mitnahm.Siehe V. 5. Sie wohnten eine Zeit lang beieinander. Doch ihre Familien waren groß und die Hirten Abrahams und die Hirten Lots stritten sich wegen [der Weiden für] ihre Herden. „Da sprach Abram zu Lot: ‚Lass doch nicht Zank sein zwischen mir und dir und zwischen meinen und deinen Hirten; denn wir sind Brüder. Steht dir nicht alles Land offen?‘“ 1.Mose 13,8.9 ... Lot entschied sich für das Land von Sodom. Abraham wohnte im Bergland von Kanaan, während Lot in den Städten der Ebene wohnte und „seine Zelte bis nach Sodom“ aufschlug. „Aber die Leute von Sodom waren böse und sündigten sehr wider den HERRN.“ V. 11-13.

      Hier wird eine weitere Trennung deutlich. Es macht einen großen Unterschied, wann und wie eine Trennung geschieht. Lot hatte das Vorrecht, nachzuforschen, sehr sorgsam zu sein, wohin er gehen würde. Er konnte sich die Gesellschaft, in die er seine Familie brachte, sorgfältig auswählen. Doch ohne einen Gedanken an die [boshaften] Bewohner wählte er eine Landschaft, die schön gelegen war und eine reiche Ernte verhieß. Lot zog als reicher Mann hinein und kam mit leeren Händen heraus. Das war die Konsequenz seiner Wahl. Es macht einen großen Unterschied, ob man sich selbst in eine Lage bringt, in der man die beste Hilfe von guten Einflüssen hat, oder ob man nur zeitliche Vorteile wählt. Es gibt viele Wege, die nach Sodom führen. Wir brauchen von Gott gesalbte Augen (siehe Offenbarung 3,18), damit wir den Weg erkennen können, der uns näher zu Gott führt.
      Brief 109, 1899.

      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon
    • Lots Erfahrung dient uns als Warnung, 7.März

      Da wählte sich Lot die ganze Ebene des Jordan, und Lot brach auf nach Osten; so trennten sie sich voneinander.1.Mose 13,11 (EB).

      Abrahams kennzeichnende Charakterzüge wurden deutlich, als es zwischen den Hirten zum Streit kam und Abraham [zu Lot] sagte: „Es soll kein böses Blut zwischen unseren Hirten geben!Wir sind doch Verwandte und sollten uns nicht streiten! Es ist besser, wenn wir uns trennen.Das Land ist groß genug.Entscheide du, wo du dich niederlassen möchtest! Wenn du den Westen wählst, gehe ich nach Osten. Wenn du lieber nach Osten ziehst, gehe ich nach Westen.“ 1.Mose 13,8.9 (Hfa). Lot sah, dass das Land in der Nähe von Sodom am besten für seinen weltlichen und zeitlichen Wohlstand war, und er wählte diesen Wohnort.Siehe V. 10.11. Wäre Lot genauso höflich gewesen wie Abraham, hätte er diesem [als dem Älteren] die Wahl überlassen. Doch Abraham vertrat nicht den Standpunkt, irgendjemand überlegen zu sein. Er nahm eine bescheidene Stellung ein.Eigentlich hätte er das Recht gehabt zu wählen, doch er entschied sich, in dieser Sache höflich zu sein.

      Lot überlegte nicht, ob sich seine Wahl positiv auf seine Moral und seine Beziehung zu Gott auswirken würde; er dachte nur an seinen weltlichen Wohlstand.Doch später geriet er in eine sehr lästige Situation, weil die Bewohner von Sodom so boshaft waren. Er wurde mit seiner Familie verschleppt, als feindliche Könige die Städte Sodom und Gomorra eroberten. Siehe 1.Mose 14,8-12. Abraham [erfuhr davon und] zog los, um Lot zu befreien [was ihm auch gelang; siehe V. 14-16]. Als der König von Sodom Abraham vorschlug, sich etwas von der Kriegsbeute zu nehmen, zeigte sich erneut die wahre Vornehmheit von Abrahams Charakter. Er sagte, er wolle „nicht einen Faden noch einen Schuhriemen nehmen“, damit niemand behaupten konnte, er hätte „Abraham reich gemacht“. V.21-23. Gott hatte Abraham großen Reichtum versprochen. Siehe Kap.13,15. Aber Abraham wollte nicht in den Ruf kommen, dass ihm gottlose Menschen die Schätze gegeben hätten, die er besaß.Daran sehen wir, dass Abraham jeden Schritt im Gottvertrauen ging.

      Wir lesen (in 1.Mose 18) von den Besuchern, die zu Abraham kamen, als er gerade vor seinem Zelt saß ... Das waren Engel Gottes, und einer von ihnen war kein Geringerer als der Sohn Gottes. Siehe V. 13. Als diese Gäste auftauchten, waren sie Fremde, doch Abraham befolgte ihnen gegenüber die Regeln echter Höflichkeit. Das Wort Gottes sagt: „Gastfrei zu sein vergesst nicht; denn dadurch haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt.“ Hebräer 13,2. Genau das tat Abraham. Als sich die himmlischen Gäste Abraham zu erkennen gaben, sagten sie ihm auch, was sie mit Sodom vorhatten. Siehe 1.Mose 18,17.20.21 ... Obwohl Abraham nicht in Sodom wohnte und nicht mit Sodom verbunden war, hatte er doch ein starkes Interesse, dass diese Stadt nicht zerstört würde, wenn Gott sie verschonen konnte.Siehe V. 22-33;
      Manuskript 19, 1886.


      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon
    • Die Wichtigkeit, unseren Wohnort sorgfältig auszusuchen, 8.März

      Lot schaute sich nach allen Seiten um. Er sah, dass es in der Jordanebene reichlich Wasser gab. 1.Mose 13,10 (GNB).

      Die Augen von Abrahams Verstand waren nicht verschlossen, als er entschied, dass es das Beste wäre, wenn er sich von Lot trennte, obwohl er für ihn wie ein Vater gewesen war. Doch er konnte dauernden Zank und Streit nicht ertragen, selbst wenn es nur unter den Hirten war. Siehe 1.Mose 13,6.7.Er wollte seinen Seelenfrieden nicht durch unschöne Meinungsverschiedenheiten stören lassen. Die Trennung fiel ihm schwer, aber sie musste sein.

      Abraham überließ Lot die Wahl, wohin er gehen wollte (siehe V. 9), damit er später nicht versucht wurde zu denken, Abraham habe bei der Trennung seine eigenen Interessen im Sinn gehabt. Lot wählte einen wunderbaren Ort in der Nähe von Sodom. Siehe V.11.12. Das Land seiner Wahl bot alle möglichen natürlichen Vorteile (siehe V. 10), doch Lot versäumte, die Sitten und die Religion der Sodomiter zu untersuchen. Uns wird berichtet, wie es mit ihm weiterging. Eines Tages musste er aus der verdorbenen Stadt fliehen, in der Verbrechen jeder Art herrschten.Siehe 1.Mose 19. Er konnte zwar noch seine Töchter und Schwiegersöhne warnen, doch sie hörten genauso wenig auf seine Warnung wie vorher auf seine guten Ratschläge. Siehe V. 14. Sie [die Schwiegersöhne] spotteten über seinen Glauben an Gott und kamen um, als Sodom zerstört wurde.

      Darin steckt eine Lehre für uns alle. Wir sollten sehr sorgfältig vorgehen bei der Auswahl eines Heimes für unsere Familien. Wir sollten Gottes Hilfe bei der Erziehung unserer Kinder erbitten und bei ihrer Wahl ihres Lebensberufes. Jede Familie sollte stets zu Gott aufblicken und darauf vertrauen, dass er sie richtig führen wird. Ein gutes Urteilsvermögen ist nötig, damit wir keinen falschen Weg einschlagen, nur um weltlichen Gewinn zu erlangen.

      Der Wille des Herrn soll auch unser Wille sein. Gott muss der Erste, der Letzte und der Beste in allem sein. Wir sollen genauso lernbereit sein wie kleine Kinder und besonnen vorangehen, mit völligem Vertrauen auf Gott.Unsere ewigen Interessen spielen bei den Schritten, die wir gehen, eine Rolle: Werden wir himmelwärts vorankommen zu der Stadt, „deren Baumeister und Schöpfer Gott ist“ (Hebräer 11,10), oder erdwärts zu Sodoms wunderbaren Attraktionen?

      Gott fragt nicht unsere Meinung oder unsere Vorlieben um Rat. Er weiß, was Menschen nicht wissen: er kennt die Folgen jeder Entscheidung. Deshalb sollten wir unseren Blick auf ihn richten und nicht auf die weltlichen Vorteile, die uns Satan präsentiert.
      Manuskript 50, 1893; Sermons and Talks I, 219.220.


      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon
    • Gott hört unsere Fürbitten, 9. März

      Abraham trat näher heran und fragte: „Willst du wirklich Unschuldige und Schuldige zusammen vernichten?“ 1.Mose 18,23 (Hfa).

      Wir erfahren, dass Abraham nahe an Gott herantrat und fragte: „Willst du denn den Gerechten [zusammen] mit dem Gottlosen umbringen?“ 1.Mose 18,23.Einerseits besaß Abraham einen wahren Sinn für Demut und Bescheidenheit, wie es jedes Gotteskind haben sollte, andererseits lag ihm das Seelenheil der Sünder sehr am Herzen. Er wird als ein Mensch geschildert, der sich Gott nähert. Er tritt ganz nahe an die himmlischen Boten heran und verhandelt mit ihnen, wie ein Kind mit seinen Eltern verhandelt. Er denkt an Lot, der sein Haus in Sodom errichtet hat und durch die Heirat seiner Töchter in der ganzen Stadt Beziehungen hat. Deshalb beginnt Abraham mit fünfzig [Gerechten, die in der Stadt leben], und der Herr sagt zu, dass er die Stadt um dieser fünfzig willen verschonen wird. Siehe V. 24.26. Schließlich handelt Abraham die Zahl auf zehn herunter, und auch da verspricht der Herr, dass er die Stadt verschonen wird, falls zehn [Gerechte] darin wohnen. Siehe V. 27-33.Abraham appelliert nicht weiter an Gott, aber er hofft, dass sich in Sodom wenigstens zehn rechtschaffene Menschen finden.

      Doch als die Engel nach Sodom kamen, fanden sie nicht einmal fünf Gerechte in dieser prächtigen Stadt. Siehe 1.Mose 19,15.16. Daraus können wir den Schluss ziehen, dass es prächtige Städte geben mag, die den größten Reichtum haben, in denen aber nicht einmal fünf Menschen leben, die [vor Gott] gerecht sind. Da wir das zukünftige unsterbliche Leben anstreben, sollte jeder von uns darauf achten, unter solchen Umständen zu leben, die für die Entwicklung eines christlichen Charakters so günstig wie möglich sind. Gott ruft uns wiederholt dazu auf, jede Bindung aufzugeben, die uns unheiligen Einflüssen aussetzt. Er sagt: „Geht aus von ihnen [den Ungläubigen] und sondert euch ab.“ 2.Korinther 6,17.

      Wir erleben Abraham als einen Repräsentanten Gottes, dessen Geschichte uns über einen langen Zeitraum hinweg überliefert wurde. Seine Anteilnahme und Besorgnis um Sodom soll uns lehren, uns ebenso intensiv für die Menschen zu interessieren, die in unserer Umgebung leben. Obwohl wir die Sünde hassen sollen, sollen wir die Menschen lieben, für die Christus starb. Und wir dürfen Gott überaus dankbar dafür sein, dass wir den Einen haben, der sich im Himmel für uns einsetzt. Siehe 1.Johannes 2,1.

      Jesus kennt den Wert jedes Menschen, weil er selbst den Preis für jeden von uns bezahlt hat. Als er mit Todesqualen am Kreuz hing, betete er für seine Feinde und sagte: „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Lukas 23,34. Auch er setzte sich, wie damals Abraham, für schuldige Menschen ein so wie ein Mensch für einen anderen plädiert. Auch wir sollten so ernsthaft für die Menschen beten, die in geistlicher Finsternis leben.
      Manuskript 19, 1886.

      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon
    • Was Engel für uns tun können, hat Grenzen, 10. März

      Am Abend kamen die beiden Engel nach Sodom. Lot saß gerade beim Stadttor. Als er sie sah, ging er ihnen entgegen und verneigte sich tief. 1.Mose 19,1 (Hfa).

      Lot war lange in Abrahams Haushalt gewesen und wurde dadurch so geprägt, dass er dieselbe höfliche Gesinnung hatte, die Abraham offenbarte. Diese Männer [die Engel waren] sahen aus wie normale Menschen, als sie zu Lot kamen. Wäre er nicht so höflich gewesen, wäre er vielleicht mit der Stadt Sodom umgekommen. Die Bewohner Sodoms waren dermaßen verdorben, dass sie die Männer missbrauchen wollten, die die Botschaft [Gottes] brachten und von Lot aufgenommen worden waren. Siehe 1.Mose 19,4.5. Doch die Engel Gottes bewahrten Lot davor, von dem Mob vor seiner Haustür in Stücke gerissen zu werden. Sie straften sie mit Blindheit, sodass sie den Eingang nicht finden konnten. Siehe V. 10.11.

      Nach dieser Darbietung der Bosheit [Sodoms] eröffneten die Engel Lot die Absicht ihres Besuches. Sie drängten ihn, wenn er Söhne oder Töchter in der Stadt habe, sie [schnell] herauszubringen. Lot durfte zu seinen Verwandten gehen und ihnen sagen, dass die Stadt zerstört werden sollte und sie deshalb fliehen müssen. Doch all seine dringenden Bitten und Warnungen waren zwecklos. Siehe V. 12-14. Sie spotteten über das, was sie „seine abergläubischen Ängste“ nannten. In Sodom war ja alles wie schon immer, und sie konnten nirgends ein Anzeichen einer drohenden Zerstörung erkennen.

      Aber als Lot zurückkam, hatte es der Engel eilig und befahl ihnen, aus Sodom zu fliehen. Siehe V. 15. Lot war scheinbar wie gelähmt von der Vorstellung, dass er ohne seinen Besitz gehen musste, nur mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern. Die Engel nahmen sie schließlich bei der Hand und führten sie aus der Stadt. Siehe V. 16 ... Sobald sie die Stadt verlassen hatten und auf dem Weg ins Gebirge waren, sagte der Engel: „Rette dein Leben und ... bleib auch nicht stehen in dieser ganzen Gegend.“ Der Befehl lautete „Sieh nicht hinter dich!“ V.17 ...

      Doch Lots Frau schaute auf die Stadt zurück und auf all das, was sie dort zurücklassen musste. Da kam Gottes Fluch über sie, und sie wurde in eine Salzsäule verwandelt. Siehe V. 26 ... Wir erkennen, dass Lot einen Fehler machte, als er nach Sodom zog. Hier verlor er nicht nur seinen gesamten Besitz, er verlor auch — bis auf zwei — alle seine Kinder. Das ist eine Lehre, die wir uns zu Herzen nehmen sollten. Manchmal ergeben sich für Gottes Kinder sehr verheißungsvolle Gelegenheiten, aber sie müssen sich jede Seite der Angelegenheit genau ansehen bevor sie entscheiden. Die wichtigste Frage sollte bei jedem von uns lauten: „Wie wirkt sich das auf meine Beziehung zu Gott aus?“
      Manuskript 19a, 1886.

      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon
    • Gebt Gott nichts weniger als Gehorsam aus Liebe, 11.März

      Wer behauptet: „Ich kenne Gott“, ihm aber nicht gehorcht, ist ein Lügner und die Wahrheit lebt nicht in ihm. 1.Johannes 2,4 (GNB).

      Jemand hat [dir] von mir berichtet, dass ich gesagt habe, du könntest nicht gerettet werden, wenn du den Sabbat nicht hältst. Findest du die Forderungen des vierten Gebotes wirklich unwichtig? Wird nicht die gewohnheitsmäßige Unterordnung unter den Willen unseres himmlischen Lehrmeisters den gehorsamen [Nachfolger Jesu] dazu führen, ständig zu fragen: „Was fordert mein Herr? Was ist Gottes Wille für mich?“ und nicht: „Was gefällt mir?“ oder „Was ist das Bequemste oder Angenehmste für mich und meine Mitmenschen?“ Ist es denn [wirklich] seltsam, dass jemand dies oder jenes tun sollte, weil der Geist Gottes ihn davon überzeugt hat und er sich der Tatsache bewusst ist, dass er seine Erlösung aufs Spiel setzt, wenn er sich weigert oder Gottes Forderung einfach ignoriert? Ist es denn so schwer zu begreifen, dass unser Gehorsam gegenüber dem ganzen Gesetz Gottes für das ewige Leben absolut notwendig ist? Siehe Jakobus 2,10-12. Ist dies für einen Christen wirklich ein unergründliches Geheimnis — sich seine Errettung zu sichern, egal wieviel es seinem Egoismus und seinen selbstsüchtigen Interessen kostet?Gibt uns das Wort Gottes irgendeine Gewissheit dafür, dass wir so oder so in den Himmel kommen, ob wir nun Gottes Gesetz übertreten oder es befolgen?Wenn ja, dann wären die ganzen Forderungen Gottes als eine Bedingung für die Erlösung ein großer Fehler!

      Wurden die Menschen, die in der Sintflut umkamen, für ihren Ungehorsam gegenüber Gottes Forderungen bestraft? Oder wurden sie von den Wassern der Flut direkt in Gottes Herrlichkeit gespült, weil unser barmherziger Gott zu gütig ist, um die letztendliche Strafe für die Übertretung seines Gesetzes zu vollstrecken? Wurden die Sodomiter für ihren Ungehorsam bestraft und nur Lot gerettet? Oder wurden die Bewohner Sodoms von dem Feuer, das vom Himmel fiel, direkt in die Herrlichkeit getragen? Hat Gott Befehle gegeben?Dann müssen wir gehorchen, ohne zu zögern oder einen Schleichweg zu suchen, auf dem wir ohne Gehorsam gerettet werden können. Das würde bedeuten, einen anderen Weg hinauf [zum Himmel] zu klettern. Aber die Majestät des Himmels sagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ Johannes 14,6. „Ich habe die Gebote meines Vaters gehalten.“ Johannes 15,10 (EB).

      Wir sollten aber die Gebote nicht halten, bloß um in den Himmel zu kommen, sondern um dem Einen Freude zu bereiten, der starb, um die Sünder von der Strafe zu erlösen, die auf die Übertretung des Gesetzes seines Vaters steht. Die Rettung des Sünders hängt davon ab, ob er Gottes Gesetz gehorcht.Keiner sollte auf die Gnade Gottes pochen oder sie herausfordern, indem er sich frei fühlt, so viel zu sündigen, wie er es wagt ... Es ist ein unheilvoller Entschluss, Christus mit so weitem Abstand wie möglich nachzufolgen und sich dem Rand des Abgrundes so weit wie möglich zu nähern ohne hineinzustürzen.
      Brief 35, 1877.


      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon
    • Sucht nach der biblischen Wahrheit um jeden Preis, 12.März

      Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer. 1.Johannes 5,3.

      Christus brachte ein großes Opfer, als er am Kreuz für uns starb. Was sind wir bereit, für seine Liebe zu opfern? Jesus sagt: „Liebt ihr mich, werdet ihr meine Gebote halten.“ Johannes 14,15. Er meinte nicht, dass wir uns eins, zwei oder neun [aus den Zehn Geboten] herauspicken sollten, sondern dass wir alle zehn halten. All seine Gebote müssen befolgt werden. Johannes spricht von denen, die angeblich Gott lieben, aber seinen Forderungen nicht gehorchen: „Wer behauptet: ‚Ich kenne Gott‘, ihm aber nicht gehorcht, ist ein Lügner, und die Wahrheit lebt nicht in ihm.“ 1.Johannes 2,4 (GNB). „Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.“ 1.Johannes 5,3.

      Vielleicht sagst du jetzt: „Du meinst, dass sich die ganze gelehrte Welt irrt und nur jenes kleine Häufchen — völlig in der Minderheit, auf die man als ungebildete und einfache Leute herabschaut — gerettet wird?“ Ich antworte: „Jesus hielt sich während seines Erdenlebens zu den einfachen Menschen. Er nahm keinen Platz an der Seite der gebildeten Rabbiner oder Volksführer ein.Er wurde nicht bei den Machthabern der Erde gefunden, sondern unter dem niedrigen Volk. Die Wahrheit wurde noch nie bei der Mehrheit gefunden. Sie war immer bei der Minderheit zu finden.“

      Die himmlischen Engel flogen nicht zur Schule der Propheten, sie sangen ihre Loblieder nicht über dem Tempel oder den Synagogen, sondern sie gingen zu Menschen, die demütig genug waren, die Botschaft anzunehmen. Siehe Lukas 2,8-14. Sie sangen die frohe Kunde von einem Erlöser über den Feldern von Bethlehem, während die Großen, die Herrscher und die Geehrten im Dunkeln blieben, weil sie mit ihrer Stellung völlig zufrieden waren und sich nicht nach einer größeren Frömmigkeit sehnten als sie besaßen. Die Lehrer in den Prophetenschulen, die Schriftgelehrten, Priester und Obersten waren die ärgsten Verfolger Christi. Menschen, die den größten Anspruch auf geistliche Erkenntnis erhoben, waren genau diejenigen, die Christus geringschätzten, ablehnten und kreuzigen ließen.

      Große Männer und Frauen und angeblich gute Menschen können mit ihrer Engstirnigkeit und herausgehobenen Position Furchtbares anrichten und sich dabei noch schmeicheln, sie täten Gott einen Dienst. Siehe Johannes 16,2. Auf solche Leute kann man sich nicht verlassen. Wahrheit, biblische Wahrheit, wollen du und ich um jeden Preis haben. Wie die edlen Gläubigen in Beröa wollen wir täglich und unter ernstem Gebet in der Schrift forschen (siehe Apostelgeschichte 17,11), damit wir wissen, was wahr ist, und dann wollen wir der Wahrheit gehorchen, egal was es uns kostet und ohne Bezugnahme auf berühmte oder gute Menschen. Wenn die Wahrheit in der Bibel steht, dann können wir sie genauso dort finden wie die Guten und die Großen der Erde.Ich bete darum, dass Gott uns hilft, weise zur Erlösung zu sein.
      Brief 35, 1877.

      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon
    • Widersteht der Einladung zur Erlösung nicht, 13. März

      Wenn ihr heute seine Worte hört, dann verschließt eure Herzen nicht. Hebräer 3,15 (Hfa).

      Wer vermag das Jammern und Klagen zu beschreiben, das an der Schwelle zwischen Zeit und Ewigkeit anheben wird, wenn der gerechte Richter seine Stimme erhebt und erklärt: „Es ist zu spät!“ Lange standen die breiten Türen des Himmels offen und die himmlischen Boten haben immer wieder eingeladen und dringend gebeten: „Wer da will, der komme und nehme das Wasser des Lebens umsonst.“ Offenbarung 22,17.„Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht.“ Hebräer 3,15. Doch einmal kommt der Zeitpunkt, an dem das Urteil gefällt wird: „Wer Böses tut, der tue weiterhin Böses, und wer unrein ist, der sei weiterhin unrein; aber wer gerecht ist, der übe weiterhin Gerechtigkeit, und wer heilig ist, der sei weiterhin heilig.“ Offenbarung 22,11.

      Die Tore des Himmels schließen sich, das Angebot der Rettung verstummt.Dann heißt es im Himmel: „Es ist geschehen.“ Offenbarung 16,17. Diese Zeit ist nicht mehr fern. Ich flehe dich an: Gib dir wirkliche Mühe für die Ewigkeit und ergreife die Hoffnung, die dir im Evangelium angeboten wird. „Ringe danach, durch die enge Pforte einzugehen“ (Lukas 13,24, EB), denn wenn du es bloß versuchst, wird es dir nicht gelingen.

      Die Welt ist von dem Fluch, den die Sünde bringt, schwer belastet. Sie ist förmlich von Sünde überflutet, von Gewalt und Verdorbenheit, wie zur Zeit Noahs. Und doch sind viele gerade in dieser furchtbaren Ära der Weltgeschichte am Schlafen. Sie haben aufgehört sich zu bemühen, Christen zu werden. Die Befriedigung der eigenen Selbstsucht und menschliche Sicherheiten gefährden immer noch das ewige Wohlergehen. Ist das nicht tollkühn? Satans Nachfolger nennen es vielleicht ehrbar und lobenswert, jene Unabhängigkeit des Denkens zu zeigen, die dich dazu führt, deine früheren Verhaltensmaßregeln mit Gleichgültigkeit zu betrachten und dir einzubilden, du hättest einen besseren Weg gefunden. Wenn du auf diese Vorschläge hörst, wirst du durch den Betrug der Sünde innerlich verhärtet ...

      Was sollen dir denn all die weltlichen Vergnügen bringen, wenn die ganze Welt begraben wird wie damals Sodom und zerstört wird wie Gomorra? Diese Städte sollen anderen Sündern ein mahnendes Beispiel geben, damit sie erkennen, dass auch ihr Tag kommen wird. Siehe 2.Petrus 2,6.

      Zu spät werden sie erkennen, dass sie ihr Erstgeburtsrecht verkauft haben.Siehe 1.Mose 25,31-34; Hebräer 12,16. Die Krone, die sie hätten haben können, funkelt jetzt auf dem Kopf eines anderen. Das Erbe, das sie hätten antreten können, ist verloren. Gib darauf Acht, wie du mit der Versuchung spielst. Gib darauf Acht, wie du mit deiner eigenen Stärke prahlst. Christus ist deine ewige Stärke. Vertrau dich Gott an und nimm seine Kraft in Anspruch, dann wird er dich zum Überwinder machen, und du wirst die Siegeskrone tragen. Siehe Jakobus 1,12;
      Brief 21, 1867.


      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon
    • Strebt nach dem himmlischen Erbe, 14. März

      Wenn in Sodom die Wunder geschehen wären, die bei dir [in Kapernaum] geschehen sind, dann würde es heute noch stehen.Matthäus 11,23 (GNB).

      Gott versprach Abraham und seinen Nachkommen, dass sie Ländereien und Besitztümer haben würden, doch sie waren nur „Gäste und Fremdlinge auf Erden“ Hebräer 11,13.9. Das Erbe und das Land, das Abraham und seinen Nachkommen gehören soll, wird erst dann ausgeteilt, wenn diese Erde gereinigt ist. Siehe V. 10. Dann wird Abraham das Anrecht auf seine Ländereien und Besitztümer bekommen und auch seine Nachkommen werden ihr Anrecht darauf empfangen. Siehe V. 16. Jeder von uns sollte sich stets vor Augen halten, dass diese Welt nicht unsere eigentliche Heimat ist, sondern dass wir ein Erbe auf der neuen Erde haben. Die Zerstörung von Sodom und Gomorra ist ein Symbol dafür, wie diese Welt einmal durch Feuer vernichtet werden wird. Siehe 2.Petrus 2,6; 3,12. Es ist für jeden gefährlich, seine Hoffnungen auf dieses [irdische] Leben zu setzen. Wir wollen „zuerst nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit trachten“. Matthäus 6,33 ...

      Die Landschaft um Sodom und Gomorra war wie der Garten Eden. Siehe 1.Mose 13,10. Der Herr hatte seinen Segen über diesen Teil der Erde reichlich ausgegossen. Alles war schön und lieblich, doch das veranlasste die Leute nicht, den Geber zu ehren. Als „der HERR Feuer und Schwefel vom Himmel herabregnen ließ“ (1.Mose 19,24), welch eine Verwüstung war das! Wie leicht konnte der sengende Wind Gottes jenen herrlichen Ort zu einem hässlichen Platz machen.

      In der Zerstörung Sodoms liegt eine Lehre für die Menschen, die zur Zeit Jesu lebten, und diese Botschaft ist für uns aufgeschrieben „Du, Kapernaum, wirst du bis zum Himmel erhoben werden? Du wirst in die Hölle hinuntergestoßen werden. Denn wenn in Sodom die Taten geschehen wären, die in dir geschehen sind, es stünde noch des heutigen Tages. Doch ich sage euch: Es wird dem Land der Sodomer erträglicher ergehen am Tage des Gerichts als dir.“ Matthäus 11,23.24. Wir können erkennen, dass ihre Schuld an der Menge des Lichts gemessen wurde, das auf sie schien. Diese Lehre gilt jedem einzelnen von uns, dem Gott das kostbare Licht der Wahrheit offenbart hat ...

      Vielleicht meinst du, du hast die Wahrheit ja angenommen und verstanden und könntest da stehen bleiben und nicht weitergehen. Es ist eine Sache, die Wahrheit anzunehmen und zu behalten, aber es ist etwas anderes, die Wahrheit zu haben „wie (sie) in Jesus ist“. Epheser 4,21. Während du deine Arbeit tust und deine Hände und dein Denken mit nützlichen Tätigkeiten beschäftigt sind, brauchst du auch Ruhe zur Andacht, zum Nachdenken [über Gott] und zum ernsten Gebet. Du möchtest, dass das Licht, das vom Himmel kommt, auch etwas in dir bewirkt. Du wünschst dir den Glauben, der mit Gold verglichen wird. Siehe 1.Petrus 1,7. Du willst die Liebe Jesu in deinem Herzen pflegen und dir bewusst sein, dass dieselben Engel, die Abraham und Lot erschienen, auch bei dir sind.
      Manuskript 19a, 1886.

      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon