Jesuitischer Einfluss in der Adventgemeinde?

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    • Sola Scriptura schrieb:

      Könntest Du das bitte genauer erklären, welche Einheit du in Bezug zu Daniel in der babylonischen Gefangenschaft meinst?
      Dan 2,48-49
      Daraufhin machte der König den Daniel groß und gab ihm viele große Geschenke, und er setzte ihn als Herrscher über die ganze Provinz Babel ein und zum Obervorsteher über alle Weisen von Babel. Und Daniel erbat vom König, dass er Schadrach, Meschach und Abed-Nego über die Verwaltung der Provinz Babel einsetze. Aber Daniel blieb am Hof des Königs.
      Dan 5,11
      Es gibt einen Mann in deinem Königreich, in dem der Geist der heiligen Götter ist; und in den Tagen deines Vaters wurden Erleuchtung, Einsicht und Weisheit gleich der Weisheit der Götter bei ihm gefunden. Und der König Nebukadnezar, dein Vater, hat ihn zum Obersten der Wahrsagepriester, der Beschwörer, Sterndeuter und Zeichendeuter eingesetzt; dein Vater, König!

      Sola Scriptura schrieb:

      Also ob man den Antichristen mit der Ökumene unterstützen will, kann jeder für sich selbst entscheiden.
      Ich für meinen Teil unterstütze Gottes Werk durch das verkünden der drei Engelsbotschaften.
      Du unterstützt Gottes Werk durch das Verkünden Deiner Auslegung der drei Engelsbotschaften.
      Das ist Dein gutes Recht, aber es ist dennoch nicht die "Botschaft der drei Engel", sondern DEIN Verständnis dieser Botschaft.
      Liebe Grüße, Heimo
    • Bogi111 schrieb:

      Jesus spricht von großer Ernte und wenigen Arbeitern in seinem Weinberg.

      Er hat uns nicht beauftragt auf das Unkraut hinzuweisen ,geschweige es auszurotten.

      In Jesu Gleichniss vom Unkraut unter dem Weizen (Matthäus 13. 24-30), wiesen die Arbeiter den Herrn auf das Unkraut hin.
      Es war offensichtlich dass Unkraut vorhanden war. Der Hausvater sagte zu ihnen, dass man bis zur Ernte warten solle und
      das Unkraut zusammen mit dem Weizen wachsen lassen solle, damit man den Weizen nicht zusammen mit dem Unkraut ausjätet.
      Das Unkraut wird am Ende gesammelt um verbrannt zu werden.

      Bogi111 schrieb:

      Wenn am Ende kaum Glauben zu finden sein wird, dann kann damit keine christliche Kirche gemeint sein,

      denn trotz allen Hetzparolen hat das Christentum in der RKK überlebt, sonst hätte es keine Reformatoren gegeben

      und uns genauso!

      Gott hat die Protestantische Reformation hervorgebracht, die sich gegen die Irrlehren der römisch-katholischen Kirche stellte und der Bibel folgte.
      Sie alle hielten sich an das Prinzip von Sola Scriptura und verliessen das Papsttum um zurück zur biblischen Wahrheit zu gehen. Wycliffe, Luther,
      Calvin etc. hatten alle etwas von der biblischen Wahrheit wiederentdeckt. Aber all die grossen Reformatoren und dessen Anhänger hörten ab einem
      gewissen Punkt auf, neues Licht zu empfangen und blieben bei dem stehen was sie zu Beginn glaubten. Die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten
      entstand aus Leuten, die sich nach der grossen Enttäuschung von 1844, versammelten und umso mehr die Bibel studierten. Der heilige Geist führte sie zu
      kostbaren Wahrheiten wie dem Sabbat und der Heiligtumslehre, welche zum richtigen Verständnis der 2300 Tage Prophetie führte, die sich 1844 am Tag der
      grossen Enttäschung erfüllte. Man entdeckte die biblische Wahrheit über den Zustand der Toten und der Geist der Weissagung wurde etabliert. Diese biblischen
      Lehren inspirierten unsere Pioniere dazu, die drei Engelsbotschaften zu begreifen und somit wurde die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten geboren.
      Die Protestantische Reformation im dunklen Mittelalter und die Adventbewegung im 19. Jahrhundert haben wir Gott zu verdanken, nicht der römisch-katholischen Kirche.
      Dass das Papsttum nicht verschwindet und seine Macht bis zum Ende erhalten bleibt, ist auch im Einklang mit biblischer Prophetie. Es muss bis zum Ende vorhanden sein
      damit es vom Stein zermalmt werden kann:

      Da wurden miteinander zermalmt Eisen, Ton, Kupfer, Silber und Gold und wurden wie Spreu auf der Sommertenne, und der Wind verwehte sie,
      dass man sie nirgends mehr finden konnte. Der Stein aber, der das Bild zerschlug, wurde zu einem großen Berg, sodass er die ganze Welt füllte...
      Aber zur Zeit dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Reich aufrichten, das nimmermehr zerstört wird; und sein Reich wird auf kein anderes
      Volk kommen. Es wird alle diese Königreiche zermalmen und zerstören; aber es selbst wird ewig bleiben, (Daniel 2, 35.44)
    • Sola Scriptura schrieb:

      Könntest Du das bitte genauer erklären, welche Einheit du in Bezug zu Daniel in der babylonischen Gefangenschaft meinst?
      Die Einheit die ich in dieser Geschichte sehe, ist die zwischen Daniel und Gott. Daniel hält Gott die Treue.

      Hallo Sola,genau das ist auch mein Ansatz, Treue zu Gott und Liebe zu Gott und Mensch.
      Aber wie ich Lese hast Du mir Dein Gottesbild mittgeteilt.

      Ist nicht Nebukadnezar auch ein Kind seiner Zeit und Traditionen. Ist er nicht auch einer, dem man ein falsches Gottesbild gelehrt hatte.
      Hatte nicht Gott auch erbarmen mit Ihm?
      Hat Daniel und die Freunde nicht durch Liebevolle Art und kosequent darum gerungen, Zeugniss von ihrem Gott abzugeben!
      Hat nicht Gott Nebukadnezar den Traum geschenkt? Dem Herrscher von BABYLON?
      Damit Daniel die gelegenheit zu geben von seinen Gott zeugniss zu geben?

      Sola Scriptura schrieb:

      Die Ökumene die Du befürwortest, wird darin gipfeln dass sich die Welt in falscher Einheit unter der Herrschaft des Papsttums vereint, und diejenigen verfolgt, die Gott
      treu bleiben und seine Gebote halten. Als Adventisten sollten wir mit dieser Botschaft vertaut sein. Der Geist der Weissagung schrieb folgendes dazu
      Obwohl Du mich nicht kennst, behauptest Du was ich befürworte. Sagt es Dir Dein liebendes und besorgtes Herz?

      Seine Schafe oder die Übrigen kennen seine Stimme und folgen IHM! Gott hat die Zügel in der Hand nicht der Mensch!
      Was hatte uns Jesus gelernt? Gott und den Nächsten Lieben wie Dich selbst.
      Gott liebt den Menschen aber hasst die Sünde!
      Was soll dieses Ganze auflisten der Vergangenheit und der Sünden die begangen wurden...Wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein!
      Was hat Daniel Prophezeit für 1260 Tage...Das Wort Gottes wurde bewahrt siehe Luther..
      Wer das Evangelium im Sinne Jesus, geht zu Müden und beladenen und führt kein Krieg gegen Staaten!
      Schade das man nicht auf Jesus hört,der gesagt hatte" wer nach hinten schaut,taugt nicht für das Himmelreich"..
      Unter dem Wort Ökomene verstehe ich die Einheit im Geist,für die Jesus gebetet hat.
      Liebe in Einheit das ist das Zeichen seiner Nachfolger!

      Wenn Du Dir die ganzen Hetztvidios gegen Rom anschaust, dann müsste Dir eigentlich des Herz erschauern...
      Jesus kommt da kaum vor....

    • Ich habe den Thread durchgelesen. Dazu gibt es auch viele Ansichten und die Meinungen gehen auseinander.
      Ich persönlich habe mich jetzt mit dem Thema von charismatischen Liedern in unseren Gesangsbüchern und
      deren mögliche Gefahren, noch nicht gross auseinandergesetzt. Wie bei allem anderen gilt auch hier, die Bibel
      als Massstab zu nehmen und um die Fürung des heiligen Geistes zu bitten um die richtige Entscheidung zu treffen
      und das zu tun, was dem Willen Gottes entspricht.


      Bemo schrieb:

      In diesen Beitrag sieht man die Zusammensetzung der Lieder nach "Herkunft". 4,4% der Lieder des Zionsliederbuch waren von Freimaurern, nur als ein Beispiel. Wie viele insgesamt nun noch Sonntagshalter waren?
      Wenn ich jetzt deine Argumentation auf dieses Liederbuch anwende, dann war darin schon babylonischer Wein zu finden - oder? Diese Lieder von diesen Autoren sollten wir nicht mehr singen oder drucken, obwohl sie inhaltlich ok sind? Was ist mit den Liedern von Sonntagshaltern? Was mit Liedern von Dichtern, die andere Vorstellungen von Versöhnung, Dreieinigkeit und Eschatologie hatten? Alles babylonische Lieder? Wenn du deine Argumentation konsequent und mit gleichen Maß anwenden würdest, was bleibt dann noch "rein"? Aber wehe im Lektionsheft wird ein Katholik zitiert, der in der Sache recht hat...

      Meine Argumentation bezog sich auf die Tatsache, dass ein adventistischer Theologe, einen römisch-katholischen Theologen zitiert und befürwortet,
      um das Gesetz Gottes zu studieren. Was ich persönlich in diesem Zusammenhang ironisch finde, wenn man bedenkt, wie die katholische Kirche im
      Gegensatz zu den Siebenten-Tags-Adventisten zum Gesetz Gottes steht. Diese Argumentation auf das Singen von Liedern etc. zu übertragen, habe
      ich nicht getan, sondern du. Ich habe nie gesagt dass es immer falsch ist Andersgläubige oder Andersdenkende zu zitieren. Es kommt immer darauf an,
      in welchem Zusammenhang man dies tut. Denn hin und wieder kommt es vor, dass wenn die, deren Pflicht es eigentlich wäre, bestimmte Dinge anzusprechen
      oder zu verkünden, schweigen, die "Steine" anfangen zu schreien. Aber in dem genannten Zusammenhang und dem Beisbiel in unserer Sabbatschullektion, wo
      das Thema "Christus und sein Gesetz" war, finde ich es persönlich unangebracht, Theologie eines Katholiken zum Gesetz Gottes zu zitieren, dessen Kirche sich
      nicht an alle 10 Gebote hält und das Gesetz Gottes abgeändert hat.


      Bemo schrieb:

      @Sola Scriptura
      Vielleich noch was prinzipielles zu meiner Position, damit du mich richtig verstehst:
      Ich sehe genau wie du manche Fehlentwicklungen - aber vielleicht nicht nur am linken Rand, sondern auch am rechten Rand der Gemeinde.

      Könntest Du mir bitte diese Fehlentwicklungen die du auf beiden Seiten siehst, nennen?



      Bemo schrieb:

      @Sola Scriptura
      Wenn du meine Beiträge liest, dann wirst du merken, dass ich zu den Lehren unserer Kirche stehe und sie auch verteidige. Gerade deswegen bin ich aber auch der Meinung, dass deine Behauptungen, die STA wäre von Jesuiten beeinflusst oder gar unterwandert, besonderst gefährlich sind. Jeder halbwegs intelligente Mensch entdeckt darin nur absurdes Verschwörungszeugs - und die tolle, mich begeisternde STA-Lehre wird dadurch nur lächerlich gemacht! Ich brauche diese ganzen Theorien nicht und sie haben im Grunde auch nichts mit der STA-Lehre zu tun.

      Schön dass Du unsere Lehren verteidigst. Das tue ich auch. Deshalb sollten wir auch die Gemeinde darauf hinweisen wenn biblische Lehren und das Gesetz Gottes angegriffen werden.
      Die Gemeinde sollte vor der Gefahr von Irrlehren gewarnt und geschützt werden. Einer unserer grundlegenden Glaubenslehren ist der Geist der Weissagung. Und was Ellen White unter
      der Inspiration des heiligen Geistes geschrieben hat, ist als eine bevollmächtigte Stimme der Wahrheit anzuerkennen, ob es uns gefällt oder nicht. Und Tatsache ist nun mal dass sie über
      Geheimgesellschaften geschrieben hat und die Gemeinde vor deren Gefahren warnt. In ihrem Buch "Der grosse Kampf", schrieb sie über die Jesuiten, deren Gegenreformation und deren
      Einfluss in Staat und Kirche. Die Jesuiten bahnten sich unter verschiedensten Verkleidungen ihren Weg in Staatsämter und bauten auch Schulen, wo Kinder von protestantischen Eltern zur
      Einhaltung päpstlicher Riten angehalten wurden (Der grosse Kampf, Kapitel 12, Abschnitt: Der Jesuitenorden und die Gegenreformation). Das Hauptziel der Jesuiten ist die volkommene
      Abschaffung des Protestantismus und die daraus resultierende Weltherrschaft des Papsttums. Der Papst lässt verkünden dass der Protest vorbei ist. Dass wir alle mal Katholiken waren
      und es Zeit ist sich wieder unter der Mutterkirche zu vereinen. Diesem Ziel kam man am 31. Oktober letzten Jahres einen gewaltigen Schritt näher. Wie ironisch dass man den Tag an dem
      Martin Luther die protestantische Reformation entfachte, benutzt um den Protest zu beenden. In Ausgewählte Botschaften Band 1, S. 124 schrieb Ellen White:


      "Wir haben weit mehr von innen als von außen zu befürchten. Kraft und Erfolg werden viel stärker von der Gemeinde selbst gehemmt als von der Welt."


      Und in Apostelgeschichte 20, 28-31 steht:


      So habt nun Acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in der euch der Heilige Geist eingesetzt hat zu Ältesten**, zu weiden die Gemeinde Gottes, die er durch sein eigenes Blut erworben hat.
      Denn das weiß ich, dass nach meinem Abschied reißende Wölfe zu euch kommen, die die Herde nicht verschonen werden. Auch aus eurer Mitte werden Männer aufstehen, die Verkehrtes lehren,
      um die Jünger an sich zu ziehen. Darum seid wachsam und denkt daran, dass ich drei Jahre lang Tag und Nacht nicht abgelassen habe, einen jeden unter Tränen zu ermahnen.


      Die Gemeinde von innen heraus zu verderben, ist seit jeher eine bewährte Taktik des Feindes. Also dass der Feind dies zumindest versucht, sollte durchaus in Betracht gezogen werden,
      anstatt von vornherein direkt als Verschwörungstheorie zu verbannen. Und aufgrund der Dinge die in unserer Gemeinde vor sich gehen, besteht ein guter Grund zu der Annahme, von
      jesuitischem Einfluss. Es ist besser davor auf der Hut zu sein, als die Augen davor zu verschliessen. Irrlehren schleichen sich langsam ein. Der Feind kommt natürlich nicht und gibt sich
      offen zu erkennen, sondern ist verkleidet und sträut den Samen von Irrtum heimlich unter die Gemeinde. Dieser Same wächst langsam heran bis er Früchte trägt. Vor dieser Gefahr auf
      der Hut zu sein, ist nicht lächerlich sondern nüchtern. Wer denkt dass der Feind es nicht zumindest versucht, Irrtum in die Gemeinde zu bringen um sie zu verderben, ist schlicht und einfach
      naiv und am schlafen. Es ist höchste Zeit aufzuwachen und Gott um den heiligen Geist zu bitten, um genug Öl in den Lampen zu haben. Unser Bräutigam kommt bald.


      Bemo schrieb:

      @Sola Scriptura
      Für mich ist das kleine Horn auch ohne Veith, Taubert, Schroer, Kramp etc. das Papstum.

      Natürlich nicht. In Daniel Kapitel 7 stehen alle Kriterien die man braucht um das kleine Horn zu identifizieren. Nur das Papsttum erfüllt alle Kriterien.
      Aber Gott sei Dank haben wir Männer wie Walter Veith und Nicola Taubert in unserer Gemeinde, welche die drei Engelsbotschaften verkünden. Im
      Gegensatz zu den meisten Predigern (Duckmäuser) in unserer Gemeinde, die aus Angst nichts mehr über den Antichristen und dem damit verbundenen
      Endzeitgeschehen sagen. Oh nein bloss nicht, ist ja politisch unkorrekt und es könnte ja anstössig gegenüber Andersgläubigen sein, oder man könnte
      seinen Gehaltsscheck verlieren.


      PS: Von den Personen die du genannt hast, ist Kramp die einzige die ich nicht kenne. Wer ist diese Person und wie lautet Ihr ganzer Name? Könntest du mir das bitte sagen?


      Bemo schrieb:

      @Sola Scriptura
      Ich muss nicht erst 9/11 erklären können um unsere STA-Eschatologie zu verbreiten.

      Wer hat denn so eine Behauptung gemacht, dass man zuerst die Geschehnisse vom 11. September 2001 erklären können muss, bevor man biblische Prophetie über die Endzeit verbreiten kann?



      Bemo schrieb:

      @Sola Scriptura
      PS: Mit moderner Lobpreismusik kann ich übrigens auch nichts anfangen, aber dafür muss ich nicht erst absurde Theorien über die Hintermänner aufstellen.
      Natürlich musst du nicht absurde Theorien über die Hintermänner von Liedern aufstellen, weil du mit moderner Lobpreismusik nichts anfangen kannst.
      Ob einem alte oder moderne Lobpreismusik gefällt oder nicht, ist doch bloss Geschmackssache. Die Texte sind dann wieder ein anderes Thema.
    • HeimoW schrieb:

      Sola Scriptura schrieb:

      Also ob man den Antichristen mit der Ökumene unterstützen will, kann jeder für sich selbst entscheiden.
      Ich für meinen Teil unterstütze Gottes Werk durch das verkünden der drei Engelsbotschaften.
      Du unterstützt Gottes Werk durch das Verkünden Deiner Auslegung der drei Engelsbotschaften.Das ist Dein gutes Recht, aber es ist dennoch nicht die "Botschaft der drei Engel", sondern DEIN Verständnis dieser Botschaft.

      Frage an HeimoW
      Was ist also die Botschaft der 3 Engel wirklich?? (ich meine nicht das zitieren der Verse). Was ist ihre Bedeutung?

      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon
    • Bemo schrieb:

      Sola Scriptura schrieb:

      Könntest Du dazu bitte einige Zitate mit entsprechender Quelle nennen? Dann kann ich auch darauf eingehen.
      Zu den Autoren, die Ellen White zitiert, hier ein Beispiel:Im "Vom Schatten zum Licht" zitiert sie auf Seite 406 einen Albert Edward Waffle (The Lord's day; its universal and perpetual obligation. S. 186 The Lord's day; its universal and perpetual obligation. A premium essay : Waffle, A. E. (Albert Edward), 1846-1927 : Free Download & Streaming : Internet Archive).

      Ellen White schrieb:

      Ein anderer Autor schreibt: "Bis zum Tode Christi wurde keine Veränderung des Tages vorgenommen" und "soweit der Bericht zeigt, gaben sie [die Apostel] keinen ausdrücklichen Befehl zur Aufhebung des Siebenten-Tags und zu dessen Feier am ersten Wochentag" (WLD, 186).
      Ellen White benutzt hier ein Zitat eines Autors, der im weiteren Verlauf seines Buches den Sonntag gegen den Samstag sehr eifrig verteidigt (Publisher: Philadelphia, American Sunday-School Union).
      Was ich damit zeigen will:
      Sachlich ist dieses Zitat richtig und Ellen White benutzt es um zu beweisen, dass der Sabbat nicht verändert wurde. Das restliche Gedankengut des zitierten Autors ist aber ein ganz anderes. Auch Ellen White hätte hier bestimmt auf andere Quellen zurückgreifen können - wie es vielleicht auch Keith Burton hätte tun können - sie tat es aber nicht.

      Hat Ellen White nun babylonischen Wein getrunken, weil sie sich mit den Werken der American Sunday-School beschäftigt hat? Weil sie sich jetzt ein einziges - sachlich richtiges - Zitat da heraus genommen hat, hat sie dann den Rest gleich für richtig befunden? Mit Sicherheit nicht!

      Nein, das stimmt so nicht. Ellen White hat das Zitat dieses Autors nicht benutzt um unseren Glauben zu bestätigen. Sie hat diesen Autor nicht zitiert,
      um zu beweisen dass der Sabbat nicht verändert wurde. Um zu beweisen dass der Sabbat unveränderlich ist, genügen die klaren Aussagen der heiligen Schrift.
      Ellen White zitiert in diesem Abschnitt mehrere Aussagen von Protestanten die zugeben, dass die Schrift niemandem die Berechtigung gibt, den Sabbat zu verändern.
      Bitte fertig lesen um zu verstehen in welchem Kontext sie diese Quellen zitiert hat. Ellen White fährt in dem Abschnitt folgendermassen fort:


      Die Katholiken anerkennen, dass die Veränderung des Sabbats durch ihre Kirche geschehen ist, und erklären, dass Protestanten durch die Beachtung
      des Sonntags ihre Macht anerkennen. (Ellen White, Der Grosse Kampf, Kapitel 25: Gottes Gesetz ist unveränderlich)


      Ellen White stellt hier Aussagen von Protestanten und Aussagen der römisch-katholischen Kirche, einander gegenüber. Sie zitierte Aussagen von verschiedenen
      Protestanten die zugeben, dass die Einhaltung des Sonntags nicht biblisch ist. Dann sagt sie dass die katholische Kirche erklärt, dass Protestanten dadurch dass
      sie den Sonntag halten, die Macht der katholischen Kirche anerkennen. Denn wenn sie sich an die Bibel hielten, würden sie den siebten Tag der Woche halten.
      Das hebt Ellen White bei diesen Zitaten hervor. Nicht um zu beweisen dass der Sabbat nicht verändert wurde. Um die unveränderlichkeit des Gesetzes Gottes zu
      bestätigen, benutzte Sie die Bibel am Anfang von Kapitel 25 im Buch "Der grosse Kampf".

      Das ist doch was ganz Anderes was Keith Burton getan hat als er Leslie J. Hoppe zitiert hat. Er befürwortete die zitierte römisch-katholische Theologie zum Gesetz Gottes,
      im Sabbatschulheft in welchem das Thema "Christus und sein Gesetz" war. Römisch-katholische Theologie. Wie war das nochmal mit der katholischen Kirche und dem
      Gesetz Gottes? Diejenigen denen das nichts ausmacht, können sich ja demnächst von Lesli J. Hoppe über die Zehn Gebote unterrichten lassen. Vielleicht versteht man ja
      dann irgendwann einmal , wieso für sie in Ordnung ist am Gesetz Gottes herumzuhantieren. Ich für meinen Teil, bleibe lieber beim Unterricht des heiligen Geistes der auf
      dem Wort Gottes gegründet ist.


      Bemo schrieb:

      Im Anhang ist übrigens die "kritische" Stelle aus der Studienanleitung.

      Keith Burton zitiert hier ein Wörterbuch (Eerdman's Dictionary of the Bible, David Noel Freedman eerdmans-dictionary-of-the-bible.aspx), in der ein Katholik (neben 600 anderen Autoren) einen Beitrag verfasst hat. David Noel Freedman war selber Presbytarianer (David Noel Freedman - Wikipedia).

      Was Keith Burton in der Studienanleitung getan hat: Er hat aus einen Wörterbuch zitiert.

      Wie kann man da behaupten, er hat sich mit babylonischen Wein betrunken?

      Darauf zu schliessen, dass Keith Burton babylonischen Wein trinkt, können wir mit dem Recht tuen welches wir in Mätthaus 7, 15-23 finden:


      An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen... Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt?
      Haben wir nicht in deinem Namen Dämonen ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen Machttaten getan? Dann werde ich ihnen bekennen:
      Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, die ihr das Gesetz übertretet!


      Das genannte Zitat im Sabbatschulheft ist natürlich nicht die einzige Frucht an der wir Keith Burton erkennen können. Da kommen noch einige dazu...
      Seine Früchte sind eine Tatsache. Keine Spekulation. So können wir seine Aussagen auch aus der Ferne beurteilen und ihn an seinen Früchten erkennen.
      Ein Apfelbaum bringt Äpfel hervor. Ein Orangenbaum Orangen usw. Und wenn man Aussagen macht, welche die Pläne der Jesuiten unterstützen, dann ist
      man sehr wahrscheinlich jesuitisch beeinflusst. Bewusst oder unbewusst.



      Bemo schrieb:

      Im Anhang ist übrigens die "kritische" Stelle aus der Studienanleitung.
      Danke Bemo. Ich habe ja schon im ersten Beitrag zu diesem Thema nachgefragt, ob vielleicht jemand die Möglichkeit hat, nachzusehen ob dieses Zitat
      auch in diesem deutschen Sabbatschulheft vorkommt. Jetzt habe ich endlich eine Antwort bekommen. Also danke nochmals. Wärst Du so nett und könntest
      mir auch ein Scan von Seite 139 dieses Studienheftes senden? Dort wurde von der Redaktion, ein Vergleich mit der katholischen Kirche hinzugefügt, für welchen
      man sich im Nachhinein entschuldigt hat. Es würde mich auch interessieren was da genau geschrieben wurde.


      Bemo schrieb:

      Keith Burton zitiert hier ein Wörterbuch (Eerdman's Dictionary of the Bible, David Noel Freedman eerdmans-dictionary-of-the-bible.aspx), in der ein Katholik (neben 600 anderen Autoren) einen Beitrag verfasst hat. David Noel Freedman war selber Presbytarianer (David Noel Freedman - Wikipedia).

      Was Keith Burton in der Studienanleitung getan hat: Er hat aus einen Wörterbuch zitiert.

      Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei "Eerdmans Dictionary of the Bible" nicht um irgendein Wörterbuch, sondern um ein Bibellexikon.
      Es erklärt alle Bücher, Personen, Orte und wichtigen Begriffe, die in der Bibel zu finden sind. Es wurde von fast 600 "erstklassigen" Personen
      auf dem Feld der Bibelforschung geschrieben. Darunter eben auch der römisch-katholische Priester Leslie J. Hoppe der einem Franziskanerorden
      angehört. Zu sagen, dass Keith Burton einfach nur aus einem Wörterbuch zitiert hat, wird der Tatsache nicht gerecht. Ja er hat aus einem Wörterbuch zitiert.
      Aber dieses Wörterbuch ist ein Bibellexikon. Und das was er aus diesem Bibellexikon zitiert hat, stammt eben von der Feder des besagten Franziskaners
      Leslie J. Hoppe. So ist es in der Studienanleitung bei der Quellenangabe auch vermerkt.


      Bemo schrieb:

      Da das "Eerdman's Dictionary of the Bible" eine Sammlung von Aufsätzen verschiedenster Theologen ist, bezweifle ich sogar, dass Keith Burton überhaupt wusste, wen er da konkret zitiert hat.

      Das klingt dann auch - um es mit deinen eigenen Worten auszudrücken - nach deiner Spekulation, ist aber keine Tatsache. Meiner Ansicht nach glaube ich schon
      dass er wusste wen er da zitiert hat. Es war nicht das einzige Mal, dass er Theologie von Männern aus Babylon oder deren Tochterkirchen befürwortet und zitiert hat.
    • Bemo schrieb:

      Was er da zitiert hat, ist eine rein historische Aussage und hat quasi nichts mit Theologie zu tun.

      Wie bitte? Das nennst du eine rein historische Aussage die nichts mit Theologie zu tun hat?
      Hier ist die zitierte Stelle nochmal:


      „Die Zehn Gebote gaben Israel den moralischen Rahmen, der es aufrecht hielt. Der Begriff, den die Bibel für diese Beziehung verwendet,
      ist ‚Bund‘. Obwohl dieser Begriff aus dem Bereich des internationalen Rechts stammt, darf man die Gebote nicht als blosse Zusammenfassung
      der Verpflichtungen Israels gegenüber Gott verstehen ... Israels Gehorsam gegenüber den Geboten war weniger ein Akt der Unterordnung unter
      einen göttlichen Willen, sondern viel mehr eine Reaktion auf Liebe.“ (Leslie J. Hoppe, „Ten Commandments“, Eerdmans Dictionary of the Bible, Grand Rapids, Michigan, 2000, S. 1285)


      Leslie J. Hoppe interpretiert und lehrt hier die Beweggründe der Israeliten, das Gesetz Gottes zu halten. Er interpretiert den Bund zwischen Gott
      und den Israeliten. Das ist ganz klar und unmissverständlich Theologie. Das Wort Theologie kommt ursprünglich aus dem Griechischen. Es besteht
      aus den zwei griechischen Wörtern theós (Gott) und lógos (Wort), welche zusammen das Studium oder die Lehre von Gott bedeuten können. Natürlich
      sind die Beiträge in Eerdmans Bibellexikon von theologischer Art. Was erwartet man auch sonst von einem Bibellexikon? Auch wenn über die Geschichten
      der Bibel historische Aussagen gemacht werden, bleibt es Theologie, denn es setzt den Glauben an Gott und daran voraus, dass diese Geschichten
      tatsächlich stattgefunden haben. Im Gegensatz zu den bibelkritischen Historikern, welche die Geschichten der Bibel als Märchen und Mythen abtun.


      Bemo schrieb:

      @Sola Scriptura
      Dieses Puzzle-Stück passt leider nicht in deine Verschwörung. Eine halbe Stunde simple Internet-Recherche hätten gereicht...

      Nein, 30 Minuten sind noch zu lange. Es steht ja schon in der Studienanleitung bei der Quellenangabe, wen und von wo Keith Burton zitiert hat:

      (Leslie J. Hoppe, „Ten Commandments“, Eerdmans Dictionary of the Bible, Grand Rapids, Michigan, 2000, S. 1285)

      Die Internetrecherche erübrigt sich also.


      Und dieses - wie du es nennst- Puzzle-Stück passt sehr gut zusammen mit den anderen Puzzlestücken, in das Bild welches Keith Burton als jemanden darstellt,
      der unter dem Einfluss von babylonischem Wein steht. Aber das ist keine Verschwörung meinerseits. Und wenn schon das Wort Verschwörung genannt wird,
      dann schauen wir uns doch mal an was dieses Wort genau bedeutet. Wenn man das Wort "Verschwörung" im Wörterbuch nachschlägt, dann findet man folgende
      Beschreibungen dafür:


      Verschwörung ist Verbindung von Personen durch Schwur zu etwas Üblem oder was als Übel angesehen wird,
      insbesondere gegen Andere. (Joseph Kehrein: Onomatisches Wörterbuch. H. Ritter, 1853, S. 642)


      Verschwörung bezeichnet eigentlich eine Verbindung mehrerer Menschen untereinander durch einen Schwur,
      dann überhaupt eine geheime Verbindung, die einen schlimmen Zweck, gewöhnlich das Verderben eines andern verfolgt.
      (Johann August Eberhards Synonymisches Handwörterbuch, 1910)


      Wenn man einen aufrichtigen Blick auf die Geschichte, die Bibel und das Buch "Der grosse Kampf" wirft, stellt man ganz klar fest,
      dass es heute in unserer Welt eine Internationale Verschwörung gibt. Sehen wir uns kurz Offenbarung Kapitel 17 und 18 an. Dort
      haben wir vier verschiedene Gruppen die erwähnt werden, die sich miteinander vereinen um einen bösen Plan für die Menscheit
      durchzuführen und die ganze Welt zu versklaven. Offenbarung 17,1 spricht von der grossen Hure die an vielen Wassern sitzt. Und
      alle grossen protestantischen Reformatoren wie Martin Luther, John Wesley, John Knox, William Tyndale, John Wycliffe und Jan Hus,
      stimmten alle miteinander überein, dass die grosse Hure das römisch-katholische Kirchensystem ist. Und dieses Licht welches diese
      Reformatoren zu ihrer Zeit von Gott aus der Bibel erhielten, tragen wir (sollten wir) als Siebenten-Tags-Adventisten weiter. Im Lichte
      des grossen Kampfes zwischen Christus und Satan, sehen wir als Siebenten-Tags-Adventisten eine Entfaltung, einen Angriff gegen
      das Gesetz Gottes und gegen seinen Sohn, der schon seit sechstausend Jahren in dieser Welt andauert. Alle Reformer glaubten
      also an eine Verschwörung. Aber einer der Hauptunterschiede von damals zur heutigen Zeit war der, dass die protestantischen
      Reformatoren des sechszehnten, siebzehnten, und 18. Jahrhunderts das Papsttum vor ihren Nasen hatten. Es war sonnenklar dass
      es an der Macht war. Das Papsttum machte keinen Hehl daraus, dass es den Königen genau sagte was diese machen sollen. Damals
      brauchte man keine Vermutungen über diese Tatsache anzustellen, weil es offensichtlich war. Aber in der heutigen Zeit, geht das
      Papsttum völlig anders an die Sache heran um die Menschheit zu versklaven. Und zwar arbeitet das Papsttum heute hinter den Kulissen,
      von wo es die politischen Führer, die Wirtschaftlichen Führer und die Führer der Kirchen beeinflusst und kontrolliert. Aber dies wird im
      Geheimen getan während vorgegeben wird, eine gute christliche Organisation zu sein. In Offenbarung 17 und 18 haben wir also die grosse
      Hure welche für die Päpstliche Macht steht. In Kapitel 17,2 steht, dass die Könige der Erde Hurerei mit ihr getrieben haben. Hier haben wir
      die Könige der Erde welche für die politischen Führer unserer Welt stehen. Die Obama's, die Trump's, die Netanyahu's , die Putin's und die
      Merkel's etc. Die politischen Führer dieser Welt, sagt die Bibel, stecken mit dem Papsttum unter einer Decke. Wenn wir jetzt bei diesen zwei
      Versen aus Offenbarung 17 aufhören würden, dann hätten wir laut den Wörterbüchern bereits eine Verschwörung. Denn hier haben wir eine
      Verbindung von Personen mit einem schlimmen Zweck und die das Verderben von anderen verfolgen. Aber die Bibel hört hier noch nicht auf.
      Vers 5 fährt fort und sagt:


      und sie hatte an ihrer Stirn einen Namen geschrieben, ein Geheimnis: Babylon, die Grosse, die Mutter der Huren und der Gräuel der Erde (Offenbarung 17,5 ELB)


      Babylon die Mutter, ist die päpstliche Macht und deren Hurentöchter stehen für die abtrünnigen protestantischen Kirchen, die heute genau in Rom's
      Fussstapfen treten und ihrer Mutter folgen. Nun haben wir drei Mächte. Wir haben das Papsttum, die politischen Führer dieser Welt und die Kirchen
      der Welt. Das sind drei Mächte, die zusammen in einer geheimen Verschwörung arbeiten, um jeden einzelnen Menschen zu versklaven. Die Bibel endet
      in Offenbarung 18,15 noch mit einer anderen Gruppe:


      Die Kaufleute, die durch diesen Handel mit ihr reich geworden sind, werden fernab stehen aus Furcht vor ihrer Qual, werden weinen und klagen (Offenbarung 18,15 LUT84)


      Die Bibel ist ganz deutlich, dass die Kaufleute in Offenbarung 18, 11-14, die grossen Käufer und Verkäufer, die Geschäftsleute der Welt sind.
      Die Multimilliardäre die durch ihre Unternehmen alle Waren dieses Planeten kontrollieren. Und wir wissen dass die Könige der Erde, die Kirche
      und das Papsttum, die wirtschaftliche Struktur, die durch diese Kaufleute geschaffen wurde, nutzen werden, um eine Phase in dieser Welt zu
      schaffen, wo ein universales Sonntagsgesetz verabschiedet wird. Sie werden das wirtschaftliche System nutzen um zu sagen, dass kein Mensch
      kaufen oder verkaufen kann - wie Offenbarung 13 sagt- der sich nicht dem Malzeichen des Tieres fügt. Hier finden wir also ganz klar, was laut
      Definition im Wörterbuch, eine Verschwörung ist. Und das ist keine Theorie sondern biblische Prophetie. Heutzutage wird der Begriff "Verschwörung"
      häufig gebraucht und ins lächerliche gezogen. Aber wir sollten aufpassen, dass dabei nicht auch die klaren Aussagen der Schrift ins lächerliche gezogen
      werden.


      Der im Dienste der katholischen Kirche stehende Jesuitenorden, ist ein Teil dieser Mächte und deren Verschwörung. Im nachfolgendenBeitrag kann
      man den Jesuiten-Eid nachlesen den jeder, der ein angehendes Mitglied des Ordens werden möchte, ablegen muss. Natürlich wird die Echtheit dieses
      Jesuitenschwures von Jesuiten und Katholiken im Allgemeinen abgestritten. Aber die Geschichte zeigt, dass die Jesuiten die Dinge die in diesem
      Schwur vorkommen, auch tatsächlich praktiziert haben. Ich habe bestimmte Stellen hervorgehoben. Wer möchte der kann alles lesen:
    • Ich ………….……………………… (Name des zukünftigen Mitglieds der Jesuiten), werde jetzt, in der Gegenwart des allmächtigen Gottes,
      der gebenedeiten Jungfrau Maria, des gesegneten Erzengels Michael, des seligen Johannes des Täufers, der heiligen Apostel Petrus
      und Paulus und all der Heiligen und heiligen, himmlischen Heerscharen und zu dir, meinem geistlichen Vater, dem oberen General der
      Vereinigung Jesu, gegründet durch den Heiligen Ignatius von Loyola, in dem Pontifikalamt von Paul III. und fortgesetzt bis zum jetzigen,
      hervorgebracht durch den Leib der Jungfrau, der Gebärmutter Gottes und dem Stab Jesu Christi, erklären und schwören, dass seine
      Heiligkeit, der Papst, Christi stellvertretender Vize-Regent ist; und er ist das wahre und einzige Haupt der katholischen und universellen
      Kirche über die ganze Erde; und dass aufgrund des Schlüssels zum Binden und Lösen, der seiner Heiligkeit durch meinen Erlöser Jesus Christus,
      gegeben ist, er die Macht hat, ketzerische Könige, Prinzen, Staaten, Republiken und Regierungen aus dem Amt abzusetzen, die alle illegal sind ohne
      seine heilige Bestätigung, und dass sie mit Sicherheit vernichtet werden mögen.

      Weiter erkläre ich, dass ich allen oder irgend- welchen Vertretern deiner Heiligkeit an jedem Platz, wo immer ich sein werde, helfen und beistehen und
      sie beraten und mein äußerstes tun will, um die ketzerischen protestantischen oder freiheitlichen Lehren auf rechtmäßige Art und Weise
      oder auch anders auszurotten, und alle von ihnen beanspruchte Macht zu zerstören. Ich verspreche und erkläre auch, dass ich nichtsdestoweniger
      darauf verzichte, irgendeine ketzerische Religion anzunehmen, um die Interessen der Mutterkirche auszubreiten und alle Pläne ihrer Vertreter geheim und
      vertraulich zu halten, und wenn sie mir von Zeit zu Zeit Instruktionen geben mögen, sie nicht direkt oder indirekt bekanntzugeben durch Wort oder Schrift oder
      welche Umstände auch immer; sondern alles auszuführen, das du, mein geistlicher Vater, mir vorschlägst, aufträgst oder offenbarst …

      Weiter verspreche ich, dass ich keine eigene Meinung oder eigenen Willen haben will oder irgendeinen geistigen Vorbehalt, was auch immer,
      selbst als eineLeiche oder ein Kadaver, sondern bereitwillig jedem einzelnen Befehl gehorche, den ich von meinem Obersten in der Armee des Papstes
      und Jesus Christus empfangen mag. Dass ich zu jedem Teil der Erde gehen werde, wo auch immer, ohne zu murren, und in allen Dingen
      unterwürfig sein will, wie auch immer es mir übertragen wird … Außerdem verspreche ich, dass ich, wenn sich Gelegenheit bietet,
      unbarmherzig den Krieg erkläre und geheim oder offen gegen alle Ketzer, Protestanten und Liberale vorgehe, wie es mir zu tun
      befohlen ist, um sie mit Stumpf und Stiel auszurotten und sie von der Erdoberfläche verschwinden zu lassen; und ich will weder vor
      Alter, gesellschaftlicher Stellung noch irgendwelchen Umständen halt machen. Ich werde sie hängen, verbrennen, verwüsten, kochen,
      enthaupten, erwürgen und diese Ketzer lebendig vergraben, die Bäuche der Frauen aufschlitzen und die Köpfe ihrer Kinder gegen die
      Wand schlagen, nur um ihre verfluchte Brut für immer zu vernichten. Und wenn ich sie nicht öffentlich umbringen kann, so werde ich
      das mit einem vergifteten Kelch, dem Galgen, dem Dolch oder der bleiernen Kugel heimlich tun, ungeachtet der Ehre, des Ranges, der Würde
      oder der Autorität der Person bzw. Personen, die sie innehaben; egal, wie sie in der Öffentlichkeit oder im privaten Leben gestellt sein mögen. Ich werde so
      handeln, wie und wann immer mir von irgendeinem Agenten des Papstes oder Oberhaupt der Bruderschaft des heiligen Glaubens der Gesellschaft Jesu
      befohlen wird.“ (text of the Jesuit Extreme Oath of Induction as recorded in the Journals of the 62nd Congress, 3rd Session, of the United States Congressional
      Record (House Calendar No. 397, Report No. 1523, 15 February, 1913, pp. 3215-3216)

      Hier haben wir also einen Schwur und die Verbindung zwischen dem Papst und den Jesuiten, mit einem üblen Plan für Ketzer und Protestanten etc.Also eine Verschwörung.
      Das Ziel der Jesuiten ist die Vernichtung des Protestantismus und die Wiedererlangung der päpstlichen Vorherrschaft. Wenn man keine Tomaten auf den Augen hat, dann
      sieht man, dass das Papsttum diesem Ziel immer näher kommt. Die politischen Führer stecken mit dem Papst unter einer Decke und leisten ihm Gehorsam. Die meisten
      Kirchen dieser Welt nehmen alle fleissig an der Ökumene teil, welche alle Religionen unter der Päpstlichen Herrschaft vereinen will. Gott erweckte im Mittelalter all die
      grossen protestantischen Reformatoren wie Luther, Zwingli, Hus, Wycliffe usw. Sie waren sich in vielen Dingen nicht einig, aber in einem waren sie sich einig, nämlich dass
      die grosse Hure aus Offenbarung 17, das Papsttum ist. Rom's Antwort auf die protestantische Reformation war "Die Gesellschaft Jesu" welche später als die Jesuiten bekannt
      wurde. Ellen White schrieb im Buch "Der Grosse Kampf", folgendes über die Jesuiten:


      In der ganzen Christenheit, wurde der Protestantismus durch furchterregende Feinde bedroht. Als die ersten Siege der Reformation erfochten waren,
      sammelte Rom neue Kräfte in der Hoffnung, ihre Vernichtung zu vollführen. Um diese Zeit wurde der Jesuitenorden gegründet, der grausamste,
      skrupelloseste und mächtigste aller Verteidiger des Papsttums. Von irdischen Banden und menschlichen Beziehungen abgeschnitten, den Ansprüchen
      natürlicher Neigungen abgestorben, die Vernunft und das Gewissen völlig zum Schweigen gebracht, kannten seine Mitglieder keine Herrschaft, keine
      Verbindung als nur die ihres Ordens und keine andere Pflicht als die, seine Macht auszudehnen. (Siehe Anm. 033) Das Evangelium Christi hatte seine
      Anhänger befähigt, ungeachtet der Kälte, des Hungers, der Mühe und Armut Gefahren zu begegnen und Leiden zu erdulden und das Banner der
      Wahrheit angesichts des Kerkers, der Folter und des Scheiterhaufens hochzuhalten. Um diese Männer zu bekämpfen, begeisterte das Jesuitentum seine
      Anhänger mit einem fanatischen Glaubenseifer, der ihnen die Möglichkeit gab, gleiche Gefahren zu erdulden und der Macht der Wahrheit alle Waffen der
      Täuschung gegenüberzustellen. Es gab kein Verbrechen das zu gross für sie war, um es auszuführen, keine Täuschung zu listig um sie zu praktizieren und
      keine Verkleidung zu schwierig um sie anzunehmen. Durch ein Gelübde an ständige Armut und Niedrigkeit gebunden, richtete sich ihr studiertes Ziel darauf,
      Reichtum und Macht zu erlangen, um beides zum Sturz des Protestantismus und zur Wiederherstellung der päpstlichen Oberherrschaft zu verwenden.
      (Ellen White, "The great Controversy", "Der Grosse Kampf" S. 234)

      Welche Gemeinschaft erweckte Gott, die den protestantischen Glauben weitertragen sollte? Es ist die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten.
      Gottes letzte protestantische Bewegung vor dem Ende. Diese Gemeinschaft wird die protestantische Reformation zu Ende führen. Zumindest die treuen
      Diener Gottes darin. Nun da alle protestantischen Kirchen sich wieder der Autorität Rom's beugen und den Papst als geistlichen Führer anerkennen,
      wird die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten, die einzigst konsequente protestantische Kirche sein die übrig bleibt. Zumindest die treue
      Anhängerschaft Jesu darin. Die Jesuiten haben die protestantischen Kirchen erfolgreich zu Grunde gerichtet. Sie haben sie unter anderem dazu gebracht,
      die Lehre des Präterismus und des Futurismus anzunehmen, welche den Antichristen in die Vergangenheit oder in die Zukunft stellen und nicht das
      Papsttum damit verbinden. Die protestantische Welt sah in der Akzeptanz dieser Lehren, eine Gelegenheit die Feindschaft mit Rom zu beenden. Und
      genau hier liegt die Gefahr. Wenn Protestanten aufhören gegen die Irrlehren Roms zu protestieren, dann kehrt das dunkle Mittelalter zurück. Dies wird
      laut der Bibel auch passieren wenn Das Papsttum seine Oberherrschaft zurückerlangt. Aber Gott wird seine treuen Diener haben. Wenn eines der
      Hauptziele der Jesuiten die Zerstörung des Protestantismus ist, und alle protestantischen Kirchen aufgehört haben zu protestieren (und am 31. Oktober
      dieses Jahres fand ein besonderes Ereignis dazu statt), auf wen haben es die Jesuiten dann wohl am meisten abgesehen? Logischerweise auf die Kirche
      die noch protestiert. Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Gottes Endzeitvolk. Die Jesuiten waren noch nicht so erfolgreich damit, unsere Gemeinde
      zu infiltrieren als Ellen White noch am Leben war. Aber als sie 1915 entschlief, wurden die Jesuiten allmählich, Schritt für Schritt, erfolgreich damit. Was ist
      mit unseren leitenden Persönlichkeiten passiert? Wieso werden die drei Engelsbotschaften nicht mehr klar gepredigt? Wieso wird es vermieden den
      Antichristen beim Namen zu nennen? Mehr denn jemals zuvor sollte diese Botschaft jetzt verkündet werden. In den Gemeinden und im persönlichen
      Bibelstudium mit anderen. Wir müssen die Leute die sich noch in Babylon befinden, von dort herausrufen. Und ich hörte eine andere Stimme vom Himmel,
      die sprach: Gehet aus von ihr, mein Volk, daß ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden, auf daß ihr nicht empfanget etwas von ihren Plagen! (Offenbarung 18,4)
      Jesus hat uns einen Marschbefehl gegeben: "GEHET und MACHT Jünger" (Matthäus 28, 18-20). Er sagte nicht, dass wir in der Kirche die Stühle und Bänke
      wärmen sollen. nachdem Ellen White 1915 entschlief, fingen die verschiedenen Konzile und die Bibelkonferenzen an und man begann, allmählich unsere
      Fundamentalen Glaubenspunkte abzuschwächen. Und dieser Trend im Adventismus ist nun schon seit Jahrzehnten im Gange. Zu denken, dass der Feind
      nicht versucht Gottes Gemeinde zu verderben, zeugt ganz einfach von Naivität und Schläfrigkeit.
    • Daniels schrieb:

      Ich bin kein Theologe, aber einen teuflischen Einfluß oder eine schreckliche Abirrung vom rechten Weg kann ich in dem Zitat, das Bemo dokumentiert hat, nicht erkennen. Kommt mir ziemlich harmlos vor. Was daran ist falsch oder irreführend?

      HeimoW schrieb:

      Nichts, es wurde (im Eingangsposting) einfach nur der Autor diskreditiert (mit seiner Zugehörigkeit zu einem katholischen Orden).


      HeimoW schrieb:

      Es gibt in der Adventgemeinde einiges kritikwürdiges, dazu gehört im Besonderen eine Haltung, wie Du sie vertrittst - samt Diffamierung eines Autors der Sabbatschullektion (inklusive aller Lektoren, die auch beteiligt sind) wegen eines "babylonischen" Verfolgungswahns.

      Und das wäre?- (Abgesehen von meiner Haltung welche Du besonders kritisierst)

      Und was genau findest Du an meiner Haltung so falsch? Ich weise doch bloss auf gewisse Umstände in unserer Gemeinde hin,
      die ich persönlich nicht richtig finde. In diesem Fall eben - wie ich bereits mehrmals erwähnt habe - dass ein adventistischer
      Theologe (Keith Burton), die Theologie eines katholischen Theologen (Leslie J. Hoppe) in der Studienanleitung, weche zum
      Thema "Christus und sein Gesetz" hatte, zitiert und befürwortet hat. Leslie Hoppe hält nicht die Zehn Gebote Gottes, sondern
      eine abgeänderte Version des Papstes. "Gut genug, um ihn im Sabbatschulheft zu zitieren, um das Gesetz Gottes zu studieren"
      dachte sich Keith Burton wohl dabei. Und wenn ich darauf hinweise, dann weil ich es gut mit der Gemeinde meine. Zu sagen,
      dass ich dadurch Keith Burton und alle Beteiligten des Sabbatschulheftes diffamiere, ist übertrieben. Ich habe nur gesagt, dass
      ich es aufgrund der genannten Umstände, nicht richtig finde, dass Keith Burton, Leslie Hoppe zitiert hat. Und aufgrund der Dinge
      die in unserer Gemeinde vorgehen, glaube ich auch, dass die Feinde im Lager sind und die Mauern Zions gewaltig bröckeln.
      Es ist höchste Zeit aufzuwachen und etwas dagegen zu unternehmen. Schluss mit Lauwarmigkeit.


      Und die von dir [kommen], werden die uralten Trümmerstätten aufbauen; die Grundmauern vergangener Generationen wirst du aufrichten.
      Und du wirst genannt werden: Vermaurer von Breschen, Wiederhersteller von Strassen zum Wohnen. (Jesaja 58,12 ELB)


      Du wirfts mir vor, dass meine Haltung diesbezüglich von einem "babylonischen" Verfolgungswahn kommt. Ich glaube dass die römisch-katholische
      Kirche die Hure aus Offenbarung 17 ist, die Babylon genannt wird. Sie war es die die Anhänger der Protestantischen Reformation im dunklen
      Mittelalter verfolgte (Daniel 7,25 Offenbarung 12,14). Genauso wird das Endzeit Babylon auch wieder diejenigen verfolgen, welche Gott treu bleiben
      (Offenbarung 13,15.16). Also babylonische Verfolgung der Bibel zufolge, ja. Nennst Du das auch Wahn, was die Bibel hier sagt? Dann wären auch alle
      Reformatoren wie Martin Luther, John Wesley, John Knox, William Tyndale, John Wycliffe Jan Hus etc. die glaubten, dass die Hure Babylon das Papsttum
      darstellt, wahnsinnig gewesen und hätten unter Wahnvorstellungen gelitten.
    • Ghasel schrieb:

      ... trotzdem finde ich es gut, dass die Moderatoren in diesem Forum es aushalten,
      dass auch solche, meiner Meinung nach, ziemlich abstrusen Ansichten, vertreten werden,
      ohne dass sie gleich die ganze Diskussion dicht machen,
      dafür wollte ich euch einfach mal ein Lob aussprechen :)

      Was findest Du an meiner Ansicht so abstrus, dass du denkst, die Diskussion sollte gesperrt werden?-und du die Moderatoren dann dafür lobst,
      dass es ausgehalten wird. Ich hab mich doch mehrmals wiederholt und Klartext geredet. Was genau findest du denn daran irreführend oder schwer
      verständlich? Ich kann es dir gerne erklären.



      DonDomi schrieb:

      Sola Scriptura schrieb:

      Und Gottes Gemeinde in der Endzeit (Geistliches Israel) ist die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten.
      Man verlässt Babylon um in diese Gemeinde zu kommen. Aber man sollte keine perfekte Gemeinde erwarten . Gottes Volk im alten Testament, buchstäbliches Israel,
      war auch kein unbeschriebenes Blatt. Aber es war Gottes erwähltes Volk welches Er ins versprochene Land Kanaan führte. Typus und Antitypus. So wie es am Anfang
      war, so wird es am Ende wieder sein. Gott hat diese Gemeinschaft hervorgebracht um die Wahrheit der Welt zu verkünden. Man geht aus Babylon heraus um in diese
      Gemeinde zu kommen, weil man nirgendswo anders hin kann. Wenn man der Wahrheit folgen will muss man ein Siebenten-Tags-Adventist werden. Es gibt keine andere
      Wahl. Man kann darüber argumentieren und sagen was man will, aber wenn man es wirklich analysiert und studiert, dann gibt es keinen anderen Ausweg, man muss ein
      Siebenten-Tags-Adventist sein um zu Gottes geistlichem Volk Israel zu gehören.
      Ich bin sicher, es wird auch Adventisten geben, die bei der Wiederkunft Jesu dabei sein werden, aber es werden auch viele andere aus anderen Gemeinschaften dabei sein. Solche Postings sind mehr als überheblich, weil am Ende entscheidet Gott wer dabei ist und nicht die Zugehörigkeit zu einer Gemeinde.Liebe Grüsse
      DonDomi


      Das stimmt. Am Ende sieht nur Gott ins Herz und richtet jeden Menschen nach seinem Wissen und danach, wie jeder Einzelne mit dem Licht umgegangen ist,
      das er empfangen hat. Ob dies nun Adventisten sind oder wer auch immer. Ich habe nie gesagt dass die Zugehörigkeit zu einer Gemeinde jemanden rettet.
      Wir sind allein aus Gnade gerettet durch Jesu Tod am Kreuz.

      Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn. - (Römer 6,23)


      Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch den Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus den Werken,
      auf daß sich nicht jemand rühme. Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christo Jesu zu guten Werken, zu welchen Gott uns zuvor
      bereitet hat, daß wir darin wandeln sollen. - (Epheser 2, 8-10)


      Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden,
      sondern das ewige Leben haben. - (Johannes 3.16)


      Ganz deutlich. Aus Gnade durch den Glauben an Jesus sind wir gerettet. Und dieser Glaube hat Konsequenzen. Wenn Gott unser König
      ist und dieser König hat ein Gesetz, dann halten wir als treue Untertanen dieses Gesetz. Und in diesem Fall ist dieses Gesetz das Sittengesetz,
      die 10 Gebote (2.Mose 20,1-17). Und eben weil das Gesetz Gottes für immer Gültig ist und nicht abgeschafft werden kann (Psalm 111, 7.8) und
      die Übertretung dieses Gesetzes Sünde ist (1.Johannes 3.4), und der Sünde Lohn der Tod ist (Römer 6.23), kam Jesus um an unserer Stelle zu
      sterben damit wir Leben können. Das Gesetz wurde dadurch nicht ans Kreuz genagelt und aufgehoben, sondern dadurch wurde deutlich, dass das
      Gesetz eben nicht aufgehoben werden kann. Sonst hätte Jesus ja nicht für uns sterben müssen, um uns zu retten.


      Wie? Heben wir denn das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Sondern wir richten das Gesetz auf. - (Römer 3.31)


      Das Gesetz Gottes lässt sich folgendermassen zusammenfassen:


      Jesus aber sprach zu ihm: "Du sollst lieben Gott, deinen HERRN, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte."
      Dies ist das vornehmste und größte Gebot. Das andere aber ist ihm gleich: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst."
      In diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten. (Matthäus 22.37-40)


      Gott ist Liebe. Das gleiche gilt für sein Gesetz (Römer 13.8-10). Die Motivation für das halten der Gebote ist Liebe. Jesus sagte:


      Liebet ihr mich, so haltet meine Gebote. - (Johannes 14.15)


      Wir sind also aus Gnade gerettet, durch den Glauben an Jesus. Und wir halten die Gebote Gottes aus Gehorsam gegenüber unserem König.
      Nicht um gerettet zu werden, denn das sind wir ja schon durch Gottes Geschenk der Gnade durch Jesus Christus. Die Motivation für das Halten
      der Gebote ist die Liebe zu Gott und unserem Nächsten. Dass Gott ein Volk, eine Gemeinschaft, erwählt hat um die Wahrheit und sein Gesetz
      hochzuhalten, ändert nichts an dieser Tatsache. Zu Gottes Volk zu gehören rettet uns nicht. Aber weil Gott uns gerettet hat, möchten wir zu seinem
      Volk gehören. Im alten Testament wählte Gott die Israeliten. Nicht weil sie unbedingt besser als die anderen Völker waren. Manchmal waren sie sogar
      schlimmer. Aber aus diesem Volk, sollte der verheissene Erlöser kommen. Satan verdarb die Mehrheit des Volkes, aber Gott hatte seine treue
      Anhängerschaft. Und die heilige Linie aus der der Messias kommen sollte, blieb bestehen. Gott hat auch ein Volk, eine Bewegung für die Endzeit.
      Geistliches Israel das aus geistlichen Juden besteht. Und keine Gemeinschaft entspricht besser den biblischen Kriterien, für Gottes Endzeitvolk,
      als die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten. Wenn man zu dem Volk gehören möchte, dass Gott dazu bestimmt hat, die Wahrheit zu
      verkünden - und zu dieser Wahrheit gehört auch sein Gesetz und die drei Engelsbotschaften - dann muss man ein Siebenten-Tags-Adventist werden.
      Und das hat nichts mit Überheblichkeit und Eingebildetheit etc. zu tun. Gott hat eine Bewegung erweckt. Ein auserwähltes Volk welchem er einen Auftrag
      gegeben hat. Und an dieser Gemeinschaft kommt man nun mal nicht vorbei. (Fortsetzung im nachfolgenden Beitrag)
    • Man verlässt Babylon um in diese Gemeinde zu kommen. Aber man sollte keine perfekte Gemeinde erwarten . Gottes Volk im alten Testament, buchstäbliches Israel,
      war auch kein unbeschriebenes Blatt. Aber es war Gottes erwähltes Volk welches Er ins versprochene Land Kanaan führte. Typus und Antitypus. So wie es am Anfang
      war, so wird es am Ende wieder sein. Gott hat diese Gemeinschaft hervorgebracht um die Wahrheit der Welt zu verkünden. Man geht aus Babylon heraus um in diese
      Gemeinde zu kommen, weil man nirgendswo anders hin kann. Wenn man der Wahrheit folgen will muss man ein Siebenten-Tags-Adventist werden. Es gibt keine andere
      Wahl. Man kann darüber argumentieren und sagen was man will, aber wenn man es wirklich analysiert und studiert, dann gibt es keinen anderen Ausweg, man muss ein
      Siebenten-Tags-Adventist sein um zu Gottes geistlichem Volk Israel zu gehören. Das heisst nicht, dass jeder einzelne Andersgläubige verloren ist der nicht zu dieser
      Gemeinschaft gehört. Es ist nicht die Zugehörigkeit zu einer Gemeinde, oder ein Kirchengebäude etc. das uns rettet, sondern allein Gottes Gnade, Jesu stellvertretender
      Tod. Nachfolgend möchte ich einige Zitate von Ellen White auflisten, in denen sie über Nachfolger Christi in allen Gemeinden spricht:


      In allen Kirchen gibt es “Juwelen”, Menschen, die für Gott wertvoll sind. Es steht uns daher nicht zu, die Menschen zu verurteilen,
      die sich zum christlichen Glauben bekennen. (The S.D.A. Bible Commentary IV), 1184 (1893)


      Der Herr hat seine Nachfolger in allen Kirchen. Diese Menschen haben die besonderen Glaubenslehren für die letzte Zeit nicht oder nicht so kennengelernt,
      daß sie sowohl ihren Verstand als auch ihr Herz hätten überzeugen können; man kann von ihnen deshalb nicht behaupten, sie hätten das Licht abgelehnt und
      die Beziehung zu Gott abgebrochen. (Testimonies for the Church VI), S.70.71 (1900)


      Unter den Katholiken gibt es viele, die sehr gewissenhafte Christen sind und nach der gesamten Erkenntnis leben, die sie erhalten haben.
      Gott wird sich für sie einsetzen. (Testimonies for the Church IX), S.243 (1909).


      Im 18. Kapitel der Offenbarung wird das Volk Gottes aufgefordert, aus Babylon herauszugehen; demzufolge müssen noch viele vom Volk Gottes
      in Babylon sein. In welchen religiösen Gemeinschaften ist aber jetzt der größere Teil der Nachfolger Christi zu finden? Zweifellos in den verschiedenen
      Gemeinschaften, die sich zum protestantischen Glauben bekennen. (Der große Kampf S.385.386) (1911).


      Trotz der geistlichen Finsternis und der Trennung von Gott, die in den Kirchen, die Babylon bilden, bestehen, findet sich die Mehrzahl der wahren Nachfolger
      Christi noch immer in ihrer Gemeinschaft. (Der große Kampf) S.393 (1911).



      Gott hat also in allen Kirchen Menschen, welche nach dem Licht Leben, welches sie empfangen haben und Gott dementsprechend nachfolgen.
      Sie mögen nicht die ganze Wahrheit kennen, aber Gott sieht ihre Ehrlichkeit und Treue in dem was sie wissen. Gott sieht ihr Herz. Solche Menschen
      können sogar wohlgefälliger vor Gott leben als ein Adventist, der die Wahrheit zwar kennt, aber nicht danach lebt. Der Ruf lautet aus Babylon heraus zu kommen:


      Und ich hörte eine andre Stimme vom Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, mein Volk,
      dass ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen! - (Offenbarung 18.4)


      Es ist nicht eine Kirche die uns rettet, sondern Jesus. Und dieser Glaube hat Auswirkungen auf unsere persönliche Beziehung mit Gott.
      Und Gott hat nun mal eine Gemeinschaft, eine Kirche erweckt die Er damit beauftragt hat, die Wahrheit zu verkünden. Das hat nichts mit
      Überheblichkeit zu tun. Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten ist die einzige Gemeinschaft welche die biblischen Kriterien für Gottes Gemeinde erfüllt.


      Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, zu kämpfen gegen die Übrigen von ihrem Geschlecht,
      die Gottes Gebote halten und haben das Zeugnis Jesu. - (Offenbarung 12.17)


      Hier ist Geduld der Heiligen! Hier sind, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus! -(Offenbarung 14.12)


      Und ich fiel nieder zu seinen Füßen, ihn anzubeten. Und er sprach zu mir: Tu es nicht! Ich bin dein und deiner Brüder Mitknecht,
      die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an! Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung. - (Offenbarung 19.10)


      Und es wird geprediget werden das Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zu einem Zeugnis über alle Völker;
      und dann wird das Ende kommen. - (Matthäus 24.14)


      Und ich sah einen andern Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen,
      die auf Erden wohnen, allen Nationen und Stämmen und Sprachen und Völkern. - (Offenbarung 14. 6)
    • DonDomi schrieb:

      Ich habe die Adventistische Lehre geprüft und nicht als richtig emfunden. Das ist aber mein subjektiver Glaube und muss nicht heissen, das ich recht habe.
      Liebe Grüsse
      DonDomi

      Welche adventistischen Lehren hast Du denn geprüft und wieso findest du diese nicht richtig?



      DonDomi schrieb:

      Wir als kleine Menschen sollten uns hüten eine Gemeinde oder Gemeinschaft über die anderen zu erheben.
      Liebe Grüsse
      DonDomi


      Das stimmt. Das brauchen wir Menschen auch nicht zu tun. Denn Gott hat seine Gemeinde und wer dazu gehört klar definiert.
      Und er hat auch klar definiert welches nicht seine Gemeinde ist und wer nicht zu Ihm gehört.


      DonDomi schrieb:

      Bogi111 schrieb:

      DonDomi schrieb:

      Ich habe die Adventistische Lehre geprüft und nicht als richtig emfunden. Das ist aber mein subjektiver Glaube und muss nicht heissen, das ich recht habe.
      Don Domi,laut Jesus sollten wir uns schon einer Gemeinde anschließen und ihr Dienen!Also habe ich mich der STA angeschlossen, weil ich für mich die überwiegende Lehraussagen der Bibel dort finde.

      Letztendlich entscheidet aber über mein Heil, die Beziehung zu Jesus Christus.

      Trotzdem wird es uns nicht erspart unser Leben lang nach Erkenntniss zu suchen und an Jesus zu bleiben.

      Dieser Erkenntnisstand kann sogar von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich sein!
      Hallo Bogi
      Du hast vollkommen recht, ich bin ja auch in einer Gemeinde aber halt nicht adventistisch. Ich habe einfach Mühe, wenn man alle andern christlichen Gemeinschaften als Babylon bezeichnet nur weil man in einigen Punkten ein anderes Glaubensverständnis hat.

      Liebe Grüsse
      DonDomi

      Die Bibel definiert ganz klar wer Babylon ist und wer dazu gehört:


      Und es kam einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten, redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir zeigen das Gericht über die große Hure,
      die an vielen Wassern sitzt, mit der die Könige auf Erden Hurerei getrieben haben; und die auf Erden wohnen, sind betrunken geworden von dem Wein ihrer
      Hurerei. Und er brachte mich im Geist in die Wüste. Und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das war voll lästerlicher Namen und hatte sieben
      Häupter und zehn Hörner. Und die Frau war bekleidet mit Purpur und Scharlach und geschmückt mit Gold und Edelsteinen und Perlen und hatte einen goldenen
      Becher in der Hand, voll von Gräuel und Unreinheit ihrer Hurerei, und auf ihrer Stirn war geschrieben ein Name, ein Geheimnis: Das große Babylon, die Mutter
      der Hurerei und aller Gräuel auf Erden. Und ich sah die Frau, betrunken von dem Blut der Heiligen und von dem Blut der Zeugen Jesu.
      Und ich wunderte mich sehr, als ich sie sah. - (Offenbarung 17.1-6)


      Wenn man die Bibel gründlich studiert, dann kommt man zum Schluss, dass Babylon die Mutter, die römisch-katholische Kirche ist und dass deren Hurentöchter für
      die abtrünnigen protestantischen Kirchen stehen, welche heute in Rom's Fussstapfen treten und ihrer Mutter folgen. Oder wer ist deiner Meinung nach denn Babylon?
      Die römisch-katholische Kirche erfüllt eben nun mal alle Kriterien der Hure Babylon. Und der Wein Babylon's von dem in Offenbarung 14.8 die Rede ist, steht für ihre Irrlehren.
      Diesem falschen System der Anbetung stellt Gott sein besonderes Volk gegenüber, welches Er dazu erwählt hat die Wahrheit zu verkünden. Und es gibt nur eine Wahrheit.
      Die Wahrheit ist nicht verteilt in tausenden von Kirchen. Gott ruft seine Nachfolger die Er in allen Gemeinden hat, zu seiner auserwählten Gemeinde, welcher er seine heilige
      und ewige Wahrheit anvertraut hat.
    • philoalexandrinus schrieb:

      Niedermeyers sechsbändiges "Handbuch der speziellen Patsoralmedizin" - gibt es eben nur vom Katholiken Niedermeyer (Bogenhofen hat es , Frieriedensau hat es). Schlage ich in diesem Werk nach, ja studiere es sogar, so nicht, um darin der Weisheit letzten Schluss zu finden, sondern in den enzelnen Kapiteln Astoss zu eignem Denken zu finden.


      Schön für Dich. Solange Herr Niedermeyer zum Thema von Pastoralmedizin, keine Irrlehren verbreitet und nicht der Bibel wiedersprochen hat, dann ist das doch eine gute Sache. Albert Niedermeyer konvertierte während seines Medizinstudiums zum Protestantismus und war eine Zeit lang evangelisch, bevor er sich dann wieder katholischem Gedankengut näherte.
      In einem seiner Hauptwerke (Ärztliche Ethik,1954), machte er folgende Aussage, welche bezeichnend für sein Verständnis von Moral und medizinischer Ethik war:


      Gehen wir aus vom Gedanken der Einheit des gesamten Sittengesetzes, aus dessen Gebäude man keinen Stein herausnehmen kann, ohne das Ganze zu zerstören; der Einheit aller Gebote sowohl des natürlich erkannten wie des übernatürlich geoffenbarten Sittengesetzes; der Einheit von Naturrecht und göttlichem Gebot; von Ethik und Moral; der Einheit des gesamten Dekalogs, der natürliche Ethik und göttliches Gebot zu vollkommener Einheit verbindet


      Das ist eine interessante Aussage von jemandem der kein Adventist war. Wenn man bedenkt dass das katholische Oberhaupt, der Papst, die Gebote aus eben diesem Sittengesetz, entfernt und verändert hat. Laut Niedermeyer's Aussage, kann man aus dem Gebäude des Sittengesetzes keinen Stein herausnehmen, ohne das Ganze zu zerstören. Wie hat er das als Katholik mit seinem Glauben vereinbart?

      philoalexandrinus schrieb:

      Zwei wahre Geschichten . Zur Zeit der klerikofaschisticshen Diktatur in Oesterreich gab es in der Gemeinde Spitzel und Denunzianten für den "Stephansplatz" - Das ist langelange her.
      wer interesiiert sich heute noh für uns ? Beoders am Stephansplatz ?

      Um 1955 hatten wir einen "Freund der Wahrheit" fast wöchentlich im Gottesdienst. Dieser Philosophiestudent war auch in regelmässigem Kontakt mit einem Jesuiten (für Wiener : Aus Lainz).Er wusste über diesen Mann genau über die Predigereinteilung Bescheid; er wusste bis ins haarkleinste Detail von einer heftigen Diskussion zweier Prediger im schon leeren Sitzunssaal der Union zu einer problematischen Taufe.

      Einfluss ! - Ka Red, dume Bespitzelung und Sammeln von Nebensächlichkeiten Jetzt interessiert sie nicht einmal mehr das !

      Hättest Du zu diesen Geschichten auch einige Quellenangaben?


      Also es gibt eine Menge Leute die sich noch für uns interessieren. Besonders heute, wo das Interesse für Gesundheit grösser ist als jemals zuvor,
      und grosse Persönlichkeiten in der Wissenschaft, anerkennen und bestätigen was Ellen G. White vor über hundert Jahren zum Thema Gesundheit
      geschrieben hat. Das ist z.B. ein gutes Thema um ein Gespräch aufzubauen und die Leute dazu zu bewegen, sich die Frage zu stellen: "Was habt ihr sonst noch?"


      Und es ist ein Fehler, zu glauben dass wir dem Feind gleichgültig sind und er nicht daran interessiert ist, Gottes Gemeinde anzugreifen. Der Feind ist in vollem Gange,die Adventgemeinde von innen heraus zu verderben. Aber leider gibt es Leute die am schlafen sind und das nicht sehen.

      philoalexandrinus schrieb:

      No, Bioethik ist innerhalb der STA einneues Thema, immerhin jetzt aufgegriffen : Und IVF (künstliche Befruchtung) oder Schwangerschaftsabbruch - die stehen auserhalb der Grenzen unserer Grundsätze - und Grundsatzdiskussionen. Vegan - wegen des Heilien Geistes schon, der unter dieser Diät besser auf das Stirnhirn einwirken kann - wir heftig diskutiert. Die "Pille" wurde so hingenommen wie Shells "Superplus" Benzin -kein Thema für ein Abwägen gegen das biblische Menschenbild. Was sich die Katholiken darüber für Gedanken machen - dem kann man zustimmen, man kann den Kopf schütteln - aber schamrot gestehen, dass"wir" eben solche Gednakengänge gemieden haben und nicht zu einem anderen, sondern garkeinen biblischen Standpunkt gefunden haben. Römer 12, 2. !

      Die Generalkonferenz hat mitte der 90er Jahre zu diesem Thema eine Stellungnahme veröffentlicht, welche auf biblischen Richtlinien beruht.
      Kann unter folgendem Link angesehen werden: Stellungnahme zur Geburtenkontrolle


      philoalexandrinus schrieb:

      Vegan alleine macht es eben nicht; Tarnsgender - Opreationen - von denen ja weder in Bibel noch "Testimonies" Konkretes zu finden ist, werden im LLU so nebenbei gemacht, wie eine Appendektomie.Und die "Pille" wurde schon vor 3 Jahrzehnten garnicht als "Medikament" wahrgenommen, aber fleissig geschluckt..


      Diese Themen nur als Beispiele , keineswegs mein Urteil -, schon gar nicht mein entültigens Urteil darstellend.

      Meinst Du mit LLU die Loma Linda Universität oder was anderes? Wir finden keine direkten Aussagen zu Transgender in der Bibel.
      Aber wenn die Bibel über andere Begebenheiten von Geschlechtsverwechslung berichtet (Römer 1.18-32, 1.Korinther 6. 9-10, 5. Mose 22,5),
      dann werden diese ausdrücklich als Sünde bezeichnet und verurteilt.
    • Sola Scriptura schrieb:

      Und was genau findest Du an meiner Haltung so falsch? Ich weise doch bloss auf gewisse Umstände in unserer Gemeinde hin,
      die ich persönlich nicht richtig finde. In diesem Fall eben - wie ich bereits mehrmals erwähnt habe - dass ein adventistischer
      Theologe (Keith Burton), die Theologie eines katholischen Theologen (Leslie J. Hoppe) in der Studienanleitung, weche zum
      Thema "Christus und sein Gesetz" hatte, zitiert und befürwortet hat. Leslie Hoppe hält nicht die Zehn Gebote Gottes, sondern
      eine abgeänderte Version des Papstes. "Gut genug, um ihn im Sabbatschulheft zu zitieren, um das Gesetz Gottes zu studieren"
      dachte sich Keith Burton wohl dabei. Und wenn ich darauf hinweise, dann weil ich es gut mit der Gemeinde meine. Zu sagen,
      dass ich dadurch Keith Burton und alle Beteiligten des Sabbatschulheftes diffamiere, ist übertrieben. Ich habe nur gesagt, dass
      ich es aufgrund der genannten Umstände, nicht richtig finde, dass Keith Burton, Leslie Hoppe zitiert hat. Und aufgrund der Dinge
      die in unserer Gemeinde vorgehen, glaube ich auch, dass die Feinde im Lager sind und die Mauern Zions gewaltig bröckeln.
      Es ist höchste Zeit aufzuwachen und etwas dagegen zu unternehmen. Schluss mit Lauwarmigkeit.
      :patsch:

      Keith Burton zitiert aus: "Leslie J. Hoppe, Ten Commandments, Eerdmans Dictionary of the Bible (Grand Rapids, Mich.: Eerdmans, 2000), p. 1,285."
      Also aus einem Wörterbuch von Allen C. Myers, Astrid B. Beck, David Noel Freedman, zu dessen Zusammenstellung (siehe z.B. HIER) etwa 600 verschiedene Autoren/Theologen beigetragen haben.

      Als Theologe arbeitet man mit dem Text, nicht mit/gegen Menschen, die diesen Text verfassen! Es ist völlig schnuppe, wer der Autor ist. Die Intention ist, eine treffende Definition für einen Sachverhalt zu formulieren bzw. passende Formulierung zu zitieren. Der eigentliche Autor des zitierten Textes bleibt unbedeutend im Hintergrund, allein der zitierte Text ist und bleibt wichtig.

      Ellen White zitierte / schrieb ab sogar von Nichtgläubigen Autoren und nannte eigene Schriften als Gottes inspirierte Botschaft. Das kann nur dann funktionieren, wenn man den Text und den Autor separiert betrachtet. Ellen White stimmte der Formulierung eines Gedanken von einem Ungläubigen zu, ohne sich mit dem Autor selbst zu befassen.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Sola Scriptura schrieb:


      Also es gibt eine Menge Leute die sich noch für uns interessieren. Besonders heute, wo das Interesse für Gesundheit grösser ist als jemals zuvor,
      und grosse Persönlichkeiten in der Wissenschaft, anerkennen und bestätigen was Ellen G. White vor über hundert Jahren zum Thema Gesundheit
      geschrieben hat. Das ist z.B. ein gutes Thema um ein Gespräch aufzubauen und die Leute dazu zu bewegen, sich die Frage zu stellen: "Was habt ihr sonst noch?"


      Und es ist ein Fehler, zu glauben dass wir dem Feind gleichgültig sind und er nicht daran interessiert ist, Gottes Gemeinde anzugreifen. Der Feind ist in vollem Gange,die Adventgemeinde von innen heraus zu verderben. Aber leider gibt es Leute die am schlafen sind und das nicht sehen.

      philoalexandrinus schrieb:

      No, Bioethik ist innerhalb der STA ein neues Thema, immerhin jetzt aufgegriffen : Und IVF (künstliche Befruchtung) oder Schwangerschaftsabbruch - die stehen auserhalb der Grenzen unserer Grundsätze - und Grundsatzdiskussionen. Vegan - wegen des Heilien Geistes schon, der unter dieser Diät besser auf das Stirnhirn einwirken kann - wir heftig diskutiert. Die "Pille" wurde so

      A bisser viel auf einmal.

      Die Verrbinindung zum Uninsbüro war durch meinen Grossvater als Vorsteher sehr eng, später durch ssinene Nachfolger Schneebauer. Quelle in Form schriftlicher Dollkumente gibt es infolge sehr schalmpiger STA - Dokumnetiermetoden leider nicht. Grosvater selbst wusste genau über das rumherum zum Bürgerkrieg 1934 beschei durch "Freund der WHarheit"; Mit einem jesuiten hatte er eine öffentliche Debattein den Sofiensälen; In einem Lokal in der Huglgasse muste r Trotzkisten, welche seine Vortragreihe stören wollten, mitder Polizei drohen - - -.

      Das Interesse des Stephansplatzes war ja nicht, weil da auch Vegan gelehrt wird und wir alle um 10 Jahre länger leben - sondern eine reine auf Destruktion ausgerichtet feindliche Bespitzelung. - Da hane die m STephansplatz heute ander Sorgen. Und der <Feind ommt aus einer andderen Richtung sowie mit andern Waffen.

      Nebenbemerkung : Schaue einmal, onb un d wo Duden "Fünf Tage -PLan" unter Raucheretnwöhnung, offiziell empfojhlen, findets : DA hat 1960 noch niemand überdie Gafhren des Niotins und dere Beherrschung geredet - Numer 1; und eine wissneschaftlichen Begleitung, sei es nur in derm Führen einer (Erfolgs() Statistik gab es nicht

      Die Geschichte vom Freund der Wahrheit und vom Jesuiten habe ich simpel selbst erlebt.

      Ich halte Niedrmeier nicht für der Weisheitoder der Offenbarug letzten Schluss : er gbt aber Leitlinien vor, was alles zu beachten se - übe die man - auch mit negativem Ergebnis - nachdenken kannn . Besser, BESSRE als nicht nachzudeken.

      Die "Pille" kam um 1960 auf. Da kömmt aber die Stellungnahme, von Dir zitiert, grotesk spät, im Nachhinein halt. Diskutiertwurde in wissenschafts / Forschugnskreisen die medikamentöse Antikonzeption. - Mite der Fünfzigerjahre ! Jahrzehntet später auf den Zug aufzuspringen ist dann von nicht sehr grossem Nachhall.. Detto die angelegenhet "Schwangerschaftsabbruch". Wir haben rechtzeitig ( ! ) gemeinsam unsre Meinung anhand der Bivbel erarbeitet.

      Während die Administratoren in Silver Srings und die Theologen in Andrews diskutieren und auch die Meinung vertreten, es gebe nur Mann (Normmdell) und Frau,(Normmodell), erinertsich jetzt jein bekannter STA -Theologe, seinee erste Operation, der er im Curriculum beigewohnt habe, sei in Loma Linda eine Geschlechtsumwandlung durch plastisch - opereative Massnahmen gewesen, worüber er etwas entsetzt war..

      Dies in Rahmen einer Dislkussion über Transgendder, Zwitter, Hernaphroditen, ale möglichen Aplasien, Down - Syndrom alle möglichen andere Chromosomen - Anomalien. Die gibt es alle un dnichts davon steht in der Bibel.

      Und die zwei Stellen (Rmer, Korinther) als "Geschlechtsverwechslung" zu benennen und den anderen Problemfällen quasi gleichzusetzen - , ist ein - Verzeihung - skanadlöser Euphemismus, zudem fer aller Realität (Verwechseln kann ich Äpfel mit Birnen in schrägenGleichstellungen !). Man solte sich der Lebensgeschichte von Erik(a) Scshinegger erinnern.. Von Wasserköpfen, Lipen - Gauenspalte, Spina bifida steht auch nichts in der Bibel.. Es gibt sie aber. Und insbesondere letztere fordertschwerwiegende ethische Entscheidungen !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Sola Scriptura schrieb:

      Das Wissen darum was
      Franziskus von Assisi in der Vorstellung katholischen Denkens repräsentiert - absolute Einfachheit und Demut, eine tiefe Liebe für die Natur und die Armen, und eine komplette Trennung von weltlicher Macht und Status - schuf sofort eine Reihe massiver Erwartungen, als der neue Papst diesen Namen gewählt hatte.
      Dem fettgedruckten Satz kann man doch zustimmen - denn dieser ist im Sinne Jesu!

      Ja, was dem Papst aber absolut nichts bringt. Denn Jesus sagte:

      Es werden nicht alle, die zu mir sagen: HERR, HERR! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. - (Matthäus 7.21)


      Der Papst besitzt die Frechheit, das heilige und ewige Gesetz Gottes, nach Lust und Laune zu verändern. Zumindest denkt er, dass er es verändern kann.
      Das ist dann eher nicht im Sinne Jesu. Und repräsentiert er wirklich absolute Einfachheit und Demut? Wie hat Jesus gelebt als er hier auf der Erde war?
      Unter den ärmsten Verhätnissen und nach eigener Aussage hatte Er nicht einmal etwas, wo Er sein Haupt hätte hinlegen können. Stellt euch vor, der Schöpfer
      des Himmels und der Erde! Das ist Einfachheit und Demut! Der Papst ist einer der finaziell reichsten Menschen der Welt und hat ein gemütliches Bett inkl.
      Kissen für seinen Kopf. Oh, und ein Kugelsicheres Papstmobil hat er auch noch. Hätte ich fast vergessen. Soviel zum Thema "Stellvertreter" Jesu auf Erden.
      Und was steht da noch? Komplette Trennung von weltlicher Macht und Status? Davon ist Mr. Antichrist ja wohl auch weit entfernt.


      Norbert Chmelar schrieb:

      Sola Scriptura schrieb:

      Und Gottes Gemeinde in der Endzeit (Geistliches Israel) ist die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten.
      Dieser Absolutheitsanspruch erinnert an das katholische : "Kein Heil außerhalb der Röm.Kath.Kirche!" und ist daher genauso abzulehnen!

      Dieser Absolutheitsanspruch kommt aber von Gott. Er hat ein besonderes Volk erweckt und auserwählt, welches er zu Hütern seines Gesetzes gemacht hat.
      Er hat sie zu seinen Beauftragten gemacht und hat sie dazu berufen, Botschafter für ihn in dem letzten Werk der Erlösung zu sein. Er beansprucht dieses
      Volk als Sein eigenes. Diesen Anspruch Gottes solltest Du besser nicht ablehnen. Die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten ist die einzige Kirche,
      welche Gottes Kriterien für sein Endzeitvolk erfüllt. Heil erlangen wir nur durch Jesus. Und Gott hat sein Volk damit beauftragt, der Welt das Evangelium zu
      verkünden und Menschen zu Jesus, zur Wahrheit zu führen und für Ihn zu gewinnen.



      Norbert Chmelar schrieb:

      Sola Scriptura schrieb:

      Israel,
      war auch kein unbeschriebenes Blatt. Aber es war Gottes erwähltes Volk welches Er ins versprochene Land Kanaan führte.
      Israel war nicht nur Gottes (aus)erwähltes Volk, sondern ist es immer noch (--->siehe Röm.11,2!) und bleibt es bis in alle Ewigkeit!

      Da hast Du einen Teil von dem was ich geschrieben habe, aus dem Kontext genommen. Was ich sagte war, dass Gottes Volk im alten Testament Israel war.
      Buchstäbliches Israel. Aus der heiligen Linie dieses Volkes, kam der Messias. Aber als die Jüdische Nation den Messias nicht annahm, ging das Evangelium
      an alle Nationen. Alle die an Jesus glauben, können nun zu Abraham's geistlicher Nachkommenschaft gehören. Dies ist geistliches Israel.

      Nun ist die Verheißung Abraham zugesagt und seinem Nachkommen. Es heißt nicht: und den Nachkommen, als gälte es vielen,
      sondern es gilt einem: »und deinem Nachkommen« welcher ist Christus... ... Denn ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder
      in Christus Jesus. Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen. Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist
      nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau; denn ihr seid allesamt einer in Christus Jesus. Gehört ihr aber Christus an,
      so seid ihr ja Abrahams Kinder und nach der Verheißung Erben. (Galater 3.16,26-29)


      Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, auch ist nicht das die Beschneidung, die äußerlich am Fleisch geschieht;
      sondern der ist ein Jude, der es inwendig verborgen ist, und das ist die Beschneidung des Herzens, die im Geist und nicht im
      Buchstaben geschieht. Das Lob eines solchen ist nicht von Menschen, sondern von Gott. (Römer 2,28.29)


      Aber ich sage damit nicht, dass Gottes Wort hinfällig geworden sei. Denn nicht alle sind Israeliten, die von Israel stammen;
      auch nicht alle, die Abrahams Nachkommen sind, sind darum seine Kinder. Sondern nur »was von Isaak stammt, soll dein
      Geschlecht genannt werden« das heißt: nicht das sind Gottes Kinder, die nach dem Fleisch Kinder sind; sondern nur die
      Kinder der Verheißung werden als seine Nachkommenschaft anerkannt. (Römer 6-8)


      Als er das sagte, glaubten viele an ihn. Da sprach nun Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr bleiben werdet an
      meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.
      Da antworteten sie ihm: Wir sind Abrahams Kinder und sind niemals jemandes Knecht gewesen. Wie sprichst du dann: Ihr sollt
      frei werden? Jesus antwortete ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht.
      Der Knecht bleibt nicht ewig im Haus; der Sohn bleibt ewig. Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei. Ich weiß
      wohl, dass ihr Abrahams Kinder seid; aber ihr sucht mich zu töten, denn mein Wort findet bei euch keinen Raum. Ich rede, was
      ich von meinem Vater gesehen habe; und ihr tut, was ihr von eurem Vater gehört habt. Sie antworteten und sprachen zu ihm:
      Abraham ist unser Vater. Spricht Jesus zu ihnen: Wenn ihr Abrahams Kinder wärt, so tätet ihr Abrahams Werke. Nun aber sucht
      ihr mich zu töten, einen Menschen, der euch die Wahrheit gesagt hat, wie ich sie von Gott gehört habe. Das hat Abraham nicht
      getan. Ihr tut die Werke eures Vaters. Da sprachen sie zu ihm: Wir sind nicht unehelich geboren; wir haben einen Vater: Gott.
      Jesus sprach zu ihnen: Wäre Gott euer Vater, so liebtet ihr mich; denn ich bin von Gott ausgegangen und komme von ihm; denn
      ich bin nicht von selbst gekommen, sondern er hat mich gesandt. Warum versteht ihr denn meine Sprache nicht? Weil ihr mein Wort
      nicht hören könnt! Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Gelüste wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und
      steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er Lügen redet, so spricht er aus dem Eigenen; denn er ist ein
      Lügner und der Vater der Lüge. Weil ich aber die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. - (Johannes 8.30-45)


      Also sind die Juden die Jesus richtige Juden nennt (Johannes 1,43-51), keine buchstäblichen Juden, sondern geistliche Juden. Ja,
      Gottes Volk ist immer noch Israel. Aber es es ist nicht mehr buchstäbliches Israel aus dem alten Testament, sondern geistliches Israel.
      Gott hat sein Volk nicht verstossen, aber die buchstäblichen Juden haben den Messias verworfen und haben sich somit selbst von der
      Wahrheit getrennt. Paulus versinnbildlicht dies in Römer 11,17-24, wo er vom Ölbaum spricht welcher Israel repräsentiert. Die Zweige
      (Juden) wurden aufgrund ihres Unglaubens ausgebrochen und die wilden Ölzweige (Heiden), wurden eingepfropft um an der Nahrung
      des Baumes teilzuhaben. Die Natürlichen Zweige konnten wieder zurückgepfropft werden, wenn sie die Bedingungen annahmen. Gott
      ist kein Rassist. Jeder der sich zu Ihm wendet wird angenommen.


      Es ist hier kein Unterschied zwischen Juden und Griechen; es ist über alle derselbe Herr, reich für alle, die ihn anrufen. - (Römer 10, 12)


      Denn ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesus. - (Galater 3, 26)


      Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.
      Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer und sie müssen
      brennen. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. Darin
      wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger. - (Johannes 15,5-8)
    • Norbert Chmelar schrieb:

      DonDomi schrieb:

      Solche Postings sind mehr als überheblich, weil am Ende entscheidet Gott wer dabei ist und nicht die Zugehörigkeit zu einer Gemeinde. Ich habe die Adventistische Lehre geprüft und nicht als richtig emfunden.
      Als "nicht richtig" im Sinne der christlich-biblischen Lehre empfinde ich bei den STA lediglich >die Lehre des "Seelenschlafs"< und >die Ablehnung einer "unsterblichen Geist-Seele", die sich nach dem Tode vom Leibe trennt und zu Jesus in den Himmel geht<.


      Hierzu muss man etwas wichtiges klarstellen. Wenn Adventisten von der Seele reden, dann ist damit nach biblischem Verständnis,
      immer der ganze Mensch, die ganze Person gemeint und nicht ein separates Wesen das unabhängig vom Körper leben kann.


      Jesus aber sprach zu ihm: "Du sollst lieben Gott, deinen HERRN, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte." (Matthäus 22,37)


      Hier wird deutlich das alles eine Einheit mit dem Körper bildet. Seele wird hier zusammen mit Herz und Gemüt aufgelistet. Man sagt ja auch nicht,
      dass das Herz oder das Gemüt selbstständige separate Wesen sind, die beim Tod eines Menschen, abhängig vom Körper leben können. Wieso
      bei der Seele eine Ausnahme machen? Lesen wir 1. Mose 2,7:


      Da bildete Gott der HERR den Menschen, Staub von der Erde, und blies den Odem des Lebens in seine Nase,
      und also ward der Mensch eine lebendige Seele. - (1. Mose 2,7 SCHL)


      Hier lesen wir dass der Mensch eine lebendige Seele wurde. Es ist sehr wichtig hier mitzubekommen, dass der Text nicht sagt,
      dass der Mensch eine Seele HAT. Der Text sagt auch nicht, dass Gott dem Menschen eine Seele GAB. Der Text ist sehr deutlich
      wenn er aussagt, dass der Mensch eine lebendige Seele WURDE.

      Staub von der Erde + Odem des Lebens = Lebendige Seele. Das Wort welches in der Bibel mit Seele übersetzt wurde, ist im
      hebräischen Original Nefesch (נָ֫פֶשׁ), welches auch mit Person übersetzt weren kann. Der Körper steht für die physische Komponente des Menschen,
      während die Seele den physischen Aspekt des Menschen mit dessen Bewusstsein bezeichnet. Die Seele ist nicht unsterblich, sondern bildet eine
      Einheit mit dem Körper und kann nicht abhängig von diesem leben. Der Mensch ist eine lebendige Seele. Wenn es eine lebendige Seele gibt, dann
      setzt dies voraus, dass es auch eine tote Seele geben kann. Folgende Bibelstellen sagen ganz klar aus, dass die Seele nicht unsterblich ist:


      Denn welche Seele sündiget, die soll sterben. - (Hesekiel 18,20)


      Denn der Lohn der Sünde ist der Tod - (Römer 6,23)


      Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet aber vielmehr den,
      der sowohl Seele als Leib zu verderben vermag in der Hölle. - (Matthäus 10,28)


      Die Bibel sagt, dass nur Gott alleine Unsterblichkeit hat (1. Timotheus 6,16).


      Wenn ein Mensch bzw. eine Seele stirbt, dann bezeichnet die Bibel es als Schlaf , wie man im 11. Kapitel im Evangelium des Johannes lesen kann:


      Dies sprach er, und danach sagt er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, ist eingeschlafen; aber ich gehe hin, damit ich ihn aufwecke. Da sprachen die Jünger
      zu ihm: Herr, wenn er eingeschlafen ist, so wird er geheilt werden. Jesus aber hatte von seinem Tod gesprochen: sie aber meinten, er rede von der Ruhe
      des Schlafes. Dann nun sagte ihnen Jesus gerade heraus: Lazarus ist gestorben; - (Johannes 11,11-14)
    • Daniels schrieb:

      Ich bin kein Theologe, aber einen teuflischen Einfluß oder eine schreckliche Abirrung vom rechten Weg kann ich in dem Zitat, das Bemo dokumentiert hat, nicht erkennen. Kommt mir ziemlich harmlos vor. Was daran ist falsch oder irreführend?

      HeimoW schrieb:

      Nichts, es wurde (im Eingangsposting) einfach nur der Autor diskreditiert (mit seiner Zugehörigkeit zu einem katholischen Orden).

      Nein das stimmt nicht. Werden die Beiträge hier überhaupt richtig gelesen? Der Tadel galt nicht dem Katholiken Leslie Hoppe sondern dem Adventisten Keith Burton,
      weil dieser Leslie Hoppe unter genannten Umständen zitiert hat. Ich habe schon mehrmals erwähnt was ich persönlich daran falsch finde. Aber ich wiederhole es gerne
      nochmal für diejenigen, denen es entgangen ist. Der adventistische Theologe Keith Burton, welcher die Manuskriptvorlage für das Sabbatschulheft des 2. Vierteljahres 2013 -
      welches zum Thema "Christus und sein Gesetz" hatte - verfasst hat, zitierte darin einen katholischen Theologen namens Leslie J. Hoppe, dessen Interpretation zum Gesetz
      Gottes er befürwortet und benuzt hat , um Gottes Gesetz zu studieren, was ich persönlich ironisch finde. Katholische Kirche. Zehn Gebote. Lässt das irgendwelche Glöckchen
      klingeln? Müssen wir Männer aus Babylon und dessen Theologie benutzen, um Gottes Gesetz zu studieren? Als Katholik hält sich Leslie Hoppe, an ein vom Papst
      abgeändertes Gesetz und nicht an das ewige unveränderliche Gesetz Gottes. Das Zitat selbst mag sich nicht schlimm oder falsch anhören. Aber wie steht Leslie Hoppe denn
      insgesamt zum Gesetz? Für Keith Burton (Und wies aussieht auch für viele andere) scheint es in Ordnung zu sein, den Geist mit den Lehren Babylon's und dessen Töchtern
      zu nähren. Ich persönlich, als Adventist, finde es falsch, sich von einem Katholiken über das Gesetz Gottes unterrichten zu lassen. Ich habe nichts gegen einzelne Personen,
      die einen anderen Glauben haben. Jeder hat die Freiheit zu glauben was er will. Meine Frau war ja auch Katholikin. Sie hat meinen Glauben respektiert und ich ihren. Und ich
      glaube, dass es meine Pflicht als Christ war und ist, Menschen die Wahrheit zu verkünden die Gott seinem auserwählten Volk anvertraut hat. So gebrauchte mich Gott als
      Werkzeug, um meine Frau für die Wahrheit zu gewinnen. Heute ist sie ein getauftes Mitglied der weltweiten Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten. Gott sei Dank und Lob
      dafür! Es geht nicht darum, Andersgläubige Anzugreifen weil sie einen anderen Glauben haben. Es geht darum, Gott und seine Wahrheit, die Er uns in der Bibel offenbart hat,
      hochzuhalten und zu verkünden. Um es mit Martin Luthers Worten auszudrücken: "Lasset die Geister aufeinander prallen, aber die Fäuste haltet still!" Als Gottes Volk ist es unser
      Auftrag, die Menschen aus Babylon und hin zur Wahrheit zu rufen. Ich habe auch nie gesagt, dass es immer falsch ist Andersgläubige oder Andersdenkende zu zitieren. Es kommt
      immer darauf an, in welchem Zusammenhang und unter welchen Umständen man dies tut. Denn hin und wieder kommt es vor, dass wenn diejenigen, deren Pflicht es eigentlich wäre,
      bestimmte Dinge anzusprechen oder zu verkünden, schweigen, die "Steine" anfangen zu schreien. Aber in dem genannten Zusammenhang und dem Beisbiel in unserer
      Sabbatschullektion, wo das Thema "Christus und sein Gesetz" war, finde ich es persönlich unangebracht einen Katholiken zu zitieren, dessen Kirche das Gesetz Gottes abgeändert hat.



      freudenboten schrieb:

      Die Angst vor Jesuiten war im 18./19. Jahrhundert berechtigt.

      Heute gibt es "Gefahren" aus dem Protestantismus selbst, wozu ich auch die STA zähle.


      Die Jesuiten sind heute noch genauso fleissig wie in der Vergangenheit. Nur agieren sie heute mehr hinter den Kulissen als im dunklen Mittelalter.
      Aber ihr Ziel ist immer noch dasselbe. Die Vernichtung des Protestantismus und die Weltherrschaft des Papsttums. Und langsam aber sicher nähern
      sie sich ihrem Ziel. Sie haben alle protestantischen Kirchen erfolgreich infiltriert und ihre Saat ausgestreut. Aber wenn man weiss was kommt, dann
      muss man keine Angst haben. Gott hat uns offenbart was geschehen wird, eben damit wir auf die kommenden Ereignisse vorbereitet sind und diese
      nicht unerwartet über uns hereinbrechen.

      Was für Gefahren die vom Protestantismus ausgehen meinst Du denn genau?


      freudenboten schrieb:

      In einer Predigt am vergangenen Samstag wurde leider nicht die Bibel als Textgrundlage gewählt sondern ein frühes Zitat von Frau White über den "Ursprung der Sünde im Himmel".

      Ellen White's Schriften sind doch auf der Grundlage der Bibel gegründet und immer in Harmonie damit. Sie hat die Bibel niemals ersetzt, sondern immer zu ihr hingeführt.
      Sie hat diesbezüglich folgende Aussagen gemacht:


      Der Herr wünscht sich, dass ihr eure Bibeln studiert. Er hat nicht irgendwelches zusätzliches Licht gegeben, damit es den Platz Seines Wortes einnimmt.
      Dieses Licht soll verwirrte Gemüter zu Seinem Wort bringen, welches, wenn es gegessen und verdaut wird, wie das Lebensblut der Seele ist. Dann werden
      gute Werke, wie Licht gesehen werden, dass in der Dunkelheit scheint. (Ellen G. White - Brief 130, 1901)


      Der Herr hat seinem Volk viele Unterweisungen gegeben, Zeile um Zeile. Der Bibel wurde wenig Beachtung geschenkt, und [daher] hat der Herr ein kleineres
      Licht gegeben, um Menschen zu dem größeren Licht [der Bibel] zu führen. Wie viel Gutes könnte erreicht werden, wenn die Bücher, die dieses [kleine] Licht
      enthalten, mit der Entschlossenheit gelesen würden, die in ihnen enthaltenen Prinzipien in die Tat umzusetzen! Es gäbe eine tausend Mal größere Wachsamkeit,
      tausend Mal mehr Selbstverleugnung und intensive Anstrengungen; und viel mehr [Menschen] würden sich heute des Lichtes der gegenwärtigen Wahrheit erfreuen.
      (Ellen G. White - Das Wirken des Heiligen Geistes, S. 352)


      Bruder J. wollte die Gemüter verwirren, indem er es so darzustellen versuchte, als sei die Erkenntnis, die Gott durch die Zeugnisse gegeben hat, ein Zusatz zum
      Worte Gottes; dadurch aber stellt er die Sache in ein falsches Licht. Gott hat es für gut angesehen, auf diese Weise das Denken seiner Kinder auf sein Wort zu
      richten, damit sie es besser verstehen können.” Das Wort Gottes vermag das umwölkteste Gemüt zu erleuchten und kann von jedem verstanden werden, der es
      nur verstehen will. Aber trotz alledem lebt mancher, der angeblich das Wort Gottes durchforscht, geradezu im Widerspruch zu seinen einfachsten Lehren. Um nun
      Männern und Frauen keine Entschuldigung zu lassen, erläßt Gott klare und bestimmte Zeugnisse, um sie zu dem Wort zurückzuführen, dessen Befolgung sie
      vernachlässigten. Das Wort Gottes ist reich an allgemeinen Grundsätzen zur Gestaltung richtiger Lebensgewohnheiten; die allgemeinen und persönlichen Zeugnisse
      sind dazu bestimmt, die Aufmerksamkeit besonders auf diese Grundsätze zu lenken. (Ellen G. White - Aus der Schatzkammer der Zeugnisse — Band 2, S. 251)


      Also wenn Ellen zitiert wird, dann sollte dies doch immer zu dem Zweck geschehen,um zu einem klareren Verständnis der Bibel zu führen. Also mich freut es,
      dass sie in der Gemeinde in der Du anwesend warst, zitiert wurde. Es ist ja zu einer Rarität geworden, dass sie in den meisten Gemeinden - vorallem in der Predigt -
      zitiert wird. Aber dass ihre Schriften als Textgrundlage benutzt werden klingt falsch. Denn die Textlesung bezieht sich auf den Text der Bibel. Ihre Schriften können also
      überhaupt nicht als Textlesung gelten. Sie sagte ja selbst, dass Gott kein zusätzliches Licht gegeben hat, um sein Wort zu ersetzen, sondern um zu seinem Wort zu
      führen. Wenn in diesem Fall das Thema, der Ursprung der Sünde im Himmel war, dann wäre die Textgrundlage dafür in Hesekiel Kapitel 28 und in Jesaja Kapitel 14.
      Und Ellen White's Schriften diesbezüglich, können dabei helfen, zu einem besseren Verständnis dafür zu kommen.


      freudenboten schrieb:

      Ich bin leider auch von den Leitern/Theologen der STA enttäuscht, insbesondere von den Anhängern der "frühen" Werke Ellen Whites.

      Wieso genau bist Du von denen enttäuscht? Und wieso insbesondere von den Anhängern der frühen Werke Ellen White's?
    • freudenboten schrieb:

      Wenn ich nicht wüsste, dass E. White 1888 sich zur "Gerechtigkeit aus Glauben an Jesus" bekannte und STA seitdem gespalten sind, würde ich sie und ihre Anhänger für "Irrlehrer" halten


      Ellen White hat die 1888 Botschaft (Gerechtigkeit durch Glauben) von Anfang an unterstützt, seit sie erstmals an der Generalkonferenz in Minneapolis im Oktober 1888,
      durch Alonzo T. Jones und Ellet J. Waggoner verkündet worden ist. Nachfolgend einige Zitate von Ellen White's Feder, die helfen diese Angelegenheit besser zu verstehen:


      In seiner grossen Gnade hat Gott eine sehr wertvolle Botschaft an die Gläubigen durch die Brüder [E.J.] Waggoner und [A.T.] Jones gesandt. Diese Botschaft sollte den
      Menschen den erhabenen Retter und das Opfer für die Schuld der ganzen Welt bekannter machen und vor Augen führen. Sie zeigte garantiert die Rechtfertigung durch
      den Glauben an unseren Fürsprecher; sie lud die Menschen dazu ein, die Gerechtigkeit Christi zu erhalten, die sich auch im Beachten aller Gebote Gottes äußert.

      Viele hatten Jesus aus den Augen verloren. Es war notwendig, daß ihr Blick wieder auf seine göttliche Person, sein Wesen und seine unveränderliche Liebe gerichtet wurde.
      Alle Macht ist in seine Händen gegeben, so daß er die Menschen reich beschenken und den Hilflosen die unschätzbare Gabe seiner eigenen Gerechtigkeit verleihen kann.
      Dies ist die Botschaft, die auf Gottes Befehl der Welt gegeben werden soll. Es ist die dreifache Engelsbotschaft, die mit lauter Stimme verkündet und von der umfassenden
      Ausgießung des Heiligen Geistes begleitet werden soll. (Ellen G. White - Christus kommt bald! S.143)

      Der Herr hat Bruder Jones und Bruder Waggoner hervorgerufen, um der Welt eine Botschaft zu verkünden, um ein Volk darauf vorzubereiten am Tag Gottes zu bestehen.
      (Ellen G. White - 1888 Materials, S. 1814)


      Wir sind durch all die verschiedenen Orte der Versammlungen gereist, damit ich Seite an Seite mit Gottes Botschaftern stehen durfte, von denen ich wusste, dass sie Seine
      Botschafter waren und von denen ich wusste, dass sie eine Botschaft für Gottes Volk haben. Ich habe meine Botschaft mit ihnen verkündet, welche genau in Eintracht mit
      ebendieser Botschaft war, die sie trugen. Was haben wir gesehen? Wir sahen eine Macht welche die Botschaft begleitete. (Ellen G. White - Manuscript Releases Vol. 11, S. 257)


      Ich bin von Ort zu Ort gereist und nahm an den Treffen teil, wo die Botschaft von der Gerechtigkeit Christi gepredigt wurde. Ich sah es als ein Vorrecht, an der Seite meiner
      Brüder zu stehen und mein Zeugnis mit der Botschaft für diese Zeit zu geben; und ich sah, dass die Kraft Gottes die Botschaft begleitete, wo auch immer sie ausgesprochen
      wurde. Angenommen man würde das Zeugnis, welches die letzten beiden Jahre umherging und die Gerechtigkeit Christi verkündete, auslöschen, auf wen könnte gezeigt werden,
      besonderes Licht für das Volk hervorgebracht zu haben? Diese Botschaft so wie sie vorgestellt wurde, sollte in jede Kirche gehen die beansprucht, die Wahrheit zu glauben. Und
      diese Botschaft sollte unser Volk auf einen höheren Standpunkt bringen. (Ellen G. White - 1888 Materials, S. 545)


      Als ich meinen Brüdern erklärte, dass ich die Ansichten von Ält. Waggoner zum ersten Mal gehört hatte, glaubten mir einige nicht. Ich erklärte, dass ich wertvolle Wahrheiten gehört
      hatte und äusserte dass ich diese mit meinem ganzen Herzen erwidern konnte. Denn wurden diese grossartigen und herrlichen Wahrheiten, die Gerechtigkeit Christi und das
      gesamte Opfer welches für die Menschen gebracht wurde, nicht durch den Geist Gottes unauslöschlich in mein Gedächtnis eingeprägt?

      Wurde dieses Thema in den Zeugnissen nicht immer wieder vorgestellt? Als der Herr meinen Brüdern die Bürde auferlegt hatte, die Botschaft zu verkünden, fühlte ich mich Gott
      gegenüber unaussprechlich Dankbar, denn ich wusste, dass es die Botschaft für diese Zeit war. (Ellen G. White - Selected Messages Vol.3, S. 172)


      Mir wurde die Frage gestellt, was ich von dem Licht halte, welches diese Männer präsentieren. Wieso, ich habe es euch die letzten fünundvierzig Jahre vorgestellt - die unnachahmliche
      Anziehungskraft Christi. Das ist es was ich versucht habe, euch vorzustellen. Als Bruder Waggoner diese Ideen in Minneapolis herausgebracht hat, war es die erste klare Lehre zu diesem
      Thema, die ich von menschlichen Lippen gehört hatte, ausser den Unterhaltungen zwischen mir und meinem Ehemann. Ich sagte zu mir selber, dass ich es so klar sehe, weil Gott es mir in
      der Vision gezeigt hat und dass sie es nicht sehen können, weil es ihnen nie so wie mir gezeigt wurde. Als es dann jemand anderes vorgestellt hatte, sagte jede Faser meines Herzens, Amen.
      (Ellen G. White - Manuscript Releases Vol.5, S. 219)


      Ein Mann namens J.S. Washburn erzählte folgendes über ein Gespräch, welches er damals mit Ellen White hatte:


      "E.J. Waggoner kann Gerechtigkeit aus Glauben deutlicher lehren, als ich", sagte Schwester White. "Wieso, Schwester White", fragte ich, "willst du mir sagen, dass E.J. Waggoner es besser
      lehren kann als du, mit all deiner Erfahrung?" Schwester White antwortete: "Ja. Der Herr hat ihm besonderes Licht zu dieser Frage gegeben. Ich wollte es deutlicher herausgeben, aber ich
      hätte es nicht so deutlich gekonnt, wie er es getan hat. Aber als er es in Minneapolis herausgebracht hat, erkannte ich es. (Bericht von J.S. Washburn, 1898)

      (Fortsetzung im nachfolgenden Beitrag)