Nach dem Tod

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    • Hallo Simon!

      Seele1986 schrieb:

      Gane MacShowan schrieb:

      warum Petrus nicht von "Menschen", sondern von "Geistern" schreibt...
      Weil der Geist im Gefängnis ist und nicht der Mensch leiblich, wenn man die Sünde als Gefängnis betrachtet.Umgekehrt zeigt Paulus oft, dass er zwar leiblich in Gefangenschaft ist, im Geist aber frei.
      OK, das würde Sinn machen! Danke für die Erklärung!

      Gruß, GMacS
    • Habt ihr eure Seelen gereinigt im Gehorsam der Wahrheit zu ungefärbter Bruderliebe, so habt euch untereinander beständig lieb aus reinem Herzen.
      Denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen, nämlich aus dem lebendigen Wort Gottes, das da bleibt.
      Denn "alles Fleisch ist wie Gras und alle seine Herrlichkeit wie des Grases Blume. Das Gras ist verdorrt und die Blume abgefallen;
      aber des Herrn Wort bleibt in Ewigkeit". Das ist aber das Wort, welches unter euch verkündigt ist.
      (1. Petr 1,22-25)

      Was für ein großartiger Text!
    • Gane MacShowan schrieb:

      Ein Beweis für die Existenz "unsterblicher Seelen" liegt hier nicht vor (darüber sind wir uns ja einig)..
      Nein! Wir sind uns nicht einig! Siehe:

      Seele1986 schrieb:

      Kann Jesus denn nun, der im Tode war, anderen Toten predigen? Ja. Das hat halt damit zu tun, wie man Jesus sieht, und es verwundert nicht, dass das für Gane undenkbar ist. Das Thema hatten wir schon zur Gottheit Jesu, wie zu seinen Naturen.
    • Wenn jemand sagt, dass ein Toter anderen Toten etwas predigt oder sie sonstwie missioniert, dann muss er erst mal die Bibelstelle vorlegen, die beweist, dass der Mersch (oder Persönlichkeits-Teile von ihm) weiter leben kann, auch wenn er gestorben ist.

      Also: An welcher Bibelstelle steht, dass Gott dem Menschen etwas verliehen / geschenkt hat, das nmicjht sterben kann?

      Gott ist a l l e i n unsterblich, sagt Paulus. Wo steht, dass Gott dieses Alleinstellungsmerkmal schon aufgegeben hat?

      Ich bitte un Bibelstellen, die das aussagen.

      Liebe Grüße von benSalomo.
    • Bei solchen Stellen ist es sehr empfehlenswert, ja ratsam, sich andere Übersetzungen, "originale" und / oder Übersetzungen in anderen Sprachen zu Hilfe zu nehmen. Wenn man alles bedenkt und nachschaut, ist die Stelle bei 1.Petrus eigentlich klar. Es wurde schon von Anfang an im Geiste Jesu (in Seinem Sinn) den Menschen Erlösung gepredigt. "...wie zum Beispiel Noah Rettung gepredigt hat.... " usw. Es geht da um keiner immateriellen Geister oder um die Toten.. mitnichten.


      .
    • Hallo Norbert!

      Norbert Chmelar schrieb:

      Gane MacShowan schrieb:

      Ein Beweis für die Existenz "unsterblicher Seelen" liegt hier nicht vor (darüber sind wir uns ja einig)..
      Nein! Wir sind uns nicht einig! Siehe:

      Seele1986 schrieb:

      Kann Jesus denn nun, der im Tode war, anderen Toten predigen? Ja. Das hat halt damit zu tun, wie man Jesus sieht, und es verwundert nicht, dass das für Gane undenkbar ist. Das Thema hatten wir schon zur Gottheit Jesu, wie zu seinen Naturen.

      Meine von dir zitierten Worte waren weder an dich, noch an Seele1986 gerichtet, sondern an benSalomo. Und mit dem bin ich mir (in dieser Angelegenheit!) absolut einig.

      Gruß, GMacS
    • benSalomo schrieb:

      dann muss er erst mal die Bibelstelle vorlegen, die beweist, dass der Mersch (oder Persönlichkeits-Teile von ihm) weiter leben kann, auch wenn er gestorben ist.
      Herrscht denn Einigkeit darüber, dass Gott Menschen auch vor der Zeit schon erweckt hat, oder auch nicht?
      Henoch, Elia, Mose, beispielsweise? Die Heiligen, die beim Kreuzestod Jesu erweckt wurden? (Nach dem Schächer am Kreuz frage ich jetzt mal nicht)
      Nur um zu wissen, wie hierzu eure Sichtweise ist. Hat der Herr es schon getan, oder nicht?

      Zu den Bibelstellen: nun, die wurden ja schon öfters angeführt. Dann heißt es von euch, die beträfen den zweiten Tod.
      Nun, Thema erledigt ...

      Nochmal: ich habe keine Unsterblichkeit. Ich bin eine Kerze im Wind und würde der Herr mich nicht erhalten, würde ich verlöschen.
      Aber ich habe einen Herrn, der mir sagt, seine Jünger sind geistliche Menschen;
      der sagt, seine Jünger werden den Tod nicht sehen und er werde nicht zulassen, dass Tod und Teufel sie ihm nehmen, der den Tod überwunden hat;
      der sagt, wie es irdische Gestalten gibt, so gibt es himmlische Gestalten; und dergleichen mehr.

      Und wenn er es schon getan hat, dann bestrebe ich doch, auch dorthin zu gelangen, in der geistlichen Welt zu sein, oder nicht?
    • In 1. Petrus 3:18. ist von "Christus" die Rede. Das scheint in der Diskussion unterzugehen.

      Christus vor seiner Menschwerdung (Johannes 1:1.ff) der präexistente Logos/Memrah, das schöpferische allmächtige "Wort", welches zusammen mit allgegenwärtigem Geist und dem allwissenden Vater ohne Anfang vor aller Schöpfung existierte.

      "Im Geist" ist er (durch seine lebenden Sprecher) hingegangen (Die ersten zwei Drittel der Bibel) und hat zu Menschen geredet, besonders zu seinem "Volk". Totenbefragung/Wahrsagerei ist ein Gräuel (5. Mose 18:9.ff.).

      Im "Totenreich" (Sheol/Hades) wird kein "Evangelium verkündet", das geschieht nur im "Himmel und auf Erden". Der Tod ist nicht "Schöpfung Gottes" sondern Erfindung Satans.

      Vers 19. bezieht sich auf die Sintflut-Geschichte Genesis 7 - 9.

      Tod/Totenreich sind tatsächlich das "Gefängnis"/"Fesseln" für die Lebenden: Epheserbrief 4:8. Apostelgeschichte 2:24.

      Der Tod ist das "Reich Satans", welches durch Christus überwunden wurde und einst besiegt werden wird (1. Kor. 15:26.).

      Die Vorstellung von "Leben im Tode" ist außerbiblisch und nicht vereinbar mit dem Wort des Ewigen. Sie entstammt der Lüge der Schlange Genesis 3:4.
    • Seele1986 schrieb:

      Herrscht denn Einigkeit darüber, dass Gott Menschen auch vor der Zeit schon erweckt hat, oder auch nicht?
      Antwortet keiner drauf. Also gut.

      Also Henoch wurde von Gott entrückt und dann schlafen gelegt; Elia auch.
      Mose und Elia bei der Verklärung Jesu waren nur symbolische Erscheinungen für die Jünger,
      und die auferstandenen Heiligen bei Jesu Kreuzestod liefen nicht durch die Straßen, sondern waren auch Erscheinungen, um irgendwas zu bedeuten.

      Ich bewundere die Konsequenz, mit der man hier seine Stellung hält, und hoffe, ich roste niemals so ein.

      Lg
    • Hallo!

      Seele1986 schrieb:

      benSalomo schrieb:

      dann muss er erst mal die Bibelstelle vorlegen, die beweist, dass der Mersch (oder Persönlichkeits-Teile von ihm) weiter leben kann, auch wenn er gestorben ist.
      Herrscht denn Einigkeit darüber, dass Gott Menschen auch vor der Zeit schon erweckt hat, oder auch nicht?Henoch, Elia, Mose, beispielsweise?
      Einigkeit unter wem? Die verschiedenen Sichtweisen wurden hier schon sehr ausführlich in dem Thread Wer ist schon jetzt im Himmel? diskutiert. Und zwar so lange, bis der "Ton" unfreundlich wurde...

      Gruß, GMacS
    • Stofi schrieb:

      Bei solchen Stellen ist es sehr empfehlenswert, ja ratsam, sich andere Übersetzungen, "originale" und / oder Übersetzungen in anderen Sprachen zu Hilfe zu nehmen. Wenn man alles bedenkt und nachschaut, ist die Stelle bei 1.Petrus eigentlich klar. Es wurde schon von Anfang an im Geiste Jesu (in Seinem Sinn) den Menschen Erlösung gepredigt. "...wie zum Beispiel Noah Rettung gepredigt hat.... " usw. Es geht da um keiner immateriellen Geister oder um die Toten.. mitnichten.


      .
      ich finde das ein schlechter ansatz, nur weil einem ein vers in einer übersetzung nicht passt, sollte man nicht so lange suchen, bis man etwas in einer anderen übersetzung findet, das einem passt. So passt man die bibel seinem glauben an und nicht umgekehrt.

      Liebe grüsse
      Dondom
    • Seele1986 schrieb:

      Herrscht denn Einigkeit darüber, dass Gott Menschen auch vor der Zeit schon erweckt hat, oder auch nicht?
      Henoch, Elia, Mose, beispielsweise? Die Heiligen, die beim Kreuzestod Jesu erweckt wurden? (Nach dem Schächer am Kreuz frage ich jetzt mal nicht)
      Nur um zu wissen, wie hierzu eure Sichtweise ist. Hat der Herr es schon getan, oder nicht?
      Ich kann und will nur für mich schreiben.
      Natürlich sagt die Bibel, dass es vereinzelt schon Menschen gibt, die verwandelt wurden oder die auferstanden sind. Henoch wurde von Gott entrückt, wohin, sagt die Bibel nicht EW wurde er aber auf einem anderen Planeten gezeigt. Doch keiner ist gezwungen, das zu glauben. Es ist aber erlaubt.

      Elia wurde lebendig als Person in den Himmel aufgenommen, Mose hingegen auferweckt, denn Gott hatte ihn vorher beerdigt.

      Und die verstorbenen Heiligen, die mit Jesus auferstanden und vielen in Jerusalem erschienen, stehen auch in der Bibel. Es könnte sich um die 24 Ältesten der Offenbarung handeln..

      Das, was diese Menschen erlebten, steht den Erlösten bei der Wiederkunft Christi noch bevor. Es hat aber mMn. nichts mit dem gegenwärtigen Tod zu tun.

      Der Beweis, wann oder bei welcher Gelegenheit Gott einen unsterblichen Teil ein gepflanzt hat, der jetzt im Totenreich herum wuselt, steht weiterhin aus.

      Liebe Grüße von benSalomo.
    • benSalomo schrieb:

      Der Beweis, wann oder bei welcher Gelegenheit Gott einen unsterblichen Teil ein gepflanzt hat, der jetzt im Totenreich herum wuselt, steht weiterhin aus.
      Nun, davon sprach ich auch nicht. Ich sprach von Erweckung aus Gottes Gnaden.

      Aber zu deinem Punkt: es ist Gottes Odem, den er einhaucht in die Materie. Dieser Geist, sagt schon das Alte Testament, geht zurück zu Gott.
      (Das würde es auch "erlauben", es so zu sehen)

      Ich halte es aber durchaus für richtig, was du betonst: der ganze Mensch wurde mitsamt dieses Odems sterblich und muss sterben. Das ist richtig.
      Jesus hat diesen Tod aber überwunden. Und ich sehe die Erweckung des Geistes.
    • @benSalomo

      Es gibt keinen beweis, aber den gibt es in glaubensfragen sowieso nie. Gerade deshalb gibt es für mich nie eine glaubensansicht die100% sichet zu beweisen ist. Gerade als gläubiger mensch müsste das klar sein, da man mit beweisen vor keinem wissenschaftler bestehen könnte.
      Ich finde es daher erschreckend wenn man in glaubensfragen beweise fordert.
      Nimm es einfach als eine auslegung hin, egal ob du sie teilst oder nicht.

      Liebe grüsse
      Dondomi
    • DonDomi schrieb:

      Es gibt keinen beweis, aber den gibt es in glaubensfragen sowieso nie. Gerade deshalb gibt es für mich nie eine glaubensansicht die100% sichet zu beweisen ist
      Weil Vertrauen nur auf Liebe basiert.

      Entweder habe ich Vertrauen zu Gott oder Menschen,dann habe ich auch Geduld das er mir dann eine Antwort gibt wenn er
      das für richtig hällt und ich die nötige Reife mitbringe sie zu verstehen.

      Alles andere führt nicht zu Gott sondern von IHM, weil der Zweifel bleibt und es auch Unvernünftige gibt....
    • Es sind ja Geist und Leib miteinander verflochten, sodass, wenn man das eine lösen wollte, das andere auch nicht mehr halten würde; das ist richtig.

      Der aber, der es zusammengebunden hat, ist Geist und das Leben, das er gibt, ist ja auch geistlich.
      Diese Erweckung geschieht ja nicht erst irgendwann mal, sondern ja hier schon, wenn wir zum Glauben kommen. Da wurde ja nicht mein Leib verwandelt, sondern der Geist wurde erleuchtet.

      Das Leben im Geist aus Gott. Und ich sehe nicht, dass er es dann wieder einschläfert.
    • Seele1986 schrieb:

      Das Leben im Geist aus Gott. Und ich sehe nicht, dass er es dann wieder einschläfert.
      Es geht aber auch nicht nur um Leben oder wach sein, sondern um Frucht bringen!

      Damit wir Gott loben können als den Geber aller Gaben... :) gerade heute zum Erntedankfes (wir haben gestern gefeiert)
    • Hallo DonDomi!

      DonDomi schrieb:

      Es gibt keinen beweis, aber den gibt es in glaubensfragen sowieso nie.
      Ich denke, dass benSalomo einen "Schriftbeweis" meinte, also eine eindeutige Bibelstelle, die für einen bibeltreuen Christen verbindlich ist. Solche gibt es zum Thema "Nach dem Tod", "unsterbliche Seele", "Auferstehung" usw. durchaus.

      Ich denke, auch hier lässt sich ein ganz einfaches Auslegungsprinzip anwenden. Es gibt Verse (Verskategorie 1), die verschiedene Verständnismöglichkeiten bieten. Es gibt außerdem Verse (Verskategorie 2), die verschiedene Übersetzungsmöglichkeiten bieten. Und es gibt Verse (Verskategorie 3), die lesen sich in allen Übersetzungen gleich und sind in ihrer Aussage absolut unmissverständlich. An solchen Versen müssen sich die erstgenannten Verskategorien messen.

      Da bleiben am Ende kaum noch Fragen offen...

      Gruß, GMacS