• Ich kann es so nicht stehen lassen..noch einmal!

    Joh 17,15
    Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern daß du sie bewahrst vor dem Bösen.


    Wie können Anhänger des Entrückungskonzepts diesen zentralsten Text Jesu so elegant mißachten. Ist diese Bitte nicht klar genug ausgesprochen, hat Jesus sich zu vage ausgedrückt, zu unverständlich, wo es doch schwarz auf weiß steht:
    "Es wird keine Entrückung aus der Welt geben!"
    Um diese Aussage Jesu zu entkräften, werden andere Bibelstellen angeführt, die genau das Gegenteil belegen sollen, eben jene AntiJesu-Konzepte der Entrückung. Nur eins ist doch klar, man kann nicht nebengeordnete Bibelstellen benutzen, um entscheidende Hauptaussagen zu eleminieren und dazu und nebenbei, genau jene Bibelstellen heranziehen, deren Miss-Deutung das gewünschte, gefällige Ergebnis hervorbringen soll. Deutungen, die mehr zusagen und angenehmer sind, als der harte Gang durch die große Drangsal. Man selektiert und definiert das Evangelium um. Es ist, als würde man in o.g. Fall sagen, Jesus red du nur, wir haben bessere Bibelstellen gefunden.
    2. Ein Bibelwort kann nicht im Widerspruch zu einem anderen stehen und alle Argumente, ich sags mal so, sie müssen zuerst der Aussage Jesu zu Kreuze kriechen, sie müssen Jesu Wort bestätigen, dienen oder ergänzen. Was sie auch tun. Nur man will, oder kann es nicht sehen. Paulus, oder wer auch immer, kann nichts anderes lehren als Jesus Christus vorher. Es ergänzt sich!
    Wie bring ich nun Jesus mit zB. Paulus zusammen. Ganz einfach! Die Entrückung, die es tatsächlich gibt, wird innerweltlich geschehen, durch Heiligung!

    And He Shall Purify
    Was schon damals Händel großartig intonierte.

  • Man selektiert und definiert das Evangelium um

    So wie Du hier.

    Wenn man bedenkt mit welch Herzblut sich Paulus für Jesus Evangelium vom Reich Gottes einsetzte und überall darauf hinwies was dafür abgelegt respektive angezogen werden sollte. fragt sich, wie, wer wozu 1 Kor 15.3 Wo es Paulus um die Wichtigkeit der Auferstehunng Christi geht, zu einem Evangelium hochstilisierte.

    Man braucht nur die Worte "Reich Gottes" als Suchbegriff im Bibleserver eingeben.

    Christel, in 1. Kor 15.1 und 2 lobt er kurz jene, die schon Fortschritte im Evangelium (Reich Gottes)machte. Dann beginnt Paulus in 1 Kor 15.3 Dass er guerst mal gehört habe, für deren Sünden starb. Es heisst ja auch an einer andern Stelle, er starb für uns (Pharisäer) als wir noch Sünder waren.

    Man selektiert und definiert das Evangelium um. Es ist, als würde man in o.g. Fall sagen, Jesus red du nur, wir haben bessere Bibelstellen gefunden.

    War es eigentlich die RKK oder waren es evangelikale Christen, welche von jenem wahrhaftigen Evangelium Jesus Christus vom Reich Gottes durch Abkehr einstiger Sünder vom Sündigen abdrifteten und die Kreuzigung Jesus Christus zum angeblich zu verbreitenden Evangelium Jesu umfunktionierten?

  • War es eigentlich die RKK oder waren es evangelikale Christen, welche von jenem wahrhaftigen Evangelium Jesus Christus vom Reich Gottes durch Abkehr einstiger Sünder vom Sündigen abdrifteten und die Kreuzigung Jesus Christus zum angeblich zu verbreitenden Evangelium Jesu umfunktionierten?

    Weder noch! Sondern es war / ist das Neue Testament selbst gewesen!

  • 2. Ein Bibelwort kann nicht im Widerspruch zu einem anderen stehen und alle Argumente, ich sags mal so, sie müssen zuerst der Aussage Jesu zu Kreuze kriechen, sie müssen Jesu Wort bestätigen, dienen oder ergänzen. Was sie auch tun. Nur man will, oder kann es nicht sehen. Paulus, oder wer auch immer, kann nichts anderes lehren als Jesus Christus vorher. Es ergänzt sich!

    Danke für Deine Worte, die wohl insbesondere Jesus Christus und natürlich auch Gott den himmlischen Vater freuen wird. So bezogen sich Paulus Lehren, welche Gesinnung (fleischlich Gal 5,9-21)) im -Evangelium Reich Gottes- nichts mehr zu suchen hat, welche Gesinnung (geistlich Gal 5,22/23)sich anzugewöhnen wäre immer auf Jesus Evangelium vom Reich Gottes.

    Und in Gal 5,24 macht Paulus klar, dass jene, die bezeugen Jesus anzugehöre, haben alle Bosheit fleischliche Gesinnung hinter sich gelassen, an den Nagel gehängt.

    Auch lehren Jesus und Paulus gleichermassen, dass wer sündigte (himmelseits/geistlich?)als TOT galt und wer UMKEHRTE um künftig nach Willen Gottes zu leben, als wieder LEBENDIG GEWORDEN

    Zitat

    Eph 2,1 Auch ihr wart tot durch eure Übertretungen und Sünden,

    Lk 15,24 Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein.

    Zitat

    Wie bring ich nun Jesus mit zB. Paulus zusammen. Ganz einfach! Die Entrückung, die es tatsächlich gibt, wird innerweltlich geschehen, durch Heiligung!

    Oder auch von der einen unsichtbaren Welt der Finsternis in die des Lichts. Jesus vereisst ja durch getreuliche Nachfolge Joh. 8.12

    Hier würde ich auch noch Johannes Worte für "Entrückung der getreuen Anhänger Jesu Christi" im geistlichen Sinn anfügen. Wer geistlich neu aus Gott geboren ist, hat den Heiligungsprozess mit ganzem Herzen "durchlaufen" und kann nicht mehr sündigen, weil Gott solche aus Freude darüber künftig vor dem Bösen bewahrt.

    Wer das Glück des Himmels tief in sich spürt, Wurde von Jesus Christus in sein Licht geführt (Starangel /Stella d'Angelo 2006)

    Zitat

    1Joh 3,9 Wer aus Gott geboren ist, der tut keine Sünde; denn Gottes Same bleibt in ihm, und er kann nicht sündigen; denn er ist aus Gott geboren.

  • Ich bin im falschen Thread gerutscht, sollte ein eigenständiger Gespraächsfaden werden. Wenn Admin nicht ändert, ist Ende.

    Und wie lautet denn der Titel des eigentlichen Threads? Fand nämlich Deine Ausführungen sehr anregend, interessant. Jesus Christus ihm von Gott dem himmlischen Vater auf den Weg zu den Verlorenen Schafen des Hauses Israel mitgegebenen Lehren aus ihrer ihnen teils aufgebürdeten Sündenknechtschaft treten je länger je mehr in den Hintergrund. Darum freute ich mich, dass dies bei Dir nicht der Fall zu sein scheint. Danke dafür.

  • Tja. Was kommt nach dem Tod. Eigentlich stirbt nichts wirklich. Es wird alles nur transformiert und in eine andere Form überführt.

    Aber kennen wir die Wahrheit ? Das wäre zuviel. Wir kennen und wissen und einen klitzekleinen Ausschnitt von der Wirklichkeit. Wir wissen sehr wenig über das, was wirklich wahr ist. Insofern müssen Atheisten und Materialisten davon ausgehen, dass sie sehr wahrscheinlich falsch liegen. Leute wie Hans Peter Dürr, ein Schüler Werner Heisenbergs, hat etwas mehr von der Wirklichkeit in Richtung Wahrheit verstanden als er sagte, dass das Geistige die treibende Kraft ist, dass das Leben selbst fundamentaler ist als bloße Materie, die es gar nicht gibt, dass Informationen auf der Seinsebene des Universums mindestens so fundamental ist wie Energie. Informationen sind Geist und haben immer eine intelligente Quelle und Bewusstsein. Letztlich führt dies direkt zu Gott hin.

    Allerdings ist es für uns so unbegreiflich als würde man einer Ameise erklären wollen, was der Mond ist und dass sich die Erde um die Sonne dreht.

    Was hat Gott also getan ? Er tat das Beste, was er tun konnte, er wurde Mensch. Er der die Wahrheit selbst ist, der das Leben selbst ist, wurde Mensch und stellte größtmögliche Nähe zum Menschen her.