Nach dem Tod

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    • Tod und Auferstehung

      Vortrag zum Thema "Der Tod und die Auferstehung" - Offenbarungs-Seminar - Teil 14 :

      Wie ist das, wenn man tot ist? Wie kann man Kontakt mit den Toten aufnehmen?” fragte jemand angesichts des Todes eines geliebten Menschen.

      I.) Der Höhepunkt der Weltgeschichte - Jesus kommt wieder!


      Joh.5,29:⚫Auferstehung zum Leben ⚫Auferstehung zum Gericht ===> 2 Auferstehungen!

      - Was geschieht mit den Toten bis zur Auferstehung? Ich würde hier Luk.16,19ff. angeben!

      Manche glauben an ...
      ... Himmel, Hölle (✓)
      ... Reinkarnation (ewiger Kreislauf)
      ... keine Existenz (Materialisten/ Atheisten
      ... unsterbliche Seele (✓)
      ... „Schlaf”

      II.) Der Ursprung des Menschen - 1.Mose 2,7 (AT)

      „Odem des Lebens” = heißt Atem

      Wie erschuf Gott den Menschen? „so wurde der Mensch eine lebende Seele.” ER blies der Materie Atem ein. ruah = Odem.
      Gott nahm Materie/ Die Seele besteht aus Materie. Mensch = Staub aus der Erde + ruah

      Die Formel des Menschen:
      Erde + Odem = Seele (Wesen) >>> Staub und Atem wird eine Seele ⚠⚠⚠ ---> Einwand: 1.Thess.,5,23!

      Begriffsbestimmung: Im AT gab es den Gedanken , dass der Mensch eine (Geist) Seele hst, nicht (?) Nirgendwo steht, dass der Mensch aus 2 Teilen besteht. ---> Dieser Gedanke kam aus der Griech.Philosophie/ Die ersten Kirchenväter haben griechische Philosophie übernommen

      Nephesch (Hebräisch) = Seele / Wesen = Psyche (Griechisch)

      Ruach (Hebräisch) = Odem = Pneuma (Griechisch)

      Beispiele:
      ⚫„Er ist eine gute Seele”
      ⚫„Das Dorf hat 300 Seelen”

      ===> Der Mensch ist eine Seele! Seele = der ganze Mensch. Die Trennung von Körper und Seele kam durch die Philosophie. ⚠⚠⚠Einwand: Dann muss aber Paulus auch von der Philosophie "angesteckt worden sein", wenn er den Menschen in 1.Thessalonicher 5,23 in drei Teile aufteilt!!! ---->

      Bibelstelle

      Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch und bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt, untadelig für das Kommen unseres Herrn Jesus Christus.


      Morgen geht's weiter!

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Paulus hat recht; denn in der ganzen Schrift wird der lebendige, vom Geist Gottes bewohnte Mensch, als EINHEIT aus Verstand/Geist+Seele+Leib bezeichnet. Der Tote hingegen ist eine NICHT-MEHR-EINHEIT:

      Problem der Adventpioniere mit Gen. 2:7. rührt daher, dass viele damals arianisch dachten (bes. Uriah Smith).
      Sie hielten den "Neshamah" (Atem/Hauch eines Lebewesens)) für eine "arianische", unselbständige Kraft Gottes).

      Ihr Modell lautete: Erde/Leib + unselbständige Kraft Gottes=lebende Seele (Nephesh).

      Da an dieser Stelle noch nicht die "Dreiheit" aus Körper+Seele+Verstand ausdrücklich erwähnt ist, verstehen sie nicht, dass "lebende Seele" ein (poetischer) "Pars-Pro-Toto"-Ausdruck für die ganze Dreieinheit Körper-Seele-Verstand ist.

      Der Begriff Seele wird tatsächlich in der ganzen Bibel AUCH STELLVERTRETEND für lebende Menschen/Tiere oder für tote (poetisch) gebraucht. In letzterem Fall sind die Seelen, getrennt von Körper, vom Denken, NICHT LEBENDIG, sondern tot.

      Außerdem versteht der arianisch Denkende nicht, dass der "Odem" (Neshamah) der Gottheit (Nicht der Menschen/Tiere!) synonym/parallel mit "Geist" (Ruach) der Gottheit ist. (Hiob 32:8./33:4. u. a.)

      Daher rührt das unvollständige/irreführende "Gleichnis": Nägel + Bretter = Kiste ---- Odem Gottes + Körper/Erde = Seele.

      Es bleibt dabei, dass der lebende Mensch (nur der lebende!!!) eine Einheit "zum Bilde der Gottheit" aus Leib+Seele+Menschengeist darstellt. Paulus hat also KEINE GRIECHISCHE/PLATONISCHE ANTHROPOLOGIE GELEHRT sondern mosaische.

      Der Geist der Gottheit/Ruach Elohim ist kein "Bestandteil" des Lebewesens Mensch sondern sein Schöpfer und allgegenwärtiger, zum lebenden Menschen sprechender "Aspekt" der Gottheit. (Römerbrief 8:12.-17.

      Psalm 104:29.30. Geist Gottes, Psalm 146:4. Geist Gottes einerseits, Denken/Geist des Menschen andererseits.
      Das stimmt auch mit der Sicht des Buches Prediger überein.

      Lasst Euch NICHT verwirren!
    • Tod und Auferstehung - Teil 2 - Ist der Tod ein "Todesschlaf" - bis zur Auferstehung der Toten?

      Vortrag zum Thema "Der Tod und die Auferstehung" - Offenbarungs-Seminar - Teil 14 :

      III.) Der Tod des Menschen -

      Pred.3,14/ Pred.12,7 („Denn der Staub muss wieder zur Erde kommen, wie er gewesen ist, und der Geist wieder zu Gott, der ihn gegeben hat.”)
      Was geschieht, wenn der Mensch stirbt?

      Pred.12,7: Staub ----> Erde / Geist ----> zu Gott (✓)
      Ruach = Atem des Lebens geht zurück zu Gott: Seele - (= minus) Odem = Erde
      ............................................................................ = Mensch ...Leben geht weg.

      Beispiel: Glühlampe: Glühfaden + Strom = Licht / Licht - (= minus) Strom = Glühfaden

      Hesekiel 18,20: „Denn nur wer sündigt, der soll sterben.” ---> Im Urtext steht aber : „Die Seele, welche sündigt, die soll sterben.” ⚠⚠⚠Einwand: 1.Samuel 28!


      IV.) Können Seelen sterben?

      Hesekiel 18,20: Grundtext: „Die Seele (nephesch), die sündigt, die soll sterben.”

      Die Seele wird aus Staub + dem Lebensatem = Mensch


      V.) Der Zustand im Tod

      Psalm 146,4
      Psalm 115,17
      Pred. 9,5.6.10

      VI.) Jesus und der Tod

      Joh.11,11-14.17.43.44

      „Lazarus ... schläft” = „Lazarus ... ist gestorben” ----> Das sei eine Definition (?)

      Lazarus war 4 Tage tot = lag im Grab. ⚠⚠⚠Einwand: Joh.11,25.26 : Jesus sagt: „Auch wer stirbt, der lebt!”


      Jesus bezeichnet den Tod als Schlaf (✓) Jesus ruft Lazarus aus dem Grab. ---> Toter Körper + Leben von Gott = Lebendiger sei 1 Mensch.


      Ein Teilnehmer des Seminars, also nicht ich, brachte die Sache mit dem verstorbenen Armen Lazarus als Beweis für ein Weiterleben nach dem Tode:


      Der Vortragende meinte: Gleichnis oder eindeutige Geschichte bzw. eine Parabel in Luk.16,19ff.? (Es war ihnen - den Juden - klar, dass es nicht real war.)

      Was sagte Martin Luther?
      „Wir werden schlafen, bis Gott an das kleine Grab anklopft und sagt: Dr. Martin, steh auf!”


      VII.) Die AufERstehung


      1. Thess.4, 15-18

      Wir brauchen uns keine Sorgen machen, was im Tod passiert. (✓)

      Die Posaune Gottes weckt die „Schlafenden” ----> 1. Kor.15 ,51-53
      Unsterblichkeit erhalten wir bei der Auferstehung. Das Wort »Unsterblichkeit« kommt zweimal im NT vor ---> 1.Kor.15,53.54 + 1.Tim.6,15.16 ⚠⚠⚠ Einwand: 1.Kor.15,40: „Und es gibt himmlische (= die Geistseelen) und irdische (= die Leiber) Körper.”
      .

      Dem Menschen wird die Unsterblichkeit erst bei der Auferstehung verliehen.



      VIII.) Satans Lüge - 1. Mose 3, 4

      Der Gedanke einer unsterblichen Seele steht im Widerspruch zum Erlösungsplan Gottes (Anm. von mir: Allein meine Einwände ⚠⚠⚠, können diese These nicht stützen!):

      • Jesu Tod
      • Zeit des Gerichts
      • Jesu Wiederkunft
      • Auferstehung und Belohnung
      Auswirkungen dieser Täuschung
      • Sterbeerlebnisse klinisch Toter (Anm. von mir: Gerade diese sind aber m.E. ein wissenschaftlicher Beweis für ein Leben nach dem Tode!)
      • Reinkarnation
      • Kontakt mit Toten - Spiritismus
      • Toten - und Ahnenkult
      • Anrufung der Heiligen
      • Seelen im Fegefeuer
      • Messen für Verstorbene
      • Lehre von der ewigen Höllenqual
      • Allversöhnung


      Satans Lüge: „Der Mensch hat eine Seele.” (unsterblich)
      Gottes Wahrheit: „Der Mensch ist eine Seele.”

      Prof.Dr. Paul Althaus: „Unsterblichkeit kommt von dem primitiven Seelenglauben der antiken Völker. Aber, Tod heisst: Gott nimmt mich mir selbst. .... Wir wollen vom ganzen Tode sprechen.”

      Georg Grimm : „Jesus kennt keine Unsterblichkeit. Nach ihm schlafen die Toten bis zum Jüngsten Gericht in den Gräbern. Die Adventisten sind die einzigen, die in dieser Sache richtig liegen.” (Anm.von mir: Das schreibt ausgerechnet ein Atheist, laut Aussage des Vortragenden!)

      Mein Fazit: Es gibt in der Bibel sowohl die Idee eines "Schlafes" der Toten, aber wie ich durch meine Einwände auch nachgewiesen habe , auch ein Eingehen in die jenseitige Ewigkeit nach dem Tode (hier nur mal die 8 wichtigsten Bibelstellen für diese Meinung: Matth.10,28a)/ Luk.16,19ff.(wörtlich verstanden!)/ Joh.11,25/ 1.Kor.15,40/ 2.Kor.5,1.8/ Phil.1,23.21/ Luk.23,43/ Pred.7,1)


      Resümee: Da die Bibel hier - in der Frage »Was passiert nach dem Tode?« nicht eindeutig und klar ist, ist auch der Zustand im Tode eine Glaubensfrage, die man biblisch gesehen unterschiedlich betrachten kann/ darf. Die einen - es sind die Mehrheit der Christen - glauben an ein Weiterleben unmittelbar nach dem Tode (wobei es auch hier wiederum unterschiedliche Auffassungen gibt: bei den Katholiken kommen - außer Maria, den Märtyrern und den Heiligen - alle an Jesus- Gläubigen noch in ein reinigendes Fegefeuer/Purgatorium) und die anderen - es ist die Minderheit der Adventisten und der Zeugen Jehovas - glauben an einen "Todesschlaf".
      Einig sind sich beide Gruppen, darin, dass es am Ende der Tage aber eine Auferstehung der Toten geben wird, wonach für STA + ZJ der Mensch ganz mit Körper, Seele und Geist auferweckt werde, während die anderen sagen, dass erst mit der Vereinigung von auferstandenem neuen Körper mit seiner nach dem Tode bereits im Himmel sich befindenden Geistseele die Glückseligkeit vollkommen ist. Zwar werden die Gläubigen (ob mit oder ohne Fegefeuer!) im Himmel schon Glückseligkeit erfahren, aber eben noch keine vollkommene; die gibt es erst wenn bei der Auferstehung die Seele mit dem dann erneuerten Leibe vereinigt sein wird!

      Spätestens nach dem Tode wird ein jeder Mensch erfahren, welche Auffassung die Richtige war...!

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      Erklärung der Symbole:
      (✓) = Zustimmung zu der Aussage.
      ⚠⚠⚠ = Einwand/ Einwände zu den gemachten Aussagen durch Zitieren einer anderen Bibelstelle.

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    • Ok, und was wurde dazu gesagt:

      11 Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es wurde kein Platz für sie gefunden.
      12 Und ich sah die Toten, Kleine und Große, vor Gott stehen, und es wurden Bücher geöffnet, und ein anderes Buch wurde geöffnet, das ist das Buch des Lebens; und die Toten wurden gerichtet gemäß ihren Werken, entsprechend dem, was in den Büchern geschrieben stand.
      13 Und das Meer gab die Toten heraus, die in ihm waren, und der Tod und das Totenreich gaben die Toten heraus, die in ihnen waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken.
      14 Und der Tod und das Totenreich wurden in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod.
      15 Und wenn jemand nicht im Buch des Lebens eingeschrieben gefunden wurde, so wurde er in den Feuersee geworfen.

      Werden nur die gerichtet, die im Buch des Lebens stehen?
      Werden die, die nicht drin stehen, gleich in den Feuersee geworfen.
      (Beides könnte man aus diesen Versen schließen?)
      Falls nicht, warum werden die, die nicht drin stehen auch gerichtet, obwohl sie sowieso in den Feuersee geworfen werden?
      Wie ist das zu verstehen, daß die, die nicht im Buch des Lebens stehen, plus der Tod plus das Totenreich in den Feuersee geworfen werden, in dem bereits Satan, das Tier und der falsche Prophet sind und gequält werden?
      Wie kann man anhand dieser Aussage auf eine Vernichtung kommen?
      Was ist unter dem Tod und dem Totenreich zu verstehen?
      Satan und Co gelten ja als Wesen, ebenso wie natürlich die Ungläubigen!?
      Der Tod und das Totenreich sind ja keine Wesen, werden aber ebenso wie die Wesen in den Feuersee geschmissen. ?(



      Wie kann man überhaupt anhand solcher Aussagen auf irgendeine Auslegung kommen, die man den Leuten reinen Gewissens als "so wird es sein!" verkaufen kann?
    • Um die Vernichtung Satans /der Gottlosen NACH dem Millennium zu verstehen, benötigt man den ZUSAMMENHANG des ganzen Endgerichtes VOR, WÄHREND UND am Ende des Millenniums.

      Außerdem ist die prophetische Bedeutung der "Seelen unter dem Altar" (Offb. 6:9.ff) aufgrund des AT wichtig zum Verständnis. (Genesis 4:10./Psalm 9:13.)
    • »Wir haben einen Gott, der vom Tode errettet.«

      Yppsi, Du hast Offenbaung 20 zitiert - überschrieben mit »Das Weltgericht« / kurzer Exurs: Bei den Siebenten-Tags-Adventisten wird ja von mindestens 3 /4 Gerichten ausgegangen:
      1. Das himmlische Untersuchungsgericht im Heiligtum seit 1844. (Dan.7,9.10.26/ Offb.14,7)
      2. Das Gericht bei der Wiederkunft Jesu, wo er die Böcke von den Schafen scheiden wird. (Matth. 25)
      3. Das Gericht während der 1.000 Jahre. (Offb.20,1-6)
      4. Das Gericht nach den 1.000 Jahren (Offb.20,11ff.)

      Yppsi schrieb:

      12 ... und es wurden Bücher geöffnet, und ein anderes Buch wurde geöffnet, das ist das Buch des Lebens; und die Toten wurden gerichtet gemäß ihren Werken, entsprechend dem, was in den Büchern geschrieben stand.
      13 Und das Meer gab die Toten heraus, die in ihm waren, und der Tod und das Totenreich gaben die Toten heraus, die in ihnen waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken.

      14 Und der Tod und das Totenreich wurden in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod.

      Werden nur die gerichtet, die im Buch des Lebens stehen?
      Werden die, die nicht drin stehen, gleich in den Feuersee geworfen.
      (Beides könnte man aus diesen Versen schließen?)
      Falls nicht, warum werden die, die nicht drin stehen auch gerichtet, obwohl sie sowieso in den Feuersee geworfen werden?
      Wie ist das zu verstehen, daß die, die nicht im Buch des Lebens stehen, plus der Tod plus das Totenreich in den Feuersee geworfen werden, in dem bereits Satan, das Tier und der falsche Prophet sind und gequält werden?


      Wie kann man anhand dieser Aussage auf eine Vernichtung kommen?

      Was ist unter dem Tod und dem TotTotenr

      Wie kann man überhaupt anhand solcher Aussagen auf irgendeine Auslegung kommen, die man den Leuten reinen Gewissens als "so wird es sein!" verkaufen kann?
      Gerade weil die Toten nach ihren Werken gerichtet werden, konnte Luther, der ja gerade die Werksgerechtigkeit abgelehnt hatte, mit der Offenbarung nicht viel anfangen, ja er wollte die sogar aus der Bibel schmeißen.
      Paulus sagt, dass wir aus Glauben in Gnade gerettet sind und nicht durch Werke! Jesus sagt seinen an IHN Glaubenden zu, dass „ eure Namen im Himmel geschrieben werden.” (Lukas 10,20 - Lutherbibel 2017 :: BibleServer Mobile) ---> Damit sind wir Gläubigen also somit
      im Buch des Lebens (Offb.20,12) eingeschrieben und gerettet, weil wir Jesu Blut - für uns vergossen - angenommen haben!

      Die anderen Ungläubigen werden gerichtet werden - nach ihren Werken; sie haben die Gnadengabe Jesu am Kreuz abgelehnt und werden daher m.E. zu Recht gerichtet und dementsprechend bestraft.

      Ja, Yppsi, aus diesen Versen kann man mMn. keine Vernichtung ableiten!


      Ich sehe den Vers 14 („Und der Tod und das Totenreich wurden in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod.”) als »den Tod des Todes« an im Sinne von 1.Korinther 15,26 - Lutherbibel 2017 :: BibleServer Mobile) , wonach es dann keinen Tod mehr geben wird; daher lehne ich auch das STA-Konzept eines ewigen zweiten und endgültigen Todes ab! ===> Denn dadurch würde man den TOD - den Feind des Lebens und den Feind Gottes (---> siehe 1.Kor.15,26) - “verewigen".

      Warum trauen die STA dem Allmächtigem nicht zu, dass er durch "Gnade und Gericht" auch den schlimmsten Sünder und Verbrecher, ja am Ende nach vielen wohl Millionen von Äonen sogar den Satan wieder zu Recht bringen kann? „Gott will, dass alle Menschen gerettet werden!” (1.Tim.2,4). Man lese doch mal Hesekiel 16, ab den Versen 40ff. und Apg.3,21 („Wiederbringung aller Dinge” = „Apokatastasis Panton”). Auch einer der größten Theologen aller Zeiten, der Kirchenvater Origenes hat dieses Konzept einer Apokatastasis vehement vertreten, wohingegen der schlimme Antisemit Augustinus die kathol. Irrlehre einer ewigen , nie aufhörenden Höllenqual vertretenen hatte und er damit die Frohe Botschaft von der Gnade Gottes verdunkelt hatte, mit den ganzen schlimmen Entwicklungen des tiefsten und dunkelsten Mittelalters!

      Du hast dann noch die Frage gestellt , „Was ist unter dem Tod und dem Totenreich zu verstehen?” Nun, das Totenreich wird im Hebräischen »Scheol« genannt und im Griechischen wird mit Totenreich das Wort »Hades« bezeichnet, leider oft fälschlicherweise mit »Hölle« falsch übersetzt, so auch in der neuen revidierten Lutherbibel von 2017! ---> Da war meine Konfirmationsbibel von 1978/79 genauer am Urtext, denn diese übersetzte z.B. in Lukas 16, 23 Hades mit „bei den Toten”! Deshalb habe ich mich bei der EKD-Bibelkommission und beim EKD-Vorsitzenden Bedford-Strohm über die Falschübersetzung beschwert!

      Und der Tod wird in der Bibel oft personifiziert (---> siehe z.B. in Ps 49,15 oder in Jer 9,20), weil dieser eben ein Feind des Lebens und damit auch ein Feind Gottes ist! „Der Sünde Sold ist der Tod” lesen wir in Röm 6,23 .
      Und deshalb ist ja unser Heiland Jesus Christus erschienen, dass er dem Tod die Macht nehme, indem er ihn stellvertretend für uns auf sich genommen hat, damit wir das (ewige) Leben haben! (---> siehe z.B. 2Tim 1,10: „jetzt aber offenbart ist durch die Erscheinung unseres Heilands Christus Jesus, der dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht hat durch das Evangelium” / oder Hebr 2,9 : „... auf dass er durch Gottes Gnade für alle den Tod schmeckte.”)

      Zum Glück können wir Gläubigen mit dem Psalmisten mit dem König David ausrufen: »Wir haben einen Gott, der da hilft, und den HERRN, einen Herrn, der vom Tode errettet.« (Ps 68,21) ---> Eine geradezu prophetische Vorschau auf den Nachfolger des Königs Davids, der einst - in hoffentlich nicht allzu langer Zeit - seinen Thron in Jerusalem einnehmen wird!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Der Mensch ist eine Seele! Seele = der ganze Mensch. Die Trennung von Körper und Seele kam durch die Philosophie. ⚠⚠⚠Einwand: Dann muss aber Paulus auch von der Philosophie "angesteckt worden sein", wenn er den Menschen in 1.Thessalonicher 5,23 in drei Teile aufteilt!!! ---->
      Es ist beides: Seele sein und Seele haben.
      Die These: "Seele heißt ja (nur): belebtes Wesen", halte ich für falsch.
      Er hat mir eine Zunge gegeben, wie sie Jünger haben,
      dass ich wisse, mit den Müden zu rechter Zeit zu reden.
      Alle Morgen weckt er mir das Ohr, dass ich höre, wie Jünger hören.
      (Jesaja 50,4)
    • Da es laut Bibel in der zweiten Schöpfung keinen Satan und keinen Gottlosen mehr gibt, was ist die Schlußfolgerung?

      Hesekiel 28:18./Maleachi 3:19.-21./Offenbarung 20:9. u. a.

      Es gibt auch Bibeltexte über tote Seelen, habe ich auch erklärt, dass sie TOT sind, bis zum Tag des Gerichts.
    • Jedenfalls ist die Seele als etwas Eigenständiges, was nach dem leiblichen Tod weiterlebt, keine Erfindung irgendwelcher christlichen Kirche, wie so oft behauptet.
      Der Beweis ist im Buch Weisheit, welches vor Jesu Geburt geschrieben wurde, nachzulesen.

      1 Aber die Seelen der Gerechten sind in Gottes Hand, und keine Qual rührt sie an.
      2 In den Augen der Unverständigen galten sie als tot. Ihr Scheiden wurde für Strafe gehalten
      3 und ihr Fortgehen für Verderben; aber sie sind im Frieden.
      4 Obwohl sie den Menschen gestraft erscheinen, sind sie doch erfüllt von Hoffnung auf Unsterblichkeit.

      Daß die Seele unsterblich sein soll, möglicherweise schon, denn hier steht, daß sie Hoffnung auf Unsterblichkeit haben, nicht daß sie bereits unsterblich sind.
      Eine Hoffnung haben, beweist auch, daß Bewußtsein vorhanden sein muß!
    • Norbert, danke für Beitrag 503 + 505. Aber wir sind jetzt auch nicht schlauer als vorher. Zwar haben wir viel dazu gelesen und gedacht, aber WISSEN; wie genau es zu verstehen sein soll, das tun wir immernoch nicht. Und das sollen wir auch nicht. Wir sollen die Geheimnisse des Todes bzw des Lebens nach dem fleischlichen Tod noch nicht hier im Diesseits ganz offenbart bekommen. Gott lässt hier die Dinge zu, die uns zu denken geben, wie z,B, die von Dir erwähnten "Erlebnisse" Hirntoter im Jenseits, wovon es zahlreiche gibt. Wir dürfen uns einen Reim darauf machen, dieser darf eben der Bibel nicht widersprechen. Dass allerdings all diese Erlebnisse von Dämonen vorgegaukelt werden, um uns den Eindruck zu verschaffen, es gäbe gleich nach dem Tod ein Weiterleben des Geistes, das fällt mir schwer zu glauben. Aber völlig ausschließen kann ich es auch nicht. Es ist gut, dass wir es noch nicht wissen, die Neugier sorgt hoffentlich dafür, dass sich er eine oder andere deswegen der Bibel zuwendet in der Hoffnung dort eine Antwort auf seine Fragen zu bekommen.
      Wie auch immer, Gott meint es gut mit uns, auch wenn wir sogar an einer üblen Krankheit sterben lange bevor wir das statistische Durchschnittsalter erreicht haben.... Gott weis, warum er was zulässt, auch wenn wir alle wie Hiob keinen Rat mehr wissen. Dann müssen wir einfach ausharren. Unpopulär aber egal.
    • freudenboten schrieb:

      Apokryphe Schriften sind nicht von Gott inspiriert.
      Der Gedanke einer separaten Unsterblichkeit ist von der "Schlange" inspiriert. (Gen.3)

      Du weißt so gut wie ich, daß die Entscheidung, das Buch Weisheit aus der Bibel zu entfernen, bzw nicht aufzunehmen, von Menschen getroffen wurde!
      In diesem Fall wohl von einem der "Kirchenväter"?
      Da du bekanntermaßen mit deren Entscheidungen meist nicht konform gehst, solltest du hier und jetzt bitte mal erklären, warum diese Entscheidung richtig war.
      Da ich es nicht nachvollziehen kann, wäre ich für eine Erklärung sehr dankbar!

      Aber wenn's geht verständlich! ;)
    • Die Idee einer "unsterblichen" Seele wurde von den jüdischen Rabbinen während/nach dem babylonischen Exil von den Babyloniern/Persern/Griechen übernommen, obwohl sie im Widerspruch zum Glauben Hiobs/Moses/Propheten an die ganzheitliche "Auferstehung" steht.

      Obwohl Jesus/Apostel nur die Auferstehungshoffnung der Pharisäer teilten, nicht aber eine "Unsterblichkeit vor dem Endgericht", übernahmen die konstantinischen Bischöfe die letztere.
    • Erklär doch mal, warum das Buch Weisheit nicht von Gott inspiriert sein soll!

      Im 1. Jahrhundert n.Chr. wurde von jüdischen Gesetzeslehrern festgelegt, welche Bücher zu den hebräischen heiligen Schriften gehören sollten. Einige wurden nicht aufgenommen.

      Das ist mein momentaner Wissensstand. ?(
      Glaubst du, daß die jüdischen Gesetzeslehrer entscheiden konnten, was und was nicht von Gott inspiriert ist?
    • ... ist dies eine vollkommen christliche Lehre!

      freudenboten schrieb:

      Die Idee einer "unsterblichen" Seele wurde von den jüdischen Rabbinen während/nach dem babylonischen Exil von den Babyloniern/Persern/Griechen übernommen, obwohl sie im Widerspruch zum Glauben Hiobs/Moses/Propheten an die ganzheitliche "Auferstehung" steht.

      Obwohl Jesus/Apostel nur die Auferstehungshoffnung der Pharisäer teilten, nicht aber eine "Unsterblichkeit vor dem Endgericht", übernahmen die konstantinischen Bischöfe die letztere.
      Laut Josef Ratzinger alias Papst Benedikt XVI. ist Europa gegründet auf die 3 Säulen der Zivilisation:
      1. Auf das jüdisch-christliche Glaubenserbe!
      2. Auf das Römische Recht!
      3. Auf die Griechische Philosophie!
      So is
      ist dies eine vollkommen christliche Lehre!
      So ist es und daher hatten die Kirchenväter auch Recht die platonische Idee einer unsterblichen Seele in das christliche Glaubensgut aufzunehmen, was Jesus wegen Matthäus 10,28 ja selbst getan hat ! ---> Daher hatte auch das V. Laterankonzil von 1515 Recht entschieden, als man lehrte dass der Mensch eine unsterbliche Geistseele besitzt! ---> Wegen Mt.10,28 und Lk.23,43 und Jo.11,25f. und wegen Lk.16,19ff (wörtlich verstanden!) ist dies eine vollkommen christliche Lehre! ---> siehe das Buch von Gerhard Bergmann : »Und es gibt doch ein Jenseits!«
    • Norbert Chmelar schrieb:

      So ist es und daher hatten die Kirchenväter auch Recht die platonische Idee einer unsterblichen Seele in das christliche Glaubensgut aufzunehmen
      Ich denke, das ist so salopp nicht ganz zutreffend.
      Wir glauben eigentlich nicht, dass wir unsterblich sind (es klingt falsch, wenn man das so sagt, finde ich), sondern wir glauben, dass unser Wesen von Gott bewahrt ist.
      Das Leben haben wir durch den Sohn Gottes, nicht aus der eigenen Verfassung.
      Wenn Jesus uns das Vorbild gibt und sagt: Vater, in deine Hände gebe ich meinen Geist!, dann zeigt er uns genau das auf.
      Wir sind am Ende wie am Anfang seiner Gnade hingegeben. Wir halten selbst nichts zusammen.

      Die Idee, wir seien aus "göttlicher Beschaffenheit" unsterblich, kennt die Bibel so nicht. Das ist ein Verständnis von "Seele" als Substanz und das ist verfehlt.
      Leben gibt es in der Bibel nur durch und in Beziehung zu Gott. Es ist kein Eigentumsrecht des Geschöpfes.
      Das Totenreich wird nicht wirklich als Lebensraum verstanden, sondern als Dämmerzustand. Zwar dachten die alten Hebräer nicht an ein gänzliches Nichtsein, das stimmt, aber von "Leben" kann da keine Rede sein. Es ist der Ort der Hemmung, des Dämmers, der Regungslosigkeit. Die Vorstellungen sind hier tatsächlich anders als bei den Heiden, wo in jenseitigen Welten ein buntes Treiben herrscht.

      Was man sich von Platon annehmen kann - in meinen Augen - ist die Lehre der Idee.
      In Gottes Geist ist unsere ganze Geschichte bereits vorgesehen. Er hat keine Vergangenheit, keine Zukunft; er ist ewig.
      Wir sind seine Ideen. Und Er, der Logos, ist das Schöne, Wahre und Gute, wie Platon es nennt.

      Lukas 16,19ff ist ein Bild; es ist nicht wortwörtlich zu verstehen.

      Der Begriff Unsterblichkeit kommt, soweit ich weiß, in der Bibel nur in Bezug auf Gott vor, niemals in Bezug auf den Menschen.
      Was wir bekommen ist Leben. Das besitzen wir nicht, sondern wir bekommen das. Wir werden ins Paradies geboren.
      "Wenn eine Frau ein Kind gebiert, so hat sie Angst, denn sie weiß nicht, wie ihr geschieht und ihre Stunde ist da.
      Wenn sie aber geboren hat, so ist alle Angst dahin, denn siehe, ein Mensch ist geworden."

      Du solltest die Selbstverständlichkeit, mit der du von unsterblicher Seele sprichst, rausnehmen, denn dem ist nicht so.
      Manche führen gerne den Energieerhaltungssatz als Beispiel an. Der Energieerhaltungssatz ist aber kein "Leben", sondern das wäre Zerstreuung.

      Er ist es, der uns zusammenhält und bewahrt, dass nichts verlorengeht.
      Er hat mir eine Zunge gegeben, wie sie Jünger haben,
      dass ich wisse, mit den Müden zu rechter Zeit zu reden.
      Alle Morgen weckt er mir das Ohr, dass ich höre, wie Jünger hören.
      (Jesaja 50,4)
    • Ich kenne sowohl die Stellen der Apostelbriefe, welche die Philosophie ablehnen, als auch die, die vor dem antichristlichen Abfall warnen.

      Ich weiß auch, dass Futuristen jene Aussagen zu Unrecht auf unsere "Zukunft" deuten.

      Tatsache ist aber, dass sie auf die nachapostolische, konstantinische, griechisch-römische Kirche passen. Was der "heilige Stuhl" dazu sagt, bestätigt seinen "Abfall".