Unverständliche oder schwer verständliche Bibelstellen

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    • Widerspricht sich hier in 5. Mose 16,16 nicht die Bibel, wenn es in 5. Mose 15,20 heißt:

      "20 Bringt sie stattdessen jedes Jahr an den Ort, den der HERR auswählen wird! Dort, in seiner Gegenwart, sollt ihr sie mit euren Familien essen."

      Könnte es sich hier nicht um verschiedene Überlieferungen halten, wie es die historisch-kritische Methode behauptet? Also Jahwist und Elohist?
      Was meint ihr?


    • Norbert Chmelar schrieb:

      In der fortlaufenden Bibellese des Losungsbüchleins geht es um 5. Mose. Gestern stieß ich auf 5.Mose 16,16 und verwunderte mich doch sehr. Hier steht:
      16 Dreimal im Jahr soll alles, was männlich ist bei dir, vor dem HERRN, deinem Gott, erscheinen an der Stätte, die der HERR erwählen wird: zum Fest der Ungesäuerten Brote, zum Wochenfest und zum Laubhüttenfest.bei dir, vor dem HERRN, deinem Gott, erscheinen an der Stätte, die der HERR erwählen wird: zum Fest der Ungesäuerten Brote, zum Wochenfest und zum Laubhüttenfest.

      Warum werden hier die Frauen diskriminiert und nicht zu den Festen in Jerusalem zugelassen? Was steht hier im Urtext für "männlich" ? Wer weiß das?
      War es denn nicht so, dass zu Jesu Zeiten auch die Frauen mit nach Jerusalem gezogen sind? (---> siehe Lukas 2,41.42!)
      Zu Jesus Zeiten gab es weder Diskriminierung von Menschen mit jedwelchen auch kleinsten Gebrechen noch bezüglich Frauen. Doch zu Mose Zeiten waren die Frauen jenem Herrn wohl auch nur geldmässig bis halb so viel Wert wie ein Mann, überhaupt schien jener Herr absolut frauenfeindlich eingestellt zu sein. Sogar die Tochter durfte man verkaufen. Verkauft jemand sein Tochter zur Magd, so soll sie nicht ausgehen wie die Knechte. 2. Mose 21.7

      3 Mose 27 1 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 2 Rede mit den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Wenn jemand ein besonderes Gelübde tut, also daß du seinen Leib schätzen mußt,3 so soll dies eine Schätzung sein: ein Mannsbild, zwanzig Jahre alt bis ins sechzigste Jahr, sollst du schätzen auf fünfzig Silberlinge nach dem Lot des Heiligtums, 4 ein Weibsbild auf dreißig Silberlinge. 5 Von fünf Jahren an bis auf zwanzig Jahre sollst du ihn schätzen auf zwanzig Silberlinge, wenn's ein Mannsbild ist, ein Weibsbild aber auf zehn Silberlinge. 6 Von einem Monat an bis auf fünf Jahre sollst du ihn schätzen auf fünf Silberlinge, wenn's ein Mannsbild ist, ein Weibsbild aber auf drei Silberlinge. 7 Ist er aber sechzig Jahre alt und darüber, so sollst du ihn schätzen auf fünfzehn Silberlinge, wenn's ein Mannsbild ist, ein Weibsbild aber auf zehn Silberlinge. 8 Ist er aber zu arm zu solcher Schätzung, so soll er sich vor den Priester stellen, und der Priester soll ihn schätzen; er soll ihn aber schätzen, nach dem die Hand des, der gelobt hat, erwerben kann.


      Und die arme Mirjam, die auch mit Moses Herrn so reden wollte, wie er mit Mose tat (Aaron wollte das gleichfalls) ward der Herr dermassen zornig darüber,( weil er nur mit Mose von Mund zu Mund reden wollte), dass er sie hernach mit Aussatz bestrafte...für nicht mehr als Anregung für Gleichberechtigung von Mann und Frau.

      4 Mose 121 Und Mirjam und Aaron redeten wider Mose um seines Weibes willen, der Mohrin, die er genommen hatte, darum daß er eine Mohrin zum Weibe genommen hatte, 2 und sprachen: Redet denn der HERR allein durch Mose? Redet er nicht auch durch uns? Und der HERR hörte es. 3 Aber Mose war ein sehr geplagter Mensch über alle Menschen auf Erden. 4 Und plötzlich sprach der HERR zu Mose und zu Aaron und zu Mirjam: Geht heraus, ihr drei, zu der Hütte des Stifts. Und sie gingen alle drei heraus. 5 Da kam der HERR hernieder in der Wolkensäule und trat in der Hütte Tür und rief Aaron und Mirjam; und die beiden gingen hinaus.6 Und er sprach: Höret meine Worte: Ist jemand unter euch ein Prophet des HERRN, dem will ich mich kundmachen in einem Gesicht oder will mit ihm reden in einem Traum. 7 Aber nicht also mein Knecht Mose, der in meinem ganzen Hause treu ist. 8 Mündlich rede ich mit ihm, und er sieht den HERRN in seiner Gestalt, nicht durch dunkle Worte oder Gleichnisse. Warum habt ihr euch denn nicht gefürchtet, wider meinen Knecht Mose zu reden?
      9 Und der Zorn des HERRN ergrimmte über sie, und er wandte sich weg; 10 dazu die Wolke wich auch von der Hütte. Und siehe da war Mirjam aussätzig wie der Schnee. Und Aaron wandte sich zu Mirjam und wird gewahr, daß sie aussätzig ist,

      Na mehr brauche ich dazu nicht zu sagen, lieber Norbert. Und des Priesters Töchterlein musste laut Herr gleich verbrannt werden, wenn sie es etwas zu bunt trieb. Was mit einem Sohn des Priesters im gleichen Fall geschehen müsste, davon steht nichts in der Bibel.

      Auch beim okkulten Eifersuchtsritual geht es um die allfällige Bestrafung einer Frau, falls der Mann nicht sicher ist, ob er Grund zur Eifersucht habe oder nicht.

      Wo du aber deinem Mann untreu geworden bist, daß du unrein wurdest, und hat jemand bei dir gelegen außer deinem Mann, 21 so soll der Priester das Weib beschwören mit solchem Fluch und soll zu ihr sagen: Der HERR setze dich zum Fluch und zum Schwur unter deinem Volk, daß der HERR deine Hüfte schwinden und deinen Bauch schwellen lasse! 22 So gehe nun das verfluchte Wasser in deinen Leib, daß dein Bauch schwelle und deine Hüfte schwinde! Und das Weib soll sagen: Amen, amen.
      23 Also soll der Priester diese Flüche auf einen Zettel schreiben und mit dem bittern Wasser abwaschen 24 und soll dem Weibe von dem bittern Wasser zu trinken geben, daß das verfluchte bittere Wasser in sie gehe. 25 Es soll aber der Priester von ihrer Hand das Eiferopfer nehmen und zum Speisopfer vor dem HERRN weben und auf dem Altar opfern, nämlich: 26 er soll eine Handvoll des Speisopfers nehmen und auf dem Altar anzünden zum Gedächtnis und darnach dem Weibe das Wasser zu trinken geben.
      27 Und wenn sie das Wasser getrunken hat: ist sie unrein und hat sich an ihrem Mann versündigt, so wird das verfluchte Wasser in sie gehen und ihr bitter sein, daß ihr der Bauch schwellen und die Hüfte schwinden wird, und wird das Weib ein Fluch sein unter ihrem Volk;28 ist aber ein solch Weib nicht verunreinigt, sondern rein, so wird's ihr nicht schaden, daß sie kann schwanger werden.
      29 Dies ist das Eifergesetz, wenn ein Weib ihrem Mann untreu ist und unrein wird, 30 oder wenn einen Mann der Eifergeist entzündet, daß er um sein Weib eifert, daß er's stelle vor den HERRN und der Priester mit ihr tue alles nach diesem Gesetz. 31 Und der Mann soll unschuldig sein an der Missetat; aber das Weib soll ihre Missetat tragen.

      Na, also ich bin wiedermal äusserst beruhigt, hat Jesus Christus den Vater im Himmel auf Erden bekannt gemacht, der ja nachweislich auf solche und andere Greuelgesetze, -anordnungen verzichtet, nämlich so war ist und sein wird, wie er durch Jesus Christus vollkommen als glaubwürdigen Gott aller Menschen vertreten wurde.
    • freudenboten schrieb:

      Die Pentateuch-Kritik berücksichtigt nicht, dass Mose Ägypter war und alles im Pentateuch von einem Ägypter stammen muss.

      Die "historische Bibelkritik" ist nicht historisch und auch nicht kritisch/selbstkritisch!
      Oh, ich dachte immer Mose sei gebürtig ein Levit, also aus dem Stamme Levi gewesen und nur von einer ägyptischen Prinzessin gerettet, aber von der eigenen Mutter gestillt worden?

      Umgebracht hat Mose einen Aegypter, siehe hier: 11 Zu den Zeiten, da Mose war groß geworden, ging er aus zu seinen Brüdern und sah ihre Last und ward gewahr, daß ein Ägypter schlug seiner Brüder, der Hebräischen, einen. 12 Und er wandte sich hin und her, und da er sah, daß kein Mensch da war, erschlug er den Ägypter und scharrte ihn in den Sand.
      13 Auf einen andern Tag ging er auch aus und sah zwei hebräische Männer sich miteinander zanken und sprach zu dem Ungerechten: Warum schlägst du deinen Nächsten? 14 Er aber sprach: Wer hat dich zum Obersten oder Richter über uns gesetzt? Willst du mich auch erwürgen, wie du den Ägypter erwürgt hast? Da fürchtete sich Mose und sprach: Wie ist das laut geworden?

    • freudenboten schrieb:

      Mose war "Ägypter". Alle "Verbesserungen" in der Thora waren gegenüber der ägyptischen Kultur besser, nicht aber absolut besser.
      Wo steht denn sowas? Das würde mich aber wirklich interessieren. Die Israeliten besassen ihre eigenen Häuser ihre eigenen Tierherden und reichlich abwechslungsreiches Essen.

      Diese Kritik an Mose zeigt, wie sie über Aegypten dachten und das wogegen sie es dann auf Moses Drängen hin eintauschten.

      Ist's zu wenig, daß du uns aus dem Lande geführt hast, darin Milch und Honig fließt, daß du uns tötest in der Wüste? Du mußt auch noch über uns herrschen? 4. Mose 16.13

      Na und was mit denen geschah, die erkannt haben, dass sie hinters Licht geführt wurden, weisst Du ja. Berechtigt Kritik war absolut ein no go für den, der mit Schlangenzauberei Mose von wahrer Göttlichkeit überzeugen konnte.

      35 Dazu fuhr das Feuer aus von dem HERRN und fraß die zweihundertundfünfzig Männer, die das Räuchwerk opferten.
    • jüngerjesu schrieb:

      Wir müssen mündige Christen werden.

      Für mich heißt das biblisch, nicht nur die Milch mit der festen Speise zu tauschen, sondern auch ab einem gewissen Lebensalter mit meiner Gefühlswelt, Denk- und Handlungsweise zuerst vor Gott und danach vor Menschen Verantwortung in vollem Ausmaß zu übernehmen. Damit fällt auch die Methode weg, die Gemeinde(leitung) denkt und ich brauche nur machen, was die sagen. Damit werde ich schon richtig liegen.

      In der Praxis sieht das so aus, sich durchaus mit anderen Gedanken und Meinungen egal ob christlich oder weltlichen Dingen zu befassen. Bin ich zu einem Ergebnis gekommen, welches nicht von der großen Masse meiner Gemeinde bejaht wird, lasse ich mir auch kein schlechtes Gewissen machen. Bedingung ist natürlich, es muss mit der Bibel übereinstimmen.
      Das sind sehr erfreuliche und stimmige Worte. Man soll Gott mehr gehorchen als den Menschen, werdet nicht der Menschen Knechte. Und da Du ein Jünger Jesus bist, gilt ja sicherlich in erster Linie in der Bibel, was mit Jesus Worten kompatibel ist. Ja?
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Zur NR. 103: Wenn ich solche seltsamen Verse lesen muss im Alten Testament, dann bin ich richtig froh, dass wir Christen das Neue (weil bessere!) Testament und die Lehren Jesu haben! Dank sei Gott, dem HERRN!
      Ja, da bin ich zu 100 % EINS mit Deiner Ansicht, lieber Norbertkann ich voll und ganz unterschreiben. Ja, von Herzen gedankt sei Gott, unserem Vater im Himmel. Insbesondere aber sei seinem Sohn Jesus gedankt, der der Menschheit, glaubwürdiges Gottverständnis vermittelte, selbst unter gefährlichsten Umständen dran blieb, Gott gehorsam bis zum Tod ans Kreuz (natürlich hat Jesus ja schon lange vorher bekundet, dass sein Vater ihn nach 3 Tagen auferwecken wird).

      Jesus scheute keine Mühen, gab nicht auf, trotz dauernden Todesdrohungen seitens der -selbsternannten- Jünger Mose. Jesus liess sich erst gefangen nehmen, als er die Wahrheit über Gott und dessen Art und Weise mit Sündern umzugehen welche selber Versöhnungsbereitschaft, respektive Reue und Umkehr bekundeten. Durch Jesus zeigte Gott auch, was für -ausnahmslos Heil- wunder der Vater im Himmel wirkt und dass er niemand tötet.

      Ich kann das Büchlein von Michael Odaischi sehr empfehlen, es heisst: Vom zornigen, rachsüchtigen Gott hin zum bedingungslos liebenden Gott . Er vergleicht an Hand von Bibelstellen das Verhalten, Aussagen von Moses Gottverständnis im Vergleich zu jenem Jesus Vater im Himmel, den ja nie jemand gesehen, und laut Jesus allein wahrer Gott ist.

      Wir sollen vollkommen werden, wie der Vater im Himmel vollkommen ist, lehrte Jesus. Für einige eine schwierige Stelle. Doch es geht nicht um übertriebenen verbissenen Perfektionismus, sondern um vollkommen gelebte Liebe und Barmherzigkeit, so wie es im Reich Gottes Usus ist, und auf Erden längst könnte fortgeschritten sein, hätte man Jesus Christus Lehren gefördert statt zu verhindern versuchen.
    • Jesus fiel aber nicht vom Himmel, sonst wäre er eine "Märchenfigur". Er war der legitime Nachfolger des Mose (Deut. 18:15.).

      Die Gnostiker/Irrlehrer haben gerne den Mose der Sinai-Offenbarung kritisiert, weil sie den mosaischen Jesus ablehnten.

      Mose war aufgewachsen und gebildet als Ägypter, deshalb lehnten etliche Israeliten ihn ab.

      Aber es ging beim Exodus schließlich ums "Überleben", und Überleben kann auch "grausam sein", wie das Opfer/Kreuzigungsgeschehen Jesu zeigt. Jesus wurde das wahre Passah. Somit ist der mosaische (grausame) Ritus die Grundlage der christlichen Erlösungslehre.

      Zurück reicht dieser Opferritus bis zu Adam und Eva nach dem Sündenfall. Im Sinne der paulinischen Theologie Römerbrief 5:12. wäre der Auszug/die Vertreibung aus dem Paradies/Eden (Genesis 3:14.-24.) der ersten Menschen auch das Ur-Vorbild für das Passah-Exodus-Geschehen.
    • freudenboten schrieb:

      Jesus ... war der legitime Nachfolger des Mose (Deut. 18:15.).
      Und dieser Moses - als Vorläufer Jesu - aber nicht aus dem "Heils-Stamme" Juda kommend(!!!) - hat vom Messias Jehoschua XX mal prophezeit in:

      PS: Da ich leider über mein Tablet die Datei nicht öffnen kann, stelle ich hier mal das dazugehörige Thema hier dazu: Die Aufstellung der XX Prophetien aus den 5 Moses - Büchern wird nachgeholt!

      Dateien

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Da man leider diese Datei nicht bearbeiten kann (empfehle den Moderatoren dass man wenigstens noch 12 Stunden nach Erstellung eines Beitrags diesen bearbeiten kann! Das war mMn. früher die letzten drei Jahre möglich! Ich hielte das für besser und praktischer!) muss ich diese jetzt halt noch mals aufmachen:

      Norbert Chmelar schrieb:

      freudenboten schrieb:

      Jesus ... war der legitime Nachfolger des Mose (Deut. 18:15.).
      Und dieser Moses - als Vorläufer Jesu - aber nicht aus dem "Heils-Stamme" Juda kommend(!!!) - hat vom Messias Jehoschua 38 mal (---> siehe unten: 400 Messianische ...) prophezeit in:
      PS: Da ich leider über mein Tablet die Datei nicht öffnen kann, stelle ich hier mal das dazugehörige Thema(2 Datei-Anlagen!) hier dazu: Die Aufstellung der 28 Prophetien aus den 5 Moses - Büchern (---> es sind 28 Bibelstellen! ---> siehe unten: 334 Prophezeiungen...) wird nachgeholt!

      Dateien

      Frage an die Forums-Teilnehmer : Lassen sich von euch die beiden Dateien technisch öffnen und sind diese lesbar? Danke für eure Rückmeldungen!
    • Jesaja 45, 7 : LICHT + FINSTERNIS ... - ... FRIEDEN + UNHEIL

      Norbert Chmelar schrieb:

      In den Klageliedern in Kapitel 3 in Vers 38 lesen wir: " 38 Kommt nicht Böses und Gutes aus dem Mund des Allerhöchsten? " (Klagelieder 3,38)

      Ist das nicht ein Widerspruch in sich selbst?

      Hierzu passt auch die Stelle aus Jesaja 45, 7, die vor wenigen Minuten auch in der Sendung von HOPE CHANNEL "Fragen an die Bibel" : »Hat Gott das Böse geschaffen?« erwähnt wurde!

      „7
      der ich das Licht mache und schaffe die Finsternis, der ich Frieden gebe und schaffe Unheil. Ich bin der HERR, der dies alles tut.”

      Wenn man das so liest, könnte man schon auf die Idee kommen, dass Gott auch das Böse geschaffen habe. Wie legt man diese schwierige Bibelstelle richtig aus - oder kann man das gar nicht?
    • Inwiefern ist der neue Bund besser als der alte Sinai-Bund ?

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      Hebräer 8 :
      Lutherbibel 2017

      Der Mittler des neuen Bundes
      1 Das ist nun die Hauptsache bei dem, wovon wir reden: Wir haben einen solchen Hohenpriester, der sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones der Majestät im Himmel

      2 und ist ein Diener am Heiligtum und am wahrhaftigen Zelt, das der Herr aufgerichtet hat und nicht ein Mensch.
      3 Denn jeder Hohepriester wird eingesetzt, um Gaben und Opfer darzubringen. Darum muss auch dieser etwas haben, das er opfert.
      4 Wenn er nun auf Erden wäre, so wäre er nicht Priester, weil da schon solche sind, die nach dem Gesetz die Gaben opfern.
      5 Sie dienen aber dem Abbild und Schatten des Himmlischen, wie die göttliche Weisung an Mose erging, als er das Zelt errichten sollte (2. Mose 25,40): »Sieh zu«, heißt es, »dass du alles machst nach dem Bilde, das dir auf dem Berge gezeigt worden ist.«
      6 Nun aber hat er ein höheres Amt empfangen, wie er ja auch der Mittler eines besseren Bundes ist, der auf bessere Verheißungen gegründet ist.
      7 Denn wenn jener erste Bund untadelig gewesen wäre, würde nicht Raum für einen andern gesucht.
      8 Denn er tadelt sie und sagt (Jeremia 31,31-34): »Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da will ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließen,
      9 nicht wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern gemacht habe an dem Tage, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägyptenland zu führen. Denn sie sind nicht geblieben in meinem Bund; darum habe ich auch nicht mehr auf sie geachtet, spricht der Herr.
      10 Denn das ist der Bund, den ich schließen will mit dem Haus Israel nach diesen Tagen, spricht der Herr: Ich will meine Gesetze in ihren Sinn geben, und in ihr Herz will ich sie schreiben und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.
      11 Und es wird niemand seinen Mitbürger lehren noch jemand seinen Bruder und sagen: Erkenne den Herrn! Denn sie alle, Klein und Groß, werden mich erkennen.
      12 Denn ich will gnädig sein ihren Missetaten, und ihrer Sünden will ich nicht mehr gedenken.«
      13 Indem er sagt: »einen neuen Bund«, hat er den ersten zu einem alten gemacht. Was aber alt wird und betagt ist, das ist dem Ende nahe.

      Hier in Hebr.8 stellen sich wichtige Fragen zum Verständnis der Heiligen Schrift:
      1. Wie kann Jesus ein Diener des Heiligtums sein, wenn der Tempel doch 70 n.Chr. zerstört worden ist? Vielleicht wird mit Hebr.8,2 auf einen späteren 3. Tempel hingewiesen? Oder mit "Heiligtum" wird hier das "Heiligtum im Himmel" (Hebr 9,24) gemeint?
      2. Als Jesus auf Erden war, waren falsche Priester - die Hohenpriester über Israel gesetzt, die den Messias-Anspruch Jesu ablehnten! (Hebr.8,4). Jesus Christus ist der wahrhaftige Hohepriester Gottes!
      3. Der bessere Bund (Hebr.8,6-8.10) ist der neue Bund Gottes in Jesus Christus für die Menschen! Und damit der Neutestamentliche Bund, der den Alttestamentlichen Bund ablöst und sich damit als besser erweist wie Hebr.8,6 ankündigt! Ist dies wirklich so?
      4. Was sind »die besseren Verheißungen«? (Hebr.8,6) Sind damit die Verheißungen der Wiederkunft Jesu gemeint? Oder soll damit auf die in Hebr.8 zitierten Stellen aus Jeremia 31,31-34 hingewiesen werden?
      5. Der neue Bund und »bessere Bund« (Hebr.8,6.8) wird aber laut Hebr.8,10 auch mit Israel geschlossen! Aber eben nicht nur mit Israel, sondern in diesen Bund werden doch wohl auch alle anderen Menschen aufgenommen(?), welche Jesus Christus als ihren Messias angenommen haben werden!
      6. Nach Hebr.8,13 ist »der alte Bund«, weil seit dem NT der neue Bund gekommen ist, "seinem Ende nahe"! Ist damit- wie manch evangelischer Theologe meint - der "Sinai-Bund" abgetan worden? Inwiefern ist dann der neue Bund besser als der alte Sinai-Bund mit den 10 Geboten?
    • Warum der neue Bund besser ist als der alte Bund

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      Warum der neue Bund besser ist als der alte Bund sagt uns u.a. auch Hebräer 9,11-15 und hier v.a. der Vers 15:

      11 Christus aber ist gekommen als Hoherpriester der Güter bei Gott durch das größere und vollkommenere Zelt, das nicht mit Händen gemacht ist, das ist: das nicht von dieser Schöpfung ist.
      12 Er ist auch nicht durch das Blut von Böcken oder Kälbern, sondern durch sein eigenes Blut ein für alle Mal in das Heiligtum eingegangen und hat eine ewige Erlösung erlangt.
      13 Denn wenn schon das Blut von Böcken und Stieren und die Asche von der Kuh durch Besprengung die Unreinen heiligt, sodass sie leiblich rein sind,
      14 um wie viel mehr wird dann das Blut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!

      15 Und darum ist er auch der Mittler des neuen Bundes, auf dass durch seinen Tod, der geschehen ist zur Erlösung von den Übertretungen unter dem ersten Bund, die Berufenen das verheißene ewige Erbe empfangen.

      Die Übertretungen und Sünden unter dem ersten Bund hat der Mittler Jesus Christus durch seinen Tod auf sich genommen - und deshalb ist der neue Bund besser als der alte Bund!!

      Und was Jesus seit seiner Himmelfahrt ab dem 14. Mai 33 für uns bis heute tut, lesen wir in Hebräer 9,24:
      24 Denn Christus ist nicht eingegangen in das Heiligtum, das mit Händen gemacht und ein Abbild des wahren Heiligtums ist, sondern
      in den Himmel selbst, um jetzt zu erscheinen vor dem Angesicht Gottes für uns

      ===> Für uns leistet der Hohepriester Jesus Fürbitte bei Gott und bittet seinen Vater darum, dass er wegen seines vergossenen Blutes den reuigen Sündern ihre Sünden vergibt! Das steht auch in Hebr.9,28a)!

      Und die Zukunft des Wieder-Kommens Jesu lesen wir in Hebräer 9,28b):
      28 so ist auch Christus einmal geopfert worden, die Sünden vieler wegzunehmen; zum zweiten Mal erscheint er nicht der Sünde wegen, sondern zur Rettung derer, die ihn erwarten.
      Daher sollen wir wachen und beten und sehnsuchtsvoll rufen: »Maranatha(1Kor 16,22)

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      Zwei Punkte:

      "Besseres Opfer" durch die Menschwerdung des Ewigen-Allmächtigen Hebräer 9:23.

      Der "Verkläger der Brüder" (Offb. 12:10.) hatte im AT Zugang zu Gott. Jesus hat verworfen als "Fürsprecher".

      Die "Erwählung/Verheissung" vom Sinai wurde NICHT geändert. Und die "Erlösungsbedingung"= Glauben ist auch gleich.
    • Neu

      freudenboten schrieb:

      "Besseres Opfer" durch die Menschwerdung des Ewigen-Allmächtigen Hebräer 9:23.
      So also mussten die Abbilder der himmlischen Dinge gereinigt werden; die himmlischen Dinge selbst aber müssen bessere Opfer haben als jene.24 Denn Christus ist nicht eingegangen in das Heiligtum, das mit Händen gemacht und ein Abbild des wahren Heiligtums ist, sondern in den Himmel selbst, um jetzt zu erscheinen vor dem Angesicht Gottes für uns;
      Menschwerdung des Ewigen-Allmächtigen?...Er steht also vor sich selbst????...dem widerspricht eindeutig:
      Joh 8,18 Ich bin's, der von sich selbst zeugt; und der Vater, der mich gesandt hat, zeugt auch von mir.
      Eph 5,2 und wandelt in der Liebe, wie auch Christus uns geliebt hat und hat sich selbst für uns gegeben als Gabe und Opfer, Gott zu einem lieblichen Geruch.
      Hebr 5,5 So hat auch Christus sich nicht selbst die Ehre beigelegt, Hoherpriester zu werden, sondern der, der zu ihm gesagt hat (Psalm 2,7): »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.«
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!